Letzte Nachrichten
FC Bayern: Ibrahimovic zu Lazio
Der FC Bayern leiht seinen Nachwuchsspieler Arijon Ibrahimovic an Lazio Rom aus. Wie der Verein am Montag mitteilte, steht der 19 Jahre alte offensive Mittelfeldakteur dem italienischen Erstligisten zunächst bis Saisonende zur Verfügung. Zudem soll eine Kaufoption gegen eine Ablösesumme von angeblich zehn Millionen Euro vereinbart sein. In München besitzt Ibrahimovic noch einen Vertrag bis 2027.
US-Regierung: Gaza-Abkommen kurz vor Abschluss
Im Gaza-Krieg steht nach Einschätzung der US-Regierung der Abschluss eines Abkommens über eine Waffenruhe und die Freilassung der Geiseln im Gazastreifen unmittelbar bevor. "Im Krieg zwischen Israel und der Hamas stehen wir kurz davor, dass ein Vorschlag, den ich vor Monaten ausführlich dargelegt habe, endlich verwirklicht wird", sagte der scheidende US-Präsident Joe Biden am Montag.
Biden: Putin hat in der Ukraine keines seiner strategischen Ziele erreicht
Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Auffassung von US-Präsident Joe Biden im Ukraine-Krieg keines seiner strategischen Ziele erreicht. In der letzten außenpolitischen Grundsatzrede seiner Amtszeit würdigte Biden am Montag die Unterstützung der westlichen Staaten für die Ukraine.
Biden sieht sein Land im internationalen Wettbewerb weit vorn
Der scheidende US-Präsident Joe Biden sieht sein Land im internationalen Wettbewerb weit vorn. "Es ist ein harter Wettbewerb im Gange. Es geht um die Zukunft der Weltwirtschaft, der Technologie, der menschlichen Werte und um vieles mehr", sagte Biden am Montag in der letzten außenpolitischen Grundsatzrede seiner Amtszeit.
US-Sicherheitsberater: Gaza-Abkommen noch in dieser Woche möglich
Im Gaza-Krieg könnte nach Angaben des Nationalen Sicherheitsberaters der USA, Jake Sullivan, noch in dieser Woche ein Abkommen über eine Waffenruhe und die Freilassung der Geiseln im Gazastreifen erreicht werden. "Wir stehen kurz vor einer Einigung, und sie kann noch diese Woche zustande kommen", sagte Sullivan am Montag vor Journalisten in Washington. "Ich mache keine Versprechungen oder Vorhersagen, aber es ist in greifbarer Nähe, und wir werden uns dafür einsetzen."
Slowakischer Regierungschef lädt Selenskyj zu Gespräch über Gastransit ein
Nach dem Ende der russischen Gaslieferungen durch die Ukraine hat der slowakische Ministerpräsident Robert Fico den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen in der Slowakei über eine mögliche Wiederaufnahme eingeladen. Das Treffen solle "vorzugsweise so bald wie möglich" stattfinden und werde "gute Voraussetzungen für eine offene Diskussion über die Gasversorgung der Slowakei" über die Ukraine schaffen, erklärte Fico am Montag im Onlinedienst Facebook.
Handballer beziehen WM-Quartier: "Es kann richtig losgehen"
Deutschlands Handballer haben ihr WM-Quartier im dänischen Silkeborg bezogen. "Ich bin froh, dass wir endlich hier sind. Wir haben es gut hinter uns gebracht. Wir freuen uns, hier alles einzuräumen, am Dienstag das Training, und dann kann es so richtig losgehen", sagte Kapitän Johannes Golla nach der rund vierstündigen Busfahrt vor dem Hotel Radisson Blu Papirfabrikken.
Merz: Ausstieg aus Kohle und Gas darf Industrie nicht gefährden
Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) hat einen Ausstieg aus Kohle und Gas aus Klimaschutzgründen abgelehnt, wenn dies die deutsche Industrie gefährdet. Die Stilllegung der letzten drei Atomkraftwerke durch die Ampel-Regierung mitten in einer Energiekrise sei ein "schwerer strategischer Fehler" gewesen, sagte Merz am Montag in Bochum. So eine Entscheidung werde es unter seiner Führung nicht geben. Das gelte auch für die Stilllegung von Kohle- und Gaskraftwerken.
