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Kartoffelernte fällt 2021 geringer aus als im Vorjahr
Die Kartoffelernte fällt in diesem Jahr aufgrund durchwachsener Witterungsbedingungen weniger ergiebig aus als im Vorjahr. Wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf Basis vorläufiger Schätzungen am Donnerstag mitteilte, wird für dieses Jahr eine Erntemenge von 10,6 Millionen Tonnen erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 9,2 Prozent, gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2020 ist es ein geringerer Rückgang von 0,4 Prozent.
Wahlkampf bla bla: Baerbock kritisiert Russland wegen Gaspreis
In der Debatte über stark steigende Gaspreise hat Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock Russland kritisiert und die Bundesregierung zu einer Intervention in Moskau aufgefordert. "Russland ist sehr zurückhaltend bei der Lieferung von Erdgas nach Europa", sagte Baerbock nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Ein "naheliegender" Grund dafür sei: "Das Putin-Regime will politischen Druck aufbauen, um die ausstehenden Genehmigungen für Nord Stream 2 schneller zu bekommen".
US-Notenbank senkt Wachstumsprognose und erhöht Inflationsprognose
Die US-Notenbank Fed hat angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus ihre Wachstumsprognose abgesenkt und zugleich die Inflationsprognose erhöht. Die Federal Reserve erklärte am Mittwoch nach einem zweitägigen Treffen ihres Offenmarktausschusses, die Inflation dürfte in diesem Jahr bei 4,2 Prozent liegen. Im Juni war die Fed noch von einer Inflationsrate von 3,4 Prozent ausgegangen. Die Wachstumsprognose wurde von zuletzt sieben Prozent auf 5,9 Prozent gesenkt.
Abbruch: Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe ohne Ergebnis
Die Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe zwischen den Arbeitgebern und der Gewerkschaft IG BAU sind gescheitert. Strittiger Punkt war in der fünften Verhandlungsrunde eine Entschädigung für die Wegezeiten der Beschäftigten, wie beide Seiten am Mittwoch mitteilten. Erwartet wird nun, dass es zu einem Schlichtungsverfahren kommt.
EU-Energieminister wollen Anstieg der Strom- und Gaspreise stoppen
Angesichts stark gestiegener Strom- und Gaspreise in Europa beraten die EU-Energieminister in Slowenien über Wege aus der Kostenexplosion. Die Europäische Kommission verfolge "die Situation sehr genau" und diskutiere, welche Instrumente ihr zur Verfügung stünden, sagte die an dem Treffen teilnehmende Energiekommissarin Kadri Simson am Mittwoch.
Bundesregierung stellt zusätzliche Milliarden für Gebäudesanierung zur Verfügung
Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am Mittwoch die Freigabe von zusätzlichen 5,8 Milliarden Euro im Jahr 2021 für die energetische Gebäudesanierung beschlossen. "Das sind nie da gewesene Rekordsummen und gut angelegtes Geld für Klimaschutz und für Arbeitsplätze", erklärte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Mittwoch. Insgesamt werden im Jahr 2021 nun 11,5 Milliarden Euro bereitgestellt. Die zusätzlichen Fördergelder sollen helfen, die im Gebäudebereich entstandene Ziellücke bei der Reduktion von Treibhausgasemissionen zu schließen.
US-Energieministerin warnt vor "Manipulation" europäischer Gaspreise
US-Energieministerin Jennifer Granholm hat vor einer "Manipulation" der Gaspreise in Europa gewarnt. "Die USA haben klar gemacht, dass wir und unsere Partner bereit sein müssen und uns weiterhin wehren, wenn es Akteure gibt, die das Gasangebot manipulieren, um so zu profitieren", sagte sie bei einer Onlineveranstaltung während eines Besuchs in Warschau am Mittwoch.
London erwägt Beitritt zu Freihandelsabkommen der USA mit Mexiko und Kanada
Großbritannien zieht angesichts der bislang ergebnislosen bilateralen Verhandlungen mit den USA auch einen Beitritt zu dem bestehenden Freihandelsabkommen USMCA in Erwägung. London strebe zwar ein "bilaterales Handelsabkommen" mit den USA an, sagte Umweltminister George Eustice am Mittwoch im Sender Sky News. Die britische Regierung schließe aber nichts aus, fügte er auf die Frage hinzu, ob für Großbritannien auch ein Beitritt zum Handelspakt zwischen den USA, Mexiko und Kanada vorstellbar sei.
