Letzte Nachrichten
RTL: 7,16 Millionen sehen den deutschen 4:0-Sieg in Skopje
Im Schnitt 7,16 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer haben die Live-Übertragung bei RTL vom 4:0-Erfolg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am Montagabend in Skopje gegen Nordmazedonien verfolgt. Durch den Sieg machte der viermalige WM-Champion die vorzeitige Qualifikation für die WM-Endrunde 2022 in Katar perfekt.
Stopp der Sterbehilfe für schwerkranke Kolumbianerin hat Folgen
Der plötzliche Stopp eines Sterbehilfe-Termins für eine schwer kranke Kolumbianerin hat ein juristisches Nachspiel. Die Anwältin der an der unheilbaren Krankheit ALS leidenden Martha Sepulveda kündigte am Montag (Ortszeit) eine Klage gegen den Beschluss der Gesundheitsbehörden an, Sepulveda trotz einer früheren Zusage nicht sterben zu lassen. Der Fall löste auch in der kolumbianischen Öffentlichkeit eine Debatte aus. Kolumbien ist das einzige Land in Lateinamerika, in dem Sterbehilfe legal ist.
SPD, Grüne und FDP setzen Sondierungsgespräche fort
SPD, Grüne und FDP haben am Dienstag ihre Sondierungen über eine Ampel-Koalition fortgesetzt. Diese waren am Montag mit ganztägigen Gesprächen in eine vertiefte Phase getreten. Am Dienstagvormittag sind für die Gespräche über die mögliche Bildung einer gemeinsamen Regierung der drei Parteien vier Stunden angesetzt, im Anschluss soll die Öffentlichkeit werden.
Lufthansa zahlt Teil der Coronahilfen früher als geplant zurück
FDP-Politiker Fricke zuversichtlich zu Erfolg von Ampel-Sondierungen
Der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, hat sich optimistisch gezeigt, dass die Sondierungsgespräche von SPD, Grünen und Liberalen erfolgreich verlaufen werden. Die Bereitschaft, neu zu denken, sei auf allen Seiten da, sagte er am Dienstag im rbb-Inforadio. Dies gelte auch bei Themen, bei denen die Parteien weit auseinander lägen.
Klage vor IStGH gegen Bolsonaro wegen Abholzungen im brasilianischen Amazonas
Die österreichische Klimaschutzorganisation Allrise will Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro wegen der Abholzung des Amazonas-Regenwaldes vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) verklagen. Die Klimaschützer reichten die Klageschrift mit dem Titel "Der Planet gegen Bolsonaro" am Dienstag in Den Haag ein. Sie werfen dem rechtsextremen Staatschef wegen seiner Amazonas-Politik "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" vor.
Altkanzler Schröder: Hauptursache für steigende Gaspreise ist Nachfrage Chinas
Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder sieht die Hauptursache für den stark gestiegenen Gaspreis in der wachsenden Nachfrage Chinas. Die aktuelle Situation mache deutlich, dass sich der Handel mit Gas mittlerweile immer stärker globalisiere, schreibt Schröder in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" vom Dienstag. "Europa steht hier in einer scharfen Konkurrenz zu anderen Weltregionen, deren Energiehunger ungestillt ist."
"Keine Zeit zu sterben" erobert Kinocharts in Nordamerika
Der neue "James Bond"-Film "Keine Zeit zu sterben" hat bereits am ersten Wochenende die Kinocharts in Nordamerika erobert. Kein anderer derzeit laufender Film brachte einen so hohen Ticketerlös ein wie "Keine Zeit zu sterben", wie der Branchendienst Exhibitor Relations mitteilte. Das Einspielergebnis am nordamerikanischen Premieren-Wochenende betrug demnach 55,5 Millionen Dollar (rund 47,5 Millionen Euro).
Mindestens drei tote Migranten bei Bootsunglück zwischen Kolumbien und Panama
Bei einem Bootsunglück an der kolumbianischen Grenze zu Panama sind mindestens drei Menschen gestorben. Wie der kolumbianische Bürgerbeauftragte Carlos Camargo am Montag (Ortszeit) auf Twitter mitteilte, ist weder bekannt, wie viele Menschen sich an Bord des Bootes befanden, noch wie viele von ihnen gerettet werden konnten. Mindestens ein Kleinkind im Alter von acht Monaten wird demnach noch vermisst.
