Letzte Nachrichten
Niedergeschlagener Hummels: "Niederlage schmerzt uns sehr"
Pechvogel Mats Hummels hat sich nach seinem Eigentor im EM-Auftaktspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Weltmeister Frankreich (0:1) niedergeschlagen, aber auch kämpferisch gezeigt. "Die Niederlage schmerzt uns sehr und mich besonders, weil mein Eigentor das Spiel am Ende entschieden hat", schrieb der Dortmunder in der Nacht auf Mittwoch bei Instagram.
Medien: DFL plant mit Doppelspitze nach Seifert-Abgang
Nach dem Abgang von Christian Seifert bahnt sich bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) eine Doppelspitze an. Wie die Sport Bild am Mittwoch auf Basis von Informationen aus dem zuständigen Aufsichtsrat berichtete, plane die DFL mit zwei Geschäftsführern als Nachfolger für Seifert. Der DFL-Boss will spätestens im Sommer 2022 mit Ablauf seines Vertrages aufhören.
NBA: "Dauerbrenner" Durant führt Nets mit Galavorstellung zum Sieg
Basketball-Superstar Kevin Durant hat die Brooklyn Nets im Play-off-Viertelfinale der NBA mit einer historischen Glanzleistung zum dritten Sieg gegen die Milwaukee Bucks geführt. Durant spielte beim 114:108 über die kompletten 48 Minuten und erzielte 49 Punkte. Dem Titelkandidaten fehlt damit noch ein Sieg in der best-of-seven-Serie zum Einzug ins Halbfinale.
Medien: Pläne über bis zu 10.000 Zuschauer bei Olympia-Wettkämpfen
Bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio könnten bis zu jeweils 10.000 einheimische Zuschauer die Wettkämpfe auf den Sportanlagen besuchen. Das berichteten die Wirtschaftszeitung Nikkei und die Nachrichtenagentur Kyodo vor den Beratungen der Corona-Taskforce der japanischen Regierung am Mittwoch. Demnach könnte die Zuschauerzahl auf 50 Prozent der Kapazität eines Veranstaltungsortes oder 10.000 Personen begrenzt werden - je nachdem, welcher Wert niedriger ist.
Nordkoreas Machthaber räumt schlechte Versorgung mit Lebensmitteln ein
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die schlechte Versorgung mit Lebensmitteln in seinem Land eingeräumt. Die Ernährungslage sei "angespannt", sagte Kim laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch bei einer Plenarsitzung des Zentralkomitees der regierenden Arbeiterpartei. Trotz einer Zunahme der Industrieproduktion um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr habe die nordkoreanische Wirtschaft eine "Reihe von Abweichungen von der Norm" verzeichnet.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 13,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken und liegt nun bei 13,2 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden innerhalb eines Tages 1455 Neuinfektionen sowie 137 Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Fälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt nach Angaben des RKI mittlerweile bei 3.717.625. Die Zahl der insgesamt registrierten Todesfälle stieg auf 90.074. Die Zahl der von einer Covid-19-Erkrankung Genesenen bezifferte das RKI auf rund 3.590.900. (P.Vasilyevsky--DTZ)
Verwaltungsgericht befasst sich mit AfD-Spendenaffäre
Das Berliner Verwaltungsgericht befasst sich am Mittwoch mit der AfD-Spendenaffäre um Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel. Der Bundestag verhängte Ende 2020 ein Bußgeld von 396.000 Euro gegen die AfD, nachdem zwei Unternehmen mit Sitz in der Schweiz im Jahr 2017 an Weidels baden-württembergischen Kreisverband insgesamt rund 132.000 Euro überwiesen hatten. Dies wertete das Parlament als verbotene Annahme anonymer Spenden. Vor Gericht geht es nun um die AfD-Klage gegen den Sanktionsbescheid. Die Partei argumentiert, dass es sich bei den Zahlungen um eine Direktspende an die damalige Kreisvorsitzende Weidel und nicht um eine Parteispende gehandelt habe. Außerdem seien die Spenden im Jahr 2018 an die Unternehmen zurückgezahlt worden. Die Bundestagsverwaltung hingegen argumentiert, der Zeitraum zwischen Zuwendung und Rückzahlung sei zu groß gewesen. (U.Beriyev--DTZ)
Frankreich von Deutschland beeindruckt: "Jede Menge Probleme"
Der Fußball-Weltmeister Frankreich hat sich nach seinem EM-Auftaktsieg gegen die deutsche Nationalmannschaft vom Gegner beeindruckt gezeigt. "Es war ein großes Spiel gegen eine starke deutsche Mannschaft. Ein großes Gefecht", sagte Nationaltrainer Didier Deschamps nach dem 1:0 (1:0) in München.
