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Neuseeland will Banken zur Klima-Transparenz verpflichten
Im Kampf gegen den Klimawandel will Neuseeland als weltweit erstes Land Banken und Versicherungen dazu verpflichten, die Auswirkungen ihrer Investitionen auf die Umwelt offenzulegen. Handelsminister David Clark begründete den Vorstoß damit, dass es wichtig sei, "dass uns jeder Teil von Neuseelands Wirtschaft dabei hilft, Emissionen zu senken". Die Regelung solle sicherstellen, dass Finanzinstitute gegen Klimarisiken "letztendlich handeln".
Preise für Schweine weiterhin im Keller
Die Schweinepreise sind weiterhin im Keller - die Preise für pflanzliche Erzeugnisse, insbesondere für Getreide, sind im Vergleich zum Vorjahresmonat im Februar kräftig gestiegen. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte am Dienstag die Preise, die Erzeuger landwirtschaftlicher Produkte im Februar bekamen. Im Vorjahresvergleich waren sie um 4,6 Prozent niedriger, im Vergleich zum Januar dagegen kletterten sie um 2,1 Prozent.
Zahl der Ausbildungsverträge im Corona-Jahr 2020 um fast zehn Prozent gesunken
Die Berufsausbildung in den Betrieben hat in der Corona-Krise stark gelitten. 2020 wurden 9,4 Prozent weniger neue Ausbildungsverträge in der dualen Berufsausbildung abgeschlossen als 2019, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Die Zahlen seien zwar seit Jahren tendenziell rückläufig - der Einbruch im vergangenen Jahr war demnach aber "in seiner Höhe bislang einzigartig".
Chinas Wirtschaft im ersten Quartal 2021 zweistellig gewachsen
Chinas Wirtschaft hat im ersten Quartal dieses Jahres einen wahren Wachstumssprung gemacht - der Vorjahreszeitraum war allerdings auch stark von der Corona-Krise geprägt. Eine Umfrage der Nachrichtenagentur AFP unter 15 Analysten ergab ein Plus von im Schnitt 18,7 Prozent für die drei Monate von Januar bis März. Der offizielle Wert wird am Freitag veröffentlicht.
Flixmobility bekundet: Flixtrain fährt ab Mai auch in Schweden
Flixtrain fährt ab Mai auch in Schweden. Die erste Linie verbinde Göteborg und Stockholm, teilte das Unternehmen Flixmobility am Mittwoch mit. Der Fahrplan umfasse zunächst mehr als 30 Abfahrten wöchentlich in beide Richtungen. Tickets seien bereits für umgerechnet rund zwölf Euro buchbar, der erste Zug fährt am 6. Mai.
Beschäftigte von Airlines bewerben sich bei der Deutschen Bahn
Vom Flug zum Zug: In der Corona-Pandemie bewerben sich hunderte Beschäftigte von Fluggesellschaften bei der Deutschen Bahn (DB). Allein in den vier Monaten bis Ende Februar habe die Bahn 530 Bewerbungen von Airlinebeschäftigten erhalten, sagte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Der Staatskonzern habe - in einem etwas längeren Zeitraum - rund 120 Einstellungszusagen gegeben.
Ägypten will 900 Millionen Dollar Entschädigung wegen Blockade des Suez-Kanals
Ägypten fordert eine Entschädigung in Höhe von 900 Millionen Dollar (rund 750 Millionen Euro) für die tagelange Blockade des Suez-Kanals - und hat zur Absicherung das Containerschiff "Ever Given" beschlagnahmt. Das sagte der Chef der Kanalbehörde, Ossama Rabie, der Zeitung "Al-Ahram" vom Dienstag. Die "Ever Given" hatte die wichtige Handelsroute sechs Tage lang blockiert.
Asiatischer Fahrdienstvermittler Grab will an die New Yorker Börse
Der Fahrdienstvermittler Grab strebt einen Gang an die New Yorker Börse an. Der Uber-Konkurrent aus Singapur will damit rund 4,5 Milliarden Dollar (knapp 3,8 Milliarden Euro) einsammeln, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Grab hatte 2018 das Geschäft von Uber in Südostasien übernommen. Das Unternehmen will für seinen Börsengang eine Special Purpose Acquisition Company (Spac) nutzen.
Britische Wirtschaft erholt sich - Kräftiger Anstieg der Exporte in die EU
Die britische Wirtschaft hat im Februar Auftrieb bekommen. Die nach dem Brexit eingebrochenen Exporte in die Europäische Union legten kräftig zu und stiegen im Vergleich zum Vormonat um fast 50 Prozent, wie die nationale Statistikbehörde (ONS) am Dienstag mitteilte. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs nach einem deutlichen Rückgang im Januar (revidiert minus 2,2 Prozent) wieder leicht und stieg um 0,4 Prozent zum Vormonat.
