Letzte Nachrichten
"Keine Zauberei": Bahnrad-Weltrekorde schmelzen in Paris
Es ist warm, die Luft ist stickig - und die Weltrekorde schmelzen nur so dahin. Das Velodrome National von Saint-Quentin-en-Yvelines erweist sich bei den Olympischen Spielen in Paris als perfekter Ort für die Jagd nach Bestzeiten. An den ersten drei Wettkampftagen wurden zehn Weltrekorde aufgestellt.
Mit Mentalität im Finale: "Mannschaft ist nicht umzureißen"
Olympia-Silber ist sicher, doch Gold soll es werden: Kurz vor dem großen Ziel sind die deutschen Hockey-Weltmeister laut Kapitän Mats Grambusch noch "nicht zu euphorisch". Es sei "schon jetzt ein ganz, ganz großartiges Gefühl", sagte der Kapitän dem SID: "Wir sind glücklich, dass wir eine Medaille sicher haben, aber wir wollen Gold holen. Das war von Anfang an das Ziel."
"Ich liebe das": Tiafack freut sich auf Zeit als Profiboxer
Der Blick ging sofort wieder nach vorne. Wenige Minuten nach seinem verlorenen olympischen Halbfinale gegen Bachodir Jalolow (Usbekistan) war Nelvie Tiafack schon wieder voller Tatendrang. "Ich freue mich riesig", sagte er - und meinte damit seine Zeit als Profiboxer, die nun vor ihm liegt.
Israel droht neuem Hamas-Chef Sinwar mit dem Tod
Israel hat dem neuen Chef der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas, Jahja Sinwar, mit dem Tod gedroht. Israels Armeechef Herzi Halevi kündigte am Mittwoch an, Israel werde den Nachfolger des im Iran getöteten Ismail Hanija finden und ihn eliminieren. Derweil gingen die internationalen Bemühungen weiter, einen erwarteten Vergeltungsangriff des Iran und seiner Verbündeten auf Israel abzuwenden.
Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Woidke: Ampel-Streit schadet Demokratie
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Ampel-Koalition in Berlin zu mehr Disziplin aufgefordert. Der häufige Streit schade nicht nur dem Ansehen der Bundesregierung, sondern "am Ende auch unserer Demokratie", sagte der SPD-Politiker der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstagausgabe). Von ungelösten Problemen und Unsicherheiten würden am Ende vor allem Populisten profitieren.
Juli war der zweitheißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen
Der Juli war weltweit der zweitheißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Dies gab am Donnerstag das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus bekannt. Die Durchschnittstemperatur habe im vergangenen Monat bei 16,91 Grad Celsius gelegen. Dies sei knapp - nämlich 0,04 Grad - unter dem bisherigen Rekordwert vom Juli 2023.
Robert Ortberg tritt Posten als neuer Boeing-Chef an
Robert "Kelly" Ortberg tritt am Donnerstag den Posten als Konzernchef des kriselnden US-Flugzeugbauers Boeing an. Ortberg gilt als erfahrener Spitzenmanager der Luft- und Raumfahrtbranche und leitete unter anderem das Unternehmen Collins Aerospace, heute eine Filiale des Konzerns RTX, durch mehrere Fusionen und Übernahmen. Der 64-Jährige folgt auf Dave Calhoun, der schon im März seinen Rücktritt angekündigt hatte.
Katalanisches Regionalparlament wählt neuen Präsidenten
In Katalonien kommt am Donnerstag das Regionalparlament zusammen, um einen neuen Präsidenten für die spanische Region zu wählen. Spitzenkandidat ist der frühere Gesundheitsminister und Sozialistenchef Salvador Illa. Vor der Sitzung (10.00 Uhr) in Barcelona hat die Partei Juntos per Catalunya (JxCat) eine Willkommensfeier für ihren Ex-Chef und Ex-Regionalpräsidenten Carles Puigdemont vor dem Parlamentsgebäude geplant.
Chef von Übergangsregierung: Nobelpreisträger Yunus kehrt nach Bangladesch zurück
Der designierte Chef der Übergangsregierung in Bangladesch, Nobelpreisträger Muhammad Yunus, kehrt am Donnerstag in sein Heimatland zurück. Wie sein Büro mitteilte, wird der 84-Jährige um 14.10 Uhr (Ortszeit, 10.10 Uhr MESZ) in der Hauptstadt Dhaka erwartet. Bislang hielt sich Yunus in Europa auf.
