Letzte Nachrichten
China senkt Mindestreserve für Banken - Börsen weiter im Hochflug
China hat die verpflichtende Mindestreserve für Banken gesenkt, wodurch rund 127 Milliarden Euro für Kredit an Unternehmen frei werden. Die chinesische Zentralbank verkündete die Entscheidung am Freitag, einen Tag nach der Ankündigung der Führung in Peking, die Wirtschaft entschiedener zu unterstützen. Die Aktienmärkte befinden sich seitdem im Höhenflug.
Zwei Männer in den USA hingerichtet - Umstrittener Einsatz von Stickstoffgas in Alabama
In den USA sind am Donnerstag zwei Todesurteile vollstreckt worden. Im US-Bundesstaat Oklahoma wurde ein Mann mit einer tödliche Spritze hingerichtet, während im Bundesstaat Alabama trotz internationaler Kritik zum zweiten Mal bei einer Hinrichtung in den USA Stickstoffgas zum Einsatz kam. Die Zahl der landesweiten Hinrichtungen in diesem Jahr erhöhte sich damit auf 18.
Enttäuschung über Israels Absage an Waffenruhe - Weiter heftige Kämpfe
Nach der israelischen Absage an eine Waffenruhe im Konflikt mit der Hisbollah-Miliz im Libanon haben die USA ihrer Enttäuschung Luft gemacht. Der Vorschlag habe "viel Sorgfalt und Mühe gekostet", erklärte der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, John Kirby, am Donnerstag (Ortszeit). Auch der französische Präsident Emmanuel Macron sprach von einem "Fehler" des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Dieser will am Freitag eine Rede bei der UN-Generaldebatte in New York halten.
Paulo Sergio: "Kompany muss wie Hitzfeld sein"
Der frühere Bayern-Profi Paulo Sergio rät dem Münchner Coach Vincent Kompany, sich in seiner Arbeit an einem der ganz großen Trainer in der Geschichte des deutschen Fußball-Rekordmeisters zu orientieren. "Kompany muss wie Hitzfeld sein", sagte Sergio im ran-Interview, "er muss jeden Star bei Laune halten. Denn, wenn alle Kaderspieler gute Laune haben, dann bringen sie Spitzenleistungen bis zum Schluss und können Titel gewinnen."
Thomas Reis in der Türkei: Gedanken an Schalke und Bochum
Thomas Reis hat in der Türkei sein Glück gefunden, doch das Geschehen bei seinen strauchelnden deutschen Ex-Klubs bewegt ihn auch am Schwarzen Meer. "Ich verfolge die Spiele von Schalke und auch Bochum weiterhin", sagte Reis dem SID, "wenn es mein eigener Spiel- und Trainingsbetrieb zulässt." Doch von positiver Ablenkung im Arbeitsalltag kann da keine Rede sein.
NFL: Cowboys feiern zweiten Saisonsieg
Die Dallas Cowboys haben in der National Football League (NFL) ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Angeführt von Quarterback Dak Prescott und Wide Receiver CeeDee Lamb setzten sich die Texaner mit 20:15 bei den New York Giants durch. Zuletzt hatten die Cowboys gegen die New Orleans Saints (19:44) und Baltimore Ravens (25:28) zwei Niederlagen kassiert.
Peterka: "Samstag geht's für die Jungs auf die Wiesn"
"Reiseleiter" John-Jason Peterka weiß ganz genau, was für ihn und seine NHL-Teamkollegen von den Buffalo Sabres nach dem Showspiel gegen Red Bull München auf dem Programm steht. "Samstag geht's für die Jungs auf die Wiesn", sagte der gebürtige Münchner vor dem Duell mit seinem früheren Klub am Freitag im neuen SAP Garden (20.30 Uhr/MagentaSport und Sky).
Lienen kritisiert Fußball-Stars: "Das stößt mich ab"
Der ehemalige Bundesliga-Trainer Ewald Lienen sieht einen Werteverfall im Profifußball und stört sich am Verhalten einiger Spieler. "Ich würde auch gerne an die Spitzenspieler appellieren, sich nicht immer fallen zu lassen, als wäre man von Pfeil und Bogen getroffen worden", sagte der 70-Jährige, der in seiner Karriere ab 1993 bei insgesamt 13 Klubs als Cheftrainer tätig war, im Gespräch mit ran.
