Letzte Nachrichten
USA drohen Moskau mit "Konsequenzen" im Falle von Nawalnys Tod
Angesichts der Gesundheitsprobleme des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny drohen die USA der Regierung in Moskau mit "Konsequenzen", falls der 44-Jährige stirbt. Es gebe verschiedene mögliche Maßnahmen, warnte der nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, am Sonntag im Fernsehsender CNN. Zuvor hatten Nawalnys Ärzte angesichts seines sich verschlechternden Gesundheitszustandes vor einem Herzstillstand gewarnt.
Maas fordert "dringend" medizinische Behandlung für Nawalny
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat von Russland eine sofortige "adäquate medizinische Behandlung" des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny gefordert. "Wir verfolgen mit großer Sorge, dass sich die Gesundheit von Alexej Nawalny immer weiter verschlechtert", sagte Maas der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe). Sein Recht auf medizinische Betreuung müsse "unverzüglich gewährt werden".
US-Behörde warnt nach Tod eines Kindes vor Peloton-Laufband
Nach dem Tod eines Kindes hat die US-Verbraucherschutzbehörde vor der Nutzung eines Laufbands der Luxus-Marke Peloton gewarnt. Das Laufband "Tread+" stelle ein ernsthaftes Risiko für Kinder und Haustiere dar und könne zu Schürfwunden, Knochenbrüchen und sogar zum Tod führen, erklärte die Behörde CPSC am Samstag. Demnach sind bereits 39 Fälle bekannt, in denen Kinder unter das Laufband gezogen wurden und feststeckten.
Zahl der Corona-Todesfälle im Gazastreifen stark angestiegen
Die palästinensischen Behörden des Gazastreifens haben am Sonntag die bislang höchste Zahl von Corona-Todesfällen binnen eines Tages bekanntgegeben. Das Gesundheitsministerium sprach von 23 Todesfällen innerhalb von 24 Stunden, womit sich die Gesamtzahl der Todesfälle durch die Pandemie in dem Palästinensergebiet auf 761 erhöhte. Der Gazastreifen, der von Israel, Ägypten und dem Mittelmeer umgeben ist, leidet unter einem Mangel an Impfstoffen.
MotoGP: Marquez überzeugt beim Comeback als Siebter - Schrötter holt Punkte in der Moto2
Der sechsmalige MotoGP-Weltmeister Marc Marquez hat nach neunmonatiger Zwangspause ein bemerkenswertes Renn-Comeback gefeiert. Beim Großen Preis von Portugal in Portimao belegte der spanische Honda-Pilot den starken siebten Platz - mit ihm dürfte schon bald wieder weit vorne zu rechnen sein. Für Marquez, der nach einem Oberarmbruch dreimal operiert werden musste, hatte beim dritten WM-Lauf das Durchfahren im Vordergrund gestanden. In der Moto2 fuhr Marcel Schrötter zum zweiten Mal im dritten Saisonrennen in die Punkte.
MotoGP: Marquez überzeugt beim Comeback als Siebter
Der sechsmalige MotoGP-Weltmeister Marc Marquez hat nach neunmonatiger Zwangspause ein bemerkenswertes Renn-Comeback gefeiert. Beim Großen Preis von Portugal in Portimao belegte der spanische Honda-Pilot den starken siebten Platz - mit ihm dürfte schon wieder weit vorne zu rechnen sein. Für Marquez, der nach einem Oberarmbruch dreimal operiert werden musste, hatte beim dritten WM-Lauf das Durchfahren im Vordergrund gestanden.
Nawalny-Anhänger rufen für Mittwoch zu neuen Protesten auf
Unterstützer des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny haben für Mittwochabend zu neuen Massenprotesten aufgerufen. "Es ist Zeit zu handeln", schrieb der Nawalny-Vertraute Leonid Wolkow am Sonntag auf Facebook. Es gehe nicht mehr nur um die Freiheit des Oppositionellen, sondern "um sein Leben". Zuletzt hatten Nawalnys Ärzte angesichts seines sich verschlechternden Gesundheitszustandes vor einem Herzstillstand gewarnt.
Rüge für den Trainer: FC Bayern "missbilligt" Flicks Verhalten
Der Vorstand von Bayern München hat Hansi Flick am Sonntagnachmittag eine Rüge erteilt. Einen Tag nach der öffentlichen Ankündigung des Trainers im Anschluss an das Spiel beim VfL Wolfsburg (3:2), er habe den Verein um die vorzeitige Auflösung seines Vertrages gebeten, teilte das Gremium in einer schriftlichen Stellungnahme mit: "Der FC Bayern missbilligt die nun erfolgte einseitige Kommunikation durch Hansi Flick und wird die Gespräche wie vereinbart nach dem Spiel in Mainz fortsetzen." Bei Mainz 05 spielt der FC Bayern am 24. April.
