Letzte Nachrichten
Deutschland: Inflationsrate auf dem höchstem Stand
Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen so stark wie seit fast drei Jahrzehnten nicht mehr: Im August lag die Inflationsrate bei 3,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte und damit seine vorläufigen Angaben bestätigte. Eine höhere Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat hatte es zuletzt im Dezember 1993 mit einem Anstieg von 4,3 Prozent gegeben. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2021 blieben die Verbraucherpreise allerdings unverändert. Grund für den deutlichen Anstieg der Verbraucherpreise im Vergleich zum August des Vorjahres sind dabei auch Sondereffekte im Zuge der Corona-Krise. Dazu zählt der sogenannte Basiseffekt durch die coronabedingte Senkung der Mehrwertsteuersätze im Juli 2020. Dieser hatte die Inflationsrate bereits im Juli 2021 sprunghaft auf 3,8 Prozent im Vorjahresvergleich ansteigen lassen, da sich die Mehrwertsteuersätze für fast alle Waren und Dienstleistungen seit Jahresbeginn wieder auf dem vorherigen Niveau befinden. Außerdem gab es im Corona-Jahr 2020 zeitweilig einen Preisverfall bei den Mineralölprodukten, der sich im Vorjahresvergleich nun erhöhend auf die Gesamtteuerung auswirkt. Hinzu kommt die Einführung der CO2-Abgabe seit Januar 2021, die Energieprodukte verteuert. Das Statistische Bundesamt verwies am Freitag zudem auf "krisenbedingte Effekte, wie die deutlichen Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen". Angesichts von Lieferengpässen hatte es zuletzt über verschiedene Wirtschaftszweige hinweg bei der Materialbeschaffung teils deutliche Preissteigerungen gegeben. Diese Effekte hätten sich bisher jedoch "nur teilweise und abgeschwächt im Verbraucherpreisindex niederschlagen", erklärte Christoph-Martin Mai, Leiter des Referats "Verbraucherpreise" im Statistischen Bundesamt. Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von August 2020 bis August 2021 überdurchschnittlich um 5,6 Prozent. Vor allem die Preise für Energieprodukte lagen mit plus 12,6 Prozent deutlich über der Gesamtteuerung. Die Preise für Nahrungsmittel stiegen im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,6 Prozent, nach 4,3 Prozent im Juli 2021. Teurer gegenüber August 2020 wurden vor allem Gemüse (plus 9,0 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (plus 5,0 Prozent). Darüber hinaus verteuerten sich auch Gebrauchsgüter wie Fahrzeuge (plus 5,5 Prozent) oder Möbel und Leuchten (plus 4,0 Prozent) deutlich. Dagegen wurden laut Bundesamt nur wenige Waren billiger - zum Beispiel Fernsehgeräte (minus 0,7 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat Juli 2021 blieben die Verbraucherpreise im August indes stabil. Die Preise für Energieprodukte insgesamt erhöhten sich nur gering um 0,4 Prozent. Hier standen nach Angaben der Statistiker den Preisanstiegen bei Kraftstoffen (plus 0,9 Prozent) Rückgänge beim Heizöl (minus 1,7 Prozent) gegenüber. (O. Larsen--BTZ)
Biden will keinen "Konflikt" zwischen USA und China
