Letzte Nachrichten
Dank "Joker" Budu: Heidenheim schöpft ein Pünktchen Hoffnung
Dank "Joker" Budu Siwsiwadse hat der 1. FC Heidenheim nach wochenlanger Talfahrt ein wenig Hoffnung im Kampf gegen den Abstieg geschöpft. Das Schlusslicht der Fußball-Bundesliga holte zum Abschluss des 25. Spieltags nach Rückstand ein 1:1 (0:1) bei der TSG Hoffenheim. Dennoch bleibt die aktuelle Bilanz desaströs: Aus den vergangenen neun Partien stehen lediglich drei Punkte beim FCH zu Buche.
US-Außenminister Rubio zu Ukraine-Gesprächen in Saudi-Arabien und bei G7 in Kanada
US-Außenminister Marco Rubio will ab Montag in Saudi-Arabien Gespräche über den Ukraine-Krieg führen. Die Gespräche sollten in Dschidda stattfinden und bis Mittwoch dauern, sagte am Sonntag seine Sprecherin Tammy Bruce in Washington. Dabei wolle Rubio erkunden, wie "man das Ziel des Präsidenten, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden, voranbringen kann".
Hallen-EM: Kugel-Silber für Olympiasiegerin Ogunleye
Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye hat bei der Hallen-EM im niederländischen Apeldoorn ihre zweite internationale Goldmedaille verpasst. Die 26-Jährige von der MTG Mannheim musste sich am letzten Wettkampftag der Titelkämpfe im niederländischen Apeldoorn mit Silber begnügen, der beste Versuch der Hallen-Vizeweltmeisterin landete am Sonntagabend nach 19,56 m.
Syrien: Einsatzkräfte der Übergangsregierung verüben offenbar Massaker
Drei Monate nach dem Sturz des syrischen Machthabers Baschar al-Assad haben Einsatzkräfte der neuen islamistischen Machthaber nach übereinstimmenden Berichten Massaker an hunderten Zivilisten verübt. Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge wurden im Nordwesten des Landes seit Donnerstag mehr als 1300 Menschen getötet, darunter mindestens 830 Angehörige der alawitischen Minderheit. Augenzeugen berichteten am Wochenende von regelrechten Jagdszenen, Patriarch Johannes X. sprach von Massakern auch an Christen.
Bob-WM: Friedrich gewinnt Krimi um Gold im Zweier
Angeführt vom zweimaligen Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich haben die deutschen Bob-Piloten bei der WM in Lake Placid einen souveränen Dreifachsieg eingefahren. In einem Hundertstel-Krimi im anspruchsvollen Olympia-Eiskanal von 1932 und 1980 gab der 34-jährige Friedrich einmal mehr seinem ewigen Rivalen Johannes Lochner (Stuttgart) das Nachsehen - allerdings nur um 0,03 Sekunden nach vier Läufen. Adam Ammour (Oberhof/+0,83) sicherte sich die Bronzemedaille.
Ohne Preuß: Frauenstaffel läuft aufs Podest
Die deutschen Biathletinnen haben trotz des Fehlens von Franziska Preuß überraschend einen Podestplatz eingefahren. Beim letzten Weltcup-Staffelrennen der Saison in Nove Mesto kam das im Durchschnitt 22 Jahre alte Quartett mit Julia Tannheimer (19), Selina Grotian (20), Johanna Puff (22) und Sophia Schneider (27) auf Platz drei. Ohne Strafrunde und mit acht Nachladern fehlten am Ende 18 Sekunden auf den zweiten Rang. Frankreich (0 Strafrunden+5 Nachlader) siegte wie in der Männerstaffel klar vor Norwegen (0+11/+26,1 Sekunden).
Vor Showdown gegen Ajax: Frankfurt patzt gegen Union
Nach der tollen Europapokalnacht von Amsterdam hat Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga böse gepatzt. Gegen Abstiegskandidat Union Berlin verlor das Team von Trainer Dino Toppmöller nach einer schwachen zweiten Halbzeit mit 1:2 (1:0) und kassierte die dritte Liga-Pleite in Serie. Tabellenplatz drei verlor die Eintracht so an Überraschungsteam und Rhein-Main-Rivale FSV Mainz 05 und verspielt sich immer mehr seine gute Position im Rennen um die Champions-League-Plätze.
