Letzte Nachrichten
NGO: Weltweit Ende 2024 mehr als 360 Journalisten in Haft
Ende 2024 sind einer Nichtregierungsorganisation zufolge weltweit 361 Journalisten inhaftiert gewesen. Diese Schätzung "sollte ein Alarmsignal sein", erklärte das in New York ansässige Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) am Donnerstag. Es ist der höchste Wert seit 2022, als 370 inhaftierte Journalisten gezählt worden waren.
Israels Entscheidung über Waffenruhe-Abkommen für Freitag erwartet
Israels Entscheidung über das Waffenruhe-Abkommen für den Gazastreifen verzögert sich. Anstatt wie ursprünglich geplant am Donnerstag werde das israelische Kabinett erst am Freitag über die Einigung auf eine Waffenruhe im Gegenzug für die Freilassung von Geiseln abstimmen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP von einem israelischen Regierungsvertreter. US-Außenminister Antony Blinken zeigte sich zuversichtlich, dass die Waffenruhe wie geplant am Sonntag in Kraft tritt.
US-Starregisseur David Lynch im Alter von 78 Jahren gestorben
Der US-Starregisseur David Lynch ist tot. Der Filmemacher, der unter anderem mit Werken wie "Blue Velvet" und "Mulholland Drive" Erfolge feiert, starb im Alter von 78 Jahren, wie seine Familie am Donnerstag im Onlinedienst Facebook mitteilte.
Trump veröffentlicht offizielles Foto - Porträt erinnert an sein Polizeifoto
Donald Trump hat am Donnerstag sein offizielles Foto als 47. Präsident der USA veröffentlicht. Das Foto hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Polizeifoto ("Mugshot") des Republikaners, das am 24. August 2023 in einem Gefängnis im Bundesstaat Georgia wegen der Anklage gegen Trump wegen Wahlbeeinflussung aufgenommen worden war. Damals war mit Trump zum ersten Mal in der US-Geschichte ist ein ehemaliger Präsident auf einem Polizeifoto verewigt worden.
Handball-WM: Frankreich und Italien erreichen Hauptrunde
Mit Rekordweltmeister Frankreich und Debütant Italien haben bei der Handball-Weltmeisterschaft die ersten beiden Nationen die Hauptrunde erreicht. Die Franzosen fegten mit 43:19 (21:8) über Kuwait hinweg, Italien bezwang Algerien 32:23 (19:13). Unterdessen ist auch der Olympia- und WM-Dritte Spanien erfolgreich ins Turnier eingestiegen.
"Rote Linien überschritten": Auch Darmstadt nicht mehr bei X
Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 stellt zu Beginn der Rückrunde seine Aktivitäten in dem Sozialen Netzwerk "X" ein. Wie der Verein am Donnerstagabend mitteilte, habe man mit sich gerungen, doch "in den vergangenen Wochen wurden für uns rote Linien überschritten, die nicht mehr mit unseren Werten vereinbar sind".
Trumps designierter Finanzminister sieht Chance für "Goldenes Zeitalter"
Der designierte US-Finanzminister Scott Bessent hat ein "Goldenes Zeitalter" für die Wirtschaft der Vereinigten Staaten in Aussicht gestellt. Der künftige US-Präsident Donald Trump habe die "in einer Generation einmalige Chance, ein neues ökonomisches Goldenes Zeitalter in Gang zu setzen, das mehr Jobs sowie Reichtum und Wohlstand für alle Amerikaner schaffen wird", sagte der Hedgefonds-Manager am Donnerstag in seiner Anhörung im Senat in Washington.
Streichung von US-Terrorliste: Kuba lässt Dissidenten Ferrer und weitere Gefangene frei
Nach der Streichung Kubas von der US-Terrorliste sind in dem Inselstaat am Donnerstag erneut Gefangene freigelassen worden, darunter der bekannte Dissident José Daniel Ferrer. "Wir sind gerade angekommen. Gott sei Dank ist er zu Hause", erklärte Ferrers Ehefrau Nelva Ortega in der östlichen Provinz Santiago de Cuba am Donnerstag. Ferrer war von Amnesty International als politischer Gefangener bezeichnet worden und hatte zuletzt dreieinhalb Jahre im Gefängnis verbracht.