US-Präsident Joe Biden will nach Angaben aus dem Weißen Haus verhindern, dass der "Wettbewerb" mit China sich in einen "Konflikt" verwandelt. Das habe der Staatschef am Donnerstagabend (Ortszeit) in einem Telefongespräch seinem chinesichen Amtskollegen Xi Jinping mitgeteilt, sagte ein US-Regierungsvertreter. Aus Peking hieß es, das Gespräch sei "offen und tiefgehend" gewesen, allerdings habe die China-Politik der USA bereits zu "ernsthaften Schwierigkeiten" geführt. Das Telefonat war der erste direkte Kontakt der beiden Staatchefs seit sieben Monaten. Im Februar, kurz nachdem Biden das Präsidentenamt von seinem Vorgänger Donald Trump übernommen hatte, hatte er zwei Stunden lang mit Xi telefoniert. Unter Trump hatten die Beziehungen der USA zu China einen historischen Tiefpunkt erreicht. Trump zettelte unter anderem einen Handelskrieg mit der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt an, was globale Auswirkungen hatte. Die Regierung von Biden hat zwar offiziell Trumps "America First"-Doktrin hinter sich gelassen und sich wieder dem Mulitlateralismus verschrieben. An den Strafzöllen gegen China hielt sie aber fest. Diese diplomatische "Sackgasse" sei auf Dauer jedoch unhaltbar und potenziell gefährlich, hieß es nun aus Washington. Nach Angaben staatlicher Medien aus China wies Xi im Gespräch mit Biden auf die Bedeutung konstruktiver Beziehungen zwischen den beiden Ländern für "das Schicksal der Welt" hin. "Und dies ist eine Jahrhundertfrage, die beide Länder beantworten müssen", fügte Xi demnach hinzu. (F. Dumont--BTZ)
Laschet: Wahl wird nicht schon am Wochenende entschieden
Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) sieht die TV-Debatte zur Bundestagswahl am Sonntag nicht als letzte Chance für eine Trendwende in den Umfragen. "Die Wahl wird entschieden am 26. September", sagte Laschet am Freitag in Berlin. "Und deshalb endet am Sonntag gar nichts, sondern am Sonntag beginnt der Endspurt."
Studie: Vor allem Gutverdiener wurden seit 2017 steuerlich entlastet
Die Bundesregierung hat in der zurückliegenden Legislaturperiode die Bürgerinnen und Bürger insgesamt steuerlich entlastet. Ohne diese Maßnahmen wäre das durchschnittliche Haushaltseinkommen 2021 um 444 Euro im Jahr oder 1,2 Prozent niedriger gewesen, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie des ifo-Instituts. Überproportional entlastet wurden Gutverdienerinnen und Gutverdiener sowie Familien mit Kindern.
WM-Rhythmus: Scharfe Klopp-Kritik an FIFA-Plänen
Jürgen Klopp hat sich scharf und sarkastisch gegen den FIFA-Plan für eine Fußball-WM im Zweijahresrhythmus gestellt. "Wenn die Leute bei den Verbänden zusammensitzen, sollten sie sich mal Gedanken über das Spiel an sich machen - und nicht nur über ihren Profit. Aber ich bin 54, ich weiß nicht, ob ich das noch erleben werde", sagte der deutsche Teammanager des FC Liverpool am Freitag.
Scholz verteidigt vor Bundestagswahl EU-Schuldengrenze
Gut zwei Wochen vor der Bundestagswahl hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) einer Lockerung der europäischen Schuldenregeln eine Absage erteilt. Scholz wies am Freitag bei einem EU-Finanzministerrat im slowenischen Kranj indirekt auch den Vorwurf von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zurück, er steuere als SPD-Kanzlerkandidat auf ein Linksbündnis zu und stehe für eine europäische "Schuldenunion". Zugleich ging Scholz auf Distanz zum engsten EU-Partner Frankreich, mit dem im Falle eines Wahlsiegs ein Konflikt um die Haushaltsdisziplin droht.