Europäer treffen sich nach Trumps Amtsantritt zu Verteidigungsgipfel
Zwei Wochen nach Amtsantritt des designierten US-Präsidenten Donald Trump am 20. Januar treffen sich Europas Staats- und Regierungschefs zu einem Sondergipfel zu Verteidigungsfragen. Das informelle Treffen findet am 3. Februar auf dem belgischen Schloss Limont westlich von Lüttich statt, wie EU-Ratspräsident António Costa am Montag mitteilte. "Europa muss mehr Verantwortung für seine Verteidigung übernehmen", schrieb Costa im Onlinedienst X.
Nawaf Salam zum neuen Regierungschef im Libanon ernannt
Im Libanon hat Präsident Joseph Aoun den Richter und Ex-Botschafter Nawaf Salam zum neuen Regierungschef ernannt. Aoun habe den derzeit im Ausland befindlichen Salam "einberufen, um ihn mit der Bildung einer neuen Regierung zu betrauen", teilte Präsidialamtschef Antoine Schukeir am Montag nach dem Abschluss der parlamentarischen Beratungen über die Besetzung des Postens in Beirut mit. Salam werde voraussichtlich am Dienstag zurückkehren.
Vorwürfe der Bestechung gegen britische Anti-Korruptions-Staatssekretärin
Eine für die Bekämpfung von Korruption zuständige Staatssekretärin der britischen Regierung ist in Bangladesch selbst unter Korruptionsverdacht geraten. Gegen Tulip Siddiq, Nichte von Bangladeschs Ex-Regierungschefin Sheikh Hasina, und weitere Familienmitglieder sei eine weitere Untersuchung wegen Bestechung eingeleitet worden, teilte die Anti-Korruptions-Kommission des südasiatischen Landes am Montag mit. Diese stünde im Zusammenhang mit dem angeblichen Erwerb lukrativer Grundstücke in einem Vorort der Hauptstadt Dhaka.
Russland: Ukrainischer Drohnenangriff auf Turkstream-Pipeline abgewehrt
Russland hat der Ukraine einen Drohnenangriff auf die Turkstream-Pipeline vorgeworfen, durch die russisches Erdgas über die Türkei nach Europa gelangt. Die ukrainische Armee habe am Samstag versucht, eine Verdichterstation der Gaspipeline in der Region Krasnodar im Süden Russlands mit neun Drohnen zu attackieren, teilte das russische Verteidigungsministerium am Montag mit.
Maul- und Klauenseuche: Bislang keine weiteren Fälle - Bauern fürchten Einbußen
Die Maul- und Klauenseuche (MKS) hat sich nach dem Ausbruch in Brandenburg bisherigen Erkenntnissen zufolge nicht weiter ausgebreitet. Landwirte fürchten dennoch Einbußen, weil einzelne Länder Importstopps für deutsche Produkte verhängten. Südkorea etwa stoppte präventiv die Einfuhr von deutschem Schweinefleisch. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) sagte am Montag nach einem Gespräch mit Branchenvertretern, höchste Priorität habe jetzt, schnell für Klarheit über die Verbreitung der Seuche zu sorgen.
Debatte um Habecks Forderung nach Krankenkassenbeiträgen auf Kapitalgewinne
Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck hat mit der Forderung nach Einbeziehung von Kapitaleinkünften in die Finanzierung der Krankenkassen eine Debatte ausgelöst. In der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" vom Sonntagabend kritisierte der Bundeswirtschaftsminister, dass Kapitalerträge bislang von Sozialversicherungsbeiträgen freigestellt sind. Gegen den Vorstoß gab es am Montag Widerspruch von FDP und CDU.
Mann bewirft Wachgebäude am Kanzleramt mit Stein und Fäkalien
Im Berliner Regierungsviertel hat ein 48-jähriger Mann einen Beutel mit einem Stein und Fäkalien auf ein Wachgebäude des Bundeskanzleramts geworfen. Wie ein Sprecher der Berliner Polizei am Montag sagte, ereignete sich der Vorfall am Sonntagvormittag. Durch den Wurf sei es zu einer Sachbeschädigung an der Fassade gekommen. Der Mann habe einen Platzverweis erhalten. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.
