Letzte Nachrichten
Vatikan: Papst nach Darm-Operation wohlauf
Papst Franziskus hat seine Darm-Operation gut überstanden. Der 84-Jährige sei in einem "guten Zustand", wach und könne selbstständig atmen, teilte der Vatikan am Montag mit. Der Pontifex werde voraussichtlich eine Woche im Krankenhaus bleiben.
Daimler, Volvo und Traton wollen Ladenetz für Elektro-Lkw in Europa aufbauen
Die Lkw-Bauer Daimler, Volvo und die VW-Tochter Traton wollen bei der Ladeinfrastruktur für Elektro-Lastwagen gemeinsam aufs Tempo drücken. Wie die drei Unternehmen am Montag ankündigten, unterzeichneten sie eine Absichtserklärung über Aufbau und Betrieb eines öffentlichen Ladenetzes für batterieelektrische schwere Fernverkehrs-Lkw und Reisebusse in Europa. Entstehen sollen demnach 1700 "Hochleistungs-Ladepunkte".
Rund 25 Prozent mehr Pkw-Neuzulassungen im Juni - Vorkrisenniveau noch immer weit entfernt
In Deutschland sind im Juni erneut deutlich mehr Autos neu zugelassen worden als im Vorjahr - die Zahlen lagen aber weiterhin deutlich unter Vorkrisenniveau. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldete am Montag für Juni rund 274.000 Neuzulassungen, das waren knapp 25 Prozent mehr als im Juni 2020. Im Mai hatte der Anstieg bereits rund 37 Prozent betragen.
Niederländisches Königspaar startet dreitägigen Staatsbesuch in Berlin
Das niederländische Königspaar ist zu seinem dreitägigen Staatsbesuch in Deutschland eingetroffen. König Willem-Alexander und Königin Máxima wurden zum Auftakt am Montagvormittag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei Regen mit militärischen Ehren im Schloss Bellevue empfangen. Sie trugen sich im Beisein von Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender ins Gästebuch ein.
Lockdown in chinesischer Stadt an Grenze zu Myanmar
Chinas Behörden haben wegen neuer Corona-Fälle einen Lockdown in der Stadt Ruili an der Grenze zu Myanmar verhängt. Die mehr als 210.000 Einwohner müssen sich binnen zwei Tagen alle auf das Coronavirus testen lassen, wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden der Provinz Yunnan waren zuvor drei Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Einer der Infizierten stammt demnach aus Myanmar.
Schweinefleisch aus Lebensmittelhandel teils mit antibiotikaresistenten Keimen belastet
Die Umweltorganisation Greenpeace hat im Rahmen einer Stichprobe von Fleischprodukten aus dem deutschen Lebensmittelhandel in 23 Prozent der Schweinefleischproben antibiotikaresistente Keime nachgewiesen. Insgesamt seien 50 Fleischproben auf verschiedene resistente Keime untersucht worden, erklärte Greenpeace am Montag. In zehn der 44 Proben von Schweinefleisch seien Bakterien mit Resistenzen gegen gängige Mittel zur Behandlung von Infektionskrankheiten bei Menschen gefunden worden. Sechs Geflügelfleischproben waren hingegen negativ.
Ein Toter und 27 Verletzte bei Explosion und Feuer in Plastikfabrik in Bangkok
Bei einer Explosion und einem Feuer in einer Plastikfabrik in Bangkok ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. 27 Menschen wurden nach Angaben der thailändischen Behörden am Montag verletzt, als es in der Fabrik der taiwanischen Firma Ming Dih Chemical aus zunächst ungeklärter Ursache zu einer Explosion kam.
Feuerwehr bringt riesigen Waldbrand auf Zypern unter Kontrolle
Nach zwei Tagen hat die Feuerwehr in Zypern einen riesigen Waldbrand unter Kontrolle gebracht. Das Feuer im Süden der Mittelmeerinsel sei nun "vollständig unter Kontrolle", teilte die Forstbehörde am Montag mit. Rund um das Dorf Arakapas seien aber immer noch viele Feuerwehrleute im Einsatz, um mögliche neue Brandherde zu löschen. Bei der Bekämpfung des Feuers halfen auch Löschflugzeuge aus Israel, Griechenland und Großbritannien.