Ex-US-Präsident Trump kündigt Besuch an Grenze zu Mexiko an
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat einen Besuch an der Grenze zu Mexiko angekündigt. Er werde die "stark geschwächte" Südgrenze der USA am 30. Juni zusammen mit dem texanischen Gouverneur Greg Abbott besuchen, erklärte Trump am Dienstag. Der Republikaner Abbott hatte zuvor angekündigt, die unter Trump begonnenen und von dessen Nachfolger Joe Biden gestoppten Bauarbeiten an der Grenzmauer zu Mexiko fortzusetzen. Trump erklärte, die neue US-Regierung habe von ihm die "stärkste" und "sicherste" Grenze in der Geschichte der USA geerbt und nun die bisher "schlimmste Krise" an der Grenze verursacht. Die ganze Welt bemitleide die USA um ihre "gesetzlose" Grenze. Biden hatte unmittelbar nach seinem Amtsantritt eine Abkehr vom harten Kurs seines Vorgängers eingeleitet und eine humanere Migrationspolitik angekündigt. Die Arbeiten an der Grenzmauer wurden sofort eingestellt. Allerdings hat sich die Lage an der Grenze seitdem verschärft: Die Zahl der ankommenden Migranten vor allem aus Zentralamerika ist deutlich angestiegen. Allein von März bis Mai wurden nach Angaben der Grenzschutzbehörde mehr als 530.000 illegale Einwanderer an der Grenze gestoppt und nach Mexiko zurückgeschickt. Der umstrittene Bau einer Grenzmauer war ein zentrales Versprechen aus Trumps Wahlkampf 2016. Der spätere US-Präsident hatte damals mit beleidigenden und rassistischen Äußerungen über mexikanische und zentralamerikanische Einwanderer polarisiert. Im Januar, kurz vor seinem Ausscheiden aus dem Amt, hatte Trump dann noch einmal Texas besucht, um die Fertigstellung von mehr als 400 Meilen Grenzmauer zu feiern. (C. Fournier--BTZ)
EM: Eigentor von Hummels - Löw als Trainer immer schlechter?
