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Chinas Exporte legen im Juni überraschend kräftig zu
Chinas Exporte haben im Juni die Erwartungen von Analysten übertroffen und deutlich zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Ausfuhren um 32,2 Prozent, wie die Zollbehörde am Dienstag mitteilte. Experten hatten lediglich mit einem Zuwachs von rund 23 Prozent für Juni gerechnet; im Mai hatte das Plus bei 27,9 Prozent im Vorjahresvergleich gelegen.
Küstenökosysteme ersparen Folgenkosten in Milliardenhöhe
Küstenökosysteme wie Seegraswiesen, Salzmarschen und Mangrovenwälder können als CO2-Speicher den Klimawandel abmildern - und so weltweit milliardenschwere Folgekosten verhindern. Allein die Ökosysteme vor der Küste Australiens ersparen dem Rest der Welt Klimafolgekosten in Höhe von rund 23 Milliarden Dollar (rund 19,4 Milliarden Euro) jährlich, wie eine am Montag vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel vorgestellte Studie ergab.
Fluggesellschaft Ryanair will über 2000 neue Piloten einstellen
Im Zuge der erhofften Erholung von den Auswirkungen der Corona-Pandemie will die irische Fluggesellschaft Ryanair 2000 neue Piloten einstellen. Die Piloten sollen die neu geplante Flotte von Boeing 737 MAX-Flugzeugen steuern, wie das Unternehmen am Montag erklärte. Mit den neuen Flugzeugen sollen Kosten und Kerosinverbrauch abgesenkt werden. Auch Geräusch- und CO2-Emissionen sollen sich so verringern.
Lagarde: EZB ist zum Kurswechsel in Kommunikation über zukünftige Geldpolitik bereit
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) Christine Lagarde erwartet ab Juli eine Anpassung in der Kommunikation der EZB mit Blick auf die zukünftige Geldpolitik der Institution. Diese Anpassung entspreche dem neu definierten Inflationsziel der EZB von zwei Prozent auf mittelfristige Sicht, wie Lagarde in einem Interview mit dem Fernsehsender "Bloomberg TV" in der Nacht auf Montag sagte.
Umfrage: Unternehmen blicken zuversichtlich in die Zukunft
Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich laut einer Umfrage deutlich verbessert. 51 Prozent der Unternehmen rechnen in diesem Jahr mit einer höheren Produktion als im Vorjahr, wie eine vom Institut für Wirtschaftsforschung (IW) am Montag veröffentlichte Befragung ergab. Zudem planen demnach 42 Prozent der Firmen, mehr zu investieren als 2020. Mit mehr Beschäftigten rechnen 43 Prozent der Unternehmen.
Mieterbund: Unionsfraktion muss Blockade bei Aufteilung von CO2-Kosten aufgeben
Angesichts der von Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet in Aussicht gestellten Beteiligung von Vermietern an Zusatzkosten durch die CO2-Bepreisung beim Heizen hat der Deutsche Mieterbund die Unionsfraktion zum Handeln aufgefordert. Die Bundestagsfraktion der CDU/CSU müsse ihre "Blockadehaltung korrigieren", erklärte Mieterbund-Präsident Lukas Siebenkotten am Montag. Die Unionsfraktion hatte den von der Bundesregierung angestrebten Kompromiss abgelehnt, die Mehrkosten zwischen Mietern und Vermietern hälftig aufzuteilen.
Großhandelspreise steigen so stark wie seit 1981 nicht mehr
Die Verkaufspreise im Großhandel sind im Juni so stark gestiegen wie seit fast 40 Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, legten die Großhandelspreise um 10,7 Prozent gegenüber Juni 2020 zu. Eine noch höhere Vorjahresveränderung hatte es demnach zuletzt im Oktober 1981 in der Folge der zweiten Ölkrise gegeben - damals legten die Preise um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu.
Baustoffpreise und hohe Nachfrage treiben Angebotspreise für Fertighäuser nach oben
Von den steigenden Baustoffpreisen ist nach Angaben des Onlineportals Immoscout24 besonders das Fertighaussegment betroffen. Allein in den drei Monaten von Ende März bis Ende Mai 2021 seien die Angebotspreise von Fertighäusern in Deutschland um 14 Prozent gestiegen, teilte das Portal am Montag mit. Die Quadratmeterpreise lagen Ende Mai bundesweit mit durchschnittlich 3020 Euro rund 15 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahresmonats (2620 Euro pro Quadratmeter).
Dehoga jammert wieder wegen Perspektive für Gastronomie
Trotz steigender Inzidenzzahlen hat der Hotel- und Gaststättenverband eine dauerhafte Lösung für Gastbetriebe gefordert. "Entscheidend ist jetzt, dass die Politik für dauerhafte Öffnungen sorgt und der Branche, Betrieben wie Mitarbeitern, wieder Perspektiven gibt", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Montagsausgaben). "Wir sind zuversichtlich, dass die Mitarbeiter dann auch wieder zurückkehren", fügte sie hinzu.
Assad-Regierung erhöht Preise für Brot und Diesel
Steigende Preise für Lebensmittel und Treibstoff verstärken die wirtschaftliche Not der syrischen Bevölkerung. Der Brotpreis in dem Bürgerkriegsland verdoppelte sich laut einer offiziellen Preisliste am Sonntag, während sich die Preise für Diesel-Öl fast verdreifachten. Erst vor wenigen Tagen hatte die Regierung in Damaskus einen Preisanstieg für Benzin um 25 Prozent verkündet.
G20-Finanzminister beschließen globale Mindeststeuer für Großkonzerne
Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Finanzminister der G20-Staaten bei ihrem Treffen in Venedig auf die Einführung einer globalen Mindeststeuer für Großkonzerne geeinigt. Global agierende Unternehmen sollen laut der Abschlusserklärung vom Samstag mit mindestens 15 Prozent besteuert werden. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) nannte den Beschluss "historisch". US-Finanzministerin Janet Yellen forderte angesichts der Einigung von der EU, die Pläne für eine Digitalsteuer fallen zu lassen.
G20-Finanzminister verständigen sich auf globale Mindeststeuer
Die G20 haben sich auf eine Mindeststeuer von 15 Prozent für global agierende Unternehmen geeinigt. Die Finanzminister der G20-Gruppe beschlossen die "historische" Steuerreform bei ihrem Treffen in Venedig, wie aus der Abschlusserklärung am Samstag hervorging. Die Minister riefen jene Länder, welche die Pläne bisher ablehnen, dazu auf, sich dem Abkommen anzuschließen.
G20-Finanzminister einigen sich auf globale Mindeststeuer
Die G20-Staaten haben die Einführung einer Mindeststeuer von 15 Prozent für global agierende Unternehmen beschlossen. Die Finanzminister der G20-Gruppe einigten sich bei ihrem Treffen in Venedig auf die "historische" Steuerreform, wie aus der Abschlusserklärung am Samstag hervorging. Die Minister riefen jene Länder, welche die Pläne bisher ablehnen, dazu auf, sich dem Abkommen anzuschließen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach von einem "historischen" Beschluss.
Biden geht gegen Wettbewerbsbehinderungen in US-Wirtschaft vor
Präsident Joe Biden will den Wettbewerb in der US-Wirtschaft fördern und die Macht von Großkonzernen in bestimmten Branchen beschneiden. "Es ist der Wettbewerb, der die Wirtschaft voranbringt und wachsen lässt", sagte Biden am Freitag. Der Präsident unterzeichnete eine Verfügung, die wettbewerbsfeindliche Praktiken zugunsten von Verbrauchern und Arbeitnehmern unterbinden soll.
Grünes Licht aus Karlsruhe für geplantes EU-Patentgericht
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat nunmehr grünes Licht für das von der EU geplante Einheitliche Patentgericht gegeben. Mit einem am Freitag veröffentlichten Beschluss wies es zwei Eilanträge gegen das vom Bundestag im November beschlossene Zustimmungsgesetz ab. (Az: 2 BvR 2216/20 und 2 BvR 2217/20)
Scholz erwartet durch globale Mindeststeuer Mehreinnahmen
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) erwartet mit der Einführung einer globalen Mindeststeuer Mehreinnahmen in Milliardenhöhe für Deutschland. Eine konkrete Summe nannte er am Freitag im Deutschlandfunk mit Blick auf die noch laufenden Verhandlungen nicht. Scholz kommt am Freitag und Samstag mit den anderen Finanzministern der G20-Staaten in Venedig zusammen. Er zeigte sich optimistisch, dass die Länder das Vorhaben offiziell beschließen und dass es auch in der EU zu einer Einigung kommen wird.
Deutschland: Baupreise für Wohngebäude im Mai gestiegen
Der Materialmangel auf dem Bau lässt die Preise für neue Häuser spürbar steigen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, legten die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude im Mai um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Dies war demnach der höchste Anstieg der Baupreise seit Mai 2007.
IfW-Präsident Felbermayr sieht in Mindeststeuer eine Reform
Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, sieht gute Chancen für die Umsetzung einer globalen Mindeststeuer von 15 Prozent. "Wenn 130 Länder, darunter alle großen Volkswirtschaften, alle G20-Mitglieder, wenn die mitmachen, dann ist das schon ein ganz großer Durchbruch", sagte Felbermayr am Freitag im Bayerischen Rundfunk. "Es ist eine Reform, die tief eingreift, und wahrscheinlich der radikalste Umbau des internationalen Steuersystems der letzten Jahrzehnte."
Frankreich verschiebt Kohleausstieg auf 2024
Frankreich verschiebt den Kohleausstieg auf mindestens 2024. Eines der beiden letzten noch aktiven Kraftwerke könne nicht wie geplant im kommenden Jahr abgeschaltet werden, erklärte das Pariser Umweltministerium am Donnerstag. Zur Begründung verwiesen das Ministerium und der mehrheitlich staatliche Energiekonzern Electricité de France (EDF) auf Probleme bei der Umstellung auf Biomasse.
Weniger Biersteuer für kleine Brauereien
Kleine Brauereien können generell die ermäßigte Biersteuer beanspruchen. Ein anerkanntes sogenanntes Steuerlager ist hierfür nicht erforderlich, wie der Bundesfinanzhof (BFH) in München in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil entschied. (Az: VII R 43/19)
BGH klärt "Steuerschaden" durch Verdienstausfallerstattung nach Unfall
Muss nach einem Autounfall die gegnerische Versicherung einen Verdienstausfall bezahlen, umfasst dies auch einen "Steuerschaden". Wie hierzu der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil entschied, kann dies bei Verheirateten auch der Schaden sein, der sich bei einer steuerlichen Zusammenveranlagung ergibt. Davon profitieren Paare, bei denen der Verunfallte das geringere Einkommen hat. (Az: VI ZR 924/20)
Kartoffelanbaufläche in Deutschland weiter gestiegen - Auch Ertrag pro Hektar
Die Anbaufläche für Kartoffeln wächst - und auch der Ertrag pro Hektar ist im vergangenen Jahr gestiegen. Zwar habe die Trockenheit den deutschen Kartoffelerzeugerinnen und -erzeugern auch 2020 zu schaffen gemacht, erklärte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) am Donnerstag. "Dennoch stieg der Ertrag erstmals seit 2017 wieder über 40 Tonnen und lag 2020 bei 42,8 Tonnen pro Hektar".
EZB ändert ihr Inflationsziel auf exakt zwei Prozent
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihr Inflationsziel geändert und auf exakt zwei Prozent festgelegt. Bei der Zielvorgabe handele es sich nun um ein "symmetrisches Inflationsziel", erklärte die EZB am Donnerstag. Abweichungen nach oben und nach unten sollen künftig somit gleichermaßen verhindert werden. Die EZB hatte seit 1998 ein Inflationsziel von unter zwei Prozent verfolgt, seit 2003 gilt das Mantra "unter, aber nahe zwei Prozent".
EZB ändert ihr Inflationszielauf zwei Prozent
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihr Inflationsziel geändert und auf exakt zwei Prozent festgelegt. Bei der Zielvorgabe handele es sich um ein "symmetrisches Inflationsziel", erklärte die EZB am Donnerstag. Abweichungen nach oben und nach unten sollen künftig somit gleichermaßen verhindert werden. Die EZB hatte bisher ein Inflationsziel von "unter, aber nahe zwei Prozent" verfolgt.
Landgericht Leipzig: Negativzinsen von Sparkasse sind zulässig
Von der Sparkasse Vogtland erhobene Negativzinsen auf Girokonten für Neukunden und das Kontomodell wechselnde Bestandskunden sind zulässig. Das entschied das Landgericht in einem am Donnerstag verkündeten Urteil. Es wies damit eine Klage der Verbraucherzentrale Sachsen gegen ein von der Sparkasse eingeführtes sogenanntes Verwahrentgelt weitestgehend ab. Einzig für ein Kontomodell für Schüler und Studenten, das mit kompletter Gebührenfreiheit beworben werde, dürfe kein Verwahrentgelt erhoben werden.
Veltins verzeichnet trotz Corona-Pandemie höheren Bierabsatz
Die Biermarke Veltins hat trotz der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr 2021 rund 1,55 Millionen Hektoliter Bier produziert und damit 3,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. "Unser Vertrauen in den Biermarkt hat uns zur Offensivstrategie in Pandemiezeiten motiviert", erklärte der Veltins-Generalbevollmächtigte Michael Huber am Donnerstag. "Wir sind mit unserem Ausstoßzuwachs zufrieden, zumal wir damit an die Geschäftszahlen des Vor-Pandemiejahres anknüpfen".
Europäische Zentralbank einigt sich laut Medienberichten auf neue Strategie
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich laut Medienberichten auf eine neue Strategie im Umgang mit der Inflation geeinigt. EZB-Präsidentin Christine Lagarde und Vizepräsident Luis de Guindos werden die Details der neuen Strategie am Donnerstag (14.30 Uhr) vorstellen, wie die EZB mitteilte. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete, das EZB-Direktorium habe sich auf ein neues Inflationsziel geeinigt: statt "unter, aber nahe zwei Prozent" heiße es nun schlicht "zwei Prozent".
Händler rechnen mit Lieferengpässen und Preiserhöhungen wegen Engpässen im Frachtverkehr
Aufgrund weltweiter Engpässe im Frachtverkehr rechnen Händler in Deutschland mit Lieferengpässen und Preiserhöhungen. "Wir haben große Schwierigkeiten, Frachtkapazitäten für unsere Bestellungen auf den Schiffen zu bekommen", sagte der Chef des Textildiscounters Kik, Patrick Zahn, dem "Handelsblatt" am Donnerstag. "In der wichtigsten Zeit des Jahres fehlt uns die Ware". Auch die Preise für den Transport von Fracht stiegen demnach an.
Im Mai nur rund ein Drittel der Betten in Hotels und Pensionen belegt
In Deutschlands Hotels und Pensionen standen wegen der Corona-Einschränkungen auch im Mai viele Betten leer. Die Zahl der Übernachtungen in- und ausländischer Gäste lag bei 14,3 Millionen, das war nur etwa ein Drittel der Übernachtungen im Mai 2019, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Mai 2020 hatte es sogar noch schlechter ausgesehen.
Deutsche Exporte klettern im Mai nur ganz leicht
Die deutschen Exporte haben im Mai gegenüber dem Vormonat April leicht zugelegt und lagen fast wieder auf Vorkrisenniveau. Der Wert der Ausfuhren von Waren made in Germany betrug im Mai 109,4 Milliarden Euro, das waren 0,3 Prozent mehr als im April, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Damit lagen die Exporte nur 0,3 Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, dem letzten Monat vor Beginn der Corona-Einschränkungen in Deutschland. Die Importe stiegen von April bis Mai deutlich kräftiger, nämlich um 3,4 Prozent, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Der Wert lag im Mai bei 97,1 Milliarden Euro und damit um 9,4 Prozent über Vorkrisenniveau. Im Vorjahresvergleich stiegen die Exporte um 36,4 Prozent und die Importe um 32,6 Prozent. Dieser Anstieg begründet sich vor allem durch das niedrige Niveau im Frühjahr 2020, wie die Statistiker hervorhoben. (K. Berger--BTZ)
Ifo: Materialmangel in der Baubranche verschärft sich
Deutschlands Bauunternehmen leiden immer stärker unter Materialmangel und steigenden Einkaufspreisen: In Umfragen des Ifo-Instituts in München berichteten 95,2 Prozent der Befragten im Juni von steigenden Einkaufspreisen in den vorangegangen drei Monaten. "Die Probleme sind vielfältig und haben sich gegenüber dem Vormonat nochmals verschärft", erklärte Felix Leiss vom Ifo-Institut am Donnerstag. Im Hochbau meldeten demnach 50,4 Prozent der Betriebe Beeinträchtigungen durch Lieferverzögerungen. Im Mai waren es 43,9 Prozent gewesen und im April 23,9 Prozent. Im Tiefbau berichteten im Juni 40,5 Prozent der Befragten von Problemen bei der Beschaffung. Auch das ist laut Ifo ein spürbarer Anstieg gegenüber dem Vormonat, als es 33,5 Prozent waren. Im März sei im Tiefbau mit 2,9 Prozent kaum von Lieferproblemen die Rede gewesen. "Die Versorgung mit Schnittholz ist immer noch ein großes Thema auf den deutschen Baustellen. Aber auch erdölbasierte Baustoffe sind knapp", erklärte Leiss. "So fehlt es vielerorts an synthetischen Dämmmaterialien, Kanalgrundrohren und anderen Kunststoffteilen." Dazu kämen die Lieferprobleme und Preissteigerungen beim Stahl. (I. Johansson--BTZ)
Wohnfläche je Einwohner erhöht sich in Deutschland weiter
Die Zahl der Wohnungen und auch die Wohnfläche pro Einwohnerin oder Einwohner haben sich im vergangenen Jahr in Deutschland weiter erhöht. Ende 2020 wurden 42,8 Millionen Wohnungen hierzulande gezählt, das waren rund 291.000 oder 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Die Wohnfläche je Wohnung betrug Ende 2020 im Durchschnitt 92 Quadratmeter. Pro Einwohnerin oder Einwohner waren es 47,4 Quadratmeter.