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Putin warnt vor "Zusammenbruch" Afghanistans
Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach der Machtübernahme der Taliban vor einem "Zusammenbruch" Afghanistans gewarnt. Die internationale Gemeinschaft müsse dies verhindern, sagte Putin am Freitag nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Moskau bei einer gemeinsamen Pressekonferenz. Dem Westen warf er eine "unverantwortliche" Afghanistan-Politik vor. Diese habe darauf abgezielt, dem Land von außen "fremde Werte" aufzuzwingen, sagte Putin.
Nato warnt Taliban vor Behinderung von Evakuierungsmaßnahmen
Das westliche Militärbündnis Nato hat die radikalislamischen Taliban aufgefordert, die laufenden Evakuierungen aus Afghanistan nicht zu behindern. "Wir erwarten von den Taliban, dass sie allen ausländischen Staatsangehörigen und Afghanen, die das Land verlassen wollen, die sichere Ausreise ermöglichen", sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag nach einer Sondersitzung der Außenminister der Nato-Staaten. Es sei die "höchste Priorität" des Bündnisses, Menschen in Sicherheit zu bringen.
Kreta und südliche Ägäis gelten ab Dienstag als Hochrisikogebiete
Ab Dienstag gelten die griechische Urlaubsinsel Kreta und die südliche Ägäis als Corona-Hochrisikogebiete. Bereits ab Sonntag gilt dies für das Kosovo, Nordmazedonien und die irischen Regionen Border und West, wie das Robert-Koch-Institut am Freitag mitteilte. Damit verbunden sind schärfere Corona-Regeln bei der Rückkehr nach Deutschland, insbesondere für Ungeimpfte.
Merkel fordert bei Treffen mit Putin Freilassung von Nawalny
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bei ihrem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin für die Freilassung des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny eingesetzt. "Ich habe gegenüber dem russischen Präsidenten noch einmal die Freilassung von Nawalny gefordert", sagte Merkel am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Putin in Moskau. Putin sagte, Nawalny sitze wegen einer "Straftat" im Gefängnis und nicht wegen seiner politischen Aktivitäten.
Britischer Außenminister wegen unterbliebenen Telefonats mit Kabul unter Druck
Der britische Außenminister Dominic Raab hat sich gegen Kritik wegen eines unterbliebenen Telefonats mit seinem afghanischen Kollegen verteidigt, in dem es um Hilfe für afghanische Ortskräfte gehen sollte. Das fragliche Telefonat sei an einen Mitarbeiter delegiert worden, aber wegen des raschen Vormarschs der Taliban nicht zustande gekommen, erklärte Raab am Freitag.
Aus Kabul gerettete Ortskräfte erreichen deutsche Bundesländer
Drei Tage nach Aufnahme der Luftbrücke aus Kabul kommt die Verteilung der aus Afghanistan geretteten Ortskräfte und ihrer Familien auf die Bundesländer in Schwung. In Niedersachsen landete nach Angaben der Landesinnenministeriums am Freitagmittag eine erste Maschine mit 190 Evakuierten am Flughafen Hannover. Ein zweiter Flug mit schätzungsweise 250 Menschen sollte im Tagesverlauf folgen.
EU-Spitzen besuchen Erstaufnahmelager für geflüchtete afghanische Ortskräfte
EU-Spitzenpolitiker wollen am Samstag ein Erstaufnahmelager für vor den Taliban geflohene afghanische Ortskräfte in Spanien besuchen. Dies gab der spanische Außenminister José Manuel Albares am Freitag im Radiosender Cadena Ser bekannt. Ratspräsident Charles Michel und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wollten zusammen mit dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez auf die Militärbasis Torrejón de Ardoz nahe Madrid kommen.