Zehn Jahre Haft für Mann wegen Tötung von Nebenbuhler auf offener Straße in Berlin
Wegen der Tötung des neuen Freunds seiner Expartnerin auf offener Straße ist ein 40-jähriger Mann vom Landgericht Berlin zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Die Kammer sah es am Montag als erwiesen an, dass der Angeklagte seinem Nebenbuhler im Bezirk Neukölln mit einem Teppichmesser eine 21 Zentimeter lange Schnittwunde am Hals zugefügt hatte, wie der Vorsitzende Richter Wolfgang Dobrikat am Montag sagte.
Boxen: Ex-Weltmeister Fury kündigt erneut Karriereende an
Der frühere Box-Weltmeister Tyson Fury hat zum wiederholten Mal sein Karriereende angekündigt - und meint es dieses Mal offenbar ernst. Rund drei Wochen nach seiner zweiten Niederlage gegen den ukrainischen Schwergewichts-Champion Alexander Usyk teilte der 36-Jährige seine Entscheidung am Montag in einem Video in den Sozialen Medien mit.
Vater in Bamberg wegen Misshandlung von Baby zu langer Haftstrafe verurteilt
Weil er sein Baby schwer misshandelte, ist ein 25-Jähriger in Bamberg zu sechs Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt worden. Das Landgericht der bayerischen Stadt sprach ihn am Montag der schweren Misshandlung von Schutzbefohlenen in zwei Fällen in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig, wie ein Sprecher sagte.
Mit Auto auf Polizisten zugefahren: Ermittlungen gegen Mann nach Vorfall in Riesa
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat Ermittlungen gegen einen 34-Jährigen aufgenommen, der an einer Absperrung wegen Demonstrationen gegen den AfD-Bundesparteitag in Riesa mit seinem Auto auf Polizisten zufuhr. Gegen den Beschuldigten werde wegen des Angriffs auf Polizeibeamte unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt, teilte die Justizbehörde am Montag mit.
Bundesopferbeauftragter: Bislang mehr als 600 Betroffene nach Anschlag in Magdeburg
Nach dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt in Magdeburg haben sich bislang mehr als 600 Betroffene gemeldet. Der Bundesopferbeauftragte Roland Weber nannte am Montag in Magdeburg eine Zahl von 600 bis 800 Betroffenen. Er gehe davon aus, dass diese Zahl weiter steige. "Für all diese Menschen wollen und werden wir da sein", versicherte Weber. Am Donnerstag will Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Magdeburg der Opfer des Anschlags gedenken.
Zweieinhalb Jahre Haft für Jugendfußballtrainer in Essen nach Kindesmissbrauch
Ein Jugendfußballtrainer ist vom Landgericht Essen unter anderem wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte soll für insgesamt zweieinhalb Jahre ins Gefängnis, wie ein Gerichtssprecher am Montag in der nordrhein-westfälischen Stadt sagte. Der 27-Jährige war den Angaben zufolge geständig. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Gewalttat auf Gehöft in Brandenburg: Zwei Tote und zwei Schwerverletzte
Bei einem Gewaltverbrechen im brandenburgischen Landkreis Uckermark sind am Montag zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden. Unter den beiden Verletzten befand sich auch der 27-jährigen mutmaßliche Täter, wie die Polizei in Frankfurt an der Oder mitteilte. Dieser attackierte demnach in der Gemeinde Casekow zwei Frauen und einen Mann im Alter von 16 bis 26 Jahren mit einer Stichwaffe.
Habeck fordert Krankenkassenbeiträge auch auf Kapitalgewinne
Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck hat mit der Forderung nach Einbeziehung von Kapitaleinkünften in die Finanzierung der Krankenkassen eine Debatte ausgelöst. In der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" vom Sonntagabend kritisierte der Bundeswirtschaftsminister, dass Kapitalerträge bislang von Sozialversicherungsbeiträgen freigestellt sind. Gegen den Vorstoß gab es am Montag aber auch Widerspruch.
Skandalspiel: Bochum beklagt Schuldumkehr von Union
Der VfL Bochum schlägt im Ringen um die Deutung und Wertung des Skandalspiels bei Union Berlin zurück. Der Fußball-Bundesligist sieht in der knallharten Berliner Argumentation eine eindeutige Verdrehung der Schuld. Es habe "vielerorts eine völlige Umkehr der Täter-Opfer-Rolle stattgefunden", teilte der Verein am Montag mit - als Reaktion auf Wortmeldungen von Union-Funktionären.
