Letzte Nachrichten
Dobrindt verteidigt Migrationskurs und warnt vor Gefährdung politischer Stabilität
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat seinen Kurs in der Migrationspolitik mit Zurückweisungen von Asylbewerbern an den Grenzen verteidigt. Die Erkenntnis der vergangenen zehn Jahre sei, "dass die illegale Migration die politische Stabilität Deutschlands und Europas gefährdet", sagte Dobrindt am Freitag im Bundestag. Denn Kommunen, Städte und Landkreise seien bei der Flüchtlingsaufnahme "am Limit".
Urteil: Baden-Württemberg muss keine Subventionen für Ländereien in Bayern zahlen
Das Land Baden-Württemberg muss einem im Grenzgebiet zu Bayern gelegenen Bauernhof keine Subventionen für Ländereien zahlen, die in Bayern liegen. Das Verwaltungsgericht Sigmaringen wies die Klage des Betriebs nach Angaben vom Freitag ab. Der Milchviehbetrieb hatte in Baden-Württemberg Ausgleichszahlungen für benachteiligte landwirtschaftliche Flächen beantragt.
Ronaldo ist bestbezahlter Sportler der Welt
Fußballstar Cristiano Ronaldo ist der bestbezahlte Sportler der Welt. Dies geht aus der jährlichen Erhebung des Magazin Forbes hervor, das bei den Top 50 insgesamt einen kräftigen Anstieg der Einkünfte feststellte. Alle aufgeführten Athleten kommen demnach auf mehr als 53 Millionen US-Dollar (rund 47 Millionen Euro). Ein Deutscher schaffte es nicht in die Liste.
Dobrindt kündigt Ausweitung von Polizeibefugnissen zur Strafverfolgung an
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat eine deutliche Ausweitung der Ermittlungsbefugnisse von Polizei und Sicherheitsbehörden angekündigt. Die Bundesregierung werde die Speicherung von IP-Adressen wieder einführen, sagte Dobrindt am Freitag im Bundestag. Sie seien "oft der einzige Ermittlungsansatz", um Straftaten aufzudecken. "Wir werden diese systematische Straflosigkeit nicht zulassen, sondern systematische Entdeckungsrisikos für Schwerstkriminelle schaffen."
Gesamtgewinn der Dax-Konzerne schrumpft - 32.000 Stellen abgebaut
Konjunkturflaute und verschärfter internationaler Wettbewerb: Der Gewinn der 40 größten börsennotierten Konzerne in Deutschland ist zu Jahresbeginn geschrumpft, wie eine Auswertung der Unternehmensberatung EY ergab. Die Unternehmen reagierten unter anderem mit Stellenstreichungen - über 30.000 Jobs wurden in den ersten drei Monaten des Jahres abgebaut. Schon 2023 und 2024 war der Gesamtgewinn der Dax-Konzerne zurückgegangen.
14 Verletzte bei Unfall mit Linienbus in Nordrhein-Westfalen
Bei einem Unfall mit einem Linienbus in Nordrhein-Westfalen sind am Donnerstag 14 Menschen verletzt worden. Elf von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Feuerwehr Burscheid mitteilte.
Mindestens zehn Polizisten bei propalästinensischer Demo in Berlin verletzt
Bei einer propalästinensischen Demonstration in Berlin-Kreuzberg sind am Donnerstag mindestens zehn Polizisten verletzt worden. Ein Beamter sei in die Menge hineingezogen worden, wo auf ihn eingetreten wurde, teilte ein Polizeisprecher auf der Onlineplattform X mit. Er sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) verurteilte die Gewalt.
Mehr Baugenehmigungen im ersten Quartal
In den ersten drei Monaten des Jahres sind in Deutschland mehr neue Wohnungen genehmigt worden. Die Zahl stieg um 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 55.400, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im März wurde demnach der Bau von 19.500 Wohnungen genehmigt - ein Plus von 5,8 Prozent im Vorjahresvergleich.
FDP-Parteitag: Dürr will Politik für "Familie der Mitte" machen
Kurz vor Beginn des Parteitags der FDP hat der designierte neue Parteichef Christian Dürr eine Fokussierung seiner Partei auf die wirtschaftliche Lage der Bürgerinnen und Bürger angekündigt. Das neue Grundsatzprogramm werde "sehr konkrete Antworten" auf die Fragen geben: "Wie können Menschen, die hart arbeiten, noch eine Perspektive haben und sich was leisten?", sagte Dürr am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin" (Moma).
