Letzte Nachrichten
Frankreich gedenkt der Opfer des islamistischen Angriffs auf "Charlie Hebdo" 2015
Frankreich hat am Dienstag der Opfer des islamistischen Anschlags auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo" vor zehn Jahren gedacht. Überlebende Mitglieder der Redaktion, Angehörige der Opfer und Regierungsvertreter legten zum Zeitpunkt des Anschlags vor dem ehemaligen Redaktionsgebäude Blumen nieder, während die Namen der Todesopfer verlesen wurden.
Festnahmen bei propalästinensischer Besetzung von Berliner Hochschule
Am Rande der Besetzung einer Berliner Hochschule durch propalästinensische Aktivisten hat die Polizei sechs Menschen vorübergehend festgenommen. Diese hätten sich am Montagabend an einer Kundgebung außerhalb des Hochschulgebäudes beteiligt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Es seien Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet worden. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) lobte die Beamten für ihren Einsatz und übte Kritik am Hochschulpräsidium.
Union und SPD legen in Umfrage leicht zu - Grüne und Linke verlieren etwas
Die Union ist einer Umfrage zufolge weiterhin klar stärkste Kraft in Deutschland und hat noch einmal leicht zulegen können. Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, würden laut einer am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Sender RTL und ntv 32 Prozent CDU oder CSU wählen. Das ist ein Prozentpunkt mehr im Vergleich zur letzten Forsa-Erhebung kurz vor Weihnachten.
Japanische Tennisspielerin Osaka gibt Trennung von Rapper Cordae bekannt
Die japanische Tennisspielerin und vierfache Grand-Slam-Siegerin Naomi Osaka und ihr langjähriger Partner, der US-Rapper Cordae, haben sich getrennt. "Hallo allerseits, ich wollte nur sagen, dass Cordae und ich nicht länger ein Paar sind", erklärte die 27-jährige Osaka am späten Montagabend im Onlinedienst Instagram. Es gebe "kein böses Blut", versicherte Osaka, die seit 2019 mit dem Musiker zusammen war. 2023 bekam das Paar eine Tochter, Shai.
USA setzen chinesische Großkonzerne auf Liste von "Militärunternehmen" - Peking empört
Das US-Verteidigungsministerium hat den chinesischen Tech-Giganten Tencent sowie den Batteriehersteller CATL als Unternehmen eingestuft, die mit dem chinesischen Militär verbunden sind. Beide Konzerne wurden einer Liste hinzugefügt, die am Dienstag im US-Bundesregister veröffentlicht wurde. Peking reagierte empört und sprach von "unangemessener Unterdrückung". Die Aktienkurse beider Unternehmen brachen in der Folge um mehrere Prozent ein.
Südkorea: Neuer Haftbefehl gegen Präsident Yoon ausgestellt
Nach Auslaufen eines ersten Haftbefehls gegen den vom Parlament entmachteten südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol hat ein Gericht in Seoul einen neuen Haftbefehl ausgestellt. "Der erneut beantragte Haftbefehl gegen den Verdächtigen Yoon wurde heute Nachmittag ausgestellt", teilte das gemeinsame Ermittlerbüro am Dienstag mit. Wie lange der neue Haftbefehl gültig ist, wurde nicht erklärt. Auch das Gericht wollte sich auf Anfrage nicht äußern.
Internationaler Betrieb an Flughafen in Damaskus wieder aufgenommen
Nach rund einem Monat Stillstand infolge des Machtwechsels in Syrien ist am Flughafen der Hauptstadt Damaskus der internationale Flugverkehr wieder aufgenommen worden. Als erste Maschine hob am Dienstag ein Flug der Syrian Airlines nach Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten ab, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten.
Starker Anstieg bei E-Autos: Volvo verbucht Rekordabsatz
Der schwedische Autohersteller Volvo hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie noch nie. Insgesamt seien 763.389 Fahrzeuge an Kundinnen und Kunden gegangen, teilte das zum chinesischen Geely-Konzern gehörende Unternehmen am Dienstag mit. Dies sei ein Anstieg um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Autofahrer in Deutschland standen 2024 im Schnitt 43 Stunden im Stau
Autofahrerinnen und Autofahrer haben vergangenes Jahr einer Studie zufolge im Durchschnitt 43 Stunden im Stau verbracht. Das waren drei Stunden mehr als im Vorjahr, wie der Verkehrsdaten-Dienstleister Inrix am Dienstag mitteilte. Besonders viel Geduld mussten demnach die Pendlerinnen und Pendler in Düsseldorf mitbringen.
