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Trump-Zölle: Von der Leyen kündigt "verhältnismäßige Gegenmaßnahmen" der EU an
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat "entschlossene und verhältnismäßige Gegenmaßnahmen" auf die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf Stahl und Aluminium angekündigt. "Ungerechtfertigte Zölle gegen die EU werden nicht unbeantwortet bleiben", erklärte von der Leyen am Dienstag. Die Entscheidung des US-Präsidenten für neue Zölle bedaure sie "zutiefst".
Scholz: EU wird bei US-Zöllen geschlossen reagieren
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hofft im Zollstreit mit den USA noch auf eine Einigung - hat andernfalls aber entschlossene Gegenreaktionen der EU angekündigt. "Wenn uns die USA keine andere Wahl lassen, dann wird die Europäische Union geschlossen darauf reagieren", sagte er am Dienstag in einer Rede im Bundestag. Als weltgrößter Markt mit 450 Millionen Menschen habe Europa "dazu die Kraft".
BVB will mit Fleiß und Geduld aus der Krise
Aus Sicht von Niko Kovac führen Borussia Dortmund nur harte Arbeit und Geduld aus der momentanen Krise. "Wenn man in der Situation ist, in der wir uns befinden, Tabellenplatz elf, dann muss man in Spielen oftmals mehr investieren", sagte der Trainer im Sky-Interview vor dem Play-off-Hinspiel in der Champions League bei Sporting Lissabon am Dienstagabend (21.00 Uhr/Prime Video): "Das ist der springende Punkt, das klingt komisch, aber es ist die Wahrheit. Als ehemaliger Fußballer weiß ich das."
Scholz warnt: Merz trägt Europa mit Asylpolitik "zu Grabe"
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat seinem Unions-Herausforderer Friedrich Merz (CDU) vorgeworfen, mit seinen Plänen zur Asylverschärfung die Einheit Europas zu riskieren. "Friedrich Merz tritt an, Europa zu Grabe zu tragen", warnte Scholz am Dienstag in einer Rede im Bundestag. "In der Hoffnung auf ein paar Prozentpunkte im Wahlkampf legt er die Axt an den europäischen Zusammenhalt", sagte Scholz mit Blick auf Merz - und fügte hinzu: "Was für ein Wahnsinn in dieser kritischen Zeit!"
Scholz greift Merz in Bundestagsdebatte scharf an
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Eignung seines Unions-Herausforderers Friedrich Merz (CDU) als Regierungschef für außenpolitisch schwierige Zeiten angezweifelt. "Wer in Fragen von Krieg und Frieden so kopflos daherredet, wer so orientierungslos ist, der sollte keine Verantwortung tragen für Deutschlands Sicherheit", sagte Scholz am Dienstag im Bundestag an den CDU-Chef gerichtet. "Führungsstärke, Nervenstärke, klarer Kurs - darauf kommt es in schwierigen Zeiten an, nicht Wankelmut und Sprücheklopfen."
"Unverhältnismäßig": Kommunale Arbeitgeber kritisieren Streiks im öffentlichen Dienst
Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hat die Warnstreiks im öffentlichen Dienst deutlich kritisiert. "Die Gewerkschaften setzen hier ein schwerwiegendes Druckmittel ein, das vor allem die Bürgerinnen und Bürger belastet", sagte VKA-Präsidentin Karin Welge der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Dienstag. Das sei insbesondere vor dem Hintergrund der gerade erst begonnenen Verhandlungen "unverhältnismäßig".
US-Zölle: Reifenhersteller Michelin erwägt mehr Investitionen in den USA
Der französische Reifenhersteller Michelin erwägt angesichts der Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump, sich mit neuen Investitionen stärker auf die USA zu konzentrieren. "Wir müssen vielleicht unsere Projekte in den USA vorziehen und die Projekte anderswo verlangsamen", sagte Michelin-Chef Florent Menegaux der "Financial Times" (Dienstag). In Europa zu produzieren und von dort aus zu exportieren sei "nicht mehr wirtschaftlich".
Anteil der Menschen mit erstem Hochschulabschluss in Deutschland bleibt konstant
Die Zahl der Menschen, die ihr Erststudium an einer Hochschule in Deutschland erfolgreich abgeschlossen haben, ist 2023 nahezu konstant geblieben. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, gab es 297.200 Absolventinnen und Absolventen und damit rund 4000 weniger als 2022. Der Anteil an der gleichaltrigen Bevölkerung lag damit unverändert bei 32 Prozent.
