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Tourismus-Beauftragter Bareiß rechnet nicht mit Urlaub zu Ostern
Der Tourismus-Beauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), ist skeptisch, ob angesichts der Corona-Einschränkungen Urlaub in den Osterferien wieder möglich sein wird. "Ich glaube, dass Reisen etwas ist, das die nächsten zwei, drei Monate noch sehr schwer vorstellbar ist", sagte Bareiß am Montag in der RTL-Sendung "Frühstart". Mit Besserung rechne er erst im zweiten Vierteljahr. "Ab den Pfingstferien wird es wieder besser. Und ich hoffe, dass dann der Sommer ein ganz großer Reisezeitraum wird."
Spahn mahnt Bürger zur Einhaltung der Corona-Regeln
Angesichts weiterhin hoher Corona-Infektionszahlen hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Bürger aufgerufen, auch im privaten Bereich die Corona-Einschränkungen einzuhalten. "Es macht wenig Sinn, Geschäfte, Schulen, das öffentliche Leben herunterzufahren und zu schließen, wenn gleichzeitig im Privaten zahlreiche Kontakte, zahlreiche Treffen stattfinden", sagte Spahn am Montag nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Derzeit verbreite sich das Virus vor allem im privaten Bereich, begründete Spahn seine Mahnung. "Ich weiß, dass das schwer fällt", führte Spahn aus. Aber in den nächsten Wochen sei es "sehr sehr wichtig, auch im privaten Bereich die Kontakte zu reduzieren". Wenn dennoch ein Treffen mit einem Menschen aus einem anderen Haushalt stattfinde, sollte dies im Freien oder bei geöffnetem Fenster geschehen. Zugleich appellierte Spahn an die Bundesländer, die gemeinsam mit dem Bund beschlossenen Corona-Einschränkungen einheitlich umzusetzen. "Grundsätzlich ist ein einheitliches Vorgehen zwischen Bund und Ländern vereinbart, auch der Länder untereinander", sagte Spahn. Je einheitlicher die Umsetzung erfolge, desto besser könnten die Regeln von den Bürgern nachvollzogen werden. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Montag für die vorangegangenen 24 Stunden knapp 12.500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus sowie 343 Todesfälle. Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln, liegen die Zahlen des RKI sonntags und montags in der Regel niedriger als an anderen Wochentagen. Am vergangenen Freitag hatte die Zahl der täglich verzeichneten Todesopfer durch die Pandemie in Deutschland mit 1188 Fällen einen neuen Höchststand erreicht. (O. Larsen--BTZ)
Coronavirus-Pandemie: Singles häufig von Armut bedroht
Die Armutsgefahr für Alleinlebende ist einem Bericht zufolge in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2006 waren 21,7 Prozent der Singles von Armut bedroht - 2019 waren es schon 26,5 Prozent, wie BERLINER TAGESZEITUNG aktuell erfuhr. Sie berief sich auf Daten der Bundesregierung, die die Linksfraktion abgefragt hatte. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens zur Verfügung hat. In der Gesamtbevölkerung sind laut dem neuesten Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbands 15,9 Prozent arm - das ist der höchste Wert seit der Wiedervereinigung. Durch die Corona-Pandemie werde sich die Lage für Alleinlebende weiter verschärfen, sagte die Linken-Sozialexpertin Sabine Zimmermann der Zeitung. Sie forderte, dass die Bundesregierung gegensteuert: durch die Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro, eine Aufstockung des Kurzarbeitergelds auf mindestens 90 Prozent des Nettolohns und das Zurückdrängen prekärer Arbeitsverhältnisse. (O. Larsen--BTZ)
Ärzte und Polizisten genießen nach wie vor das größte Vertrauen
Am Vertrauen der Deutschen zu zentralen Institutionen und Berufsgruppen hat sich trotz der Corona-Pandemie zuletzt fast nichts geändert. Am größten war das Vertrauen nach wie vor zu Ärzten, wie das am Montag veröffentlichte sogenannte Institutionenranking der Sender RTL und ntv ergab. 85 Prozent der Bürger hatten zu ihnen Vertrauen. Dicht dahinter folgten die Polizei und Universitäten mit jeweils 80 Prozent sowie das Bundesverfassungsgericht mit 78 Prozent.