Französische Justiz verbietet Verkauf von "Emily-in-Paris"-Cocktail
Die französische Justiz hat den Verkauf eines mit der Serie "Emily in Paris" in Verbindung gebrachten Cocktails verboten. Die Supermarktkette Carrefour wurde zudem zu einer Strafe in Höhe von 8000 Euro verurteilt, wie AFP am Dienstag aus Justizkreisen erfuhr. Geklagt hatte eine Vereinigung gegen Suchtgefahren.
Französischer Rechtsextremist Jean-Marie Le Pen im Alter von 96 Jahren gestorben
Der französische rechtsextreme Parteigründer Jean-Marie Le Pen ist tot. Er sei am Dienstag im Alter von 96 Jahren im Kreise seiner Angehörigen gestorben, teilte seine Familie der Nachrichtenagentur AFP mit. Der Gründer und langjährige Chef der rechtsextremen Partei Front National (heute Rassemblement National) war vor wenigen Wochen in ein Pflegeheim im Pariser Vorort Garches gebracht worden.
Studie: Frauenanteil bei Neubestellung in Vorstände börsennotierter Unternehmen sinkt
Der Frauenanteil in den Vorständen börsennotierter Unternehmen in Deutschland steigt laut einer Studie weiter an, aber weniger schnell. Wie die Managementberatung Horváth in Stuttgart am Dienstag mitteilte, waren unter den im vergangenen Jahr rund hundert neu bestellten Vorstandsmitgliedern der Unternehmen in Dax, M-Dax und S-Dax 29 Frauen. Der Anteil der Frauen an den neu berufenen Vorstandsmitgliedern sank so vom Rekordwert von 36 Prozent im Jahr 2023 auf 29 Prozent. 2022 hatte der Wert demnach bei 26 gelegen und im Jahr davor bei 28 Prozent.
Ärztepräsident fordert mehr Prävention und Koordinierung von Arztbesuchen
Personalmangel in den Praxen, lange Wartezeiten für Facharzttermine und ständig steigende Kosten - daran krankt das deutsche Gesundheitssystem. Nach Einschätzung der Bundesärztekammer sind vor allem mehr Prävention und eine bessere Koordinierung von Arztbesuchen nötig, um dem zu begegnen. Ärztepräsident Klaus Reinhardt zählte außerdem am Dienstag zu den Forderungen an eine neue Bundesregierung, einen deutlichen Bürokratieabbau und eine stabile Finanzierung der Krankenkassen in den Fokus zu nehmen.
Deutsche CO2-Emissionen 2024 gesunken - im Vergleich zu 1990 fast halbiert
Vor allem durch abgeschaltete Kohlekraftwerke und Rekordzahlen bei den Erneuerbaren hat Deutschland seine Treibhausgasemissionen im vergangenen Jahr erneut gesenkt - und verglichen mit 1990 fast halbiert. Nach vorläufigen Zahlen der Denkfabrik Agora Energiewende wurden die nationalen Klimaziele 2024 insgesamt eingehalten, nicht jedoch in den Sektoren Verkehr und Gebäude. Hier wurden auch EU-Vorgaben verfehlt, wodurch erhebliche Kosten auf Deutschland zukommen können.
Neue Rakete New Glenn von Jeff Bezos startet frühestens am Freitag
Der für Mittwoch angekündigte Start der Rakete New Glenn des Raumfahrtunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos verzögert sich um mindestens zwei Tage. Der Flug "wird nicht vor Freitag stattfinden", teilte Blue Origin am Dienstag mit. Das dreistündige Startfenster öffne sich um 01.00 Uhr (Ortszeit, 07.00 Uhr MEZ). Die Rakete soll vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida abheben.
Betrugsverdacht: Frau zieht mit Kindern als falsche Sternsingergruppe durch Vechta
Eine 39-jährige Frau soll im niedersächsischen Vechta als falsche Sternsingerin mit ihren Kindern an Haustüren Geld und Süßigkeiten gesammelt haben. Die Polizei leitete nach Angaben vom Dienstag ein Strafverfahren wegen Betrugs gegen die Beschuldigte ein. Die Frau gab sich gegenüber den Beamten demnach reumütig und sagte zu, die gesammelten Geldspenden zurückzugeben sowie die Süßigkeiten zu ersetzen.
