Letzte Nachrichten
Zahl der Todesopfer nach Vulkanausbruch in Indonesien steigt auf 34
Nach dem Ausbruch des indonesischen Vulkans Semeru ist die Zahl der Todesopfer auf 34 gestiegen. Das sei "der letzte Stand vor Ort, 34 Menschen sind gestorben, 17 werden vermisst", sagte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Fast 3700 Bewohner seien aus dem betroffenen Gebiet in Sicherheit gebracht worden.
Ermittlungen gegen Polizistin im Saarland wegen mutmaßlich gefälschter Impfpässe
Wegen mutmaßlich gefälschter Impfpässe hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken Ermittlungen gegen eine Polizeikommissarin aufgenommen. Die 32-Jährige Polizistin aus Neunkirchen soll die Pässe gefälscht und an Dritte weitergegeben haben, wie die Landespolizei des Saarlands am Montagabend mitteilte. Demnach wurde die Polizistin bereits am Freitag vom Dienst suspendiert. Weitere Schritte würden geprüft.
Chinas Wirtschaftswachstum zeigt "Bremsspuren" und verunsichert IWF
Das chinesische Wirtschaftswachstum zeigt "Bremsspuren": Zwar legten die Importe in die Volksrepublik zuletzt deutlich zu, das Wachstum bei den Exporten verlor allerdings an Fahrt und der Internationale Währungsfonds (IWF) äußerte sich bereits besorgt über das sich verlangsamende Wirtschaftswachstum Chinas. Hohe Risiken gehen weiterhin vom kriselnden Immobiliensektor des Landes und dort vor allem vom hochverschuldeten Evergrande-Konzern aus.
Chinas Exporte übertreffen Erwartungen von Analysten
Chinas Exporte haben im November kräftig zugelegt - allerdings weniger stark als in den Monaten zuvor. Die Ausfuhren der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt stiegen im Vorjahresvergleich um 22 Prozent, wie die chinesische Zollbehörde am Dienstag mitteilte. Damit übertrafen die Exporte die Erwartungen von Analysten, die mit 18 Prozent gerechnet hatten. Zugleich waren die Ausfuhren im Oktober mit rund 27 Prozent Wachstum im Vorjahresvergleich und im September mit 28 Prozent noch stärker gestiegen.
Großer Feuerwehreinsatz wegen Lagerfeuers in Wohnzimmer in Schwäbisch Hall
Mit einem Lagerfeuer in ihrem Wohnzimmer hat eine 51-Jährige im baden-württembergischen Schwäbisch Hall einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Wie die Polizei in Aalen am Dienstag mitteilte, entzündete die Frau das Feuer am Montagnachmittag in ihrer Dachgeschosswohnung in einem Tontopf. Die Feuerwehr wurde daraufhin wegen Rauchentwicklung alarmiert.
Polizei in Sachsen löst unangemeldete Demos gegen Coronamaßnahmen auf
In Sachsen hat die Polizei in mehreren Städten unangemeldete Demonstrationen gegen die aktuellen Coronamaßnahmen aufgelöst. Trotz Beschränkungen des Versammlungsrechts kamen unter anderem in Chemnitz, Freiberg und Zwönitz jeweils hunderte Menschen zusammen, wie die Polizei in Chemnitz am späten Montagabend mitteilte. Demnach war zuvor in sozialen Medien zur Teilnahme an sogenannten Spaziergängen gegen die Coronapolitik aufgerufen worden.
Studie: Korallenriffe im Indischen Ozean drohen in 50 Jahren abzusterben
Die Korallenriffe im westlichen Indischen Ozean drohen in 50 Jahren zu verschwinden. Dies ist das Ergebnis einer in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature Sustainability" vorgestellten Studie. Die Forscher weisen darin auf die negativen Effekte der Erderwärmung und der Überfischung auf die Korallenriffe hin, die nur 0,2 Prozent des Meeresgrundes bedecken, aber mindestens ein Viertel der Flora und Fauna in den Meeren beheimaten.
Industrieproduktion gestiegen - Lieferengpässe bereiten aber weiter Probleme
Lieferengpässe haben der Industrieproduktion in diesem Jahr wiederholt einen Dämpfer verpasst - im Oktober hat das produzierende Gewerbe nun wieder zugelegt. Ein Grund zur Entwarnung ist das nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) aber noch nicht. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht zwar einen "positiven Lichtblick", der weitere Ausblick für die Industriekonjunktur bleibe allerdings "verhalten".
Industrieproduktion zieht im Oktober wieder an
Nach dem Rückgang der Industrieproduktion im September wegen Lieferengpässen hat das produzierende Gewerbe im Oktober wieder zugelegt. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, stieg die Industrieproduktion saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vormonat um 3,2 Prozent. Die Produktion im gesamten verarbeitenden Gewerbe - also inklusive der Baubranche und dem Energiebereich - wuchs um 2,8 Prozent.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 432,2
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen lag der Wert bei 432,2. Am Vortag hatte er noch bei 441,9 gelegen, vor einer Woche bei 452,2. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 36.059 Neuinfektionen verzeichnet. Seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter insgesamt 6.222.020 Fälle gemeldet.
NBA: Wagner-Brüder verlieren mit Orlando klar gegen die Warriors
Trotz einer erneut guten Leistung von Rookie Franz Wagner haben die Orlando Magic eine Überraschung gegen NBA-Spitzenteam Golden State Warriors klar verpasst. Die Magic verloren 95:126 bei den Kaliforniern um Basketball-Superstar Stephen Curry, der 31 Punkte erzielte. Der 20-jährige Franz Wagner kam in rund 30 Minuten Spielzeit auf 15 Punkte, sechs Assists und vier Rebounds.
NFL: Johnson gewinnt Abwehrschlacht mit Patriots
Der deutsche Football-Spieler Jakob Johnson steuert mit den New England Patriots in der US-Profiliga NFL weiter auf Erfolgskurs. Das 14:10 gegen die Buffalo Bills war bereits der siebte Sieg nacheinander für das Team aus Foxborough. Johnson trug mit einem Block zum Touchdown bei, der den Patriots die Führung einbrachte.
Zeichen für Australian Open: Djokovic für ATP Cup gemeldet
Nach großen Zweifeln deuten erste Zeichen auf einen Start von Tennisstar Novak Djokovic bei den Australian Open hin. Der Grand-Slam-Rekordchampion, der sich zuletzt nicht klar zu seinem Impfstatus und einer Teilnahme am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres äußern wollte, steht auf der Meldeliste für das serbische Team beim ATP Cup (ab 1. Januar) in Sydney.
Stützle per Penalty erfolgreich - schwarzer Tag für Grubauer
Die deutsche Eishockey-Hoffnung Tim Stützle hat in der nordamerikanischen Profiliga NHL einen Lauf. Zwei Tage nach seinem Gala-Auftritt für die Ottawa Senators mit zwei Toren und einem Assist gegen Colorado Avalanche war der 19-Jährige auch gegen die New Jersey Devils spielentscheidend.
Trotz Viertelfinal-Kurs: DHB-Frauen denken weiter "von Spiel zu Spiel"
Drei Siege aus drei Spielen, eine perfekte Ausgangslage für die nächste Turnierphase und obendrein ein riesiges Selbstvertrauen: Die deutschen Handballerinnen starten in Spanien unter besten Voraussetzungen in die WM-Hauptrunde. Doch vom greifbaren Viertelfinale will die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) noch immer nicht sprechen.
Schwaches Abschneiden in der Youth League: Wolf und Elgert sehen vielfältige Gründe
U19-Nationaltrainer Hannes Wolf und Talententwickler Norbert Elgert von Schalke 04 führen vielfältige Gründe für das schlechte Abschneiden der deutschen Mannschaften in der UEFA Youth League an. "In anderen Ländern liegt der Fokus in dieser Altersklasse generell noch mehr auf dem Fußball, in Deutschland wird im Vergleich mehr Wert auf die Schule gelegt", sagte Wolf den Portalen Spox und Goal.
Friedensnobelpreisträgerin Malala fordert mehr US-Hilfe für afghanische Frauen
Die pakistanische Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai hat die USA zu einer stärkeren Unterstützung der Mädchen und Frauen in Afghanistan aufgerufen. "Afghanistan ist derzeit das einzige Land, in dem Mädchen keinen Zugang zur Sekundarbildung haben", sagte die 24-Jährige am Montag bei einem Treffen mit US-Außenminister Antony Blinken in Washington. "Es ist ihnen verboten zu lernen".
WHO rät von Behandlung Covid-Kranker mit dem Blut Genesener überwiegend ab
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat von der Behandlung von Covid-Patienten mit Plasma aus dem Blut Genesener in den meisten Fällen abgeraten. In einem am Dienstag im "British Medical Journal" veröffentlichten Artikel erklärte die WHO, dass die Behandlung bei Menschen mit leichter oder mittelschwerer Corona-Erkrankung nach "derzeitigen Erkenntnissen" weder "das Überleben verbessert" noch den Bedarf an künstlicher Beatmung verringert. Zudem sei es "kostspielig und zeitaufwändig".
Tausende Meeresschildkröten in Nicaragua legen unter Militärschutz ihre Eier
Tausende Meeresschildkröten haben am Wochenende an der Küste Nicaraguas unter Militärschutz ihre Eier gelegt. Zusammen mit den Umweltbehörden des Landes schützen Soldaten am Strand von La Flor in San Juan del Sur im Süden des Landes die Oliv-Bastardschildkröten, um zu verhindern, dass Anwohner aus benachbarten Gemeinden ihre Nester plündern. Die Schildkrötenart ist vom Aussterben bedroht.
Verkehrsminister planen laut Bericht deutliche Verschärfungen für Fahranfänger
Auf Fahranfänger in Deutschland könnten einem Bericht zufolge deutliche Verschärfungen zukommen. Wie die "Rheinische Post" (Dienstag) berichtete, planen die Verkehrsminister der Länder eine "umfassende Reform", um mit Blick auf junge Autofahrer für mehr Sicherheit zu sorgen. Das geht aus einem Beschlussvorschlag für die Ende dieser Woche tagende Verkehrsministerkonferenz von Bund und Ländern hervor, die der Zeitung vorliegt.
Kreise: Rap-Musiker Drake hat Rücknahme von Grammy-Nominierungen gefordert
Der kanadische Superstar Drake hat offenbar darum gebeten, dass seine beiden Grammy-Nominierungen in diesem Jahr zurückgezogen wurden. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus dem Künstler nahestehenden Kreisen erfuhr, sei die Entscheidung von Drake und seinem Management getroffen und von den Veranstaltern des prestigeträchtigen US-Musikpreises akzeptiert worden. Eine mit dem Vorgang vertraute Person beim Veranstalter Recording Academy bestätigte die Informationen.
Rohingya-Flüchtlinge verklagen Facebook auf 150 Milliarden Dollar Schadenersatz
Rohingya-Flüchtlinge haben die US-Plattform Facebook auf 150 Milliarden Dollar (133 Milliarden Euro) Schadenersatz verklagt. In der Klage, die am Montag bei einem Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht wurde, heißt es, die Algorithmen des US-Unternehmens förderten Desinformation und extremistisches Gedankengut, das zu Gewalt in der realen Welt führe. Dies habe die Leben hunderttausender Rohingya zerstört.
Juan Carlos beruft sich in Gerichtsstreit mit Ex-Geliebter in London auf Immunität
Im Streit mit seiner dänischen Ex-Geliebten Corinna zu Sayn-Wittgenstein hat der ehemalige spanische König Juan Carlos I. sich vor einem britischen Zivilgericht auf Immunität berufen. Wie ein Anwalt des ehemaligen Monarchen am Montag erklärte, berief er sich auf ein Gesetz, wonach jegliche Anschuldigungen gegen ihn vor den Obersten Gerichtshof Spaniens gebracht werden müssten.
Biden sucht vor Gespräch mit Putin Schulterschluss mit Europa
Vor dem mit Spannung erwarteten Gipfelgespräch zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Konflikt in der Ostukraine haben die USA den Schulterschluss mit ihren europäischen Verbündeten gesucht. Bei einer Telefonkonferenz am Montagabend brachten die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, USA, Frankreich, Italien und Großbritannien ihre "Entschlossenheit" zum Ausdruck, dass die "Souveränität" der Ukraine "respektiert" werden muss, wie der französische Elysée-Palast mitteilte.
US-Justizministerium reicht weitere Klage gegen texanisches Wahlrecht ein
Das US-Justizministerium hat eine weitere Klage gegen eine Wahlrechtsreform im Bundesstaat Texas eingereicht. Die Neueinteilung der Wahlbezirke in dem Südstaat sei mit "diskriminatorischer Absicht" geschehen, sagte Generalstaatsanwalt Merrick Garland am Montag. Die Pläne der in Texas regierenden Republikaner benachteiligten "schwarze und lateinamerikanische Wähler", fügte Garlands Stellvertreterin Vanita Gupta hinzu.
Sieg gegen Ungarn: DHB-Frauen als Gruppensieger in Hauptrunde
Die deutschen Handballerinnen haben die WM-Vorrunde in Spanien mit einer perfekten Bilanz abgeschlossen. Das DHB-Team von Bundestrainer Henk Groener sicherte sich am Montagabend in Lliria durch ein 25:24 (14:9) gegen den Olympia-Siebten Ungarn den Gruppensieg und nimmt damit die optimale Ausbeute von 4:0 Punkten in die Hauptrunde mit.
Frankreich schließt wegen neuer Corona-Welle Clubs für vier Wochen
Angesichts einer neuen Corona-Welle werden in Frankreich für vier Wochen Nachtclubs und Diskotheken geschlossen. Premierminister Jean Castex teilte am Montagabend in Paris mit, die betroffenen Einrichtungen müssten ab Freitag bis Anfang Januar zu bleiben. Die geschlossenen Unternehmen würden vom Staat unterstützt.
US-Präsident Biden boykottiert Olympische Winterspiele in Peking
US-Präsident Joe Biden wird mit seiner Regierung den Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) fernbleiben. Diesen diplomatischen Boykott verkündete das Weiße Haus am Montag. US-Sportler dürfen aber an den Wettkämpfen teilnehmen.
USA verkünden diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking
Die USA haben wegen Menschenrechtsverletzungen in China einen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking verkündet. Zu den Spielen im kommenden Februar werden keine Diplomaten und Regierungsvertreter entsandt, wie das Weiße Haus am Montag mitteilte. US-Athleten dürfen aber teilnehmen.
US-Behörden prüfen geplanten Börsengang von Trumps Online-Netzwerk
Die zuständigen US-Behörden haben Untersuchungen zum geplanten Börsengang des Online-Netzwerks von Ex-Präsident Donald Trump eingeleitet. Wie am Montag bekannt wurde, erhielt Trumps Partnerunternehmen Digital World Acquisition Corp (DWAC) Auskunftsanfragen der Börsenaufsicht SEC sowie der Finanzmarktaufsicht Finra. Die SEC forderte demnach unter anderem Angaben zu Vorstandssitzungen und der Identität bestimmter Investoren, die Finra erfragte Informationen zu früheren Aktienaktivitäten der DWAC.
Weißes Haus skizziert Vorgehen im Fall eines russischen Angriffs auf die Ukraine
Vor dem Videogipfel zwischen US-Präsident Joe Biden und Russlands Staatschef Wladimir Putin hat das Weiße Haus mögliche Szenarien für den Fall eines russischen Angriffs auf die Ukraine skizziert: Die USA seien dann zu "harten Wirtschaftssanktionen" und zur Stationierung weiterer Soldaten in Osteuropa bereit, sagte ein ranghoher Regierungsvertreter am Montag in Washington. Eine direkte militärische Antwort ziehe Washington derzeit nicht in Betracht.
Weißes Haus: Biden stimmt sich vor Videogipfel mit europäischen Verbündeten ab
US-Präsident Joe Biden will sich vor seinem Videogipfel mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin mit seinen europäischen Verbündeten abstimmen. Ein Vertreter des Weißen Hauses sagte am Montag in Washington, Biden werde noch im Laufe des Tages "mit wichtigen europäischen Verbündeten reden, um seine Botschaft abzustimmen". Nach dem Videogipfel mit Putin am Dienstag werde Biden den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj informieren.