Letzte Nachrichten
Ecuador entsendet nach Häftlingskämpfen tausende Polizisten in Gefängnisse
Nach blutigen Kämpfen in einer Haftanstalt entsendet die Regierung von Ecuador tausende Polizisten und Soldaten in die Gefängnisse des Landes. 3600 Mitglieder von Polizei und Armee sollten in den Gefängnissen für Sicherheit sorgen, sagte Innenministerin Alexandra Vela am Freitag in Quito.
Bundesweite Corona-Inzidenz bei 64,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen liegt bei 64,4. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter meldete, wurden binnen eines Tages 8517 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und 66 weitere Todesfälle registriert.
USA überschreiten Schwelle von 700.000 Corona-Toten
In den USA sind inzwischen mehr als 700.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Mit 700.258 Todesfällen wurde die Schwelle am Freitag (Ortszeit) überschritten, wie die Johns Hopkins-Universität meldete. Das ist ungefähr so viel wie die gesamte Einwohnerschaft der Hauptstadt Washington.
Diskussion um Maskenpflicht an Schulen dauert an
Die Diskussion über die Maskenpflicht an Schulen dauert an. Während Ärzteverbände für eine Aufhebung der Regelung plädierten, kritisierte die Virologin Melanie Brinkmann eine Abschaffung der Maskenpflicht als verfrüht.
Ärzte finden ein Kilo Nägel und Schrauben in Magen eines Patienten
Ärzte in Litauen haben einem Patienten mehr als ein Kilogramm Nägel und Schrauben aus dem Magen entfernt. Wie das Krankenhaus in Klaipeda am Freitag berichtete, war der Mann mit heftigen Magenschmerzen eingeliefert worden. Ein Röntgenbild begab, dass er zahlreiche Metallstücke von bis zu zehn Zentimeter Länge im Bauch hatte. Den Medizinern sagte er, er habe begonnen Metall zu verschlucken, seitdem er vor einem Monat mit dem Trinken aufgehört habe.
Britische Armee wird ab Montag für Treibstofflieferungen eingesetzt
Die britische Armee wird ab kommenden Montag zur Belieferung der Tankstellen mit Treibstoff eingesetzt. Fast 200 Soldaten würden dafür bereit gestellt, die Hälfte davon als Fahrer, erklärte die Regierung am Freitagabend. Damit solle "der Druck von den Tankstellen genommen" und der Mangel an Lastwagenfahrern ausgeglichen werden.
Medien: Taliban laden ehemalige Ortskräfte vor Gericht
Die radikalislamischen Taliban in Afghanistan haben ehemaligen Ortskräften der internationalen Truppen laut einem niederländischen Medienbericht Vorladungen vor Gericht zugestellt. Wie der Fernsehsender NOS am Freitagabend berichtete, erhielten die Familien von im Versteck lebenden ehemaligen Dolmetschern Vorladungen. Darin wird den Angehörigen mit schweren Strafen gedroht, wenn die Ortskräfte nicht selbst vor einem Tribunal erschienen. Ziel sei es, anderen "Verrätern eine Lektion zu erteilen".
Biden versucht Reformagenda mit Besuch im Kongress zu retten
Mit einem Besuch im Kongress hat US-Präsident Joe Biden versucht, seine angesichts parteiinterner Grabenkämpfe gefährdete Reformagenda zu retten. Biden traf am Freitag im Kapitol Abgeordnete seiner Demokratischen Partei zu Gesprächen über seine billionenschweren Infrastruktur- und Sozialpakete. "Wir werden es schaffen", sagte der 78-Jährige vor Journalisten. "Es ist egal, ob es sechs Minuten, sechs Tage oder sechs Wochen dauert."
Arbeitssieg gegen Fürth: Köln springt auf Platz sechs
Der 1. FC Köln ist mit viel Mühe seiner Favoritenrolle gerecht geworden und spielt in der Fußball-Bundesliga weiter oben mit. Gegen Schlusslicht SpVgg Greuther gewann die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart mit 3:1 (0:1), zum Auftakt des 7. Spieltags kletterte der FC vorerst auf Rang sechs.
Kalifornien führt weitgehende Impfpflicht für Schüler ein
Kalifornien führt als erster US-Bundesstaat eine weitgehende Corona-Impfpflicht für Schüler ein. Eine Impfung gegen das Coronavirus soll ab dem kommenden Jahr Voraussetzung für eine Teilnahme am Präsenzunterricht werden, wie Gouverneur Gavin Newsom am Freitag ankündigte. "Unsere Schulen verlangen schon Impfungen gegen Masern, Mumps und andere Krankheiten. Warum? Weil Impfungen funktionieren."
Zentralafrika räumt Verbrechen durch eigene Truppen und russische "Berater" ein
Die Regierung der Zentralafrikanischen Republik hat Menschenrechtsverstöße durch eigene Truppen und russische "Militärberater" bei ihrer Offensive gegen Rebellen eingeräumt. Justizminister Arnaud Djoubaye Abalene erklärte jedoch am Freitag bei der Vorstellung eines Untersuchungsberichts, dass "die meisten" Verstöße von den Rebellen begangen worden seien. Daneben habe es noch Gewalttaten durch Soldaten der UN-Friedenstruppe Minusca gegeben.
Kataloniens Ex-Regierungschef will Immunität zurückerlangen
Der im Exil lebende katalanische Ex-Regierungschef Carles Puigdemont hat kurz vor einer anstehenden Gerichtsverhandlung versucht, seine Immunität als EU-Abgeordneter zurückzuerlangen. Ein entsprechender Eilantrag sei beim Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) eingereicht worden, teilte sein Anwaltsteam der Nachrichtenagentur AFP am Freitag mit. Puigdemont werde aber in jedem Fall an der Anhörung vor einem italienischen Gericht am Montag teilnehmen, bei der über einen Auslieferungsantrag Spaniens entschieden werden soll.
Bremen beendet Minikrise - HSV mit Glück in Aue
Werder Bremen jubelte im vollen Stadion, der Hamburger SV verhinderte beim Tabellenletzten mit ganz viel Glück in letzter Sekunde eine Niederlage. Die Nordrivalen haben zum Auftakt des neunten Spieltags in der 2. Fußball-Bundesliga für viele Emotionen gesorgt.
Sánchez schlägt gemeinsamen Gaseinkauf der EU-Staaten vor
Angesichts steigender Gaspreise hat der spanische Regierungschef Pedro Sánchez der EU vorgeschlagen, gemeinsam als Block mit den Lieferanten zu verhandeln. Ein gemeinsamer Einkauf und eine "strategische Gasreserve in Europa" könnten die Verhandlungsmacht aller EU-Staaten verbessern, sagte Sánchez am Freitag auf einem Wirtschaftsforum in Pontevedra im Nordwesten Spaniens. Die steigenden Energiepreise seien ein EU-weites Problem.
Griechischer Regierungschef: Schleusernetzwerke für Flüchtlinge "zerschlagen"
Die harte Flüchtlingspolitik der griechischen Regierung hat sich nach Ansicht von Regierungschef Kyriakos Mitsotakis ausgezahlt: Die Behörden hätten die Schleusernetzwerke, die Menschen in die EU bringen, "im Wesentlichen zerschlagen", sagte Mitsotakis am Freitag beim Besuch eines neuen Flüchtlingslagers auf der Insel Samos. Die Zahl der ankommenden Migranten sei im Vergleich zu 2019 um 90 Prozent gesunken.
Weltcup in Berlin: Wellbrock schwimmt am Podest vorbei
Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock hat zum Auftakt des Kurzbahn-Weltcups in Berlin den Sprung aufs Podest verpasst. Der 24 Jahre alte Magdeburger schlug im Finale auf seiner Nebenstrecke 400 m Freistil in 3:42,22 Minuten als Vierter an. Sein Magdeburger Teamkollege Lukas Märtens wurde auf der 25-m-Bahn Siebter hinter Sven Schwarz (Hannover).
Version von Banksys "Mädchen mit Ballon" kommt unter den Hammer
Eine Version des bekannten Banksy-Motivs "Mädchen mit Ballon" kommt unter den Hammer. Am Freitag enthüllte das Auktionshaus Christies in London das Diptychon, ein zweiteiliges Werk, des britischen Graffiti-Künstlers als Höhepunkt einer Auktion am 15. Oktober. Christiess rechnet damit, dass es bis zu vier Millionen Euro einbringen wird.
OSZE-Experte Link beklagt schwere Mängel bei Wahl in Berlin
Der als Wahlbeobachter für die OSZE tätige FDP-Politiker Michael Link stuft die Probleme bei den Wahlen in Berlin am vergangenen Sonntag als schwerwiegend ein. "Wahlmängel dieser Art hätten mich als OSZE-Wahlbeobachter in EU-Beitrittskandidatenländern wie etwa Serbien zur Frage veranlasst, ob die Verwaltung des betroffenen Landes zur Durchführung demokratischer Wahlen imstande ist", sagte er der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" (Samstagsausgaben).
Neuer Lavastrom am Cumbre Vieja auf Kanareninsel La Palma
Knapp zwei Wochen nach dem Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja hat sich auf der Kanareninsel La Palma ein neuer Lavastrom gebildet. Nach Angaben des Spanischen Instituts für Geologie und Bergbau (IGME) bahnt sich die seit Freitagmorgen mit hohem Druck aus einem Hang des Vulkans fließende Lava durch die verkohlte Landschaft einen neuen Weg nach unten.
Modeunternehmer Nygard stimmt Auslieferung in die USA zu
Der in Kanada wegen mutmaßlicher Sexualverbrechen festgehaltene Modeunternehmer Peter Nygard hat seiner Auslieferung in die USA zugestimmt. Sein Anwalt Brian Greenspan bestätigte die Entscheidung, nachdem der 80-jährige Millionär am Freitag zu einem Gerichtstermin per Video-Übertragung zugeschaltet war. Nygard wird vorgeworfen, jahrzehntelang Mädchen und Frauen sexuell missbraucht zu haben. Außerdem wird ihm unter anderem Erpressung und Sexhandel zur Last gelegt.
Corona-Situation im Norden Syriens laut Hilfsorganisationen stark verschlimmert
Im Norden Syriens hat sich die Corona-Infektionslage Hilfsorganisationen zufolge in den vergangenen Wochen deutlich verschlimmert. In der Region Idlib gibt es kaum noch freie Intensivbetten, wie Save the Children am Freitag warnte. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen hat sich in der schwer vom Bürgerkrieg getroffenen Region demnach von August bis September mehr als verdoppelt. Die Situation sei "außer Kontrolle", erklärte Ärzte ohne Grenzen.
Neue Prognose: Millionen weniger Autos wegen Chipmangels
Der Chipmangel trifft die Automobilindustrie womöglich noch stärker als befürchtet. Nach Berechnungen der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC werden 2021 weltweit bis zu elf Millionen Autos weniger produziert und verkauft als im Vorjahr, wie der "Spiegel" am Freitag berichtete. Hintergrund sei vor allem der Mangel an Halbleitern, hinzu komme die Knappheit an Rohstoffen wie Stahl.
Georgiens Ex-Präsident Saakaschwili festgenommen
Georgiens ehemaliger Präsident Michail Saakaschwili ist nach seiner Rückkehr aus dem Exil in seinem Heimatland festgenommen worden. Wie Regierungschef Irakli Garibaschwili am Freitag sagte, wurde Saakaschwili festgenommen und in ein Gefängnis gebracht. Der Ex-Staatschef war trotz eines Haftbefehls wegen Machtmissbrauchs kurz vor den Kommunalwahlen am Samstag aus der Ukraine nach Georgien zurückgekehrt und hatte zur Wahl der von ihm gegründeten Oppositionspartei und zu Protesten aufgerufen.
Untersuchungsausschuss in Mainzer Landtag zu Ahr-Flut konstituiert
Im rheinland-pfälzischen Landtag hat sich am Freitag der Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe im Ahrtal konstituiert. Die erste Sitzung war nicht öffentlich. Das Gremium beschloss zunächst, "welche Akten von welcher staatlichen Ebene zur Untersuchung herangezogen werden sollen", wie es in einer Mitteilung des Landtags hieß. "Wir sind uns im Ausschuss einig, dass wir zügig und fokussiert aufklären wollen", erklärte der Vorsitzende des Gremiums, Martin Haller (SPD).
Putschisten-Anführer als Interims-Präsident von Guinea vereidigt
Der Anführer der Putschisten im westafrikanischen Guinea, Mamady Doumbouya, ist als Interims-Präsident vereidigt worden. Der Oberstleutnant, der Anfang September den langjährigen Präsidenten Alpha Condé abgesetzt hatte, wurde vom Vorsitzenden des Obersten Gerichtshofs, Mamadou Sylla, am Freitag als neuer Staatschef eingeschworen. Einen Zeitplan für die Machtübergabe an eine zivile Regierung legte Doumbouya nicht vor.
Hunderte erinnern im Irak an Beginn der Protestbewegung vor zwei Jahren
Hunderte Menschen sind im Irak am Freitag anlässlich des Jahrestags der regierungskritischen Proteste vor zwei Jahren auf die Straße gegangen. Die Demonstration führte zum Tahrir-Platz in der Hauptstadt Bagdad, einem Zentrum der Protestbewegung von 2019. "Nein zu korrupten Parteien, nein zu korrupten Politikern" war auf Schildern der Teilnehmer zu lesen. Der Protestzug wurde von zahlreichen Polizisten begleitet.
Längstes Unterseekabel der Welt zwischen Großbritannien und Norwegen in Betrieb genommen
Das längste Unterseekabel der Welt verbindet seit Freitag Großbritannien mit Norwegen. Der britische Energieversorger National Grid erklärte, dass das Kabel am Freitag in Betrieb genommen werde. "Großbritannien und Norwegen können nun erstmals Strom aus erneuerbaren Energien austauschen", erklärte das Unternehmen weiter. Dies sei ein "Meilenstein" auf dem Weg Großbritanniens zur Klimaneutralität.
Studie zu Rassismus in staatlichen Institutionen gestartet
Zum 1. Oktober hat die Arbeit an einer empirischen Studie begonnen, die sich mit Rassismus in staatlichen Institutionen befasst. Das teilte das Bundesinnenministerium am Freitag in Berlin mit. Die auf drei Jahre angelegt Studie soll unter Leitung von zwei Wissenschaftlern der Universität Leipzig "Rassismus als Gefährdung des gesellschaftlichen Zusammenhalts im Kontext ausgewählter gesellschaftlich-institutioneller Bereiche" untersuchen.
Deutsche Hilfsorganisation hilft Binnenvertriebenen in Afghanistan bei Rückkehr
Eine deutsche Hilfsorganisation hat tausende Binnenvertriebene in Afghanistan bei der Rückkehr in ihre Heimat unterstützt. Der Afghanische Frauenverein (AFV) charterte am Donnerstag nach eigenen Angaben dutzende Busse, um mehr als 1000 Familien aus dem Schahr-e-Nau-Park im Zentrum von Kabul zurück in die Provinz Kundus im Norden des Landes zu bringen. Die Menschen waren vor dem Vormarsch der Taliban in die Hauptstadt geflohen.
SPD in Mecklenburg-Vorpommern führt erstes Sondierungsgespräch mit CDU
In Mecklenburg-Vorpommern haben am Freitag die Sondierungsgespräche zur Bildung einer Regierungskoalition für die neue Legislaturperiode begonnen. Als Siegerin bei der Landtagswahl vom Sonntag sprach die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig als erstes mit der CDU als ihrem derzeitigen Koalitionspartner. Zum Inhalt des Gesprächs lagen zunächst keine Angaben vor.
Greta Thunberg an Spitze von Klimaprotestmarsch in Mailand
Die Klimaaktivistin Greta Thunberg hat in Mailand einen Protestmarsch der Klimaschutzbewegung Fridays for Future angeführt. Die junge Schwedin und weitere international bekannte Aktivisten wie die Uganderin Vanessa Nakate bildeten am Freitag die Spitze des Zuges, dem sich hunderte junge Menschen angeschlossen hatten. Thunberg und Nakate waren für den UN-Jugendgipfel in die zweitgrößte Stadt Italiens gekommen.
Grüne und FDP sehen gemeinsamen Austausch positiv
Grüne und FDP haben nach ihrem zweiten Sondierungsgespräch von positiven Ansätzen gesprochen, aber auch von noch vielen offenen Fragen. Der Prozess hin zu einer möglichen gemeinsamen Regierung habe "in guter Atmosphäre begonnen", sagte FDP-Chef Christian Lindner nach dem gut zweistündigen Treffen am Freitag in Berlin. Er sprach von einer "großen gemeinsamen Verantwortung". Man müsse sehen, dass "beide Parteien für Veränderung stehen, aber nicht notwendigerweise für die gleichen Veränderungen", sagte Grünen-Chef Robert Habeck. Beispielsweise bei den Themen Klimaschutz und Finanzen gebe es "zweifelsohne Unterschiede". Nun gehe es darum, "welche Brücken gebaut werden können". Es sei wichtig, jetzt den richtigen gemeinsamen Ansatz zu finden, betonte Habeck. "Wenn man die Schraube schräg einsetzt, wird sie nie wieder gerade", sagte er. Die Ko-Vorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, sprach davon, dass sich nach der Bundestagswahl ein "historischer Moment in unserer Gesellschaft" ergebe. Es gehe nun darum, "einen Aufbruch gemeinsam zu schaffen". Auch Lindner sprach von einer "Zäsur". Die Wählerinnen und Wähler hätten sich "gegen den Status Quo" entschieden. Grüne und FDP fühlten sich gemeinsam beauftragt, "in Deutschland einen neuen Aufbruch zu organisieren". Neue Termine für weitere Gespräche teilten die drei Politikerinnen und Politiker nicht mit. Sie betonten ihr Ziel, die Gespräche weiterhin vertraulich zu führen und keine "Wasserstandsmeldungen" abzugeben, wie es Lindner formulierte. "Wir werden uns dann an die Öffentlichkeit, wenden, wenn wir der Meinung sind, jetzt gibt es was zu erzählen", sagte Habeck. Beide Parteien wollen nun am Sonntag und am Dienstag zunächst Sondierungsgespräche mit SPD und CDU/CSU führen. Rechnerisch möglich sind sowohl eine Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP als auch ein Jamaika-Bündnis unter Führung der Union. Allerdings pocht vor allem die SPD als stärkste Kraft im neuen Bundestag auf ihren Anspruch auf die Führung der neuen Regierung. (N. Nilsson--BTZ)