Letzte Nachrichten
USA: Jury entzieht Ex-Gouverneur die Emmy-Auszeichnung
Der nach Vorwürfen der sexuellen Belästigung zurückgetretene New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo muss seine Emmy-Auszeichnung zurückgeben. Die Jury des renommierten TV-Preises teilte am Dienstag mit, sie entziehe Cuomo den Emmy, den dieser im vergangenen Jahr für seine täglichen Corona-Briefings erhalten hatte. Cuomos Name sowie "jeglicher Hinweis darauf, dass er diesen Preis erhalten hat" würden ab sofort von allen Materialien der Emmy-Jury entfernt.
Para-Schwimmen: Schott und Endrolath scheitern im Vorlauf
Die deutschen Para-Schwimmer haben am ersten Wettkampftag der Paralympics in Tokio die Finalläufe erwartungsgemäß klar verpasst. Die zweimalige Weltmeisterin Verena Schott (Cottbus) kam auf ihrer Nebenstrecke 50 m Freistil in der Addition der beiden Vorläufe in 36,59 Sekunden auf Rang zwölf, zum Finaleinzug in der Startklasse S6 fehlte über eine Sekunde. Die Studentin zählt vor allem am Samstag über 100 m Brust zu den Medaillenkandidatinnen.
Paralympics: Schindler fährt in Bahn-Verfolgung um Bronze
Die ehemalige Rad-Weltmeisterin Denise Schindler greift in der Bahn-Verfolgung nach der ersten deutschen Medaille bei den Paralympischen Spielen in Tokio. Die 36-Jährige blieb in der Qualifikation der Startklassen C1 bis 3 in 3:57,625 Minuten knapp drei Sekunden unter dem bisherigen Weltrekord, musste sich aber dennoch mit Rang drei begnügen. Zum Finaleinzug fehlten der Cottbuserin knapp zwei Sekunden.
Franzosen klettern auf Arme von Christusstatue in Rio de Janeiro
Ein spektakulärer Blick auf den Sonnenaufgang in Rio de Janeiro könnte für zwei französische Touristen teuer werden: Die beiden Männer wurden erwischt, wie sie am frühen Montagmorgen von den ausgebreiteten Armen der berühmten Christusstatue in der brasilianischen Metropole aus die atemberaubende Aussicht bewunderten. Nun droht den Abenteurern im Alter von 27 und 28 Jahren eine Strafverfolgung.
Bidens billionenschwere Investitionen nimmt Hürde im Kongress
Die billionenschweren Investitionsvorhaben von US-Präsident Joe Biden haben im Kongress eine wichtige parlamentarische Hürde genommen. Im Repräsentantenhaus stimmte am Dienstag eine Mehrheit der Abgeordneten für eine Kompromisslösung im Zusammenhang mit Bidens geplanten Programmen zur Modernisierung des Sozialsystems und der Infrastruktur. Die beiden Gesetzespakete haben einen Gesamtumfang von rund 4,7 Billionen Dollar (rund vier Billionen Euro).
Hexenprozess in Salem: Verurteilte Frau wird nach Tod begnadigt
Eine während der sogenannten Hexenprozesse von Salem im 17. Jahrhundert verurteilte Frau soll postum begnadigt werden - dank einer engagierten Schulklasse aus dem US-Bundesstaat Massachussetts. Das Schicksal von Elizabeth Johnson Jr. habe ihre Schüler sehr bewegt, sagte die Lehrerin Carrie LaPierre von der North Andover Middle School. Die Teenager schrieben Briefe an Lokalpolitiker - und halfen der Senatorin Diana DiZoglio beim Verfassen eines Gesetzes, das die späte Entlastung Johnsons ermöglichen soll.
Auch Weltbank legt Hilfszahlungen für Afghanistan auf Eis
Nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan legt auch die Weltbank ihre Hilfen für das Land auf Eis. Die Zahlungen seien ausgesetzt worden, sagte ein Weltbank-Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Die internationale Finanzorganisation beobachte die Entwicklungen vor Ort genau. Die Weltbank unterhält in Afghanistan nach eigenen Angaben mehr als zwei Dutzend Entwicklungsprojekte und hat dem Land seit 2002 5,3 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt.
Götzes PSV scheitert an Benfica - Wagner schlägt Stöger
Ex-Weltmeister Mario Götze und Trainer Roger Schmidt haben mit der PSV Eindhoven die Rückkehr in die Champions League verspielt. Trotz rund einer Stunde in Überzahl kamen die Niederländer im Play-off-Rückspiel gegen Benfica Lissabon um den früheren Nationalspieler Julian Weigl nicht über ein 0:0 hinaus. Das Hinspiel in Portugal hatte Rekordmeister Benfica 2:1 gewonnen.
Algerien bricht diplomatische Beziehungen zu Marokko ab
Wegen andauernder Konflikte über die Unterstützung von Separatistenbewegungen hat Algerien seine diplomatischen Beziehungen zu Marokko abgebrochen. Algeriens Außenminister Ramtane Lamamra erklärte am Dienstag, "die marokkanischen Sicherheitsdienste und ihre Propaganda führen einen verabscheuungswürdigen Krieg gegen Algerien, sein Volk und seine Führer". Marokko reagierte nicht unmittelbar auf die Ankündigung aus Algier.
Biden hält sich Option einer Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes offen
US-Präsident Joe Biden hält sich die Option einer Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes über den 31. August hinaus offen. Das Weiße Haus erklärte am Dienstag, Biden habe den G7-Partnern bei einem virtuellen Gipfel dargelegt, "dass unsere Mission in Kabul auf Grundlage der Erfüllung unserer Ziele enden wird". Die USA seien zwar auf dem besten Weg, den Militäreinsatz bis Monatsende zu beenden. Dies hänge aber auch von der Kooperation der radikalislamischen Taliban ab.
3. Liga: Kaiserslautern verpasst zweiten Sieg in Serie
Der 1. FC Kaiserslautern hat in der 3. Fußball-Liga den zweiten Sieg in Folge verpasst. Nur drei Tage nach dem 3:0-Erfolg gegen 1860 München verloren die Roten Teufel am 5. Spieltag beim Halleschen FC mit 0:1 (0:1). Den entscheidenden Treffer für die Sachsen-Anhaltiner erzielte Tom Zimmerschmied (19.). Kaiserslautern steckt mit vier Punkten weiterhin im Tabellenkeller fest, während Halle mit nun zehn Punkten zumindest vorübergehend auf den zweiten Platz springt.
Russland will sich nicht in Afghanistan einmischen
Russland will sich auch nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban am Hindukusch aus Afghanistan heraushalten. "Wir werden uns nicht in die inneren Angelegenheiten Afghanistans einmischen oder unser Militär in einen Konflikt verwickeln, in dem jeder gegen jeden ist", sagte der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Versammlung von Funktionären der Regierungspartei "Einiges Russland" am Dienstag.
Premier-League-Klubs verweigern Abstellung für fast 60 Spieler
Die Klubs der englischen Premier League weigern sich aufgrund der Corona-Pandemie, fast 60 Spieler für anstehende Fußball-Länderspiele abzustellen. Wie die Liga am Dienstag in einem Statement mitteilte, haben die Klubs "widerstrebend, aber einstimmig beschlossen", Spieler nicht freizugeben, deren Partien im nächsten Monat in Ländern "auf der Roten Liste ausgetragen werden".
Rolling-Stones-Schlagzeuger Charlie Watts im Alter von 80 Jahren gestorben
Der Schlagzeuger der legendären britischen Rockband Rolling Stones, Charlie Watts, ist tot. Der 80-Jährige starb am Dienstag "friedlich" im Kreis seiner Familie in einem Londoner Krankenhaus, wie sein Agent Bernard Doherty mitteilte. Watts war seit 1963 Mitglied der Band.
US-Medien: Biden hält an Afghanistan-Abzug bis 31. August fest
Trotz der Forderung einiger G7-Staaten zur Verlängerung der Evakuierungsflüge aus Afghanistan hält US-Präsident Joe Biden Medienberichten zufolge an einem Abschluss des Truppen-Abzugs bis zum 31. August fest. Das berichteten am Dienstag unter anderem die US-Nachrichtensender CNN und Fox News nach einem virtuellen G7-Gipfel zu Afghanistan. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte nach den Beratungen, es seien von Biden "heute keine neuen Daten über das bekannte Datum des 31.8." hinaus genannt worden.
Volleyballerinnen vorzeitig im EM-Achtelfinale
Die deutschen Volleyballerinnen haben bei der EM vorzeitig den Einzug ins Achtelfinale perfekt gemacht. Das Team von Bundestrainer Felix Koslowski gewann in Plowdiw im vorletzten Gruppenspiel gegen Schlusslicht Griechenland 3:0 (25:20, 25:17, 25:22). Mit drei Siegen aus vier Partien sicherte sich Deutschland somit bereits vor dem letzten Spiel in der Gruppe B am Mittwoch gegen Spanien (16.30 Uhr/Sport1) das Ticket für die Runde der besten 16.
Trotz Sturz und verlorener Führung: Roglic bei Vuelta auf Kurs
Titelverteidiger Primoz Roglic hat bei der Spanien-Rundfahrt das Rote Trikot des Gesamtführenden verloren und einen Sturz verkraften müssen - aber dennoch keinen Rückschlag im Kampf um den Titel-Hattrick erlitten. Auf der zehnten Vuelta-Etappe ließen der slowenische Zeitfahr-Olympiasieger und sein Jumbo-Visma eine große Ausreißergruppe ziehen, aus welcher der Australier Michael Storer (DSM) seinen zweiten Etappensieg feierte.
Flug von Harris nach Hanoi wegen möglichen Falls von "Havanna-Syndrom" verzögert
Wegen eines möglichen Falls des rätselhaften "Havanna-Syndroms" ist ein Flug von US-Vizepräsidentin Kamala Harris nach Vietnam um mehrere Stunden verzögert worden. Wie die US-Botschaft in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi am Dienstag mitteilte, wurde Harris Delegation über einen möglichen "anomalen Gesundheitsvorfall in Hanoi" informiert, der sich kürzlich ereignet hatte. Mit diesem Begriff bezeichnen die US-Behörden in der Regel Fälle des "Havanna-Syndroms", von dem US-Diplomaten in einer Reihe von Ländern betroffen sind.
Samsung-Konzern kündigt umfangreiches Investitionspaket an
Der Samsung-Konzern hat ein umfangreiches Investitionsprogramm in Höhe von 205 Milliarden Dollar (knapp 175 Milliarden Euro) angekündigt und will in naher Zukunft etwa 40.000 neue Jobs schaffen. Mit den Investitionen will der Elektronikriese gleich in mehreren Bereichen eine führende Rolle übernehmen - von der Halbleitertechnik bis zu Robotern, wie das südkoreanische Unternehmen am Dienstag mitteilte.
SPD-Vorsitzende Esken fordert mehr Einsatz für IT-Sicherheit in Wirtschaft und Politik
Die Co-Vorsitzende der SPD, Saskia Esken, hat von Wirtschaft und Politik mehr Aufmerksamkeit für das Thema Cybersicherheit gefordert. "Die Bedrohungslage in Wirtschaft und Gesellschaft, die durch Datenmissbrauch, den Diebstahl geistigen Eigentums oder gar Sabotage gegeben ist, muss von den Entscheidungsträgern in Wirtschaft und Politik ernstgenommen werden", sagte Esken dem "Handelsblatt" vom Dienstag. IT-Sicherheit müsse bereits bei der Architektur von IT-Systemen mitgedacht werden.
Ukraine feiert 30. Unabhängigkeitstag mit großer Militärparade
Anlässlich des 30. Jahrestags der Unabhängigkeit der Ukraine von der Sowjetunion sind am Dienstag tausende Soldaten bei einer Parade durch die Hauptstadt Kiew marschiert. Neben mehr als 5000 ukrainischen Soldaten nahmen auch Kontingente mehrerer Nato-Länder an der Parade teil - obwohl die Ukraine gar nicht Mitglied des Verteidigungsbündnisses ist. Auch die Staatsoberhäupter Polens, Andrzej Duda, und Litauens, Gitanas Nauseda, sowie der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian waren anwesend.
Kaiser Naruhito eröffnet Paralympics in Tokio
Die Paralympischen Sommerspiele in Tokio sind offiziell eröffnet: Kaiser Naruhito sprach am Dienstagabend (Ortszeit) bei der Eröffnungsfeier im Olympiastadion die traditionelle Begrüßungsformel. Die Zeremonie hatte Stunden zuvor mit einem Feuerwerk-Reigen begonnen. Wie schon bei den Olympischen Sommerspielen gab es wegen der Corona-Beschränkungen kaum Zuschauer im Stadion, doch tat das der fröhlichen Stimmung keinen Abbruch.
Taliban fordern Evakuierungs-Stopp für afghanische Fachkräfte
Die radikalislamischen Taliban haben die US-Streitkräfte aufgefordert, bei ihren Rettungseinsätzen keine weiteren afghanischen Fachkräfte außer Landes zu fliegen. "Wir fordern sie auf, dies zu stoppen", sagte der Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid am Dienstag vor Journalisten in Kabul. Er bezog sich damit auf afghanische Experten wie beispielsweise Ingenieure. Nur Ausländer dürften von den westlichen Einsatzkräften aus Kabul ausgeflogen werden.
Nationalmannschaft: Erste Flick-Nomierung am Freitag
Der neue Fußball-Bundestrainer Hansi Flick wird seinen ersten Kader doch erst am Freitag nominieren. Darauf verwies der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag. Geplant sei ursprünglich der Donnerstag gewesen, an dem jedoch die Champions-League-Auslosung erfolgt.