Medienente mit fragwürdigem Artikel über seriöses Sicherheitsunternehmen German Security
Gedruckte Zeitungen sind Nachrichten von gestern, dies ist nicht nur ein aktuell geflügelter Spruch in Zeiten des größten Umbruchs der Medienbranche, er trifft in seiner Aussage auch vollkommen zu, denn was gestern gedruckt wurde, wird zumeist erst am kommenden Tag an den Leser ausgeliefert und ist daher in seiner Aktualität, wie ein alter Salat, nicht mehr ganz so taufrisch... Im aktuellen Fall wurde mit druckfrischer Farbe ein seriöses Sicherheitsunternehmen wie die „ in eine fragwürdige rechte Ecke gestellt, so als ginge es darum, egal wie, einen Scoop zu landen (der Ausdruck Scoop bezeichnet in der Sprache der Medienschaffenden eine herausragende Exklusivmeldung). Verständlicherweise passt es dann auch noch ins scheinbar mediale Absatzverkaufskonzept dieser Zeit, wenn man aus Mitarbeitern der "German Security", durch fragwürdig findige "Federstriche", welche heute mit dem Zusammenklöppeln eines Artikels am Computer vergleichbar sind, nach einem wie auch immer gearteten "Ansatz" für angeblichen "Rechtsextremismus" gesucht.Hier zumindest würde der Denunziant sagen, "die rechte Ecke bringt Kohle", leider wird diese immer noch gern benutzt, um oftmals leider vollkommen haltlos anzuprangern. Ob der Schreiberling beim Abfassen seines fragwürdigen "Artikels" zuvor bei einer möglichen Veranstaltung, welche Mitarbeiter der "German Security" im Sinne ihres Arbeitsauftrages bewacht haben, gemaßregelt wurde, weil er sich eventuell über eine Absperrung begeben hatte, kann nur gemutmaßt werden, alles ist jedoch im Kontext zu einem jüngsten "Presseartikel", nicht nachvollziehbar. Eine wie auch immer geartete Verletzung festgelegter Kriterien in Kooperationsvereinbarungen, eine angeblich fehlende Distanz zum politischen Extremismus und der damit verbundenen Distanzierung jeglicher Art der Diskriminierung, hierfür wurden zum Nachteil der "German Security" keine Beweise vorgelegt. Wenn der Bezug in einem "Presseartikel" ein verstorbener ehemaliger Mitarbeiter ist (welcher überdies durch den Verfassungsschutz SÜG 2 überprüft war), dann ist dies nicht nur pietätlos, sondern erfüllt in keiner Weise den medialen Auftrag der Informationspflicht, insbesondere dann nicht, wenn man damit die Hinterbliebene in Verruf bringen könnte. Und was dies mit der "German Security" zu tun hat, entzieht sich bei sachlich ruhiger Betrachtung ebenfalls jedweder Logik. Ob dies alles, gerade in Zeiten der Corona-Virus-Pandemie, wo die Wirtschaft ächzt, auch nur im Ansatz einem "Scoop" entsprochen hat, darf mehr als nur getrost bezweifelt werden, zumal am Ende vor Gericht, oft nicht einmal der Hauch von etwas Anrüchigem hängen bleiben könnte und den sogenannten "Scoop" ad absurdum führt. So bleiben abschließend betrachtet, nichts weiter als eine Nebelkerze, mit welcher man den womöglich nur medialen Abverkauf in schlechten Zeiten für die Presse ankurbeln wollte und der böse Verdacht nach persönlich motivierten "Schmähkritik", zulasten eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter. (P.Ohlsen--BTZ)
Bartsch will nicht Minister in rot-grün-roter Regierung werden
Der Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch will im Falle einer rot-grün-roten Regierung nicht Minister werden. "Meine Neigung, in die Regierung einzutreten, ist gering", sagte Bartsch der neuen Ausgabe des Magazins "Spiegel" Er habe, solange er dabei ist, Mitte-Links-Bündnisse auf allen Ebenen angestrebt, das sei auch jetzt der Fall. "Aber mein Regierungseintritt ist wirklich nicht mein Ziel." Bartsch bekräftigte den Wunsch, seine Partei in eine Regierung zu führen.
Neue Regierung im Libanon nach einem Jahr Krise infolge von Hafen-Explosion gebildet
Mehr als ein Jahr nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut hat der Libanon eine neue Regierung: Die Einigung wurde nach einem Treffen zwischen dem designierten Ministerpräsidenten Nadschib Mikati und Präsident Michel Aoun am Freitag von der Präsidentschaft verkündet. Das Land befindet sich infolge der Explosionskatastrophe und der folgenden 13 Monate ohne Regierung derzeit in der schlimmsten Krise seiner Geschichte.
Russland und Belarus starten riesiges Militärmanöver Sapad-2021
Vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen Belarus und seinen westlichen Nachbarn hat die Armee des Landes gemeinsame Militärübungen mit Russland begonnen. Das riesige Manöver Sapad-2021 wurde am Freitag nahe der Grenze zur EU gestartet und soll nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums eine Woche dauern. Beteiligt sind demnach etwa 200.000 Soldaten, mehr als 80 Flugzeuge und Helikopter, 760 Kriegsfahrzeuge, darunter über 290 Panzer, und bis zu 15 Schiffe.