Grüne geben ihre Entscheidung über Kanzlerkandidatur bekannt
Die Grünen wollen am Montag die Entscheidung zu ihrer Kanzlerkandidatur bekanntgeben - die Frage haben die beiden Bundesvorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck unter sich ausgemacht. Der Grünen-Digitalexperte Dieter Janecek sieht seine Partei angesichts des Machtkampfs der Union um die Kanzlerkandidatur als neuen Stabilitätsanker der deutschen Politik.
Einigung im Streit um die Unions-Kanzlerkandidatur noch am Sonntag ist unklar
Im Streit der Unionsparteien um die Kanzlerkandidatur ist zunächst unklar, ob es noch am Sonntag eine Einigung geben könnte. Die "Bild"-Zeitung meldete am frühen Nachmittag unter Berufung auf eigene Informationen, die Konkurrenten Armin Laschet (CDU) und Markus Söder (CSU) würden sich am Sonntag "wohl nicht" in der K-Frage einigen. Laschet und Söder hatten eine Entscheidung bis Ende der Woche angekündigt.
Nach irritierendem Interview: Funkel entschuldigt sich
Friedhelm Funkel hat sich nach seinen irritierenden Aussagen in einem Sky-Interview nach seinem Debüt als Trainer des 1. FC Köln entschuldigt. "Wenn ich da wirklich missverständlich verstanden worden bin, dann tut mir das echt leid", betonte Funkel einen Tag nach der 0:3 (0:1)-Derbyniederlage bei Bayer Leverkusen.
Steinmeier spricht von Corona-Pandemie als einer "dunklen Zeit"
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei der zentralen Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen in der Corona-Pandemie von einer "dunklen Zeit" gesprochen. Die Pandemie habe "tiefe Wunden geschlagen und auf schreckliche Weise Lücken gerissen", sagte Steinmeier am Sonntag in seiner Rede im Konzerthaus Berlin. Dabei ging der Bundespräsident auch auf die nach wie vor stark angespannte Lage ein. "Wir sind ermüdet von der Last der Pandemie, und wundgerieben im Streit um den richtigen Weg."
Syrien kündigt für 26. Mai Präsidentenwahl an
Im Bürgerkriegsland Syrien soll am 26. Mai eine Präsidentschaftswahl abgehalten werden. Im Ausland lebende Syrer könnten bereits am 20. Mai in Botschaften ihre Stimme abgeben, teilte Parlamentspräsident Hammuda Sabbach am Sonntag mit. Es handelt sich um die zweite Präsidentenwahl seit Beginn des Bürgerkrieges vor zehn Jahren.
Lukaschenko konnte nach eigenen Angaben einen "Putschversuch" vereiteln
Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat nach eigenen Angaben einen Putschversuch vereitelt, bei dem er und seine Familie umgebracht werden sollten. In einem vom belarussischen Präsidialamt verbreiteten Video machte Lukaschenko ausländische Geheimdienste, "wahrscheinlich die CIA und den FBI" aus den USA, dafür verantwortlich. Die belarussischen Geheimdienste hatten zuvor mitgeteilt, sie hätten bei einem "Sondereinsatz" eine "Gruppe mit terroristischer Ausrichtung" zerschlagen, die mit "gewalttätigen Mitteln die Macht ergreifen" wollte.
Maskenpflicht im Freien in Israel aufgehoben
Wegen des großen Fortschritts bei der Corona-Impfkampagne müssen die Menschen in Israel seit Sonntag im Freien keine Maske mehr tragen. Im ganzen Land trat die Neuregelung in Kraft, die Gesundheitsminister Juli Edelstein am Donnerstag bei den Feierlichkeiten zum Jahrestag der Gründung Israels angekündigt hatte. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies jedoch darauf hin, dass der Kampf gegen das Coronavirus noch nicht beendet sei. Es bedürfe "Millionen weiterer Impfdosen", um diesen Kampf zu gewinnen.
Israel lässt die Masken fallen
Israel lässt die Masken fallen - seit Sonntag müssen die Einwohner im Freien keinen Atemschutz mehr tragen. Das Land feierte seine "Befreiung", die vor allem dank einer immensen Impfkampagne möglich wurde. Fast fünf Millionen Menschen und damit mehr als die Hälfte der Bevölkerung wurden bereits zweimal geimpft.
ADAC spart in der Corona-Pandemie - Beiträge sollen stabil bleiben
Der ADAC geht gestärkt aus dem Corona-Krisenjahr hervor und will nun die Beiträge seiner Millionen Mitglieder vorerst stabil halten. Der Automobilclub erklärte gegenüber dem Nachrichtenportal t-online, dass "von einem positiven Jahresabschluss auszugehen ist". Grund sind demnach vor allem Einsparungen wegen weniger Pannenhilfen im Coronajahr 2020.
Steinmeier spricht bei Gedenken für Verstorbene von einer "dunklen Zeit"
Mit einer zentralen Gedenkveranstaltung haben die Spitzen des deutschen Staates am Sonntag der Verstorbenen der Corona-Pandemie gedacht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, auf den die Initiative für das Gedenken zurückgeht, sprach in seiner Rede von einer "dunklen Zeit". "Wir sind ermüdet von der Last der Pandemie, und wundgerieben im Streit um den richtigen Weg." Hinterbliebene von Verstorbenen waren Teil des Gedenkens, dem ein zentraler ökumenischer Gottesdienst in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche vorausging.
Bedford-Strohm nennt Corona-Pandemie "Trauma unserer Seele"
Mit einem zentralen ökumenischen Gottesdienst haben die christlichen Kirchen am Sonntag in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche an die Verstorbenen und Hinterbliebenen der Corona-Pandemie gedacht. In Zeiten der Trauer sei es umso wichtiger, nicht alleine zu sein, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, in seiner Predigt. Dabei nannte er die Krisenerfahrung der Pandemiezeit ein "Trauma unserer Seele". "Wir werden viel Zeit brauchen, erst recht unsere Kinder, unsere Heranwachsenden, für die diese Krise die Ausdehnung einer gefühlten Ewigkeit hat."
Keine Pläne für Verlegung der EM-Spiele in andere deutsche Stadt
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzt bei der Entscheidung um die Fußball-Europameisterschaft trotz der weiter fehlenden Zuschauergarantie alles auf die Karte München. Nach SID-Informationen existieren beim DFB keine EM-Pläne mit einer anderen deutschen Stadt, alternative Szenarien mit Spielen in einem anderen Bundesland gibt es nicht. In einigen Medien war zuvor über Stuttgart als Ersatzspielort spekuliert worden.
Altmaier verteidigt geplante Ausgangssperren
Vor der geplanten Änderung des Infektionsschutzgesetzes hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die konsequente Anwendung der geplanten Ausgangssperren angemahnt. "Die Ausgangssperre ist ein Signal für die Dramatik der Lage und dafür, dass wir es ernst meinen - gerade weil es sie bisher in Deutschland kaum gab", sagte Altmaier der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Es gehe nicht um den Spaziergänger mit Hund, sondern um die Einhaltung der Kontaktregeln.
Medien: Bach am 17. Mai beim Fackellauf in Hiroshima
IOC-Präsident Thomas Bach wird den Olympischen Fackellauf Richtung Tokio an historischer Stätte besuchen. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo News berichtet, plant Bach am 17. Mai einen Abstecher zu den Feierlichkeiten in Hiroshima, wo der Fackellauf an diesem Tag Station macht.
CDU-Politiker Radtke droht mit Gründung von CDU-Landesverband in Bayern
Im Streit der Unionsparteien um die Kanzlerkandidatur hat der CDU-Politiker Dennis Radtke mit der Gründung eines eigenen CDU-Landesverbandes in Bayern gedroht. Wenn CSU-Chef Markus Söder "die Kanzlerkandidatur erzwingen will, wenn er die CDU zerstören will, dann darf die Gründung der CDU in Bayern kein Tabu mehr sein", sagte Radtke am Samstag dem ZDF-Hauptstadtstudio. Der Vize-Vorsitzende der CDU-Arbeitnehmervereinigung CDA sitzt seit 2017 im Europaparlament.
Caritas-Präsident würdigt vor Gedenken an Corona-Tote Pflegepersonal
Caritas-Präsident Peter Neher hat vor dem Gedenken des deutschen Staates an die Toten der Corona-Pandemie die Arbeit der Pflegekräfte gewürdigt. Er selbst denke an diesem Tag ganz besonders an alle, die um die Toten trauern, erklärte Neher am Sonntag in Berlin. Er wolle aber auch diejenigen würdigen, welche die Kranken versorgen, pflegen und im schlimmsten Fall bis in den Tod begleiten. Er wünsche ihnen Kraft und Zuversicht.
