Letzte Nachrichten
Dreijähriger stibitzt schlafendem Vater tausend Euro und geht einkaufen
Ein dreijähriger Junge hat in Essen seinem schlafendem Vater tausend Euro stibitzt und ist damit zum Einkaufen aufgebrochen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, bemerkte ein 60-jähriger Passant am Mittwochvormittag vor einem Lebensmittelmarkt das Kind mit einem Bündel von Geldscheinen in der Hand. Es handelte sich demnach um 1045 Euro. Von dem Mann alarmierte Polizisten stellten den Jungen zur Rede und befragten ihn nach der Herkunft des Gelds.
Polizei: 24-Jähriger in Österreich von Giftschlange getötet
In Österreich ist ein 24-Jähriger von seiner eigenen Giftschlange getötet worden. Der junge Mann sei beim Füttern der Hornviper gebissen worden, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Freitag unter Berufung auf einen Bericht der "Kronen Zeitung" und Angaben der Polizei. Das Unglück ereignete sich demnach am Mittwoch in einem Mehrfamilienhaus in Enns im Bundesland Oberösterreich.
Berlin-Mitte: Neuer U-Bahnhof "Museumsinsel" ist eröffnet
Auf der neuen U-Bahnlinie 5 durch die historische Mitte Berlins ist am Freitag der Bahnhof "Museumsinsel" eröffnet worden. Mit dem 175. Bahnhof im Berliner U-Bahnnetz ist der Lückenschluss auf der Linie abgeschlossen, wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilten. Die U5 führte lange Zeit von Hönow am östlichen Berliner Stadtrand bis zum Alexanderplatz. 2009 wurde zusätzlich eine Teillinie zwischen dem Hauptbahnhof und dem Brandenburger Tor in Betrieb genommen. Mehr als zehn Jahre lang wurde dann daran gearbeitet, diese beiden Strecken zu verbinden. Das gelang im Dezember vergangenen Jahres mit der Fertigstellung der 2,2 Kilometer langen Verlängerung vom Alexanderplatz zum Brandenburger Tor. In zehn Minuten Fahrtzeit verbindet die Linie nun zahlreiche Berliner Wahrzeichen wie den Fernsehturm, das Nikolaiviertel oder den Berliner Dom. Mit dem U-Bahnhof "Museumsinsel" - der bisher nur als Geisterbahnhof durchfahren wurde - eröffnet nun nach den Stationen "Unter den Linden" und "Rotes Rathaus" der letzte der drei neuen U5-Bahnhöfe. Der Bahnhof "Museumsinsel" liegt bis zu 20 Meter unter der Erdoberfläche und ist 180 Meter lang. Besonders an der neuen Station ist eine gewölbte dunkelblaue Bahnhofsdecke mit 6662 sternenähnlichen Lichtpunkten. Das Weltkulturerbe Museumsinsel bekomme mit dem Bahnhof "ein würdiges neues Entree und unsere Stadt eine weitere Touristenattraktion", erklärte BVG-Chefin Eva Kreienkamp anlässlich der Eröffnung. (O. Joergensen--BTZ)
Australien: Corona-Lockdown für Sydney weiter verschärft
Der Corona-Lockdown in Australiens größter Stadt Sydney ist am Freitag weiter verschärft worden. "Verlassen Sie ihr Haus nicht, es sei denn, sie müssen es unbedingt", forderte die Regierungschefin des Bundesstaates New South Wales, Gladys Berejiklian, die rund fünf Millionen Bewohner von Sydney auf. Die Bevölkerung von Sydney stehe der größten Bedrohung "seit Beginn der Pandemie" gegenüber.
Nächtliche Ausgangssperre und weitere Corona-Restriktionen in Teilen Thailands
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben Thailands Behörden eine nächtliche Ausgangssperre sowie andere Restriktionen in der Hauptstadt Bangkok und neun Provinzen des Landes verhängt. Die Ausgangssperre gelte ab Montag von 21.00 Uhr bis 04.00 Uhr, teilte die thailändische Regierung nach stundenlangen Beratungen der Corona-Taskforce am Freitag mit. Sie gilt demnach für die mehr als zehn Millionen Einwohner von Bangkok sowie für die benachbarten Provinzen und Provinzen im Süden des Landes.