Gut mitgehalten, aber zu harmlos und ungeschickt: Durch ein Eigentor von Unglücksrabe Mats Hummels ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit der ersten Auftaktniederlage bei einer EM-Endrunde ins letzte Turnier unter Bundestrainer Joachim Löw gestartet. Drei Jahre nach dem Desaster bei der WM in Russland droht nach einem 0:1 (0:1) gegen einen abgezockten Weltmeister Frankreich der nächste sportliche Tiefschlag. Die DFB-Auswahl spielte engagiert, viele Dinge klappten gut, ein wirklich strukturiertes Offensivspiel gehörte jedoch bis auf eine vielversprechende Drangphase in der zweiten Halbzeit nicht dazu, trotz der Bemühungen von Rückkehrer Thomas Müller. Der dreimalige Europameister ist damit schon vor dem zweiten Gruppenspiel am Samstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) erneut in München unter Zugzwang: Gegner ist dann Portugal. Der Europameister besiegte Gruppen-Außenseiter Ungarn deutlich mit 3:0. Vor den Augen des zukünftigen Bundestrainers Hansi Flick geriet Deutschland selbstverschuldet in Rückstand (20.). Dem unglücklichen Hummels unterlief das zweite deutsche Eigentor bei einem großen Turnier. Bei der WM 2014 war der Verteidiger mit seinem Siegtreffer im Viertelfinale gegen Frankreich (1:0) noch der große Held gewesen. Nun wechselten sich Licht und Schatten ab beim Rückkehrer, der hilflos zusehen musste, als Adrien Rabiot nur den Pfosten traf (52.). Dafür verhinderte er mit einer großartigen Grätsche ein Tor durch Kylian Mbappe (77.), dem gleich zwei Treffer wegen Abseits aberkannt wurden. Nach dem Gegentreffer war die DFB-Elf gegen pragmatisch abwartende Franzosen optisch sogar überlegen, Chancen zum Ausgleich boten sich ihr jedoch nur spärlich. Die beste besaß zunächst Serge Gnabry (54.), dessen Schuss aus kurzer Distanz aber über das Tor flog. Müller hatte zuvor eine Kopfballchance (22.), rieb sich ansonsten aber auf. Champions-League-Held Kai Havertz, der den Vorzug vor Leroy Sane erhalten hatte, war gegen die robusten Franzosen meist überfordert. Das deutsche Lager hatte in den vergangenen Tagen eine Fassade aus purem Selbstvertrauen hochgezogen. Gelassen und extrem fokussiert - das war die eindeutige Botschaft an die Franzosen, die sich besser gute Schienbeinschoner anziehen sollten: "Wir müssen eklig sein. Nicht immer nur lieb, lieb, lieb", forderte Antonio Rüdiger für den Umgang mit dem Weltsturm aus Mbappe, Antoine Griezmann und Karim Benzema. Kurz vor dem Anpfiff landete noch ein Gleitschirmflieger mit einem Motor auf dem Rücken auf dem Spielfeld - wenig später war dann zunächst Joshua Kimmich ein bisschen zu eklig zu Klubkollege Lucas Hernandez und sah dafür Gelb (7.). Und dann, nach einer Viertelstunde, hatten sich die Franzosen warmgespielt. Vor allem die Anspiele auf Mbappe kamen nun präziser. Prompt prüfte der Angreifer erstmals Manuel Neuer (17.). Drei Minuten später waren all die guten defensiven Vorsätze nur noch Makulatur: Kimmich verschätze sich bei einem weiten Ball von Paul Pogba auf den aufgerückten Hernandez - dessen Hereingabe beförderte Hummels mit dem rechten Schienbein unhaltbar für Neuer ins eigene Tor. Als bisher einzigem Deutschen bei einem großen Turnier war ein solches Malheur bei der WM 1978 in Argentinien Berti Vogts unterlaufen: beim 2:3 gegen Österreich. Den Franzosen spielte dies in die Karten, nun konnten sie spielen, wie sie Weltmeister geworden waren: warten auf Ballverluste, dann schnelles Umschalten. Sie taten dies mit dem Selbstvertrauen, das die Deutschen sich einzureden versucht hatten. Allerdings: Die DFB-Elf hielt gut dagegen, verdichtete das Zentrum, war giftig in den Zweikämpfen - nur: Nach vorne ging wenig bis nichts, es fehlten Ideen und Durchschlagskraft. Mangelnden Einsatz und Willen musste sich die deutsche Mannschaft, in der Toni Kroos und Ilkay Gündogan als Doppel-Sechs durchaus zu gefallen wussten, in der Tat wahrlich nicht vorwerfen lassen. Sie hatte viel mehr Ballbesitz, mehr Abschlüsse, mehr angekommene Pässe und eine höhere Laufleistung. Heraus kam dabei: nichts - auch nicht in einer starken Phase nach der 55. Minute, als Frankreich tatsächlich ein wenig wackelte. (A. Madsen--BTZ)
Davis-Cup-Teamchef Kohlmann: "Zverev spielt in Wimbledon um den Titel mit"
Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann traut dem deutschen Tennisstar Alexander Zverev beim Rasenklassiker in Wimbledon den großen Wurf zu. "Er ist nicht der Topfavorit, aber er gehört zu den Spielern, die um den Titel mitspielen werden. Es gibt keinen Grund, warum Sascha auf Rasen nicht sehr erfolgreich spielen kann", sagte der 47-Jährige dem Internetportal Spox.