Rekordzahl von führenden Unternehmen in Deutschland korrigiert Prognosen nach oben
Corona-Einschränkungen werden schrittweise gelockert, die Nachfrage steigt - genau wie die Stimmung in führenden deutschen Unternehmen: Seit Anfang des Jahres korrigierten 234 der insgesamt 309 im sogenannten Prime Standard gelisteten Börsenunternehmen ihre Gewinn- oder Umsatzerwartungen nach oben, wie die Unternehmensberatung EY am Mittwoch erklärte. Allerdings warnten die Experten angesichts störungsanfälliger Lieferketten, Rohstoffengpässen und der unklaren Entwicklung der Pandemie auch vor übertriebenem Optimismus.
Bundesregierung zieht bei Wasserstoffstrategie positive Zwischenbilanz
Grüner Wasserstoff soll ein zentraler Baustein für das Erreichen der Klimaziele und das Gelingen der Energiewende sein - rund ein Jahr nach der Verabschiedung der Nationalen Wasserstoffstrategie hat die Bundesregierung nun eine positive Zwischenbilanz gezogen. Deutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen komme "weltweit eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von grünen Wasserstofftechnologien zu", heißt es in dem am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedeten Bericht zur bisherigen Umsetzung der Strategie.
Kirschenernte fällt in diesem Jahr besonders schlecht aus
Deutsche Baumobstbetriebe müssen sich in diesem Jahr mit einer deutlich unterdurchschnittlichen Kirschenernte begnügen. Laut Schätzungen des Statistischen Bundesamts wurden im Jahr 2021 insgesamt 38.400 Tonnen Kirschen geerntet, ein Rückgang um fast ein Viertel im Vergleich zum Vorjahreswert. Der Zehnjahresdurchschnitt von knapp 48.000 Tonnen wurde um 19,9 Prozent unterschritten. Grund für die schlechte Ernte waren demnach insbesondere Spätfröste, Starkregen und Unwetter.
Ifo-Institut senkt Konjunkturerwartung für 2021 deutlich
Die gesamtwirtschaftliche Erholung in Deutschland nach der Corona-Pandemie verzögert sich weiter: Das Münchner Ifo-Institut senkte seine Konjunkturprognose für das laufende Jahr deutlich auf ein Wirtschaftswachstum von 2,5 Prozent ab - im Sommer waren die Forscher noch von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3,3 Prozent ausgegangen. Ausgebremst werde die wirtschaftliche Erholung vordergründig von den anhaltenden Lieferengpässen in der Industrie, erklärte das Ifo-Institut am Mittwoch.
Mieten für studentisches Wohnen steigen in Deutschland weiter an
Die durchschnittlichen Mieten für studentisches Wohnen in Deutschland sind in 19 von 30 untersuchten Hochschulstädten weiter gestiegen. Dem am Mittwoch vorgestellten Studentenwohnreport des Finanzdienstleisters MLP und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zufolge liegen die aktuellen Preise im Schnitt um 1,8 Prozent über dem Vorjahr - bei einem ohnehin schon hohen Ausgangsniveau. Die Dynamik habe aber vorerst etwas nachgelassen. Die teuerste Stadt bleibt demnach München, am günstigsten wohnen Studierende in Magdeburg.
Reallöhne steigen im zweiten Quartal um drei Prozent
Die hohe Inflation hat den Lohnzuwachs der Arbeitnehmer in Deutschland gebremst: Die Reallöhne stiegen im zweiten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,0, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteile. Demnach stieg der Nominallohnindex, der die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste einschließlich Sonderzahlungen abbildet, im Vorjahresvergleich um 5,5 Prozent. Die Verbraucherpreise kletterten in diesem Zeitraum jedoch um 2,4 Prozent.
