Letzte Nachrichten
Polizei nimmt nach Leichenfund auf Parkplatz in Sachsen Tatverdächtigen fest
Nach dem Fund der Leiche eines mutmaßlich gewaltsam getöteten Mannes auf einem öffentlichen Parkplatz im sächsischen Schönau-Berzdorf hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Wie die Polizei in der Nacht zu Samstag erklärte, wurde der Mann in Görlitz festgenommen, die Staatsanwaltschaft wollte demnach einen Haftantrag stellen.
Die Sport-Höhepunkte am Samstag, 20. Juli
Auf der 20. und vorletzten Etappe der diesjährigen Tour de France werden die Fahrer noch einmal richtig gefordert. Von Nizza aus beginnt eine 133 Kilometer lange Berg- und Talfahrt, auf der rund 4.600 Höhenmeter erklommen werden müssen. Vier lange, extrem schwere Anstiege warten auf den Gesamtführenden Tadej Pogacar und Co., das Finale ist eine Bergankunft: Die Ziellinie liegt auf dem fast 1.700 Meter hoch gelegenen Col de la Couillole, über 15,7 Kilometer müssen die Fahrer bei einer durchschnittlichen Steigung von sieben Prozent strampeln.
Rassistische Bemerkung gegen Hwang: KFA legt Beschwerde ein
Der südkoreanische Fußballverband (KFA) hat nach einer angeblich rassistischen Bemerkung gegen Stürmer Hee-Chan Hwang offiziell Beschwerde bei der FIFA eingelegt. Beim Test des englischen Erstligisten Wolverhampton Wanderers am vergangenen Montag gegen den Serie-A-Aufsteiger Como 1907 soll ein namentlich nicht genannter Spieler der Italiener den Südkoreaner Hwang als "Jackie Chan", den berühmten Schauspieler aus Hongkong, bezeichnet haben.
Test gegen USA: Herbert erwartet "harten, physischen Gegner"
Nach den lockeren Siegen gegen die Niederlande und Japan verspricht sich Bundestrainer Gordon Herbert neue Erkenntnisse von der Generalprobe für die Olympischen Spiele. "Es ist wirklich gut, dass wir gegen die USA spielen", sagte der Kanadier mit Blick auf den letzten Test der deutschen Basketball-Weltmeister am Montag in London (20.00 Uhr/ProSieben) gegen die NBA-Stars um LeBron James. "Sie sind offenkundig der Favorit auf die Goldmedaille. Es ist gut für uns, gegen einen harten, physischen Gegner zu spielen."
Fahnenträgerin Popp? "Es gibt nichts Größeres"
Alexandra Popp kann noch immer nicht recht glauben, dass sie eventuell die deutsche Fahne bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris tragen wird. "Allein wenn ich darüber nachdenke, ist das schon surreal", sagte die Kapitänin der deutschen Fußballerinnen bei Wölfe TV. Als sie am Telefon durch DFB-Sportdirektorin Nia Künzer von ihrer Nominierung unterrichtet worden sei, habe sie sich "erstmal hingesetzt" und "wahnsinnig Gänsehaut" bekommen: "Es gibt nichts Größeres."
Doku: MagentaTV blickt auf Heim-EM zurück
Die Telekom-Plattform MagentaTV blickt auf die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland zurück. Die Premiere von "UEFA EURO 2024 - VOLLDABEI! Die Doku." wird am 20. Juli um 18.00 Uhr auf dem hauseigenen Kanal "FUSSBALL TV1" laufen, zwei Tage später soll es den 40-minütigen Beitrag auch bei YouTube zu sehen geben. Das gab der EM-Rechteinhaber bekannt.
Diskus-Olympiasieger Harting fordert "Zeitenwende" im Sport
Diskus-Olympiasieger Robert Harting hat Missstände im deutschen Sport angeprangert und eine "Zeitenwende" gefordert. Das Bild von Leistung sei in der Öffentlichkeit zu schlecht, sagte der Goldmedaillengewinner von London 2012 der Sports Illustrated. "Leistung ist bei uns schon fast zu etwas verkommen, für das man sich schämen muss, wenn man darüber auf der Straße spricht. Wer sagt denn heute noch, dass man der Beste sein will?", sagte der 39-Jährige.
Bölk nach wildem Olympia-Test: "Das brauchen wir"
Geführt, zurückgelegen, gewonnen: Deutschlands Handballerinnen bewerten die Achterbahnfahrt gegen Ungarn als mentalen Schritt in die richtige Richtung. "Genau das brauchen wir", sagte Kapitänin Emily Bölk nach dem 30:29 (15:11) im zweiten Olympia-Härtetest bei Sport1. Zwar sei es lehrreich, dass auch ein scheinbar komfortabler Vorsprung noch lange nicht den Sieg bedeutet: "Aber umso schöner, dass wir es dann in den letzten zwei, drei Minuten nochmal rumreißen können."
111. Tour de France: Vorschau auf die 20. Etappe
Nizza - Col de la Couillole (132,8 km)
Pistorius beharrt auf Kurswechsel der Ampel in Haushaltspolitik
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat den finanzpolitischen Kurs der Ampelkoalition grundsätzlich in Frage gestellt und mehr Geld für die Bundeswehr gefordert. "Wir müssen uns in der Bundesregierung noch einmal grundsätzlich darüber unterhalten, wie wir unsere Sicherheit gewährleisten wollen", sagte Pistorius dem "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). "Ich werde jetzt erst recht weiter für die Zeitenwende kämpfen. Ich trete weiter dafür ein, dass die Bundeswehr das Geld bekommt, was angesichts der allzu realen Bedrohung durch Russland notwendig ist."
Erster Wahlkampfauftritt von Trump seit Attentat an Seite von Vize Vance
Eine Woche nach dem Attentat auf ihn absolviert Ex-US-Präsident Donald Trump am Samstag seinen ersten Wahlkampfauftritt. Er will bei der Kundgebung in Grand Rapids im Bundesstaat Michigan zusammen mit seinem Vizepräsidentschaftskandidaten J.D. Vance auftreten. Trump war in dieser Woche beim Parteitag der US-Republikaner zum Präsidentschaftskandidaten ernannt und triumphal empfangen worden.
Gedenken an Widerstand gegen Hitler zum 80. Jahrestag des Attentats
80 Jahre nach dem gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler würdigen die Spitzen von Staat und Regierung am Samstag die Widerstandskämpfer gegen die nationalsozialistische Gewaltherrschaft. Geplant ist eine Feierstunde im Ehrenhof des Berliner Bendlerblocks (11.00 Uhr). Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) soll dabei eine Rede halten und anschließend gemeinsam mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier einen Kranz niederlegen.
"Forbes": Rocklegende Bruce Springsteen ist nun Milliardär
"The Boss" gehört nun zum Club der Milliardäre: Das Magazin "Forbes" schätzt das Vermögen von US-Rocklegende Bruce Springsteen auf 1,1 Milliarden Dollar (rund 1,01 Milliarden Euro). Der Sänger von "Born in the USA" und "Dancing in the Dark" habe ein beachtliches Vermögen angehäuft, berichtete das Magazin am Freitag. Dazu maßgeblich beigetragen haben dürfte der Verkauf seiner Songrechte an Sony im Jahr 2021 für geschätzt rund 500 Millionen Dollar.
Trump und Selenskyj telefonieren miteinander - Republikaner kündigt Beendigung des Krieges an
Der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert und angekündigt, bei einer Rückkehr ins Weiße Haus den Krieg in der Ukraine zu beenden. "Ich bin Präsident Selenskyj dankbar dafür, dass er sich an mich gewandt hat, denn als Ihr nächster Präsident der Vereinigten Staaten werde ich der Welt Frieden bringen und den Krieg beenden, der so viele Menschenleben gekostet und unzählige unschuldige Familien zerstört hat", erklärte Trump am Freitag (Ortszeit) in seinem Onlinenetzwerk Truth Social.
Mediamarkt-Saturn-Chef fordert strengere EU-Vorgaben für Temu und Shein
Ceconomy, Mutterkonzern von Mediamarkt und Saturn, fordert eine stärkere Regulierung für chinesische Händler wie Temu und Shein. "Ich frage mich, wieso Europa zulässt, dass flugzeugweise Einzellieferungen mit wenig nachhaltigen und womöglich unsicheren Billiggeräten kommen", sagte Ceconomy-Chef Karsten Wildberger der "Welt am Sonntag". Da sei die EU gefragt, genauer hinzuschauen.
US-Regierung will Einwegplastik bis 2035 aus Bundesbehörden verbannen
Die US-Regierung will Einwegplastik bis zum Jahr 2035 aus allen Bundesbehörden verbannen. "Die Plastikproduktion und der Plastikmüll haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten verdoppelt", erklärte die Regierung am Freitag. Dadurch würden die Meere verschmutzt, zudem werde die Atemluft in der Nähe von Produktionsstätten "vergiftet" und die öffentliche Gesundheit bedroht.
