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US-Regierung kündigt verstärkte Abschiebeflüge von Migranten an
Angesichts von Bildern tausender Migranten, die im US-Bundesstaat Texas an der Grenze zu Mexiko unter einer Brücke campieren, hat die US-Regierung eine Verstärkung ihrer Abschiebeflüge angekündigt. Die Zahl der Abschiebeflüge nach Haiti und in andere Länder der Region sowie deren Passagierkapazitäten solle "in den nächsten 72 Stunden" ausgeweitet werden, erklärte das Heimatschutzministerium am Samstag.
Hunderte Demonstranten fordern Rückkehr zur Demokratie in Tunesien
Hunderte Menschen haben am Samstag in Tunesiens Hauptstadt Tunis gegen Präsident Kaïs Saïed und die Entmachtung der Regierung demonstriert. Sie forderten die Rückkehr zur Demokratie und ein "Ende des Putsches", wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Der Marsch wurde von Sicherheitskräften sowie einer Überwachungsdrohne aus der Luft überwacht.
Unesco fordert Wiederöffnung weiterführender Schulen für Mädchen in Afghanistan
Die UN-Bildungs- und Kulturorganisation Unesco hat die Wiederöffnung aller weiterführenden Schulen für Mädchen in Afghanistan gefordert. Andernfalls drohten "nicht wieder gutzumachende Folgen" für die Hälfte der Bevölkerung, erklärte die Unesco am Samstag. Am gleichen Tag hatten lediglich die weiterführenden Schulen für Jungen in Afghanistan ihren Unterrichtsbetrieb wieder aufgenommen.
Glocke von Kirche in Mossul läutet erstmals nach IS-Einmarsch vor sieben Jahren wieder
Sieben Jahre nach dem Einmarsch der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist unter dem Jubel von Gläubigen die neue Glocke der Kirche Mar Tuma in der Altstadt des nordirakischen Mossul eingeweiht worden. "Nach sieben Jahren des Schweigens hat die Glocke von Mar Tuma zum ersten Mal geläutet", sagte Pater Pios Affas am Samstag. Als das erste Läuten ertönte, applaudierten und jubelten die Zuschauer und stimmten Gebete an.
Neues "geschlossenes" Flüchtlingslager auf griechischer Insel Samos eröffnet
Auf der griechischen Insel Samos ist am Samstag ein neues "geschlossenes" Flüchtlingslager eröffnet worden. Das Camp ist mit Stacheldraht umzäunt und mit Überwachungskameras, Röntgenscannern und Magnettüren ausgestattet. Es verfügt zudem über ein Gefangenenlager und ist nur per elektronischem Chip zugänglich. Die Tore bleiben über Nacht geschlossen.
Esken duzt Lindner
Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat offenbar ein recht entspanntes Verhältnis zu FDP-Chef Christian Lindner. "Christian Lindner und ich sind seit einigen Wochen per Du und begegnen uns bei Podien und Talkrunden sehr professionell und freundlich", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Samstag. "Nach einem etwas holprigen Start freut mich diese positive Entwicklung."
Russische Wahlbehörde vermeldet ausländische Einmischungsversuche
Bei der Parlamentswahl in Russland hat es nach Angaben der staatlichen Wahlbehörde ausländische Einmischungsversuche über das Internet gegeben. Die Behörde teilte am Samstag in Moskau mit, dass am Vortag "drei Cyberattacken" registriert worden seien, die "von anderen Ländern" kamen. Die Angriffe seien "ziemlich stark" gewesen.
Gewaltsame Proteste gegen Corona-Lockdown im australischen Melbourne
In der australischen Metropole Melbourne sind bei gewaltsamen Protesten gegen den anhaltenden Corona-Lockdown mehrere Polizisten verletzt worden. Es seien mehr als 200 Demonstranten festgenommen worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Die Demonstranten durchbrachen demnach Absperrungen im Stadtzentrum und lieferten sich gewaltsame Auseinandersetzungen mit den Beamten.
Auch Telegram-Dienst löscht Wahlempfehlungs-App der russischen Opposition
Nach den US-Tech-Giganten Apple und Google hat auch das Online-Unternehmen Telegram die Wahlempfehlungs-App der russischen Opposition während der Parlamentswahlen aus seinem Dienst entfernt. Unternehmensgründer Pawel Durow erklärte am Samstag, er habe nach der Entscheidung der beiden US-Unternehmen keine andere Wahl gehabt. Apple und Google bestimmten "gegenüber Entwicklern wie uns die Spielregeln" schrieb er auf Telegram. Die beiden US-Anbieter hatten die Oppositions-App am Freitag auf massiven Druck des Kremls für Russland gelöscht.
FDP wirbt für Jamaika, Linke für Rot-Grün-Rot
Rund eine Woche vor der Bundestagswahl ist die Debatte über mögliche Koalitionen in vollem Gange. Die FDP-Spitze interessiert sich für Jamaika - auch bei einem Wahlsieg der SPD. Linke-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch weist Angriffe der Union auf ein mögliches rot-grün-rotes Bündnis zurück. Derweil setzen sowohl Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet als auch Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock noch auf den Wahlsieg ihrer Parteien.
FDP-Spitze wirbt für Jamaika-Koalition auch bei Wahlsieg der SPD
Führende Politiker der FDP sprechen sich für eine sogenannte Jamaika-Koalition ihrer Partei mit den Grünen unter Führung der Union aus, auch wenn die SPD die Bundestagswahl gewinnen sollte. "Wir würden sehr gerne eine Jamaika-Koalition eingehen. Selbst dann, wenn die Union zweitstärkste Kraft hinter der SPD wäre", sagte Parteivize Wolfgang Kubicki den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag.
Lauterbach warnt vor schwieriger Corona-Lage im Herbst
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fürchtet eine schwierige Corona-Lage im Herbst, falls die Impfkampagne nicht besser vorankommt. "Was wir momentan sehen, ist nach meinem Dafürhalten eine Verschnaufpause, nicht viel mehr", sagte er der "Passauer Neuen Presse" mit Blick auf die zuletzt leicht sinkenden Corona-Infektionszahlen. "Ich gehe davon aus, dass die Fallzahlen in dem Moment wieder steigen werden, in dem sich das Leben der Menschen verstärkt in Innenräumen abspielt."
Mädchen vom Unterricht an weiterführenden Schulen in Afghanistan ausgeschlossen
In Afghanistan sind Mädchen vom Unterricht an weiterführenden Schulen vorerst ausgeschlossen. Die regierenden radikalislamischen Taliban riefen "alle männlichen Lehrer und Schüler" auf, ab Samstag wieder zur Schule zu gehen. Lehrerinnen und Schülerinnen erwähnten die Islamisten nicht.
Bartsch: Rot-Grün-Rot wäre kein Linksbündnis
Linke-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch wehrt sich gegen die Deklarierung einer potenziellen Koalition seiner Partei mit SPD und Grünen als Linksbündnis. "Es wäre kein Linksbündnis. Wer meint, dass SPD und Grüne linke Parteien sind, liegt falsch", sagte Bartsch der "Passauer Neuen Presse" vom Samstag. Insbesondere Politiker der CDU/CSU, aber auch der FDP warnten zuletzt immer wieder vor einem "Linksbündnis" oder sogar einem "Linksrutsch" nach der Bundestagswahl.
Laschet weiter überzeugt vom Wahlsieg der Union
Trotz anhaltend schwacher Umfragewerte glaubt Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) weiter an den Wahlsieg. "Ich bin davon überzeugt, dass wir als Erster durchs Ziel gehen", sagte er der "Welt am Sonntag" laut Vorabmeldung. "Wir spüren, dass sich etwas bewegt. Die Tendenz für die Union zeigt nach oben."
Mehr als 10.000 Migranten campieren an südlicher US-Grenze
Nahe der texanischen Stadt Del Rio harren über 10.000 Migranten unter einer Brücke an der US-Grenze aus. Zu Anfang der Woche seien es noch rund 2000 gewesen, die den Grenzfluss Rio Grande zu Mexiko überquert hätten, sagte der Bürgermeister der Stadt, Bruno Lozano, am Freitag. Er gehe davon aus, dass noch Tausende weitere kommen würden. Demnach stammen die Menschen mehrheitlich aus Haiti.
Argentiniens Staatschef bildet sein Kabinett um
Unter massivem Druck aus den eigenen Reihen hat Argentiniens Staatschef Alberto Fernández sein Kabinett umgebildet. Fernández verkündete die Neubesetzung mehrerer Kabinettsposten am Freitag, nachdem ihn Vize-Präsidentin Cristina Kirchner am Vortag mit einem offenen Brief massiv unter Druck gesetzt und ihm eine verfehlte Wirtschaftspolitik vorgeworfen hatte.
RKI: 8901 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden
In Deutschland sind binnen 24 Stunden mehr als 8900 Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen mitteilte, meldeten die Gesundheitsämter innerhalb eines Tages 8901 Covid-19-Fälle. Vor einer Woche waren es 11.214 gewesen.
Scharfe Oppositionskritik an Scholz wegen Problemen bei Geldwäsche-Einheit FIU
Vertreter von FDP, Linken und Grünen machen Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz schwere Vorwürfe wegen der Probleme der zentralen Einheit zur Geldwäsche-Bekämpfung, FIU. "Scholz hat viel zu spät realisiert, dass diese Behörde nicht funktioniert", sagte FDP-Finanzexperte Florian Toncar der "Rheinischen Post" vom Samstag. "Die Defizite im Bereich Personalausstattung und IT wurden zu spät angegangen und sind bis heute nicht gelöst."
Algeriens Ex-Staatschef Bouteflika im Alter von 84 Jahren gestorben
Algeriens früherer Staatschef Abdelaziz Bouteflika ist am Freitag im Alter von 84 Jahren gestorben. "Tod von Ex-Präsident Abdelaziz Bouteflika", hieß es im Laufband des nationalen algerischen Fernsehens, das eine Erklärung des Präsidialamtes zitierte. Bouteflika stand 20 Jahre an der Spitze Algeriens. Im April 2019 hatte er unter dem Druck von wochenlangen Massenprotesten und des Militärs schließlich seinen Rücktritt erklären müssen.
Präsidialamt: Algeriens Ex-Staatschef Bouteflika im Alter von 84 Jahren gestorben
Algeriens früherer Staatschef Abdelaziz Bouteflika ist nach Angaben des Präsidialamtes am Freitag im Alter von 84 Jahren gestorben. "Tod von Ex-Präsident Abdelaziz Bouteflika", hieß es im Laufband des algerischen Fernsehens, das eine Erklärung des Präsidialamtes zitierte. Bouteflika stand 20 Jahre an der Spitze Algeriens. Im April 2019 hatte er unter dem Druck von wochenlangen Massenprotesten und des Militärs schließlich seinen Rücktritt erklären müssen.
Südliche EU-Staaten vereinbaren engere Zusammenarbeit im Kampf gegen Klimakrise
Die Staats- und Regierungschefs der südlichen EU-Staaten haben eine engere Zusammenarbeit im Kampf gegen die Klimakrise vereinbart. "Die zerstörerischen Brände dieses Sommers, die vor allem Griechenland, Italien und Zypern getroffen haben, haben kein Mittelmeerland verschont", sagte der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis nach dem Gipfeltreffen am Freitag in Athen. "Da die Gefahr uns allen droht, sollten wir uns auch gemeinsam verteidigen."
Paris ruft Botschafter aus USA und Australien zu Konsultationen zurück
Frankreich hat im Streit um den geplatzten U-Boot-Deal mit Australien seine Botschafter aus Washington und Canberra zu Konsultationen zurückgerufen. Außenminister Jean-Yves Le Drian begründete die "außergewöhnliche Entscheidung" in einer Mitteilung am Freitag damit, dass die Ankündigungen der australischen und der US-Regierung "außerordentlich ernst" seien. Am Mittwoch hatten die USA, Großbritannien und Australien ein neues Sicherheitsbündnis für den indopazifischen Raum angekündigt.
USA räumen Tötung unschuldiger Zivilisten bei Drohnenangriff in Kabul ein
Die US-Streitkräfte haben eingeräumt, bei einem Drohnenangriff in der afghanischen Hauptstadt Kabul Ende August zehn unschuldige Zivilisten getötet zu haben, unter ihnen sieben Kinder. Der Drohnenangriff wenige Tage nach einem blutigen Anschlag am Flughafen von Kabul sei ein "tragischer Fehler" gewesen, sagte der Chef des Zentralkommandos der US-Streitkräfte, General Kenneth McKenzie, am Freitag.
Apple löscht russische Oppositions-App nach Festnahmedrohung
Der US-Technologiekonzern Apple hat eine Wahlempfehlungs-App der russischen Opposition offenbar unter heftigem Druck der Regierung in Moskau aus seinem App-Store entfernt: Wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitag aus mit der Unternehmensentscheidung vertrauten Kreisen erfuhr, hatte die russische Regierung zuvor mit der Festnahme von Apple-Mitarbeitern gedroht. Apple und US-Konkurrent Google hatten die App "Smart Voting", die Wahlempfehlungen für örtliche Oppositionsbündnisse gegen Kandidaten der Regierungspartei Geeintes Russland von Präsident Wladimir Putin geben sollte, mit Beginn der Parlamentswahl am Freitag entfernt.