Söder für Maskenpflicht und Tests zum Schulstart nach Ferien
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich mit Blick auf den Start des neuen Schuljahres für umfassende Corona-Schutzmaßnahmen wie eine Maskenpflicht und Tests ausgesprochen. "Wir müssen im Herbst den Schutzfaktor auch für die Jüngeren erhöhen", sagt Söder dem Magazin "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. Für Bayern stellte er einen "Schulstart mit Testen, mit Lüften und mit der Maske" in Aussicht.
London: Polizist ist für den Mord von Sarah Everard schuldig
Der wegen der Entführung und Vergewaltigung der Londonerin Sarah Everard angeklagte britische Polizist hat sich vor Gericht nun auch wegen Mordes schuldig bekannt. Der 48-jährige Wayne C. war am Freitag per Videoschalte aus dem Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh in den Londoner Gerichtssaal zugeschaltet, als er seine Verantwortung für den Mord eingestand. Vor einem Monat hatte er sich bereits in den Anklagepunkten Entführung und Vergewaltigung schuldig bekannt.
Prozess um Unterbringung von 26-Jährigem nach versuchtem Anschlag in München
Vor dem Landgericht München I hat am Freitag der Prozess gegen einen aus dem Iran stammenden 26-Jährigen begonnen, der im Mai vergangenen Jahres in München einen tödlichen Anschlag auf möglichst viele Christen geplant haben soll. Wegen einer paranoiden Schizophrenie des Manns geht es in dem Verfahren um dessen Unterbringung in der Psychiatrie. Nach mehreren Monaten in Untersuchungshaft ist er derzeit bereits untergebracht.
Formel 1: Ungarn lässt Zuschauer nach einer 3G-Regel zu
Der Große Preis von Ungarn am 1. August wird voraussichtlich vor einer größeren Zahl Zuschauer stattfinden. Der Vermarkter des Formel-1-Rennens in Mogyorod vor den Toren der Hauptstadt Budapest teilte am Freitag mit, dass alle geimpften, genesenen oder getesteten EU-Bürger, die diesen Status im sogenannten Grünen Pass nachweisen können, Karten für das elfte Saisonrennen erstehen können.
Hamburger Zoll stoppt Schaukästen mit geschützten tropischen Schmetterlingen
Der Hamburger Zoll hat Schaukästen mit geschützten tropischen Schmetterlingen beschlagnahmt. Die hundert präparierten Insekten seien von einer Frau aus Schleswig-Holstein in Thailand bestellt und bei der Einfuhr über den Hafen der Hansestadt abgefangen worden, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Es handle sich um Wildfänge aus Malaysia, deren Import sei deshalb nicht gestattet.
Ausbau von Ladestationen für E-Autos kommt in Fläche an
Mit der Zahl der Elektroautos wächst die Zahl der Ladestationen in Deutschland. Der Branchenverband BDEW lobte am Freitag, dass sich das Ladenetz nicht nur in den großen Städten, sondern auch in kleineren Städten und in Landgemeinden "spürbar" verdichtet. Im Ladesäulenregister des BDEW führt bei den Metropolen Berlin, bei den Großstädten Wolfsburg, bei den Mittelstädten Zwickau und bei den Kleinstädten und Landgemeinden Schwieberdingen in Baden-Württemberg.
Indonesien: Hilfe im Kampf gegen Corona-Krise eingetroffen
Angesichts der dramatischen Corona-Lage in Indonesien hat das südostasiatische Land am Freitag Hilfsgüter wie Sauerstoffflaschen erhalten. Singapur schickte neben den dringend benötigten Sauerstoffflaschen auch Beatmungsgeräte zur Behandlung von Covid-19-Patienten nach Jakarta, wie Singapurs Außenministerium mitteilte. Auch Schutzmasken, Handschuhe und Schutzkittel zählten zu der Hilfslieferung mit zwei Militärmaschinen.
Notrufnummern in weiten Teilen der Schweiz stundenlang ausgefallen
In weiten Teilen der Schweiz ist in der Nacht zu Freitag stundenlang der Notruf ausgefallen. Der Schweizer Telefonanbieter Swisscom teilte am Freitag mit, er habe die Lage mittlerweile "stabilisiert". "Alle Telefondienste, inklusive der Notfallnummern" seien seit 07.53 Uhr wieder vollständig verfügbar.