Gericht kippt vorläufig Tanzverbot für Geimpfte und Genesene in Berlin
Das Verwaltungsgericht Berlin hat das generelle Verbot von Tanzveranstaltungen in der Hauptstadt in einer Eilentscheidung gekippt. Veranstaltungen ausschließlich für geimpfte und von Corona genesene Menschen würden vorläufig zugelassen, teilte das Gericht am Freitag mit. Für ungeimpfte und lediglich getestete Menschen gelte das Verbot dagegen weiterhin, weil ein Test nur eine Momentaufnahme darstelle. (Az. VG 14 L 467/21)
Giffey soll auch bei Masterarbeit abgeschrieben haben
Die Berliner SPD-Spitzenkandidatin zur Abgeordnetenhauswahl im September, Franziska Giffey, soll einem Bericht zufolge auch bei ihrer Masterarbeit abgeschrieben haben. Sie habe "einfachste Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens" verletzt, sagte der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch nach Angaben vom Freitag dem Nachrichtenportal "t-online". Das sei das Ergebnis einer Untersuchung von Forschern der Freien Universität (FU) Berlin unter seiner Leitung.
Merkel wirbt für Dialog mit Russland trotz "tiefgreifender Differenzen"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in Moskau für eine Fortsetzung des Dialogs mit Russland trotz der aktuell "tiefgreifenden Differenzen" geworben. "Selbst wenn wir heute auch durchaus tiefgreifende Differenzen haben, so sprechen wir miteinander", sagte Merkel am Freitag zu Beginn eines Treffens mit Präsident Wladimir Putin. "Und das soll auch weiter so geschehen und die deutsch-russischen Beziehungen klassifizieren und qualifizieren."
Merkel zu Treffen mit Putin nach Moskau gereist
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist am Freitag inmitten angespannter Beziehungen zwischen Deutschland und Russland nach Moskau gereist. Nach einer Kranzniederlegung am Grabmal des unbekannten Soldaten in der russischen Hauptstadt steht ein Gespräch mit Präsident Wladimir Putin an. Eine gemeinsame Pressekonferenz von Merkel und Putin soll um 16.00 Uhr (Ortszeit; 15.00 Uhr MESZ) stattfinden.
Sogenannte Querdenker bedrängen Auto von Bundesgesundheitsminister Spahn
Sogenannte Querdenker haben nach einem Auftritt von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Baden-Württemberg sein Auto beworfen und die Abfahrt behindert. Auf den Wagen des Ministers sei "mindestens" ein Ei geschleudert worden, teilte die Polizei am Freitag in Reutlingen mit. Außerdem hätten Einsatzkräfte "vereinzelt" Menschen abdrängen müssen, um den Weg für das Fahrzeug freizumachen.
Ismail Sabri Yaakob zum neuen Regierungschef Malaysias ernannt
In Malaysia ist Ismail Sabri Yaakob am Freitag zum neuen Regierungschef ernannt worden. Wie der Königspalast mitteilte, stellte sich eine Mehrheit der Abgeordneten hinter Ismail Sabri. Daher sei er "in Übereinstimmung mit der Verfassung" als Regierungschef bestimmt worden.
Ministerien stritten offenbar monatelang über Aufnahme von Ortskräften
Die Bundesregierung hat offenbar monatelang über den Umgang mit afghanischen Ortskräften gestritten statt zu handeln. Das gehe aus internen Sitzungsprotokollen hervor, berichtete der "Spiegel" am Freitag vorab. Außenminister Heiko Maas (SPD) machte unterdessen den Bundesnachrichtendienst (BND) für die falschen Lageeinschätzungen zu Afghanistan und damit auch für das aktuelle Debakel und die chaotische Evakuierungsaktion verantwortlich.
Zwei Hubschrauber sollen ab Samstag Evakuierungen aus Kabul unterstützen
Für die Evakuierungsoperation am Kabuler Flughafen sollen bereits ab Samstag auch zwei leichte Hubschrauber des Typs H145M eingesetzt werden können. Wie ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Freitag in Berlin sagte, wurden die Helikopter bereits zum Transport nach Afghanistan verladen. Sie würden das Einsatzgebiet am Freitagabend oder Samtagfrüh erreichen. Diese Maschinen werden normalerweise durch die Bundeswehr-Eliteeinheit KSK eingesetzt.
Bundesverfassungsgericht will im Herbst über Bundesnotbremse entscheiden
Das Bundesverfassungsgericht will voraussichtlich im Oktober oder November über mehrere Verfassungsbeschwerden zur sogenannten Bundesnotbremse entscheiden. Mündlich verhandelt werden soll darüber "nach vorläufiger Einschätzung" nicht, wie das Gericht am Freitag in Karlsruhe mitteilte. Eine mündliche Verhandlung würde eine Entscheidung verzögern.
Welternährungsprogramm: "Jeder Dritte" in Afghanistan von Hunger bedroht
Das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen warnt, dass "jeder dritte Mensch" in Afghanistan von Hunger bedroht ist. Wie die WFP-Leiterin in Afghanistan, Mary-Ellen McGroarty, der Nachrichtenagentur AFP sagte, zeichne sich 2021 bereits als "extrem schwieriges Jahr" ab. "Die Situation ist katastrophal", sagte McGroarty.
Erste aus Kabul gerettete Afghanen erreichen Brandenburg
Die ersten afghanische Ortskräfte und ihre Familien sind in Brandenburg angekommen. Wie ein Sprecher des Innenministeriums in Potsdam erklärte, erreichte die Gruppe von 59 Menschen in der Nacht zum Freitag die landeseigene Aufnahmeeinrichtung in der Gemeinde Doberlug-Kirchhain. Darunter befanden sich demnach 29 Kinder und Jugendliche.
2,8 Millionen Menschen dürfen dieses Jahr erstmals den Bundestag wählen
Bei der diesjährigen Bundestagswahl dürfen etwa 2,8 Millionen Menschen zum ersten Mal wählen gehen. "Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes können am 26. September rund 1,4 Millionen Frauen und ebenso viele Männer erstmalig ihre Stimmen abgeben", erklärte Bundeswahlleiter Georg Thiel am Freitag in Wiesbaden. Die potenziellen Erstwählenden sind demnach zwischen dem 15. September 1999 und dem 26. September 2003 geboren und damit seit der letzten Bundestagswahl 2017 volljährig geworden.
CSU-Generalsekretär Blume dringt auf "Vollgas" im Unions-Wahlkampf
Angesichts der schwachen Umfragewerte der Union erhöht die CSU den Druck auf Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU). "Ich halte es schon für dringend notwendig, dass wir jetzt auch als Union deutlich machen, dass der Kanzlerkandidat sagt, welchen Weg er für Deutschland will", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Freitag in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart".
Strenges Datenschutzgesetz in China verabschiedet
China nimmt seine Internetfirmen strenger an die Leine: Am Freitag verabschiedete der ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses ein Datenschutzgesetz, das die Datensammelei von Online-Riesen wie Tencent und Alibaba einschränken soll. Unter anderem wird es den Firmen erschwert, Nutzerprofile aus den gesammelten Daten zu erstellen sowie unterschiedliche Preise für ein und dieselbe Dienstleistung auf Basis dieser Profile zu verlangen. Das Gesetz orientiert sich an EU-Datenschutzregelungen.
Maas kritisiert BND-Einschätzungen zu Afghanistan
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat die Arbeit des Bundesnachrichtendienstes (BND) zu Afghanistan kritisiert. "Der BND hat offensichtlich eine falsche Lageeinschätzung vorgenommen, so wie andere Dienste auch", sagte der Minister dem "Spiegel" in einem am Freitag veröffentlichten Interview. Damit habe der Geheimdienst eine erhebliche Verantwortung für das außenpolitische Debakel rund um den Afghanistan-Einsatz.
Entwarnung nach Alarm am US-Kapitol
Nach dem Alarm am Kapitol haben die US-Behörden Entwarnung gegeben: Im Fahrzeug eines 49-Jährigen, der vor dem US-Parlament in Washington mit einer Explosion gedroht hatte, wurde keine Bombe gefunden, wie die Kapitol-Polizei mitteilte. Es seien aber Materialien für einen möglichen Bombenbau gefunden worden.
