Letzte Nachrichten
Bagger rutscht von Tieflader: Arbeiter in Baden-Württemberg erschlagen
Bei einem Unfall auf einer Tunnelbaustelle bei Eberstadt in Baden-Württemberg ist am Montag ein Arbeiter von einem von einem Tieflader rutschenden Bagger erschlagen worden. Der 43-Jährige sei unter der schweren Arbeitsmaschine begraben und dabei tödlich verletzt worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Heilbronn gemeinsam mit.
Teuerster Transfer des Sommers: Alvarez geht zu Atletico
Atletico Madrid hat den argentinischen Fußball-Weltmeister Julian Alvarez verpflichtet und damit den bislang teuersten Transfer dieses Sommers getätigt. Alvarez kommt von Manchester City, der spanische Spitzenklub zahlt für den 24-Jährigen, der bei ManCity nicht immer Stammspieler war, laut spanischen Medienberichten eine Ablösesumme von bis zu 95 Millionen Euro. In Madrid erhält Alvarez einen Vertrag über sechs Jahre bis Sommer 2030.
Mann stirbt in Bremen nach Sprung von Zehn-Meter-Brett
In einem Schwimmbad in Bremen ist ein Mann nach einem Sprung von einem Zehn-Meter-Brett gestorben. Der 23-Jährige tauchte am Montag nach dem Sprung zunächst wieder auf, machte aber unsichere Schwimmbewegungen, wie die Polizei mitteilte. Helfer zogen ihn aus dem Wasser.
Toter in Flüchtlingsunterkunft in Rostock: Ermittlungen wegen Gewaltverbrechens
Nach der Entdeckung eines tödlich verletzten 46-Jährigen in einer Flüchtlingsunterkunft in Rostock ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen eines möglichen Gewaltverbrechens. Die Auffindesituation deute auf ein Tötungsdelikt hin, teilten diese am Montag in der mecklenburg-vorpommerschen Stadt mit. Bei dem Toten handelte es sich um einen ukrainischen Staatsbürger.
Zwei Männer schlagen in Bayern mindestens 30 Minuten lang auf Obdachlosen ein
Im bayerischen Aschaffenburg haben zwei junge Männer mindestens eine halbe Stunde lang auf einen 48-Jährigen ohne festen Wohnsitz eingeschlagen. Sie hätten ihn auch getreten und dabei abwechselnd mit den Handys gefilmt, teilten die Aschaffenburger Staatsanwaltschaft und die Polizei in Würzburg am Montag mit. Die beiden mutmaßlichen Täter sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.
Polizei rettet schlafendes Rehkitz von Autobahn in Rheinland-Pfalz
Polizisten haben ein schlafendes Rehkitz auf der Autobahn 61 in Rheinland-Pfalz aufgescheucht und dem Tier damit wahrscheinlich das Leben gerettet. Der Autobahnpolizei wurde den Angaben zufolge in der Nacht zum Montag ein angeblich angefahrenes und leblos auf dem Standstreifen liegendes Reh bei Zotzenheim gemeldet.
Neue EU-Datenregeln ab 2025: Wirtschaft wünscht sich mehr Hilfe bei Umsetzung
Ab dem kommenden Jahr gelten in der EU neue Regeln für den Umgang mit Daten, die vernetzte Fahrzeuge, Waschmaschinen oder Industrieanlagen liefern - und die deutsche Wirtschaft ist dazu noch gespalten. Wie eine repräsentative Umfrage für den Digitalverband Bitkom ergab, sehen 49 Prozent der Firmen den Data Act als Chance, 40 Prozent hingegen als Risiko. Befragt wurden 603 Firmen ab 20 Beschäftigten aus allen Wirtschaftsbereichen.
55-Jähriger bei Polizeieinsatz auf Autobahn in Schleswig-Holstein angeschossen
Bei einem Einsatz auf der Autobahn 7 bei Neumünster in Schleswig-Holstein haben Polizisten am Montag einen Mann angeschossen. Die Besatzung einer Zivilstreife wollte den 55-jährigen Autofahrer kontrollieren, weil er wild über alle Fahrbahnen fuhr, wie ein Sprecher der Polizei sagte.