Frankreichs Premierminister Bayrou übersteht erste Misstrauensabstimmung
Frankreichs Premierminister François Bayrou hat am Donnerstag eine erste Misstrauensabstimmung überstanden. Nur 131 von 577 Abgeordneten unterstützten den Antrag, den Abgeordnete der Linkspopulisten, Grünen und Kommunisten eingereicht hatten. Das Ergebnis war erwartet worden, da die Rechtspopulisten bereits zuvor erklärt hatten, den Antrag nicht zu unterstützen.
Grüne Woche: Bauernpräsident warnt vor Überregulierung und fordert Politikwechsel
Zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin hat Bauernpräsident Joachim Rukwied einen Politikwechsel in Deutschland gefordert. Nötig sei "ein grundsätzlicher Neustart", sagte Rukwied am Donnerstagabend und drang auf einen "wirksamen Bürokratieabbau für unsere Betriebe". Überschattet wird die Landwirtschafts- und Lebensmittelmesse vom Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Deutschland, der laut Deutschem Raiffeisenverband schon "immense" wirtschaftliche Schäden angerichtet hat.
Katar will Wiederaufbau der Infrastruktur in Syrien unterstützen
Katar will Syrien beim Wiederaufbau der im Bürgerkrieg zerstörten Infrastruktur helfen. "Wir werden die notwendige technische Unterstützung leisten, um die benötigte Infrastruktur wieder funktionsfähig zu machen und dem Stromsektor zu unterstützen", sagte der katarische Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman al-Thani am Donnerstag bei seinem ersten Besuch in Damaskus seit der Machtübernahme durch islamistisch geführte Kräfte im vergangenen Monat.
Berichte: Auch Tiktok-Chef Chew als Ehrengast bei Vereidigung Trumps dabei
Bei der Vereidigung von Donald Trump als US-Präsident am Montag wird US-Medien zufolge auch der Chef der umstrittenen Videoplattform Tiktok, Shou Chew, als Ehrengast anwesend sein. Die "New York Times" und die "Washington Post" berichteten am Donnerstag, Chew werde mit anderen prominenten Gästen neben Vertrauten Trumps sitzen - darunter die drei Tech-Milliardäre Elon Musk, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg.
Nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt: Steinmeier gedenkt in Magdeburg der Opfer
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in Magdeburg der Opfer des Anschlags auf dem Weihnachtsmarkt Ende Dezember gedacht. Steinmeier legte am Donnerstag am zentralen Gedenkort der Landeshauptstand an der Johanniskirche einen Kranz nieder. Begleitet wurde er dabei unter anderem von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU).
Zollkontrolle von vor Rügen havariertem Öltanker "Eventin" könnte Tage dauern
Die Zollkontrolle des nach einer Havarie vor dem Hafen von Sassnitz auf Rügen liegenden Öltankers "Eventin" wird möglicherweise noch Tage dauern. Die Prüfung der Ladung und der entsprechenden Dokumente laufe derzeit, teilte ein Sprecher der Generalzollinspektion in Bonn am Donnerstag mit. Wie lange diese andauern werde, sei noch nicht absehbar. Das Schiff darf demnach so lange nicht weiterfahren.
Attacke auf Kieler Wahlkreisbüro von Vizechef Deutsch-Israelischer Gesellschaft
Auf das Kieler Wahlkreisbüro des SPD-Bundestagsabgeordneten und Vizevorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Mathias Stein, ist in der Nacht zum Donnerstag eine Attacke verübt worden. Unbekannte hätten das Büro beschädigt und beschmiert, erklärte Stein in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt. Er sprach von einem "Anschlag" auf die Deutsch-Israelische Gesellschaft und alle, die sich für Völkerverständigung einsetzten. Dies sei nicht hinnehmbar.
Sparmaßnahmen: BP streicht tausende Stellen
Der britische Ölriese BP will im Zuge von Sparmaßnahmen 4700 Stellen streichen - das wären rund fünf Prozent der gesamten Belegschaft. Zudem sollen 3000 Jobs bei externen Auftragnehmern wegfallen, wie das Unternehmen mit Sitz in London am Donnerstag mitteilte.
Nintendo: Switch 2 kommt 2025 in den Handel
Angesichts des weltweiten Erfolgs seiner Spielkonsole Switch hat der japanische Elektronikkonzern Nintendo offiziell einen Nachfolger angekündigt, der in diesem Jahr in den Handel kommen soll. Die Switch 2 werde "im Jahr 2025 herauskommen", erklärte Nintendo am Donnerstag und veröffentlichte auf seiner Internetseite ein Video, das die Verwandlung der ersten Version der Konsole in das neue Modell zeigt.