Über 9000 Menschen bisher bei dramatischer Rettungsaktion aus Kabul ausgeflogen
Angesichts der dramatischen Lage in Afghanistan seit der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban haben westliche Länder inzwischen weit über 9000 Menschen aus Kabul ausgeflogen - und Tausende warten immer noch verzweifelt auf ihre Rettung. Die Bundeswehr flog bis spät in die Nacht zum Freitag deutsche Staatsbürger und afghanische Ortskräfte aus Kabul aus, insgesamt nun mehr als 1640 Menschen. Gleichzeitig laufen weltweit hektische diplomatische Bemühungen, um in der Krise international eng zusammenzuarbeiten.
Taliban: Islamistische Drogenhändler und feige Mörder
Es sind islamistische Terror-Schweine, bestialisch asoziale Mörder und perverse Kriminelle, so beschreiben die Menschen in Kabul die Taliban, eine Horde von Bestien - die im Namen des Islam morden, vergewaltigen, stehlen, betrügen und wie seit Jahrzehnten üblich, lügen! Marodierende Taliban-Kämpfer ziehen durch Dörfer und Straßen, schwören Rache gegen "Ungläubige", erschießen Regime-Gegner, ermorden unverschleierte Frauen, foltern Diebe, vergewaltigen Kinder. Sie geben sich lammfromm und seriös, aber es sind Tiere, dies, obwohl sie der Welt in einer TV-„Pressekonferenz“ versprachen: Es werde „Keine Diskriminierung gegen Frauen“ geben, „Keine Rache“, „Keine Feindschaft, mit niemandem“. Und: „Niemand wird an Ihre Türe klopfen.“All das sind Lügen, Lügen der Taliban und bereits jetzt sagen Menschen gegenüber Journalisten in Berlin: "...hier zeigt der Islam sein dreckiges Gesicht als Religion von Schweinen und Terroristen". (Als Zeitung dürfen wir derartige Aussage vor dem Hintergrund bestehender Gesetze nicht kommentieren, sondern geben diese lediglich wieder, fest steht jedoch, der Hass auf Islamisten wächst in diesen Stunden in Europa, von Minute zu Minute) BERLINER TAGESZEITUNG erfuhr von Aussagen, wonach eine Frau in Afghanistan nicht mehr allein raus darf. Es heißt von Augenzeugen: "Das darfst du nur mit einem Mann – dem Vater, dem Ehemann oder deinem Bruder. Wenn du diese drei Personen nicht hast, darfst du nicht leben." Die Weltgemeinschaft sieht die Vertreter einer Religion - welche sich wie Herrenmenschen aufspielen - und selbst nichts weiter als kriminelle Drogenhändler sind, mit solchen Menschen darf die Welt weder verhandeln noch reden, solche Terroristen muss man ächte und von jedwedem Geschäfts ausschließen! Es ist egal ob Morgen Russland oder China den Staat Afghanistan nutzen, ein Land, welches bettelarm ist. Die Welt mag die Uhr haben, doch die Zeit in Afghanistan ist stehengeblieben, in einem "Land" welches für die kommenden Jahrzehnte als gescheiterter "Staat" vor sich hin vegetieren könnte, ohne die Chance auf Zukunft... (P.Hansen--BTZ)
Proteste gegen islamistische Taliban-Terror-Bestien
Wenige Tage nach der Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan hat es in Kabul kleinere Proteste gegen die Islamisten gegeben. Ein AFP-Mitarbeiter sah am Donnerstag, wie eine Gruppe von Männern und Frauen in einem Vorort der Hauptstadt zur Feier des Unabhängigkeitstages eine große afghanische Flagge entrollte. Die Taliban hatten seit ihrem Einmarsch die afghanischen Flaggen an offiziellen Gebäuden eingeholt und durch ihr weißes Banner mit arabischem Schriftzug ersetzt. Nach Angaben des AFP-Mitarbeiters fuhr ein Pick-Up-Truck mit Taliban-Kämpfern an der Menschenansammlung vorbei und verringerte dabei seine Geschwindigkeit. Die Islamisten beließen es demnach aber bei neugierigen