Norwegischer Fonds stößt Anteile wegen Aktivitäten in jüdischen Siedlungen ab
Norwegens größter Pensionsfonds (KLP) trennt sich von seinen Anteilen an 16 Unternehmen wegen deren Verbindungen zu jüdischen Siedlungen im Westjordanland. Verkauft wurden unter anderem Beteiligungen am Telekommunikationsdienstleister Motorola Solutions und dem Mobilfunkanbieter Cellcom Israel, wie die KLP am Montag mitteilte.
Niederländisches Königspaar zu dreitägigem Staatsbesuch in Berlin eingetroffen
Das niederländische Königspaar ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Berlin eingetroffen. König Willem-Alexander und Königin Máxima landeten am Montagvormittag auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg und werden zunächst von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender im Schloss Bellevue empfangen.
Mehr als tausend afghanische Soldaten vor Taliban nach Tadschikistan geflohen
Nach heftigen Kämpfen zwischen der afghanischen Armee und den radikalislamischen Taliban sind mehr als tausend Soldaten aus Afghanistan ins benachbarte Tadschikistan geflohen. 1037 Soldaten hätten in der Nacht zum Montag die Grenze überquert, "um ihr Leben zu retten", teilte das tadschikische Komitee für nationale Sicherheit mit. Die Taliban hätten "volle Kontrolle" über sechs Bezirke in der Provinz Badachschan im Nordosten Afghanistans erlangt.
Kruse, Arnold und Amiri im Olympia-Team
Mit Max Kruse, Nadiem Amiri und Maximilian Arnold an der Spitze fährt das DFB-Team von Stefan Kuntz zu den Olympischen Spielen nach Tokio. Der DFB-Trainer nominierte am Montag zudem sieben Spieler, die erst vor einem Monat überraschend U21-Europameister geworden waren.
Jugendpsychiater warnen nach Pandemiebelastung vor Leistungsstress in Schule
Angesichts der psychischen Belastungen für Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie haben Kinder- und Jugendpsychiater vor zuviel Leistungsdruck in der Schule gewarnt. "Bereits jetzt weisen auch leistungsstarke Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen vermehrt schulbezogene Leistungsängste auf, was sich in deutlich erhöhten Anmeldungen in Praxen und Ambulanzen widerspiegelt", erklärten mehrere Fachverbände am Montag in einem offenen Brief an Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU), Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) und die Kultusminister der Länder.
HDE-Konsumbarometer: Verbraucherstimmung verbessert sich weiter
Die Stimmung der Verbraucher hat sich auch im Juli aufgrund sinkender Infektionszahlen und bundesweiter Öffnungsschritte weiter verbessert. Das geht aus dem Konsumbarometer hervor, das der Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag in Berlin veröffentlichte. Der Juli war der fünfte Monat in Folge mit einem ansteigenden Wert. Das Konsumbarometer erreichte somit den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren.
Zahl der Toten nach Absturz von philippinischem Militärflugzeug auf 50 gestiegen
Bei dem Absturz eines Militärflugzeugs in den Philippinen sind nach jüngsten Angaben mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. 47 Soldaten und drei Zivilisten seien bei dem verunglückten Landeanflug am Flughafen der südlichen Insel Jolo gestorben, teilte die Armee am Montag mit. 53 Menschen, die meisten von ihnen Soldaten, seien bei dem Unglück verletzt worden.
Queen Elizabeth II. verleiht britischem Gesundheitsdienst das Georgs-Kreuz
Maas fordert "neue Dynamik" in der nuklearen Abrüstung
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat vor dem Ministertreffen der Stockholm-Initiative in Madrid "eine neue Dynamik in der nuklearen Abrüstung" gefordert. "Wo Spannungen und Misstrauen überwiegen, da droht auch ein neues Wettrüsten. Deshalb brauchen wir mehr denn je Schritte, die Vertrauen durch nachprüfbare Absprachen zwischen Nuklearwaffenstaaten schaffen", erklärte der Minister am Montag. Er wolle noch "vor der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags" Fortschritte erzielen.
