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Bedrohungslage auf Autobahn in Mittelfranken war keine Geiselnahme
Bei der Bedrohungslage in einem Reisebus auf der Autobahn 9 in Mittelfranken am späten Dienstagabend hat es sich anders als zunächst von der Polizei angenommen nicht um eine Geiselnahme gehandelt. Befragungen von Zeugen ergaben, dass sich drei Männer freiwillig mit dem Tatverdächtigen in dem Reisebus befanden, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Gegen den 30-Jährigen sei wegen einer unvermittelten Attacke auf einen anderen Buspassagier Haftbefehl wegen versuchten Totschlags beantragt worden.
FDP-Vize Kubicki genießt Wein gerne schon zum Mittagessen
FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki trinkt gerne auch tagsüber mal ein Gläschen Wein. "Ich finde, man kann, wenn die Uhr zweistellig wird, schon mal ein Glas Wein trinken und sich daran freuen", sagte Kubicki am Dienstag dem Sender Bild TV. Zweistellig wird die Uhrzeit um 10.00 Uhr.
Polizei in Rheinland-Pfalz nimmt renitente Frau mit fünf Promille in Gewahrsam
Eine renitente Frau mit knapp fünf Promille hat die Polizei im rheinland-pfälzischen Neustadt an der Weinstraße in Gewahrsam genommen. Die 48-Jährige habe am Dienstagabend eine Tankstelle nicht mehr verlassen wollen, wo ihr ein Mitarbeiter den Verkauf weiteren Alkohols verwehrt habe, teilten die Beamten vor Ort am Mittwoch mit. Zudem habe sie den Mitarbeiter beleidigt.
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 65,0
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag der Wert bei 65,0. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 68,5 gelegen. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 77,9. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an.
Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert den Südosten Australiens
Ein Erdbeben der Stärke 5,8 hat den Südosten Australiens erschüttert. Medienberichten zufolge rannten zahlreiche Menschen in der zweitgrößten australischen Stadt Melbourne am Mittwochmorgen (Ortszeit) auf die Straßen. Das Beben, das sich östlich von Melbourne ereignete, war noch hunderte Kilometer weiter zu spüren.
Polizei-Gewerkschaft warnt vor zunehmender Radikalisierung von Corona-Gegnern
Nach der Tötung eines Tankstellenkassierers im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein hat die Polizeigewerkschaft GdP vor einer Radikalisierung der Coronaleugner-Szene gewarnt. "Das ist der erste Fall einer Tötung in Verbindung mit Corona", sagte GdP-Vize Jörg Radek den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwochsausgaben). "Wir nehmen seit letztem Jahr eine Radikalisierung von Corona-Gegnern wahr." Die schwere Straftat sei jedoch bislang ein Einzelfall.
Fußball-Legende Pelé meldet sich nach Operation aus dem Krankenhaus
Mit einer Portion Humor hat sich die brasilianische Fußball-Legende Pelé aus dem Krankenhaus gemeldet. In einem am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichten Video war der 80-jährige Ex-Fußballer auf einem Trainings-Fahrrad zu sehen, während er von zwei Mitarbeitern des Albert-Einstein-Krankenhauses in São Paulo angefeuert wurde. Pelé hatte sich dort einer Darmoperation unterzogen.
Autobahn 9 in Mittelfranken wegen mutmaßlicher Geiselnahme voll gesperrt
In Mittelfranken ist die Autobahn A9 am Dienstagabend wegen einer mutmaßlichen Geiselnahme in einem Reisebus voll gesperrt worden. Die Polizei nahm einen 30-jährigen Tatverdächtigen fest. Zuvor sei es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Fahrgästen in dem serbischen Bus gekommen.
Vermisste Gabrielle Petito wurde offenbar Opfer eines Tötungsdelikts
Nach dem Verschwinden von Gabrielle "Gabby" Petito bei einem Roadtrip in den USA herrscht traurige Gewissheit: Die 22-Jährige ist tot und wurde offenbar Opfer eines Tötungsdelikts. Wie die US-Bundespolizei FBI am Dienstag mitteilte, wurde der am Sonntag in einem Nationalpark im US-Bundesstaat Wyoming gefundene Leichnam identifiziert. Der Gerichtsmediziner kam zu dem vorläufigen Schluss, dass Petito durch Fremdverschulden zu Tode kam.
Belgischer Künstler Jan Fabre muss wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht
Er ist als großer Provokateur in der Kunstszene bekannt - jetzt muss sich der belgische Künstler, Regisseur und Choreograph Jan Fabre wegen mutmaßlicher sexueller Belästigung vor Gericht verantworten. Die Verhandlung soll am 25. März und am 1. April stattfinden, kündigte ein Gericht in Antwerpen am Dienstag an. Mehrere Mitglieder seiner Tanzkompanie werfen Fabre sexuelle Belästigung vor. Dem 62-Jährigen drohen bis zu fünf Jahre Gefängnis.
Papst: Wegen Darm-OP dachten einige Kardinäle schon an Wahl eines Nachfolgers
Die Darmoperation von Papst Franziskus vor gut zwei Monaten hat nach Aussage des Kirchenoberhaupts Vorbereitungen auf seinen Tod ausgelöst. Einige Kardinäle hätten sich sofort über die Vorbereitung eines möglichen Konklaves zur Wahl eines neuen Papstes beraten, sagte Franziskus laut einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der seriösen Jesuitenzeitschrift "Civiltà Cattolica" während eines informellen Treffens mit rund 50 Jesuiten in der Slowakei am 12. September.
Schlimme Brände im Sommer haben zu CO2-Ausstoß in Rekordhöhe geführt
Die schlimmen Brände in diesem Sommer in zahlreichen Regionen der Welt haben zu Rekord-Emissionen des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid geführt. Im Juli seien weltweit mehr als 1200 Megatonnen CO2 ausgestoßen worden, so viel wie nie zuvor seit Beginn der Messungen, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung von Copernicus, dem Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union. Etwa die Hälfte davon seien Bränden in Nordamerika und Sibirien zuzuschreiben.
Hamburger Zielfahnder finden mutmaßlichen Drogen- und Waffenhändler auf Mallorca
Zielfahnder der Hamburger Polizei haben einen gesuchten mutmaßlichen Drogen- und Waffenhändler in einem Ferienhaus auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca aufgespürt. Spanische Einsatzkräfte hätten den 50-Jährigen daraufhin dort festgenommen, teilten die Beamten in der Hansestadt am Dienstag mit. Er soll demnach mehr als 450 Kilogramm Rauschgift sowie ein Sturmgewehr und eine Pistole verkauft haben.
Toulouse gedenkt Katastrophe in Düngerfabrik vor 20 Jahren
Mit Sirenen und einer anschließenden Schweigeminute haben Opferverbände und Politiker in Toulouse der Industriekatastrophe in der Düngerfabrik AZF vor 20 Jahren gedacht. Damals waren 31 Menschen getötet worden, tausende weitere wurden verletzt. "Das Drama war so schlimm, dass der Schmerz immer noch lebendig ist", sagte der Bürgermeister der südfranzösischen Stadt, Jean-Luc Moudenc, bei der Gedenkfeier am Dienstag.
Gewalt bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in australischer Metropole Melbourne
Bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen in der australischen Metropole Melbourne hat es gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gegeben. Mehr als tausend Demonstranten, viele von ihnen in Bauarbeiter-Kleidung und Warnwesten, zogen am Dienstag durch das Zentrum von Australiens zweitgrößter Stadt und riefen Parolen gegen Corona-Impfungen und Lockdown-Vorschriften. Einige zündeten Leuchtraketen an, bewarfen die Polizeibeamten mit Flaschen und griffen Polizeiwagen an.
Mann an Oldenburger Bushaltestelle angezündet - Verdächtiger soll in Psychiatrie
Nach der Verbrennung eines 66-jährigen Helfers an einer Bushaltestelle im niedersächsischen Oldenburg strebt die Staatsanwaltschaft eine Einweisung des mutmaßlichen Täters in eine Psychiatrie an. Dem 53-Jährige werde ein versuchter Mord zur Last gelegt, erklärte die Behörde am Dienstag. Er sei allerdings nicht ausgeschlossen, dass er während der Tat aufgrund einer psychischen Erkrankung schuldunfähig gewesen sei.
Nasa wählt Landeplatz für Mond-Mission auf der Suche nach gefrorenem Wasser aus
Für die Suche nach gefrorenem Wasser auf dem Mond hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa für ihren Mond-Rover einen Landeplatz am Südpol des Erdtrabanten ausgewählt. Das Gefährt namens Volatiles Investigating Polar Exploration Rover, kurz Viper, solle 2023 im sogenannten Nobile-Krater landen, teilte die Nasa am Montag (Ortszeit) mit.
Bereits 6000 Menschen vor Vulkanausbruch auf La Palma in Sicherheit gebracht
Nach dem Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja auf der Kanareninsel La Palma ist die Zahl der Menschen, die ihre Häuser verlassen mussten, auf 6000 gestiegen. Wie die Behörden mitteilten, geht der Anstieg darauf zurück, dass am Montagabend nach dem Austreten von Lava an einer weiteren Stelle etwa 500 weitere Menschen in Sicherheit gebracht wurden.
Lateinamerikanische Länder protestieren gegen Münchner Kulturgüter-Auktion
83-Jähriger fährt in Kassel Restaurantgäste auf Gehweg an - drei Verletzte
Ein 83-Jähriger hat bei einem Unfall im nordhessischen Kassel mit seinem Auto Restaurantgäste auf einem Gehweg angefahren. Zwei Menschen wurden verletzt, einer davon schwer, wie die Polizei am Montagabend mitteilte. Lebensgefahr bestehe nicht. Auch der 83-Jährige wurde leicht verletzt. Alle drei wurden ins Krankenhaus gebracht.
Lastwagen mit vier Tonnen Industriesprengstoff in Sachsen umgekippt
Im Landkreis Zwickau in Sachsen ist ein mit vier Tonnen Industriesprengstoff beladener Lastwagen umgekippt. 120 Anwohner im Ort Gersdorf mussten nach dem Unfall am frühen Dienstagmorgen vorsorglich ihre Häuser verlassen, wie eine Sprecherin der Polizei in Zwickau sagte. Der Lastwagen war kurz nach 04.00 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Straße abgekommen.
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 68,5
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht zurückgegangen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, lag der Wert bei 68,5. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 71,0 gelegen. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 81,1. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an.
Marburger Bund kritisiert Forderungen nach "Freedom Day"
Die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna, hat die Forderungen nach einem Enddatum für alle Corona-Schutzmaßnahmen scharf kritisiert. Ein sogenannter "Freedom Day", wie ihn Kassenärztechef Andreas Gassen gefordert hatte, könne eine Belastung der Kliniken durch mehr Corona-Patienten zur Folge haben, warnte Johna im Interview mit den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). "Ich finde es nicht kollegial, solche zusätzlichen Belastungen einfach zu ignorieren, weil man das Maskentragen leid ist."
Erneut Waldbrand in Griechenland ausgebrochen
Im Nordosten der griechischen Hauptstadt Athen ist ein Waldbrand ausgebrochen. Rund 70 Feuerwehrleute mit 20 Einsatzfahrzeugen kämpften am Montagabend in der Küstenstadt Nea Makri rund 38 Kilometer nordöstlich von Athen gegen die Flammen. Wie die Feuerwehr mitteilte, mussten mehrere Menschen aus Sicherheitsgründen ihre Häuser verlassen.
Gesundheitsausschuss rechnet mit Ende der Corona-Beschränkungen im März 2022
Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Bundestags, Erwin Rüddel (CDU), erwartet ein Ende der Corona-Beschränkungen ab dem kommenden Frühjahr. "Ich rechne mit vollständiger Normalität ab März 2022", sagte Rüddel den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Dienstagsausgaben). "Bis dahin müssen die Ungeimpften abwägen, was ihnen wichtig ist", betonte er.
Studien: Mehr US-Bürger an Corona gestorben als durch die Spanische Grippe
Infolge der Corona-Pandemie sind mittlerweile mehr US-Bürger gestorben als durch die Spanische Grippe. Laut einer am Montag veröffentlichten Zählung der Johns-Hopkins-Universität starben in den USA mehr als 675.700 in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Spanische Grippe, die zwischen 1918 und 1919 wütete, kostete laut US-Gesundheitsbehörde CDC 675.000 Menschen in den USA das Leben.
"Luxusdinner in New York": Ungeimpfter Bolsonaro isst Pizza auf dem Bürgersteig
Mutmaßlich wegen seiner fehlenden Corona-Impfung hat Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro am Rande der UN-Generaldebatte in New York eine Pizza auf dem Bürgersteig gegessen. "Luxusdinner in New York" schrieb ein Mitglied der brasilianischen Delegation am Montag im Onlinedienst Twitter unter einem Foto, das Bolsonaro mit einem Stück Pizza im Freien zeigte. Die Restaurants in der US-Metropole dürfen in den Innenräumen nur Gäste bedienen, die mindestens eine Corona-Impfdosis erhalten haben.
Eltern in Schweden dürfen Sohn nicht "Wladimir Putin" nennen
Ein Paar in Schweden darf seinen Sohn nicht "Wladimir Putin" nennen. Das Standesamt lehnte den Namen des russischen Staatschefs ab - dieser falle in die Kategorie der "unangemessenen" Namen und sei damit nicht gestattet. "Der Vorname darf die Person, die den Namen trägt, nicht beleidigen oder in Verlegenheit bringen oder aus irgendeinem Grund als unpassend angesehen werden", teilte die Behörde am Montag mit.
Polizei: Motiv für Tötung von Tankstellen-Kassierer war Ärger über Maskenpflicht
Im Fall der Tötung eines Tankstellen-Kassierers im rheinland-pfälzischen Idar-Oberstein hat der Tatverdächtige Ärger über die Pflicht zum Tragen einer Corona-Schutzmaske als Motiv angegeben. Wie die Polizei in Trier am Montag mitteilte, gab der 49-jährige Mann in seiner Vernehmung an, die Corona-Schutzmaßnahmen abzulehnen. Er wurde wegen dringenden Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen.
Pariser Picasso-Museum erhält acht bisher nicht bekannte Werke des Künstlers
Das Pariser Picasso-Museum erhält die bedeutendste Schenkung seit Jahrzehnten: Acht der Öffentlichkeit bislang nicht bekannten Werke habe Picassos Tochter Maya dem Museum vermacht, teilten deren Kinder am Montag in Paris mit. Die Werke erlaubten "einen neuen Blick auf die Arbeitsweise Picassos", sagte die französische Kulturministerin Roselyne Bachelot auf einer Pressekonferenz, auf der auch eines der Werke gezeigt wurde.
Prinzessin Beatrice bringt in London Tochter zur Welt
Nachwuchs im britischen Königshaus: Prinzessin Beatrice hat am Samstag ein Mädchen zur Welt gebracht. Mutter und Tochter seien bei guter Gesundheit, teilte der Buckingham-Palast am Montag mit. Beatrice ist die älteste Tochter von Prinz Andrew, dem drittältesten Kind von Königin Elizabeth II.
USA heben Einreisestopp für geimpfte Reisende auf
Freie Einreise für Geimpfte: Die USA lockern die vor eineinhalb Jahren wegen der Corona-Pandemie verhängten Einreiseverbote für Europäer und andere Ausländer. Vollständig geimpfte Nicht-US-Bürger werden ab "Anfang November" wieder einreisen dürfen, wie der Corona-Koordinator des Weißen Hauses, Jeffrey Zients, am Montag sagte. Voraussetzung sind neben der Impfung ein negativer Corona-Test und eine Zustimmung zur Kontaktverfolgung. Deutschland und die EU reagierten erleichtert auf den Schritt.