Umfrage: Zustimmung für Selensky nach fast drei Jahren Krieg deutlich gesunken
Fast drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs ist in der Ukraine die Zustimmung für Präsident Wolodymyr Selenksyj bei seinen Landsleuten deutlich gesunken. Im Dezember sagten nur noch 52 Prozent der Ukrainerinnen und Ukrainer, dass sie Vertrauen in den Präsidenten hätten, wie eine am Dienstag veröffentlichte Telefonbefragung das Kiewer Institut für Soziologie (KIIS) ergab.
Inflation im Euroraum zum Jahresende weiter angestiegen
Die Inflation im Euroraum ist zum Jahresende weiter angestiegen. Wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag in einer ersten Schätzung mitteilte, lag die Preissteigerung im Dezember vergangenen Jahres bei 2,4 Prozent im Jahresvergleich - nach 2,2 Prozent im November und 2,0 Prozent im Oktober. Die Inflation liegt damit weiter über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0 Prozent.
Macron gedenkt der Opfer des islamistischen Angriffs auf "Charlie Hebdo" 2015
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag schweigend der Opfer des islamistischen Anschlags auf die Satirezeitung "Charlie Hebdo" vor zehn Jahren gedacht. Er nahm gemeinsam mit Premierminister François Bayrou, mehreren Regierungsmitgliedern und der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo an einer Gedenkfeier vor dem ehemaligen Redaktionssitz von "Charlie Hebdo" teil und legte ein Blumengebinde nieder. Die Angehörigen der Opfer hatten sich gegen eine Ansprache des Präsidenten ausgesprochen.
Verschiebung abgelehnt: Strafe für Trump im Schweigegeldprozess wird Freitag verkündet
Das Strafmaß im Schweigegeldprozess gegen den designierten US-Präsidenten Donald Trump wird noch vor dessen Vereidigung verkündet. Ein New Yorker Richter lehnte Trumps Antrag auf eine Verschiebung des Termins am Montag mit der Begründung ab, dass der Ex-Präsident lediglich bereits in der Vergangenheit vorgebrachte Argumente wiederholt habe. Das Strafmaß wird somit wie geplant an diesem Freitag verkündet.
Einnahmen aus dem Emissionshandel 2024 erneut auf Rekordniveau
Die Einnahmen Deutschlands aus dem nationalen und europäischen Emissionshandel haben im vergangenen Jahr erneut ein Rekordniveau erreicht: Die Erlöse aus dem Verkauf von Kohlendioxid-Verschmutzungsrechten summierten sich auf 18,5 Milliarden Euro, wie das Umweltbundesamt (UBA) am Dienstag mitteilte. 2023 lagen die Einnahmen bei 18,4 Milliarden Euro - bis dahin der Rekordwert. Die Erlöse fließen vollständig in den Klima- und Transformationsfonds (KTF), aus dem insbesondere der klimafreundliche Umbau der deutschen Wirtschaft gefördert werden soll.
Erster Todesfall im Zusammenhang mit Vogelgrippe in den USA
In den USA ist der erste Todesfall im Zusammenhang mit der Vogelgrippe gemeldet worden. Wie die Gesundheitsbehörden des südlichen Bundesstaates Louisiana am Montag mitteilten, starb ein über 65 Jahre alter Patient, der im Dezember wegen einer Atemwegserkrankung ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Den Behörden zufolge litt er bereits an anderen Krankheiten.
UNO: Mehr als 900 Menschen im vergangenen Jahr im Iran hingerichtet
Im Iran sind nach Angaben der Vereinten Nationen im vergangenen Jahr mindestens 901 Menschen hingerichtet worden. Allein in einer einzigen Woche im Dezember seien 40 Todesurteile vollstreckt worden, erklärte der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Dienstag. Es sei "zutiefst beunruhigend", dass die Zahl der Hinrichtungen im Iran von Jahr zu Jahr steige. "Es ist höchste Zeit, dass der Iran die immer weiter anschwellende Flut von Hinrichtungen eindämmt", forderte Türk.
Deutsche Reisebranche erwartet Anstieg der Reiseausgaben um sechs Prozent
Die deutsche Reisewirtschaft rechnet im laufenden Touristikjahr mit weiter steigenden Ausgaben für Urlaubs- und Freizeitreisen: Der Umsatz der Branche von November 2024 bis Ende Oktober 2025 dürfte um sechs Prozent auf 85 Milliarden Euro zulegen, teilte der Deutsche Reiseverband (DRV) am Dienstag mit. Die Anzahl der Reisenden schätzt der Verband auf 139 Millionen - das wären so viele wie im vergangenen Jahr.