Nach Ausschreitungen rechtsradikaler Gruppen: Tausende protestieren in Großbritannien gegen Rassismus
Nach tagelangen Ausschreitungen rechtsradikaler Gruppen sind tausende Menschen am Mittwoch in mehreren Städten in Großbritannien gegen Rassismus auf die Straße gegangen. "Wessen Straßen? Unsere Straßen", riefen Teilnehmer einer Demonstration in Walthamstow im Nordosten von London. Mit Blick auf die rechtsradikalen Gruppen sagte die Demonstrantin Sara Tresilian: "Wir wollen diese Leute nicht auf unseren Straßen haben (...), sie repräsentieren uns nicht."
Faeser: Sicherheitsbehörden sehr wachsam zu Auswirkungen der Entwicklung in Nahost
Aufgrund der drohenden Eskalation des Nahost-Konflikts sind die deutschen Sicherheitsbehörden nach Angaben von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) besonders wachsam. "Wir beobachten sehr genau, wie sich mögliche weitere Eskalationen auch auf die Sicherheitslage in Deutschland auswirken", sagte Faeser der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Die Sicherheitsbehörden reagierten "mit sehr hoher Wachsamkeit auf die aktuellen Entwicklungen" und gingen insbesondere "gegen antiisraelische und antisemitische Bedrohungen vor".
Kretschmer zeigt sich alarmiert über aufgeheizte Stimmung in sächsischer Bevölkerung
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich rund dreieinhalb Wochen vor der Landtagswahl in seinem Bundesland alarmiert über die aufgeheizte Stimmung in der sächsischen Bevölkerung gezeigt. "Die Stimmung ist viel angespannter und schwieriger im Vergleich zum Jahr 2019", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Donnerstagsausgaben) mit Blick auf die Landtagswahl vor fünf Jahren.
Islamistischer Anschlagsplan: Konzerte von Popstar Taylor Swift in Wien abgesagt
Nach zwei Festnahmen im Zusammenhang mit einem islamistischen Anschlagsplan sind alle drei in Wien geplanten Konzerte von US-Popstar Taylor Swift abgesagt worden. "Aufgrund der Bestätigung durch Regierungsbeamte über einen geplanten Terroranschlag im Ernst-Happel-Stadion haben wir keine andere Wahl, als die drei geplanten Shows zur Sicherheit aller abzusagen", erklärte der Veranstalter Barracuda Music am Mittwoch im Onlinedienst Instagram. Der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) erklärte, die Situation sei "sehr ernst" gewesen.
Kreml-Kritiker Jaschin ruft zu Solidarität mit politischen Gefangenen in Russland auf
Eine Woche nach seiner Freilassung bei dem größten Gefangenenaustausch zwischen Russland und dem Westen seit dem Kalten Krieg hat der prominente Oppositionspolitiker Ilja Jaschin zu Solidarität mit den verbliebenen politischen Gefangenen in seiner Heimat aufgerufen. "Es gibt Menschen, die wir gemeinsam retten müssen, hier und jetzt", sagte Jaschin am Mittwoch vor Exil-Russen in Berlin. Der Bundesregierung dankte der Kreml-Kritiker erneut für ihren Einsatz bei dem Gefangenenaustausch.
Letzte Überlebende aus eingestürztem Hotel in Moselgemeinde Kröv gerettet
Nach dem teilweisen Einsturz eines Hotels in dem Moselort Kröv in Rheinland-Pfalz ist am Mittwochabend auch die letzte verschüttete Überlebende gerettet worden. Die Arbeit der Gefahrenabwehr sei somit beendet und der Einsatzort an die Polizei und die zuständigen Behörden übergeben worden, erklärte die Polizei Trier. Die zweite Tote könne "aufgrund der schwierigen Zugänglichkeit" am Mittwoch nicht mehr gefahrlos geborgen werden, hieß es weiter.
Veranstalter: Konzerte von Taylor Swift in Wien wegen islamistischer Anschlagspläne abgesagt
Nach der Festnahme eines 19-Jährigen im Zusammenhang mit einem islamistischen Anschlagsplan sind alle drei in Wien geplanten Konzerte von US-Popstar Taylor Swift abgesagt worden. "Aufgrund der Bestätigung durch Regierungsbeamte über einen geplanten Terroranschlag im Ernst-Happel-Stadion haben wir keine andere Wahl, als die drei geplanten Shows zur Sicherheit aller abzusagen", erklärte der Veranstalter Barracuda Music am Mittwoch im Onlinedienst Instagram.
Tennis: Nadal nimmt nicht an den US Open teil
Tennis-Ikone Rafael Nadal wird nicht an den US Open (26. August bis 8. September) teilnehmen. Der Spanier, der jüngst in Paris seine dritte olympische Medaille verpasst hatte, verkündete seine Entscheidung am Mittwochabend via Kurznachrichtendienst X. "Ich werde die elektrisierenden und besonderen Nachtsessions in New York City am Ashe vermissen" schrieb der viermalige US-Open-Sieger. "Aber ich glaube nicht, dass ich dieses Mal in der Lage sein werde, hundert Prozent zu geben."
Kreml-Gegner Jaschin ruft zu Solidarität mit politischen Gefangenen in Russland auf
Eine Woche nach seiner Freilassung bei dem größten Gefangenenaustausch zwischen Russland und dem Westen seit dem Kalten Krieg hat der russische Oppositionspolitiker Ilja Jaschin in Berlin zu Solidarität mit den verbliebenen politischen Gefangenen in seiner Heimat aufgerufen. "Es gibt Menschen, die wir gemeinsam retten müssen, hier und jetzt", sagte Jaschin am Mittwoch vor Exil-Russen in Berlin. Es seien "unbeugsame Menschen", die es zu unterstützen gelte.
Goldtraum vorbei: Tiafack verliert Halbfinale
Eine "noch schönere Farbe" hatte er sich gewünscht - doch Boxer Nelvie Tiafack wird seine schon sichere Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen nicht aufwerten können. Der Kölner verlor sein Halbfinale im Superschwergewicht (über 92 kg) am Mittwochabend gegen den Tokio-Olympiasieger Bachodir Jalolow aus Usbekistan klar mit 0:5. Damit verpasste er das Finale, das am Samstag um 22.51 Uhr steigt.
Wie Khelif: Auch Lin boxt um Gold
Am Dienstag machte Imane Khelif den Finaleinzug klar, nun ist Lin Yuting nachgezogen: Bei den Olympischen Spielen kämpfen beide von der Geschlechterdebatte im Boxen betroffenen Sportlerinnen um Gold. Lin gewann am Mittwochabend ihr Halbfinale gegen die Türkin Esra Yildiz Kahraman souverän mit 5:0. Im Finale tritt die 28-Jährige am Samstag um 21.30 gegen Julia Szeremeta (Polen) an.
Sensations-Gold: Jamaikaner wird Diskus-Olympiasieger
Reggae-Show im Diskus-Ring: Der Jamaikaner Roje Stona hat in Paris sensationell Olympia-Gold im Diskuswerfen gewonnen. Der 25-Jährige steigerte seine Bestleistung im Stade de France um fast einen Meter auf genau 70 m und setzte sich so knapp gegen die hoch gehandelte Konkurrenz durch.
Aus im Viertelfinale: DBB-Frauen scheitern an Frankreich
Für die deutschen Basketballerinnen sind die leisen Träume von einer Olympiamedaille im Viertelfinale geplatzt. Die Mannschaft von Trainerin Lisa Thomaidis verlor am Mittwoch gegen Gastgeber Frankreich verdient mit 71:84 (33:45) und verpasste den Kampf ums Podest. Anders als beim Halbfinaleinzug der Männer oder dem Olympiasieg des 3x3-Teams brachte Edelfan Dirk Nowitzki, der erneut im Publikum saß, kein Glück.
Russischer Oppositioneller Kara-Mursa: Nawalny könnte noch am Leben sein
Der im Rahmen des großangelegten Gefangenenaustausches zwischen Russland und dem Westen freigelassene russische Oppositionspolitiker Wladimir Kara-Mursa geht davon aus, dass Kreml-Kritiker Alexej Nawalny noch am Leben sein könnte, wenn der Austausch früher passiert wäre. "Ich kann nicht anders, als zu denken: Wenn alles etwas schneller und reibungsloser gelaufen wäre (...), dann hätte Alexej vielleicht mit uns zusammen im Flugzeug gesessen", sagte Kara-Mursa der "Zeit" vom Donnerstag.
Bulgarisches Parlament verabschiedet Verbot von LGBTQ-"Propaganda" an Schulen
An Schulen in Bulgarien wird künftig strenger gegen sogenannte LGBTQ-"Propaganda" vorgegangen. Das Parlament stimmte am Mittwoch mit großer Mehrheit einer von der pro-russischen nationalistischen Partei Vasradschdane (Wiedergeburt) vorgeschlagenen Änderung des Bildungsgesetzes zu.