USA: Iran "eine oder zwei Wochen" von spaltbarem Material für Atomwaffe entfernt
Der Iran ist nach Einschätzung von US-Außenminister Antony Blinken nur noch "eine oder zwei Wochen" von spaltbarem Material für eine Atomwaffe entfernt. "Weil das Atomabkommen aufgekündigt wurde, ist der Iran nicht mehr nur ein Jahr davon entfernt, die Fähigkeit zur Herstellung von spaltbarem Material für eine Atomwaffe zu erlangen, sondern jetzt wahrscheinlich nur noch eine oder zwei Wochen", sagte Blinken bei der Sicherheitskonferenz in Aspen im US-Bundesstaat Colorado.
ESA: ISS-Aufenthalt für britischen Astronauten McFall trotz Behinderung möglich
Der britische "Parastronaut" John McFall, dem das rechte Bein fehlt, könnte sich nach Angaben der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) problemlos längere Zeit auf der Internationalen Raumstation (ISS) aufhalten. McFall könne als vollwertiges Mitglied der Besatzung an einer Langzeitmission von sechs Monaten an Bord der ISS teilnehmen, erklärte der ESA-Vertreter Jérôme Reineix anlässlich der Veröffentlichung einer Studie am Freitag. Zum jetzigen Zeitpunkt seien keine Hindernisse festgestellt worden.
Mindestens 40 Migranten sterben bei Bootsunglück vor Haiti
Bei einem Bootsunglück vor der Küste Haitis sind nach UN-Angaben mindestens 40 Migranten ums Leben gekommen. Das Boot habe vor der Nordküste der Karibikinsel Feuer gefangen, teilten die UNO und die haitianische Einwanderungsbehörde am Freitag mit. Das Boot hatte demnach mit mehr als 80 Menschen an Bord am Mittwoch den Hafen in Labadee verlassen und war auf dem Weg zu den rund 240 Kilometer entfernten Turks- und Caicos-Inseln.
Olympia-Test: Basketball-Weltmeister deklassieren Japan
Die deutschen Basketball-Weltmeister sind eine Woche vor Start der Sommerspiele in Olympia-Form. Das Team um Kapitän und Fahnenträger-Kandidat Dennis Schröder gewann am Freitag in Berlin den Test gegen Japan mit 104:83 (56:31). Der Sieg könnte als gutes Omen dienen, da die Asiaten am 27. Juli in Lille Auftaktgegner der Deutschen in der Vorrunde des olympischen Turniers sind.
New Yorker Richter: Neuer Prozess gegen Weinstein beginnt am 12. November
Nach der aufsehenerregenden Aufhebung des New Yorker Vergewaltigungsurteils gegen Harvey Weinstein soll dem früheren Film-Mogul ab dem 12. November erneut der Prozess gemacht werden. Der zuständige Richter Curtis Farber legte am Freitag in einem Gericht in Manhattan das Datum als vorläufigen Starttermin für die Wiederaufnahme des Prozesses fest. Farber erklärte, er sei bereit, den Prozessbeginn wie von der Verteidigung gefordert vorzuverlegen.
Schon mehr als hundert Todesopfer bei Studentenprotesten in Bangladesch
Bei den Studentenprotesten in Bangladesch sind in dieser Woche landesweit bereits mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen. Dies ergaben Zählungen Nachrichtenagentur AFP auf der Grundlage von Angaben aus Krankenhäusern. Die seit Wochen anhaltenden Proteste waren jüngst in schwere Unruhen ausgeartet. Am Freitagabend kündigte die Regierung eine landesweite Ausgangssperre und den Einsatz des Militärs an.
Zverev locker im Halbfinale von Hamburg
Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Hamburg weiter Selbstvertrauen für die Sommerspiele in Paris getankt. Der Titelverteidiger schlug im Viertelfinale den Chinesen Zhang Zhizhen mit 6:4, 6:3 und steht dicht vor seiner zweiten Endspielteilnahme am Rothenbaum in Folge. Auch sein angeschlagenes linkes Knie machte dem 27-Jährigen beim Heimspiel keine Probleme.
Biden kündigt Fortsetzung seines Wahlkampfs an und gibt sich siegesgewiss
US-Präsident Joe Biden zeigt sich trotz wachsender Zweifel an seiner Eignung als Präsidentschaftskandidat siegesgewiss. Der 81-Jährige kündigte am Freitag an, nach seiner Corona-Erkrankung in der kommenden Woche seine Wahlkampftermine wieder aufnehmen zu wollen. "Gemeinsam werden wir gewinnen", erklärte Biden. Er kritisierte zugleich die "düstere" Rede seines Rivalen Donald Trump auf dem Parteitag der Republikaner.
