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Verbraucher mussten mehr heizen - aber auch weniger bezahlen
Die gesunkenen Rohstoffpreise und auch die Mehrwertsteuerreduzierung bis Ende vergangenen Jahres haben die Heizkosten für Deutschlands Verbraucher in der zurückliegenden Heizperiode deutlich gesenkt. Heizölkunden mussten deutlich weniger zahlen als im Vorjahreszeitraum, Gaskunden nur wenig mehr, obwohl der Heizbedarf höher war, wie das Verbraucherportal Verivox am Mittwoch mitteilte. Der Bedarf stieg demnach im Vergleich zur vorigen Heizperiode von September bis einschließlich Februar um rund sieben Prozent.
Corona-Soforthilfe für Selbstständige ist nicht pfändbar
Die Corona-Soforthilfe für Selbstständige und Kleinstunternehmen ist nicht pfändbar. Sie diene nicht der Befriedigung von Gläubigeransprüchen, die vor dem 1. März 2020 entstanden sind, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe laut Mitteilung vom Mittwoch. Der Pfändungsfreibetrag der Schuldnerin muss nun um die von ihr bezogene Coronahilfe erhöht werden. (Az. VII ZB 24/20)
Ifo-Schätzung: Kurzarbeit im März zurückgegangen
Die Zahl der Kurzarbeiter ist laut Schätzung des Münchner Ifo-Instituts im März gesunken. Im vergangenen Monat waren 2,7 Millionen Menschen in Kurzarbeit, das entspricht 8,0 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut am Mittwoch mitteilte. Im Februar hatte das Ifo die Zahl auf revidiert 2,9 Millionen geschätzt, also 8,7 Prozent der Beschäftigten. "Der Rückgang fand in fast allen Wirtschaftszweigen statt, insbesondere in der Industrie. Die leichten Lockerungen haben auch im Handel und im Gastgewerbe zu einem Rückgang geführt", erklärte Ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian Link.
Zwei Drittel der Deutschen sind offen für flexible Stromtarife
Deutschlands Verbraucher hätten gern flexible Stromtarife. In einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage für den Energieanbieter Eon sagten zwei Drittel der Befragten, sie seien offen für die Nutzung eines zeitvariablen Tarifs, bei dem der Strompreis etwa abends und nachts niedriger ist als tagsüber. Auch dynamische Tarife, bei denen der Preis je nach Angebot und Nachfrage auf den Strommärkten schwankt, finden 59 Prozent der Befragten gut.
IWF: Erholung der Weltwirtschaft beschleunigt sich angetrieben von den USA
Angetrieben von den USA erholt sich die Weltwirtschaft nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) schneller von den Folgen der Corona-Pandemie als bislang erwartet. In seiner am Dienstag vorgelegten Frühjahresprognose rechnet der IWF für dieses Jahr mit einem Wachstum der Weltwirtschaft um 6,0 Prozent. Das sind 0,5 Prozentpunkte mehr als bei der letzten IWF-Prognose vom Januar.
Einschätzungen zu Schnelltest-Angeboten in Unternehmen gehen weit auseinander
Zu den in deutschen Unternehmen angebotenen Corona-Schnelltests gehen die Einschätzungen weit auseinander. Die deutsche Wirtschaft sieht sich bei den Angeboten für ihre Beschäftigten voll auf Kurs - einer Studie dagegen standen zumindest bis Ende März der Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer keine hinreichenden Testangebote zur Verfügung. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) drohte mit staatlichen Verordnungen.
Deutsche Wirtschaft sieht sich bei Einführung von Coronatests auf Kurs
Die deutsche Wirtschaft sieht sich bei der Einführung von Corona-Schnelltests für die eigenen Beschäftigten voll auf Kurs. "Zwischen 80 und 90 Prozent der deutschen Unternehmen testen oder bereiten den Teststart unmittelbar vor", erklärten die großen Industrie-, Handwerks- und Handelsverbände in einem am Dienstag öffentlich gewordenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).
Scholz begrüßt US-Vorstoß für Mindestbesteuerung von Unternehmen
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat den Vorstoß von US-Finanzministerin Janet Yellen für eine Mindestbesteuerung von Unternehmen als "großen Fortschritt" begrüßt. Damit erhielten entsprechende Initiativen auch auf deutscher Seite nun "entscheidenden Rückenwind", sagte Scholz am Dienstag in Berlin anlässlich der virtuellen Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank. Ein solcher Mindeststeuersatz werde nun "realistisch".
Credit Suisse: Hedgefonds-Debakel 3,9 Milliarden Euro Verlust
Der Ausfall des US-Hedgefonds Archegos kostet die Schweizer Großbank Credit Suisse umgerechnet 3,9 Milliarden Euro. Dieser Verlust sei "inakzeptabel", erklärte am Dienstag Bank-Chef Thomas Gottstein. Der Chef der Investmentbank, Brian Chin, und die Risiko-Chefin Lara Warner müssen gehen. Bonuszahlungen werden gestrichen, die Dividende gekürzt.
Gewerkschaft: H&M will in Spanien mehr als tausend Beschäftigte entlassen
Die schwedische Modekette H&M will nach Gewerkschaftsangaben in Spanien mehr als tausend Beschäftigte entlassen. Es handle sich um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aktuell in Kurzarbeit seien, teilte die Gewerkschaft CCOO am Dienstag mit. Das Unternehmen werde die Beschäftigen am Dienstag über einen entsprechenden Personalabbauplan informieren. 30 Filialen in Spanien sollen demnach geschlossen werden. H&M in Spanien war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Bei Bundesagentur für Arbeit mehr als 4000 Hinweise auf Kurzarbeitergeld-Betrug
Bis Ende Januar sind bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) seit Beginn der Corona-Krise gut 4250 Hinweise auf Betrug beim Kurzarbeitergeld eingegangen. Das geht aus einer Antwort der BA auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag in Berlin vorlag. In den meisten Fällen geht es demnach um Manipulationen bei der Arbeitszeit.
Fahrradproduktion in Deutschland 2020 coronabedingt gesunken
Die Fahrradhändler in Deutschland haben im Coronajahr 2020 so viele Räder verkauft wie selten zuvor - die Produktion klassischer Fahrräder hierzulande aber ist im vergangenen Jahr stark zurückgegangen. Sie sank coronabedingt im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 1,3 Millionen Stück, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Bedient wurden die Fahrradkäufer daher auch aus "ganz ganz viel Lagerbeständen", wie ein Sprecher des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV) AFP sagte.
Schnelltests in Betrieben kommen nur langsam voran
Die Bereitstellung von Corona-Schnelltests für in Präsenz tätige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kommt offensichtlich nur langsam voran. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung gaben nur 23 Prozent der Befragten an, dass in ihrem Betrieb alle Präsenzbeschäftigten wenigstens einmal pro Woche einen Schnelltest machen können.
EU genehmigt milliardenschwere Staatshilfe für Air France
Die durch die Corona-Pandemie tief in die roten Zahlen gerutschte französische Fluggesellschaft Air France bekommt Hilfe vom Staat. Die EU-Kommission in Brüssel genehmigte am Dienstag Kapitalhilfen in Höhe von bis zu vier Milliarden Euro. Im Gegenzug muss die Fluggesellschaft bis zu 18 Start- und Landerechte pro Tag am Pariser Flughafen Orly abgeben.
EU genehmigt Finanzhilfen für Air France
Die durch die Corona-Pandemie tief in die roten Zahlen gerutschte französische Fluggesellschaft Air France bekommt Hilfe vom Staat. Die EU-Kommission in Brüssel genehmigte am Dienstag Finanzhilfen in Höhe von bis zu vier Milliarden Euro. Im Gegenzug muss die Fluggesellschaft Start- und Landerechte am Pariser Flughafen Orly abgeben, und zwar bis zu 18 Slots pro Tag.