Studie: Deutschland trotz Kitaausbaus weit von idealer Kinderbetreuung entfernt
Zu wenige Plätze im Westen, zu wenige Erzieher im Osten: Deutschland ist trotz massiven Kitaausbaus weit von einer idealen Kinderbetreuung entfernt. Das ist eines der Ergebnisse des am Dienstag vorgestellten aktuellen Ländermonitorings "Frühkindliche Bildungssysteme" der Bertelsmann-Stiftung. Demnach stellt sich die Situation der Kindertagesbetreuung im Vergleich der einzelnen Bundesländer sehr unterschiedlich dar.
Bayern im DFB-Pokal ohne Kapitän Neuer, Lewandowski und Goretzka
Der deutsche Rekordmeister Bayern München wird zum Erstrundenspiel des DFB-Pokals beim Fünftligisten Bremer SV ohne Kapitän Manuel Neuer, Weltfußballer Robert Lewandowski und Nationalspieler Leon Goretzka reisen. Das teilte Trainer Julian Nagelsmann einen Tag vor dem Duell beim Oberligisten am Mittwochabend (20.15 Uhr/Sky und Sport1) im Weserstadion mit.
Paralympische Spiele in Tokio offiziell eröffnet
Der japanische Kaiser Naruhito hat die 16. Paralympischen Sommerspiele in Tokio eröffnet. Der Tenno sprach um 22.08 Uhr Ortszeit die traditionelle Begrüßungsformel. An der Spitze der deutschen Mannschaft trugen Rollstuhlbasketballerin Mareike Miller und Radfahrer Michael Teuber die Fahne ins Olympiastadion. Deutschland marschierte vor den Augen von Japans Premierminister Yoshihide Suga und IPC-Chef Andrew Parsons als 103. Team ein.
Verbraucherzentrale: Zuckeralternativen sind kein sinnvoller Ersatz
Die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) rät Verbraucherinnen und Verbrauchern, lieber weniger zu süßen anstatt auf Zuckeralternativen zu setzen. Die Alternativen seien häufig deutlich teurer, nur unbedeutend gesünder und gleichzeitig schlechter für die Klimabilanz, wie die Verbraucherschützer am Dienstag erklärten. "Um aus den wenigen guten Nährstoffen einen positiven Nutzen für die Gesundheit zu ziehen, müssten Verbraucher:innen diese Zuckeralternativen kiloweise verzehren", erklärte die VZB-Verbraucherberaterin für Lebensmittel und Ernährung, Carola Clausnitzer.
Unbekannte beschmieren erneut Rettungswagen in Kaiserslautern mit Hundekot
Zum wiederholten Mal hat es die Polizei in Kaiserslautern mit einem ekligen Delikt zu tun: Erneut wurde auf dem Gelände eines Rettungsdiensts in der rheinland-pfälzischen Stadt ein Rettungswagen mit Hundekot beschmiert, wie die Beamten am Dienstag mitteilten. Der Tatzeitraum liegt zwischen Freitagabend und Montagnacht.
Tschads Ex-Präsident Habré 79-jährig an Corona gestorben
Tschads früherer Präsident Hissène Habré ist am Dienstag mit 79 Jahren im westafrikanischen Senegal gestorben. Wie das Konsulat des zentralafrikanischen Landes mitteilte, starb Habré in einem Krankenhaus in Dakar an den Folgen einer Corona-Erkrankung. Ein Anwalt, der Habrés Opfern beistand, nannte den langjährigen Präsidenten des Tschad einen der "erbarmungslosesten Diktatoren" der Geschichte.
67-Jähriger durch Betrug mit Kryptowährungen um hunderttausende Euro gebracht
Ein 67-Jähriger aus dem Raum Aschaffenburg ist bei einem Anlagebetrug mit Kryptowährungen um mehrere hunderttausend Euro gebracht worden. Der Mann überwies bereits im Jahr 2018 mehrere zehntausend Euro an eine Onlinehandelsplattform - in der Hoffnung, Kursgewinne bei Kryptowährungen zu erzielen, wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Dienstag in Würzburg mitteilte.
Angeklagter in Prozess um versuchten Diebstahl von Trierer Goldschatz verurteilt
Im Prozess um den versuchten Diebstahl des Trierer Goldschatzes hat das Landgericht der rheinland-pfälzischen Stadt den Angeklagten am Dienstag zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt. Der 28-Jährige sei des versuchten schweren Diebstahls schuldig gesprochen worden, sagte eine Gerichtssprecherin.