Grüne bekräftigen Forderung nach 500-Milliarden-Investitionsprogramm
Die Grünen haben ihre Forderung nach einem 500-Milliarden-Investitionsprogramm bekräftigt. Eine schnelle Rückkehr zur Sparpolitik wäre "absolut falsch" und würde den Aufschwung gefährden, sagte Grünen-Chef Robert Habeck am Montag im Deutschlandfunk. Es gehe um einen Wettbewerb um die besten Ideen und "nicht darum, eine Politik der Spendierhosen zuzulassen". Zentral sei der klimagerechte Umbau der Wirtschaft vor allem in den Bereichen Mobilität und Energieproduktion.
USA wollen Huthi-Rebellen als Terrorgruppe einstufen
Die scheidende US-Regierung will die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen zur Terrororganisation erklären. Dadurch sollen die Rebellen für ihre "terroristischen Handlungen" zur Rechenschaft gezogen werden, erklärte US-Außenminister Mike Pompeo am Sonntag. Er verwies zur Begründung auf "grenzüberschreitende Angriffe, welche die Zivilbevölkerung, die Infrastruktur und die kommerzielle Schifffahrt bedrohen".
Eisschnelllauf: Pechstein verzichtet auf EM in der Corona-Blase
Ohne die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein reisen die deutschen Eisschnellläufer zur EM am kommenden Wochenende in Heerenveen. Die 48-Jährige wird stattdessen erst bei den Weltcups in der niederländischen Eisschnelllauf-Hochburg (22. bis 24. Januar/29. bis 31. Januar) in ihren ersten internationalen Wettkampf der Saison starten.
Regierung plant mehrstufige Vorschriften für Reiserückkehrer
Die Bundesregierung will bei den Test- und Quarantänevorschriften für Reiserückkehrer ein mehrstufiges System einführen. Länder und Regionen mit mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen sollten als Hochrisikogebiet eingestuft werden, sagte der Tourisimusbeauftrage der Regierung, Thomas Bareiß (CDU), am Montag in der Sendung "Frühstart“ bekannt" von RTL und n-tv. Hier werde ergänzend zur Quarantäne- eine Testpflicht bei Rückkehr eingeführt.
Bayerns Innenminister warnt vor Eskalation durch Querdenker
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) warnt vor einer Eskalation der Gewalt unter sogenannten Querdenkern. Aus Teilen dieser Bewegung hätten erstmals "massive Angriffe auf den Straßen- und den Eisenbahnverkehr stattgefunden", sagte Herrmann nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview, mit Blick auf Aktionen vom vergangenen Mittwoch. Damals hatten Anhänger der Querdenken-Bewegung versucht, wichtige Verkehrsknotenpunkte lahmzulegen. "Das ist eine massive Eskalation im Vergleich zu dem, worüber wir bisher geredet haben", sagte Herrmann. Es entwickle sich ein "hochgefährliches Potenzial". Der Landesinnenminister bezeichnete es als dringend notwendig, dass die Bewegung genau beobachtet werde. Es gebe einen Teil der Querdenken-Bewegung, der ganz offen mit Rechtsradikalen kooperiere, und den Versuch von Rechtsradikalen, hier Einfluss zu gewinnen. "Und auch damit muss sich der Verfassungsschutz beschäftigen", forderte Herrmann. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach schloss sich in der Sendung dieser Warnung an. "Wir sehen, dass sich rechte Gruppen und Querdenker zusammentun, und dass sich die Szene radikalisiert. Das muss man früh genau beobachten und eingreifen", sagte er. Baden-Württemberg hatte im vergangenen Monat als erstes Bundesland damit begonnen, die sogenannten Querdenker vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. (I. Johansson--BTZ)
Saudi-Arabien plant Öko-Stadt "ohne Autos und ohne Straßen"
Saudi-Arabien plant eine Öko-Stadt "mit null Autos, null Straßen und null CO2-Emissionen". Kronprinz Mohammed bin Salman präsentierte das Projekt namens "The Line" am Sonntag im staatlichen Fernsehen. Demnach sollen in der Stadt eine Million Menschen leben. "The Line" ist Teil des 500-Milliarden-Dollar-Projekts Neom am Rande des Roten Meeres, das der Kronprinz im Herbst 2017 vorgestellt hatte.