Japanischer Minister Kono will Regierungschef werden
Der beliebte japanische Minister Taro Kono, der gegenwärtig für das Corona-Impfprogramm zuständig ist, will Regierungschef werden. "Wir müssen Japan vorwärts bringen", sagte der 58-Jährige am Freitag vor Journalisten in Tokio. Die regierenden Liberaldemokraten (LDP) wählen am 29. September einen neuen Parteichef, der dann automatisch Regierungschef wird. Der bisherige Regierungschef Yoshihide Suga hatte in der vergangenen Woche seinen Amtsverzicht erklärt.
FC Bayern in Leipzig: Nur Coman und Tolisso fallen aus
Bayern München muss vorerst auf Corentin Tolisso verzichten. Wie Trainer Julian Nagelsmann am Freitag mitteilte, soll der Franzose seine muskulären Probleme erst vollständig auskurieren und dann sorgfältig wieder aufgebaut werden. Für das Bundesligaspiel am Samstag bei RB Leipzig (18.30 Uhr/Sky) fällt Tolisso ebenso aus wie für die Auftaktbegegnung in der Champions League am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) beim FC Barcelona.
Astronaut Matthias Maurer für Allflüge mit europäischen Raketen
Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer hat sich vor Beginn seiner Weltraummission für die Idee ausgesprochen, mit europäischen Raketen ins All zu fliegen, um unabhängig von der Nasa zu sein. "Natürlich möchte ich, dass Europa einen unabhängigen Zugang für Astronauten ins All hat", sagte der 51-Jährige am Freitag in Berlin. Europa müsse das gemeinsam schaffen. "Wir fliegen gemeinsam ins All und nicht, wie bislang, per Anhalter durch die Galaxis."
Israels Armee nimmt nach spektakulärem Gefängnisausbruch weitere Menschen fest
Wenige Tage nach dem spektakulären Ausbruch von sechs militanten Palästinensern aus einem israelischen Hochsicherheitsgefängnis hat die israelische Armee weitere Menschen festgenommen. Wie die Vereinigung palästinensischer Gefangener am Freitag mitteilte, nahmen israelische Soldaten im Dorf Arraba nahe Dschenin im Westjordanland zwei Brüder und eine Schwester des mutmaßlichen Drahtziehers des Ausbruchs in Gewahrsam. Bereits am Mittwoch hatten Sicherheitskräfte mehrere Verwandte der Flüchtigen festgenommen.
"Inkompetente Chefs": Ceferin attackiert unbelehrbare Super-League-Klubs
Die Gründung einer Super League lässt UEFA-Boss Aleksander Ceferin auch fünf Monate nach ihrem vorläufigen Scheitern nicht los, erneut kritisierte er die beteiligten Klubs in aller Schärfe. "Diese Typen haben versucht, den Fußball zu töten", sagte der Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) dem Spiegel. Manche Klubs hätten "einfach inkompetente Chefs", ätzte Ceferin in Richtung von Real Madrid, dem FC Barcelona und Juventus Turin, die dem Projekt noch immer nicht abschwören wollen.
Lage ein Jahr nach erstem Schweinepestfall "weiterhin dynamisch"
Ein Jahr nach Feststellung des ersten Falls von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Deutschland ist die Situation angespannt. "Das Ausbruchsgeschehen ist weiterhin dynamisch und der Infektionsdruck aus Polen bleibt hoch", beschrieb der parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Uwe Feiler (CDU), am Freitag in einer Zwischenbilanz des Ministeriums die Lage. Es sei aber gelungen, die Ausbreitung der Seuche "erst einmal auf relativ kleine Gebiete" zu begrenzen.
Heil wirbt für Einigung im Tarifkonflikt bei der Bahn
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hofft auf eine schnelle Lösung im Tarifkonflikt der Lokführergewerkschaft GDL mit der Deutschen Bahn. "Ich habe Verständnis für den Unmut von Fahrgästen, wenn lange gestreikt wird", sagte Heil dem "Spiegel". Er könne "nur hoffen, dass die Beteiligten zur Kooperation zurückfinden".