Konjunkturerwartungen von Finanzexperten erstmals seit November wieder gesunken
Der Optimismus deutscher Finanzexpertinnen und -experten mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung hat wieder etwas nachgelassen. Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte, sanken die Konjunkturerwartungen in der aktuellen Umfrage vom April um 5,9 Punkte und liegen damit bei 70,7 Punkten. Dies ist der erste Rückgang seit vergangenem November.
Bundeskabinett bringt Regeln zur künftigen Verteilung der EU-Agrargelder auf den Weg
Die Bundesregierung hat am Dienstag weitgehende Änderungen bei der Verteilung der EU-Agrarfördermittel für die nächsten Jahre beschlossen. Zentraler Punkt der vom Bundeskabinett am Dienstag gebilligten Gesetzesentwürfe ist, dass künftig ein größerer Teil der Subventionen für die Landwirte an Umweltauflagen gekoppelt wird. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) sagte, es gehe darum, "Landwirtschaft in Deutschland zukunftsfähig zu machen und gesellschaftlich akzeptiert". Dies verlange "von allen Veränderungen".
Arbeitgeber müssen ab kommende Woche Corona-Tests anbieten
Alle Arbeitgeber in Deutschland müssen ihren Beschäftigten ab der kommenden Woche Corona-Tests anbieten. Für alle Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten, muss es einmal pro Woche ein Test-Angebot geben, für Beschäftigte in Berufen mit hohem Infektionsrisiko zweimal die Woche, wie Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Dienstag sagte. Die Kosten tragen die Arbeitgeber.
Unternehmen müssen ab kommende Woche Corona-Tests anbieten
Unternehmen in Deutschland müssen ihren Beschäftigten ab der kommenden Woche Corona-Tests anbieten. Für alle Beschäftigten, die nicht im Homeoffice arbeiten oder arbeiten können, müsse es einmal pro Woche ein Test-Angebot geben, für Beschäftigte in Berufen mit hohem Infektionsrisiko zweimal die Woche, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) am Dienstag in Berlin. Geregelt wird die Test-Angebots-Pflicht per Ministerverordnung. Die Kosten tragen die Arbeitgeber.
Bundeskabinett beschließt Angebotspflicht für Corona-Tests in Unternehmen
Das Bundeskabinett hat zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland eine Pflicht für Unternehmen beschlossen, ihren Beschäftigten mindestens einmal pro Woche einen Test anzubieten. Das verlautete am Dienstag aus Regierungskreisen in Berlin. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte die Regelung am Morgen verteidigt. "Das ist Aufwand, aber es ist nicht unverhältnismäßig", sagte er im ARD-"Morgenmagazin".
Chinas Importe legen im März um fast 40 Prozent zu
Chinas Wirtschaft bleibt in der Corona-Pandemie die Konjunkturlokomotive der Welt: Im März stiegen die Importe von Waren aus dem Ausland um 38,1 Prozent im Vorjahresvergleich, wie die Zollbehörden am Dienstag mitteilten. Es war der stärkste Anstieg seit 2017. Die Exporte wuchsen im März um 30,6 Prozent, einer der höchsten Werte seit Anfang 2018.
Tarifeinigung für 120.000 Beschäftigte von Volkswagen steht
Die 120.000 Beschäftigten der Volkswagen AG bekommen eine Corona-Prämie von 1000 Euro im Juni und 2,3 Prozent mehr Gehalt ab Januar 2022. Die IG Metall und der Autobauer einigten sich in der Nacht zum Dienstag auf einen neuen Haustarif. Die IG Metall betonte, es gebe ein "deutliches und nachhaltiges" Lohnplus, mehr freie Zeit für die Beschäftigten sowie eine Ausbildungsgarantie. VW hob die lange Laufzeit von 23 Monaten hervor; das gebe mehr Planungssicherheit.
VW-Käufern steht im Dieselskandal Erstattung der Finanzierungskosten zu
Wer einen mit einer illegalen Abschalteinrichtung ausgestatteten VW gekauft hat, hat nicht nur Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises, sondern auch auf Erstattung der Finanzierungskosten. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag im Fall einer Käuferin aus Nordrhein-Westfalen und bestätigte das Urteil des Oberlandesgerichts Köln. Die Klägerin sei so zu stellen, als wäre es nicht zum Fahrzeugerwerb gekommen. (Az. VI ZR 274/20)
Messe- und Kongressveranstalter erleiden 2020 Umsatzeinbruch von 56 Prozent
Ob Buchmesse oder Internationale Tourismus-Börse - im Corona-Jahr 2020 sind zahlreiche große Branchentreffen abgesagt worden oder konnten nur virtuell stattfinden. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, bedeutete dies für Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter deutliche Umsatzeinbußen. Im vergangenen Jahr setzte die Branche demnach preis- und kalenderbereinigt 56 Prozent weniger um als im Vorkrisenjahr 2019.