Ifo-Umfrage: Einzelhandel klagt über Lieferprobleme
Die Beschaffungsprobleme der Industrie sind laut einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts im Einzelhandel angekommen. Im September klagten demnach 74 Prozent der Einzelhändler über Lieferprobleme, wie das Ifo am Dienstag mitteilte. "Gegenwärtig ist Sand im Getriebe der weltweiten Logistik", hieß es. Zudem seien Frachtraten in der Schifffahrt deutlich erhöht worden. "Manches Weihnachtsgeschenk wird vielleicht nicht lieferbar sein oder teuer werden."
Erste große Protestwelle gegen Boliviens Präsident Arce
Gut ein Jahr nach seinem Amtseintritt sieht sich der linksgerichtete Präsident Boliviens, Luis Arce, mit einer ersten größeren Protestwelle konfrontiert. In mehreren großen Städten des Landes gingen am Montag Gegner der Regierung in Protestmärschen auf die Straße. Unter anderem in La Paz setzte die Polizei Tränengas ein, um Menschenmengen auseinanderzutreiben und Straßensperren aufzulösen.
NFL: Raiders-Coach Gruden nach Mail-Skandal zurückgetreten
Diskriminierungsskandal in der National Football League (NFL): Jon Gruden ist wegen übler Beleidigungen als Headcoach der Las Vegas Raiders zurückgetreten. Nachdem ihm bereits rassistische Äußerungen vorgeworfen worden waren, führten nun neue Enthüllungen frauen- und schwulenfeindlicher E-Mails durch die New York Times zum Aus.
Neun Menschen sterben nach heftigen Regenfällen auf den Philippinen
Bei heftigen Regenfällen auf den Philippinen sind mindestens neun Menschen gestorben. Wie die Behörden am Dienstag mitteilten, werden elf weitere Menschen vermisst. Der Tropensturm "Kompasu" hatte am Montag in weiten Teilen der bevölkerungsreichen Insel Luzon Dörfer überschwemmt und Erdrutsche ausgelöst. Wichtige Autobahnen und Brücken wurden nach Angaben von Regierungsvertretern überflutet. Am Dienstag ging das Wasser wieder zurück.
Das SID-Kalenderblatt am 12. Oktober: Jaroslav Drobny geboren
1946 Finalist bei den French Open, zwei Jahre später Olympia-Zweiter im Eishockey, 1954 Sieger in Wimbledon - Jaroslav Drobny war eines der größten Multisport-Talente des 20. Jahrhundert. Ob Holzkelle oder Tennisracket, ob Schlitt- oder Sportschuhe, der gebürtige Tscheche und spätere Brite betrieb beide Sportarten auf Weltklasseniveau. Am 12. Oktober wäre er 100 Jahre alt geworden.
Arminia konnte 80 Prozent des Sponsoringumsatzes retten
Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld hat in der vergangenen Saison trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie einen Großteil des Sponsoringumsatzes durch Kompensationsleistungen retten können. "Wir haben am Ende eine sensationelle Quote von über 80 Prozent Umsatzsicherung im Sponsoring erreichen können", sagte Geschäftsführer Markus Rejek im Sponsors-Interview.
DFB-Fahrplan: Liechtenstein nächster Gegner
Nach der vorzeitigen Qualifikation für die WM 2022 in Katar stehen für die deutsche Nationalmannschaft zum Jahresausklang noch zwei Spiele an. Am 11. November geht es in Wolfsburg gegen Liechtenstein, drei Tage später gastiert die DFB-Auswahl in Armenien. - Der Fahrplan der deutschen Nationalmannschaft 2021:
Ex-Eishockey-Star Seidenberg lobt Draisaitl: "Auf einer Stufe mit Crosby und McDavid"
Für den früheren Stanley-Cup-Sieger Dennis Seidenberg gehört der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl zu den besten Spielern der NHL. "Leon ist ein Topstar in der NHL, er war in der letzten Saison MVP, und man kann ihn auf einem Level mit den großen Spielern wie Sidney Crosby oder Connor McDavid einstufen", sagte der 42-Jährige im Sky-Interview.