Unterschriftenaktion zur höheren Besteuerung von Reichen gestartet
Mehrere Organisationen haben gemeinsam eine Unterschriftensammlung für die höhere Besteuerung von Reichen gestartet. Unter dem Motto "Steuerprivilegien kippen" sollen sich Bürgerinnen und Bürger "für eine faire Besteuerung" stark machen, wie das Netzwerk Steuergerechtigkeit, die Bürgerbewegung Finanzwende und die Millionärs-Initiative #taxmenow am Freitag mitteilten.
Trauergottesdienst für Belmondo in Paris
Einen Tag nach dem Staatsakt im Hof des Invalidendoms nehmen Familie und Freunde in einem Trauergottesdienst Abschied von dem Star-Schauspieler Jean-Paul Belmondo. "Ich bin noch gerührter als gestern", sagte Thierry Frémaux, Chef der Filmfestspiele von Cannes, am Freitag beim Eintreffen an der Kirche.
Ermittlungen wegen rechtsextremer Gruppe auch gegen Bundeswehr-Reservisten
Eine am Mittwoch in drei Bundesländern erfolgte Razzia wegen der Bildung einer bewaffneten rechtsextremistischen Gruppe hat sich unter anderem auch gegen Bundeswehr-Reservisten gerichtet. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft im niedersächsischen Lüneburg am Freitag. Demnach wurden bei der großangelegten Aktion auch die Anschriften von vier Reservisten durchsucht. Insgesamt gab es sieben Durchsuchungen.
Frankreich nennt EU-Schuldenregeln "obsolet"
Frankreich und andere EU-Länder stellen die gemeinsamen Regeln gegen übermäßiges Schuldenmachen in Frage: Der französische Finanzminister Bruno Le Maire sagte am Freitag vor einem Treffen der Euro-Länder im slowenischen Kranj, die Defizit-Vorgaben seien teils "obsolet". Spaniens Finanzministerin Nadia Calviño sprach sich für eine "Vereinfachung der Regeln und ihre Anpassung an die Realität" aus.
Stiko empfiehlt Corona-Impfung für Schwangere und Stillende
Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt eine Corona-Impfung nun auch für Schwangere und Stillende. Laut einem Beschlussentwurf der Stiko sollten sich bisher ungeimpfte Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel sowie Stillende mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs schützen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag in Berlin mitteilte. Bisher hatte die Stiko die generelle Impfung in der Schwangerschaft nicht empfohlen.
Mindestens 50 Fahrzeuge bei Verkehrsunfall im Saarland beschädigt
Bei einem Verkehrsunfall sind im Saarland mindestens 50 Fahrzeuge beschädigt worden. Ein Lastwagen einer Glasbaufirma verlor auf der Autobahn 8 mehrere Glasscheiben, wie die Polizei in Neunkirchen am Freitag mitteilte. Diese fielen am Donnerstagabend bei Elversberg auf die Straße und zerbrachen. Dutzende Autos fuhren daraufhin über die Scherben und wurden dadurch beschädigt.
Frankreichs frühere Gesundheitsministerin sagt vor Gericht aus
Frankreichs frühere Gesundheitsministerin Agnès Buzyn ist zu einer Anhörung wegen ihres Umgangs mit der Corona-Krise in einem Pariser Gericht eingetroffen. "Es ist eine gute Gelegenheit für mich, die Wahrheit wieder herzustellen", sagte Buzyn am Freitag vor ihrem Termin bei dem Gericht, das für Regierungsmitglieder zuständig ist. Anschließend soll entschieden werden, ob ein Ermittlungsverfahren gegen sie eröffnet wird.