Blicken und setzten ihren Weg fort. In der ostafghanischen Stadt Dschalalabad hatten am Mittwoch Menschen gegen die Entfernung der afghanischen Flaggen von öffentlichen Gebäuden protestiert. Laut lokalen Medienberichten feuerten die Taliban daraufhin Schüsse ab. Laut weiteren weitgehend ungesicherten Berichten in Online-Netzwerken gab es in Kabul und anderen Städten weitere kleinere Protestaktionen mit afghanischen Flaggen. Afghanistan begeht am 19. August die Unabhängigkeit vom britischen Empire im Jahr 1919. Seitdem hat das Land seine Nationalflagge dutzende Male geändert, zuletzt 2013. Die aktuell international anerkannte Version besteht aus drei gleich breiten Streifen schwarz, rot und grün sowie dem afghanischen Wappen. (A. Walsh--BTZ)
Bundeswehr fliegt wieder mehr als 180 Menschen aus Kabul aus
Die Bundeswehr hat in der Nacht zu Freitag noch einmal mehr als 180 Menschen aus Kabul ausgeflogen. Ein weiteres Transportflugzeug vom Typ A400M startete mit 181 Menschen an Bord in Richtung der usbekischen Hauptstadt Taschkent, wie die Bundeswehr im Online-Dienst Twitter mitteilte. Unmittelbar zuvor war demnach ein A400M mit 184 Menschen an Bord aus Kabul kommend in Taschkent gelandet.
Deutschland zahlt 100 Millionen Euro für afghanische Flüchtlinge
Die Bundesregierung stellt eine Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro für Geflüchtete aus Afghanistan bereit. "Mit dem Geld sollen internationale Hilfsorganisationen unterstützt werden, die die Menschen in den Nachbarländern unterstützen", teilte das Auswärtige Amt am Donnerstag mit.
Seehofer weist Vorwürfe der Verzögerung von Ortskräfte-Verfahren zurück
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat Vorwürfe zurückgewiesen, sein Ressort habe durch bürokratische Auflagen die Aufnahme afghanischer Ortskräfte verzögert. Sein Ministerium habe bereits im Juni deutlich gemacht, dass "wenn das Regelverfahren nicht möglich ist, die Visaerteilung auch erst nach der Einreise in Deutschland erfolgen kann", sagte Seehofer am Donnerstag in Berlin. Dies gelte dann auch für die erforderliche Sicherheitsüberprüfung.
Hisbollah kündigt wegen Treibstoffkrise im Libanon Lieferung aus dem Iran an
Der Anführer der schiitischen Hisbollah-Miliz im Libanon, Hassan Nasrallah, hat wegen der Treibstoffknappheit Hilfe aus Teheran angekündigt. Ein iranischer Öl-Tanker solle sich "binnen Stunden" auf den Weg machen, um dringend benötigten Treibstoffnachschub zu liefern, erklärte Nasrallah am Donnerstag. Eine solche Lieferung wäre ein Verstoß gegen bestehende US-Sanktionen gegen den Iran.
USA: Mann löst mit Bombendrohung Großeinsatz der Polizei aus
Alarm am Kapitol: Mit einer Bombendrohung nahe des US-Parlaments in Washington hat ein Mann einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Der Mann fuhr am Donnerstag mit einem schwarzen Pickup vor der Bibliothek des Kapitols auf den Bürgersteig und erklärte, er habe eine Bombe, wie der Chef der Kapitol-Polizei, Thomas Manger, sagte. Der Verdächtige schien demnach einen Zünder in der Hand zu halten.
Bericht: Klimaziele werden 2030 und 2040 ohne zusätzliche Maßnahmen verfehlt
Deutschland wird seine Klimaziele ohne zusätzliche Anstrengungen sowohl für das Jahr 2030 wie auch für 2040 deutlich verfehlen. Zu diesem Schluss kommt laut einem Bericht des Düsseldorfer "Handelsblatts" der Projektionsbericht 2021, der im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) vom Öko-Institut und weiteren Forschungseinrichtungen für die Bundesregierung erstellt wurde.