Zweifel an Geheimdienstzusammenarbeit mit Österreich bei FPÖ-Regierungsübernahme
Deutsche Politiker fordern Konsequenzen für die Geheimdienstzusammenarbeit mit Österreich, sollte der ultrarechte und Russland-nahe FPÖ-Chef Herbert Kickl dort die Regierungsführung übernehmen. Die große Nähe der FPÖ zur russischen Regierung stelle "ein durchaus veritables Problem dar" sagte der Vorsitzende des Geheimdienste-Kontrollgremiums des Bundestages (PKGr), Konstantin von Notz (Grüne), dem "Handelsblatt". Damit stehe "die Integrität der Zusammenarbeit der europäischen Sicherheitsbehörden in Frage".
Geiselnahme in Bankfiliale in Hessen - 36-Jähriger festgenommen
Wegen einer Geiselnahme in einer Bankfiliale in Hessen ist die Polizei am Dienstag zu einem Großeinsatz ausgerückt. Ein tatverdächtiger 36-Jähriger wurde festgenommen, wie die Polizei in Darmstadt mitteilte. Den Ermittlungen zufolge betrat der Mann am Morgen in Rimbach die Bank und bedrohte eine Mitarbeiterin mit einem Werkzeug. Anschließend soll er sie gegen ihren Willen festgehalten haben.
Prozess um Kofferbombe: 37-Jähriger in Halle vor Gericht
Vor dem Landgericht in Halle an der Saale hat der Prozess gegen einen mutmaßlichen Bombenbauer begonnen. Dem 37-Jährigen wird laut der am Dienstag verlesenen Anklage unter anderem die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Zum Prozessbeginn schwieg der Angeklagte zu den Vorwürfen, er kündigte aber nach Angaben einer Gerichtssprecherin für kommende Woche eine Erklärung an.
Prozess in Mannheim: Ehepaar soll zwei Frauen getötet und Baby entführt haben
Nach dem mutmaßlichen Mord an zwei Ukrainerinnen in Baden-Württemberg steht seit Dienstag ein Ehepaar in Mannheim vor Gericht. Die Eheleute sollen im März die geflüchtete Frau und ihre erwachsene Tochter getötet haben, um das Baby der Tochter zu entführen. Hintergrund der Tat ist der Staatsanwaltschaft zufolge offenbar ein unerfüllter Kinderwunsch.
ARD sendet nur noch in HD
Die ARD schaltet die Ausstrahlung ihres Programms in Standardqualität (SD) ab und sendet ab sofort nur noch in HD. Betroffen von der Umstellung sind insbesondere Nutzerinnen und Nutzer, die per Satellit Fernsehen schauen, aber auch Kabelbetreiber haben angekündigt, die SD-Kanäle abzuschalten, wie die ARD am Dienstag mitteilte. Die Ausstrahlung über SD und HD gleichzeitig sei mit einem "deutlichen Mehraufwand" verbunden, begründete sie die Umstellung.
Inflation im Euroraum steigt im Dezember auf 2,4 Prozent
Die Inflation im Euroraum ist zum Jahresende weiter angestiegen. Wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag in einer ersten Schätzung mitteilte, lag die Preissteigerung im Dezember vergangenen Jahres bei 2,4 Prozent im Jahresvergleich - nach 2,2 Prozent im November und 2,0 Prozent im Oktober. Die Inflation liegt damit weiter über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von 2,0 Prozent.
Amsel, Meise und Spatz: Naturschützer rufen zur Zählung der Wintervögel auf
Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) ruft zur alljährlichen Zählung der Wintervögel auf. Unter dem Motto "Stunde der Wintervögel" können sich bundesweit Vogelfreunde von Freitag bis Sonntag an der Zählung beteiligen, wie der Nabu am Dienstag in Berlin mitteilte. Die dabei gesammelten Daten sollen Aufschluss über den Zustand der heimischen Vogelwelt in Siedlungen geben.
Internationaler Flugbetrieb an Flughafen in Damaskus wieder aufgenommen
Nach rund einem Monat Stillstand infolge des Machtwechsels in Syrien ist am Flughafen der Hauptstadt Damaskus der internationale Flugverkehr wieder aufgenommen worden. Als erste Maschine hob am Dienstag ein Flug der Syrian Airlines nach Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten ab, berichteten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP.