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Weltwirtschaftsforum: Corona hat Gleichberechtigung um Jahrzehnte zurückgeworfen
Die Corona-Pandemie hat die Gleichberechtigung von Frauen und Männern nach Ansicht des Weltwirtschaftsforums (WEF) um Jahrzehnte zurückgeworfen. Es dürfte noch 135,6 Jahre dauern, bis Frauen bei der Gleichbehandlung zu ihren männlichen Mitbürgern aufschließen, wie das Forum am Mittwoch in einem aktuellen Bericht mitteilte. Im Dezember 2019 und damit vor Ausbruch der Corona-Pandemie war das WEF noch davon ausgegangen, dass sich der Gender Gap in 99,5 Jahren schließen könnte.
Proteste gegen Daimler wegen Gewinnausschüttung an Aktionäre
Zur virtuellen Aktionärsversammlung des Autokonzerns Daimler haben am Mittwoch die Bürgerbewegung Finanzwende und die Umweltschutzorganisation BUND gegen die Ausschüttung von Gewinnen an die Anteilseigner protestiert. Finanzwende erklärte, Daimler habe in der Corona-Krise von staatlichen Hilfen profitiert. Deshalb sollte der Konzern zuerst diese Hilfen zurückzahlen, bevor die Aktionäre bedient werden.
Berliner Bezirksamt darf Mieterhöhung auf Grundlage von Mietendeckel verbieten
Berliner Bezirksämter dürfen Vermietern Mieterhöhungen auf Grundlage des Mietendeckels vorläufig verbieten. Das Verwaltungsgericht Berlin wies laut Mitteilung vom Mittwoch den Eilantrag eines Wohnungsunternehmens zurück, das von einem Bewohner die Zustimmung zu einer Mieterhöhung verlangte. Die höhere Miete sollte aber erst nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über den Mietendeckel gezahlt werden. (Az. VG 8 L 201/20)
Ausländische Erntehelfer sollen auch dieses Jahr länger ohne Sozialversicherung arbeiten können
Landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland sollen auch in diesem Jahr Erntehelfer aus dem Ausland gut drei Monate beschäftigen dürfen, ohne für sie Sozialversicherungsabgaben zahlen zu müssen. Das Kabinett beschloss die Ausweitung der kurzfristigen Beschäftigung von 70 auf 102 Tage wegen der Corona-Pandemie, wie Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) mitteilte. Kritik kam vom DGB.
Beschäftigte sollen leichter Betriebsräte gründen und wählen können
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen auch in kleineren Unternehmen sollen künftig leichter einen Betriebsrat gründen können. Das Kabinett beschloss am Mittwoch den Entwurf des Betriebsrätemodernisierungsgesetzes - es soll die Betriebsratsarbeit allgemein fördern und auch die Wahlen für eine Arbeitnehmervertretung im Betrieb vereinfachen. Betriebsräte erhalten damit zudem ein Initiativrecht für Weiterbildung, wie Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) erklärte. "Wir machen die Betriebsratsarbeit fit für die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt."
Kabinett beschließt Entwurf für Steueroasen-Abwehrgesetz
Die Bundesregierung will Unternehmen und auch Personen davon abhalten, ihr Geld in Steueroasen zu parken statt hierzulande Steuern zu zahlen. Das Kabinett beschloss dazu am Mittwoch den Entwurf des sogenannten Steueroasen-Abwehrgesetzes, wie Finanzminister Olaf Scholz (SPD) mitteilte. Nicht kooperative Staaten und Steuergebiete würden durch gezielte Abwehrmaßnahmen dazu angehalten, internationale Standards im Steuerbereich umzusetzen und Steuervermeidung zu verhindern.
H&M mit Quartalsverlust von über 100 Millionen Euro
Die schwedische Modekette H&M hat angesichts geschlossener Filialen wegen der Corona-Krise einen deutlichen Quartalsverlust hinnehmen müssen. Zwischen Dezember und Februar stand unter dem Strich ein Minus von 1,07 Milliarden Kronen (rund 104 Millionen Euro), der Umsatz schrumpfte um 27 Prozent auf 40 Milliarden Kronen, wie H&M am Mittwoch mitteilte. Stand Ende März waren etwa 1500 der 5000 H&M-Filialen vorübergehend wegen Corona-Restriktionen geschlossen.
Deliveroo geht an die Börse - Aktienkurs stürzt ab
Der britische Essenslieferdienst Deliveroo ist mit seinem Börsengang weit unter den eigenen Erwartungen geblieben. Der Kurs der Aktie sackte am ersten Handelstag am Mittwoch um 23 Prozent ab. Kaufen konnten die Aktie zunächst nur institutionelle Anleger. Ihr Zögern erklärten Analysten zum einen mit der Kritik am Geschäftsmodell, das auf selbstständige Fahrer setzt, zum anderen mit der Ausgabe von Aktien speziell für Gründer Will Shu mit umfangreichen Stimmrechten.
Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2020 um 15,5 Prozent zurückgegangen
Die Zahl der Insolvenzen deutscher Unternehmen ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen - Hauptgrund dafür ist die ausgesetzte Insolvenzantragspflicht in der Corona-Krise. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, meldeten die deutschen Amtsgerichte 2020 insgesamt 15.841 Firmenpleiten, das waren 15,5 Prozent weniger als 2019. Die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen sank damit auf den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung 1999.
Ifo: Im März knapp ein Drittel der Beschäftigten ganz oder teilweise im Homeoffice
Knapp ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland haben im März dem Ifo zufolge ganz oder teilweise von zu Hause aus gearbeitet. Der Anteil stieg von 30,3 Prozent im Februar leicht auf 31,7 Prozent im März, wie das Münchner Forschungsinstitut am Mittwoch mitteilte. "Deutschland hat noch viel Luft nach oben. Wir schätzen das Potenzial für Homeoffice auf 56 Prozent der Beschäftigten", erklärte Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für neue Technologien.
Bundesagentur fordert harten Lockdown zum Schutz des Arbeitsmarkts
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat einen baldigen harten Lockdown als Schutzmaßnahme für den Arbeitsmarkt gefordert. BA-Chef Detlef Scheele sagte am Mittwoch bei der Vorlage des Arbeitsmarktberichts in Nürnberg, damit ließen sich negative Folgen für das für den deutschen Arbeitsmarkt so wichtige verarbeitende Gewerbe verhindern. Im März trotzte der Arbeitsmarkt der dritten Corona-Welle - dank einer kräftigen Frühjahrsbelebung sank die Zahl der Jobsuchenden um 77.000 auf 2,827 Millionen.
Arbeitsmarkt mit Frühjahrsbelebung trotz steigender Infektionszahlen
Trotz der dritten Welle der Corona-Pandemie hat es im März eine spürbare Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt gegeben. Im Vergleich zu Februar verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 77.000 auf 2,827 Millionen, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Verglichen mit dem März vergangenen Jahres waren allerdings 492.000 Menschen mehr arbeitslos.
Einigung in Metall-Tarifverhandlungen im Südwesten
Nach dem Pilotabschluss in der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen gibt es auch eine Einigung für den Südwesten: Die Arbeitgeber in Baden-Württemberg, Südwestmetall, und die IG Metall einigten sich am Dienstagabend nach rund achtstündigen Tarifverhandlungen auf einen Abschluss, wie beide Seiten mitteilten. Demnach wurde der Pilotabschluss "materiell" übernommen, es wurden jedoch "etliche" eigene Regeln für die regionalen Besonderheiten des Tarifgebiets vereinbart.
Studie: China bürdet Schuldnerländern harte Bedingungen für Kredite auf
China ist mittlerweile der größte öffentliche Geldgeber für Entwicklungsländer - bürdet seinen Schuldnern aber einer Studie zufolge harte Bedingungen für die Kredite auf. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) untersuchte gemeinsam mit mehreren US-Forschungseinrichtungen 100 chinesische Kreditverträge mit 24 Ländern. Darin nutzten die finanzierenden Staatsbanken jedoch ihre "Verhandlungsmacht gekonnt zu ihrem Vorteil" aus, erklärte das IfW am Mittwoch.
Städtebund warnt vor Pleitewelle in deutschen Innenstädten
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat vor dem Verlust von fast einer halben Million Jobs im Einzelhandel durch die Folgen der Corona-Pandemie gewarnt. "Wir haben die ernsthafte Befürchtung, dass wir unsere Innenstädte nach der Pandemie nicht mehr wiedererkennen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Gerd Landsberg, am Dienstagabend in der Sendung "Bild Live". Demnach rechnet der Handelsverband mittlerweile damit, dass 82.000 Einzelhandelsgeschäfte nicht wieder aufmachen werden. Das entspreche 450.000 Arbeitsplätzen.
Grünes Licht für geschützte Herkunftsbezeichnung von Halloumi-Käse
Die zyprische Käsespezialität Halloumi wird EU-rechtlich vor Nachahmung geschützt. Der zuständige Ausschuss der EU-Länder habe grünes Licht für eine Eintragung des Ofenkäses als geschützte Herkunftsbezeichnung gegeben, sagte ein EU-Sprecher in Brüssel am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Zyperns Regierungschef Nikos Anastasiades sprach von einem "Meilenstein für Halloumi/Hellim und unser Land".
Dax steigt erstmals auf über 15.000 Punkte
Der Deutsche Aktienindex (Dax) hat einen neuen Rekordstand erreicht: Der Index an der Börse in Frankfurt am Main durchbrach am Dienstagnachmittag die Marke von 15.000 Punkten und legte um 1,34 Prozent zu. Im März hatte der Aktienindex wiederholt mit Rekordwerten geschlossen und war damit näher an die 15.000-Punkte-Marke gerückt.
Inflationsrate erreicht im März 1,7 Prozent
Die Inflation in Deutschland zieht weiter kräftig an. Im März stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat voraussichtlich um 1,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Besonders stark legten die Energiepreise zu, sie wuchsen im Vorjahresvergleich um 4,8 Prozent.
Gewerkschaft kündigt nach ergebnisloser Tarifrunde Streiks in Fleischwirtschaft an
Im Tarifkonflikt in der Fleischwirtschaft hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) nach einer weiteren ergebnislosen Verhandlungsrunde Streiks angekündigt. NGG-Vize Freddy Adjan warnte vor "möglichen Problemen in der kommenden Grillsaison", da die Unternehmen laut Arbeitsschutzkontrollgesetz ab dem 1. April keine Leiharbeit mehr einsetzen dürften. Die Arbeitgeber erklärten, mit ihrem Angebot, den Mindestlohn stufenweise auf 12,00 Euro anzuheben, seien sie "an die Schmerzgrenze" gegangen.
Spargelsaison in Deutschland startet
In Deutschland startet die Spargelsaison. Ab der zweiten Aprilwoche ist mit einem steigenden Angebot an deutschem Spargel zu rechnen, wie der Deutsche Bauernverband (DBV) am Dienstag in Berlin mitteilte. In Deutschland wird Spargel auf mehr als 22.500 Hektar angebaut. Im vergangenen Jahr wurden 117.000 Tonnen des Gemüses geerntet.
Bundesrechnungshof kritisiert Umsetzung der Energiewende scharf
Der Bundesrechnungshof hat scharfe Kritik an der Umsetzung der Energiewende geübt und das Bundeswirtschaftsministerium dringend zu Nachbesserungen aufgefordert. Andernfalls würde der Erfolg der Energiewende aufs Spiel gesetzt, warnte der Rechnungshof in einem Sonderbericht. Darin kritisiert er, dass das Wirtschaftsministerium die Risiken für eine sichere und bezahlbare Stromversorgung "nicht vollständig im Blick hat" - zudem seien die Strompreise zu hoch. Das Ministerium hielt dagegen und verwies auf die "sehr hohe" Versorgungssicherheit.
Nachfrage nach Arbeitskräften im März gestiegen
Die Arbeitskräftenachfrage deutscher Unternehmen zieht an: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) teilte am Dienstag mit, die Nachfrage zeige sich im März "deutlich belebt". Das Ifo-Institut in München teilte mit, laut Umfrage wollten die Betriebe zunehmend neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen - vor allem in der Industrie.
Ikea in Frankreich soll zwei Millionen Euro wegen Bespitzelung zahlen
Im Prozess gegen den Ikea-Konzern und frühere Manager des Möbelhauses in Frankreich wegen Bespitzelung von Beschäftigten hat die Staatsanwaltschaft eine Geldbuße von zwei Millionen Euro sowie eine Haftstrafe gefordert. Staatsanwältin Paméla Tabardel sagte am Dienstag in ihrem Plädoyer, die Justiz müsse in diesem Fall eine "starke Botschaft" an Privatunternehmen senden. Für den mutmaßlich Hauptverantwortlichen, einen Ex-Manager, forderte sie drei Jahre Gefängnis - zwei davon auf Bewährung.
Volvo ermöglicht allen Beschäftigten sechsmonatige bezahlte Elternzeit
Der schwedische Autobauer Volvo will all seinen weltweit 40.000 Beschäftigten sechs Monate bezahlte Elternzeit ermöglichen. Ab April stehe allen, die mindestens seit einem Jahr für Volvo Cars arbeiten, diese Babypause mit 80 Prozent ihres Gehalts zu, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Eltern können demnach selbst entscheiden, wann sie im Laufe der ersten drei Jahre nach der Geburt ihres Kindes die Elternzeit nehmen.
Jeder Deutsche isst 239 Eier pro Jahr
Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland essen im Schnitt jeweils 239 Eier im Jahr. Die meisten davon stammen von heimischen Hühnern, 2020 waren es 155, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die restlichen stammen aus dem Ausland, vor allem aus den Niederlanden.
US-Fluggesellschaft Southwest Air bestellt 100 Boeing 737 MAX
Die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines blickt trotz der Corona-Pandemie bereits wieder nach vorn und hat beim Hersteller Boeing hundert Maschinen des Typs 737 MAX bestellt. "Die Impfstoffverteilung beschleunigt sich, die Reisenden kommen zurück und bestärken die Hoffnung in eine vollständige Erholung in unserer Branche", erklärte die Airline am Montag. Sie sicherte sich weitere 155 MAX-Maschinen per Kaufoption. Boeing-Konkurrent Airbus geht leer aus.
US-Regierung kündigt massive Investitionen in Offshore-Windenergie an
Die US-Regierung von Präsident Joe Biden will die Offshore-Windenergie an der Ost- und Westküste mithilfe milliardenschwerer Investitionen ausbauen. Durch den Bau von Windparks sollten bis zum Jahr 2030 mehr als zehn Millionen Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgt werden, teilte das Weiße Haus am Montag auf einer Pressekonferenz mit. Angestrebt werde bis dahin die Produktion von 30 Gigawatt Windenergie.
Rund 2000 Amazon-Beschäftigte mitten im Ostergeschäft im Streik
Rund 2000 Beschäftigte des Versandhändlers Amazon sind am Montag aus Protest gegen ihre Arbeitsbedingungen in einen Streik getreten. An mehreren deutschen Standorten begannen mitten im Ostergeschäft viertägige Arbeitsniederlegungen, zu denen die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte. Die Arbeitnehmervertreter fordern einen Tarifvertrag des Einzel- und Versandhandels sowie den Abschluss eines Tarifvertrags für gute und gesunde Arbeit.
Schiffsverkehr im Suez-Kanal läuft nach Bergung der "Ever Given" wieder an
Das aus seiner Blockade im Suez-Kanal befreite Containerschiff "Ever Given" ist wieder in Bewegung gesetzt worden. Die ägyptische Kanalbehörde (SCA) vermeldete am Montagnachmittag daher die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Meerenge. Im ägyptischen Fernsehen war zu sehen, wie die "Ever Given" sich langsam fortbewegte. Wegen der Havarie des Frachters hatten sich am Suez-Kanal mehr als 400 Schiffe angestaut.
Vergütung der Dax-Chefs im vergangenen Jahr wegen Corona-Krise gesunken
Die Chefs der Dax-Unternehmen haben angesichts der Corona-Krise im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient. Das "Jahrzehnt der Vergütungssteigerungen" sei durch die Pandemie gestoppt worden, erklärte die Unternehmensberatung HKP am Montag. Demnach sanken die Jahresbezüge der Vorstandsvorsitzenden der größten börsennotierten Konzerne 2020 um 28 Prozent auf durchschnittlich 5,3 Millionen Euro. Im Jahr 2019 waren es noch 7,4 Millionen Euro.
Containerschiff "Ever Given" teilweise aus Blockade befreit
Das vor knapp einer Woche im Suez-Kanal havarierte Containerschiff "Ever Given" bewegt sich wieder. Das Heck des Frachters wurde am Montagmorgen freigelegt. Da der Bug aber nach wie vor auf Grund liegt, dämpfte das mit den Rettungsarbeiten beauftragte Unternehmen die Hoffnung auf ein schnelles Ende der Blockade der wichtigen maritimen Handelsroute. Nach ägyptischen Angaben könnte es nach einer erfolgreichen Bergung noch mehrere Tage bis zu einer Normalisierung des Schiffsverkehrs im Suez-Kanal dauern.
Spezialfirma: Schwierigster Teil der Rettungsaktion im Suez-Kanal steht noch bevor
Nach der teilweisen Freisetzung des Containerschiffs "Ever Given" im Suez-Kanal steht der schwierigste Teil der Rettungsaktion nach Angaben des zuständigen Bergungsunternehmens noch bevor. "Die gute Nachricht ist, dass das Heck freigelegt wurde, aber das war unserer Ansicht nach der einfache Teil", sagte der Chef des Unternehmens Boskalis, Peter Berdowski, am Montag im niederländischen Radio.