HDE-Konsumbarometer: Verbraucher wollen Geld ausgeben
Deutschlands Verbraucher möchten gern Geld ausgeben - können es wegen vielerorts eingeschränkter Einkaufsmöglichkeiten aber nicht so, wie sie möchten. Das vom Handelsverband Deutschland (HDE) erhobene Konsumbarometer steigt im April im zweiten Monat in Folge an, wie der Verband am Dienstag mitteilte. Zurückzuführen sei dies besonders auf die zunehmende Anschaffungsneigung der Verbraucher. Doch "solange die Corona-Maßnahmen für massive Einschränkungen bei den Konsummöglichkeiten sorgen, werden Verbraucher ihre positive Konsumlaune nicht ausleben können".
Ifo-Umfrage: Lage in der deutschen Autoindustrie im März verbessert
Die deutschen Autohersteller und ihre Zulieferer bewerten ihre Lage aktuell besser als noch im Februar. Der Ifo-Index für die Branche stieg von minus 0,4 Punkten im Februar auf plus 7,9 Punkte im März, wie das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Dienstag mitteilte. "Bei den Autobauern ist der Frühling angekommen", erklärte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen.
USA werben für weltweite Mindestbesteuerung für Unternehmen
Die USA werben bei den G20-Staaten für eine weltweite Mindestbesteuerung von Unternehmen. US-Finanzministerin Janet Yellen sagte am Montag in einer Rede, die Globalisierung habe zu einem seit 30 Jahren währenden Wettlauf um niedrigere Unternehmenssteuern geführt. "Gemeinsam können wir eine weltweite Mindestbesteuerung nutzen um sicherzustellen, dass die Weltwirtschaft auf Grundlage gleicher Ausgangsbedingungen bei der Besteuerung multinationaler Unternehmen floriert."
Reiseverband: Pandemie verstärkt Trend zum nachhaltigen Reisen
Nach Einschätzung des Deutschen Reiseverbands verstärkt die Corona-Pandemie die Wertschätzung fürs Reisen und gleichzeitig den Trend zu nachhaltigem Urlaub. "Der Trend zum nachhaltigen Reisen hat durch Corona einen weiteren Push bekommen", sagte Kerstin Heinen vom Reiseverband dem Portal "Watson" am Montag. Das Interesse werde sich auch nach der Pandemie sicher weiter verstärken.
Deutsche Bahn kauft noch mehr Strom aus Windpark vor Helgoland ein
Jedes vierte Windrad auf der Amrumbank vor Helgoland dreht sich künftig für die Deutsche Bahn: Der Staatskonzern schloss mit RWE einen Vertrag über die Lieferung von zusätzlichen 190 Gigawattstunden aus dem Offshore-Windpark Amrumbank-West, wie die Deutsche Bahn (DB) am Montag mitteilte. "Die Deutsche Bahn baut ihren Strommix mit noch mehr Windkraft konsequent nachhaltig um", sagte DB-Energiechef Torsten Schein der Nachrichtenagentur AFP. "Der Bahnstrommix wird noch grüner."
Paris vermeldet Einigung mit EU über neue Staatshilfen für Air France
Die wie fast alle Fluglinien durch die Corona-Pandemie tief in die roten Zahlen gerutschte Airline Air France kann auf neue Staatsgelder hoffen. Es sei eine Grundsatzeinigung mit der EU-Kommission über neue Unterstützungszahlungen der französischen Regierung erzielt worden, sagte am Sonntag Wirtschaftsminister Bruno Le Maire im Fernsehen. Im Gegenzug für die erneute Staatshilfe müsse Air France einige Start- und Landerechte am Pariser Flughafen Orly abgeben.
Wirtschaftsflüchtlinge
Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten die Menschen in Europa und auf der ganzen Welt die Kriegsschäden wegräumen, ihre Länder aufbauen und haben sich nicht als Wirtschaftsflüchtlinge aufgemacht, um in fernen Ländern ein von den Steuerzahlern dieser Länder finanziertes Leben zu finden. Im Mittelmeer sind aktuell rund 160 Asylanten, von denen Experten davon ausgehen, dass fast alle durchweg Wirtschaftsflüchtlinge sind, wurden von zwei Booten gerettet worden, weil diese sich aufmachten und eben nicht in ihren Ländern die Kriegsschäden beseitigen wollen. Die Menschen würden nun auf die italienische Insel Lampedusa gebracht, teilte die Hilfsorganisation Alarm Phone am Abend mit, die Asylanten selbst sagten: "wir wollen nach Deutschland, dort gibt es viel Geld als Sozialhilfe und schöne Autos". Informationen zufolge verweigerten sowohl Malta als auch Italien, in deren Nähe sich die Boote befanden, direkte Hilfe und auch die Koordinierung von Hilfsaktionen. Seit Jahren versuchen immer wieder Menschen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, dort müssen dass die Steuerzahler die Kosten für diese "Flüchtlinge" aufnehmen, was massiv von den Bürgern der Staaten in Europa kritisiert wird, da diese nicht mehr für Asylanten arbeiten wollen. In diesem Zusammenhang sind die Regierungen aller Länder unseres Planeten gefordert, sowohl den Wiederaufbau in Krisenregionen zu unterstützen als auch die Grenzen der Länder sicher zu machen, sodass die Asylgesetze endlich durchgesetzt werden und illegale Einreisen, als Geldquelle für Schleuser, erzwungen durch "Seenot", nicht mehr möglich sind! Vor diesem Hintergrund erhalten die Schleuser der Wirtschaftsflüchtlinge, für ihr asozial kriminelles Handeln, von BERLINER TAGESZEITUNG den negativen MURKS-Preis der Woche. ------ Erklärung des "MURKS Preis" von BERLINER TAGESZEITUNG:"MURKS" steht in der deutschen Umgangssprache für Pfusch und etwas Misslungenes - oder eben das Gefühl, wenn Dinge falsch laufen. Der Begriff wird in Sätzen wie „DAS ist ein totaler Murks“ synonym zu „Verpfuscht“ verwendet - oder auch als Verb: „Du hast das total vermurkst/verpfuscht - ‚Du hast das völlig falsch gemacht‘. "MURKS" ist für BERLINER TAGESZEITUNG allerdings auch Bestandteil des "Berliner Dialekt" (auch als Berliner Mundart, Berlinisch oder Berlinerisch bezeichnet)eine Mundart, welche im Großraum Berlin-Brandenburg gesprochen wird. Im Zusammenhang mit einem oft derben, aber herzlichen Humor wird diese Ausdrucksweise auch als „Schnauze mit Herz“ bezeichnet. BERLINER TAGESZEITUNG vergibt den "MURKS Preis" wöchentlich, für ganz besonders schlechte Leistungen, wobei dieser Preis alles ist, aber ganz sicher kein "Preis" im "positiven Sinne" und als KRITIK gewertet werden darf!
159 Unternehmen beteiligen sich an Nährwert-Ampel Nutriscore
Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) hat eine positive Zwischenbilanz der Nährwert-Ampel Nutriscore gezogen. "Vier Monate nach der Einführung beteiligen sich bereits 159 Unternehmen mit 308 Marken", sagte Klöckner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Dies sei "ein großer Erfolg". Die Forderung der Grünen, die Kennzeichnung auf den Verpackungen von Lebensmitteln verpflichtend zu machen, wies Klöckner mit Verweis auf das Europarecht zurück.
Schiffs-Rückstau am Suez-Kanal komplett aufgelöst
Nach der Bergung des im Suez-Kanal havarierten Containerriesen "Ever Given" hat sich der Rückstau an einer der wichtigsten Wasserstraßen der Welt komplett aufgelöst. Dies teilte am Samstag die ägyptische Kanalbehörde (SCA) mit. "Alle seit der Strandung des Containerschiffs Ever Given wartenden Schiffe haben den Kanal durchquert", hieß es in einer Erklärung. Durch den im Suez-Kanal auf Grund gelaufenen Containerriesen hingen dort mehr als 400 Schiffe fest.
Hapag-Lloyd-Chef: Normalisierung im Schiffsverkehr nach Suez-Vorfall wird Wochen dauern
Der Chef der Hamburger Reederei Hapag Lloyd befürchtet auch nach der Bergung des im Suezkanal havarierten Containerriesen "Ever Given" noch wochenlanges Chaos im internationalen Schiffsverkehr. "Es wird bestimmt acht bis zehn Wochen dauern, ehe sich das Geschäft normalisiert", sagte Rolf Habben Jansen dem Magazin "Der Spiegel" laut einer Vorabmeldung vom Freitag. Bei bestimmten Produkten müssten sich Verbraucher auf Lieferverzögerungen einstellen.
