Letzte Nachrichten
Ex-US-Außenminister Pompeo soll Mitarbeitern private Aufgaben übertragen haben
Spaziergänge mit dem Hund, Geschenke für Freunde, Reservierungen in Restaurants: Der ehemalige US-Außenminister Mike Pompeo hat während seiner Amtszeit offenbar Regierungsangestellte mit der Erledigung privater Aufgaben beauftragt. Mehr als hundert derartige Aufträge hätten Pompeo und seine Frau Susan vergeben, heißt es in einem internen Bericht des Generalinspektors des Außenministeriums, der am Freitag veröffentlicht wurde. Damit hätten die Pompeos gegen den "Standard des ethischen Verhaltens für Mitarbeiter der Exekutive" verstoßen.
Friedrich Merz siegt bei Wahl zum Bundestags-Direktkandidaten
Der ehemalige Unionsfraktionschef Friedrich Merz (CDU) ist zum Bundestagskandidaten für den CDU Kreisverband Hochsauerland in Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Merz setzte sich am Samstag bei einer Abstimmung gegen den CDU-Innenexperten Patrick Sensburg durch, wie der Kreisverband mitteilte. Die Wahl fand wegen der Corona-Pandemie unter freiem Himmel in einem Stadion statt. Sensburg hatte den Bundestagswahlkreis 2009 von Merz übernommen.
Nasa-Astronautin und zwei Kosmonauten nach ISS-Mission zur Erde zurückgekehrt
Nach sechs Monaten auf der Internationalen Raumstation ISS sind die US-Astronautin Kate Rubins und zwei russische Kollegen wieder zur Erde zurückgekehrt. Die russische Sojus-Raumkapsel landete am Samstagmorgen in der kasachischen Steppe, wie Bilder der russischen Raumfahrtbehörde zeigten.
Vettel mit Problemen - Verstappen-Bestzeit im Abschlusstraining
Sebastian Vettel muss sich im zweiten Rennen für Aston Martin auf eine weitere Enttäuschung einstellen. Im Abschlusstraining in Imola belegte der 33-Jährige am Samstag nur den 14. Platz und war dabei erneut langsamer als sein Teamkollege Lance Stroll. Vettel lag zudem über 1,4 Sekunden hinter Spitzenreiter Max Verstappen, der sich nach einem Defekt am Freitag stark zurückmeldete.
Auto von Karl Lauterbach in Köln mit Farbe attackiert
Unbekannte haben das Auto des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach in Köln mit Farbe attackiert. "Gestern Nacht hat es meinen geliebten Smart Stadtwagen erwischt. Farbeimer, er sieht schrecklich aus", berichtete Lauterbach am Samstag auf Twitter. Auch die Scheiben seien betroffen, "ich kann ihn nicht mehr fahren".
Grünen-Politiker Janecek lobt seine Partei als Stabilitätsanker
Der Grünen-Digitalexperte Dieter Janecek sieht seine Partei angesichts des Machtkampfs der Union um die Kanzlerkandidatur als neuen Stabilitätsanker der deutschen Politik. "Mitten in Krisenzeiten einen solchen Hahnenkampf aufzuführen, zeugt doch nur davon, wie inhaltlich entleert die Union mittlerweile ist", sagte der bayerische Grünen-Politiker der "Augsburger Allgemeinen" vom Samstag. "Die Brutalität und Selbstbezogenheit, die insbesondere den politischen Stil der CSU prägt, wirkt wie aus der Zeit gefallen."
Vorsitzender der Bischofskonferenz für jährlichen nationalen Gedenktag für Corona-Tote
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat einen jährlichen nationalen Gedenktag für die Toten der Corona-Pandemie angeregt. "Die Frage ist, was kommt, wenn die Pandemie endlich endet. Sie war dann ein Einschnitt in unser aller Leben – und zwar quer durch die Gesellschaft. Ich halte es für sinnvoll, dieser Zeit und der vielen Toten regelmäßig zu gedenken", sagte Bätzing den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Samstag.
Queen veröffentlicht vor Beisetzung von Prinz Philip Foto aus glücklichen Tagen
Mit einem persönlichen Foto aus glücklichen gemeinsamen Tagen hat Königin Elizabeth II. ihre Landsleute auf die Beisetzung ihres Ehemannes Prinz Philip eingestimmt: Die Aufnahme aus dem Jahr 2003 zeigt die Queen und ihren Mann entspannt und lächelnd im Gras des schottischen Nationalparks Cairngorms. Der Buckingham-Palast veröffentlichte das Bild wenige Stunden vor der Trauerfeier auf Schloss Windsor am Samstagnachmittag.
Parteikreise: Laschet und Söder sprechen am Samstag weiter miteinander
Der Streit der Unionsparteien um die Kanzlerkandidatur dauert an. CDU-Chef Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder sprächen auch am Samstag weiter miteinander, verlautete am Morgen aus Parteikreisen. Die Gespräche würden "sehr vertraulich" geführt. Ziel sei weiterhin eine Einigung an diesem Wochenende.
CDU-Ministerpräsidenten kritisieren geplante bundesweite Notbremse
Vor der Abstimmung in Bundestag und Bundesrat kommende Woche reißt die Kritik an der geplanten bundesweiten Notbremse zur Eindämmung der Corona-Pandemie nicht ab. Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) nannte die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes am Samstag "völlig unkreativ". Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) warnte vor verfassungsrechtlichen Problemen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg laut Robert-Koch-Institut auf 160,7.
Bouffier warnt vor verfassungsrechtlichen Problemen mit Infektionsschutzgesetz
Im Streit um die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes warnt Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) Bundesregierung und Bundestag vor verfassungsrechtlichen Problemen. "Bereits jetzt gibt es große juristische Bedenken gegen die Ausgangssperre, wie sie in dem Gesetz formuliert ist", sagte Bouffier der "Bild"-Zeitung vom Samstag. Er halte es für richtig, das Gesetz "in manchen Bereichen verfassungsfester zu machen". Ausgangssperren etwa sollten nur "als Ultima Ratio, das heißt als letztes Mittel verhängt werden".
Unionsfraktionsvize Jung warnt vor Abstimmung über Laschet oder Söder
Im Streit von CSU und CDU um die Kanzlerkandidatur hat Unionsfraktionsvize Andreas Jung (CDU) seine Abgeordnetenkollegen davor gewarnt, die Frage mit einem Votum der Bundestagsfraktion klären zu wollen. Bei einer Abstimmung zwischen dem Vorsitzenden der CDU und dem Vorsitzenden der CSU in der Fraktion würde "fünf Monate vor der Bundestagswahl eine erhebliche Beschädigung drohen - und zwar beider Personen und der Union insgesamt", heißt es in einem der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" vorliegenden Schreiben Jungs an die baden-württembergische CDU-Landesgruppe vom Samstagmorgen.
vzbv-Chef Müller fordert "Rettungsschirm für Verbraucher"
Deutschlands oberster Verbraucherschützer Klaus Müller fordert angesichts der anhaltenden Corona-Krise von der Bundesregierung eine stärkere Entlastung der Haushalte. "Die bisherige Krisenpolitik ist leider zu einseitig. Während die Politik für Unternehmen und Branchen großzügige Hilfspakete geschnürt hat, gibt es zu wenig Unterstützung für Verbraucher", sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) dem "Handelsblatt" vom Samstag. Nötig sei ein "Rettungsschirm für Verbraucher".
Jugendämter fürchten Verdopplung der Zahl der Schulabbrecher
Die Jugendämter in Deutschland rechnen wegen der Corona-Pandemie mit einer stark steigenden Zahl von Schulabbrechern. "Mit Blick auf die beiden Abschlussjahrgänge droht sich die Zahl der Schulabbrecher zu verdoppeln", sagte Lorenz Bahr, der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Anstatt der zuletzt 104.000 Schulabbrecher rechnen die Landesjugendämter mit 210.000 Schulabbrechern 2020 und genau so vielen noch einmal in diesem Jahr.
Zeitung: Gespräch zwischen Laschet und Söder ohne Einigung beendet
Der Streit der Unionsparteien um die Kanzlerkandidatur dauert an. Wie die "Welt" am Samstag berichtete, ging ein Gespräch zwischen CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder in der Nacht ohne eine Einigung zu Ende. Bisher sei nicht klar, in welchem Format und zu welchem Zeitpunkt die Beratungen fortgesetzt würden.
Massenamnestie in Myanmar zum buddhistischen Neujahrsfest
Myanmars Junta plant offenbar anlässlich des buddhistischen Neujahrsfestes die Freilassung von mehr als 23.000 Gefangenen. Haftanstalten im ganzen Land sollten am Samstag mit den Freilassungen beginnen, sagte ein Gefängnisvertreter der Nachrichtenagentur AFP. Allein aus dem berüchtigten Insein-Gefängnis in der Wirtschaftsmetropole Yangon sollen demnach 800 Insassen freikommen. Ob von der Amnestie auch inhaftierte Demonstranten und pro-demokratische Aktivisten betroffen sind, sagte er nicht.
NHL: Sturm siegt mit Minnesota
Nico Sturm und die Minnesota Wild haben sich in der Eishockey-Profiliga NHL mit einem 3:2 gegen die San Jose Sharks in der Tabelle der Western Division auf Platz drei verbessert. Der gebürtige Augsburger Sturm, der zuletzt mit einem Assist beim 5:2 gegen die Arizona Coyotes seinen neunten Scorerpunkt in der laufenden Saison erzielt hatte, ging dieses Mal leer aus.
Gefängnisbehörden in Panama fangen vierbeinigen Drogenkurier ab
Die Behörden in Panama haben vor einem Gefängnis der Karibik-Provinz Colón einen kleinen vierbeinigen Drogenkurier abgefangen. Aufmerksame Wachen der Anstalt Nueva Esperanza schnappten sich eine weiß-rot gefleckte Katze, die mit einem kleinen Beutel am Leib auf dem Weg in den Komplex war. In dem Tuch befanden sich Päckchen mit Kokain, Crack und Marihuana, wie der für den Drogenhandel zuständige Staatsanwalt der Provinz, Eduardo Rodríguez, mitteilte.
Medien: Boston Celtics entlassen Moritz Wagner
Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner muss sich Medienberichten zufolge einen neuen Job suchen. Der 23-Jährige ist von NBA-Rekordmeister Boston Celtics nach knapp vier Wochen entlassen worden. Das berichtet unter anderem das Sportmagazin The Athletic. Der 23 Jahre alte Center war kurz vor Ende der Wechselperiode Ende März von den Washington Wizards zu den Chicago Bulls und von dort nach Boston transferiert worden.
CSU verliert in Umfragen weiter an Zustimmung
Für die CSU von Ministerpräsident Markus Söder rückt eine absolute Mehrheit in Bayern immer mehr außer Reichweite. Das berichtete die "Augsburger Allgemeine" (Samstag) unter Berufung auf eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey. Demnach erreichte die Partei Zustimmungswerte von 40 Prozent - das sind eineinhalb Prozentpunkte weniger als im Vormonat.
Wade kauft sich bei Utah Jazz ein
Der frühere Basketball-Star Dwyane Wade hat sich beim ambitionierten NBA-Team Utah Jazz eingekauft. Der dreimalige Champion schließt sich einer Eigentümergruppe an, die vom Technologie-Milliardär Ryan Smith angeführt wird.
Das SID-Kalenderblatt am 17. April: Erster WM-Kampf im Boxen
Es ereignete sich an einem Dienstagmorgen in der südenglischen Provinz. Genauer gesagt auf einem freien Acker am Rande eines kleinen Nests namens Farnborough. Man schrieb den 17. April 1860, Königin Victoria herrschte über Großbritannien. An jenem Morgen standen sich in einem Ring unter freiem Himmel der 25 Jahre alte Amerikaner John Carmel Heenan und der neun Jahre ältere Engländer Tom Sayers gegenüber - zum ersten WM-Kampf der Box-Geschichte.
Sippel will "noch drei, vier, fünf Jahre" spielen
Torhüter Tobias Sippel sieht seine sportliche Zukunft langfristig beim Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. "Ich bin nicht der Typ, der von Verein zu Verein zieht und irgendwo wieder was Neues machen will. Meine Frau und ich haben uns bewusst für den Schritt entschieden, hier zu bleiben, ein Haus zu kaufen", sagte die Gladbacher Nummer zwei im Interview mit Sportflash.
Rund 23.800 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 23.804 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 219 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 160,7.