Werner wie befreit: "Ich brauche dieses Vertrauen"
Timo Werner ging befreit zum TV-Interview. Nach der Kritik der vergangenen Tage waren die beiden Tore beim 4:0 (0:0) gegen Nordmazedonien am Montagabend eine Erlösung - für die sich der manchmal so glücklose Stürmer vom FC Chelsea beim Bundestrainer bedankte.
Gouverneur von Texas erklärt Corona-Impfpflicht für ungültig
Die Auseinandersetzung zwischen der US-Regierung und dem Gouverneur von Texas geht weiter: Am Montag erklärte der texanische Regierungschef Gregg Abbott sämtliche Verpflichtungen zur Corona-Impfung in seinem Bundesstaat für ungültig. "Ich habe eine Durchführungsverordnung erlassen, die verpflichtende Impfungen durch jegliche Einrichtungen in Texas verbietet", schrieb der Gouverneur auf Twitter. Vergangenen Monat hatte US-Präsident Joe Biden eine Impfpflicht für Mitarbeiter von Bundesbehörden und zahlreicher Privatunternehmen erlassen
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf 65,8 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 65,8 gesunken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen eines Tages 4971 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.
IWF-Chefin Georgieva darf nach Vorwürfen wegen China-Bericht im Amt bleiben
Die wegen der angeblichen Schönung eines Berichts zugunsten Chinas unter Druck geratene IWF-Chefin Kristalina Georgieva darf ihr Amt behalten. "Nach Prüfung aller vorgelegten Beweise" erklärte das Exekutivdirektorium des Internationale Währungsfonds (IWF) am Montagabend "sein volles Vertrauen" in die 68-Jährige, die ihre Aufgaben "weiterhin effektiv" erfüllen werde. Georgieva begrüßte die Entscheidung und bekräftigte, die Anschuldigungen gegen sie seien "unbegründet".
Parlamentsbericht wirft Johnson riesige Fehler in der Corona-Pandemie vor
Ein Parlamentsbericht hat dem britischen Premierminister Boris Johnson ein schlechtes Zeugnis für seinen Umgang mit dem Coronavirus ausgestellt. Das Herauszögern eines Lockdowns zu Beginn der Pandemie vergangenes Jahr war demnach "eines der größten Versäumnisse im Bereich der öffentlichen Gesundheit" in der Geschichte des Landes, hieß es in dem am Dienstag veröffentlichten Untersuchungsbericht. Der "falsche" Ansatz der Regierung habe Menschenleben gekostet.
Kim Jong Un gibt USA Schuld an militärischen Spannungen auf koreanischer Halbinsel
Nach den jüngsten Signalen der Entspannung hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un den USA die Schuld für die militärischen Konflikte auf der koreanischen Halbinsel zugewiesen. Die USA seien die "Hauptursache" für die Instabilität, sagte er am Dienstag laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA in einer Eröffnungsrede auf einer Rüstungsausstellung in der Hauptstadt Pjöngjang.
Coronatests haben Bund bereits mehr als fünf Milliarden Euro gekostet
Die Coronatests haben den Bund bereits mehr als fünf Milliarden Euro gekostet. Wie Zahlen des Bundesamts für Soziale Sicherung zeigen, wurden über den Gesundheitsfonds bis Mitte September über 5,2 Milliarden Euro abgerechnet. Dabei zahlte der Bund allein für Antigen-Tests 1,4 Milliarden Euro. Am Montag hatte die Regierung aus "Fairness" gegenüber dem Steuerzahler die kostenlosen Bürgertests abgeschafft. Zuerst hatte die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) über die Zahlen berichtet.
Kleider von Amy Winehouse werden in den USA versteigert
Zehn Jahre nach dem Tod der Grammy-Preisträgerin Amy Winehouse werden in den USA hunderte Gegenstände aus ihrem Besitz versteigert. Am Montag stellte das Auktionshaus Juliens die über 800 Gegenstände in New York aus - darunter auch das Kleid, das die britische Soul-Diva ("Back to black" und "Rehab") bei ihrem letzten Konzert im Juni 2011 in Belgrad trug.
Polizeigewerkschaften warnen "Ampel"-Parteien vor Cannabis-Legalisierung
Die Polizeigewerkschaften haben die Unterhändler der Sondierungsgespräche von SPD, Grünen und FDP vor der Legalisierung von Cannabis gewarnt. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Oliver Malchow sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Dienstagsausgabe), es mache keinen Sinn, neben dem legalen, aber gefährlichen Alkohol "die Tür für eine weitere gefährliche und oft verharmloste Droge zu öffnen".
Bericht: Anteil der geimpften Covid-Patienten auf Intensivstationen gestiegen
Einem Medienbericht zufolge ist der Anteil der geimpften Corona-Patienten auf Intensivstationen angestiegen. Wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben) berichteten, waren von den 1186 Corona-Patienten, die in Deutschland Mitte August bis Anfang September "intensivmedizinisch versorgt" werden mussten, 119 gegen das Virus geimpft. Dies entspricht einer Quote von rund zehn Prozent. Im Zeitraum von Anfang Februar bis Anfang September liegt der Anteil der geimpften Corona-Patienten auf deutschen Intensivstationen bei 1,84 Prozent (210 von 11419 Fällen).
Umweltminister der Länder fordern mehr Geld vom Bund für Hochwasservorsorge
Die Umweltminister der Länder haben von der Bundesregierung nach der Flutkatastrophe im Juli mehr Mittel für die Hochwasservorsorge gefordert. Im Beschluss der Sonder-Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern vom Dienstagabend forderten die Umweltminister, dass der Bund zusätzliche Mittel für Vorsorgemaßnahmen gegen Starkregen- und andere Extremwetterereignisse bereitstellen soll.
EU-Agrarminister beraten über Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik
Die EU-Landwirtschaftsminister haben am Montag über die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in den Mitgliedstaaten beraten. Dabei forderten sie von der EU-Kommission ein transparentes Vorgehen bei der Bewertung der Strategiepläne, die jedes Mitgliedsland bis Ende des Jahres vorlegen soll, berichtete der slowenische Agrarminister Jože Podgorsek nach einem Treffen der für Landwirtschaft und Fischerei zuständigen EU-Minister in Luxemburg.
Afghanische Juniorinnen-Fußballmannschaft darf nach Großbritannien ausreisen
Großbritannien bietet der afghanischen Juniorinnen-Fußballmannschaft und ihren Familien eine neue Heimat. "Wir arbeiten an der Erteilung von Visa für die afghanische Frauenfußballmannschaft und freuen uns darauf, sie in Kürze in Großbritannien begrüßen zu können", sagte ein Regierungssprecher am Montag. Die 35 jungen Fußballerinnen - die meisten davon Teenager - verpassten demnach im August nur knapp einen der britischen Evakuierungsflieger am Flughafen in Kabul.
Fußball: Deutsche Nationalmannschaft löst WM-Ticket
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft fährt zur WM 2022 in Katar. Nach einem 4:0 (0:0) gegen Nordmazedonien in Skopje ist der Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick die erfolgreiche Qualifikation als Sieger der Europa-Gruppe J nicht mehr zu nehmen.
Startrekord für Flick: Deutschland löst weltweit erstes WM-Ticket
Hansi Flick klatschte lachend seinen Dopppeltorschützen Timo Werner ab, dann feierte die deutsche Nationalmannschaft mit ihren Fans das weltweit erste WM-Ticket. Das 4:0 (0:0) beim nur anfangs unbequemen Außenseiter Nordmazedonien war ein überzeugender letzter Schritt zur Endrunde im Winter 2022, mit dem in Skopje auch die Revanche für die 1:2-Blamage im Hinspiel gelang.