Berichte: Musk und Investoren bieten für ChatGPT-Entwickler OpenAI
Der US-Milliardär und Trump-Berater Elon Musk will Berichten zufolge zusammen mit einer Gruppe Investoren das KI-Unternehmen OpenAI übernehmen. Die Gruppe um Musk habe am Montag ein Angebot von 97,4 Milliarden Dollar (94,5 Milliarden Euro) für die Non-Profit-Organisation abgegeben, die OpenAI kontrolliert, wie das "Wall Street Journal" und die "New York Times" übereinstimmend berichteten. OpenAI-Chef Sam Altman reagierte mit Spott.
Trump ordnet Wiedereinführung von Plastik-Strohhalmen an
US-Präsident Donald Trump hat per Dekret die Wiedereinführung von wegen ihrer Umweltschädlichkeit in Verruf geratenen Plastik-Strohhalmen angeordnet. "Wir kehren zu Plastik-Strohhalmen zurück", sagte Trump am Montag bei der Unterzeichnung des Erlasses im Weißen Haus.
Linke meldet nach Migrationsdebatte Mitgliederrekord
Die Linkspartei hat nach der Migrationsdebatte der vergangenen Wochen einen Mitgliederrekord verzeichnet. Zwei Wochen vor der Bundestagswahl registriere die Partei 81.210 Mitglieder, teilte ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Allein seit Jahresbeginn seien 23.473 Menschen der Partei beigetreten, davon 17.470 seit dem 29. Januar, als bei einer Bundestagsabstimmung über einen Unionsantrag zur Migrationspolitik erstmals eine Mehrheit mit Unterstützung der AfD zustande kam.
Nowitzki schaut zu: Doncic legt los, Lakers dominieren
Auch Dirk Nowitzki wollte beim Highlight in Los Angeles unbedingt dabei sein, und das Basketballidol wurde nicht enttäuscht. Vor den Augen seines früheren Teamkollegen hat Luka Doncic nach dem spektakulären Wechsel von den Dallas Mavericks zu den LA Lakers ein erfolgreiches Debüt für seinen neuen Klub gegeben. Die Kalifornier gewannen in der NBA gegen Utah Jazz nach einer dominanten Vorstellung 132:113, Doncic gelang dabei noch nicht alles.
Deutschland fällt in Korruptions-Index zurück - Kritik an Parteienfinanzierung
Deutschland hat sich im jährlichen Korruptionsindex von Transparency International im internationalen Vergleich verschlechtert. In ihrem am Dienstag veröffentlichten Länder-Ranking zur Korruptionswahrnehmung verzeichnete die Nichtregierungsorganisation die Bundesrepublik auf Platz 15 von 180 erfassten Ländern. Im vergangenen Jahr hatte Deutschland auf Platz zwölf besser abgeschnitten. Spitzenreiter als Land mit der geringsten Korruption ist zum siebten Mal in Folge Dänemark.
Wagner kratzt an Karrierebestwert - Orlando verliert
Bei der nächsten Gala für Orlando Magic hat Franz Wagner an seinem Karrierebestwert gekratzt, mit dem Team aus Florida in der NBA aber eine unnötige Heimniederlage kassiert. Der Basketball-Weltmeister kam am Montagabend (Ortszeit) beim 106:112 gegen die Atlanta Hawks auf 37 Punkte.
Neue Kombi: DSV-Duo rechnet sich Chancen aus
Die deutschen Skirennläuferinnen Emma Aicher und Lena Dürr rechnen sich in der neuen Team-Kombination Chancen auf die erste deutsche Medaille bei der WM in Saalbach-Hinterglemm aus. "Ich bin ja Tiefstaplerin, deswegen sage ich: Ball flach halten", sagte Slalom-Ass Dürr (33), betonte aber aber auch: "Wir wissen beide, was wir können."
BVB-Boss Watzke: "Ricken schafft das ohne Wenn und Aber"
Klub-Boss Hans-Joachim Watzke hätte sich bei Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund für Sport-Geschäftsführer Lars Ricken ein Einstandsjahr mit weniger Problemen gewünscht. "Ich habe gedacht, es ist eine gute Zeit für Lars, da jetzt reinzugleiten. Ich hatte nicht gedacht, dass wir in ein solches Krisenszenario abgleiten", sagte Watzke laut Frankfurter Rundschau vor Wirtschaftsmanagern aus der Region Frankfurt/Rhein-Main.