Bayern gegen Bayer: Die wichtigsten Duelle beim Topspiel
Das Duell der Zauberfüße, der Zoff der Funktionäre, ein Fast-Münchner im Blickpunkt: Das Bundesliga-Topspiel zwischen Rekordmeister Bayern München und Double-Sieger Bayer Leverkusen am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bietet jede Menge spannende Geschichten und Duelle. Ein Überblick:
Vettel freut sich - Heimspiel für deutsche Segler vor Rügen
Die Segel-Serie "SailGP" macht im kommenden Jahr in Sassnitz Halt. Das deutsche Team um den zweimaligen Olympia-Bronzemedaillengewinner Erik Heil, das vom früheren Formel-1-Star Sebastian Vettel unterstützt wird, hat damit vom 16. bis 17. August 2025 ein "Heimspiel" vor Rügen.
Geschke lobt Lipowitz: "Wird noch einiges kommen"
Der deutsche Radprofi Simon Geschke traut Talent Florian Lipowitz eine weiterhin positive Entwicklung zu. "So, wie er bei der Vuelta gefahren ist, wird da noch einiges kommen in den nächsten Jahren", sagte Geschke dem SID vor dem WM-Straßenrennen in Zürich. Der 38-jährige Geschke, der seine Karriere Anfang Oktober beendet, und Lipowitz stehen im WM-Aufgebot des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR).
Frankfurt hadert mit "lässiger" Schlussphase
Chefcoach Dino Toppmöller winkte völlig genervt ab, Unglücksrabe Kaua Santos musste von Torwarttrainer Jan Zimmermann getröstet werden. Bei Eintracht Frankfurt herrschte nach dem Last-Minute-Schock gegen Viktoria Pilsen großer Frust. "Wir haben insgesamt ein ordentliches Spiel gemacht und hatten nach dem 3:1 das Gefühl, dass wir das Ding gewonnen haben - und das ist eben nicht so", monierte Toppmöller bei RTL: "Dann stehst du mit einem Unentschieden da, was überhaupt nicht zufriedenstellend ist."
Ballack zum Duell seiner Ex-Klubs: "Bayern das Nonplusultra"
Michael Ballack fiebert dem Duell seiner Ex-Klubs Bayern München und Bayer Leverkusen am Samstag (18.30 Uhr/Sky) entgegen, den Vorteil sieht der frühere Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft auf Seiten des Rekordmeisters. "Wenn die Bayern in Form sind, fit sind und Spielfreude haben, dann sind sie einfach das Nonplusultra", sagte Ballack dem Kölner Stadt-Anzeiger: "Dann können in Europa nur ganz wenige Mannschaften mithalten und schon gar nicht in der Bundesliga."
Rede von Netanjahu bei UN-Generaldebatte in New York
Während das israelische Militär seit Tagen massive Angriffe gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon fliegt, will Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Freitag eine Rede bei der UN-Generaldebatte in New York halten. Netanjahu steht auf Platz drei der Rednerliste, so dass er am Vormittag (Ortszeit) vor der UN-Vollversammlung sprechen dürfte.
Bundesrat befasst sich mit Gehsteigbelästigungen und Bundeshaushalt
Der Bundesrat kommt am Freitag zu seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause zusammen (09.30 Uhr). Die Länderkammer befasst sich unter anderem mit einem Gesetz, das Schwangere besser vor sogenannten Gehsteigbelästigungen vor Beratungsstellen und Kliniken schützen soll. Auf der Tagesordnung steht zudem das Medizinforschungsgesetz, das die Entwicklung und Herstellung von Arzneimitteln in Deutschland vereinfachen soll. Ebenfalls abgestimmt wird darüber, ob Mieter Anspruch auf ein Steckersolargerät haben sollen.
Italiens Präsident Mattarella zu Gesprächen mit Scholz und Steinmeier in Berlin
Der italienische Präsident Sergio Mattarella trifft am Freitag in Berlin zu Gesprächen mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zusammen. Nach einem Empfang mit militärischem Ehren durch Steinmeier am Schloss Bellevue (08.45 Uhr) ist zunächst ein Treffen mit dem Bundespräsidenten geplant.
Armeniens Regierungschef sieht Frieden mit Aserbaidschan "in Reichweite"
Armeniens Ministerpräsident Nikol Paschinjan hat sich mit Blick auf die Verhandlungen um ein Friedensabkommen mit dem Nachbarn Aserbaidschan zuversichtlich gezeigt. "Frieden zwischen Armenien und Aserbaidschan ist nicht nur möglich, sondern in Reichweite", sagte Paschinjan am Donnerstag (Ortszeit) während der UN-Generaldebatte in New York. "Wir müssen nur die Hand ausstrecken und ihn greifen", fügte er hinzu.