Paralympics-Star Rehm bekräftigt Forderung nach Olympia-Start
Paralympics-Star Markus Rehm (Leverkusen) hat seine Forderung nach einem Start bei den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli bis 8. August) erneut bekräftigt. "Ich will mich mit den besten Athleten überhaupt messen und das auf dem größtmöglichen Event der Welt - gerne auch außerhalb der offiziellen Wertung", sagte der 31 Jahre alte Weitspringer im go!d-Magazin der Deutschen Sporthilfe.
Vor dem Showdown in München: Portugal-Trainer Santos lobt DFB-Team
Portugals Nationaltrainer Fernando Santos hat großen Respekt vor dem nächsten EM-Gegner Deutschland und Bundestrainer Joachim Löw. "Wir wissen, dass jedes Spiel seine Besonderheiten hat. Deutschland hat eine starke Mannschaft und einen tollen Trainer. Und ich glaube Joachim Löw denkt dasselbe über uns", sagte Santos nach dem 3:0 (0:0)-Auftaktsieg am Dienstag gegen Ungarn.
Gündogan und Gosens mahnen mehr Offensivkraft an
Ilkay Gündogan und Robin Gosens haben für das zweite EM-Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Portugal mehr Offensivkraft angemahnt. "Nach vorne war es zu wenig", sagte Gündogan nach dem 0:1 gegen Weltmeister Frankreich in München.
Nach EM-Fehlstart: Löw bleibt optimistisch - Goretzka eine Option
Joachim Löw blickt dem Duell mit Titelverteidiger Portugal bei der EM trotz des unglücklichen Fehlstarts gegen Weltmeister Frankreich (0:1) mit Optimismus entgegen. "Wir haben verloren und sind alle enttäuscht, aber es ist nichts passiert", sagte der Bundestrainer im ZDF und betonte mit Blick auf Samstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV): "Wir haben noch zwei Spiele, da können wir das alles geradebiegen." Das letzte Gruppenspiel gegen Ungarn, das gegen Portugal 0:3 verlor, findet am 23. Juni erneut in München statt.
Röttgen hofft auf Minimalkonsens bei Gipfeltreffen zwischen Biden und Putin
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen (CDU), hofft auf einen Minimalkonsens beim bevorstehenden Gipfeltreffen von US-Präsident Joe Biden und Russlands Präsident Wladimir Putin in Genf. Er erwarte "keine Lösungen, aber den Versuch, die zahlreichen Konflikte zu managen und Missverständnissen entgegenzuwirken", sagte Röttgen der "Rheinischen Post" vom Mittwoch. "Wenn das gelingt, dann hätte sich das Treffen aus Bidens Sicht gelohnt."
Mexiko: Opfer im Fall 43 vermisster Studenten ist identifiziert
Fast sieben Jahre nach der mutmaßlichen Ermordung von 43 Studenten in Mexiko sind die sterblichen Überreste eines dritten Opfers identifiziert worden. Experten von der österreichischen Universität Innsbruck hätten im mexikanischen Bundesstaat Guerrero gefundene Knochenfragmente mittels DNA-Untersuchungen dem Studenten Jhosivani Guerrero de la Cruz zuordnen können, erklärte der Leiter einer Sonderkommission der mexikanischen Staatsanwaltschaft am Dienstag.
