Letzte Nachrichten
Vorsitzender der französischen Bischofskonferenz einbestellt
Nach dem Bekanntwerden des Ausmaßes des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche in Frankreich hat Innenminister Gérald Darmanin den Vorsitzenden der Bischofskonferenz wegen dessen Äußerungen zum Beichtgeheimnis einbestellt. Der Minister werde den Erzbischof bitten, "seine Äußerungen zu erklären", erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag aus Ministeriumskreisen. Er soll demnach Anfang kommender Woche einbestellt werden. Erzbischof Eric de Moulins-Beaufort hatte nach der Veröffentlichung des Missbrauchs-Berichtes gesagt, dass das Beichtgeheimnis stärker sei als die Gesetze der Republik.
Berlinale 2022 soll Präsenzveranstaltung sein
Das internationale Filmfestival Berlinale soll im kommenden Jahr als Präsenzveranstaltung stattfinden. Die Festspiele fänden vom 10. bis zum 20. Februar 2022 in Berlin statt, kündigten die Veranstalter am Donnerstag an. In diesem Jahr war die Berlinale wegen der Pandemie auf zwei veränderte Events im Frühling und im Sommer aufgeteilt worden.
Vonovia sichert sich rund 60 Prozent der Anteile an Deutsche Wohnen
Der Wohnungskonzern Vonovia hat sich rund 60 Prozent der Anteile an seinem Konkurrenten Deutsche Wohnen gesichert. Wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab, verfügte es über knapp 65 Prozent der Anteile und der Stimmrechte der Deutsche Wohnen. Es handelte sich um den insgesamt dritten Versuch einer Übernahme. Zuvor hatte Vonovia mit einem Verzicht auf eine Mindestannahmeschwelle seines Aktienkaufangebots mögliche Hindernisse aus dem Weg geräumt.
Merkel betont Bedeutung der Aufklärung von Kindesmissbrauch in der Kirche
Bei ihrem Besuch im Vatikan hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Bedeutung der Aufarbeitung der zahlreichen Fälle von Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche betont. Sie habe in Rom das Kinderschutzzentrum der Päpstlichen Universität Gregoriana besichtigt, das sich mit Fällen des Kindesmissbrauchs und deren Aufarbeitung beschäftige, sagte die Kanzlerin am Donnerstag. Mit ihrem Besuch habe sie unterstreichen wollen, "dass wir glauben, dass die Wahrheit ans Licht kommen muss und dass das Thema Kindesmissbrauch aufgearbeitet werden muss".
Hockey: DHB und Bundestrainer al Saadi beenden 2022 Zusammenarbeit
Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) und Bundestrainer Kais al Saadi gehen ab dem kommenden Jahr getrennte Wege. Das gab der DHB am Donnerstag bekannt. Der zum Jahresende auslaufende Vertrag des 44-Jährigen wird einvernehmlich nicht verlängert. Al Saadi hatte die deutsche Männer-Auswahl im November 2019 übernommen.
Zahlreiche Soldaten bei Angriff im Zentrum Malis getötet
Bei einem mutmaßlich dschihadistischen Angriff im Zentrum Malis sind nach örtlichen Angaben mehr als ein Dutzend malische Soldaten getötet worden. Aus Sicherheitskreisen und von Rettungskräften hieß es, 16 Soldaten seien bei dem Angriff vom Mittwoch getötet und zehn weitere verletzt worden. Die Armee des westafrikanischen Landes meldete neun Tote und elf Verletzte in ihren Reihen.
Russen gedenken ermordeter Journalistin Politkowskaja 15 Jahre nach ihrem Tod
15 Jahre nach dem Tod von Anna Politkowskaja haben zahlreiche Russen der ermordeten kremlkritischen Journalistin gedacht. "15 Jahre nach der Ermordung unserer Journalistin ist die Verjährungsfrist für dieses Verbrechen abgelaufen", schrieb die unabhängige Zeitung "Nowaja Gaseta" am Mittwoch, dem Vortag des Todestags. Nur ein Gericht könne die Verjährung nun aufheben. "Andernfalls werden die Drahtzieher ungestraft bleiben."
Literatur-Nobelpreis geht an Abdulrazak Gurnah aus Tansania
Der Literatur-Nobelpreis geht in diesem Jahr an den aus Tansania stammenden Schriftsteller Abdulrazak Gurnah. Die Schwedische Akademie erklärte am Donnerstag in Stockholm, der auf der Insel Sansibar geborene und seit 1968 in Großbritannien lebende Autor schildere in seinen Werken "kompromisslos und mitfühlend" die Auswirkungen des Kolonialismus und das Schicksal von Flüchtlingen. Gurnahs bekanntestes Werk ist der Roman "Das verlorene Paradies".
Flick setzt auf Rüdiger und Süle - Bayern-Block erwartet
Bundestrainer Hansi Flick setzt in der WM-Qualifikation am Freitag (20.45 Uhr/RTL) in Hamburg gegen Rumänien voraussichtlich auf einen starken Bayern-Block. Sieben Spieler des deutschen Fußball-Rekordmeisters könnten im Volksparkstadion in der Startelf stehen.
SPD: Jusos verlangen Einbindung in Koalitionsberatung
Die Juso-Bundesvorsitzende Jessica Rosenthal hat bei SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz eine enge Einbindung des Nachwuchsverbands in die Verhandlungen mit Grünen und FDP eingefordert. "Olaf Scholz weiß sehr genau, was uns als Jusos wichtig ist, und ich bestehe darauf, dass diese Punkte sich auch im Koalitionsvertrag wiederfinden", sagte Rosenthal nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview vom Donnerstag. "Die Jusos sind nicht angetreten, um am Katzentisch des Kanzlers zu sitzen", sagte Rosenthal. "49 Jusos im Bundestag - das ist eine Ansage, die niemand übersehen kann." Die Jusos wollten bei den Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen ihr "Gewicht deutlich einbringen". Zugleich machte Rosenthal deutlich, dass die SPD-Nachwuchsorganisation Scholz bei der Kanzlerwahl im Bundestag ohne Vorbehalte unterstützen werde. "Wir werden mit viel Enthusiasmus das Kreuz bei Olaf Scholz machen, denn er wird derjenige sein, der unsere inhaltlichen Vorstellungen umsetzen wird." Die Jusos stehen innerhalb der SPD besonders links - anders als Kanzlerkandidat Scholz, der sich um eine Positionierung in der Mitte bemüht. Als sich Scholz vor zwei Jahren um den Parteivorsitz bewarb, erfuhr er wenig Unterstützung von den Jusos. (B. Semjonow--BTZ)
Habeck gegenüber FDP: Klimaschutz ist die "rote Linie"
Grünen-Chef Robert Habeck hat vor den Sondierungsgesprächen mit der SPD und der FDP den Klimaschutz als "rote Linie" für seine Partei betont. "Wenn diese Regierung es nicht schafft, Deutschland auf den Klimaschutzpfad von Paris zu bringen, dann hat sie ihre geschichtliche Aufgabe verfehlt und deswegen können wir dann auch nicht mitmachen dabei", sagte Habeck nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview am Donnerstag. Es gebe mit der FDP und der SPD "viele ungelöste Probleme", erklärte Habeck. "Nichts ist garantiert, aber es gibt natürlich auch Möglichkeiten, Brücken zu schlagen." Für weitere Gespräche mit der Union sehe er keinen Anlass, "außer es geht hier schief". SPD, Grüne und FDP kommen am Donnerstagvormittag in Berlin zu einem ersten Sondierungsgespräch zu dritt zusammen. Bei dem auf sechs Stunden angesetzten Treffen sollen die Möglichkeiten zur Bildung einer gemeinsamen Ampel-Koalition unter Führung von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ausgelotet werden. Bislang hatte es Zweier-Gespräche in unterschiedlicher Konstellation gegeben, auch unter Einbeziehung der Union. (A. Madsen--BTZ)
FDP attackiert CSU vor dem Einstieg in "Ampel"-Gespräche
Vor dem Start der "Ampel"-Sondierungen haben FDP-Politiker der CSU vorgeworfen, die Chance auf eine unionsgeführte Jamaika-Koalition vertan zu haben. In der FDP gebe es "weiter eine inhaltliche Nähe zur Union", sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing am Donnerstag nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. "Deswegen fanden wir es nicht sehr klug, dass Herr Söder jetzt Möglichkeiten vom Tisch genommen hat." Für die FDP bleibe ein Dreierbündnis mit Union und Grünen weiterhin eine Option, sagte Wissing. "Wir haben Jamaika nicht zugemacht." Allerdings mache es aus Sicht der FDP "keinen Sinn", so wie von CSU-Politikern gefordert parallel über eine "Ampel" und über "Jamaika" zu verhandeln. CSU-Chef Markus Söder hatte am Vortag die Entscheidung der FDP, zunächst mit SPD und Grünen über die Bildung einer Regierung zu beraten, als "De-facto-Absage" an eine Jamaika-Koalition gewertet und die Erwartung geäußert, dass tatsächlich ein Ampel-Bündnis zustande kommen werde. FDP-Chef Christian Lindner sagte daraufhin am Mittwochabend in den ARD-"Tagesthemen" für seine Partei, dass Jamaika "unverändert eine tragfähige Option" bleibe - "das sage ich ausdrücklich auch an die Adresse der CSU". Der Vorsitzende der FDP-Nachwuchsorganisation Junge Liberale, Jens Teutrine, sagte am Donnerstag im Sender Bayern 2, es habe durchaus eine Chance für eine Jamaika-Koalition gegeben. "Dann kam Markus Söder und hat gesagt, der Drops ist gelutscht, die Sache ist entschieden." Söder sei derzeit "so ein bisschen auf einem Ego-Trip unterwegs" und schade damit insbesondere CDU-Chef Armin Laschet, der an der Option einer Jamaika-Koalition festhalten will. Um 11.00 Uhr wollen die Sondierungsteams von SPD, Grünen und FDP erstmals zu dritt zu Gesprächen über die Regierungsbildung zusammenkommen. Dabei werde es darum gehen, "sich jetzt etwas vertieft mit der Frage zu beschäftigen, wie kann denn ein gemeinsames Verständnis von einer Regierung aussehen", sagte Wissing am Morgen. Ein solches Ampel-Bündnis müsse einen "Mehrwert" im Vergleich zu anderen Regierungskonstellationen haben, sagte der FDP-Generalsekretär. Es dürfe nicht einfach ein "Flickenteppich aus den Parteiprogrammen" herauskommen. Für seine FDP bekräftigte Wissing eine rote Linie: Es dürfe keine Steuererhöhungen geben. "Wir werden an dieser Stelle nicht nachgeben", sagte er. "Wir haben das vor der Wahl gesagt und wir sagen auch jetzt, dass wir dabei bleiben." (M. Tschebyachkinchoy--BTZ)
43-Jähriger stürzt bei Kletterversuch zwischen zwei Fenstern zehn Meter tief
Ein 43-Jähriger ist bei einem misslungenen Kletterversuch zwischen zwei Fenstern in Mecklenburg-Vorpommern zehn Meter in die Tiefe gestürzt. Der betrunkene Mann kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, wie die Polizei in Ludwigslust am Donnerstag mitteilte. Demnach wollte der Mieter einer Wohnung im zweiten Stock am Mittwochabend in Hagenow am Mehrfamilienhaus entlang klettern.
Deutsche Energie-Agentur: Klimaneutralität ist gewaltige Aufgabe - aber machbar
Für das Erreichen der Klimaziele darf es nach Einschätzung der Deutschen Energie-Agentur (Dena) kein "Weiter so" geben. Gleichwohl sei der Weg zur Klimaneutralität als gesamtgesellschaftliche Aufgabe machbar, erklärte die Dena am Donnerstag und rief die künftige Bundesregierung zu "massiven Anstrengungen" in allen Sektoren auf. Eine besondere Rolle spielen demnach auch die internationale Zusammenarbeit und die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern.
Russland lädt die Taliban zu Konferenz über Zukunft Afghanistans ein
Russland will die in Afghanistan herrschenden radikalislamischen Taliban zu einer internationalen Konferenz nach Moskau einladen. Der russische Afghanistan-Gesandte Samir Kabulow bestätigte am Donnerstag bei einer Pressekonferenz, dass Vertreter der Taliban am 20. Oktober in der russischen Hauptstadt an den Gesprächen zur Zukunft des Landes teilnehmen sollen, zu denen auch Vertreter Chinas, des Iran, Pakistans und Indiens eingeladen sind.
Russland lädt die Taliban zu internationaler Konferenz ein
Russland wird die in Afghanistan herrschenden radikalislamischen Taliban nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen zu einer internationalen Konferenz nach Moskau einladen. Wie die Agenturen am Donnerstag unter Berufung auf den russischen Afghanistan-Gesandten Samir Kabulow meldeten, sollen Vertreter der Taliban am 20. Oktober in der russischen Hauptstadt an den Gesprächen zur Zukunft des Landes teilnehmen, zu denen auch Vertreter Chinas, des Iran, Pakistans und Indiens eingeladen sind.