Französischer Veteran der Alliierten-Landung mit 106 Jahren gestorben
Im Alter von 106 Jahren ist einer der letzten französischen Soldaten gestorben, die an der Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg teilgenommen haben. Präsident Emmanuel Macron übermittelte der Familie von Hubert Faure am Samstag "die Dankbarkeit der Nation". Der Marinesoldat sei ein "Beispiel für Engagement und Heldentum" gewesen.
Biden spielt erstmals seit Amtsantritt Golf
US-Präsident Joe Biden hat sich zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt eine Auszeit auf dem Golfplatz gegönnt: In seiner Heimatstadt Wilmington traf er sich am Samstag zu einer Partie Golf mit seinem Berater Steve Ricchetti und dem Schwiegervater seines verstorbenen Sohnes Beau, Ron Olivere, wie das Weiße Haus mitteilte.
Starker Schröder rettet die Lakers
Ein stark auftrumpfender Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat Titelverteidiger Los Angeles Lakers im Spitzenspiel der nordamerikanischen Profiliga NBA vor einer Niederlage bewahrt. Der Braunschweiger erzwang mit seinem Korb drei Sekunden vor Schluss zum 110:110 bei West-Spitzenreiter Utah Jazz die Verlängerung, dort setzte sich der weiter fünftplatzierte Rekordmeister mit 127:115 durch.
NHL: Draisaitl, Stützle und Sturm punkten
Die deutschen Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl, Tim Stützle und Nico Sturm haben am Samstagabend in der nordamerikanischen Profiliga NHL gepunktet. Zwei Torvorlagen gab Draisaitl beim 3:0 der Edmonton Oilers bei den Winnipeg Jets. Mit 63 Scorerpunkten ist der Kölner in der Liga weiter die Nummer zwei hinter seinem Teamkollegen Connor McDavid, der nach ebenfalls zwei Assists als erster Spieler der Saison die 70-Punkte-Marke knackte.
Bericht: Über 18.000 unbegleitete Minderjährige in Europa verschwunden
In Europa sind zwischen 2018 und 2020 18.292 unbegleitete Flüchtlingskinder und Jugendliche als verschwunden gemeldet worden, nachdem sie in staatlicher Obhut waren. Das berichtete der Sender RBB unter Berufung auf eine gemeinsame Datenanalyse unter anderem mit dem "Guardian" und dem niederländische Rundfunk VPRO. Die meisten der verschwundenen Minderjährigen stammen demnach aus Marokko, Algerien und Eritrea.
Regel-Streit in der Formel 1: "Blödsinn", "naiv"
In der Formel 1 braut sich ein Streit über neue Aerodynamik-Regeln zusammen - und Sebastian Vettel steht indirekt im Mittelpunkt. Aston Martin, der schwächelnde neue Rennstall des viermaligen Weltmeisters, fühlt sich durch das veränderte Reglement benachteiligt und will das Gespräch mit dem Automobil-Weltverband FIA suchen. Im Raum steht auch ein Protest.
Ein Sieg, aber kein "Erfolg": DHB-Frauen hadern mit Defensivleistung
Mit einem Puffer von fünf Toren gehen die deutschen Handballerinnen in das entscheidende Duell um das WM-Ticket, doch von einem "Erfolg" wollte Henk Groener lieber nicht sprechen. "Das Wort finde ich ein bisschen zu groß", sagte der Bundestrainer nach dem 32:27 (17:10) im Play-off-Hinspiel in Portugal - einem Sieg, der weit höher hätte ausfallen müssen.
Lauterbach hält EM-Spiele in München vor vielen Fans für "nicht vertretbar"
SPD-Politiker Karl Lauterbach hält EM-Spiele im Sommer in München vor großer Zuschauerkulisse für ausgeschlossen. "Wenn es ein paar Hundert oder wenige Tausend Zuschauer sind, dann kann man sich das im Großen und Ganzen noch vorstellen. Wenn wir aber hier über 10.000, 20.000 Zuschauer sprechen, dann ist es nicht machbar. Dafür haben wir schlicht keine Testerfahrung", sagte der Gesundheitsexperte dem SID: "Wir wissen nicht, wie gefährlich das ist. Und dann wird auch noch gereist. Ich halte das für medizinisch nicht vertretbar."