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FDP für Schlichtung im Tarifstreit zwischen Bahn und GDL
Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL plädiert die FDP für eine Schlichtung. "Der Streik hat Deutschland quasi für zwei Tage lahmgelegt. Angesichts von Corona und der wirtschaftlichen Situation war das ein Tiefschlag", sagte der verkehrspolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Oliver Luksic, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Freitag). Eine möglichst schnelle und faire Lösung wäre im Interesse aller.
Bahnverkehr nach Streikende "weitgehend normal" angelaufen
Nach dem Ende des Streiks der Lokführergewerkschaft GDL ist der Bahnverkehr am Freitagmorgen nach Unternehmensangaben "weitgehend normal" gestartet. "Ziel ist es, im Laufe des Freitags sowohl im Fern- als auch im Regionalverkehr sowie bei den S-Bahnen wieder das komplette Fahrplanangebot zu fahren", teilte die Bahn mit. Es könne aber vereinzelt noch zu Einschränkungen kommen. Die Bahn rief die Fahrgäste auf, sich vor Fahrtantritt im Internet oder per Hotline über ihre Zugverbindungen zu informieren.
Kein Dax-Chef redet so schön wie Nikolai Setzer von Continental
"Investment-Grade-Ratings", "Travel-Retail-Bereich" oder "Markenpurpose": Die Geschäftsführer der deutschen Dax-Konzerne drücken sich nicht immer sehr verständlich aus. Ein Positivbeispiel ist laut einer aktuellen Studie von Wissenschaftlern der Stuttgarter Universität Hohenheim der Geschäftsführer des Autozulieferers Continental, Nikolai Setzer. Insgesamt waren die Reden der Spitzenmanager weniger verständlich als im letzten Jahr, kritisierten die Experten am Donnerstag.
Bestimmte Beweismittel im Wirecard-Skandal bleiben geheim
Der Wirecard-Untersuchungsausschuss des Bundestags ist vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe mit dem Antrag gescheitert, bestimmte Beweismittel veröffentlichen zu lassen. Der Ermittlungsrichter des BGH habe den Antrag auf Aufhebung des Geheimhaltungsgrads "geheim" am 6. August als unzulässig verworfen, teilte der BGH am Donnerstag auf Anfrage mit. Zuerst hatte die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagsausgabe) berichtet, dass der BGH die Veröffentlichung eines Berichts über die Arbeit der Wirtschaftsprüfer abgelehnt habe.
Swiss Re schätzt Schäden durch Naturkatastrophen im ersten Halbjahr auf 40 Milliarden Dollar
Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re schätzt die versicherten Schäden aus Naturkatastrophen weltweit im ersten Halbjahr auf 40 Milliarden Dollar (34 Milliarden Euro). Dies sei die zweithöchste Summe seit dem ersten Halbjahr 2011, teilte Swiss Re am Donnerstag mit. Winterstürme, starke Hitzewellen und schwere Überschwemmungen rund um den Globus signalisieren demnach weiterhin die wachsenden Risiken durch Gefahren, die durch die rasante Stadtentwicklung und den Klimawandel angeheizt werden.
Experten rechnen wegen coronabedingter Einnahmeausfälle mit Anhebung der Grundsteuer
Experten der Unternehmensberatung EY rechnen wegen der coronabedingten Einnahmeausfälle der Kommunen mit einer deutlichen Erhöhung der Grundsteuer in den kommenden Jahren. Im Krisenjahr 2020 habe bundesweit bereits jede zehnte Kommune die Grundsteuer erhöht, ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahr, teilte EY am Donnerstag mit. Für die Bürgerinnen und Bürger stieg der durchschnittliche Betrag damit von 169 auf 172 Euro jährlich.
Britische Wirtschaft im zweiten Quartal um 4,8 Prozent gewachsen
Die britische Wirtschaft hat von den weitgehenden Lockerungen der Corona-Beschränkungen profitiert und ist im zweiten Quartal stark gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von April bis Juni um 4,8 Prozent zum Vorquartal zu, wie am Donnerstag das britische Statistikamt mitteilte. Zum Vergleich: In Deutschland nahm das BIP im zweiten Quartal nur um 1,5 Prozent zu.
Umfrage: Ein Fünftel der Unternehmen will trotz Corona mehr unbefristete Stellen schaffen
Trotz der negativen Auswirkungen der Coronapandemie plant knapp ein Fünftel aller Unternehmen in Deutschland die Zahl der unbefristet Beschäftigten zu erhöhen: In einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) gaben 19,3 Prozent aller Unternehmen an, sie wollten in den nächsten zwölf Monaten mehr unbefristete Stellen schaffen. Befragt wurden im Spätherbst 2020 knapp 1300 Unternehmen.
China schließt Terminal am weltweit drittgrößten Frachthafen
Die chinesischen Behörden haben nach einem Corona-Fall ein Container-Terminal am drittgrößten Frachthafen der Welt geschlossen. Ein Arbeiter am Meishan-Terminal des Hafens Ningbo-Zhoushan an der Ostküste Chinas sei am Mittwoch positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte die Stadtverwaltung von Ningbo mit. An dem Terminal waren im Jahr 2020 fast 1,2 Milliarden Tonnen Güter umgeschlagen worden.
Umfrage: Immer mehr Unternehmen klagen über Fachkräftemangel
Immer mehr Unternehmen in Deutschland fällt es laut einer Umfrage schwer, geeignetes Personal zu finden. 34,6 Prozent der befragten Firmen gaben an, dass Fachkräftemangel für sie ein Problem sei, wie das Ifo-Institut am Donnerstag erklärte. Im April waren es noch 23,6 Prozent gewesen. Der Fachkräftemangel sei somit so ausgeprägt wie seit dem zweiten Quartal 2018 nicht mehr.
Reiseveranstalter TUI macht weiter Verlust
Der weltweit größte Touristikkonzern TUI macht wegen der Coronapandemie weiterhin Verlust. Von April bis Juni stand unter dem Strich ein Minus von 935 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Konzernchef Fritz Joussen zeigte sich angesichts einer hohen Nachfrage nach Urlaubsreisen aber zuversichtlich.
Studie: Ausbildungsgarantie würde 20.000 zusätzliche Fachkräfte pro Jahr bringen
Eine Ausbildungsgarantie nach österreichischem Vorbild könnte nach Einschätzung der Bertelsmann Stiftung in Deutschland jährlich bis zu 20.000 zusätzliche ausgebildete Fachkräfte bringen. Durch eine solche Maßnahme würde auch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) langfristig wachsen, teilte die Stiftung am Donnerstag mit. Bereits nach acht Jahren würden zudem die zusätzlichen Staatseinnahmen die Kosten übersteigen.
Zahl der Gründungen größerer Betriebe deutlich gestiegen
Die Zahl der Neugründungen größerer Betriebe ist deutlich gestiegen: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 2021 gut 65.600 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine "größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen". Das waren 13,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, der stark von der Corona-Pandemie geprägt war, aber auch 2,5 Prozent mehr Gründungen als im ersten Halbjahr 2019.
Bahnstreik sorgt erneut für starke Beeinträchtigungen im Zugverkehr
Streikende Lokführer sorgen den zweiten Tag in Folge für zahlreiche Zugausfälle im Nah- und Fernverkehr. Wie die Bahn am Morgen ankündigte fahren auch am Donnerstag nur rund 25 Prozent der Züge auf Fernstrecken. Im Regionalverkehr sollen mehr Verbindungen bedient werden, jedoch mit starken regionalen Unterschieden. Die Bahn bat daher die Fahrgäste erneut, auf nicht zwingend notwendige Reisen zu verzichten.
Bahn beklagt Störung der Lieferketten durch Streik im Güterverkehr
Die Deutsche Bahn beklagt angesichts der GDL-Streiks eine Störung der Lieferketten in der Industrie. Es stünden bereits 190 Güterzüge im Rückstau, teilte die Bahn am Mittwoch mit. Die von der Lokführergewerkschaft GDL ausgerufenen Streiks hatten bereits am Dienstagabend im Güterverkehr begonnen, in der Nacht zum Mittwoch wurden sie auf den Personenverkehr ausgeweitet.
Lambrecht sieht neues Führungspositionengesetz als "Meilenstein" für Frauen in Deutschland
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat die Neuauflage des Gesetzes für mehr Geschlechtergleichheit in Führungspositionen als "Meilenstein" für Frauen in Deutschland bezeichnet. "Mit dem Gesetz sorgen wir dafür, dass mehr hoch qualifizierte Frauen ins Top-Management aufsteigen können", erklärte Lambrecht am Mittwoch. Eine erste Version des Führungspositionengesetzes gilt bereits seit 2015, die zweite Version des Gesetzes tritt nun am Donnerstag in Kraft.
BDI kritisiert Corona-Beschlüsse als unzureichend für Firmen
Die deutsche Industrie hat die Beschlüsse von Bund und Ländern zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie als unzureichend kritisiert und sieht vor allem die Firmen nicht ausreichend aufgeklärt. Bund und Länder seien "in der Pflicht, zügig Klarheit zu schaffen, ab wann die für die Öffentlichkeit beschlossenen Änderungen auch in den Unternehmen gelten", erklärte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) am Mittwoch. Die Umsetzung sei "zu vage".
EVG sieht Existenzkampf der GDL als wichtigstes Motiv für Streiks
Die mit der Lokführergewerkschaft GDL konkurrierende Gewerkschaft EVG sieht in dem Bahnstreik vor allem einen Kampf um die Existenz der Arbeitnehmervertretung. "Die Forderungen kommen zum Schluss", sagte EVG-Chef Klaus-Dieter Hommel am Mittwoch der "Welt". Aus Sicht der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) sei das "keine normale Tarifauseinandersetzung, sondern ein Streik um die zukünftige Existenz der GDL".
Im internationalen Vergleich nur wenige Neugründungen von Firmen in Deutschland
In Deutschland werden im internationalen Vergleich besonders wenig neue Unternehmen gegründet. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, die das RKW-Kompetenzzentrum zusammen mit der Leibniz-Universität Hannover für das Bundeswirtschaftsministerium erstellt hat und über die das "Handelsblatt" am Mittwoch berichtete. Für die Umfrage wurden rund 136.000 Menschen befragt.
Bahnstreik lässt Buchungen von Mietwagen in die Höhe schnellen
Die Streikankündigung der Lokführer hat die Buchungen von Mietwagen als Alternative zur Bahn in die Höhe schnellen lassen. Wie das Vergleichsportal Check 24 am Mittwoch mitteilte, stiegen die Buchungen nach der Ankündigung der Streiks am Dienstagvormittag durch die Lokführergewerkschaft GDL deutlich an. Demnach wurden bundesweit rund 74 Prozent mehr Leihwagen gebucht als am Dienstag vor einer Woche.
Historischer Rückgang bei neuen Ausbildungsverträgen im Corona-Jahr 2020
Die Corona-Krise hat sich deutlich auf dem Ausbildungsmarkt bemerkbar gemacht. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in der dualen Berufsausbildung im Jahr 2020 auf einen historischen Tiefstand. Insgesamt 465.700 Menschen begannen eine Ausbildung, das sind 9,3 Prozent weniger als im Jahr 2019. Besonders betroffen waren Berufe, die auch stark von der Pandemie betroffen waren.
Inflationsrate im Juli sprunghaft auf 3,8 Prozent gestiegen
Die Inflationsrate ist im Juli sprunghaft angestiegen und auf den höchsten Stand seit Jahrzehnten geklettert - verantwortlich dafür sind aber vor allem Sondereffekte in Zusammenhang mit der Corona-Krise. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Verbraucherpreise im Juli um 3,8 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Eine höhere Inflationsrate gab es demnach zuletzt im Dezember 1993 mit 4,3 Prozent.
Bahn: Erste Auswirkungen des GDL-Streiks spürbar
Bahnreisende müssen sich bundesweit auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen: Laut Deutscher Bahn waren am frühen Mittwochmorgen bereits "erste Streikauswirkungen spürbar". Der Ersatzfahrplan für Züge im Nah- und Fernverkehr sei angelaufen, sagte ein Konzernsprecher. Seit Mittwochmorgen um 02.00 Uhr hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) auch im Personenverkehr zu Streiks aufgerufen. Im Güterverkehr, der schon seit Dienstagabend bestreikt wird, mussten laut dem Sprecher Züge stehenbleiben. Der Streik soll der GDL zufolge bis Freitagmorgen um 02.00 Uhr andauern. Die Bahn bat Reisende, nicht dringend nötige Fahrten zu verschieben. Am Mittwoch und Donnerstag fährt demnach nur ein Viertel der Züge im Fernverkehr. Im Nahverkehr hat die Bahn ein "Mindestfahrplanangebot" erstellt, die Ausfälle sind laut Sprecher je nach Region unterschiedlich. Laut Gewerkschaftschef Weselsky hatten in einer Urabstimmung der GDL 95 Prozent der Teilnehmenden für den Streik gestimmt. Die GDL will dadurch im Tarifstreit mit der Bahn ein neues Angebot erzwingen. Das zuletzt von der Bahn vorgelegte Angebot bezeichnete sie als "nicht verhandelbar". Weselsky gab am Dienstag dem Bahn-Management die Schuld für die Eskalation. "Wer den Arbeitnehmern in die Taschen greifen will und sich selbst schamlos bedient, hat eine Antwort verdient, wie wir sie geben werden", sagte Weselsky. Die Gewerkschaft sei sich ihrer Verantwortung bewusst. Jedoch: Es gebe "keinen günstigen Zeitpunkt" für einen Streik, "nicht mal nachts". Die Bahn kritisierte die Ankündigung der GDL scharf und sprach von einer "unnötigen Eskalation auf dem Rücken der Bahnkunden". "Die GDL-Spitze eskaliert zur Unzeit", erklärte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler am Dienstag. Kritik gab es auch an der Kurzfristigkeit der angekündigten Maßnahmen. Die Bahn kündigte wegen des Streiks "besondere Kulanzregelungen" an. Bereits gebuchte Fahrkarten für betroffene Strecken behalten ihre Gültigkeit demnach bis zum 20. August, die Zugbindung entfällt. Auch eine kostenfreie Erstattung der Zugtickets ist möglich. Die Bahn rechnet zudem an den Streiktagen mit einer sehr hohen Auslastung der verbleibenden Züge und wies auf die Maskenpflicht hin. Außerdem richtete sie eine kostenfreie Sonderhotline ein (08000/996633). (C. Fournier--BTZ)
IW: Schäden von bis zu 100 Millionen Euro täglich durch Bahnstreik
Durch den am Dienstag von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) angekündigten Bahnstreik könnten der deutschen Wirtschaft täglich Schäden von bis zu 100 Millionen Euro entstehen. Dies zeigten Erfahrungswerte aus früheren GDL-Streiks, erklärte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Dienstag. Insbesondere wenn sich die Fahrdienstleiter in größerem Ausmaß am Streik beteiligten, könne die Kostenrechnung weiter ansteigen, warnte das IW.
So wenig Flugreisende an deutschen Flughäfen wie zuletzt 1971 im ersten Halbjahr 2021
Die Nachfrage nach Passagierflügen ist auch im ersten Halbjahr 2021 historisch niedrig geblieben. An deutschen Flughäfen sanken die Passagierzahlen im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 im ersten Halbjahr 2021 um 86 Prozent, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Dienstag erklärte. Jedoch zieht die Nachfrage seit dem Sommer demnach wieder deutlich an.