China: Sinovac verdoppelt Kapazitäten für Impfstoff-Produktion
Das chinesische Biotech-Unternehmen Sinovac hat die Produktionskapazitäten zur Herstellung seines Corona-Impfstoffs nach eigenen Angaben verdoppelt. Es können nun jährlich zwei Milliarden Dosen des Vakzins Coronavac hergestellt werden, wie Sinovac am Freitag mitteilte. Bislang seien mehr als 200 Millionen Dosen des Mittels zur Verwendung in China und über 20 weiteren Ländern ausgeliefert worden. Coronavac ist einer von vier einheimischen Impfstoffen, der in der Volksrepublik zum Einsatz kommt.
US-Arbeitslosenmeldungen klettern wieder über 700.000-Marke
Die Zahl der wöchentlichen neuen Arbeitslosenmeldungen in den USA ist überraschend wieder angestiegen. In der vergangenen Woche meldeten sich 719.000 Menschen neu arbeitslos, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Das waren 61.000 Erstmeldungen mehr als in der Vorwoche. Erst vor einer Woche war die Zahl der Erstmeldungen erstmals seit Pandemiebeginn unter die Marke von 700.000 gesunken - auf revidiert 658.000.
Verteilung des Geldes aus der "Bauernmilliarde" bislang unklar
Mit der sogenannten Bauernmilliarde will die Bundesregierung Landwirte bei der Anschaffung umweltfreundlicher Technik unterstützen - doch wie sich die bisher genehmigten Mittel verteilen, ist unklar. "Die Auswertung der Fördervolumina liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor", heißt es in einer Antwort des Bundeslandwirtschaftsministeriums auf eine FDP-Anfrage, die der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag. Weder die durchschnittliche Summe pro Betrieb noch die maximal beantragte Summe könnten genannt werden.
Bundesamt verwirft Einwände von Umweltschützern gegen Nord Stream 2
Deutsche Umweltschützer sind mit Einwänden gegen den Weiterbau der Pipeline Nord Stream 2 vorerst gescheitert. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) erklärte am Donnerstag, es habe die Widersprüche des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) "nach sorgfältiger Prüfung zurückgewiesen". Die DUH kündigte umgehend Klage gegen die Entscheidung an.
Umsatzrückgang von Mode- und Schuhläden im Februar enorm
Der Umsatzrückgang der Mode- und Schuhläden in Deutschlands Innenstädten wegen der Corona-Beschränkungen ist auch im Februar beträchtlich gewesen: Die Einzelhändler machten knapp 74 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Profitieren von den Geschäftsschließungen konnte erneut der Internet- und Versandhandel, der laut Statistik preisbereinigt rund 34 Prozent mehr Umsatz machte.
Preis für Kakao in der Elfenbeinküste wegen Corona-Krise stark gefallen
Der Preis für Kakao im Hauptanbauland Elfenbeinküste ist wegen der weltweiten Corona-Krise stark gefallen. Die Produzenten in dem westafrikanischen Staat bekommen pro Kilo derzeit 750 CFA-Francs (1,14 Euro); im Herbst waren es 1000 CFA-Francs, wie die Kaffee-Kakao-Vereinigung (CCC) des Landes am Mittwoch mitteilte. Wegen der Corona-Pandemie sei der Verbrauch weltweit gesunken - das Angebot übersteige die Nachfrage.
WTO: Welthandel wird dieses Jahr um 8,8 Prozent zulegen
Die Welthandelsorganisation (WTO) setzt auf eine rasche Erholung nach der Corona-Krise. In diesem Jahr werde der Welthandel um 8,8 Prozent zulegen, teilte WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala am Mittwoch mit. Schon seit Mitte vergangenen Jahres erhole sich der Handel vom "Schlag" der Corona-Pandemie und habe so geholfen, die Folgen für Menschen, Unternehmen und Volkswirtschaften abzumildern.