Matchwinner Uscins: "Weiß nicht, wie das passieren konnte"
14 Tore, davon vier in der Verlängerung. Dazu der Siegtreffer vier Sekunden vor Schluss: Wenn jemand je den Titel Matchwinner verdient hatte, dann war es Renars Uscins im olympischen Viertelfinale gegen Frankreich. Der 22-Jährige trug die deutschen Handballer fast im Alleingang und bemerkenswert abgebrüht in die Medaillenspiele. Schon die letzten drei Tore der regulären Spielzeit beim 35:34 gegen Frankreich hatte er erzielt, darunter auch das Ausgleichstor in der Schlusssekunde.
Gefechte in russischer Grenzregion Kursk dauern an - Tausende Menschen evakuiert
Die russische Grenzregion Kursk ist nach Angaben aus Moskau am Mittwoch den zweiten Tag infolge von der Ukraine angegriffen worden. "Bis zu tausend" ukrainische Soldaten sowie dutzende Panzer und gepanzerte Fahrzeuge seien an der Attacke beteiligt, sagte der russische Generalstabschef Waleri Gerassimow. Ein Vorrücken der Truppen sei jedoch "durch Schläge der Luftwaffe und der Artillerie" gestoppt worden. Angesichts der Kämpfe wurden sowohl auf ukrainischer als auch auf russischer Seite tausende Menschen evakuiert.
Tat an Schule in St. Leon-Rot: 18-Jähriger wegen Mordes an Exfreundin verurteilt
Weil er seine Exfreundin erstochen hat, ist ein 18-Jähriger vom Landgericht Heidelberg zu einer Jugendstrafe von elf Jahren verurteilt worden. Das Gericht sprach ihn am Mittwoch des Mordes und der Körperverletzung schuldig. Die Tat ereignete sich am 25. Januar an einer Schule in St. Leon-Rot in Baden-Württemberg.
Haushaltslücke: Lindner hält Teillösung zu Bahn-Zahlungen für machbar
Im Koalitionsstreit um den Haushalt für das kommende Jahr hält Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) eine von drei Optionen zur Verringerung der Finanzlücke für machbar. Für ihn sei "gut vorstellbar, dass wir Zuschüsse an die Deutsche Bahn in Höhe von 3,6 Milliarden Euro in Eigenkapital oder Darlehen umwandeln", sagte Lindner der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft (Donnerstagausgaben). Skeptisch zeigte er sich hingegen zu einem ähnlichen Modell zur Autobahn GmbH, das Kanzler Olaf Scholz (SPD) für nutzbar hält.
Polizei holt drei vernachläsigte Kinder aus Wohnung im hessischen Bad Homburg
Im hessischen Bad Homburg hat die Polizei drei vernachlässigte Kinder aus einer Wohnung befreit. Die Beamten hatten am Dienstag durch Zufall wegen einer Verkehrskontrolle in der Straße gehalten, wo die Kinder wohnten, wie die Polizei am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.
Frühere Partnerin auf Waldweg erstochen: Lebenslange Haft für 24-Jährigen in Siegen
Weil er seine frühere Partnerin auf einem Waldweg mit einem Messer erstochen haben soll, ist ein 24-Jähriger vom Landgericht im nordrhein-westfälischen Siegen wegen Mordes verurteilt worden. Gegen den Angeklagten wurde am Mittwoch eine lebenslange Haftstrafe verhängt, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Tim Walz hat deutsche Vorfahren: Ur-Urgroßvater stammt aus badischem Kuppenheim
Der frisch gebackene US-Vizepräsidentschaftskandidat Tim Walz hat deutsche Vorfahren. Sein Ur-Urgroßvater stammt aus der badischen Stadt Kuppenheim, wie die "Badischen Neuesten Nachrichten" aus Karlsruhe am Mittwoch berichteten. Der Urahn des Vize von Kamala Harris hieß demnach Sebastian Walz und war Sohn eines Schuhmachers. Er wurde am 11. Mai 1843 in Kuppenheim geboren, das damals zum Großherzogtum Baden gehörte.
Disneys Streamingdienst schreibt erstmals schwarze Zahlen
Der Unterhaltungsriese Disney hat mit seinem Streamingdienst Disney+ im zurückliegenden Quartal erstmals schwarze Zahlen geschrieben. Der Gewinn belief sich auf 47 Millionen Dollar (43 Millionen Euro), wie Disney am Mittwoch mitteilte. Zu Disney+ gehören auch Hulu und der Sportstreamingdienst ESPN+. Disney-Chef Bob Iger sprach von "ausgezeichneten Ergebnissen in der Unterhaltungssparte".