Letzte Nachrichten
Flick nimmt Werner in Schutz
Bundestrainer Hansi Flick hat Stürmer Timo Werner gegen Kritik verteidigt. "Es wird ein bisschen unterschätzt, was er für die Mannschaft leistet. Bei ihm ist wirklich Bereitschaft da, Wege zu gehen, den Gegner unter Druck zu setzen. Er schafft Räume vor der Abwehr", sagte Flick vor dem Fußball-Klassiker am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF) in München gegen England.
Ehemaliger Übergangspräsidentin Boliviens drohen 15 Jahre Haft
Der im Zusammenhang mit einem angeblichen Staatsstreich in Bolivien angeklagten ehemaligen Übergangspräsidentin Jeanine Áñez droht eine lange Haftstrafe. Generalstaatsanwalt Juan Lanchipa erklärte am Montag, dass er in dem wiederaufgenommenen Prozess gegen Áñez 15 Jahre Haft beantragen will. In dem Verfahren werden der 54-Jährigen "Pflichtverletzung" und verfassungswidrige Beschlüsse in ihrer Zeit als Senatorin vorgeworfen.
Mexikos Staatschef bleibt Bidens Amerika-Gipfel fern
Es sollte der Beginn besserer Beziehungen zwischen den USA und den lateinamerikanischen Ländern werden - doch der Beginn des Amerika-Gipfels hat die Spaltung deutlich gemacht. Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador machte am Montag seine Drohung wahr und blieb dem Gipfel fern, nachdem Kuba, Nicaragua und Venezuela nicht eingeladen worden waren. Damit wolle er gegen die seit "Jahrhunderten" andauernde Politik der "Ausgrenzung" protestieren.
Betriebsrat der Bahn berichtet von Stress wegen Neun-Euro-Ticket an Pfingsten
Die Personalvertretung der Deutschen Bahn hat nach dem Pfingstwochenende mit Neun-Euro-Ticket von einer hohen Belastung für die Mitarbeiter berichtet. "Die Neun-Euro-Aktion hat erwartungsgemäß einen großen Ansturm auf die Regionalzüge ausgelöst, der bundesweit zu deutlich mehr Fällen von Überlastung geführt hat", sagte der Vize-Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats DB Regio, Ralf Damde, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben).
USA verdächtigen Russland des Diebstahls ukrainischen Getreides
US-Außenminister Antony Blinken hat den Verdacht geäußert, dass Russland ukrainisches Getreide für den eigenen Profit stiehlt. Berichte, wonach Russland ukrainisches Getreide beschlagnahmt, um dieses selbst zu verkaufen, nannte Blinken am Montag in Washington "glaubwürdig". Er erhob außerdem den Vorwurf, dass Moskau durch die Blockade ukrainischer Getreideausfuhren die Welt "erpressen" wolle.
Wieder kein Sieg für Frankreich - Hängepartie in Wien
Wieder kein Sieg für Weltmeister Frankreich in der Nations League, Hängepartie für Österreich: Wegen eines Stromausfalls wurde die Heimspielpremiere des neuen Nationaltrainers Ralf Rangnick gegen Dänemark erst mit 90-minütiger Verspätung angepfiffen.
Boris Johnson übersteht parteiinternes Misstrauensvotum
Der britische Premierminister Boris Johnson hat das Misstrauensvotum seiner eigenen konservativen Partei überstanden. 211 Abgeordnete der Tories stimmten am Montagabend in London für Johnsons Verbleib als Parteivorsitzender und somit auch als Premier, 148 Parlamentarier sprachen ihm allerdings das Misstrauen aus. 32 Stimmen fehlten am Ende, um Johnson zum Rücktritt zu zwingen.
Umweltminister der Dominikanischen Republik in seinem Büro erschossen
Der Umweltminister der Dominikanischen Republik ist in seinem Büro erschossen worden. Der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden, er sei mit Umweltminister Orlando Jorge Mera befreundet gewesen, teilte ein Sprecher des Präsidialamts in Santo Domingo am Montag mit. Zu den Motiven der Bluttat werde noch ermittelt.