IAEA-Chef Grossi: Iran zeigt "Bereitschaft" für neue Atomgespräche
Der Iran ist nach Angaben des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Rafael Grossi, möglicherweise bereit zur Wiederaufnahme von Gesprächen über sein Atomprogramm. Teheran zeige "Anzeichen der Bereitschaft, nicht nur mit der IAEA, sondern auch (...) mit unseren ehemaligen Partnern des Atomabkommens von 2015 wieder zusammenzuarbeiten", sagte Grossi der Nachrichtenagentur AFP am Rande der UN-Vollversammlung in New York am Donnerstag. "Es ist ein Moment, in dem die Möglichkeit besteht, etwas zu tun", fügte er hinzu.
Baerbock warnt bei der UNO vor nachlassender Unterstützung für die Ukraine
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat bei der UNO in New York die Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine verteidigt und vor nachlassender Unterstützung für das Land im Krieg gegen Russland gewarnt. "Die Vorstellung, dass es in der Ukraine keine Kämpfe und kein Sterben gäbe, wenn es keine Verteidigungswaffen gäbe, ist so einfach wie falsch", sagte Baerbock am Donnerstagabend in der UN-Generaldebatte.
Bundestag stimmt für Eindämmung von Betrug mit Schrottimmobilien
Der Betrug mit sogenannten Schrottimmobilien soll künftig eingedämmt werden. Der Bundestag votierte in der Nacht zum Freitag abschließend mit den Stimmen der Regierungsfraktionen für ein Gesetz zur Bekämpfung missbräuchlicher Ersteigerungen solcher mangelhafter Häuser und Wohnungen. Es sieht vor allem vor, dass Gemeinden künftig bei Zwangsversteigerungen einen Antrag auf gerichtliche Verwaltung stellen können. Dadurch soll der Anreiz zu einer missbräuchlichen Ersteigerung wegfallen.
Trump: Treffen mit Selenskyj am Freitag in New York geplant
Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump wird nach eigenen Worten am Freitag nun doch noch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj während dessen USA-Besuchs treffen. "Ich werde ihn morgen gegen 9.45 Uhr im Trump Tower treffen", sagte Trump am Donnerstag vor Journalisten in New York.
Libanons Regierung: 92 Tote durch israelische Angriffe am Donnerstag
Durch die israelischen Luftangriffe auf Ziele im Libanon sind am Donnerstag nach Angaben der Regierung in Beirut mindestens 92 Menschen getötet worden. Weitere 153 Menschen seien verletzt worden, teilte das libanesische Gesundheitsministerium am Abend mit. 40 Menschen seien durch die israelischen Angriffe in Städten und Dörfern im Südlibanon getötet worden, 48 weitere in östlichen Regionen und vier im Zentrum des Landes.
Frankfurt gibt Sieg im Lieblingswettbewerb spät aus der Hand
862 Tage nach der magischen Nacht von Sevilla hat Eintracht Frankfurt ein durchwachsenes Comeback in der Europa League hingelegt. Die Hessen verspielten in ihrem Lieblingswettbewerb zum Auftakt einen sichergeglaubten Sieg in der Schlussphase. Das 3:3 (1:1) gegen Viktoria Pilsen war ein Dämpfer nach drei Ligasiegen in Serie. Nach dem Durchmarsch zum Titel in der Saison 2021/22 blieb die Eintracht in der Europa League aber zumindest im 14. Spiel nacheinander ungeschlagen.
US-Hilfe für die Ukraine: Acht Milliarden Dollar und Gipfel in Deutschland
Mit weiteren Milliardenhilfen und einem Gipfel kommenden Monat in Deutschland leisten die USA weitere Unterstützung für die Ukraine im Abwehrkrieg gegen Russland. US-Präsident Joe Biden sagte am Donnerstag bei einem Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj in Washington, die Ukraine werde in diesem Krieg "die Oberhand gewinnen". Zu der von Selenskyj erhofften Zustimmung zum Einsatz westlicher Waffen gegen Ziele tief im Landesinneren Russlands äußerte sich der US-Präsident nicht.