Google benennt Golf von Mexiko für US-Maps-Nutzer in "Golf von Amerika" um
Der US-Riese Google hat den Golf von Mexiko in seinem Onlinedienst Google Maps am Montag für US-Nutzer in "Golf von Amerika" umgeändert - und ist damit einem Erlass von US-Präsident Donald Trump gefolgt. Nutzer außerhalb der USA würden weiterhin sowohl den ursprünglichen als auch den neuen Namen sehen, erklärte das Tech-Unternehmen in einem Blog-Eintrag. Dies sei bei umstrittenen Ortsnamen so üblich.
Berichte: Klage gegen New Yorker Bürgermeister Adams soll fallengelassen werden
Auf Geheiß des US-Justizministerium soll US-Berichten zufolge die Anklage gegen den demokratischen New Yorker Bürgermeister Eric Adams in einem Korruptionsskandal fallengelassen werden. Die Bundesstaatsanwaltschaft werde im Auftrag von Justizministerin Pam Bondi "angewiesen, die anhängigen Anklagen in der Sache Vereinigte Staaten gegen Adams fallenzulassen", hieß es in einer der "New York Times" und dem Sender CNN vorliegenden Mitteilung des Ministeriums vom Montag.
US-Verteidigungsminister Hegseth startet Europareise mit Besuch in Deutschland
Der neue US-Verteidigungsminister Pete Hegseth beginnt am Dienstag eine mehrtägige Europareise mit einem Besuch in Süddeutschland. Er stattet den Hauptquartieren des Europakommandos und des Afrikakommandos der US-Streitkräfte - USEUCOM und AFRICOM - Besuche ab, wo er Gespräche mit ranghohen Militärvertretern führen und in Deutschland stationierte US-Soldaten treffen wird.
BGH verhandelt über persönliche Haftung von Vorstand bei Kartellverstoß
Am Bundesgerichtshof (BGH) geht es am Dienstag (10.00 Uhr) um die Frage, ob Geschäftsführer oder Vorstandsmitglieder persönlich haften, wenn ein Unternehmen wegen eines Kartellverstoßes eine Geldbuße zahlen muss. Der Kartellsenat in Karlsruhe verhandelt über einen Fall aus Nordrhein-Westfalen. Geklagt haben zwei Firmen, die zu einer Unternehmensgruppe in der Edelstahlproduktion gehören.
Bundestag hält letzte Sitzung vor Wahl ab - Schlagabtausch der Spitzenkandidaten
Der Bundestag kommt am Dienstag zu seiner letzten Plenarsitzung (09.00 Uhr) vor der Bundestagswahl zusammen. Geplant ist eine dreistündige "Debatte zur Situation in Deutschland", die zum großen Schlagabtausch der Spitzenkandidaten kurz vor der Wahl am 23. Februar werden dürfte. Geplant sind unter anderem Reden von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und seinem Herausforderer, Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU).
Trump verhängt Zölle von 25 Prozent auf Stahl- und Aluminiumimporte
US-Präsident Donald Trump hat wie angekündigt Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte verhängt. "Sie betragen 25 Prozent ohne Ausnahmen oder Befreiungen", sagte Trump am Montag (Ortszeit) bei der Unterzeichnung der entsprechenden Dekrete im Weißen Haus. Bei den Stahlzöllen erwäge er eine Ausnahme für Australien.
Nachhaltige Events in der Grand Hall Zollverein
Neue Wärmepumpen-Klimatisierung mit 100% Ökostrom ab sofort in Betrieb
Medien: Ronaldo wird bei Al-Nassr bis 2026 verlängern
Cristiano Ronaldo ist gerade 40 geworden, doch er plant sportlich bereits bis weit ins 42. Lebensjahr: Wie die Nachrichtenagentur AFP erfuhr, hat sich der frühere Weltfußballer mit seinem saudischen Klub Al-Nassr auf eine Verlängerung seines im Juni auslaufenden Vertrags um eine Saison geeinigt.