Preise für Baumaterial im Mai massiv gestiegen
Auf dem Bau haben sich die steigenden Preise für Holz, Stahl oder Dämmmaterialien im Mai deutlich bemerkbar gemacht. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, verteuerten sich die Erzeugerpreise bei Konstruktionsvollholz um 83,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dachlatten waren im Mai um 45,7 Prozent und Bauholz um 38,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor.
FDP für weitreichende Abschaffung von Beschränkungen für Corona-Geimpfte
Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, hat sich für eine weitreichende Abschaffung der Corona-Beschränkungen für vollständig Geimpfte ausgesprochen. In einem freiheitlichen Rechtsstaat dürften Grundrechte nur eingeschränkt werden, wenn eine Gefahr bestehe, sagte Buschmann am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Von geimpften Menschen gehe aber nach "menschlichem Ermessen keine relevante Gefahr" aus.
Biden feiert an Unabhängigkeitstag Erfolge im Kampf gegen Corona
US-Präsident Joe Biden hat zur Feier des Unabhängigkeitstags die Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie hervorgehoben. "Wir haben die Oberhand gewonnen", sagte Biden am Sonntag bei einem Empfang im Garten des Weißen Hauses. Das Coronavirus sei aber noch nicht besiegt, fügte er mit Blick auf die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante hinzu. Das Land könne dennoch mit Zuversicht in die Zukunft blicken.
Verfassunggebende Versammlung in Chile wählt indigene Vorsitzende
Die indigene Linguistin Elisa Loncón ist zur Vorsitzenden der verfassunggebenden Versammlung in Chile gewählt worden, die am Sonntag ihre Arbeit aufgenommen hat. "Diese Versammlung wird Chile verändern", sagte die Angehörige des indigenen Volkes der Mapuche, die die Bühne in traditioneller Tracht betrat. Sie hatte die Abstimmung im zweiten Wahlgang mit 96 von 155 Stimmen gewonnen.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bleibt bei 5,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen stagniert auf einem niedrigen Niveau. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Montagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz wie am Vortag bei fünf Fällen pro 100.000 Einwohnern. Am Montag vergangener Woche ermittelte das RKI eine Inzidenz von 5,6. Wie das RKI weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 212 Corona-Neuinfektionen sowie ein Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus registriert. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie liegt damit bei 3.731.124, die Zahl der Corona-Toten beträgt 91.031. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gibt das RKI mit etwa 3.629.300 an. In der Regel liegt die Zahl der Neuinfektionen am Wochenende und am Montag niedriger als im Wochendurchschnitt, weil an den Wochenenden weniger getestet wird und weniger Testergebnisse übermittelt werden. Trotz der derzeit niedrigen Corona-Fallzahlen gibt die Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus Anlass zur Sorge. Der Anteil der Ansteckungen mit der zuerst in Indien festgestellten Variante an allen Corona-Neuinfektionen verdoppelte sich laut RKI nach den vorerst aktuellsten Zahlen aus der dritten Juniwoche erneut auf nun 37 Prozent. (C. Fournier--BTZ)
Wirtschaft : Langwierige Planungsverfahren hemmend
Wirtschaftsvertreter schlagen wegen langen Genehmigungsprozesse in Deutschland wie im Fall der Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin Alarm. "Immer komplexere und langwierigere Planungsverfahren mit mehrfachen Klageerhebungen und nahezu endlosen Gutachterschlachten haben sich in Deutschland zu einem massiven Investitionshemmnis entwickelt", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands BDI, Holger Lösch, dem "Handelsblatt" vom Montag. Die Komplexität von Genehmigungsverfahren sei aus Sicht der Unternehmen "neben dem komplizierten Steuerrecht das größte Hindernis am Standort Deutschland". Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sprach sich anlässlich der Kritik von Tesla am Genehmigungsverfahren rund um sein Elektroauto-Werk dafür aus, das Planungsrecht in Deutschland zu reformieren. "Wir sind, was die Anwendung des Bundesimmissionsschutzgesetzes und die damit verbundenen Genehmigungsverfahren betrifft, vielleicht in einem Tunnel der Betriebsblindheit und sehen möglicherweise nicht die Punkte, die einer Modernisierung und Entbürokratisierung bedürfen", sagte er dem "Handelsblatt". Er halte es daher für ratsam, nach Abschluss des Tesla-Verfahrens das Planungs- und Genehmigungsrecht noch einmal genau zu analysieren. "Das sollte unter Beteiligung der entsprechenden Bundesministerien geschehen, die ihr Interesse bereits signalisiert haben", sagte der Minister. Steinbach plädierte in diesem Zusammenhang für eine Beschränkung der Klagerechte für Umweltverbände. Das sei nicht nur ein Thema, dass die Tesla-Ansiedlung betreffe. Als weiteres Beispiel nannte Steinbach das Thema der Übertragungsnetze im Strombereich. "Hier werden Trassen über Jahre beklagt, mit dem Ergebnis, dass wir Ausbaugeschwindigkeiten haben, die von jeder Landschnecke getoppt werden", sagte er. "So etwas können wir uns einfach nicht mehr leisten, wenn wir klimaneutral werden wollen." (N.Loginovsky--DTZ)
Tusk: "Polnische Regierung hilft Putins Agenda"
Der polnische Oppositionsführer und ehemalige EU-Ratspräsident Donald Tusk hat der Regierung seiner Heimat vorgeworfen, sich politisch auf die Seite von Russlands Präsident Wladimir Putin zu schlagen. Der einzige Mensch, der nach den Entscheidungen der PiS "einen weiteren Champagner öffnet, ist Putin im Kreml", sagte Tusk am Sonntag. Hintergrund ist eine kürzlich unterzeichnete Erklärung von Polens Regierungspartei mit anderen europäischen rechtsgerichteten Parteien, in der sie mehr "Souveränität" für die EU-Mitgliedstaaten forderten und eine Allianz planten. Die "neuen Freunde" von PiS-Chef Jaroslaw Kaczynski seien sich "in einer Sache ähnlich - Putins Russland liegt ihnen näher als die Europäische Union", sagte Tusk weiter, nachdem er am Vortag zum stellvertretenden Parteichef der oppositionellen Bürgerplattform (PO) gewählt worden war. "Die Konsequenzen können weitaus gefährlicher sein, als wir uns vorstellen können." Die gemeinsame Erklärung sei ein weiterer Schritt in Richtung "völliger Isolation" für Polen. Polens Regierung liegt seit Jahren im Streit mit den EU-Partnern, unter anderem wegen einer umstrittenen Justizreform. Der 64-jährige Tusk war von 2007 bis 2014 polnischer Ministerpräsident und von 2014 bis 2019 EU-Ratspräsident. Die gemeinsame Erklärung der PiS mit 15 weiteren Parteien war in dieser Woche unter anderem von der Fidesz-Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, dem rechtspopulistischen Rassemblement National von Marine Le Pen in Frankreich sowie der rechtsextremen Lega in Italien unterzeichnet worden. Auch der Vorsitzende der EVP-Fraktion im EU-Parlament, Manfred Weber (CSU), kritisierte den geplanten Zusammenschluss der 16 rechten und rechtsextremen Parteien. "Das einzige, was diese Truppe zusammenhält, ist das Ziel, Europa zu schwächen", sagte Weber der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe). Der EVP-Chef warnte zugleich vor einem weiteren Auseinanderdriften der EU. Die sich zusammenschließenden Parteien "stehen nicht für ein gemeinsames und starkes Europa, sondern für Egoismus und Spaltung". (N. Lebedew--BTZ)
Dutzende Menschen nach Erdrutsch in Japan weiterhin vermisst
Zwei Tage nach dem gewaltigen Erdrutsch in Japan werden dutzende Menschen weiterhin vermisst. Das Schicksal von 80 Menschen sei noch ungeklärt, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes in der Stadt Atami am Montag. Zuvor hatten die Helfer ein drittes Todesopfer geborgen. Die Einsatzkräfte suchten unter den Schlamm- und Geröllmassen weiter nach Überlebenden.