Thomas Nides soll neuer US-Botschafter in Israel werden
Der frühere US-Außenstaatsminister Thomas Nides soll neuer Botschafter seines Landes in Israel werden. US-Präsident Joe Biden gab Nides Nominierung am Dienstag bekannt und damit zwei Tage nach dem Machtwechsel in Israel.
Flüge von US-Airline Southwest wegen Informatikpanne vorübergehend ausgesetzt
Wegen einer Informatikpanne sind vorübergehend alle Flüge der US-Fluggesellschaft Southwest Airlines ausgesetzt worden. Die US-Luftfahrtbehörde FAA ordnete den landesweiten Flugstopp am Dienstag wegen eines nicht näher erläuterten Problems beim Computer-Reservierungssystem der Fluggesellschaft an.
USA: Harvey Weinstein wird bald nach Los Angeles überstellt
Der wegen Sexualverbrechen verurteilte frühere Hollywood-Mogul Harvey Weinstein wird bald nach Los Angeles überstellt, wo ihm ein neuer Prozess droht. Ein Richter im Bundesstaat New York ordnete am Dienstag an, den inhaftierten 69-Jährigen "so schnell wie möglich" an die kalifornischen Behörden zu übergeben. Fünf Frauen werfen dem Ex-Filmproduzenten in Los Angeles Vergewaltigung und sexuelle Nötigung vor. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 140 Jahre Haft.
Friedensgespräche zwischen afghanischer Regierung und Taliban wieder aufgenommen
Die Friedensgespräche zwischen der afghanischen Regierung und den radikalislamischen Taliban sind nach mehrwöchiger Unterbrechung wieder aufgenommen worden. Kontaktgruppen beider Verhandlungsdelegationen trafen sich am Dienstag in Doha, wie die Regierungsdelegation mitteilte. Auch ein Taliban-Sprecher gab die Fortsetzung der Gespräche bekannt.
Regierende FLN gewinnt Parlamentswahl in Algerien
In Algerien ist nach offiziellen Angaben die regierende Nationale Befreiungsfront (FLN) als Sieger aus der Parlamentswahl hervorgegangen. Wie die Wahlkommission am Dienstag mitteilte, kommt die FLN im neuen Parlament auf 105 der 407 Sitze. Allerdings muss die Regierungspartei herbe Verluste einstecken. Sie büßte mehr als 50 Parlamentssitze ein.
New York hebt Corona-Beschränkungen weitgehend auf
Angesichts der Fortschritte bei der Impfkampagne hebt der US-Bundesstaat New York die herrschenden Corona-Beschränkungen weitgehend auf. Wie Gouverneur Andrew Cuomo am Dienstag sagte, haben in dem Bundesstaat inzwischen 70 Prozent aller Erwachsenen mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten. "Das ist das nationale Ziel, und wir haben es früher erreicht als geplant", sagte Cuomo. "Das bedeutet, dass wir jetzt zu dem Leben zurückkehren können, das wir kennen."
Mehr als 30 Verletzte bei "Flaggenmarsch" in Jerusalem
Begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot sind am Dienstag mehr als tausend ultrarechte Israelis beim sogenannten Flaggenmarsch durch Jerusalem gezogen. Die Demonstranten marschierten am Damaskus-Tor vorbei in Richtung Klagemauer. Tausende Polizisten waren im Einsatz, um Ausschreitungen zu unterbinden. Mehr als 30 Palästinenser wurden nach Angaben von Rettungskräften verletzt.
Ronaldo alleiniger EM-Rekordtorschütze
Portugals Fußball-Star Cristiano Ronaldo ist alleiniger EM-Rekordtorschütze. Durch seinen Doppelpack (87./90.+2) beim 3:0 (0:0) beim Turnierauftakt am Dienstag in Budapest gegen Ungarn steht der 36-Jährige mit elf Toren nun an der Spitze der ewigen Torjägerliste. Zuvor hatte sich Ronaldo Platz eins mit Michel Platini (Frankreich) geteilt.