Halbe Tonne Kokain in Nordrhein-Westfalen beschlagnahmt
In Nordrhein-Westfalen ermittelt der Zoll nach dem Fund von beinahe einer halben Tonne Kokain im Schwarzmarktwert von annähernd 31 Millionen Euro. Nach Angaben des Essener Zollfahndungsamts vom Freitag entdeckten Mitarbeiter einer Firma im Rheinkreis Neuss beim Entladen eines Frachtcontainers mit Klebstoffen vor einer Woche diverse Sporttaschen mit 451 Kilogramm Kokain. Es handelt um einen der bislang größten Kokainfunde in Land Nordrhein-Westfalen.
Grünes Licht aus Karlsruhe für geplantes EU-Patentgericht
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat nunmehr grünes Licht für das von der EU geplante Einheitliche Patentgericht gegeben. Mit einem am Freitag veröffentlichten Beschluss wies es zwei Eilanträge gegen das vom Bundestag im November beschlossene Zustimmungsgesetz ab. (Az: 2 BvR 2216/20 und 2 BvR 2217/20)
Französische Schülerin Mila besucht nach Morddrohungen Moschee
Weil die französische Gymnasiastin Mila im Internet drastische Kritik am Islam übte, wurden ihr Mord und Vergewaltigung angedroht - nun ist die 18-Jährige einer Einladung der Pariser Moschee gefolgt. Mila sprach bei dem Rundgang mit Rektor Chems-Eddine Hafiz am Donnerstagabend von einem "versöhnlichen" Symbol. Elf Täter, die sie bedroht hatten, waren am Mittwoch zu Bewährungsstrafen wegen Online-Mobbings und je 1500 Euro Schmerzensgeld verurteilt worden.
SPD: Kritik an Zulassung von "Dritten Weg" zur Bundestagswahl
Die SPD hat die Zulassung der rechtsextremen Partei "Der dritte Weg" zur Bundestagswahl scharf kritisiert. "Das ist eine Partei, die paramilitärisch organisiert ist und noch weiter rechts steht als die NPD", sagte SPD-Parlamentsgeschäftsführer Carsten Schneider am Freitag in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart". Die Partei verfüge über eine "neonazistische und faschistische Ideologie". Der Partei gehe es wahrscheinlich darum, sich durch das Parteifinanzierungssystem festzusetzen und so im politischen Spektrum erkennbar zu machen.
Mayor Mike Schubert (SPD) and the case of a severely disabled child from Potsdam (Germany)
Many years ago, when print media, i.e. newspapers, were the main source of daily information, the case of a small child aged four from Potsdam (Federal Republic of Germany) with multiple disabilities and the extent of this case would hardly have come to light as extensively as it has in the age of the internet. It was primarily the internet that reported on the scandal since 12 May 2017, which proved that Mike Schubert (SPD), as the former Assistant Councillor for Social Affairs, Health, Youth and Order of the Brandenburg state capital of Potsdam and, since 28 November 2018, now acting in Potsdam, was responsible for the child's death. (SPD, Social Democratic Party of Germany), failed to permanently guarantee a child with multiple disabilities the day-care place to which he was entitled, a failure of the authorities and a scandal that has rarely occurred in this sad form in the Federal Republic of Germany. The fact that Mayor Mike Schubert receives 10,343.84 euros per month from the taxpayer in grade B7 is in no way comprehensible to citizens in the state capital Potsdam, in the face of this shameful scandal to the detriment of a child with multiple disabilities - which is why citizens on the streets of Potsdam are calling for Schubert's resignation, saying: "...Mike Schubert, is the worst Mayor Potsdam has ever had, he is a disgrace to this city!" Many letters from the parents of the severely disabled toddler, among others to Mike Schubert as the mayor of Potsdam, who is ultimately responsible for this case, Brigitte Meier - the currently acting councillor for social affairs, health, youth and order of the Brandenburg state capital Potsdam, as well as to Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen) - as the Minister for Social Affairs, Health, Integration and Consumer Protection of the State of Brandenburg, remained completely unanswered, so that it can currently be stated that a child with multiple disabilities, despite a proven legal entitlement, issued by the Potsdam City Hall (Kita-Tipp) as the responsible department, does not receive the day care to which he is entitled, which is questionable not only from a moral point of view for those responsible in the German state of Brandenburg. On closer inspection, this case does not fit at all into the beautiful image that the Federal Republic of Germany, and especially Potsdam as the city of the German state of Brandenburg, would like to present of itself shortly before the election to the 20th German Bundestag (parliamentary election) on 26 September 