Inselstaat Mikronesien meldet seinen allerersten Corona-Fall
Die Corona-Pandemie hat nun auch Mikronesien erreicht. Der Inselstaat im Pazifik, der bislang als eines der wenigen Corona-freien Länder weltweit galt, meldete am Montag einen ersten Infektionsfall. Ein Besatzungsmitglied auf einem Frachtschiff sei positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden, sagte Präsident David Panuelo.
NBA: Kleber offenbar positiv auf Corona getestet - Theis-Spiel abgesagt
Basketball-Nationalspieler Maximilian Kleber von den Dallas Mavericks ist offenbar positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie "The Athletic" und ESPN übereinstimmend berichten, befindet sich Kleber in Isolation und wird 10 bis 14 Tage ausfallen. Für Dallas war es in der Profiliga NBA der zweite positive Coronatest in den vergangenen drei Tagen.
NFL: Browns feiern den ersten Play-off-Sieg seit über 26 Jahren
Die Cleveland Browns um Quarterback Baker Mayfield haben in der US-Football-Liga NFL ihren ersten Play-off-Sieg seit 26 Jahren gefeiert. In einem spektakulären Schlagabtausch setzten sich die durch das Coronavirus ersatzgeschwächten Browns bei den Pittsburgh Steelers mit 48:37 durch. Am kommenden Sonntag sind die Browns beim Super-Bowl-Champion Kansas City Chiefs zu Gast.
Wegen Kapitol: PGA Championship 2022 nicht auf Trump-Kurs
Donald Trumps aufrührerisches Verhalten in seinen letzten Tagen als US-Präsident hat nun auch Einfluss auf den liebsten Sport des 74-Jährigen. Die PGA Championship, eines der vier Golf-Majors, wird 2022 nicht wie ursprünglich geplant auf Trumps Kurs in Bedminster/New Jersey stattfinden. Das teilte der US-Golf-Verband PGA of America am Sonntagabend mit. Vier Tage zuvor hatten wütende Unterstützer des abgewählten Trump das Kapitol in Washington gestürmt.
WHO-Mission in China beginnt am Donnerstag dieser Woche
Nach tagelanger Verzögerung hat China grünes Licht gegeben für den Beginn einer Mission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Erforschung der Ursprünge des Coronavirus. Der Besuch der internationalen Experten beginne am Donnerstag, teilte die chinesische Gesundheitskommission am Montag mit. Das WHO-Team werde seine Nachforschungen in Zusammenarbeit mit chinesischen Wissenschaftlern vornehmen.
Fußball: Zorc will nach der Witsel-Verletzung keinen Ersatz holen
Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc will nach der schweren Verletzung von Axel Witsel keinen Ersatz für den belgischen Fußball-Nationalspieler holen. "Wir werden diese Lücke mit dem eigenen Personal schließen. Emre (Can, Anm. d. Red.) hat das sehr gut gemacht und ist Eins-zu-Eins für Axel eingesprungen, Jude (Bellingham, Anm. d. Red.) kommt nächste Woche wieder zurück. Da haben wir keine Sorge", sagte Zorc bei Sport1.
Biathlon-Sportdirektor Eisenbichler sieht Nachholbedarf bei Nachwuchsförderung
Sportdirektor Bernd Eisenbichler hat im deutschen Biathlon Nachholbedarf bei der Nachwuchsförderung eingeräumt. "Es ist definitiv so, dass wir etwas lange brauchen, um die Junioren dann bei den Senioren in die Weltspitze zu entwickeln. Das machen andere Nationen schneller", sagte der Frasdorfer dem Sport-Informations-Dienst (SID) im Rahmen des Heimweltcups in Oberhof.
Hörmann befürchtet weitreichende Konsequenzen bei Olympia-Absage
DOSB-Präsident Alfons Hörmann befürchtet für den Fall einer Absage der Olympischen Spiele in Tokio weitreichende Konsequenzen für den nationalen und internationalen Sport. "90 Prozent der internationalen Organisationen und Verbände wären ohne die Unterstützung des IOC nicht überlebensfähig. Wenn diese Gelder wegfallen, wäre das weltweit zu spüren. Auch für den DOSB wäre das einschneidend", sagte Hörmann der Augsburger Allgemeinen. Das weltweite Netz an Förderungen sei ganz entscheidend davon abhängig, dass Olympische und Paralympische Spiele erfolgreich umgesetzt würden.
Nordkoreas Machthaber bekommt den Titel als "Generalsekretär"
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat sich von seiner Partei mit dem neuen Titel des "Generalsekretärs" ausstatten lassen. Bei einem Kongress der von ihm geführten Arbeiterpartei wurde Kim "einstimmig" dieser Titel verliehen, wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Montag berichtete. Alle Delegierte hätten dies mit "stürmischen Applaus" begrüßt.
Deutschland: 12.500 Corona-Neuinfektionen und auch 343 Tote
In Deutschland sind binnen eines Tages knapp 12.500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden weitere 12.497 Ansteckungsfälle registriert. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Deutschland seit Pandemie-Beginn stieg damit auf 1.921.024.
Giffey fordert bundesweit einheitliche Corona-Regeln für Kitas und Schulen
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat die Bundesländer dazu aufgerufen, sich auf möglichst einheitliche Corona-Regelungen für Schulen und Kitas zu verständigen. Eltern wünschten sich bei allen Maßnahmen "ein möglichst bundesweit einheitliches und verlässliches Vorgehen", sagte Giffey der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Auch sie selbst setze sich für einen gemeinsamen Rahmen ein, "wie es in den Ländern nach den harten Einschränkungen perspektivisch weitergehen kann".
Schwarzenegger: Sturm auf Kapitol wie Reichspogromnacht
Der frühere kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat die Erstürmung des US-Kapitols durch randalierende Anhänger des abgewählten Präsidenten Donald Trump mit der Reichspogromnacht von 1938 verglichen. "Mittwoch war der Tag des zerbrochenen Glases hier in den USA", sagte Schwarzenegger in einer am Sonntag über den Onlinedienst Twitter verbreiteten Videobotschaft.
Brisbane hebt wegen Coronavirus-Mutation verhängten Express-Lockdown wieder auf
Die australische Metropole Brisbane hebt den Express-Lockdown, den sie wegen eines Infektionsfalls mit der zuerst in Großbritannien entdeckten Coronavirus-Mutation verhängt hatte, nach dreitägiger Dauer wieder auf. Bei Massentests in Brisbane waren in den vergangenen Tagen keine weiteren Corona-Fälle entdeckt worden, wie die Regierungschefin des Bundesstaats Queensland, Annastacia Palaszczuk, am Montag mitteilte.
US-Demokraten forcieren Bestrebungen zur vorzeitigen Entmachtung Trumps
Nach der Randale im Kapitol wollen die US-Demokraten zu Wochenbeginn ihre Bestrebungen zur vorzeitigen Entmachtung von Präsident Donald Trump forcieren. Am Montag oder Dienstag soll das Repräsentantenhaus über eine Resolution abstimmen, die Vizepräsident Mike Pence zur Absetzung Trumps auffordert. Kommt Pence dem nicht nach, soll die Kongresskammer unverzüglich ein parlamentarisches Amtsenthebungsverfahren gegen Trump auf den Weg bringen, wie die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, ankündigte.