Über 50 US-Firmen protestieren gegen strenges Abtreibungsgesetz in Texas
Mehr als 50 US-Firmen haben in einer gemeinsamen Aktion gegen das umstrittene Abtreibungsgesetz im Bundesstaat Texas protestiert. Ein eingeschränkter Zugang zu einer umfassenden Fortpflanzungsbehandlung einschließlich Abtreibung "bedroht die Gesundheit, Unabhängigkeit und wirtschaftliche Stabilität unserer Beschäftigten und Kunden", heißt es in der von mehreren Organisationen verbreiteten Erklärung. Unterzeichnet wurde sie von Internetfirmen wie Yelp und Lyft, dem Klamottenhersteller Patagonia und der Eiscrememarke Ben&Jerrys.
Evergrande kündigt pünktliche Zinszahlung in Millionenhöhe an
Der hochverschuldete chinesische Immobilienkonzern Evergrande hat eine pünktliche Zinszahlung in Millionenhöhe versprochen und setzt damit auf eine Beruhigung der Finanzmärkte. In einer Mitteilung an die Börse in Shenzhen erklärte das Unternehmen am Mittwoch, einen Plan zur Zahlung von Zinsen für eine bis 2025 laufende inländische Anleihe vereinbart zu haben. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg haben die Zahlungen einen Umfang von 232 Millionen Yuan (30,5 Millionen Euro).
Stiftung Warentest: Vier Matratzenmodelle für Kinder mit Sicherheitsmängeln
Die Stiftung Warentest hat Matratzen für Erwachsene und Kinder genauer unter die Lupe genommen. Bei vier Matratzen für Babys und Kinder besteht Erstickungsgefahr wegen leicht ablösbarer Kleinteile, wie die Stiftung Warentest am Mittwoch mitteilte. Die entsprechenden Modelle erhielten die Bewertung mangelhaft. Bei den Federkernmatratzen erzielte die Hälfte der getesteten Matratzen eine gute Gesamtnote, darunter fielen sowohl schmale als auch breite Modelle.
Stiftung Warentest: Nicht alle Hilfsmittel gegen Schnarchen helfen wirklich
Für einen ruhigen Schlaf sollen die 23 Produkte sorgen, die die Stiftung Warentest für ihre aktuelle Ausgabe näher untersucht hat. Die Produkttester testeten Hilfsmittel wie Mundschienen, Nasenspreizer, Anti-Schnarch-Bänder, Schlafrucksäcke, Fingerringe und selbstaufblasende Kissen, wie die Stiftung Warentest am Mittwoch mitteilte. Hilfreich gegen das Schnarchen waren dabei insbesondere Produkte, die eine Rückenlage verhinderten, den Naseneingang freihalten oder den Unterkiefer vorschieben.
Stiftung Warentest: Viele Smartphonehersteller haben kein Sozial- und Umweltmanagement
Fünf von neun getesteten Smartphoneherstellern fallen im Sozial- und Umweltmanagement-Test der Stiftung Warentest durch. Sie zeigten demnach kein entsprechendes Engagement und ihre Lieferketten blieben undurchsichtig, wie die Stiftung Warentest am Mittwoch erklärte. Vier Unternehmen hatten demnach zwar eine überzeugende Unternehmenspolitik, es haperte aber an der Transparenz. Am besten schnitten demnach die Hersteller Fairphone und Shiftphone ab.
USA belegen Krypto-Handelsplattform SUEX mit Sanktionen
Die USA haben eine Handelsplattform für Kryptowährungen wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Cyberkriminellen mit Sanktionen belegt. Wie das US-Finanzministerium am Dienstag mitteilte, handelt es sich um die in Tschechien angesiedelte digitale Plattform SUEX. Das Ministerium sperrte demnach deren Vermögen in US-Zuständigkeit und untersagte sowohl Bürgerinnen und Bürgern des Landes die Nutzung von SUEX als auch US-Unternehmen den Handel mit der Plattform. Andernfalls drohten Sanktionen.
ADAC: Deutliche Unterschiede bei Spritpreisen zwischen Bundesländern
Autofahrer müssen sich in verschiedenen Bundesländern auf teils deutliche Preisunterschiede beim Tanken einstellen. Das günstigste Benzin gibt es aktuell in Rheinland-Pfalz, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Auswertung des ADAC hervorgeht. Am teuersten war Benzin hingegen im Stadtstaat Bremen. Den billigsten Diesel gab es in Hamburg, in Brandenburg waren die Preise hingegen besonders hoch. Für die Untersuchung berücksichtigte der ADAC die Preisdaten von mehr als 14.000 Tankstellen mit Stand vom Dienstag (11.00 Uhr).
Gut ein Drittel der Selbstständigen hat durch Corona-Pandemie Einkommen verloren
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie haben insbesondere Selbstständige hart getroffen. Mehr als ein Drittel von ihnen verlor im Verlauf der Pandemie einen Teil des Einkommens, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung zeigt. Selbstständige machten sich auch häufiger Sorgen um ihre finanzielle Situation als Angestellte. Die Situation der Selbstständigen mache bedeutsame Lücken im Sozialsystem sichtbar, erklärten die Studienautoren.
GDL scheitert vor Gericht mit Klage gegen Tarifeinheit bei der Bahn
Die Lokführergewerkschaft GDL ist mit ihrem Vorgehen gegen die Tarifeinheit bei der Deutschen Bahn vor dem Arbeitsgericht Berlin gescheitert. Das Gericht wies am Dienstag eine Klage der GDL gegen den Arbeitgeberverband der Bahn zurück. Die Gewerkschaft wollte erreichen, dass der Verband auf Unternehmen der Bahn einwirkt, damit diese von der GDL abgeschlossene Tarifverträge weiterhin auf ihre Mitglieder anwenden. (Az. 30 Ca 5638/21)
Olaf Scholz (SPD) und die Schulden in der Rezession?
In Zeiten des Wahlkampfes macht Olaf Scholz (SPD) aktuell gern große Versprechen, Schulden, Schulden und nochnmals Schulden - dies aber ging bei der SPD noch nie gut, am Ende stand stets der Bürger mit der Schulden-Zeche da und musste mit höheren Steuern bluten, denn Wirtschaft, Soziales und SPD, dass veträgt sich im Allgemeinen mit dem Gesetzen der Marktwirtschaft nicht, sagen Bürger in Berlin, wenn sie auf die SPD und Olaf Scholz und sene großen Verprechungen angesprochgen werden!Dann soll es doch lieber so bleiben wie es ist, bei Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrer CDU ist man in puncto Wortschaft seit langer Zeit gut gefahren, ob Scholz das Thema Wirtschaft kann bezweifeln Bürger mit Blick auf den aktuellen Skandal in Sachen "Durchsuchung" im Scholz-Ministerium, wo Olaf Scholz ganz persönlich eine Verantwortung im Geldwäsche-Skandal vorgeworfen wird! Dementsprechend hat der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) seine Wachstumsprognose für das Jahr 2021 deutlich nach unten korrigiert. Er rechne im laufenden Jahr nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von real 3,0 Prozent, erklärte der BDI am Montag - zuletzt waren es 3,5 Prozent gewesen. Grund sei insbesondere die erwartete Stagnation der privaten Konsumausgaben. Auch die Industrieproduktion sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben. So sank im zweiten Quartal 2021 die Industrieproduktion gegenüber dem Vorquartal um 1,2 Prozent. Auf das gesamte Jahr gerechnet erwartet der BDI zwar eine Zunahme von 8,0 Prozent - dies erkläre sich allerdings insbesondere durch den Einbruch der Industrieproduktion während der Pandemie. Auch beim Export von Waren und Dienstleistungen rechnet der Verband weiterhin mit einem Plus von real 8,5 Prozent. Insbesondere der Handel mit EU-Partnerländern und mit den USA laufe gut. Das China-Geschäft weise hingegen niedrigere Wachstumsraten auf. Der positive Ausblick im Bereich der Exporte sei allerdings keine Garantie für eine gute Konjunkturentwicklung, warnte der BDI. Lieferschwierigkeiten, hohe Transportkosten und ungelöste Handelsstreitigkeiten könnten sich weiterhin negativ auswirken. (B. Semjonow--BTZ)
Deutsche Wirtschaft erleichtert über Lockerung der US-Einreisebeschränkungen
Die deutsche Wirtschaft hat mit Erleichterung auf die von den USA angekündigte Lockerung der in der Corona-Pandemie verhängten Einreiseverbote reagiert. "Mit dem Wegfall der US-Einreisebeschränkungen können deutsche Unternehmen und die Wirtschaft in den USA nach über anderthalb Jahren endlich wieder aufatmen", erklärte am Dienstag Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI).
Studie: Aufsichtsrat der Deutschen Bank erhielt 2020 höchstes Gehalt
Die Aufsichtsräte der führenden deutschen Unternehmen sind gut bezahlt und überwiegend männlich. Der Titel des einflussreichsten Aufsichtsratsvorsitzenden im Jahr 2020 ging an den Aufsichtsratschef des Versicherungskonzerns Allianz, Michael Diekmann, wie die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) am Dienstag erklärte. Das höchste Gehalt verbuchte mit 802.083 Euro der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bank, Paul Achleitner.
Universal Music Group legt starkes Börsendebüt in Amsterdam hin
Die Universal Music Group (UMG) mit Stars wie den Beatles und Rihanna hat bei ihrem Gang aufs Parkett in Amsterdam ein glänzendes Börsendebüt hingelegt. Der Aktienkurs stieg am Dienstagvormittag auf rund 25 Euro, was den Wert der Gruppe auf mehr als 44 Milliarden Euro anschwellen ließ. Der Ausgabepreis lag bei 18,50 Euro, was die UMG mit rund 33,5 Milliarden Euro bewertet hatte.
Chef von Evergrande zeigt sich zuversichtlich bei rascher Überwindung der Krise
Der Chef des in Schieflage geratenen chinesischen Immobilienriesen Evergrande hat sich zuversichtlich gezeigt, die Krise bald zu überwinden und dabei vor allem Optimismus unter seinen Angestellten verbreitet. Der Konzern werde "seinen dunkelsten Moment bald hinter sich lassen", zitierten chinesische Staatsmedien am Dienstag den Gründer und Vorsitzenden von Evergrande, Xu Jiayin. Er wandte sich in einem Schreiben anlässlich des chinesischen Mondfestes an die Belegschaft.
Gewerkschaft Verdi ruft zu bundesweiten Streiks bei Ikea auf
Angestellte der schwedischen Möbelhauskette Ikea streiken am Dienstag bundesweit. "Die Beschäftigten bei IKEA setzen damit ein deutliches Zeichnen für einen guten Tarifabschluss", erklärte die zuständige Verdi-Gewerkschaftssekretärin, Maren Ulbrich, am Dienstag. Zentrum der Streikaktivitäten sind demnach Niedersachsen und Bremen, aber auch Einrichtungshäuser in Bayern, Hessen, Hamburg, Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Nordrhein-Westfalen beteiligen sich nach Gewerkschaftsangaben an dem Streik. Ikea lehnte eine Stellungnahme unter Verweis auf laufende Verhandlungen ab.
Zahl der Fahrgäste in Bussen und Bahnen im ersten Halbjahr deutlich gesunken
Die Corona-Krise hat zu einem deutlichen Rückgang der Fahrgäste in Bussen und Bahnen geführt. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, war das Fahrgastaufkommen im ersten Halbjahr 2021 mit knapp 3,5 Milliarden Fahrten um 18 Prozent geringer als im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau zeigt sich ein noch deutlicherer Rückgang: Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 betrug das Minus 42 Prozent.
Yellen warnt wegen Streits um Schuldenobergrenze vor "historischer Finanzkrise"
Mit einer Warnung vor einer drohenden "historischen Finanzkrise" und "wirtschaftlichen Katastrophe" hat US-Finanzministerin Janet Yellen den Kongress erneut aufgerufen, die Schuldenobergrenze anzuheben. "Die USA sind noch nie in Zahlungsverzug geraten. Nicht ein einziges Mal", schrieb Yellen am Montag in einem Beitrag für das "Wall Street Journal". Sollte dies jetzt passieren, könnte dies zu stark steigenden Zinsen, einem Absturz der Aktienkurse und "weiteren finanziellen Tumulten" führen.
EuGH verurteilt Polen in Streit um Braunkohletagebau zu Strafzahlungen
Im Streit um die Braunkohleförderung im polnischen Tagebau Turów nahe der deutschen und tschechischen Grenze hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) den Druck auf Polen erhöht. Warschau müsse "an die Kommission ein Zwangsgeld in Höhe von 500.000 Euro pro Tag (...) zahlen, bis der Mitgliedsstaat der einstweiligen Anordnung nachkommt" und die Förderung einstellt, teilte der EuGH am Montag mit. Im Mai hatte der EuGH nach einer Klage aus Tschechien einen Förderstopp verhängt.