Athleten Deutschland: Bessere Förderung des Spitzensports
Der Verein Athleten Deutschland hat unter dem Eindruck der am Sonntag beendeten Olympischen Spiele in Paris erneut für eine bessere Förderung des Spitzensports in Deutschland plädiert. "Wenn wir als Gesellschaft Höchstleistungen und Erfolge bejubeln möchten, benötigen wir ein leistungsfähiges Fördersystem, das den Athletinnen und Athleten optimale Rahmenbedingungen zur Entfaltung ihrer Potenziale ermöglicht", sagte Johannes Herber, Geschäftsführer von Athleten Deutschland.
Tour de France der Frauen: Kool triumphiert beim Auftakt
Die niederländische Radsportlerin Charlotte Kool hat die erste Etappe bei der Tour de France der Frauen gewonnen. Die Fahrerin vom Team dsm-firmenich PostNL setzte sich auf dem Teilstück von Rotterdam nach Den Haag im Massensprint vor Anniina Ahtosalo (Finnland/Uno-X Mobility) und Elisa Balsamo (Italien/Lidl-trek) durch. Als beste Deutsche belegte Linda Riedmann (Karbach/Visma-Lease a Bike) nach 123 Kilometern den 34. Platz.
Bekannten auf Balkon erschossen: Mordurteil in Stuttgart
Wegen des Mordes an einem Bekannten ist ein Mann in Stuttgart am Montag zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren verurteilt worden. Das Landgericht der baden-württembergischen Landeshauptstadt sah als erwiesen an, dass der damals 42-Jährige den 45-Jährigen im Dezember auf dessen Balkon erschoss. Der an einer psychischen Krankheit leidende Angeklagte soll außerdem in der Psychiatrie untergebracht werden, wie ein Gerichtssprecher sagte.
21-Jähriger in Nordrhein-Westfalen stundenlang in Schiffsschraube eingeklemmt
Ein 21-Jähriger ist beim Schwimmen im nordrhein-westfälischen Petershagen in die Schiffsschraube eines Sportbootes geraten. Das Unglück ereignete sich am Donnerstag an einem Campingplatz, wie die Polizei in Duisburg am Montag mitteilte. Der Mann wurde mit seinem Bein so stark eingeklemmt, dass Einsatzkräfte ihn erst nach einem mehr als dreistündigen Einsatz befreien konnten.
Musk will am Montagabend Live-Interview mit Trump führen
Tech-Multimilliardär befragt Ex-Präsidenten: Elon Musk hat für Montagabend ein Live-Interview mit Donald Trump angekündigt. Musk, der keinerlei journalistische Erfahrung hat, will das Interview selber führen, es soll ab 20.00 Uhr (US-Ostküstenzeit, Dienstag 02.00 Uhr MESZ) auf seiner Onlineplattform X gestreamt werden.
Angeschlagene Meyer Werft in Papenburg erhält "größten Auftrag in der Geschichte"
Die finanziell angeschlagene Meyer Werft im niedersächsischen Papenburg hat den nach ihren Angaben größten Auftrag ihrer Geschichte erhalten. Die Kreuzfahrtsparte von Disney bestellte vier neue Schiffe bei der Meyer Werft, wie sie am Montag mitteilte. Sie sollen zwischen 2027 und 2031 an die Disney Cruise Line ausgeliefert werden. Es handle sich um den höchsten Auftragswert in der Geschichte - nähere Angaben machte die Werft dazu nicht.
Mordprozess nach tödlicher Attacke auf junge Ukrainer in Oberhausen begonnen
Ein halbes Jahr nach dem tödlichen Messerangriff auf zwei junge Ukrainer im nordrhein-westfälischen Oberhausen müssen sich seit Montag vier Jugendliche vor dem Landgericht Essen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den heute 14- bis 16-jährigen Angeklagten Mord vor. Sie sollen die zwei Ukrainer aufgrund ihrer Herkunft attackiert und getötet haben. Die beiden 17 und 18 Jahre alten Todesopfer waren ukrainische Nationalbasketballspieler, die 2023 nach Deutschland geflohen waren.
Ukrainische Offensive in Kursk: Russland ordnet weitere Evakuierungen an
Angesichts der andauernden ukrainischen Offensive in der russischen Grenzregion Kursk hat Russland weitere Menschen aus dem Gebiet in Sicherheit gebracht. Wie die Behörden in der Region Kursk am Montag mitteilten, wurde das Evakuierungsgebiet auf den Bezirk Belowski ausgeweitet, in dem rund 14.000 Menschen leben. In der benachbarten Region Belgorod wurden Menschen aus dem Bezirk Krasnojaruschski in Sicherheit gebracht. Indes warf Kremlchef Wladimir Putin der Ukraine vor, die Offensive nutzen zu wollen, um ihre künftige Verhandlungsposition zu verbessern.
34-Jähriger stirbt zwei Tage nach Messerangriff in Berlin-Neukölln
Zwei Tage nach einem Messerangriff auf einen Mann in Berlin ist das mutmaßliche Opfer im Krankenhaus gestorben. Der 34-Jährige sei am Sonntag seinen schweren Verletzungen erlegen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mit.
Waldbrand rückt näher auf griechische Hauptstadt Athen zu
Die Waldbrände in Griechenland rücken näher auf die Hauptstadt Athen zu: In Chalandri am nordöstlichen Stadtrand von Athen wurden die Bewohner mehrerer Viertel am Montag aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Er hab eine Evakuierung angeordnet, weil die Flammen "wirklich nahe sind", sagte Bürgermeister Simos Roussos dem Fernsehsender ERT.
Opec senkt wegen Sorge um Chinas Wirtschaft Prognose der globalen Ölnachfrage
Die Unsicherheit rund um die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft wirkt sich nach Einschätzung der Opec auf die globale Ölnachfrage in diesem Jahr aus. Die Organisation der Erdöl exportierenden Länder senkte daher ihre Prognose vom Juli am Montag leicht ab - um 135.000 Barrel am Tag auf nun 2,1 Millionen Barrel. Das ist gleichwohl weiterhin eine robuste Nachfrage, die deutlich über dem Niveau vor der Corona-Krise liegt.
Autos und Bürgergeld: FDP sorgt mit kontroversen Plänen für neuen "Ampel"-Streit
Weniger Bürgergeld und mehr Autos in den Städten: Mit kontroversen Forderungen hat die FDP für neue Irritationen in der Ampel-Koalition gesorgt. So stieß der Vorstoß von FDP-Fraktionschef Christian Dürr nach einer Absenkung des Bürgergelds am Montag auf Kritik von SPD und Grünen. Auch FDP-Pläne zur Stärkung des Autoverkehrs riefen Widerspruch hervor. Die Partei selbst reagierte wiederum mit Unverständnis auf die Kritik.
Österreichischer Promi-Bauunternehmer "Mörtel" Lugner gestorben
Der Wiener Opernball muss künftig ohne den schillernden Bauunternehmer Richard Lugner und die von ihm als Begleitung angeheuerten Stars auskommen: Lugner starb laut österreichischen Medienberichten vom Montag im Alter von 91 Jahren in seiner Villa am Stadtrand von Wien. Österreichs Bundeskanzler Karl Nehammer würdigte den Baulöwen als "österreichisches Original, das sich nie verbogen hat".
Lage in Nahost: Faeser sieht hohe Bedrohung durch islamistische Extremisten
Angesichts einer drohenden Eskalation der Lage in Nahost hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) vor Anschlägen islamistischer Extremistengruppen in Deutschland gewarnt. "Auch unser Land steht im Fokus dschihadistischer Organisationen", sagte Faeser am Montag beim Besuch des Bundesamts für Verfassungsschutz in Köln. Sie nannte dabei insbesondere die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat und seinen Ablegers ISPK.
Über Köln in die Heimat: Deutsches Olympia-Team kehrt zurück
Ein DJ im Zug, ein Gruppenfoto vor dem Dom und zum Abschluss der Empfang im Rathaus: Nach dem feierlichen Ende der Olympischen Spiele hat ein großer Teil der deutschen Delegation am Montag gemeinsam die Heimreise angetreten und ist zunächst aus Paris nach Köln gefahren.
Drohende Eskalation: USA verstärken Militärpräsenz in Nahost
Im Nahen Osten verdichten sich die Anzeichen für einen womöglich unmittelbar bevorstehenden Angriff des Iran auf Israel. Zur Verstärkung der US-Militärpräsenz in Nahost ordnete US-Verteidigungsminister Lloyd Austin an, einen Flugzeugträger-Verband schneller in die Region zu verlegen. Fluglinien wie die Lufthansa verlängerten am Montag zudem ihren Flugstopp in die Region. Deutschland, Frankreich und Großbritannien forderten eine sofortige Waffenruhe im Gazastreifen.