Frankreichs Gesundheitsministerin sagt vor Gericht aus
Frankreichs frühere Gesundheitsministerin Agnès Buzyn ist zu einer Anhörung wegen ihres Umgangs mit der Corona-Krise in einem Pariser Gericht eingetroffen. "Es ist eine gute Gelegenheit für mich, die Wahrheit wieder herzustellen", sagte Buzyn am Freitag vor ihrem Termin bei dem Gericht, das für Regierungsmitglieder zuständig ist. Anschließend soll entschieden werden, ob ein Ermittlungsverfahren gegen sie eröffnet wird.
Dänemark hebt letzte Corona-Beschränkungen auf
Dänemark hat die letzten Corona-Beschränkungen im Land in der Nacht zum Freitag aufgehoben. Auch bei Großveranstaltungen und Diskothek-Besuchen muss nun kein Impfnachweis mehr gezeigt werden. Grund dafür ist neben der geringen Fallzahl vor allem die hohe Impfquote: 73 Prozent der 5,8 Millionen Einwohner sind bereits vollständig gegen das Virus geimpft, bei den über 65-Jährigen liegt die Impfquote sogar bei 96 Prozent.
Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschüler unter Dach und Fach
Für Grundschulkinder soll es ab dem Schuljahr 2026/27 einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung geben. Nach dem jüngsten Beschluss des Bundestags stimmte am Freitag auch der Bundesrat für den erst kürzlich ausgehandelten Kompromiss. Kern des Gesetzes ist die Einführung eines bedarfsunabhängigen Anspruchs auf Förderung in einer Tageseinrichtung von mindestens acht Stunden täglich.
"Höhle der Löwen"-Investor Maschmeyer attackiert Pharmaunternehmen
Der aus der Fernsehshow "Die Höhle der Löwen" einem breiten Publikum bekannte Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer hat nach Bekanntwerden seiner überstandenen Tablettensucht Pharmaunternehmen attackiert. "Ich mache den Unternehmen den Vorwurf, dass sie diese Mittel als Schlaftabletten verkaufen, die nicht zum Schlaf führen, sondern dass sie ein Narkotikum sind, an das man auch viel zu schnell rankommt", sagte der 62-Jährige dem Magazin "Focus" laut Mitteilung vom Freitag.
Zahl der Unternehmensinsolvenzen im ersten Halbjahr deutlich gesunken
Eine Insolvenzwelle bei Unternehmen infolge der Corona-Krise ist im ersten Halbjahr nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ausgeblieben. Stattdessen sei die Zahl gemeldeter Unternehmensinsolvenzen weiter gesunken, erklärte das Bundesamt am Freitag. Demnach wurden von den deutschen Amtsgerichte 7408 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet - 17,7 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2020 und 22,9 Prozent weniger als im von der Corona-Krise unbeeinflussten ersten Halbjahr 2019.
Schauspieler Fahri Yardim findet sich deutlich uncooler als seine TV-Charaktere
Der Schauspieler Fahri Yardim findet sich selbst sehr viel uncooler als seine Film- und Fernsehcharaktere. "Es ist geradezu grotesk, dass die Macker, die ich spiele, so gelassene Fatalisten sind, die gut auf der Welt klarkommen und alles hübsch Udo-Lindenberg-mäßig weglachen", sagte der 41-Jährige dem Magazin "Playboy" laut Mitteilung vom Freitag. "Eine reine Wunschfantasie - so bin ich nicht."
Gazprom meldet die Fertigstellung von Nord Stream 2
Die deutsch-russische Gaspipeline Nord Stream 2 ist fertig - und sorgt umgehend für neuen Streit: Der Kreml forderte am Freitag eine zügige Inbetriebnahme, die ukrainische Regierung kündigte an, sie werde das Projekt "bekämpfen". Zuvor hatte der russische Energieriese Gazprom, der an der Pipeline maßgeblich beteiligt ist, die Fertigstellung verkündet.
Gazprom meldet komplette Fertigstellung von Nord Stream 2
Der russische Energieriese Gazprom hat die Fertigstellung der umstrittenen deutsch-russischen Gas-Pipeline Nord Stream 2 verkündet. Konzernchef Alexej Miller habe am Freitagmorgen gesagt, der Bau der Pipeline sei "vollständig abgeschlossen", erklärte Gazprom in einer Mitteilung im Messengerdienst Telegram.