Audi mit deutlich gesunkenen Absätzen - BMW steigert zumindest E-Auto-Verkäufe
Audi hat im vergangenen Jahr mit 1,7 Millionen Autos deutlich weniger Fahrzeuge ausgeliefert als im Vorjahr. Die VW-Tochter aus Ingolstadt begründete den Rückgang um zwölf Prozent am Montag mit "herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen". Der Konkurrent BMW verbuchte ein Absatzminus von vier Prozent - allerdings verkaufte der Münchener Hersteller deutlich mehr E-Autos als im Vorjahr.
Alonso: Wirtz startet gegen Mainz wieder
Jungstar Florian Wirtz kehrt im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 zurück in die Startelf des Double-Gewinners Bayer Leverkusen. Das bestätigte Trainer Xabi Alonso vor der Partie am Dienstagabend (20.30 Uhr/Sky). "Er ist dabei und spielt von Anfang an", sagte der Spanier am Montag.
Umweltaktivisten besprühen Grab von berühmtem Naturforscher Darwin in London
Umweltaktivisten der Gruppe Just Stop Oil haben am Montag die letzte Ruhestätte des berühmten britischen Naturforschers Charles Darwin in London mit orangefarbener Kreide besprüht. Auf einem im Onlinedienst X veröffentlichten Video war zu sehen, wie zwei Aktivistinnen "1.5 is dead" (1,5 Grad ist tot) auf das Grab des Begründers der Evolutionstheorie in der Westminster Abbey schreiben. Die Londoner Polizei nahm die Frauen wegen Sachbeschädigung fest.
Explosion bei Schrotthändler: Sprengstoff in Tresor detoniert
Bei einem Schrotthändler im bayerischen Fürstenfeldbruck hat es am Montag eine Explosion gegeben, als ein Tresor in einem Schredder vernichtet werden sollte. In dem Tresor habe sich möglicherweise ein Sprengstoff befunden, teilte das bayerische Landeskriminalamt (LKA) in München mit. Durch die Explosion wurde die Maschine komplett zerstört, mehrere Fensterscheiben gingen zu Bruch.
Mosambik: Opposition boykottiert Vereidigung des neuen Parlaments
Drei Monate nach den umstrittenen Wahlen in Mosambik ist am Montag das neu gewählte Parlament erstmals zusammengetreten. Zwei kleinere Oppositionsparteien boykottierten die Vereidigung der Abgeordneten. Während der Zeremonie umstellte die Militärpolizei das Parlamentsgebäude in der Hauptstadt Maputo, Polizisten riegelten die wichtigsten Straßen in der Umgebung ab. Unterdessen stand in Maputo das öffentliche Leben wegen eines Streikaufrufs von Oppositionschef Venâncio Mondlane weitgehend still, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete.
Prozess um 26 Jahre zurückliegenden Mord in Würzburg - Vater und Sohn angeklagt
26 Jahre nach der Ermordung eines Gastwirts im mutmaßlichen Zusammenhang mit Geldstreitigkeiten hat vor dem Landgericht Würzburg der Mordprozess gegen einen Vater und seinen Sohn begonnen. Der inzwischen 67 Jahre alte Vater soll seinem heute 49 Jahre alten Sohn laut Anklage 1999 die Ermordung eines 55 Jahre alten Gastwirts befohlen haben, der als Bürge in einem illegalen Geldgeschäft aufgetreten sein soll. Mit dem Mord soll der Vater auch den Schuldner zur Rückzahlung des Gelds gebracht haben.
Nach antisemitischer Tat: Schläger greift Opfer in Berlin erneut an und wird gefasst
Zwei Monate nachdem er einen Mann in einem Berliner Lokal ins Gesicht schlug und flüchtete, hat der Angreifer dasselbe Opfer vor demselben Lokal erkannt und wieder geschlagen. Diesmal wurde er aber festgehalten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die erste Tat soll einen antisemitischen Hintergrund haben.
Geldstrafe für Mann in Düsseldorf wegen Volksverhetzung in Internet rechtskräftig
Eine Verurteilung zu einer Geldstrafe von 8100 Euro gegen einen 65-Jährigen aus Düsseldorf unter anderem wegen volksverhetzender Beiträge im Internet ist rechtskräftig. Der Angeklagte nahm die vor dem Landgericht Düsseldorf eingelegte Berufung zurück, wie eine Sprecherin am Montag sagte. Das Amtsgericht Düsseldorf hatte den 65-Jährigen im September wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung schuldig gesprochen.