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Schäuble will keine führende Rolle mehr in der CDU spielen
Bei der Neuaufstellung der CDU will Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble keine führende Rolle mehr in seiner Partei spielen. "Für eine Kandidatur für den Bundesvorstand seiner Partei steht er nicht zur Verfügung", sagte ein Sprecher Schäubles den Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Dienstag. Allerdings sei Schäuble in seinem Wahlkreis direkt gewählt. Daher beabsichtige der 79-Jährige, das Mandat als Abgeordneter "über die volle Wahlperiode wahrzunehmen".
Ermittlungen zu Explosionskatastrophe von Beirut erneut unterbrochen
Der mit den Ermittlungen zur Explosionskatastrophe von Beirut im vergangenen Jahr betraute Richter ist erneut zur einer vorläufigen Einstellung seiner Untersuchungen gezwungen worden. Wie ein Justizsprecher der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag sagte, muss Richter Tarek Bitar die Ermittlungen unterbrechen, bis die Entscheidung eines Kassationsgerichts zu einer Klage zweier Ex-Minister vorliegt. Bitar hatte die beiden Politiker für diese Woche zu einer Vernehmung vorgeladen.
China sagt umgerechnet 201 Millionen Euro für neuen Fonds für Artenvielfalt zu
China hat einen Beitrag von 1,5 Milliarden Yuan (201 Millionen Euro) zu einem neuen Fonds für den Erhalt der Artenvielfalt in Entwicklungsländern angekündigt. "China wird bei der Einrichtung des Kunming-Fonds für biologische Vielfalt die Führung übernehmen", sagte Präsident Xi Jinping am Dienstag in einer Rede zur UN-Konferenz für biologische Vielfalt. Er rief alle Teilnehmer auf, ebenfalls einen Beitrag zu dem Fonds zu leisten.
Ampel-Parteien wollen bis Freitag Entscheidungsgrundlage für Koalitionsverhandlungen
SPD, Grüne und FDP wollen bis Ende der Woche Klarheit über die Aufnahme formeller Koalitionsverhandlungen für ein Ampel-Bündnis schaffen. Ziel sei es, bis zur Fortsetzung der Sondierungen am Freitag eine "Entscheidungsgrundlage" für den Beginn solcher Gespräche zu haben, sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing am Dienstag nach neuerlichen Beratungen der drei Parteien. Die Gemeinsamkeiten seien größer, die Unterschiede kleiner geworden, sagte Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner.
Ampel-Parteien wollen bis Freitag Entscheidungsgrundlage für Koalitionsgespräche
SPD, Grüne und FDP wollen bis Ende der Woche eine Basis für einen Beschluss über mögliche Koalitionsverhandlungen schaffen. Ziel sei es, bis zur Fortsetzung der Sondierungen am Freitag eine "Entscheidungsgrundlage" zu haben, um darüber zu befinden, „ob wir unseren Gremien die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen empfehlen können", sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing am Dienstag. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sah die Partner seinerseits "auf einem guten Weg".
Österreichs neuer Kanzler Schallenberg will Kurs von Vorgänger Kurz fortführen
Der neue österreichische Bundeskanzler Alexander Schallenberg hat eine Fortführung des Kurses seines wegen Korruptionsvorwürfen zurückgetretenen Vorgängers Sebastian Kurz angekündigt. Er werde "in enger Abstimmung" mit seinem ÖVP-Parteikollegen Kurz vorgehen, sagte Schallenberg am Dienstag in seiner Regierungserklärung im Nationalrat in Wien. Während sich der grüne Koalitionspartner versöhnlich zeigte, kam von der Opposition scharfe Kritik. Im Rahmen der Korruptionsermittlungen gab es derweil eine erste Festnahme.
Vertreter der EU teffen sich mit Taliban-Terror-Bestien in Doha
Die radikalislamischen Taliban sind zu Gesprächen mit Vertretern der Europäischen Union in Doha zusammengekommen. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete, begann das Treffen am Dienstagvormittag. Nach Angaben von EU-Sprecherin Nabila Massrali sollte es bei dem Treffen um die freie Ausreise von Ausreisewilligen aus Afghanistan, den Zugang zu humanitärer Hilfe für das Land, die Achtung von Frauenrechten und um Sicherheitsfragen gehen.
China: Spahn fordert weniger Abhängigkeit bei Medikamenten
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat als Lehre aus der Corona-Pandemie weniger Abhängigkeit der EU von China bei Arzneimitteln gefordert. "Die Krise hat gezeigt, dass wir zu abhängig von China und von anderen Drittstaaten in der Welt sind, wenn es zum Beispiel um pharmazeutische oder medizinische Produkte geht", sagte Spahn am Dienstag vor einem Treffen der EU-Gesundheitsminister in Slowenien.
Jörg Meuthen will auch Rückzug Einfluss in der AfD behalten
Der scheidende AfD-Chef Jörg Meuthen will auch nach dem angekündigten Rückzug von seinem Führungsposten weiter Einfluss auf die Geschicke der Partei nehmen. Die Freude seiner innerparteilichen Gegner werde nur von kurzer Dauer sein, sagte er am Dienstag dem Portal t-online. "Wenn sie glauben, jetzt seien sie mich los, irren sie. Die werden sehr schnell merken, dass ich nicht weg bin. Das ist kein Rückzug."
Parteienfinanzierung: BVerfG hat mit Verhandlung begonnen
Das Bundesverfassungsgericht hat am Dienstag in der Messe Karlsruhe mit einer zweitägigen Verhandlung über die Finanzierung der politischen Parteien begonnen. Verhandelt werden zwei Anträge: ein gemeinsamer von den Bundestagsfraktionen von FDP, Linkspartei und Grünen und einer der AfD-Fraktion. Sie wollen die Aufstockung der staatlichen Parteienfinanzierung und das Zustandekommen des Gesetzes prüfen lassen. (Az. 2 BvE 5/18 und 2 BvF 2/18)
Berliner SPD setzt Sondierungen mit Grünen und Linken fort
Gut zwei Wochen nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl hat die SPD am Dienstag die Dreiersondierungen mit den bisherigen Koalitionspartnern Grüne und Linke fortgesetzt. Die Sozialdemokraten kamen am Morgen im Kurt-Schumacher-Haus, dem Sitz ihres Landesverbands, mit Vertretern beider Parteien zusammen, wie eine SPD-Sprecherin mitteilte.
Stopp der Sterbehilfe für schwerkranke Kolumbianerin hat Folgen
Der plötzliche Stopp eines Sterbehilfe-Termins für eine schwer kranke Kolumbianerin hat ein juristisches Nachspiel. Die Anwältin der an der unheilbaren Krankheit ALS leidenden Martha Sepulveda kündigte am Montag (Ortszeit) eine Klage gegen den Beschluss der Gesundheitsbehörden an, Sepulveda trotz einer früheren Zusage nicht sterben zu lassen. Der Fall löste auch in der kolumbianischen Öffentlichkeit eine Debatte aus. Kolumbien ist das einzige Land in Lateinamerika, in dem Sterbehilfe legal ist.
SPD, Grüne und FDP setzen Sondierungsgespräche fort
SPD, Grüne und FDP haben am Dienstag ihre Sondierungen über eine Ampel-Koalition fortgesetzt. Diese waren am Montag mit ganztägigen Gesprächen in eine vertiefte Phase getreten. Am Dienstagvormittag sind für die Gespräche über die mögliche Bildung einer gemeinsamen Regierung der drei Parteien vier Stunden angesetzt, im Anschluss soll die Öffentlichkeit werden.
FDP-Politiker Fricke zuversichtlich zu Erfolg von Ampel-Sondierungen
Der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, hat sich optimistisch gezeigt, dass die Sondierungsgespräche von SPD, Grünen und Liberalen erfolgreich verlaufen werden. Die Bereitschaft, neu zu denken, sei auf allen Seiten da, sagte er am Dienstag im rbb-Inforadio. Dies gelte auch bei Themen, bei denen die Parteien weit auseinander lägen.
Klage vor IStGH gegen Bolsonaro wegen Abholzungen im brasilianischen Amazonas
Die österreichische Klimaschutzorganisation Allrise will Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro wegen der Abholzung des Amazonas-Regenwaldes vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) verklagen. Die Klimaschützer reichten die Klageschrift mit dem Titel "Der Planet gegen Bolsonaro" am Dienstag in Den Haag ein. Sie werfen dem rechtsextremen Staatschef wegen seiner Amazonas-Politik "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" vor.
Mindestens drei tote Migranten bei Bootsunglück zwischen Kolumbien und Panama
Bei einem Bootsunglück an der kolumbianischen Grenze zu Panama sind mindestens drei Menschen gestorben. Wie der kolumbianische Bürgerbeauftragte Carlos Camargo am Montag (Ortszeit) auf Twitter mitteilte, ist weder bekannt, wie viele Menschen sich an Bord des Bootes befanden, noch wie viele von ihnen gerettet werden konnten. Mindestens ein Kleinkind im Alter von acht Monaten wird demnach noch vermisst.