Fan attackiert Spieler in Schweden: "Zum Glück weggeduckt"
Die Attacke eines Fans von IFK Göteborg auf einen Spieler von Östers Växjö sorgt im schwedischen Fußball für große Aufregung. Der Fan war bei der 0:1-Niederlage im Erstliga-Duell am Donnerstagabend über die Werbebande geklettert und hatte nach Växjös Profi Sebastian Starke Hedlund geschlagen - der 30-Jährige konnte sich gerade noch wegducken und wurde nicht verletzt.
Homeoffice: Immer mehr Unternehmen verkleinern Bürofläche
Immer mehr Unternehmen in Deutschland verkleinern laut einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts ihre Büroflächen. 26,3 Prozent der befragten Firmen gaben an, die eigenen Büroflächen seien nicht ausreichend ausgelastet, wie das Ifo am Freitag mitteilte. Ein wesentlicher Grund sei das Homeoffice.
Titel in Spanien: Flick glücklich und angriffslustig
Glücklich und angriffslustig: Hansi Flick sieht den Gewinn der spanischen Meisterschaft auch als Ansporn für das Erreichen weiterer großer Erfolge mit dem FC Barcelona. "Das Niveau war fantastisch, aber wir haben das Potenzial für mehr", sagte der 60-Jährige nach dem hitzigen 2:0 (0:0)-Sieg seines Teams bei Lokalrivale Espanyol, der nach der Supercopa und dem Pokal den dritten nationalen Titel in dieser Saison klarmachte.
NHL: Owetschkin scheitert mit Washington
Rekordtorjäger Alexander Owetschkin ist mit den Washington Capitals in den Play-offs der NHL bereits im Viertelfinale gescheitert. Das Hauptstadtteam unterlag den Carolina Hurricanes in der heimischen Capital One Arena mit 1:3 und verlor damit die Best-of-seven-Serie mit 1:4. Während Owetschkin damit weiter auf seinen zweiten Stanley Cup nach 2018 warten muss, treffen die Hurricanes im Halbfinale entweder auf die Florida Panthers oder die Toronto Maple Leafs (Stand: 3:2).
Kahun nach Schweiz-Pleite: "Scheibe unnötig weggeworfen"
Dominik Kahun traf die Niederlage gegen seine Wahlheimat besonders hart. "Natürlich ist es bitter, wir hatten uns viel vorgenommen", sagte der Eishockey-Nationalspieler nach der 1:5-Pleite bei der WM in Schweden und Dänemark gegen die Schweiz, "es ist immer ein großes Spiel, ein internationales Derby."
NBA: Hartenstein vergibt Matchball mit Oklahoma
Isaiah Hartenstein hat mit Oklahoma City Thunder im Viertelfinale der NBA-Play-offs den ersten Matchball vergeben. Das Team um den 27-Jährigen verlor Spiel sechs bei den Denver Nuggets mit 107:119 und kassierte in der Best-of-seven-Serie den Ausgleich zum 3:3. Das entscheidende siebte Spiel findet in der Nacht zu Montag (MEZ) wieder in Oklahoma statt. Der mögliche Halbfinalgegner steht mit den Minnesota Timberwolves bereits fest, diese gewannen die Serie gegen die Golden State Warriors mit 4:1.
Libyen erkennt Befugnis des IStGH für Untersuchung von Kriegsverbrechen an
Die libysche Regierung hat die Befugnis des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) für die Untersuchung von Kriegsverbrechen in Libyen anerkannt. Der IStGH könne Verbrechen in dem Zeitraum zwischen dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Jahr 2011 bis zum Ende des Jahres 2027 untersuchen, sagte der Chefankläger des Gerichtshofs, Karim Khan, am Donnerstag vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Libyen ist kein Unterzeichnerstaat des Römischen Statuts.