UN-Gericht stuft Israels Besatzung von Palästinensergebieten als unrechtmäßig ein
Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat die seit Jahrzehnten andauernde israelische Besatzungspolitik in den Palästinensergebieten als unrechtmäßig eingestuft. Das UN-Gericht habe festgestellt, "dass Israels anhaltende Präsenz in den palästinensischen Gebieten unrechtmäßig ist", erklärte Richter Nawaf Salam am Freitag. Israel müsse die Besatzung "so schnell wie möglich beenden". Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sprach von einer "Lügen-Entscheidung" - die Palästinenser feierten dagegen die Entscheidung.
Zweiter Olympia-Test: Handballer schlagen auch Ungarn
Zweiter Test, zweiter Sieg: Deutschlands Handballer haben vor ihrer olympischen Medaillenmission weiteres Selbstvertrauen getankt. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason gewann auch das Vorbereitungsspiel gegen Ungarn 33:29 (20:13) und nährte rund eine Woche vor dem Olympia-Auftakt die Hoffnung auf ein Top-Ergebnis in Frankreich.
Menschenrechtsgruppe: Deutscher in Belarus wegen "Terrorismus" zum Tode verurteilt
Ein deutscher Staatsbürger ist nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation in Belarus zum Tode verurteilt worden. Wie die belarussische Organisation Wjasna am Freitag mitteilte, wurde der 30-Jährige bereits am 24. Juni wegen mehrerer Straftaten schuldig gesprochen, darunter "Terrorismus" und "Söldnertum". Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, der Fall sei bekannt und die deutschen Behörden setzten sich "intensiv" für den Mann ein.
Lebenslange Haft in Prozess um 17 Jahre alten Mordfall in Nordrhein-Westfalen
Rund 17 Jahre nach dem gewaltsamen Tod einer Frau im nordrhein-westfälischen Velbert ist ein Angeklagter vom Landgericht Wuppertal wegen Mordes verurteilt worden. Der inzwischen 58 Jahre alte Mann erhielt am Freitag eine lebenslange Haftstrafe, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Das Gericht zeigte sich demnach von seiner Täterschaft überzeugt, wofür insbesondere DNA-Spuren am Körper des Opfers sprachen.
Formel 1: Norris schlägt Verstappen - Leclerc crasht
Weltmeister Max Verstappen hat sich auch im zweiten freien Training am Hungaroring mit Platz zwei zufriedengeben müssen. McLaren-Pilot Lando Norris fuhr in 1:17,788 Minuten die schnellste Runde und steigerte sich damit im Vergleich zu Rang sechs in der ersten Session deutlich. Beeinträchtigt wurde das Formel-1-Training in Ungarn durch einen Unfall von Charles Leclerc, wichtige Streckenzeit ging verloren.
UN-Gericht: Israels Besatzung von Palästinensergebieten unrechtmäßig
Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat die seit Jahrzehnten andauernde israelische Besatzungspolitik in den Palästinensergebieten als unrechtmäßig eingestuft. Das UN-Gericht habe festgestellt, "dass Israels anhaltende Präsenz in den palästinensischen Gebieten unrechtmäßig ist", erklärte Richter Nawaf Salam am Freitag. Israel müsse die Besatzung "so schnell wie möglich beenden".
Menschenrechtsgruppe: Deutscher in Belarus zum Tode verurteilt
In Belarus ist nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation ein deutscher Staatsbürger zum Tode verurteilt worden. Wie die belarussische Organisation Wjasna am Freitag mitteilte, wurde der 30-Jährige bereits am 24. Juni in einem Geheimprozess wegen sechs Straftatbeständen für schuldig gesprochen, zuvor sei er unter anderem wegen "Terrorismus" und "Söldnertum" angeklagt worden. Die Verurteilung hängt den Angaben zufolge mit dem Kastus-Kalinouski-Regiment zusammen, einem militärischen Verband aus belarussischen Bürgern, die an der Seite der Ukraine gegen Russland kämpfen.
Pogacar gewinnt 19. Etappe und steht vor Toursieg
Radprofi Tadej Pogacar steht vor dem dritten Gesamtsieg bei der Tour de France. Der Slowene gewann am Freitag die schwere 19. Etappe in den Alpen über drei Zweitausender und baute seine Führung in der Gesamtwertung aus.