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Schweinefleisch aus Lebensmittelhandel teils mit antibiotikaresistenten Keimen belastet
Die Umweltorganisation Greenpeace hat im Rahmen einer Stichprobe von Fleischprodukten aus dem deutschen Lebensmittelhandel in 23 Prozent der Schweinefleischproben antibiotikaresistente Keime nachgewiesen. Insgesamt seien 50 Fleischproben auf verschiedene resistente Keime untersucht worden, erklärte Greenpeace am Montag. In zehn der 44 Proben von Schweinefleisch seien Bakterien mit Resistenzen gegen gängige Mittel zur Behandlung von Infektionskrankheiten bei Menschen gefunden worden. Sechs Geflügelfleischproben waren hingegen negativ.
Norwegischer Fonds stößt Anteile wegen Aktivitäten in jüdischen Siedlungen ab
Norwegens größter Pensionsfonds (KLP) trennt sich von seinen Anteilen an 16 Unternehmen wegen deren Verbindungen zu jüdischen Siedlungen im Westjordanland. Verkauft wurden unter anderem Beteiligungen am Telekommunikationsdienstleister Motorola Solutions und dem Mobilfunkanbieter Cellcom Israel, wie die KLP am Montag mitteilte.
HDE-Konsumbarometer: Verbraucherstimmung verbessert sich weiter
Die Stimmung der Verbraucher hat sich auch im Juli aufgrund sinkender Infektionszahlen und bundesweiter Öffnungsschritte weiter verbessert. Das geht aus dem Konsumbarometer hervor, das der Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag in Berlin veröffentlichte. Der Juli war der fünfte Monat in Folge mit einem ansteigenden Wert. Das Konsumbarometer erreichte somit den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren.
Preise für Baumaterial im Mai massiv gestiegen
Auf dem Bau haben sich die steigenden Preise für Holz, Stahl oder Dämmmaterialien im Mai deutlich bemerkbar gemacht. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, verteuerten sich die Erzeugerpreise bei Konstruktionsvollholz um 83,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dachlatten waren im Mai um 45,7 Prozent und Bauholz um 38,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor.
Wirtschaft : Langwierige Planungsverfahren hemmend
Wirtschaftsvertreter schlagen wegen langen Genehmigungsprozesse in Deutschland wie im Fall der Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin Alarm. "Immer komplexere und langwierigere Planungsverfahren mit mehrfachen Klageerhebungen und nahezu endlosen Gutachterschlachten haben sich in Deutschland zu einem massiven Investitionshemmnis entwickelt", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands BDI, Holger Lösch, dem "Handelsblatt" vom Montag. Die Komplexität von Genehmigungsverfahren sei aus Sicht der Unternehmen "neben dem komplizierten Steuerrecht das größte Hindernis am Standort Deutschland". Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sprach sich anlässlich der Kritik von Tesla am Genehmigungsverfahren rund um sein Elektroauto-Werk dafür aus, das Planungsrecht in Deutschland zu reformieren. "Wir sind, was die Anwendung des Bundesimmissionsschutzgesetzes und die damit verbundenen Genehmigungsverfahren betrifft, vielleicht in einem Tunnel der Betriebsblindheit und sehen möglicherweise nicht die Punkte, die einer Modernisierung und Entbürokratisierung bedürfen", sagte er dem "Handelsblatt". Er halte es daher für ratsam, nach Abschluss des Tesla-Verfahrens das Planungs- und Genehmigungsrecht noch einmal genau zu analysieren. "Das sollte unter Beteiligung der entsprechenden Bundesministerien geschehen, die ihr Interesse bereits signalisiert haben", sagte der Minister. Steinbach plädierte in diesem Zusammenhang für eine Beschränkung der Klagerechte für Umweltverbände. Das sei nicht nur ein Thema, dass die Tesla-Ansiedlung betreffe. Als weiteres Beispiel nannte Steinbach das Thema der Übertragungsnetze im Strombereich. "Hier werden Trassen über Jahre beklagt, mit dem Ergebnis, dass wir Ausbaugeschwindigkeiten haben, die von jeder Landschnecke getoppt werden", sagte er. "So etwas können wir uns einfach nicht mehr leisten, wenn wir klimaneutral werden wollen." (N.Loginovsky--DTZ)
Iranisches Atomkraftwerk Buschehr ist wieder hochgefahren
Das iranische Atomkraftwerk Buschehr ist zwei Wochen nach der vorübergehenden Abschaltung wieder ans Netz gegangen. Die Anlage sei wieder in Betrieb, sagte Akw-Chef Mahmud Dschafari, der auch Vize-Vorsitzender der iranischen Atomenergiebehörde ist, in der Nacht zum Montag der Nachrichtenagentur Insa. Der vor zwei Wochen festgestellte "technische Fehler" sei behoben worden.
Emirate kritisieren aktuellen Deal der ölfördernden Länder als "ungerecht"
Im Streit um das Ölförderabkommen zwischen den wichtigsten ölproduzierenden Ländern haben die Vereinigten Arabischen Emirate den aktuellen Deal als ungerecht kritisiert. "Die Vereinigten Arabischen Emirate verlangen Gerechtigkeit in der neuen Vereinbarung", sagte Energieminister Suhail Masrui am Sonntag dem TV-Sender Sky News Arabia.
Branchenverband will gegen Tabaksteuer auf E-Zigaretten klagen
Der Branchenverband der Hersteller von E-Zigaretten hat seine Absicht zu einer Verfassungsbeschwerde gegen die jüngst beschlossene Ausweitung der Tabaksteuer auf seine Produkte bekräftigt. Zur Begründung verwies der Vorsitzende des Verbands, Dustin Dahlmann, in der "Welt am Sonntag" auf "Grundrechtsverstöße" in dem Gesetz, das Bundestag und Bundesrat kürzlich gebilligt hatten. Es liege ein Verstoß gegen das Gebot der Gleichbehandlung vor, argumentierte er.
Studie: Schon einmaliger Anbieterwechsel kann Gas-Rechnung deutlich senken
Zur Verringerung steigender Gas-Rechnungen ist laut einer Untersuchung ein regelmäßiger Anbieterwechsel äußerst empfehlenswert. "Auch bei Gaspreisen auf Rekordniveau bietet der Markt enormen Spielraum", sagte der Projekt-Manager beim International Performance Research Institut (Ipri), Sebastian Künkele, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Künkele und seine Kollegen haben im Auftrag des Tarifportals Check24 die Preisentwicklungen in den Jahren 2010 bis 2020 untersucht. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass sich schon ein einmaliger Wechsel lohnt.
Französischer Champagner muss sich in Russland nun "Sekt" nennen
Wegen eines Namensstreits könnte Russlands Oberschicht demnächst gezwungen sein, auf ihre liebste Champagnermarke zu verzichten. Die russische Niederlassung des französischen Herstellers Moët Hennessy kündigte die Einstellung seiner Lieferungen wegen eines neuen russischen Gesetzes an, das das Wort "Champagner" russischen Schaumweinen vorbehält, während die berühmten Tropfen aus dem französischen Landstrich Champagne sich schnöde "Sekt" nennen sollen.
Massive Cyberattacke auf US-IT-Firma Kaseya könnte mehr als 1000 Firmen betreffen
Ein Cyberangriff auf die IT-Firma Kaseya aus den USA könnte Experten zufolge mehr als tausend Unternehmen getroffen haben. Die Software von Kaseya sei durch eine Erpressungs-Software manipuliert worden, "um mehr als tausend Unternehmen zu verschlüsseln", teilte die auf Cybersicherheit spezialisierte Beratungsfirma Huntress Labs am Samstag mit. Betroffen war unter anderem die schwedische Supermarktkette Coop, die wegen nicht funktionierender Kassen vorübergehend 800 Filialen schließen musste.
Experten: Womöglich mehr als 1000 Firmen von Cyberangriff auf IT-Firma Kaseya betroffen
Von der Ransomware-Cyberattacke auf die US-IT-Firma Kaseya könnten Experten zufolge mehr als tausend Unternehmen betroffen sein. Die VSA-Software von Kaseya sei manipuliert worden, "um mehr als tausend Unternehmen zu verschlüsseln", teilte die auf Cybersicherheit spezialisierte Beratungsfirma Huntress Labs am Samstag mit. Die Cyberattacke ereignete sich vor dem Wochenende, an dem in den USA der Unabhängigkeitstag gefeiert wird.
Verbot von Einwegprodukten aus Plastik in Kraft getreten
Seit Samstag gilt in Deutschland das neue Verpackungsgesetz, das ein Verbot von bestimmten Einweg-Kunststoffprodukten beinhaltet. Damit soll ein Rückgang des Plastikmülls erreicht werden. Betroffen sind nach Angaben des Umweltbundesamtes unter anderem Besteck, Teller, Trinkhalme, Wattestäbchen und Luftballonstäbe sowie Getränkebecher einschließlich Deckeln. Das Verbot gilt auch für Lebensmittelbehälter zum Mitnehmen und Getränkebecher aus Styropor (Polystyrol). Die Umweltorganisation Greenpeace kritisierte die Vorgaben als unzureichend. Die FDP forderte, Plastik zu recyceln statt zu verbieten.
Bericht: EZB-Negativzins ist laut Rechtsgutachten verfassungswidrig
Die anhaltende Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) wird in einem Gutachten als verfassungswidrig gewertet. Diese Geldpolitik bedeute eine Enteignung der Sparer und verletze das im deutschen Grundgesetz und im Europarecht garantierte Recht auf Privateigentum, schlussfolgert der frühere Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof in einem Rechtsgutachten für die Sparda Banken, über das die Zeitung "Welt" am Samstag berichtete.
Ransomware-Cyberattacke auf US-IT-Firma Kaseya
Auf eine Netzwerk-Software der US-IT-Firma Kaseya ist eine Ransomware-Cyberattacke verübt worden, von der etwa 200 Unternehmen betroffen sein sollen. Die Computernetzwerke von rund 200 Firmen seien bei dem Hackerangriff "verschlüsselt" worden, erklärte die auf Cybersicherheit spezialisierte Beratungsfirma Huntress Labs am Freitag (Ortszeit).
Ölförderländer vertagen Gespräche über Ausweitung der Produktion erneut
Die wichtigsten ölproduzierenden Länder haben sich am Freitag erneut nicht auf eine Erhöhung der Öl-Fördermenge einigen können. Die Beratungen seien auf Montag vertagt worden, teilten die Opec-Staaten und ihre Partnerländer mit. Vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Öl und wachsender Inflationssorgen beraten die Staaten seit Donnerstag über eine mögliche Ausweitung der Fördermenge.
Scholz gibt sich trotz Widerstands gegen weltweite Mindestbesteuerung optimistisch
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat sich zuversichtlich gezeigt, dass Länder wie Irland ihren Widerstand gegen eine weltweite Mindestbesteuerung von Großkonzernen aufgeben. "Meine Erfahrung ist, dass es bisher immer noch gelungen ist, globale Verständigungen gegen Steuervermeidungspraktiken auch in der Europäischen Union zur allgemeinen Regel zu machen", sagte Scholz am Freitag nach einem Treffen mit US-Finanzministerin Janet Yellen in Washington. "Und deshalb gehe ich davon aus, dass es in der Europäischen Union auch eine entsprechende Verständigung geben wird."
Wirtschaftsaufschwung: 850.000 neue Jobs in den USA im Juni
Die US-Wirtschaft hat im vergangenen Monat 850.000 neue Jobs geschaffen und damit deutlich mehr als erwartet. Besonders viele Neueinstellungen gab es im Juni in Restaurants, Bars, Hotels und im Freizeit- und Unterhaltungssektor, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Die US-Wirtschaft setzt damit ihre Erholung von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie fort. Analysten hatten für den Juni mit rund 680.000 neuen Jobs gerechnet.
Keine pauschalen Gebühren bei Banken für Bausparverträge
Bausparkassen dürfen von ihren Kunden keine pauschalen Bearbeitungsgebühren erheben. Wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Freitag mitteilte, nahm die Debeka Bausparkasse ihre Revision gegen ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz zurück. Es ist damit rechtskräftig.
Streit mit dem Boss: Chef von Lidl und Kaufland wird beurlaubt
Der langjährige Chef der Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland, der 73-jährige Klaus Gehrig, tritt ab. Gehrig habe "spontan" sein Mandat als Komplementär der Gruppe niedergelegt, teilte die Schwarz-Gruppe in Neckarsulm am Freitag mit. Er habe sich mit Inhaber Dieter Schwarz "bezüglich einer für ihn sehr wichtigen Personalie nicht einigen können". Schwarz übernehme vorerst den Posten Gehrigs.
Wein wird nun auch erstmals in allen Flächenländern angebaut
Erstmals wird in allen Bundesländern außer den Stadtstaaten Wein angebaut. Im vergangenen Jahr gab es in Niedersachsen zum ersten Mal eine 19 Hektar große Rebfläche, womit nun alle Flächenländer Weinbaugebiete haben, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Die größte Rebfläche hat Rheinland-Pfalz mit 64.524 Hektar, die kleinste Mecklenburg-Vorpommern mit gerade mal sechs Hektar.
Greenpeace: Deutschlandkarte für verpackungsfreies Einkaufen
Die Umweltorganisation Greenpeace hat eine Deutschlandkarte für verpackungsfreies Einkaufen veröffentlicht. Die "ReUse Revolution Map" zeigt bundesweit rund 1500 Läden, Märkte, Bäckereien oder Imbisse, die Produkte unverpackt anbieten oder ihr gesamtes Sortiment entsprechend umgestellt haben, wie Greenpeace am Freitag mitteilte. Nutzerinnen und Nutzer können weitere Orte eintragen. Das Verbot bestimmter Einweg-Kunststoffprodukten ab Samstag kritisierte die Organisation als "symbolisch". Es werde den Verpackungsmüll kaum verringern.
Modekette Uniqlo weist Vorwürfe wegen Uiguren-Zwangsarbeit zurück
Die japanische Modekette Uniqlo hat Vorwürfe der französischen Justiz zurückgewiesen, sie profitiere von der Ausbeutung der Uiguren in China. Sobald die Vorwürfe detailliert vorlägen, werde Uniqlo "vollkommen mit den Ermittlern zusammenarbeiten, um zu bekräftigen, dass es keine Zwangsarbeit in unseren Lieferketten gibt", teilte Uniqlo am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mit. Das Unternehmen verwies auf Kontrollen seiner Lieferketten durch Dritte, um Menschenrechtsverletzungen bei der Produktion zu vermeiden.
Bahn: Hälfte der Deutschen lehnt mögliche GDL-Streiks ab
Rund die Hälfte der Deutschen lehnt mögliche Streiks der Lokführergewerkschaft GDL ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagsausgaben) vorlag. 51 Prozent der Befragten gaben an, sie fänden einen Streik "in jedem Fall" oder "eher" unangemessen. Ein Drittel (32 Prozent) fanden einen Streik der GDL hingegen angemessen oder "eher angemessen". 17 Prozent waren unentschieden.
Außenhandelspräsident rechnet mit steigenden Preisen wegen Schiffsstau in China
Aufgrund des Staus hunderter Containerschiffe vor dem südchinesischen Hafen Yantian könnten sich Preise und Lieferzeiten von Konsumprodukten in Deutschland erhöhen. "Die Abfertigungsengpässe im Hafen Yantian aufgrund von Terminalschließungen verschärfen die nach der Blockade des Suezkanals ohnehin angespannte Situation weiter", sagte der Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen (BGA), Anton Börner, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagsausgaben). Vereinzelt seien Preiserhöhungen und verlängerte Lieferzeiten bereits spürbar.
Zahl der Sozialwohnungen 2020 weiter gesunken
Die Zahl der Sozialmietwohnungen in Deutschland ist auch im vergangenen Jahr weiter gesunken. 2020 gab es bundesweit 1,129 Millionen Sozialwohnungen, das waren rund 26.340 oder 2,28 Prozent weniger ein Jahr zuvor, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf Anfrage des wohnungspolitischen Sprechers der Grünen-Bundestagsfraktion, Christian Kühn, hervorgeht. Das Schreiben aus dem Bundesinnenministerium lag den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgaben) vor.
Knapp drei Jahre Haft für Komplizen von Carlos Ghosn in Japan gefordert
In Japan hat die Staatsanwaltschaft hohe Haftstrafen für zwei Komplizen des ehemaligen Automanagers Carlos Ghosn gefordert. Die beiden US-Bürger, Vater und Sohn, hatten Ghosn Ende 2019 bei seiner Flucht aus Japan geholfen - die Anklage forderte am Freitag für Michael T. zwei Jahre und zehn Monate Haft, für Sohn Peter T. zwei Jahre und sechs Monate. Beide hatten ihre Mithilfe bei der Flucht vor Gericht zugegeben.
Lage der Autoindustrie in Deutschland hat sich im Juni weiter verbessert
Die Geschäfte der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer sind im Juni laut Ifo-Umfrage besser gelaufen als im Mai. Der vom Ifo berechnete Indikator zur Geschäftslage stieg von 37,8 Punkten auf 44,2 Punkte und damit den besten Wert seit August 2018, wie das Münchner Institut am Freitag mitteilte. Der Indikator zu den Erwartungen stieg nur leicht von minus 1,6 Punkten im Mai auf 3,2 Punkte im Juni.
Altmaier: Deutschland wird Ziel von einer Million Elektroautos im Juli erreichen
Deutschland wird das Ziel von einer Million Elektroautos nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) im Juli erreichen. Das Ziel, das viele für "unerreichbar" gehalten hätten, werde damit mit "nur einem halben Jahr Verspätung" erreicht, sagte Altmaier dem "Tagesspiegel" (Freitagsausgabe). Grund sind demnach die erhöhten Förderprogramme für E-Autos: Im ersten Halbjahr 2021 seien mit insgesamt 1,25 Milliarden Euro bereits mehr Prämien in Anspruch genommen als im gesamten vergangenen Jahr, sagte Altmaier.
OECD: 130 Länder einigen sich auf Mindeststeuer für Großkonzerne
Durchbruch in den Verhandlungen über eine weltweite Mindeststeuer für Großkonzerne: Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) vom Donnerstag einigten sich 130 Länder auf einen Steuersatz von "mindestens 15 Prozent". Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach bei einem Besuch in Washington von einem "kolossalen Fortschritt im Bereich der internationalen Besteuerung von Unternehmen".
130 Länder einigen sich auf Mindeststeuer für Großkonzerne
Durchbruch in den Verhandlungen über eine weltweite Mindeststeuer für Großkonzerne: 130 Länder haben sich nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Donnerstag auf einen Steuersatz von "mindestens 15 Prozent" geeinigt. Die Staaten stehen für 90 Prozent der Weltwirtschaft. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach von einem "kolossalen Fortschritt im Bereich der internationalen Besteuerung von Unternehmen".
Keine Annäherung zum Auftakt der Tarifverhandlungen für private Banken
Die erste Runde in den Tarifverhandlungen für die privaten Banken ist am Donnerstag ohne Annäherung geblieben. Die Arbeitgeberseite wies die Gewerkschaftsforderungen als "unrealistisch" zurück und erteilte außerdem einem tariflichen Anspruch auf mobile Arbeit eine "klare Absage". Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi warf den privaten Banken hingegen vor, "keine Verhandlungsbereitschaft" gezeigt zu haben.