"Next-Level-Shit": Ruud und Becker staunen über Phänomen Sinner
Boris Becker staunte am TV über "makelloses Sandplatztennis", Casper Ruud auf der anderen Seite des Netzes über die "Perfektion" seines Gegners Jannik Sinner. "Er war einfach überall", sagte der Norweger nach dem Viertelfinale beim ATP-Masters in Rom, "es ist, als würde man gegen eine Wand spielen, die einem ständig Bälle mit 100 Meilen die Stunde entgegenschießt."
Uscins fordert "Leistungssteigerung" für schwere EM-Gruppe
"Harte Aufgaben" in einer "Hammergruppe", in der "Ausrutscher" verboten sind: Die Reaktionen aus dem deutschen Handball auf die Auslosung für die EM 2026 zeugten von großem Respekt vor den Vorrundengegnern im dänischen Herning. Der Olympia-Dritte Spanien, der frühere EM-Zweite Serbien und der Nachbar Österreich: Es hätte einfacher kommen können für die DHB-Auswahl.
Strack-Zimmermann ruft FDP vor Bundesparteitag zu Geschlossenheit auf
FDP-Präsidiumsmitglied Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat ihre Partei im Vorfeld ihres Bundesparteitags zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung aufgerufen. "Alle in der Partei sind aufgefordert, sich einzubringen, nur so können wir erfolgreich sein", sagte Strack-Zimmermann dem "Tagesspiegel" (Freitagsausgabe). Sie selbst wolle nicht für das Amt der Co-Vorsitzenden kandidieren.
Verteidigungsminister fünf europäischer Länder beraten über Ukraine-Unterstützung
Die Verteidigungsminister von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen treffen sich am Freitag in Rom, um über die weitere Unterstützung für die Ukraine zu sprechen. Neben der Ukraine soll es auch um Möglichkeiten zur Stärkung der europäischen Verteidigung gehen. Das Treffen findet vor dem Hintergrund der geplanten Gespräche zwischen der Ukraine und Russland über eine mögliche Waffenruhe statt.
Atomgespräche zwischen europäischen Staaten und dem Iran am Freitag in Istanbul
Vertreter des Iran und der drei europäischen Staaten Deutschland, Frankreich und Großbritannien wollen sich am Freitag zu Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in Istanbul treffen. Das Treffen soll laut französischen Diplomatenkreisen auf Ebene der politischen Direktoren stattfinden. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi bestätigte das Treffen.
USA: Strafmaß gegen Rushdie-Attentäter soll verkündet werden
Fast drei Jahre nach dem Messerangriff auf den britisch-indischen Schriftsteller Salman Rushdie soll am Freitag in den USA das Strafmaß gegen den Angreifer verkündet werden. Der US-Bürger Hadi Matar mit Wurzeln im Libanon hatte im August 2022 im US-Bundesstaat New York mindestens zehn Mal auf Rushdie eingestochen und ihn schwer verletzt. Der Autor ist seitdem auf einem Auge blind.
SPD in Niedersachsen entscheidet über Nachfolger von Ministerpräsident Weil
Die SPD in Niedersachsen stellt am Freitag (17.00 Uhr) auf einem außerordentlichen Parteitag in Hannover die Weichen für die Nachfolge von Ministerpräsident Stephan Weil. Die Delegierten sollen über die Nominierung seines Wunschkandidaten, des bisherigen Wirtschaftsministers Olaf Lies, entscheiden. Anfang April kündigte Weil seinen Rückzug an und schlug der Partei Lies als Regierungschef vor.
Vier weitere Minister präsentieren Regierungsprogramm
Im Bundestag werden am Freitag (Sitzungsbeginn 09.00 Uhr) die Regierungsprogramme von vier weiteren Ministerien vorgestellt. An der Reihe sind am Freitag noch die Chefinnen und Chefs der Ressorts Innen, Justiz, Digitales und zuletzt Wirtschaft. Die anderen Ministerinnen und Minister hatten bereits am Mittwoch und Donnerstag ihre Pläne für die Legislaturperiode vorgestellt.
FDP beginnt zweitägigen Parteitag - personelle und inhaltliche Neuaufstellung
Die FDP beginnt am Freitag (11.00 Uhr) in Berlin ihren Bundesparteitag. Auf dem Programm des zweitägigen Treffens steht eine personelle und programmatische Neuaufstellung nach dem historisch schlechtesten Ergebnis bei einer Bundestagswahl und dem zweiten Ausscheiden aus dem Parlament in ihrer Geschichte. Parteichef Christian Lindner tritt nach knapp zwölf Jahren an der Spitze der FDP ab, designierter Nachfolger ist der ehemalige Bundestagsfraktionschef Christian Dürr.
Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Tirana
In Albanien kommen am Freitag die Staats- und Regierungschefs aus 47 europäischen Ländern zusammen (11.15 Uhr MESZ). Der albanische Regierungschef Edi Rama und EU-Ratspräsident António Costa haben zum sechsten Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) nach Tirana eingeladen. Für Deutschland nimmt erstmals Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an dem Treffen teil.
Ermittlungen gegen Ex-FBI-Chef Comey wegen mutmaßlicher Morddrohung gegen Trump
Nach der Veröffentlichung einer mutmaßlichen Morddrohung gegen US-Präsident Donald Trump durch den ehemaligen Leiter der US-Bundespolizei FBI, James Comey, haben US-Sicherheitsbehörden die Ermittlungen aufgenommen. "Das US-Heimatschutzministerium und der Secret Service untersuchen die Drohung und werden angemessen darauf reagieren", erklärte US-Heimatschutzministerin Kristi Noem am Donnerstag im Onlinedienst X.
Britischer Premier: Putin muss Preis für Verweigerung des Friedens zahlen
Der britische Premierminister Keir Starmer hat Konsequenzen für die "Verweigerung des Friedens" durch Russlands Präsidenten Wladimir Putin gefordert. "Wenn Russland nicht an den Verhandlungstisch kommen will, muss Putin den Preis dafür zahlen", erklärte Starmer am Freitag im Vorfeld des Gipfeltreffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in der albanischen Hauptstadt Tirana. "Putins Taktik zu zögern und aufzuschieben" sei unerträglich.
WHO: Letztes Krankenhaus für Krebsbehandlung im Gazastreifen stellt Betrieb ein
Das letzte Krankenhaus mit Abteilungen für Krebs- und Herzbehandlung im Gazastreifen hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO den Betrieb eingestellt. Das Europäische Krankenhaus in Chan Junis sei "nicht länger funktionsfähig", erklärte der WHO-Leiter Tedros Adhanom Ghebreyesus am Donnerstag im Onlinedienst X. "Durch die Schließung des Krankenhauses fallen lebenswichtige Leistungen wie Neurochirurgie, Herzbehandlung und Krebsbehandlung weg, die anderswo im Gazastreifen nicht angeboten werden."
TruMerit begrüßt die Veröffentlichung des WHO-Berichts zur Lage der Krankenpflege weltweit
Philapdelphia, PA / Access Newswire / 15. Mai 2025 / TruMerit™ (vormals CGFNS International) begrüßte die Veröffentlichung des „State of the World‘s Nursing Report" [Bericht zur Lage der Krankenpflege weltweit] der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in dieser Woche, der die erste umfassende Bewertung der globalen Krankenpflege seit der COVID-19-Pandemie enthält.
US-Sänger Chris Brown wegen mutmaßlicher Körperverletzung in Manchester festgenommen
Der US-Sänger Chris Brown, Ex-Freund der Sängerin Rihanna, ist nach Polizeiangaben wegen des Vorwurfs der schweren Körperverletzung festgenommen worden. Er wird verdächtigt, im Jahr 2023 einen gewalttätigen Angriff in einem Londoner Nachtclub begangen zu haben, erklärte die Londoner Polizei am Donnerstag (Ortszeit). Brown soll am Freitagmorgen einem Gericht in Manchester vorgeführt werden. Bis dahin wird er in Gewahrsam bleiben.
IW-Chef fordert Abschaffung eines Feiertags für höhere Wirtschaftsleistung
Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln), Michael Hüther, fordert weniger Feiertage in Deutschland. "Die Abschaffung eines Feiertages wäre eine Möglichkeit, die Wirtschaftsleistung sehr kurzfristig und effektiv zu erhöhen", sagte Hüther den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben). IW-Berechnungen zufolge würde ein zusätzlicher Arbeitstag das deutsche BIP rein rechnerisch um bis zu 8,6 Milliarden Euro erhöhen.