Dank Guerreiro und Rekordmann Ronaldo: Portugal startet mit spätem Sieg
Superstar Cristiano Ronaldo und BVB-Ass Raphael Guerreiro haben Titelverteidiger Portugal an einem Abend der Rekorde einen erfolgreichen Start in die EM beschert. Im ersten Spiel der deutschen Gruppe gewannen die teils drückend überlegenen Portugiesen in Budapest gegen Ungarn erst durch einen eindrucksvollen Schlussspurt mit 3:0 (0:0). Dabei wurde Ronaldo mit seinem zehnten und elften EURO-Treffer zum alleinigen Rekordtorschützen, zudem kam er als erster Spieler bei fünf Endrunden zum Einsatz.
Portugal schlägt Ungarn zum Auftakt
Titelverteidiger Portugal ist mit einem Sieg in die Fußball-EM gestartet. Das Team um Superstar Cristiano Ronaldo kam zum Auftakt gegen Ungarn in Budapest zu einem 3:0 (0:0), in der schweren Gruppe F setzte Portugal damit die weiteren Gegner Deutschland und Frankreich unter Druck.
Mehr als 600.000 Corona-Tote in den USA
In den USA hat die Zahl der Corona-Toten eine neue symbolische Schwelle überschritten: Seit Beginn der Pandemie sind nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore mehr als 600.000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Das ist die mit Abstand höchste Zahl der registrierten Todesfälle weltweit, vor Brasilien und Indien. US-Präsident Joe Biden hatte bereits am Montag von einem "traurigen Meilenstein" gesprochen.
US-Schauspielerin Lisa Banes nach Unfall mit Fahrerflucht gestorben
Die aus dem Thriller "Gone Girl" bekannte US-Schauspielerin Lisa Banes ist nach einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht gestorben. Die vor zehn Tagen in New York von einem Roller oder Motorrad angefahrene Darstellerin erlag in einem Krankenhaus ihren Kopfverletzungen, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag sagte. Die 65-Jährige war demnach bereits am Montag für tot erklärt worden.
Halle: Zverev gewinnt deutsches Duell gegen Koepfer
Tennisstar Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier im westfälischen Halle erfolgreich in die Rasensaison gestartet. Im deutschen Duell mit Dominik Koepfer (Furtwangen) siegte der an Position drei gesetzte Hamburger mit 6:4, 3:6, 6:3.
Oberstes Gericht der Slowakei hebt zwei Freisprüche im Mordfall Kuciak auf
Das Oberste Gericht der Slowakei hat zwei Freisprüche im Fall des ermordeten Enthüllungsjournalisten Jan Kuciak aufgehoben. In seinem am Dienstag verkündeten Urteil befand das Gericht, dass die im vergangenen Jahr aus Mangel an Beweisen ergangenen Freisprüche für den Multimillionär Marian Kocner und seine mutmaßliche Komplizin Alena Zsuzsova nichtig sind. Beide werden verdächtigt, den Mord an Kuciak und dessen Verlobter Martina Kusnirova in Auftrag gegeben zu haben.
Polnisches Verfassungsgericht verschiebt Urteil zu Anwendung von EU-Recht in Polen
Die für Dienstag erwartete Entscheidung des polnischen Verfassungsgerichts über den Vorrang der nationalen Verfassung vor EU-Recht ist kurzfristig verschoben worden. Die Urteilsverkündung sei auf unbestimmte Zeit vertagt worden, teilte das Gericht nach Angaben der Nachrichtenagentur PAP mit. Hintergrund ist der Antrag des polnischen Menschenrechtsbeauftragten Adam Bodnar, die Richterin Krystyna Pawlowicz von dem Fall abzuziehen. Er wirft ihr europafeindliche Äußerungen vor und hält sie daher für voreingenommen.