Drittes Todesopfer wurde nach Erdrutsch in Japan geborgen
Nach dem gewaltigen Erdrutsch in Japan ist ein drittes Todesopfer geborgen worden. Während die Bergungsarbeiten am Montagmorgen fortgesetzt wurden, wuchs die Sorge um dutzende weitere Bewohner der zerstörten Häuser. Das Schicksal von 113 Menschen, die sich während des Erdrutsches am Unglücksort in Atami aufgehalten haben sollen, sei noch nicht abschließend geklärt, sagte ein Vertreter der Stadtbehörden der Nachrichtenagentur AFP.
Iranisches Atomkraftwerk Buschehr ist wieder hochgefahren
Das iranische Atomkraftwerk Buschehr ist zwei Wochen nach der vorübergehenden Abschaltung wieder ans Netz gegangen. Die Anlage sei wieder in Betrieb, sagte Akw-Chef Mahmud Dschafari, der auch Vize-Vorsitzender der iranischen Atomenergiebehörde ist, in der Nacht zum Montag der Nachrichtenagentur Insa. Der vor zwei Wochen festgestellte "technische Fehler" sei behoben worden.
Ein Toter nach Messerangriff in Flüchtlings- und Obdachlosenheim in Greven
Bei einem Messerangriff in einer Flüchtlings- und Obdachlosenunterkunft in Greven ist am Sonntagabend ein Mann getötet und ein weiterer verletzt worden. Ein Tatverdächtiger sei in der Umgebung festgenommen worden, erklärte die Staatsanwaltschaft. Bei ihm handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen 25-jährigen Afghanen, der in der Unterkunft lebt.
Helfer der "Ocean Viking" retten mehr als 200 Flüchtlinge im Mittelmeer
Das Rettungsschiff "Ocean Viking" der europäischen Organisation SOS Méditerranée hat binnen weniger Tage mehr als 200 Menschen von überfüllten Flüchtlingsbooten im Mittelmeer gerettet. Unter den seit Donnerstag geretteten 203 Migranten seien 67 Minderjährige, erklärte die Organisation am Sonntag. Die Menschen wurden demnach in vier verschiedenen Rettungsaktionen aufgenommen. Sie kommen SOS Méditerranée zufolge aus Ägypten, Gambia, Libyen, Südsudan, Syrien und Tunesien.
USA feiern Unabhängigkeitstag und weitgehende Rückkehr zur Normalität
Mit Verwandtenbesuchen oder Ausflügen haben die Menschen in den Vereinigten Staaten am Sonntag den Unabhängigkeitstag begangen. Fast 50 Millionen US-Bürger verreisten über das verlängerte Feiertagswochenende, wie der Automobilverband AAA mitteilte. Dies seien kaum weniger als 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie.
Südafrikas Ex-Präsident Zuma will Frist zum Haftantritt verstreichen lassen
Der zu einer Haftstrafe verurteilte südafrikanische Ex-Präsident Jacob Zuma hat wenige Stunden vor Ablauf einer Frist angekündigt, sich nicht der Polizei zu stellen. "Nicht nötig, dass ich heute ins Gefängnis gehe", sagte Zuma am Sonntag bei einer Pressekonferenz in seinem Wohnort Nkandla, in dem hunderte seiner Unterstützer seit Wochen campieren.
Ägypten gibt Containerschiff "Ever Given" am Mittwoch frei
Die ägyptischen Behörden geben in der kommenden Woche das Containerschiff "Ever Given" frei. Die Kanalbehörde teilte am Sonntag mit, bei einer Zeremonie am Mittwoch werde eine Einigung mit dem Schiffseigner unterzeichnet. Dann sei auch die "Abfahrt des Schiffes" geplant. Die "Ever Given" hatte den Suezkanal im März sechs Tage lang blockiert.