Baerbock lobt Pakistans Engagement für Afghanistan-Flüchtlinge
Vor ihrem Besuch in Pakistan hat Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) das Engagement des südasiatischen Landes bei der Evakuierung von Menschen aus dem Nachbarland Afghanistan gelobt. Pakistan sei wie kein anderes Land von den Auswirkungen der Krise in Afghanistan betroffen und "gleichzeitig für uns ein Schlüsselpartner, um die Menschen aus Afghanistan in Sicherheit zu bringen, für die wir Verantwortung tragen", erklärte Baerbock am Montagabend vor ihrer Abreise.
Misstrauensvotum gegen britischen Premier Johnson begonnen
In London hat das parteiinterne Misstrauensvotum gegen Premierminister Boris Johnson begonnen. Die Abgeordneten von Johnsons konservativer Partei kamen am Montag zur Abstimmung über das Schicksal des Regierungschefs zusammen. Die Abstimmung soll bis 21.00 Uhr MESZ dauern, das Ergebnis wird für etwa eine Stunde nach Ende des Votums erwartet.
Selenskyj warnt vor andauernder Blockade der Getreide-Exporte
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat wegen des russischen Krieges gegen sein Land vor einer immer dramatischeren Blockade der Getreide-Exporte gewarnt. Die blockierte Menge des für den Export bestimmten Getreides aus der Ukraine könnte sich bis "zum Herbst" auf 75 Millionen Tonnen verdreifachen, sagte Selenskyj am Montag. Vor der russischen Invasion war die Ukraine der weltweit viertgrößte Exporteur von Weizen und Mais.
Johnson muss sich am Montagabend parteiinternem Misstrauensvotum stellen
In der "Partygate"-Affäre ist der Druck auf Boris Johnson immens gewachsen - nun muss sich der britische Premierminister einem Misstrauensvotum seiner eigenen konservativen Partei stellen. Die notwendige Zahl entsprechender Anträge von Tory-Abgeordneten sei erreicht worden, teilte das zuständige Parteikomitee am Montag mit. Johnsons Sprecher erklärte, der Premier begrüße das bereits für Montagabend angesetzte Votum als Chance, "Partygate" hinter sich zu lassen und "nach vorn zu schauen".
Landwirtschaftsminister Özdemir legt Dienstag Tierwohl-Konzept vor
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) will Dienstag sein Konzept für eine verpflichtende staatliche Tierwohlkennzeichnung für Fleischprodukte präsentieren. Bei der Finanzierung lägen die Vorschläge auf dem Tisch – "und wesentliche Akteure habe ich auf meiner Seite", sagte er der "Welt am Sonntag". Allerdings kritisierten Umwelt- und Verbraucherschützer kurz vor der Präsentation mangelnden Tierschutz.
London stürzt nach Thronjubiläum in ein Verkehrschaos
Die britische Hauptstadt London hat nach den viertägigen Feierlichkeiten zum 70. Thronjubiläum von Königin Elizabeth II. ein Verkehrschaos erlebt. Mehrere Stationen der Londoner U-Bahn waren wegen eines 24-stündigen Streiks der Verkehrsgewerkschaft RMT am Montag gesperrt, der Ausfall hunderter Flüge und massive Verspätungen des Eurostar-Schnellzugs verschärften die Lage zusätzlich. Die Londoner Behörden riefen Pendler auf, Fahrten mit der U-Bahn bis Dienstagmorgen zu vermeiden.
Elon Musk wirft Twitter in Übernahmepoker Zurückhalten von Informationen vor
Der Tech-Milliardär Elon Musk hat Twitter mit dem Rückzug seines Kaufangebots gedroht, weil das Unternehmen ihm angeblich Informationen und Daten vorenthält. Twitter habe "einen klaren Verstoß" gegen seine "Verpflichtungen im Rahmen der Fusionsvereinbarung verübt", hieß es in einem am Montag veröffentlichten Börsendokument. Musk behalte "sich alle daraus resultierenden Rechte vor, einschließlich seines Rechts, die Transaktion nicht zu vollziehen, und seines Rechts, die Fusionsvereinbarung zu kündigen".
Wirtschaftsminister Habeck zu Auftakt von Nahost-Reise in Israel
Zum Auftakt seiner viertägigen Nahost-Reise ist Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Montag nach Israel gereist. Bei den Gesprächen in der Region geht es vor allem um die Zusammenarbeit bei der Energiewende und beim Klimaschutz. Gerade in dieser Region werde deutlich, "wie sehr Sicherheitspolitik und Klimapolitik zusammengeführt werden müssen und wie dringend es ist, die Erderhitzung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen", sagte Habeck.
US-Radsportidol LeMond kämpft gegen Leukämie
Das US-Radsportidol Greg LeMond kämpft gegen Blutkrebs. Der dreimalige Gewinner der Tour de France (zwischen 1986 und 1990) gab seine Leukämie-Erkrankung am Montag auf seiner Homepage bekannt. "Zum Glück handelt es sich um eine Krebsform, die behandelbar ist", ließ der 60-Jährige wissen.
Zwei Festnahmen nach erneuten mysteriösen Nadel-Attacken in Frankreich
In Frankreich sind nach einer erneuten Häufung mysteriöser Nadel-Attacken zwei Männer festgenommen worden. Im südfranzösischen Toulon soll ein 20-jähriger Tatverdächtiger bei einem Konzert am Strand mit einer Nadel oder Spritze Besucher gestochen haben. In Vic-Fezensac im Südwesten wird einem Mann ein ähnlicher Angriff auf Festivalbesucher zur Last gelegt. In Frankreich werden seit Anfang des Jahres immer wieder derartige Attacken verübt.
Ukrainische Armee erleidet Rückschläge im Kampf um Sjewjerodonezk
Inmitten der erbitterten Kämpfe um die strategisch wichtige Stadt Sjewjerodonezk hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Donbass-Region im Osten des Landes besucht. Er besichtigte dabei nach Angaben des Präsidialamtes Kommandoposten und Stellungen an der Front. Regionalgouverneur Serhij Gajdaj sagte am Montag, die Lage für die ukrainische Armee in Sjewjerodonezk habe sich nach jüngsten Erfolgen wieder "verschlechtert". Großbritannien kündigte derweil an, die Ukraine mit der Lieferung von Mehrfachraketenwerfern zu unterstützen.
Forderungen nach dauerhaft günstigem Nahverkehrsticket und weiteren Entlastungen
Zur Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern wurden das Neun-Euro-Ticket und Zuschüsse auf den Weg gebracht - doch dies geht vor allem den Kommunen nicht weit genug. Der Städte- und Gemeindebund forderte am Wochenende nicht nur eine dauerhaft günstige Lösung für den Nahverkehr, sondern auch weitere Entlastungen der Menschen angesichts steigender Energiepreise. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich versprach "noch vor der Sommerpause weitere Entscheidungen" bei Entlastungen.
EU-Parlament stimmt über Teile des Klimapakets ab
Das Europäische Parlament stimmt am Mittwoch über seine Position zu Teilen des von der EU angestrebten Klimapakets ab. Dabei geht es unter anderem um eine Reform des europäischen Emissionshandels (ETS), durch die der Handel mit CO2-Zertifikaten auf den Straßenverkehr und Gebäude ausgeweitet würde. Auch über eine CO2-Grenzabgabe für Importe bestimmter Produkte stimmen die Parlamentarier ab.
Irakisches Gericht spricht Deutschen in Antiquitätenschmuggel-Prozess frei
Im Irak ist ein Deutscher in einem Prozess um mutmaßlichen Antiquitätenschmuggel freigesprochen worden. Bei der Urteilsverkündung vor einem Strafgericht in der Hauptstadt Bagdad hieß es am Montag, gegen den 60-Jährigen Berliner lägen "keine ausreichenden Beweise" vor. Sein Mitangeklagter, ein 66-jähriger Brite, wurde hingegen zu 15 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
Bundesregierung arbeitet an Konzept für Wohngemeinnützigkeit
Angesichts drohender Mieterhöhungen will die Bundesregierung die geplante Wohngemeinnützigkeit bald anpacken. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbauministerium, Sören Bartol (SPD), sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag, "wir haben mit der Arbeit am Konzept bereits begonnen". Derweil hält die Kritik am Wohnungskonzern Vonovia wegen der Pläne, Mieten künftig im Rahmen der Inflation zu erhöhen, an.
Klassiker gegen England: Flick hält sich bedeckt
Hansi Flick hütet seine Aufstellung vor dem Klassiker in der Nations League am Dienstag (20.45 Uhr/ZDF) in München wie ein Staatsgeheimnis. "Es wird der ein oder andere Wechsel stattfinden, es kommen mehrere Spieler infrage", sagte er, aber: "Wir haben unsere Überlegungen noch nicht abgeschlossen."
Debatte über Einführung von Steuer auf Krisengewinne gewinnt an Fahrt
SPD-Chef Lars Klingbeil findet sie "sehr überlegenswert" - Ökonomen sind uneins: Die Debatte über die Einführung einer Steuer auf übermäßige Unternehmensgewinne in Kriegs- und Krisenzeiten gewinnt an Fahrt. Nach Informationen der "Welt" will Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) schon am kommenden Freitag im Bundesrat im Rahmen einer Gesetzesinitiative über die Einführung einer sogenannten Übergewinnsteuer abstimmen lassen. Auch von den Grünen kommt Zuspruch.
Zehn Tote bei mehreren Schusswaffenangriffen in den USA
Erneut sind in den USA binnen weniger Stunden mehrere Menschen durch Schusswaffengewalt gestorben. Bei vier verschiedenen Vorfällen starben am Wochenende zehn Menschen, mehr als 30 weitere wurden verletzt. In Chattanooga im Bundesstaat Tennessee kamen laut Polizei zwei Menschen durch Schüsse ums Leben, ein weiterer wurde totgefahren. Bei Schusswaffenangriffen in Philadelphia sowie in den Staaten Michigan und South Carolina starben sieben weitere Menschen.
Medien: Liverpool lehnt erstes Bayern-Angebot für Mane ab
Der FC Liverpool hat das erste Angebot von Bayern München für Angreifer Sadio Mane offenbar abgelehnt. Wie englische Medien berichten, ist der deutsche Fußball-Rekordmeister demnach mit einer Ablösesumme von 25 Millionen Pfund (29,2 Millionen Euro) in den Transferpoker eingestiegen. Die Summe soll sich aus einer Fixsumme von 21 Millionen Pfund (24,5) und erfolgsabhängigen Zusatzzahlungen von vier Millionen Pfund (4,7) zusammensetzen.
Medien: Kramer neuer Trainer auf Schalke
Frank Kramer wird nach übereinstimmenden Medienberichten neuer Trainer bei Bundesliga-Aufsteiger Schalke 04. Der 50-Jährige wird demnach schon am Dienstag bei den Knappen vorgestellt. Das meldeten Sky, Bild und WAZ am Montag.
Johnson muss sich parteiinternem Misstrauensvotum stellen
Der durch "Partygate"-Affäre und andere Skandale unter Druck geratene britische Premierminister Boris Johnson muss sich einem Misstrauensvotum seiner Konservativen Partei stellen. Die notwendige Anzahl an entsprechenden Anträgen der Tory-Abgeordneten sei erreicht worden, teilte der Vorsitzende des zuständigen Komitees, Graham Brady, mit. Entsprechend der Regeln werde deshalb zwischen 18.00 und 20.00 Uhr (19.00 und 21.00 Uhr MESZ) eine Abstimmung stattfinden.
Bergungsarbeiten nach Zugunglück bei Garmisch-Partenkirchen laufen weiter
Die Einsatzkräfte haben nach dem schweren Zugunglück in Burgrain bei Garmisch-Partenkirchen am Pfingstmontag die Bergungsarbeiten fortgesetzt. Mit schwerem Gerät und speziellen Bergekränen arbeiteten die Helfer weiter an der Unglücksstelle, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim sagte. Derweil sei der Zustand eines noch in Lebensgefahr schwebenden Insassen des Unglückszugs unverändert.
Wirtschaftsminister Habeck zu Reise in den Nahen Osten aufgebrochen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ist am Montag zu einer viertägigen Reise in den Nahen Osten aufgebrochen. Gerade in dieser Region werde deutlich, "wie sehr Sicherheitspolitik und Klimapolitik zusammengeführt werden müssen und wie dringend es ist, die Erderhitzung auf ein erträgliches Maß zu begrenzen", sagte Habeck vor Beginn seiner Reise. Sie führt ihn zunächst nach Israel und in die palästinensischen Gebiete, bevor der Minister zum Abschluss nach Jordanien weiterreist.
Lawrow muss wegen verweigerter Überflugrechte Besuch in Serbien absagen
Der für Montag und Dienstag geplante Besuch des russischen Außenministers Sergej Lawrow in Belgrad ist geplatzt. Die Nachbarländer Serbiens hätten sich geweigert, "dem Flugzeug von Sergej Lawrow, das nach Serbien fliegen wollte, den Überflug zu erlauben", sagte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen.