Letzte Nachrichten
Tatverdächtiger nach Schusswaffenangriff in Maine tot aufgefunden
Mehr als zwei Tage nach einem Schusswaffenangriff im US-Bundesstaat Maine mit 18 Toten ist der Tatverdächtige tot aufgefunden worden. Wie US-Medien am Freitag (Ortszeit) berichteten, hatte sich der mutmaßliche Täter selbst eine Schusswunde zugefügt. Seine Leiche wurde nach Polizeiangaben etwa 13 Kilometer außerhalb der Kleinstadt Lewiston in der Nähe einer Wiederverwertungsanlage entdeckt, in der der Verdächtige gearbeitet hatte. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt, die Behörden kündigten für den späten Abend eine Pressekonferenz an.
Nouripour fordert Verbesserung der "Terrorabwehr" in Deutschland
Grünen-Chef Omid Nouripour hat vor einer wachsenden Gefahr vor Anschlägen in Deutschland gewarnt und eine Stärkung der Sicherheitsbehörden gefordert. "Wir müssen die Fähigkeiten von Polizei und Nachrichtendiensten spürbar steigern. Das gilt für Personal wie auch für Ausrüstung", sagte Nouripour den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). "Dazu ist eine gesamtstaatliche Anstrengung nötig. Bund und Länder sollten sich schnell zusammensetzen und Lösungen finden. Wir brauchen einen Ruck, um die Terrorabwehr zu verbessern", sagte er.
Verstappen vorn: Weltmeister mit Bestzeit im Mexiko-Training
Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat einen vielversprechenden Start in das Rennwochenende von Mexiko erwischt. Der Red-Bull-Star setzte im freien Training in 1:18,686 Minuten die Bestzeit und akklimatisierte sich schnell an die Höhenluft im stimmungsvollen Autodromo Hermanos Rodriguez.
UN-Vollversammlung nimmt Resolution zu "humanitärer Waffenruhe" im Gazastreifen an
Die UN-Vollversammlung in New York hat mit großer Mehrheit eine "sofortige humanitäre Waffenruhe" im Gazastreifen gefordert. Bei einer Dringlichkeitssitzung am Freitag stimmten von den 193 Mitgliedstaaten der UNO 120 Staaten für die Resolution, 14 Staaten stimmten dagegen, 45 Staaten enthielten sich. Israel kritisierte den Text, der die Hamas mit keinem Wort erwähnt, als "infam" und "dunklen Tag für die UNO".
Evakuierung von Touristen aus von Hurrikan verwüstetem Acapulco läuft an
Im von Hurrikan "Otis" verwüsteten mexikanischen Badeort Acapulco ist die Evakuierung von Touristen angelaufen. "Der Flughafen von Acapulco ist bereits wieder für eine Luftbrücke geöffnet worden", sagte Verteidigungsminister Luis Cresencio Sandoval am Freitag vor Journalisten in Mexiko-Stadt. Kommerzielle Fluggesellschaften würden Ärzte einfliegen und Touristen und Einheimische ausfliegen, sagte der Minister. Ihm zufolge ist die Landebahn beim Durchzug des Hurrikans weitgehend unbeschädigt geblieben.
Duell der Sieglosen: Bochum und Mainz weiter im Keller
Viel Kampf, wenig Fußball, und jede Menge Drama: Beim Duell der Sieglosen blieb das Happy End aus - die Schlussphase hatte es aber in sich. Nach ihrem 2:2 (1:0) stecken der VfL Bochum und der FSV Mainz 05 weiter im Tabellenkeller der Bundesliga fest - nach neun Spieltagen noch immer ohne Dreier und mit schwindender Hoffnung im Abstiegskampf.
UN-Resolution für sofortige "humanitäre Waffenruhe" im Gazastreifen verabschiedet
Drei Wochen nach Beginn des Krieges zwischen der radikalislamischen Hamas und Israel hat die UN-Generalversammlung in New York mit großer Mehrheit eine "sofortige humanitäre Waffenruhe" im Gazastreifen gefordert. Von den 193 Mitgliedstaaten der UNO stimmten am Freitag bei einer Dringlichkeitssitzung 120 Staaten für die völkerrechtlich nicht bindende Resolution, 14 Staaten stimmten dagegen, 45 Staaten enthielten sich. Israel und die USA kritisierten die Resolution, weil sie die Hamas, die Israel Anfang Oktober brutal angegriffen hatte, nicht erwähnt.
Handball: Füchse Berlin geben ersten Punkt ab
Die Füchse Berlin haben in der Handball-Bundesliga leichtfertig den elften Sieg im elften Saisonspiel vergeben. Beim VfL Gummersbach vermied der Tabellenführer am Freitagabend bei einem letztlich mühsamen 30:30 (16:11) immerhin knapp seine erste Saisonniederlage nach wettbewerbsübergreifend 13 Siegen.
FIFA bestätigt: Tonali für alle Wettbewerbe gesperrt
Die zehnmonatige Sperre für Italiens Fußball-Nationalspieler Sandro Tonali ist von der FIFA bestätigt worden. Der Weltverband gab dem entsprechenden Antrag des italienischen Verbands FIGC am Freitag statt, den Bann auf alle internationalen Wettbewerbe auszudehnen. Der in einen Wettskandal verwickelte Mittelfeldspieler von Newcastle United aus der englischen Premier League muss seine Sperre sofort antreten.
Siegesserie gerissen: Zverev verpasst Halbfinale in Wien
Nach sieben Siegen in Folge ist die Wiener Erfolgsserie von Alexander Zverev gerissen. Der Tennis-Olympiasieger unterlag im Viertelfinale des ATP-Turniers dem an Position drei gesetzten Russen Andrej Rublew am Freitagabend 1:6, 7:6 (7:5), 6:3.
Trumps Tochter Ivanka soll in Betrugsprozess gegen ihren Vater aussagen
Im Betrugsprozess gegen den früheren US-Präsidenten Donald Trump soll dessen Tochter Ivanka aussagen. Der zuständige New Yorker Richter Arthur Engoron wies am Freitag einen Antrag der Verteidigung ab, eine Vorladung der 41-Jährigen durch die Staatsanwaltschaft für ungültig zu erklären. Er gab Ivanka Trump zugleich Zeit bis zum 1. November, Rechtsmittel gegen die Entscheidung einzulegen.
Israels Armee: Bodeneinsatz im Gazastreifen wird in der Nacht ausgeweitet
Die israelische Armee will nach eigenen Angaben ihren Einsatz von Bodentruppen im Gazastreifen in der Nacht zum Samstag ausdehnen. Die Bodentruppen "weiten ihre Bodenoperation heute Nacht aus", kündigte Armeesprecher Daniel Hagari am Freitagabend an. UN-Generalsekretär António Guterres warnte angesichts der Lage der Zivilbevölkerung im Gazastreifen vor einer "beispiellosen Lawine menschlichen Leids".
"Verantwortungsvoller" Wettbewerb: Biden trifft chinesischen Außenminister Wang
Der chinesische Außenminister Wang Yi hat bei seinem Washington-Besuch US-Präsident Joe Biden getroffen. Biden betonte dabei am Freitag nach Angaben des Weißen Hauses, "dass die USA und China den Wettbewerb in ihren Beziehungen verantwortungsvoll managen und offene Kommunikationskanäle unterhalten müssen".
Fortuna stürmt auf Platz eins - Fürth deklassiert Osnabrück
Fortuna Düsseldorf ist an die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga gestürmt und hat das Debüt von Eintracht Braunschweigs Interimstrainer Marc Pfitzner verdorben. Die Fortuna gewann zum Auftakt des elften Spieltags 4:1 (2:0) beim Tabellenletzten und kletterte zumindest bis Samstag auf Platz eins. Auch Braunschweigs Niedersachsen-Rivale VfL Osnabrück kassierte mit 0:4 (0:1) bei Greuther Fürth eine empfindliche Pleite.
Nach "MVT"-Chaos: DFB-Frauen bescheren Hrubesch Traum-Debüt
Die deutschen Fußballerinnen blenden die Posse um Martina Voss-Tecklenburg erfolgreich aus. Lea Schüller beschert Interims-Bundestrainer Horst Hrubesch beim klaren Sieg gegen Wales ein Traumdebüt.
Sprecher: Israels Armee wird Bodeneinsatz im Gazastreifen in der Nacht ausweiten
Die israelische Armee will nach eigenen Angaben ihren Einsatz von Bodentruppen im Gazastreifen in der Nacht zum Samstag ausdehnen. Die Bodentruppen "weiten ihre Bodenoperation heute Nacht aus", kündigte Armeesprecher Daniel Hagari am Freitagabend an. Bereits in den beiden Vornächten hatte die israelische Armee Bodeneinsätze mit Panzern in dem Palästinensergebiet ausgeführt.
68 Tage nach Kuss-Skandal: Hermoso mit Traum-Comeback
Fußball-Weltmeisterin Jenni Hermoso hat nach dem Kuss-Skandal um den ehemaligen Verbandspräsident Luis Rubiales ihr Comeback für die spanische Fußballerinnen gegeben - und ist gleich zur Spielerin des Spiels geworden. Die 33-Jährige wurde am Freitag im Nations-League-Spiel in Italien in der 68. Minute eingewechselt - 68 Tage nach dem folgenschweren Vorfall bei der WM-Siegerehrung - und erzielte in der 89. Minute den entscheidenden Treffer zum 1:0-Endstand.
Nach "MVT"-Theater: Schüller rettet wieder Hrubeschs Debüt
Doppelpackerin Lea Schüller hat die deutschen Fußballerinnen nach dem "MVT"-Theater zum bitter nötigen Pflichtsieg geführt und Horst Hrubesch schon wieder ein gelungenes Debüt beschert. Ohne die verletzte Kapitänin Alexandra Popp gewann der zweimalige Weltmeister beim Einstand von Interimstrainer Hrubesch in der Nations League letztlich deutlich mit 5:1 (1:1) gegen Wales.
Ex-Premierminister Boris Johnson heuert bei rechtsgerichtetem Sender GB News an
Der frühere britische Premierminister Boris Johnson kehrt zu seinen beruflichen Wurzeln als Journalist zurück: Vom kommenden Jahr an werde er als Moderator, Programm-Macher und Kommentator im Sender GB News zu sehen sein, teilte Johnson am Freitag mit. "Ich werde über die großen Möglichkeiten und Herausforderungen für das 'globale Britannien' sprechen - und warum uns die besten Zeiten noch bevorstehen", betonte er.
Angriff auf niederländischen Rechtspopulisten: Partei setzt Wahlkampf aus
Nach dem Angriff eines Mannes mit einem Regenschirm auf den niederländischen Politiker Thierry Baudet hat dessen rechtspopulistische Partei Forum für Demokratie ihren Wahlkampf ausgesetzt. Baudet habe eine leichte Gehirnerschütterung erlitten, es gehe ihm den Umständen entsprechend, teilte die Partei am Freitag mit.
Bund bestätigt Gespräche mit Siemens Energy über Garantien
Die Bundesregierung hat Gespräche mit dem kriselnden Energietechnikkonzern Siemens Energy bestätigt. Die Regierung sei mit dem Unternehmen "in intensiven Gesprächen", sagte am Freitag eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums in Berlin. Siemens-Energy-Aufsichtsratschef Joe Kaeser betonte in der "Welt am Sonntag", es gehe lediglich um staatliche Garantien. "Das Unternehmen benötigt erkennbar kein Geld vom Staat."
Papst ermöglicht Disziplinarverfahren gegen missbrauchsverdächtigen Ex-Jesuiten
Der international bekannte Mosaikkünstler und ehemalige Jesuit Marko Rupnik muss mit einem kirchlichen Verfahren wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs von mehreren Ordensschwestern rechnen. Papst Franziskus habe die zuständige kirchliche Behörde gebeten, die Verjährungsfrist aufzuheben und Ermittlungen gegen den slowenischen Geistlichen aufzunehmen, teilte der Vatikan am Freitag mit. "Der Papst ist fest davon überzeugt, (...) dass die Kirche die Leidenden aufmerksam anhören muss".
Bericht: Volkswagen will 2000 Stellen bei Software-Tochter Cariad streichen
Der Autohersteller Volkswagen will einem Medienbericht zufolge 2000 Stellen bei seinem Software-Tochterunternehmen Cariad streichen. Der Vorstand habe einem entsprechenden Konzept in einer Sitzung zugestimmt, berichtete das "Manager Magazins" am Freitag. Der Stellenabbau sei Teil eines Sanierungsplans für Cariad und soll demnach 2024 beginnen.
Tausende demonstrieren in Jordanien gegen Israels Luftangriffe auf Gazastreifen
In Jordanien haben tausende Menschen gegen die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen demonstriert und eine Annullierung des 1994 mit Israel geschlossenen Friedensvertrags gefordert. Begleitet von einem großen Polizeiaufgebot gingen am Freitag in der Hauptstadt Amman mindestens 5000 Menschen auf die Straße, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Viele von ihnen hatten Palästinenserflaggen und jordanische Fahnen bei sich.
"Hartes Jahr" für Cognac-Hersteller Rémy Cointreau wegen sinkender Verkäufe
Der französische Wein- und Spirituosen-Hersteller Rémy Cointreau hat wegen sinkender Verkäufe Kostensenkungen in Höhe von 100 Millionen Euro angekündigt. "Dieses Jahr ist ein sehr hartes Jahr für uns", sagte Finanzvorstand Luca Marotta am Freitag bei einer Telefonkonferenz mit Investoren. Im ersten geschäftlichen Halbjahr von April bis September fielen die Verkaufszahlen des Konzerns um 26,6 Prozent auf 636,7 Millionen Euro.
Macron kritisiert Israels Vorgehen im Gazastreifen - Scholz betont "Solidarität"
Nach der EU-Gipfeleinigung zum Nahost-Krieg sind die unterschiedlichen Haltungen Deutschlands und Frankreichs wieder offen zutage getreten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verschärfte zum Abschluss der Beratungen am Freitag seinen Tonfall gegenüber Israel und übte Kritik an dem Vorgehen des Landes im Gazastreifen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hob dagegen die Solidarität der 27 Mitgliedsländer mit Israel hervor.
Polizisten retten in Hessen verwahrlostes Minischwein von Balkon
Polizisten haben im hessischen Sinntal ein verwahrlostes Minischwein von einem Balkon gerettet. Nachbarn informierten am Donnerstag die Beamten darüber, dass das Tier in dem offenbar seit Wochen unbewohnten Haus zurückgelassen wurde, wie das Polizeipräsidium in Offenbach am Freitag berichtete. Tatsächlich war das Schwein verwahrlost, abgemagert und brauchte dringend Futter. Eine Wasserschüssel auf dem zwei Quadratmeter kleinen Balkon war voller Sägespäne.
Zweieinhalb Jahre Haft für Putzkraft wegen sexueller Übergriffe auf Patientinnen
Wegen sexueller Übergriffe auf hochbetagte Klinikpatientinnen hat das Landgericht Detmold in Nordrhein-Westfalen eine Putzkraft zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Richterinnen und Richter sahen es am Freitag nach Angaben einer Gerichtssprecherin als erwiesen an, dass sich der 60-jährige Angeklagte an vier Frauen im Alter von 87 und 88 Jahren verging.
Stationäre Grenzkontrollen verlängert - 3700 unerlaubte Einreisen in zehn Tagen
In den ersten zehn Tagen stationärer Kontrollen an den Grenzen zu Polen, Tschechien und der Schweiz hat die Bundespolizei 3700 unerlaubte Einreisen registriert. Wie eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Freitag weiter sagte, wurden die Kontrollen wegen der anhaltend hohen Ankunftszahlen und Schleuseraktivitäten "für weitere 20 Tage" verlängert. CDU-Chef Friedrich Merz warnte unterdessen angesichts hoher Geflüchtetenzahlen vor einer Überlastung von Schulen und Nachteilen auch für deutsche Schüler.
Freispruch für Erzieherinnen nach Tod von Kitakind in Gelsenkirchen
Nach dem Tod eines Zweijährigen in einer Gelsenkirchener Kita hat das Amtsgericht der Stadt zwei Erzieherinnen vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Die Voraussetzungen für eine Verurteilung lägen nicht vor, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag. Dem Gericht zufolge konnten die Erzieherinnen das Unglück nicht vorhersehen.
Serie von Bombendrohungen gegen Schulen und Behörden reißt nicht ab
Die seit mehreren Tagen andauernde Serie von Bombendrohungen gegen Schulen und Behörden in Deutschland reißt nicht ab. Am Freitag wurden nach Angaben der Polizei in mehreren Bundesländern wieder zahlreiche Einrichtungen per E-Mail bedroht, darunter etwa Schulen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sowie das Rathaus von Erfurt in Thüringen. Nirgendwo wurden laut Polizei gefährliche Gegenstände gefunden.
Macron fordert "humanitäre Waffenruhe" im Gazastreifen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich für humanitäre Zwecke für eine Waffenruhe im Konflikt zwischen der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas und Israel ausgesprochen. Eine "humanitäre Waffenruhe" sei derzeit angebracht, um für den Schutz der Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu sorgen, sagte Macron am Freitag zum Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel. Diese Forderung geht darüber hinaus, was die EU-Staats- und Regierungschefs in ihrer gemeinsamen Erklärung gefordert hatten.