Zwei Tote und zahlreiche Verletzte bei Wohnungsbrand in Bottrop
Bei einem Wohnungsbrand im nordrhein-westfälischen Bottrop sind zwei Menschen ums Leben gekommen und zehn weitere teils schwer verletzt worden. In einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt brach am frühen Donnerstagmorgen ein Feuer in einer Wohnung im ersten Obergeschoss aus, wie Feuerwehr und Polizei mitteilten.
Preuß Zweite im Einzel - doch Jeanmonnot holt auf
Franziska Preuß ist beim Heimweltcup in Ruhpolding erstmals im neuen Jahr aufs Podest gelaufen. Die 30-Jährige kam im Einzel über 15 Kilometer dank einer starken Laufleistung und trotz einer Strafminute auf Rang zwei, auf die zum zweiten Mal in Folge siegreiche Französin Lou Jeanmonnot fehlten ihr 35,7 Sekunden. Damit schmolz der Vorsprung von Preuß im Gesamtweltcup auf ihre ärgste Konkurrentin auf 101 Punkte zusammen.
Verband: Umsatzverlust durch Maul- und Klauenseuche schon eine Milliarde Euro
Der Ausbruch der Maul- und Klauenseuche (MKS) in Deutschland hat laut dem Deutschen Raiffeisenverband schon "immense" wirtschaftliche Schäden angerichtet: "Entlang der Wertschöpfungskette gehen wir davon aus, dass bereits jetzt ein Umsatzverlust von mehr als einer Milliarde Euro existiert", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Jörg Migende, am Donnerstag in der ARD. Die Auswirkungen der Seuche seien "alarmierend".
Birgit Bessin: Brandenburgs Wirtschaft vor der Deindustrialisierung schützen
Während Deutschland erstmals seit über zwei Jahrzehnten in das zweite Rezessionsjahr in Folge geraten ist, häufen sich auch in Brandenburg wirtschaftliche Negativmeldungen. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist beispielsweise mit dem SVolt-Rückzug aus Lauchhammer, dem Insolvenzverfahren der Kunstgießerei Lauchhammer sowie mit den Schließungsplänen für die Fränkischen Rohrwerke in Schwarzheide und bei der SGL Spezial- und Bergbaugesellschaft in Lauchhammer konfrontiert.
Urlauberfamilie entführt Rassekatze von Norderney nach Nordrhein-Westfalen
Eine Urlauberfamilie hat auf der Nordseeinsel Norderney eine Hauskatze gestohlen und mit nach Nordrhein-Westfalen genommen. Wie die Polizei im niedersächsischen Aurich am Donnerstag mitteilte, hielt sie das freilaufende Tier ursprünglich offenbar für einen Streuner. Als das Missverständnis entdeckt wurde, stellten die Urlauber allerdings "Bedingungen" für eine Rückgabe des Katers.
Luftalarm bei Besuch des britischen Premiers Starmer in Kiew
Während eines Besuchs des britischen Premierministers Keir Starmer in Kiew zur Unterzeichnung eines Sicherheitsabkommens mit der Ukraine hat es Luftalarm in der ukrainischen Hauptstadt gegeben. Stunden nach Starmers Ankunft in Kiew waren Explosionen und Sirenen zu hören, Luftverteidigungssysteme wehrten im Zentrum von Kiew einen russischen Drohnenangriff ab, wie die Behörden und Journalisten der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag berichteten.
Jugendliche unternehmen in Nordrhein-Westfalen Spritztour mit gestohlenem Auto
Zwei Jugendliche haben in Nordrhein-Westfalen mit einem aus einem Parkhaus gestohlenen Auto eine Spritztour unternommen. Um aus dem Gebäude herauszukommen, durchbrachen sie eine Schranke, wie die Polizei in Gummersbach am Donnerstag mitteilte. Dabei wurde das Auto am Dienstag stark beschädigt. Auf ihrer Fahrt rutschten der 14- und der 15-Jährige bei Dannenberg in einen Graben.
Ermittler in Nordrhein-Westfalen entdecken gefälschte Markenware in großem Stil
Ermittler haben in einem Geschäft in Nordrhein-Westfalen gefälschte Markenware im großen Stil entdeckt. 74 Umzugskartons voller Plagiate wurden beschlagnahmt, wie die Polizei in Düren am Donnerstag mitteilte. Demnach gab es am Montag eine Steueraufsicht durch das Hauptzollamt Aachen in dem Geschäft in Düren. Bei der Überprüfung wurden erhebliche Verstöße gegen das Markengesetz festgestellt.
Landwirtschaft fordert Kurswechsel in der Agrarpolitik
Land- und Ernährungswirtschaft haben zu Beginn der Grünen Woche in Berlin einen Kurswechsel in der Agrarpolitik gefordert. "Eine neue Regierung muss sich schleunigst um die drängenden Themen für die Landwirtschaft kümmern", erklärte Bauernpräsident Joachim Rukwied am Donnerstag. Gemeinsam mit dem Bundesverband des Lebensmittelhandels (BVLH) und dem Deutschen Raiffeisenverband (DRV) forderte der Bauernverband (DBV) weniger Bürokratie, mehr Steueranreize und finanzielle Unterstützung.
53-Jähriger stirbt bei Bergbauunfall in sächsischem Erzgebirgskreis
In einem Bergbau in Sachsen ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Der 53-Jährige wurde am Mittwochmittag in Hammerunterwiesenthal im Erzgebirgskreis unter Tage zwischen zwei Arbeitsmaschinen eingeklemmt, wie die Polizei am Donnerstag in Chemnitz mitteilte.
Leiche in Auto: 30-Jähriger soll in Nordrhein-Westfalen Mann erschossen haben
Ein 30-Jähriger soll in Nordrhein-Westfalen einen Mann erschossen haben. Die Leiche des 36-Jährigen wurde in einem Auto gefunden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Hagen am Donnerstag mitteilten. Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Das Fahrzeug wurde am Vormittag auf einem Rastplatz an der Autobahn 40 bei Kleve entdeckt.
Verteilungskampf: Bosse bemühen sich um Schlichtung
Die Spitzen der Klubs und der Deutschen Fußball Liga (DFL) bemühen sich um eine Schlichtung des zuletzt offen ausgetragenen Streits um die Verteilung der Mediengelder. "Wir haben die vielfältigen Perspektiven im Kreis der 36 offen und vertrauensvoll ausgetauscht. Das hat uns als Liga weitergebracht", sagte DFL-Präsidiumssprecher Hans-Joachim Watzke nach der außerordentlichen Versammlung der Profivereine am Donnerstag in Frankfurt/Main: "Wir nehmen als Präsidium ein hilfreiches Meinungsbild mit in unsere weiteren Beratungen."
Al-Rajhi/Gottschalk gehen als Führende ins Dakar-Finale
Für Timo Gottschalk ist der zweite Gesamtsieg bei der Rallye Dakar zum Greifen nah. Mit seinem Piloten Yazeed Al-Rajhi übernahm der Beifahrer aus Berlin auf der vorletzten Etappe der 47. Ausgabe wieder die Führung, vor dem Finale mit 61 Wertungskilometern am Freitag beträgt der Vorsprung des Toyota-Duos auf seine südafrikanischen Werkskollegen Henk Lategan/Brett Cummings 6:11 Minuten.
Mutmaßlicher marokkanischer Spion nach Deutschland ausgeliefert
Ein mutmaßlicher Spion des marokkanischen Geheimdiensts ist nach rund sechswöchiger Auslieferungshaft in Spanien nach Deutschland ausgeliefert worden. Der Verdächtige sei am Mittwoch unmittelbar bei seiner Ankunft am Flughafen von Frankfurt am Main festgenommen worden, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Donnerstag mit. Sie wirft dem Mann vor, Anhänger einer oppositionellen marokkanischen Protestbewegung in der Bundesrepublik ausgespäht zu haben.
Israel wirft Hamas Rückzug von Teilen des Gaza-Abkommens vor
Nach der verkündeten Einigung auf ein Waffenruhe-Abkommen für den Gazastreifen ist die Umsetzung weiter ungewiss. Israel warf der radikalislamischen Hamas am Donnerstag vor, sich von Teilen der Vereinbarung zurückzuziehen, um "Zugeständnisse in letzter Minute zu erpressen". Eine Zusammenkunft des israelischen Kabinetts wurde daher vorerst aufgeschoben. Die Hamas wies die Anschuldigungen zurück. International hatte die Vereinbarung die Hoffnung auf Frieden und eine Stabilisierung der Region ausgelöst. Am Freitag meldete der Zivilschutz im Gazastreifen aber erneut zahlreiche Tote durch israelische Angriffe.