Gewalt gegen Zivilisten in Syrien: Sicherheitskräfte lösen Proteste in Damaskus auf
In Damaskus haben syrische Sicherheitskräfte am Sonntag eine Protestkundgebung wegen der Gewalt gegen Zivilisten an der Mittelmeerküste des Landes aufgelöst. Wie Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, schritten die Sicherheitskräfte ein, nachdem es im Zentrum der syrischen Hauptstadt zu Zusammenstößen mit Gegendemonstranten gekommen war. Die Protestierenden wurden mit Warnschüssen vertrieben.
"Rette die Nation": Tausende Anhänger feiern ehemaligen König Nepals in Kathmandu
In Nepal haben am Sonntag tausende Anhänger die Rückkehr des ehemaligen Königs Gyanendra Shah in die Hauptstadt Kathmandu gefeiert. Die Menge jubelte, schwenkte die Landesflagge und skandierte "Komm König und rette die Nation", als der frühere Monarch auf dem Flughafen landete.
Von der Leyen: USA sind "Verbündete" trotz "Differenzen"
Die Europäische Union (EU) betrachtet die Vereinigten Staaten trotz der Drohungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump weiterhin als Verbündeten. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen antwortete am Sonntag in Brüssel auf die Frage, ob die EU ihre Haltung gegenüber Washington ähnlich wie bereits gegenüber Peking neu definieren müsse, mit einem "klaren Nein". Es gebe "eine völlig andere Beziehung zu den Vereinigten Staaten als zu China".
Anzugskandal: Norwegens Sportdirektor gibt Betrug zu
Norwegens Skisprung-Team hat bei der WM in Trondheim bewusst betrogen. Dies gestand Sportdirektor Jan Erik Aalbu am Sonntag bei einer Pressekonferenz im Teamhotel. Die Manipulation an den Anzügen sei ohne Rücksprache mit den Springern erfolgt.
Niedersachsenderby: Hannover rettet einen Punkt
Rückschlag im aufgeheizten Prestigeduell: Hannover 96 hat es verpasst, sich in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga festzusetzen. Im mehrfach unterbrochenen Niedersachsenderby kamen die Hannoveraner zu Hause gegen den Außenseiter Eintracht Braunschweig nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus.
Liberale in Kanada wählen Nachfolger von Trudeau - Ex-Zentralbankchef Favorit
In Kanada wählt die Liberale Partei den Nachfolger von Justin Trudeau als Parteichef und damit später auch als Premierminister. Die Wahl sollte bis Sonntag 20.00 Uhr (MEZ) dauern, im Anschluss sollte das Ergebnis bekanntgegeben werden. Bei der internen Wahl von rund 400.000 Parteimitgliedern galt der ehemalige Zentralbankchef Mark Carney als Favorit. Weitere aussichtsreiche Kandidatin war die frühere Vize-Premierministerin Chrystia Freeland.
Russland überzieht Ukraine am Wochenende mit Drohnen-Angriffswellen
Nach dem Stopp der US-Militärhilfe und der Weitergabe von US-Geheimdienstdaten an die Ukraine hat Russland das Nachbarland am Wochenende weiterhin mit nächtlichen Angriffswellen überzogen. Insgesamt 119 Drohnen habe die russische Armee in der Nacht auf Sonntag gegen das Land abgefeuert, erklärte die ukrainische Armee am Sonntag. In der Nacht zuvor waren bei russischen Angriffen mindestens 14 Menschen in der Ukraine getötet worden. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte daraufhin härtere Sanktionen gegen Russland.
Kein Johaug-Happyend: Karlsson holt "Körperverletzungs"-Gold
Norwegens Skilanglauf-Königin Therese Johaug hat auch im letzten WM-Rennen von Trondheim das ersehnte Gold verpasste, die Schwedinnen haben der Gastgeber-Nation die nächste schmerzhaften Niederlage beigebracht. Beim Triumph von Frida Karlsson bei der hammerharten Weltmeisterschafts-Premiere des 50-km-Rennens im freien Stil musste sich die 36 Jahre alte Johaug mit Platz drei begnügen. Der Traum vom 15. WM-Gold ihrer Karriere bleibt für die Rückkehrerin unerfüllt.
Biathlon: Männerstaffel auf Platz vier
Die deutschen Biathleten haben trotz einiger Schießfehler für einen versöhnlichen Weltcup-Abschluss in Nove Mesto gesorgt. In der Staffel der Männer kamen David Zobel, Philipp Nawrath, Johannes Kühn und Philipp Horn auf Platz vier ins Ziel. Nach 4x7,5 Kilometern und zehn Nachladern, aus denen vier Strafrunden resultierten, fehlten nur knapp zwölf Sekunden aufs Treppchen.
Syrien: Einsatzkräfte der Übergangsregierung verüben offenbar Massaker mit hunderten Toten
Drei Monate nach dem Sturz der Assad-Regierung in Syrien haben Einsatzkräfte der neuen islamistischen Machthaber nach übereinstimmenden Berichten Massaker an hunderten Zivilisten verübt. Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge wurden an der Mittelmeerküste und im Gebirge bei Latakia im Nordwesten des Landes seit Donnerstag mindestens 745 Angehörige der alawitischen Minderheit getötet. Augenzeugen schilderten der Nachrichtenagentur AFP regelrechte Jagdszenen, der christliche Patriarch Johannes X. sprach von Massakern auch an Christen. Das Auswärtige Amt rief die Übergangsregierung in Damaskus auf, weitere Übergriffe zu verhindern.
Bischof von Münster gibt Amt ab: Papst nimmt Rücktrittsgesuch an
Der Bischof von Münster, Felix Genn, hat nach fast 16 Jahren sein Amt abgegeben. Papst Franziskus nahm sein Rücktrittsgesuch an, wie das Bistum Münster am Sonntag mitteilte. Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterović, verabschiedete Genn in Münster mit einem Gottesdienst aus Anlass des 75. Geburtstages des Bischofs vor wenigen Tagen.
Bewaffneten Mann nahe des Weißen Hauses niedergeschossen - Trump in Florida
Der für den Schutz des US-Präsidenten zuständige Secret Service hat in der Nacht zum Sonntag einen bewaffneten Mann in der Nähe des Weißen Hauses in Washington niedergeschossen. Der womöglich "suizidgefährdete" Mann sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, erklärte der Sprecher des Sicherheitsdienstes, Anthony Guglielmi. Präsident Donald Trump befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht im Weißen Haus sondern in seiner Privatresidenz in Florida.
Vier Blindgänger in Bremen kontrolliert gesprengt
In Bremen sind vier 500-Kilogramm-Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt worden. Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes der Polizei Bremen machten die Blindgänger am Sonntag Behördenangaben zufolge unschädlich. Zuvor mussten rund 2000 Menschen aus Sicherheitsgründen ihre Wohnhäuser verlassen.
Kein Happyend für Johaug: Karlsson holt 50-km-Gold
Norwegens Skilanglauf-Königin Therese Johaug hat auch im letzten WM-Rennen von Trondheim das ersehnte Gold verpasste, die Schwedinnen haben der Gastgeber-Nation die nächste schmerzhaften Niederlage beigebracht. Beim Triumph von Frida Karlsson bei der hammerharten Weltmeisterschafts-Premiere des 50-km-Rennens im freien Stil musste sich die 36 Jahre alte Johaug mit Platz drei begnügen. Der Traum vom 15. WM-Gold ihrer Karriere bleibt für die Rückkehrerin unerfüllt.
Dürr verspielt "Stockerl" im Schneetreiben
Skirennläuferin Lena Dürr hat das erhoffte Podest im dichten Schneetreiben von Are klar verpasst. Die 33-Jährige fiel im Finale des Weltcup-Slaloms in Schweden bei schwierigsten Bedingungen mit der schwächsten Laufzeit noch vom zweiten auf den siebten Platz zurück.
Auto gerät in Baden-Württemberg in Gegenverkehr: Drei Tote und mehrere Verletzte
Bei einem Verkehrsunfall in Baden-Württemberg sind drei Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere Menschen wurden bei dem Unfall am Samstag auf einer Bundesstraße im Zollernalbkreis schwer verletzt, wie das Polizeipräsidium Reutlingen am Samstagabend mitteilte.
SPD-Vorstand stimmt für Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit Union
Der SPD-Vorstand hat einstimmig beschlossen, Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU aufzunehmen. Das teilte die Partei am Sonntagmittag nach der digitalen Sitzung mit. Bekräftigt wurde, dass das Zustandekommen eines Regierungsbündnisses vom Ergebnis eines späteren Mitgliedervotums abhänge.
Speyer: 14-Jähriger macht Selfies auf 30 Meter hohem Baukran
Ein 14-Jähriger hat auf einem rund 30 Metern hohen Baukran in Speyer in Rheinland-Pfalz Selfies mit seinem Handy gemacht. Eine Zeugin, die den Jugendlichen dabei am Samstagabend beobachtete, rief die Polizei, wie die Polizeidirektion Ludwigshafen am Sonntag mitteilte.
Manipulationsverdacht: FIS leitet Ermittlungen ein
Im Zuge des Manipulationsskandals um Norwegens Skispringer bei der Nordischen WM in Trondheim hat die Ethikkammer des Ski-Weltverband FIS eine Untersuchung eingeleitet. Dies teilte die FIS am Sonntag mit. Zudem ermittelt die Kammer wegen der Disqualifikation des norwegischen Kombinierers Jörgen Graabak im Teamwettbewerb von Trondheim.
Merz will bei Asyl gemeinsames europäisches Vorgehen "soweit es eben möglich ist"
CDU-Chef Friedrich Merz will sich in der Asyl- und Migrationspolitik um einen gemeinsamen europäischen Kurs bemühen, schließt aber auch ein eigenmächtiges Vorgehen nicht aus. "Wir versuchen einen Weg im Konsens", sagte Merz am Sonntag im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. "An erster Stelle steht für mich die Sicherheit unseres eigenen Landes", fügte er aber hinzu.
Thüringen: Frau findet Hängebauchschwein auf Garagendach
Eine Frau hat im thüringischen Oldisleben ein Hängebauchschwein auf ihrem drei Meter hohen Garagendach gefunden. Wie das Tier auf das Dach gelangte, war unklar, wie die Polizei in Nordhausen am Sonntag erklärte. Die Beamten vermuten, dass Unbekannte das Schwein auf das Grundstück der Frau brachten und dort zurückließen.
Überschwemmungen, Stromausfälle und ein Toter in Australien durch Sturm "Alfred"
Sturm "Alfred" hat im Osten Australiens zu heftigen Regenfällen und massiven Stromausfällen geführt. Ein Mann kam durch das Unwetter ums Leben, 13 Soldaten wurden bei einem Unfall während eines Hilfseinsatzes verletzt. Australiens Regierungschef Anthony Albanese warnte, die Lage sei weiterhin ernst.
Umfrage zu Cannabisgesetz: Mehr als die Hälfte gegen Aufhebung von Teillegalisierung
Mehr als jeder Zweite in Deutschland ist einer Umfrage zufolge gegen eine Aufhebung der teilweisen Legalisierung von Cannabis. Nach einer am Sonntag veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) befürworten 55 Prozent der 18- bis 70-Jährigen die Beibehaltung des Cannabisgesetzes. Vor allem Jüngere sprechen sich demnach gegen eine Rücknahme aus.
Merz will mit Grünen "umfassend" über schwarz-rotes Finanzpaket sprechen
CDU-Chef Friedrich Merz hat für die kommende Woche weitere Verhandlungen mit den Grünen über das von Union und SPD vereinbarte Finanzpaket angekündigt. "Wir werden in der nächsten Woche umfassend mit den Grünen sprechen", sagte Merz am Sonntag im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. Dabei werde es "natürlich" auch darum gehen, in das Paket "Maßnahmen für den Klimaschutz aufzunehmen".
Wissenschaftler protestieren in den USA gegen Kürzungen der Trump-Regierung
Angesichts des radikalen Kürzungskurses der Regierung von Präsident Donald Trump in der Forschung sind in den USA landesweit Wissenschaftler auf die Straße gegangen. In Washington, New York, Boston, Chicago oder Madison protestierten Forscher, Studenten und Ingenieure gegen die Sparpläne und Entlassungen. In Frankreich erwägt die Regierung zudem die Aufnahme von US-Forschern. Derweil kürzte die US-Regierung der renommierten New Yorker Columbia University wegen Antisemitismusvorwürfen Bundeszuschüsse in Höhe von 400 Millionen Dollar (umgerechnet rund 369,2 Millionen Euro).