Israel greift erneut Ziele der Hamas im Gazastreifen an
Israel hat erneut Ziele der Hamas im Gazastreifen angegriffen. Es habe damit auf einen Raketenangriff aus dem Palästinensergebiet reagiert, erklärte das israelische Militär am Samstag. Bei den Angriffen seien unter anderem eine Trainingseinrichtung, eine Abschussbasis für Flugabwehrraketen und eine Betonproduktionsanlage getroffen worden.
Kanadische Provinz Ontario verschärft Corona-Maßnahmen
Angesichts eines sprunghaften Anstiegs der Corona-Fälle haben die Behörden der kanadischen Provinz Ontario die Corona-Regeln verschärft. "Das Tempo unserer Impfkampagne hat nicht mit der Verbreitung der neuen Covid-Varianten Schritt gehalten", sagte Ontarios Regierungschef Doug Ford vor Journalisten. Zu den strikteren Maßnahmen zählt demnach ein Verbot von nicht notwendigen Reisen innerhalb der Provinz.
USA und Japan warnen vor Pekings Vorgehen im Südchinesischen Meer
US-Präsident Joe Biden und der japanische Regierungschef Yoshihide Suga haben vor Chinas zunehmend selbstbewusstem Vorgehen im Südchinesischen Meer gewarnt. Die beiden Länder wollen sich "jedem Versuch" Chinas widersetzen, "den Status quo im Süd- und Ostchinesischen Meer durch Gewalt oder Einschüchterung zu verändern", wie Suga bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag sagte. Er war Bidens erster ausländischer Besucher in Washington.
Japan verspricht "sichere und geschützte" Olympische Spiele
Japan ist entschlossen, die Olympischen Spiele in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie "sicher und geschützt" abzuhalten. Das sagte der japanische Ministerpräsident Yoshihide Suga bei einem Treffen mit US-Präsident Joe Biden in Washington. "Japan hört auf die Weltgesundheitsorganisation und Experten und lernt von ihnen", erklärte er.
Ramelow hält zögerliche Corona-Politik für Folge von Streit um Kanzlerkandidatur
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) sieht im Streit um die Kanzlerkandidatur zwischen CDU-Chef Armin Laschet und dem CSU-Vorsitzenden Markus Söder einen Grund für Versäumnisse bei der Corona-Bekämpfung. "Es gab Stufenpläne von Ländern, die man hätte übereinander legen können, dann hätten wir auch einen MPK-Beschluss herbeiführen können", sagte Ramelow der "Rheinischen Post" und dem "General-Anzeiger" (Samstagsausgaben). Die Entscheidung, darauf zu verzichten, deute er als "Schwäche der Union".
São Paulo kündigt trotz hoher Corona-Zahlen Öffnungsschritte an
Trotz der hohen Corona-Infektionszahlen in Brasiliens bevölkerungsreichstem Bundesstaat São Paulo dürfen Geschäfte und Kirchen ab Sonntag wieder öffnen. Der Bundesstaat mit 46 Millionen Einwohnern werde in eine "Übergangsphase" eintreten, erklärte die Regierung am Freitag (Ortszeit). Ab dem 24. April sollen auch Schönheitssalons, Kinos und Theater wieder öffnen dürfen.
SpaceX soll neue Mondlandefähre für die Nasa bauen
Das Raumfahrtunternehmen SpaceX von High-Tech-Pionier Elon Musk soll eine neue Mondlandefähre für die US-Raumfahrtbehörde Nasa bauen. Wie die Nasa-Managerin Lisa Watson-Morgan am Freitag bekanntgab, gewann SpaceX die Ausschreibung zur Entwicklung einer neuen Landefähre für bemannte Mondmissionen. Um die Auftrag hatten sich auch das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos und die Rüstungsfirma Dynetics beworben.
Studie: Sozial Benachteiligte erkranken und sterben häufiger an Corona
Für sozial benachteiligte Menschen besteht Studien zufolge eine höheres Risiko, an Corona zu erkranken und zu sterben. Das berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben) unter Berufung auf zwei Studien des Robert-Koch-Instituts (RKI). Während der zweiten Coronawelle stieg die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus demnach in sozial benachteiligten Regionen Deutschlands am stärksten. Das Risiko, am Coronavirus zu sterben, war dort um 50 bis 70 Prozent höher als in wohlhabenderen Regionen.