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen möglicher AfD-Regierungsbeteiligung
Für den Fall einer Regierungsbeteiligung der in Teilen rechtsextremen AfD auf Länderebene warnt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor weitreichenden Konsequenzen für die Arbeit von Polizistinnen und Polizisten. "Als Gewerkschaft haben wir vermehrt Anfragen unserer Mitglieder zum Wechsel in andere Bundesländer oder Kündigungen", sagte der GdP-Bundesvorsitzende Jochen Kopelke den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Veröffentlichung vom Montag.
Rückreiseverkehr wegen Ferienende: ADAC erwartet an Wochenende wieder Staus
Der ADAC warnt für das Wochenende vor Staus und Behinderungen wegen des Ferienendes in mehreren Bundesländern. Viele Urlauber seien am Samstag und Sonntag Richtung Heimat unterwegs, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Auf dem Heimweg sind demnach Reisende unter anderem aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie dem Süden der Niederlande, wo in Kürze ebenfalls die Ferien enden.
Wanderer stürzt am Brecherspitz in Oberbayern 150 Meter in den Tod
Ein 32-jähriger Bergwanderer ist am Brecherspitz in Oberbayern tödlich verunglückt. Wie die Polizei in Rosenheim am Montag mitteilte, stolperte der Mann beim Abstieg vom Gipfel und stürzte rund 150 Meter in die Tiefe. Die von Begleitern des Manns alarmierte Bergwacht konnte den verunglückten Münchner nicht mehr retten, er starb noch an der Unfallstelle.
Toter auf US-Militärgelände gefunden - Polizei Kaiserslautern ermittelt
Nach dem Fund einer Leiche auf dem Gelände eines US-Militärstützpunkts ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft in der rheinland-pfälzischen Stadt Kaiserslautern wegen eines möglichen Tötungsdelikts. Bei dem Toten handelt es sich um den Angestellten einer externen Firma, wie die Ermittler am Montag mitteilten. Der 63-Jährige habe in einem Gebäude auf dem Areal Arbeiten verrichtet.
Mehr als 700 Migranten überqueren an einem Tag den Ärmelkanal nach Großbritannien
Mehr als 700 Geflüchtete haben an nur einem Tag in kleinen Booten den Ärmelkanal von Frankreich nach Großbritannien überquert - ein neuer Rekord seit dem Amtsantritt des neuen britischen Premierministers Keir Starmer. Am Sonntag erreichten elf Boote mit insgesamt 703 Menschen an Bord die Küste Englands, wie aus am Montag veröffentlichten Zahlen des britischen Innenministeriums hervorgeht.
FDP verteidigt ihre Auto-Pläne gegen Kritik von Grünen und SPD
Die FDP hat Kritik von den Ampel-Partnern an ihrem Plan für mehr Autos in den Städten zurückgewiesen. "Wir wollen keine ideologische Mobilitätspolitik", sagte FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai am Montag in Berlin. "Es gibt keine gute und keine schlechte Mobilität", betonte er. Die FDP wolle die Form von Mobilität ermöglichen, die "vor Ort gefragt und gefordert" werde.
Deutschland bleibt größter Nettozahler in der EU
Deutschland ist einer Studie zufolge auch im vergangenen Jahr der größte Nettozahler innerhalb der Europäischen Union geblieben. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln am Montag mitteilte, zahlte die Bundesrepublik 17,4 Milliarden Euro mehr in die EU ein, als sie von ihr erhielt. Damit lag Deutschland deutlich vor Frankreich, das mit neun Milliarden Euro auf dem zweiten Platz lag.
Tausende fliehen vor Waldbränden in Griechenland
Nahe der griechischen Hauptstadt Athen sind tausende Menschen auf der Flucht vor näher rückenden Waldbränden. Nachdem die Behörden am Sonntag bereits die Evakuierung der historischen Stadt Marathon und von sieben weiteren Orten angeordnet hatten, erhielten am Montag die Bewohner von fünf weiteren Orten eine Evakuierungsaufforderung. Marathons Bürgermeister warnte, seiner Stadt drohe eine "Katastrophe biblischen Ausmaßes".