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Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sagt Tarifrunde mit privaten Banken ab
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die für Mittwoch angesetzten Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV) abgesagt. "Es gab von der Arbeitgeberseite keinerlei Signale, dass sie ihr bisheriges Angebot nachbessern wollen", erklärte Verdi-Verhandlungsführer Jan Duscheck am Montag. Die Zeichen stünden auf Streik. Der AGV reagierte mit Unverständnis.
Wohnungswirtschaft fordert mehr Fördermittel zur Umsetzung der Klimaziele
Die Wohnungswirtschaft fordert zur Umsetzung der Klimaziele mehr Fördermittel von der neuen Bundesregierung. "Damit die extrem ambitionierten Klimaziele beim Wohnen sozial verträglich umgesetzt werden können, brauchen wir ein neues, langfristiges Versprechen für bezahlbare Mieten", erklärte der Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW und Vorsitzende der "Initiative Wohnen.2050" (IW.2050), Axel Gedaschko, am Montag. Der Fokus müsse auf CO2-Einsparungen liegen, zeitliche Herausforderungen müssten von der Politik anerkannt und regulatorische Rahmenbedingungen angepasst werden.
Wirtschafts-Nobelpreis geht an drei Forscher für Arbeiten zum Arbeitsmarkt
Mit dem diesjährigen Wirtschafts-Nobelpreis werden der Kanadier David Card, der US-israelische Forscher Joshua Angrist sowie der US-Niederländer Guido Imbens geehrt. Das gab die Königliche Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm bekannt. Die Forscher hätten mit ihrer Arbeit "neue Einblicke in den Arbeitsmarkt" gegeben und gezeigt, welche Schlussfolgerungen aus Ursache und Wirkung von Experimenten gezogen werden könnten.
Umfrage: Große Unterschiede bei Unternehmensplänen zur Zuknuft des Homeoffice
Die Pläne deutscher Unternehmen bei der künftigen Ausgestaltung von Homeoffice-Regelungen fallen einer aktuellen Umfrage zufolge sehr unterschiedlich aus. Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit am Montag erklärte, wollen rund zwei Drittel der Unternehmen Homeoffice künftig im selben Umfang ermöglichen wie vor der Corona-Pandemie. Jeder zehnte Betrieb plant hingegen weniger Homeoffice, ein Fünftel der Unternehmen möchte mehr Flexibilität ermöglichen.
Onlinehändler Zalando startet Reparaturservice für Kleidung in Berlin
Der Onlineversandhändler Zalando startet gemeinsam mit dem Londoner Startup Save Your Wardrobe einen Reparaturservice für Kleidungsstücke in Berlin. Seit Montag können Kundinnen und Kunden über das Logistiknetzwerk von Zalando beschädigte Kleidungsstücke an regionale Reinigungsbetriebe, Schuster oder Änderungsschneidereien abgeben. So sei es beispielsweise möglich, "einen abgenutzten Schuhabsatz zu erneuern, eine Vintage-Tasche zu reparieren oder eine Hose zu kürzen", erklärte Zalando.
Wirtschaft und Wissenschaft fordern mehr Klimaschutz von neuer Bundesregierung
Anlässlich der Sondierungen in Berlin haben Klimaforscher sowie fast 70 deutsche Unternehmen konkretere Maßnahmen für den Klimaschutz von einer neuen Bundesregierung gefordert. Deutschland müsse auf einen "klaren, verlässlichen und planbaren Pfad zur Klimaneutralität" gebracht werden, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Appell der Unternehmen. Eine Reihe von Forscherinnen und Forschern forderte außerdem mehr Tempo beim Klimaschutz, um Deutschland bis 2045 zur Klimaneutralität zu bringen.
Allianz deutscher Unternehmen fordert mehr Klimaschutz von neuer Bundesregierung
Anlässlich des Beginns der Sondierungsverhandlungen in Berlin am Montag haben 69 deutsche Unternehmen mehr konkrete Maßnahmen für den Klimaschutz von einer neuen Bundesregierung gefordert. Deutschland müsse auf einen "klaren, verlässlichen und planbaren Pfad zur Klimaneutralität" gebracht werden, hieß es in dem am Montag veröffentlichten Appell. Zu den Unterzeichnern gehören Unternehmen wie die Allianz Versicherungen, Bayer, Adidas, General Electrics, die Deutsche Post, Ikea und mehrere Energieunternehmen sowie Supermarktketten.
Produktion von Autoreifen erreicht krisenbedingt neuen Tiefstand
Die Produktion von Autoreifen hat in Deutschland krisenbedingt einen neuen Tiefstand erreicht: Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, wurden 2020 rund 36,3 Millionen Reifen für Pkw produziert – das war über ein Viertel (26,6 Prozent) weniger als im Vorjahr. Verglichen mit dem Jahr 2015 ergab sich sogar ein Rückgang um 40,6 Prozent.
Verband: Zahlreiche Solaranlagen stehen ungenutzt auf dem Feld
In Deutschland stehen nach Angaben des Bundesverbands Solarwirtschaft zahlreiche Solaranlagen ungenutzt auf Feldern herum. Grund sei die schleppende Zertifizierung: Es warten "einige Anlagen auf den Anschluss, weil das Zertifikat fehlt", sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbands, Carsten Körnig, der "Augsburger Allgemeinen" vom Montag. Die Wartezeiten betragen demnach teilweise bis zu einem Jahr. Wieviel Megawatt an Solarleistung betroffen sei, wisse der Verband aber nicht genau.
"Bild": Altmaier will mit "Ampel"-Parteien über Senkung von Energiepreisen sprechen
Der scheidende Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will mit SPD, Grünen und FDP über Maßnahmen zur Abschwächung der sozialen Folgen der steigenden Energiepreise sprechen. Er werde sich an die Fraktionsspitzen der drei an den Sondierungsgesprächen für eine neue Regierung beteiligten Parteien wenden - "und auch an meine eigene natürlich", sagte er am Sonntagabend "Bild TV". "Wir können Probleme, die die Bürger besonders betreffen, abmildern, und dafür sorgen, dass Dinge verkraftbar bleiben."
Bericht: BDI legt Vorschläge für mehr Tempo bei Digitalisierung der Verwaltung vor
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat von einer künftigen Bundesregierung Tempo bei der Digitalisierung der Verwaltung gefordert. "Die neue Bundesregierung muss die öffentliche Verwaltung mit Hochdruck modernisieren", sagte BDI-Präsident Siegfried Russwum dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Der aktuelle Stand der Digitalisierung sei für Unternehmen und Bürger "immer noch ungenügend". Unter anderem schlägt der Verband die Einrichtung eines eigenen Digitalministeriums vor.
Bericht: Abgaben an den Staat in vergangenen Jahrzehnten deutlich gesunken
Die Steuer- und Abgabenlast der Bürger ist einem Medienbericht zufolge in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gesunken. Wie das "Handelsblatt" am Montag aus einer Studie des Münchener Ifo-Instituts berichtete, musste ein Single, der vor 35 Jahren umgerechnet 30.000 Euro verdiente, damals von seinem Gehalt 36,1 Prozent in Form von Steuern und Sozialabgaben an den Staat abgeben. Dieses Jahr waren es noch 32,0 Prozent.
Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister für Ausbau der Atomkraft in Europa
Im Kampf gegen den Klimawandel hat Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire den Ausbau der Atomkraft in Europa gefordert. "Kernenergie muss ein Teil dieser Lösung sein", schrieb Le Maire gemeinsam mit weiteren europäischen Ministern in einem offenen Brief, der der "Welt" (Montagausgabe) vorlag.
Verbraucherschützer und Sozialverbände warnen vor sozialen Folgen der Inflation
Angesichts der hohen Inflation haben Verbraucherschützer und der Sozialverband VdK die Politik zur Entlastung der Bürger aufgefordert. Wenn der Anstieg der Energie- und Benzinpreise ungebremst weitergehe, drohe eine "dramatische soziale Schieflage", sagte Klaus Müller, Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (Vzbv), dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). "Die Politik muss dringend die gegenwärtige Abhängigkeit von Energieimporten reduzieren, auf Energieeinsparungen setzen und Energiearmut verhindern."
Spitzenvertreter der USA und Chinas sprechen über angespannte Wirtschaftsbeziehungen
Die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai hat mit dem chinesischen Vize-Regierungschef Liu He über die angespannten Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern gesprochen. Wie eine ungenannte US-Regierungsvertreterin am Freitagabend erklärte, war das virtuelle Treffen eine "Gelegenheit", um "verantwortungsvoll geführte Handelsbeziehung aufzubauen, da diese nicht nur die Menschen in unseren Ländern, sondern in der ganzen Welt betreffen".
RWE-Chef: "Kohleausstieg 2030 ist machbar"
Der Chef des Energiekonzerns RWE, Markus Krebber, kann sich ein Vorziehen des deutschen Kohleausstiegs von 2038 auf 2030 vorstellen. "Ein Kohleausstieg 2030 ist machbar – wenn wir das Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren Energien gewaltig erhöhen und viele zusätzliche Gaskraftwerke bauen", sagte Krebber der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). "Wer hingegen nur abschaltet, gefährdet die Versorgungssicherheit in Deutschland", warnte er.
Bericht: Videospiel-Verband warnt vor Engpässen bei Konsolen im Weihnachtsgeschäft
Der Verband der deutschen Videospielbranche, game, hat wegen des weltweiten Computerchip-Mangels vor Engpässen im Weihnachtsgeschäft gewarnt. "Wir gehen davon aus, dass einige Gaming-Produkte im Weihnachtsgeschäft daher nur schwer zu bekommen sind", sagte game-Geschäftsführer Felix Falk den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben). Besonders betroffen seien dabei Spielekonsolen und Grafikkarten. "Aber auch bei anderen Gaming-Geräten kann der Chipmangel zu einem knapperen Angebot führen."
Ökonomin fordert besseren Schutz für Verbraucher vor Preissprüngen bei Öl und Gas
Die Ökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat einen besseren Schutz für Verbraucher vor Preissprüngen bei Öl und Gas gefordert. "Die Preise für fossile Energien wie Gas und Öl haben sich deutlich erhöht, daher steigen die Kosten für die Verbraucherinnen und Verbraucher", sagte die DIW-Expertin der "Bild" (Samstagsausgabe). Die Verbraucher müssten aber vor "durch geopolitische Streitigkeiten" ausgelösten Preissteigerungen bewahrt werden.
OECD feiert Einigung auf globale Mindeststeuer als "großen Sieg"
136 Staaten haben sich auf einen globalen Mindestbesteuerungssatz von 15 Prozent für große Konzerne geeinigt. Nach Irland und Estland schloss sich am Freitag auch Ungarn der OECD-Vereinbarung an. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) nannte die Einigung "einen weiteren wichtigen Schritt hin zu mehr Steuergerechtigkeit". Die US-Regierung sprach von einem "historischen" Abkommen.
EU-Länder geben grünes Licht für Verbot von Farbstoff E171 kommendes Jahr
In der EU steht ein Verbot des häufig in Süßigkeiten eingesetzten Farbstoffs E171 bevor. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union gaben am Freitag grünes Licht für ein Verbot von Titandioxid als Lebensmittelzusatzstoff, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. E171 steht unter Verdacht, erbgutschädigend zu sein.
Weiter gemischte Signale vom US-Arbeitsmarkt inmitten von Corona-Pandemie
Vom US-Arbeitsmarkt kommen im Zuge der wirtschaftlichen Erholung von der Corona-Pandemie weiter gemischte Signale. Zwar sank die Arbeitslosenquote im September um 0,4 Punkte auf 4,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Allerdings wurden im Verlauf des Monats nur 194.000 neue Jobs geschaffen.
Deutsche Exporte gehen im August erstmals seit April 2020 zurück
Die deutschen Exporte sind im August erstmals seit April 2020 wieder zurückgegangen: Die Ausfuhren sanken im Vergleich zu Juli kalender- und saisonbereinigt um 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Demnach wurden im August Waren im Wert von 104,4 Milliarden Euro exportiert - das war allerdings ein Plus von 14,4 Prozent verglichen mit dem Vorjahresmonat.
Gastgewerbe erholt sich von Corona-Krise - Vorkrisenniveau aber noch unerreicht
Das deutsche Gastgewerbe erholt sich zusehends von den Einschränkungen wegen der Corona-Krise - hat aber sein Vorkrisenniveau insgesamt noch nicht wieder erreicht. Wie der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) am Freitag mitteilte, setzten Hotels und Restaurants im September 5,3 Prozent weniger um als im Vorkrisenjahr 2019 - damit schwächten sich die Verluste der Branche aber etwas ab. Die zum Gastgewerbe gehörenden Beherbergungsbetriebe erreichten indes im August laut Statistischem Bundesamt fast wieder Vorkrisenniveau.
Hotelbranche erholt sich zusehends von Corona-Krise
Die deutsche Hotelbranche erholt sich zusehends von den Einschränkungen rund um die Corona-Pandemie: Die Beherbergungsbetriebe verbuchten im August 56,1 Millionen Übernachtungen inländischer und ausländischer Gäste, wie das Statistikamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das waren 13,4 Prozent mehr als vor einem Jahr und 3,1 Prozent weniger als im August des Vorkrisenjahres 2019. Damit habe die Branche "fast wieder Vorkrisenniveau" erreicht.
Weiter keine Lösung bei Tarifverhandlungen im Baugewerbe in Sicht
Nach monatelangen Verhandlungen ist im Bau-Tarifkonflikt weiter keine Lösung in Sicht. Die Schlichtung für das Bauhauptgewerbe mit seinen 890.000 Beschäftigten sei am späten Donnerstagabend in Berlin unterbrochen worden, teilte die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) in der Nacht zum Freitag mit. Die Gespräche sollen demnach am kommenden Mittwoch voraussichtlich in Berlin fortgesetzt werden. Als Schlichter fungiert der Präsident des Bundessozialgerichts, Rainer Schlegel.
Gericht: Mietervereine dürfen Verbandsklage erheben
Ein Mieterverein, der seine Mitglieder berät, darf Verbandsklage erheben. Dass die Beratung auf die eigenen Mitglieder beschränkt sei, verhindere den Eintrag in die entsprechende Liste des Bundesamts für Justiz nicht unbedingt, teilte das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster in einer Grundsatzentscheidung mit. Die Beratung des Vereins müsse dabei einen solchen Umfang haben, "dass sie für eine größere Anzahl von Verbrauchern im Tätigkeitsbereich des Vereins merkbar ist". (Az. 4 A 1073/20)
Nestlé stellt vegane Ersatzprodukte für Ei und Shrimps vor
Der Lebensmittelkonzern Nestlé will vegane Ersatzprodukte für Ei und Shrimps auf den Markt bringen. Mit den neuen Produkten baue das Unternehmen sein Angebot an pflanzlichen Lebensmitteln aus, erklärte Nestlé am Donnerstag. Seit mehreren Jahren versucht der Konzern, der von Schokolade über Kaffee und Babynahrung eine Vielzahl an Produkten herstellt, sein Sortiment mehr auf Gesundheit und Wellness auszurichten. Die neuen Produkte erscheinen unter den Namen "vEGGie" und "Vrimp".. Mit den neuen Produkten baue das U
Moderna will Impfstofffabrik auf dem afrikanischen Kontinent aufbauen
Der US-Pharmakonzern Moderna will eine Fabrik für mRNA-Impfstoffe auf dem afrikanischen Kontinent bauen. Das Unternehmen werde eine "hochmoderne mRNA-Produktionsstätte in Afrika zur Herstellung von bis zu 500 Millionen Impfstoffdosen pro Jahr" errichten, erklärte Moderna am Donnerstag. Moderna hatte bereits zuvor bekanntgegeben, die Produktion seines mRNA-Vakzins global hochzufahren. Im August kündigte der Konzern außerdem an, eine Fabrik in Kanada zu eröffnen.
Vonovia sichert sich rund 60 Prozent der Anteile an Deutsche Wohnen
Der Wohnungskonzern Vonovia hat sich rund 60 Prozent der Anteile an seinem Konkurrenten Deutsche Wohnen gesichert. Wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab, verfügte es über knapp 65 Prozent der Anteile und der Stimmrechte der Deutsche Wohnen. Es handelte sich um den insgesamt dritten Versuch einer Übernahme. Zuvor hatte Vonovia mit einem Verzicht auf eine Mindestannahmeschwelle seines Aktienkaufangebots mögliche Hindernisse aus dem Weg geräumt.
Deutsche Energie-Agentur: Klimaneutralität ist gewaltige Aufgabe - aber machbar
Für das Erreichen der Klimaziele darf es nach Einschätzung der Deutschen Energie-Agentur (Dena) kein "Weiter so" geben. Gleichwohl sei der Weg zur Klimaneutralität als gesamtgesellschaftliche Aufgabe machbar, erklärte die Dena am Donnerstag und rief die künftige Bundesregierung zu "massiven Anstrengungen" in allen Sektoren auf. Eine besondere Rolle spielen demnach auch die internationale Zusammenarbeit und die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern.
Bahn und EVG erzielen Einigung in erneuten Tarifverhandlungen
Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG haben eine Einigung in den erneuten Tarifverhandlungen erzielt und damit die laufende Tarifrunde endgültig abgeschlossen. Bis mindestens Februar 2023 seien Bahnstreiks ausgeschlossen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die EVG erklärte, der Betriebsfrieden sei wieder hergestellt und eine Spaltung der Belegschaft verhindert worden.
Studie: Ein Fünftel der Erwerbstätigen teilt Corona-Zweifel und Verschwörungserzählungen
Fast ein Fünftel der Erwerbstätigen in Deutschland teilt laut einer aktuellen Studie Zweifel an der Gefährlichkeit der Corona-Pandemie und glaubt an Verschwörungserzählungen. Der Glaube an solche Verschwörungen hängt auch eng mit einer erhöhten Bereitschaft zu riskantem Verhalten zusammen, wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag erklärte. Besonders ausgeprägt waren Corona-Zweifel demnach bei Menschen mit niedrigem Einkommen oder Schulabschluss, sowie bei Menschen, die finanziell unter der Pandemie gelitten hatten.