Medien: Vuskovic scheitert vor Schweizer Bundesgericht
Im Kampf gegen seine vierjährige Dopingsperre hat Fußballprofi Mario Vuskovic auch in letzter Instanz wohl eine Niederlage erlitten. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, hat das Schweizer Bundesgericht die Berufung des 23 Jahre alten Kroaten gegen das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes CAS abgewiesen.
"Bin noch nicht so weit": Trauernder Woods verschiebt Comeback
Wegen der anhaltenden Trauer um seine kürzlich verstorbene Mutter hat US-Golfidol Tiger Woods sein Comeback auf der PGA-Tour nochmals verschoben. Der 15-malige Major-Gewinner sagte zu Wochenbeginn seine ursprünglich angekündigte Teilnahme am Genesis Invitational trotz seiner Rolle als Mitveranstalter drei Tage vor Beginn des Turniers im kalifornischen La Jolla ab.
Habeck fordert klare Abgrenzung von Rechtspopulisten
Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck dringt auf eine klare Abgrenzung von Rechtsextremen und -populisten. "Es ist falsch, dem Populismus hinterherzukläffen und hinterherzubellen und hinterherzulaufen", sagte Habeck am Montagabend in der ZDF-Sendung "Was nun, Herr Habeck". Er warf in diesem Zusammenhang CSU-Chef Markus Söder und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) vor, ihre Strategie habe "nicht dazu geführt, die AfD klein zu halten".
X-Konto von Kanye West nicht mehr abrufbar
Nach einer tagelangen Salve unter anderem antisemitischer Beschimpfungen ist das Konto von US-Rapper Kanye West im Onlinedienst X deaktiviert worden. Zunächst war unklar, ob der Musiker und Unternehmer selbst sein Profil deaktiviert oder ob X es gelöscht hat.
Habeck betrachtet Vorwürfe wegen seiner Doktorarbeit als "erledigt"
Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck betrachtet wegen seiner Doktorarbeit gegen ihn erhobene Vorwürfe nach eigenen Worten als "erledigt". Er verwies dabei am Montagabend in der ZDF-Sendung "Was nun, Herr Habeck" auf die Ergebnisse einer Überprüfung seiner Dissertation durch die Universität Hamburg. Habeck ließ erkennen, dass er die Vorwürfe für ein Wahlkampfmanöver hält.
US-Demokraten hoffen auf Whistleblower zur Zügelung von Elon Musk
Die US-Demokraten haben im Kampf gegen die umstrittenen Methoden des Präsidentenberaters Elon Musk ein Onlineportal gestartet, auf dem potenzielle Gesetzesverstöße gemeldet werden können. Whistleblower seien von "unschätzbarem" Wert für die Mission, diejenigen zur Verantwortung zu ziehen, welche die Demokratie untergraben, erklärte die Demokratische Partei am Montag in Washington.
Niederländischer Rechtspopulist Wilders droht mit Koalitions-Aus
Nach monatelangem Streit über eine Verschärfung des Asylrechts in den Niederlanden hat Rechtspopulist Geert Wilders mit einem Platzen der Regierungskoalition gedroht. Der aktuelle Gesetzesentwurf müsse "schnell und unverändert" im Parlament eingebracht werden, erklärte Wilders am Montag im Onlinedienst X. Es dürfe "keine weiteren Veränderungen geben", andernfalls würden "die Wähler das Wort haben", warnte der Chef der rechtspopulistischen Partei für die Freiheit (PVV). Wilders verfügt über die meisten Sitze im Parlament und könnte mit einem Rückzug aus der Koalition eine Neuwahl erzwingen.
"Terror": Geflohene belarussische Aktivistin berichtet von Folter in Haft
Eine nach Litauen geflohene belarussische Aktivistin ist eigenen Angaben zufolge während der Inhaftierung in ihrer Heimat gefoltert worden. Sie habe "ständigen psychischen Terror" erlebt, sagte die Aktivistin Palina Scharenda-Panasjuk am Montag vor Journalisten in Vilnius. Die 49-Jährige verbrachte wegen ihrer Teilnahme an den Massenprotesten gegen den belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko im Jahr 2020 vier Jahre und einen Monat in Haft, wie sie berichtete. Später gelang es ihr, nach Litauen zu fliehen, wo ihr Mann und ihre zwei Söhne seit ihrer Inhaftierung lebten.