Untersuchung: 72 Prozent der Hamburger essen täglich Obst oder Gemüse
Menschen in verschiedenen Regionen Deutschlands ernähren sich einer Studie zufolge unterschiedlich. 72 Prozent der Hamburger essen täglich Obst oder Gemüse, wie aus einem am Donnerstag veröffentlichten Report der Deutschen Krankenversicherung (DKV) und der Sporthochschule Köln hervorgeht. Damit liegen sie vor den Kölnern mit 57 Prozent und Münchnern mit 55 Prozent. Einwohner dieser beide Städte bevorzugen laut der Studie Fleisch.
Bahn und EVG erzielen Einigung in erneuten Tarifverhandlungen
Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben eine Einigung in den erneuten Tarifverhandlungen erzielt und damit die laufende Tarifrunde endgültig abgeschlossen. Bis mindestens Februar 2023 seien Bahnstreiks ausgeschlossen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die EVG erklärte, der Betriebsfrieden sei wieder hergestellt und eine Spaltung der Belegschaft verhindert worden.
Studie: Bundesweit einheitliche Lernplattform wird es wahrscheinlich nicht geben
Eine bundesweit für alle Schulen einheitliche Online-Lernplattform wird es wahrscheinlich nicht geben. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Informationsmanagement an der Universität Bremen im Auftrag der Deutschen Telekom Stiftung in Berlin. Für eine einheitliche Online-Lernplattform, eine sogenannte Schulcloud, seien die Entwicklungen in einzelnen Bundesländern und Kommunen schon zu weit fortgeschritten.
Forscher entdecken erstes mögliches Gegenmittel gegen Dengue-Fieber
Forscher haben erstmals ein mögliches Gegenmittel gegen das Dengue-Fieber entdeckt. Tests in Zellkulturen und Mäusen ergaben, dass ein neu identifizierter Wirkstoff das Virus effektiv bekämpfen und Erkrankungen vorbeugen kann, wie aus der am Mittwoch in der US-Fachzeitschrift "Nature" veröffentlichten Studie hervorgeht. Der Wirkstoff kann demnach sowohl vorbeugend als auch zur Behandlung nach einer Ansteckung eingenommen werden.
Brasilianische Polizei findet riesige Nazi-Sammlung in Wohnung eines Verdächtigen
Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Rio de Janeiro hat die brasilianische Polizei eine umfangreiche Sammlung von Nazi-Uniformen und -Devotionalien entdeckt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, kamen die Ermittler dem 58-jährigen Besitzer auf die Spur, weil er von einer Familie wegen des Missbrauchs ihres zwölfjährigen Sohns angezeigt wurde. Die Polizei besorgte sich einen Haft- und Durchsuchungsbefehl und nahm den Mann fest.
DOSB: Landessportbund Hessen spricht sich für Weikert aus
Die Zahl der Fürsprecher für Thomas Weikert als künftigen Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nimmt weiter zu. Nachdem sich bereits 14 Spitzenverbände für den bisherigen Präsidenten des Tischtennis-Weltverbandes bei der Wahl des Nachfolgers von Alfons Hörmann am 4. Dezember stark gemacht hatten, sicherte nun auch Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen, dem Limburger Juristen seine Unterstützung zu.
Fahrer von Lieferdienst Gorillas kritisieren Arbeitsbedingungen
Eine Vielzahl der Fahrerinnen und Fahrer des Lieferdiensts Gorillas kritisiert schlechte Arbeitsbedingungen und mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen bei ihrem Arbeitgeber. "Die Fahrräder werden nicht richtig gewartet, mir ist mal die Sattelstange beim Fahren abgebrochen. Das ist richtig gefährlich", sagte ein Gorillas-Lieferant dem Nachrichtenportal "Watson". Zuletzt waren laut Watson wegen anhaltender Proteste und eines nach Ansicht des Unternehmens nicht rechtmäßigen Streiks hunderte Gorillas-Fahrer entlassen worden.
Österreichs Bundeskanzler weist Vorwürfe in neuer Korruptionsaffäre zurück
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat in der neuen Korruptionsaffäre die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen. Es gebe überhaupt kein Indiz dafür, dass er etwa in die Beeinflussung von Meinungsumfragen verwickelt gewesen sei, sagte Kurz am Mittwochabend dem Sender ORF. Er wolle "selbstverständlich" Kanzler bleiben. Seine Koalitionspartner von den Grünen stellten am Donnerstag die Handlungsfähigkeit des Kanzlers in Frage, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA berichtete.