Regisseur Almodóvar bei Festival in San Sebastián für Lebenswerk ausgezeichnet
Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar ist beim Filmfestival in San Sebastián für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. "Das Kino hat mir alles gegeben. Viel mehr, als ich mir je hätte vorstellen können", sagte er am Donnerstag bei Entgegennahme des Preises. Der Donostia-Preis für "außergewöhnliche Beiträge zur Welt des Kinos" wurde in einer Zeremonie überreicht, bei der auch der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez anwesend war.
"Ziel und Ambition": Trapp hofft auf DFB-Chance
Manuel Neuer? Zurückgetreten. Marc-Andre ter Stegen? Schwer verletzt. Der Kampf um die Nummer eins im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist offen wie lange nicht mehr, neben Alexander Nübel (Stuttgart) und Oliver Baumann (Hoffenheim) macht sich auch Kevin Trapp Hoffnungen, immerhin ist der Frankfurter mit neun Länderspielen der Erfahrenste in diesem Trio, derzeit allerdings verletzt.
Bemühungen um Entsperrung in Brasilien: X hat Dokumente eingereicht
Der Onlinedienst X hat in seinen Bemühungen um eine Freischaltung in Brasilien versichert, nun alle Auflagen der Justiz erfüllt zu haben. Das Unternehmen habe die vom Obersten Gericht des südamerikanisches Landes verlangten Dokumente nach eigenen Angaben inzwischen eingereicht, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag von einer mit der Angelegenheit vertrauten Quelle. X fordere, dass nun die Sperrung des Dienstes aufgehoben werde.
Streit um Landtagspräsidenten in Thüringen: CDU schaltet Verfassungsgericht ein
Im Streit um die Wahl des Landtagspräsidenten in Thüringen hat die CDU den Verfassungsgerichtshof des Bundeslandes eingeschaltet. Die CDU-Landtagsfraktion und ein CDU-Abgeordneter hätten einen Antrag auf eine einstweilige Anordnung gegen Alterspräsident Jürgen Treutler (AfD) eingereicht, teilte der Verfassungsgerichtshof am Donnerstagabend mit. Beantragt worden sei, Treutler unter anderem dazu zu verpflichten, die Anträge der Fraktionen der CDU und des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) zur Änderung der Geschäftsordnung zur Abstimmung zu stellen.
Rückschlag für Kiel - Löwen verpassen Spitze
Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel ist in der Bundesliga nach seinem Coup gegen Titelverteidiger SC Magdeburg unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Vier Tage nach ihrem Erfolg an der Elbe kassierten die Zebras gegen die MT Melsungen unerwartet mit 21:25 (8:15) ihre zweite Saisonniederlage und verpassten damit zunächst den angestrebten Vorstoß in die Spitzengruppe.
Biden bei Treffen mit Selenskyj: Russland wird nicht die Oberhand gewinnen
Zum Auftakt ihres Treffens in Washington hat US-Präsident Joe Biden dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj die weitere Unterstützung der Vereinigten Staaten zugesichert. "Russland wird nicht die Oberhand gewinnen, die Ukraine wird dies tun", sagte Biden am Donnerstag beim Empfang seines ukrainischen Kollegen im Oval Office im Weißen Haus: "Und wir werden Ihnen weiterhin bei jedem Schritt zur Seite stehen."
USA bieten Millionenbelohnung für Hinweise zu Iraner hinter Anschlagsplan auf Bolton
Die USA haben eine Millionenbelohnung für Informationen ausgesetzt, die zur Festnahme des mutmaßlichen iranischen Drahtziehers eines Anschlagsplans gegen den früheren Nationalen Sicherheitsberater John Bolton führen. Für Informationen, die zur Festnahme oder Verurteilung von Schahram Pursafi führen, winkten bis zu 20 Millionen Dollar (17,9 Millionen Euro) Belohnung, erklärte das US-Außenministerium am Donnerstag.
Israel weist Aufruf zu Waffenruhe mit Hisbollah zurück - Weiter heftige Kämpfe
Im Konflikt mit der Hisbollah sperrt sich Israel weiter gegen den wachsenden internationalen Druck für eine Waffenruhe. Einem Aufruf der USA, Frankreichs, Deutschlands und anderer Staaten zu einer 21-tägigen Feuerpause erteilte der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu am Donnerstag eine Absage. Stattdessen wies er das Militär an, die Angriffe "mit voller Kraft" fortzusetzen. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas appellierte an die Weltgemeinschaft, die Waffenlieferungen an Israel einzustellen.