Verbraucherschützer fordern Herstellerabgabe auf zuckrige Getränke
Im Kampf gegen Übergewicht und Fehlernährung wollen Verbraucherschützer die Hersteller besonders zuckerhaltiger Getränke mit einer Abgabe zur Kasse zu bitten - und damit verstärkte Anreize für gesündere Getränke schaffen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) veröffentlichte am Dienstag ein Positionspapier, in dem die Einführung einer Herstellerabgabe gefordert wird, die proportional zum Zuckergehalt der Getränke ansteigt.
Berlin will Gebäude stärker begrünen
Die Berliner Landesregierung will Gebäude stärker begrünen und ändert dazu die Bauordnung. Ein entsprechender Gesetzesentwurf wurde am Dienstag beschlossen, wie der Senat nach seiner Sitzung mitteilte. Der Entwurf sieht vor, dass ab dem 1. Januar 2024 ein Fünftel eines neu zu bebauenden Grundstücks zu begrünen ist.
Deutsche Unternehmen wollen weiter auf globale Lieferketten setzen
Die Corona-Pandemie hat sich massiv auf die internationalen Lieferketten ausgewirkt - dennoch wollen nur wenige deutsche Unternehmen die globale Beschaffung künftig ersetzen und stattdessen neue nationale Lieferketten aufbauen. Wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Münchener Ifo-Instituts für die Konrad-Adenauer-Stiftung hervorgeht, will von 5000 befragten Unternehmen nur jedes zehnte in Zukunft vermehrt auf heimische Lieferketten setzen.
Bayer erleidet erneute Niederlage in US-Glyphosatverfahren
Im Streit um den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup hat der Bayer-Konzern in den USA erneut eine juristische Niederlage erlitten. Ein Berufungsgericht im kalifornischen San Francisco bestätigte am Montag ein Urteil aus dem Jahr 2019 zu Gunsten eines Ehepaares, das seine Krebserkrankung auf die jahrelange Nutzung des Mittels zurückführt. Zugleich erhielt das Gericht aber die Reduzierung der Strafzahlung und Entschädigung von zwei Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro) auf 86,7 Millionen Dollar aufrecht.
Konjunkturerwartungen von Finanzexperten sinken erneut
Die Konjunkturerwartungen von Finanzmarktexpertinnen und -experten in Deutschland haben sich im August weiter verschlechtert. Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sank um 22,9 Punkte auf einen neuen Wert von 40,4 Punkten. "Die ZEW-Konjunkturerwartungen gehen zum dritten Mal in Folge zurück", erklärte ZEW-Präsident Achim Wambach am Dienstag. "Dies weist auf zunehmende Risiken für die deutsche Konjunktur hin, wie etwa eine mögliche vierte Covid-Welle ab Herbst oder eine Abschwächung des Wachstums in China."
Lokführer kündigen Streik an - Bahn verringert Fernverkehrsangebot
Bahnreisende müssen sich bundesweit auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen: Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn (DB) hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zu Streiks aufgerufen. Wie GDL-Chef Claus Weselsky in Frankfurt am Main sagte, soll die erste Arbeitskampfmaßnahme am Dienstagabend ab 19.00 Uhr im Güterverkehr beginnen, um 02.00 Uhr am Mittwochmorgen sollen dann Streiks im gesamten Personenverkehr und auch der Infrastruktur folgen. Die Bahn reagierte mit Ersatzfahrplänen und kritisierte die Streiks als "unnötig und völlig überzogen".
GDL ruft zu Streiks bei der Bahn bereits ab Dienstagabend auf
Bahnreisende müssen sich bundesweit auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen: Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zu Streiks aufgerufen. Wie GDL-Chef Claus Weselsky in Frankfurt am Main sagte, soll die erste Arbeitskampfmaßnahme am Dienstagabend ab 19.00 Uhr im Güterverkehr beginnen, um 02.00 Uhr am Mittwochmorgen sollen dann Streiks im gesamten Personenverkehr und auch der Infrastruktur folgen. Die Bahn kritisierte die Streiks als "unnötig und völlig überzogen".