Verwaltungsgericht lässt Fahrraddemonstration auf Autobahn 4 in Sachsen zu
Ein Umweltbündnis kann nach einer Gerichtsentscheidung am Sonntag mit einer Fahrraddemonstration auf der A4 bei Dresden gegen den Ausbau der Autobahn protestieren. Das Verwaltungsgericht Dresden bestätigte den geplanten Fahrradkorso der Initiative Verkehrswende in einem am Donnerstag verkündeten Beschluss. Den Organisatoren wurden allerdings einige Auflagen erteilt. (Az.: 6 L 755/21)
Merkel zu Audienz mit dem Papst im Vatikan eingetroffen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Donnerstag zu einer Privataudienz mit Papst Franziskus im Vatikan eingetroffen. Nach dem Treffen mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche kommt die Kanzlerin mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zusammen. In Rom trifft sich Merkel anschließend zu einem Arbeitsessen mit dem italienischen Regierungschef Mario Draghi. Es sei gleichzeitig ein Antritts- und Abschiedsbesuch bei Draghi, sagte die Kanzlerin vor dem Treffen.
Studie: Ein Fünftel der Erwerbstätigen teilt Corona-Zweifel und Verschwörungserzählungen
Fast ein Fünftel der Erwerbstätigen in Deutschland teilt laut einer aktuellen Studie Zweifel an der Gefährlichkeit der Corona-Pandemie und glaubt an Verschwörungserzählungen. Der Glaube an solche Verschwörungen hängt auch eng mit einer erhöhten Bereitschaft zu riskantem Verhalten zusammen, wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag erklärte. Besonders ausgeprägt waren Corona-Zweifel demnach bei Menschen mit niedrigem Einkommen oder Schulabschluss, sowie bei Menschen, die finanziell unter der Pandemie gelitten hatten.
Union diskutiert im Schatten der Ampel-Gespräche Kurs und Laschets Zukunft
Nach dem Start der Dreier-Gespräche von SPD, Grünen und FDP über eine Ampel-Koalition wächst der Druck auf CDU-Parteichef Armin Laschet. Er sah sich am Donnerstag erneut Rücktrittsforderungen ausgesetzt, um nach dem Debakel bei der Bundestagswahl einen Neuanfang zu ermöglichen. Am Nachmittag wollte die Unionsfraktion über die Lage beraten. Die FDP warf der CSU vor, die Chance auf eine unionsgeführte Jamaika-Koalition vertan zu haben.
Steinmeier übergibt seinen Amtssitz für einen Tag an junge Leute
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seinen Berliner Amtssitz Schloss Bellevue einen Tag lang jungen Leuten zur Verfügung gestellt, um ihnen eine Plattform für ihre Anliegen zu geben. "Junge Menschen sind keine passiven Politik-Erdulder", sagte Steinmeier am Donnerstagmorgen bei der symbolischen Schlüsselübergabe. "Deshalb gehören sie nicht auf die Zuschauertribüne der Politik, sondern sie sollen mitmachen, mitten im Herzen der Republik."
SPD, Grüne und FDP loten erstmals in Dreierrunde die "Ampel" aus
SPD, Grüne und FDP haben am Donnerstag erstmals in einer Dreierrunde die Möglichkeit einer Ampelkoalition ausgelotet. Insbesondere die SPD zeigte sich vor Beginn optimistisch über die Erfolgsaussichten der Gespräche. Grünen-Chef Robert Habeck bezeichnete den Klimaschutz als "rote Linie" für die Regierungsbildung. Nach den Worten von FDP-Generalsekretär Volker Wissing muss die "Ampel" einen Mehrwert bringen.
SPD, Grüne und FDP zu erster Dreier-Sondierung zusammengekommen
SPD, Grüne und FDP sind am Donnerstag zu ihrem ersten Dreier-Gespräch über die Bildung einer Ampelkoalition zusammengekommenen. Bei dem auf sechs Stunden angesetzten Treffen sollen die Möglichkeiten zur Bildung einer gemeinsamen Ampel-Koalition unter Führung von SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ausgelotet werden. Bislang hatte es Zweier-Gespräche in unterschiedlicher Konstellation gegeben, auch unter Einbeziehung der Union.
Düsseldorfer Karnevalisten planen Hoppeditz-Erwachen für Geimpfte und Genesene
In Düsseldorf soll das traditionelle Hoppeditz-Erwachen am Elftem im Elften in diesem Jahr wieder vor Publikum stattfinden - allerdings nur für geimpfte und genesene Narren. Das gilt sowohl für das Erwachen des Schelms auf dem Marktplatz als auch für den anschließenden Hoppeditzball, wie das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) am Mittwoch mitteilte. Kontrolliert werde die Einhaltung der 2G-Regelung im Bereich des Marktplatzes und am Eingang des Festsaals.