Pelosi: Pence soll in Resolution zur Absetzung Trumps aufgefordert werden
Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat das Vorgehen in den Bestrebungen zur vorzeitigen Entmachtung von Präsident Donald Trump dargelegt. In einem ersten Schritt soll am Montag ein Resolutionsentwurf in die Kammer eingebracht werden, in dem die Absetzung Trumps durch Vizepräsident Mike Pence und das Trump-Kabinett verlangt wird, wie die Anführerin der Demokraten am Sonntag an ihre parlamentarischen Kollegen schrieb.
Ansteckendere Variante des Coronavirus nun auch in Russland entdeckt
Die neue und offenbar deutlich ansteckendere Form des Coronavirus, die sich zuletzt vor allem in England ausgebreitet hat, ist nun erstmals auch in Russland festgestellt worden. Bei einem aus Großbritannien zurückgekehrten Reisenden wurde das Virus in dieser Mutationsform festgestellt, wie die Chefin der Gesundheitsschutzbehörde Rospotrebnadsor, Anna Popowa, am Sonntag im staatlichen Fernsehen sagte. Sie machte keine näheren Angaben zu dem Fall.
Gewerkschaft: Corona-Infektion von Polizisten als Dienstunfall anerkennen
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) will vor Gericht durchsetzten, dass eine Corona-Infektion von Polizisten während des Dienstes künftig generell als Dienstunfall anerkannt wird. Mittels einer Musterklage soll erreicht werden, dass während der Arbeit mit dem Virus infizierte Polizeibeamte bundesweit besser abgesichert werden, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" ("NOZ") in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf die GdP berichtet.
Sechs Nationalpark-Ranger in Demokratischer Republik Kongo getötet
In dem für seine Berggorillas berühmten Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens sechs Wildhüter durch den Angriff einer bewaffneten Gruppe getötet worden. Ein weiterer Ranger wurde bei der Attacke am Sonntag schwer verletzt, wie Park-Sprecher Olivier Mukisya der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Ein Behördenvertreter wies der Rebellengruppe der Mai-Mai die Verantwortung für den Angriff zu.
DGB besteht auf Rechtsanspruch auf Homeoffice
Der DGB besteht auf einem Rechtsanspruch auf Homeoffice. Diesen Anspruch solle es überall dort geben, wo das Arbeiten von zu Hause aus "machbar" sei, sagte der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reiner Hoffmann, der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Es könne nicht sein, dass die Entscheidung über Homeoffice allein bei den Arbeitgebern liege.
Algeriens Präsident zu Corona-Nachbehandlung erneut in Deutschland
Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune ist zu einer Corona-Nachbehandlung erneut in Deutschland. Es gebe Komplikationen an einem Fuß des 75-Jährigen, teilte die Präsidentschaft am Sonntagabend im Onlinenetzwerk Facebook mit. Der starke Raucher war nach einer Coronavirus-Infektion seit Ende Oktober zwei Monate lang in Deutschland behandelt worden. Am 29. Dezember kehrte er in seine Heimat zurück.
Abstiegskampf statt Europa: Hertha verliert in Bielefeld
Hertha BSC steckt nach einem schweren Patzer mittendrin im Abstiegskampf. Die mit Europapokal-Ambitionen gestartete Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia unterlag in einem über weite Strecken unterirdischen Bundesligaspiel beim Aufsteiger Arminia Bielefeld mit 0:1 (0:0). Auf Platz zwölf haben die Berliner nur noch fünf Punkte Puffer auf den Relegationsplatz, den Bielefeld am Sonntag durch den vierten Saisonsieg verließ. Reinhold Yabo (64.) gelang der Treffer für die Arminia.
Kantersieg gegen Österreich: DHB-Team löst EM-Ticket
Die deutschen Handballer haben sich vorzeitig für die EM 2022 in Ungarn und der Slowakei qualifiziert. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason setzte sich am Sonntagabend 34:20 (19:5) gegen Österreich durch und feierte somit zugleich eine erfolgreiche Generalprobe für die am Mittwoch startende WM in Ägypten.