2021. The little child suffers from an extremely rare CASK gene defect, she cannot walk, eat alone, sit, speak or walk and is also mentally severely handicapped and requires supervision, which is why she has been awarded the highest level of care available in the Federal Republic of Germany. An integration kindergarten was recommended by the doctors of the famous university hospital in Berlin, the Charité, with one-to-one care, a contract has currently been concluded, the only thing missing is the funding to which the child is entitled according to social law. To this day, according to the lawyers of the severely disabled child, the mayor of Potsdam, Mike Schubert (SPD), and his councillor for social affairs, health, youth and order, Brigitte Meier (SPD), are not in a position to provide the parents with the financial commitment for an integration kindergarten in Potsdam with the individual care demanded by the doctors, although this is anchored in law. There are a whole 25 press articles describing the work of Potsdam's Lord Mayor Mike Schubert in this and other cases: https://www.BerlinerTageszeitung.de/politik/89529-mike-schubert-brigitte-meier-ursula-nonnenmacher-oder-der-skandal-in-potsdam-um-ein-schwerbehindertes-kleinkind-und-seinen-kita-platz-2.html. Multiple discussions with responsible persons of the city of Potsdam as well as even the intervention of the parliament of Brandenburg, here by the member of the state parliament Birgit Bessin (https://www.youtube.com/watch?v=oE2UENc-bxk), remained just as unsuccessful as many written requests to Schubert, which is why citizens ask journalists on the streets of Potsdam the question, is Mike Schubert still tenable as Lord Mayor of the state capital Potsdam and is the SPD as a party not interested in the fate of a small child with multiple disabilities?
Kölner Autobahnpolizisten finden eine Million in Kleintransporter
In einem slowakischen Kleintransporter haben Polizisten auf einer Autobahn bei Köln eine Million Euro entdeckt. Den größten Teil des Bargelds fanden sie in "professionellen Schmugglerverstecken" unter dem Kofferraum und im Bereich der Beifahrertür, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Freitag mitteilte. 200.000 Euro lagerte der aus der Ukraine stammende Fahrer zudem in einer Reisetasche.
Bundesverfassungsgericht: Richter in Asylverfahren ungeeignet
Ein Richter, der Einwanderung als "Gefahr für die deutsche Kultur und Rechtsordnung sowie menschliches Leben" ansieht, eignet sich nicht als Richter in einem Asylverfahren. Das betonte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss. Es hob damit einen Beschluss auf, mit dem das Verwaltungsgericht Gießen ein Ablehnungsgesuch gegen den Richter abgewiesen hatte. (Az: 2 BvR 890/20)
Scholz erwartet durch globale Mindeststeuer Mehreinnahmen
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) erwartet mit der Einführung einer globalen Mindeststeuer Mehreinnahmen in Milliardenhöhe für Deutschland. Eine konkrete Summe nannte er am Freitag im Deutschlandfunk mit Blick auf die noch laufenden Verhandlungen nicht. Scholz kommt am Freitag und Samstag mit den anderen Finanzministern der G20-Staaten in Venedig zusammen. Er zeigte sich optimistisch, dass die Länder das Vorhaben offiziell beschließen und dass es auch in der EU zu einer Einigung kommen wird.
Rupganj: Mehr als 50 Tote bei Fabrikbrand in Bangladesch
Bei dem Brand einer Fabrik in Bangladesch sind nach neuen Angaben mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Bislang seien 52 Leichen geborgen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Das bereits am Donnerstag ausgebrochene Feuer in der nahe Dhaka gelegenen Industriestadt Rupganj wütete derweil weiter. Etwa 30 Menschen erlitten Verletzungen, oftmals bei Sprüngen aus oberen Stockwerken, um sich vor den Flammen zu retten.
Zweiwöchiger Corona-Lockdown in Ho-Chi-Minh-Stadt
In der vietnamesischen Wirtschaftsmetropole Ho-Chi-Minh-Stadt hat am Freitag ein zweiwöchiger Corona-Lockdown begonnen, der den bislang schlimmsten Covid-19-Ausbruch in dem südostasiatischen Land eindämmen soll. Während des Lockdowns dürfen die Menschen ihre Wohnungen nur noch zum Einkaufen von Lebensmitteln, der Besorgung von Medikamenten sowie in Notfällen verlassen. Zudem gilt ein Versammlungsverbot für mehr als zwei Personen.
Lebenserwartung bleibt in Deutschland nahezu unverändert
Die durchschnittliche Lebenserwartung bleibt in Deutschland nahezu unverändert. Sie liegt für neugeborene Mädchen bei 83,4 Jahren und für neugeborene Jungen bei 78,6 Jahren, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag auf Grundlage der sogenannten Sterbetafel 2018/2020 mitteilte.