Erste große Protestwelle gegen Boliviens Präsident Arce
Gut ein Jahr nach seinem Amtseintritt sieht sich der linksgerichtete Präsident Boliviens, Luis Arce, mit einer ersten größeren Protestwelle konfrontiert. In mehreren großen Städten des Landes gingen am Montag Gegner der Regierung in Protestmärschen auf die Straße. Unter anderem in La Paz setzte die Polizei Tränengas ein, um Menschenmengen auseinanderzutreiben und Straßensperren aufzulösen.
Gouverneur von Texas erklärt Corona-Impfpflicht für ungültig
Die Auseinandersetzung zwischen der US-Regierung und dem Gouverneur von Texas geht weiter: Am Montag erklärte der texanische Regierungschef Gregg Abbott sämtliche Verpflichtungen zur Corona-Impfung in seinem Bundesstaat für ungültig. "Ich habe eine Durchführungsverordnung erlassen, die verpflichtende Impfungen durch jegliche Einrichtungen in Texas verbietet", schrieb der Gouverneur auf Twitter. Vergangenen Monat hatte US-Präsident Joe Biden eine Impfpflicht für Mitarbeiter von Bundesbehörden und zahlreicher Privatunternehmen erlassen
Parlamentsbericht wirft Johnson riesige Fehler in der Corona-Pandemie vor
Ein Parlamentsbericht hat dem britischen Premierminister Boris Johnson ein schlechtes Zeugnis für seinen Umgang mit dem Coronavirus ausgestellt. Das Herauszögern eines Lockdowns zu Beginn der Pandemie vergangenes Jahr war demnach "eines der größten Versäumnisse im Bereich der öffentlichen Gesundheit" in der Geschichte des Landes, hieß es in dem am Dienstag veröffentlichten Untersuchungsbericht. Der "falsche" Ansatz der Regierung habe Menschenleben gekostet.
Kim Jong Un gibt USA Schuld an militärischen Spannungen auf koreanischer Halbinsel
Nach den jüngsten Signalen der Entspannung hat der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un den USA die Schuld für die militärischen Konflikte auf der koreanischen Halbinsel zugewiesen. Die USA seien die "Hauptursache" für die Instabilität, sagte er am Dienstag laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA in einer Eröffnungsrede auf einer Rüstungsausstellung in der Hauptstadt Pjöngjang.
Coronatests haben Bund bereits mehr als fünf Milliarden Euro gekostet
Die Coronatests haben den Bund bereits mehr als fünf Milliarden Euro gekostet. Wie Zahlen des Bundesamts für Soziale Sicherung zeigen, wurden über den Gesundheitsfonds bis Mitte September über 5,2 Milliarden Euro abgerechnet. Dabei zahlte der Bund allein für Antigen-Tests 1,4 Milliarden Euro. Am Montag hatte die Regierung aus "Fairness" gegenüber dem Steuerzahler die kostenlosen Bürgertests abgeschafft. Zuerst hatte die "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) über die Zahlen berichtet.
Polizeigewerkschaften warnen "Ampel"-Parteien vor Cannabis-Legalisierung
Die Polizeigewerkschaften haben die Unterhändler der Sondierungsgespräche von SPD, Grünen und FDP vor der Legalisierung von Cannabis gewarnt. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Oliver Malchow sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Dienstagsausgabe), es mache keinen Sinn, neben dem legalen, aber gefährlichen Alkohol "die Tür für eine weitere gefährliche und oft verharmloste Droge zu öffnen".
Umweltminister der Länder fordern mehr Geld vom Bund für Hochwasservorsorge
Die Umweltminister der Länder haben von der Bundesregierung nach der Flutkatastrophe im Juli mehr Mittel für die Hochwasservorsorge gefordert. Im Beschluss der Sonder-Umweltministerkonferenz von Bund und Ländern vom Dienstagabend forderten die Umweltminister, dass der Bund zusätzliche Mittel für Vorsorgemaßnahmen gegen Starkregen- und andere Extremwetterereignisse bereitstellen soll.
Afghanische Juniorinnen-Fußballmannschaft darf nach Großbritannien ausreisen
Großbritannien bietet der afghanischen Juniorinnen-Fußballmannschaft und ihren Familien eine neue Heimat. "Wir arbeiten an der Erteilung von Visa für die afghanische Frauenfußballmannschaft und freuen uns darauf, sie in Kürze in Großbritannien begrüßen zu können", sagte ein Regierungssprecher am Montag. Die 35 jungen Fußballerinnen - die meisten davon Teenager - verpassten demnach im August nur knapp einen der britischen Evakuierungsflieger am Flughafen in Kabul.
Früherem Dolmetscher von Biden gelingt Flucht aus Afghanistan
Knapp zwei Monate nach der Machtübernahme der Taliban ist einem früheren Dolmetscher von US-Präsident Joe Biden die Flucht aus Afghanistan gelungen. Aman Chalili, der 2008 an einer Rettungsmission für den damaligen Senator Biden und zwei weitere US-Politiker teilgenommen hatte, reiste über Pakistan nach Katar aus, wie das US-Außenministerium am Montag mitteilte.
Bewegung des Geistlichen al-Sadr erklärt sich zur Wahlsiegerin im Irak
Bei der vorgezogenen Parlamentswahl im Irak hat die Bewegung des einflussreichen schiitischen Geistlichen Moktada al-Sadr nach eigenen Angaben die meisten Stimmen gewonnen. Die Sadristen sicherten sich "ungefähr 73" der 329 Parlamentssitze, wie ein Parteivertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP sagte. Ein Mitarbeiter der Wahlkommission bestätigte die Angaben. Al-Sadrs Bewegung liege laut vorläufigen Ergebnissen "in Führung", sagte er. Die Partei, die bisher 54 Abgeordnete stellt, würde damit ihren Status als stärkste Kraft im Parlament ausbauen.
Prozess um Mord an "Vater der Revolution" in Burkina Faso begonnen
Fast vier Jahrzehnte nach der Ermordung des früheren Präsidenten und linken Revolutionärs Thomas Sankara in Burkina Faso hat am Montag der Prozess gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen begonnen. Vor Gericht verantworten müssen sich 14 Männer, darunter Ex-Präsident Blaise Compaoré. Der Hauptangeklagte Compaoré erschien jedoch nicht zum Prozessauftakt.
Über 30 Staaten schließen sich EU-US-Initiative zur Reduktion von Methan-Emissionen an
Vor dem COP26-Klimagipfel haben sich zahlreiche weitere Länder einer Initiative von EU und USA zur Reduktion der Methan-Emissionen im Kampf gegen den Klimawandel angeschlossen. 24 weitere Staaten unterstützten den Aufruf, den Methan-Ausstoß bis 2030 um mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Niveau von 2020 zu senken, verkündete der US-Klimabeauftragte John Kerry am Montag bei einer virtuellen Sitzung zu dem Thema.
Deutsche Delegation berät mit Taliban in Doha über Menschenrechte und Sicherheit
Nach einem Treffen mit einer deutschen Delegation in Doha haben die in Afghanistan herrschenden radikalislamischen Taliban für Dienstag Gespräche mit EU-Vertretern angekündigt. Auch diese Zusammenkunft finde in Katars Hauptstadt statt, sagte der amtierende Taliban-Außenminister Amir Chan Muttaki. Am Montag waren deutsche Vertreter zu Gesprächen mit hochrangigen Taliban in Doha zusammengekommen, wie ein Sprecher des Auswärtigen Amtes mitteilte.
WHO fordert Fokus auf Gesundheit im Kampf gegen Klimawandel
Wenige Wochen vor dem Klimagipfel COP26 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Kampf gegen die Erderwärmung aufgerufen, um die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Menschen einzudämmen und somit Millionen Leben zu retten. "Der Klimawandel ist die größte Gesundheitsgefahr für die Menschheit", hieß es in einem am Montag veröffentlichten WHO-Sonderbericht anlässlich der Ende Oktober startenden Konferenz. Die Länder müssten sich ehrgeizige nationale Klimaschutzverpflichtungen auferlegen, um eine gesunde Erholung von der Corona-Krise zu fördern, forderte die WHO.
Mehr als 150 Huthi-Rebellen bei Kämpfen um Marib im Jemen getötet
Bei Luftangriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition sind im Jemen mehr als 150 Huthi-Rebellen getötet worden. Nach eigenen Angaben vom Montag flog die Militärkoalition dreiunddreißig Angriffe in den vergangenen 24 Stunden und tötete 156 Rebellen. Bei den jüngsten Kämpfen seien auch 17 Mitglieder regierungsnaher Truppen gestorben.
Ländergesundheitsminister unzufrieden mit Datenerhebung des RKI zu Geimpften
Die Gesundheitsminister der Länder sind unzufrieden mit der Datenerhebung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu den Corona-Impfungen. "Wir brauchen Klarheit und Wahrheit in der Frage der Daten", sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU), nach Beratungen mit seinen Länderkollegen am Montag. Es müsse in diesem Punkt "deutliche Veränderungen" geben.