Bund für Umwelt und Naturschutz lobt geplante Neuverteilung der EU-Agrargelder
Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat den geplanten Kabinettsbeschluss zur Neuverteilung der EU-Agrarsubventionen grundsätzlich gelobt - fordert aber Nachbesserungen vom Bundestag. "Die Gesetzentwürfe der Bundesregierung gehen dafür in die richtige Richtung, reichen aber angesichts der enormen Herausforderungen beim Klima- und Naturschutz nicht aus", sagte der Agrarexperte des BUND, Christian Rehmer, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Dienstag.
Arbeitsminister verteidigt Corona-Testpflicht in Firmen
In der Debatte um Corona-Tests in Unternehmen hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) eine verpflichtende Regelung für Arbeitgeber verteidigt. "Das ist Aufwand, aber es ist nicht unverhältnismäßig", sagte der Minister nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview am Dienstag. Der Markt "gibt das her, das man sich solche Tests auch beschaffen kann". Eine entsprechende Verordnung, die Arbeitgeber zu einem Testangebot für Präsenzbeschäftigte verpflichtet, solle am Dienstag beschlossen werden und am Montag in Kraft treten. Rund 60 Prozent der Beschäftigten würden bereits ein Testangebot bekommen. "Das ist schon richtig gut, dass Unternehmen sich da engagieren, aber das reicht nicht", sagte Heil. Testangebote müssten "flächendeckend" gemacht werden. Das helfe, "Unternehmen auch offen zu halten". Einen Testzwang für Arbeitnehmer gebe es schon aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen nicht. "Aber ich erwarte, dass alle jetzt Verantwortung übernehmen", sagte der Minister. Auch die Wahl der Testform sei nicht vorgeschrieben: "Alle Antigen-Schnelltests gehören dazu". Wirtschaftsverbände hatten die Pläne zuvor kritisiert. "Einmal mehr versucht die Politik, ihre Pflicht auf die Arbeitgeber abzuwälzen, von den Kosten ganz zu schweigen", sagte der Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton Börner, nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Auch das Handwerk wandte sich klar gegen eine solche Testpflicht für Betriebe. "Eine gesetzliche Testpflicht für unsere Handwerksbetriebe halten wir weiter weder für notwendig noch zielführend", sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. (M. Taylor--BTZ)
Wirtschaftsverbände machen weiter Front gegen Corona-Testpflicht in Betrieben
Die Wirtschaftsverbände machen weiter Front gegen die geplante Corona-Testpflicht für Unternehmen. "Einmal mehr versucht die Politik, ihre Pflicht auf die Arbeitgeber abzuwälzen, von den Kosten ganz zu schweigen", sagte der Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Anton Börner, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgabe). Neun von zehn Unternehmen würden ihre Mitarbeiter bereits auf das Corona-Virus testen oder dies in Kürze tun. Börner plädiert grundsätzlich nur für anlassbezogene Tests: "Feste Testintervalle sind untauglich."
Einzelhandel wehrt sich gegen Geschäftsschließungen ab Inzidenzwert von 100
Der deutsche Einzelhandel wehrt sich gegen Geschäftsschließungen ab einem Inzidenzwert von 100. Diese Maßnahme "wird der Lage nicht gerecht", erklärte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag. Es sei belegt, dass der Einkauf mit Hygienekonzept kaum Infektionsrisiken berge. "Die Politik greift an den falschen Stellen ein. Jetzt muss gezielt gegen die dritte Welle der Pandemie vorgegangen werden", forderte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.
Stimmung in den britischen Unternehmen ist auf Rekordhoch
Zum Start der zweiten Phase der Corona-Lockerungen in Großbritannien ist die Stimmung in den Unternehmen optimistisch wie selten: Britische Finanzexperten erwarten in den kommenden zwölf Monaten eine kräftige Erholung und Gewinne wie in der Hochkonjunktur 2014, wie eine am Montag veröffentlichte Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte ergab. Die Erwartungen an Investitionen und Neueinstellungen sind demnach auf dem höchsten Stand seit sechs Jahren.