Politischer Gegner des Präsidenten in Tunesien festgenommen
In Tunesien ist ein politischer Gegner des umstrittenen Präsidenten Kaïs Saïed, der Abgeordnete Seifeddine Makhlouf, festgenommen worden. Ein am Freitag auf der Facebook-Seite seines Anwalts veröffentlichtes Video zeigt, wie offenbar Polizisten in Zivil den Chef der ultrakonservativen und islamistischen Partei Al-Karama in Tunis in ein Auto zerren. Laut einer kurz zuvor von ihm selbst veröffentlichten Videobotschaft war Makhlouf zum Zeitpunkt der Festnahme mit seinen Anwälten auf dem Weg zu einem Militärgericht.
Haftbefehl nach vereiteltem Anschlag auf Synagoge in Hagen
Nach dem vereitelten Anschlag auf die Synagoge in Hagen hat das Amtsgericht Hagen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat erlassen. Der Verdächtige befinde sich in Untersuchungshaft, erklärte die Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft am Freitagabend.
Tausende Migranten campen an Grenze zwischen USA und Mexiko unter Brücke
Bilder von tausenden Migranten, die im US-Bundesstaat Texas an der Grenze zu Mexiko unter einer Brücke ausharren, haben US-Präsident Joe Biden unter Druck gesetzt. Nach Angaben des Bürgermeisters der texanischen Grenzstadt Del Rio, Bruno Lozano, befanden sich zuletzt rund 10.500 Menschen auf dem Gelände, die meisten von ihnen aus Haiti. Sie überquerten demnach aus Mexiko kommend den Grenzfluss Rio Grande und hoffen nun darauf, eine Aufenthaltserlaubnis in den USA zu erhalten.
Europarat verwarnt Türkei wegen Inhaftierung des Menschenrechtlers Kavala
Wegen der anhaltenden Inhaftierung des Menschenrechtsaktivisten und Kulturförderers Osman Kavala hat der Europarat der Türkei mit Disziplinarmaßnahmen gedroht. Ein entsprechendes Verfahren werde eingeleitet, sollte die Türkei den 63-Jährigen nicht bis Ende November freilassen, wenn der Europarat das nächste Mal tagt, teilte das Gremium am Freitag mit und verwies auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR).
Umweltorganisationen fordern hungerstreikende Klimaaktivisten zum Abbruch auf
Umweltschutzorganisationen haben an die jungen Klimaaktivisten vor dem Berliner Reichstagsgebäude appelliert, ihren Hungerstreik abzubrechen. "Ich verstehe ihre Hilflosigkeit, zusehen zu müssen, wie ihre Lebensgrundlagen systematisch zerstört werden", erklärte der Präsident des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR), Kai Niebert, am Freitag. "Aber dennoch sehe ich es als einen falschen Weg an, Gesundheit und Leben aufs Spiel zu setzen."
UN und USA rufen vor Weltklimagipfel zu ehrgeizigeren Klimazielen auf
Angesichts eines alarmierenden neuen Berichts zur Klimaerwärmung haben die Vereinten Nationen und die USA mehr Ehrgeiz bei der Verringerung der Treibhausgas-Emissionen gefordert. Dem am Freitag vorgestellten UN-Bericht zufolge droht die internationale Gemeinschaft ihr Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung auf unter zwei Grad deutlich zu verfehlen. UN-Generalsekretär António Guterres und US-Präsident Joe Biden mahnten deshalb, dass die Länder weltweit bis zur Klimakonferenz COP26 in Glasgow ihre Klimaschutzziele nachschärfen sollten.
Weltgemeinschaft droht laut neuem UN-Bericht Klimaziel deutlich zu verfehlen
Die internationale Gemeinschaft droht ihr Ziel zur Begrenzung der Erderwärmung deutlich zu verfehlen. Ein neuer UN-Bericht "zeigt, dass sich die Welt auf einem katastrophalen Weg in Richtung einer Erwärmung von 2,7 Grad Celsius befindet", sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Freitag. In dem Bericht wurden die nationalen Klimaschutz-Verpflichtungen von 191 Ländern im Rahmen des Pariser Abkommens bewertet, das die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzen soll.