Deutschland: Baupreise für Wohngebäude im Mai gestiegen
Der Materialmangel auf dem Bau lässt die Preise für neue Häuser spürbar steigen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, legten die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude im Mai um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Dies war demnach der höchste Anstieg der Baupreise seit Mai 2007.
IfW-Präsident Felbermayr sieht in Mindeststeuer eine Reform
Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, sieht gute Chancen für die Umsetzung einer globalen Mindeststeuer von 15 Prozent. "Wenn 130 Länder, darunter alle großen Volkswirtschaften, alle G20-Mitglieder, wenn die mitmachen, dann ist das schon ein ganz großer Durchbruch", sagte Felbermayr am Freitag im Bayerischen Rundfunk. "Es ist eine Reform, die tief eingreift, und wahrscheinlich der radikalste Umbau des internationalen Steuersystems der letzten Jahrzehnte."
Taliban erobern wichtigsten Grenzübergang zum Iran
Die radikalislamischen Taliban haben den wichtigsten Warengrenzübergang zwischen Afghanistan und dem Iran erobert. "Die Grenze von Islam Kala ist jetzt unter unserer vollständigen Kontrolle und wir werden versuchen, sie heute wieder in Betrieb zu nehmen", sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Laut Russland kontrollieren die Taliban inzwischen auch zwei Drittel der afghanisch-tadschikischen Grenze.
Drei Tote bei Fabrik-Brand in Bangladesch
Bei einem Brand in einer Lebensmittel-Fabrik in Bangladesch sind mindestens drei Menschen getötet und 30 weitere verletzt worden. Nach Polizeiangaben war das Feuer in der sechsstöckigen Hashem-Fabrik in der nahe Dhaka gelegenen Industriestadt Rupganj am Donnerstag ausgebrochen und loderte auch am Freitagmorgen noch. Fabrikarbeiter und Angehörige, die sich vor dem brennenden Gebäude versammelten, befürchteten weitere Opfer.
NBA-Finale: Suns gewinnen auch Spiel zwei gegen Milwaukee
Die Phoenix Suns haben auch das zweite Spiel der NBA-Finals für sich entschieden. Die Suns siegten in der Nacht auf Freitag gegen die Milwaukee Bucks 118:108 und führen in der Best-of-seven-Serie nun mit 2:0. Neben dem erneut starken Chris Paul (23 Punkte) glänzten bei den Gastgebern Devin Booker mit 31 Punkten sowie Mikal Bridges mit einem Karrierebestwert von 27 Zählern.
New York: Starkregen sorgt für Überschwemmung in U-Bahnen
Vor der erwarteten Ankunft des Tropensturms Elsa in New York sind in der Millionenmetropole mehrere U-Bahn-Stationen durch Starkregen überflutet worden. Nutzer der Metro veröffentlichten am Donnerstag (Ortszeit) Videoaufnahmen, auf denen die Überschwemmungen zu sehen waren. An der im Norden Manhattans gelegenen Station 157th Street reichte das Wasser einigen Fahrtgästen bis zur Hüfte. NWS warnte vor weiteren heftigen Regenfällen und Überschwemmungen.
Ein Leben für den Sport: Die olympische Flamme erreicht Tokio
Exakt zwei Wochen vor der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele hat die olympische Flamme Tokio erreicht. Tokios Gouverneurin Yuriko Koike nahm das symbolträchtige Feuer am Freitag bei Regenwetter im Komazawa Olympic Park entgegen. Am Donnerstag hatten die Olympia-Organisatoren und die japanische Regierung angesichts steigender Corona-Infektionen entschieden, bei den Sommerspielen vom 23. Juli bis zum 8. August keine Zuschauer zuzulassen.
Hakimi: "Das ist eine Entscheidung, die ich alleine getroffen habe"
Der ehemalige Fußball-Bundesligaprofi Achraf Hakimi hat sich nach eigenen Angaben unabhängig von seiner Familie für einen Wechsel zu Paris St. Germain entschieden. "Das ist eine Entscheidung, die ich alleine getroffen habe", sagte der 22-Jährige in einem Interview der französischen Nachrichtenagentur AFP: "Es ist wahr, dass die Familie mitgewirkt hat, aber es ist vor allem eine sportliche Entscheidung." Hakimi war Anfang der Woche für geschätzte 60 Millionen Euro zu Paris St. Germain gewechselt.