Veolia und Suez wollen Übernahmeschlacht endlich beilegen
Die französischen Wasser- und Abfallkonzerne Veolia und Suez wollen ihre monatelange Übernahmeschlacht beilegen: Veolia besserte sein Angebot für Suez nach und bietet nun 20,50 Euro pro Aktie nach anfänglich 18 Euro, wie beide Konzerne am Montag in Paris mitteilten. Das entspricht einem Gesamtwert von Suez von rund 13 Milliarden Euro.
Wirtschaftsweise Grimm für Corona-Testpflicht in Unternehmen
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm plädiert dafür, Unternehmen gesetzlich zu Coronatests für Beschäftigte zu verpflichten. "Das ist eine Herausforderung, bei der der Gesetzgeber tätig werden muss. Auch, weil nicht zu erwarten ist, dass flächendeckende Tests auf freiwilliger Basis mit ausreichender Konsequenz umgesetzt werden können", sagte Grimm, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will, dass die Testpflicht am Dienstag vom Kabinett beschlossen wird.
Wirtschaft: Strengere Regeln für an Kinder gerichtete Werbung
Deutschlands Wirtschaft verpflichtet sich zu strengeren Verhaltensregeln für an Kinder gerichtete Lebensmittelwerbung. Die neue freiwillige Selbstverpflichtung tritt am 1. Juni in Kraft, wie der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) am Montag mitteilte. Mit den Verhaltensregeln gehen Hersteller, Handel, Werbeagenturen und Medien demnach "deutlich" über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.
Bahn verhängt erste bundesweite Zugverbote gegen Maskenverweigerer
Die Deutsche Bahn hat einem Bericht zufolge erste bundesweite Zugverbote gegen Maskenverweigerer verhängt. Die Bahn habe eine "niedrige zweistellige Zahl Beförderungsausschlüsse beziehungsweise Hausverbote verfügt", sagte eine Sprecherin der Zeitung "Welt am Sonntag". Ende vergangenen Jahres hatte die Bahn angekündigt, solche Beförderungsausschlüsse auszusprechen, wenn Passagiere wiederholt ohne Maske in Zügen angetroffen werden.
Reisebuchungen für den Sommer um zwei Drittel eingebrochen
Angesichts der Corona-Pandemie sind die Reisebuchungen für die Sommersaison laut dem Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft um zwei Drittel zurückgegangen. Die Buchungen liegen gemessen am Umsatz um 76 Prozent unter den Zahlen des Vorjahreszeitraums, sagte Verbandspräsident Michael Frenzel der "Welt am Sonntag". Im Frühjahr habe es sogar weiterhin mehr Stornierungen als Buchungen gegeben.
Scholz bekräftigt Forderung nach Testpflicht in Unternehmen
Finanzminister Olaf Scholz (SPD) hat seine Forderung nach einer Corona-Testpflicht in Unternehmen bekräftigt. "Nur sechs von zehn Beschäftigten erhalten bislang ein Angebot ihres Arbeitgebers, sich regelmäßig testen zu lassen", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Das ist deutlich zu wenig, unsere Vereinbarung zielte auf eine Testquote von 90 Prozent."
Jeder vierte Betrieb in der Gastronomie steht laut Umfrage vor dem Aus
In der Gastronomie steht einer Umfrage des Branchenverbands Dehoga zufolge jeder vierte Betrieb vor dem Aus. Viele Hoteliers und Gastronomen seien "nervlich und finanziell am Ende", sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Guido Zöllick, der Online-Ausgabe des "Münchner Merkurs". Demnach bangen 75 Prozent der befragten Unternehmer um ihre Existenz und etwa 25 Prozent zögen "ganz konkret" eine Betriebsaufgabe in Betracht.
BDI warnt vor Produktionsausfall bei hartem Corona-Lockdown
In der Debatte um eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hat der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) vor einem mehrwöchigen Produktionsausfall und der Unterbrechung von Lieferketten gewarnt. Ein harter Lockdown mit Betriebsschließungen könne "uns leicht das komplette Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr kosten – und wir würden dann vom Absturz im vergangenen Jahr nichts wieder aufholen", sagte BDI-Präsident Siegfried Russwurm dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstagsausgaben).
Versuch der Bildung von erster US-Gewerkschaftsvertretung bei Amazon gescheitert
Der Versuch der Bildung der ersten Gewerkschaftsvertretung beim Onlineversandhändler Amazon in den USA ist gescheitert. Bei der live übertragenen Stimmauszählung erreichte das Nein-Lager am Freitag die Mehrheit. Die Abstimmung in einem Amazon-Logistikzentrum in Bessemer im Bundesstaat Alabama hatte große symbolische Bedeutung: Amazon ist strikt gegen die Einrichtung von Arbeitnehmervertretungen.