Letzte Nachrichten
Zentralrat der Juden fordert gesetzliche Förderung für Engagement gegen Rechts
Ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag von Hanau mit neun Toten hat der Zentralrat der Juden eine gesetzliche Förderung des Engagements gegen Rechtsextremismus gefordert. Diejenigen, "die sich unermüdlich und oft mit hohem persönlichen Risiko für unsere wehrhafte Demokratie einsetzen", müssten dauerhaft gestärkt werden, erklärte Präsident Josef Schuster am Donnerstag. Das geplante Fördergesetz müsse endlich vorgelegt werden.
Daimler Konzern steigert 2020 Gewinn trotz Absatzrückgangs
Trotz gesunkener Verkaufszahlen hat Daimler vergangenes Jahr einen Gewinnsprung erzielt. Der Nettogewinn im Geschäftsjahr 2020 stieg um 48 Prozent zum Vorjahr auf vier Milliarden Euro, wie der Autobauer am Donnerstag mitteilte. Auf die Daimler-Aktionäre entfiel ein Konzernergebnis von 3,6 Milliarden Euro. 2019 hatten Sonderbelastungen, etwa durch den Dieselskandal, den Gewinn deutlich gedrückt - 2018 hatte er noch 7,6 Milliarden Euro betragen.
US-Kongress beschäftigt sich mit Börsen-Turbulenzen um Gamestop
In den USA beginnen am Donnerstag die Anhörungen im Kongress zum Wirbel um die Aktien des Computerspielhändlers Gamestop. Der Finanzausschuss des Repräsentantenhauses erwartet mehrere Zeugen, um sich ein Bild von den Vorgängen zu machen, die im Januar zu Turbulenzen an den Börsen führten. In den teilweise bereits am Mittwoch veröffentlichten Aussagen der Befragten verteidigte unter anderem der Chef des Online-Finanzdienstleisters Robinhood, Vladimir Tenev, sein Vorgehen.
Unionsfraktionsvize fordert Klarheit über Verlängerung des Afghanistan-Mandats
Unionsfraktionsvize Johann Wadephul (CDU) verlangt rasche Klarheit über die erwartete Fortsetzung des Ende März auslaufenden Afghanistan-Mandats der Bundeswehr. "CDU/CSU erwarten von der Bundesregierung eine Darlegung, mit welchem Auftrag und Ziel der Einsatz fortgeführt werden soll", sagte er dem Nachrichtenportal "ThePioneer".
DRK-Studie: Übergriffe gehören im Rettungsdienst zum Alltag
Fast jeder fünfte Mitarbeiter des DRK-Rettungsdiensts wird mindestens ein- bis zweimal pro Woche im Einsatz beleidigt oder beschimpft. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hervor, für die Angaben von 425 Mitarbeitern im Rettungsdienst ausgewertet wurden. Die Daten für die nicht repräsentative Studie wurden von August bis November 2019 erhoben.
FC Bayern: Auch Weltmeister Pavard positiv getestet
Nächster Coronafall beim FC Bayern: Der deutsche Fußball-Rekordmeister bestätigte am Donnerstagmorgen, dass nach Thomas Müller auch der französische Weltmeister Benjamin Pavard positiv getestet wurde. "Er befindet sich in häuslicher Quarantäne. Dem Abwehrspieler geht es gut", hieß es in einer Mitteilung der Münchner über den Siegtorschützen bei der Klub-WM.
Georgiens Regierungschef im Streit um Oppositionschef zurückgetreten
Georgiens Ministerpräsident Giorgi Gacharia ist im Streit um die geplante Festnahme eines Oppositionsführers zurückgetreten. Die von einem Gericht verfügte Festnahme von Oppositionschef Nika Melia drohe die politische Krise im Land anzuheizen, erklärte Gacharia am Donnerstag zur Begründung. Das Innenministerium verschob die Festnahme des Oppositionellen daraufhin vorerst. Melia erneuerte derweil seine Forderung nach Neuwahlen.
Georgiens Regierungschef tritt im Streit um Oppositionschef zurück
Im Streit um die geplante Festnahme eines Oppositionsführers ist Georgiens Ministerpräsident Giorgi Gacharia zurückgetreten. Die von einem Gericht verfügte Festnahme von Oppositionschef Nika Melia drohe die politische Krise in dem Land anzuheizen, erklärte Gacharia am Donnerstag. Sollte der Oppositionelle tatsächlich festgenommen werden, bringe dies "die Gesundheit und das Leben unserer Bürger" in Gefahr.
Bericht: Luftverschmutzung verursacht 160.000 Todesfälle in fünf größten Städten
Durch Luftverschmutzung sind in den fünf bevölkerungsreichsten Städten der Welt laut Umweltschützern im vergangenen Jahr 160.000 Menschen vorzeitig gestorben. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht von Greenpeace Südostasien hervor. Am schlimmsten betroffen war demnach die indische Hauptstadt Neu Delhi. Dort starben geschätzt rund 54.000 Menschen an den Folgen des besonders schädlichen Feinstaubs der Partikelgröße PM2,5.
Medien: Lieferkettengesetz sorgt weiter für Streit in großer Koalition
Auch nach der Einigung innerhalb der Bundesregierung auf einen Kompromiss zum Lieferkettengesetz gibt es Medienberichten zufolge Streit zwischen Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Wie der "Spiegel" und das Nachrichtenportal "ThePioneer" am Donnerstag berichteten, wandte sich Altmaiers Staatssekretär Ulrich Nußbaum in einem Brief an Heils Staatssekretär Björn Böhning und warf dem Arbeitsministerium vor, beim Gesetzentwurf gegen Vereinbarungen verstoßen zu haben.
Großrazzia gegen Clankriminalität in Berlin und Brandenburg
Der Staat schlägt mit aller Härte zurück: In Berlin und Brandenburg sind mehrere hundert Polizisten am Donnerstag zu einer Großrazzia gegen die organisierte arabischstämmige Clankriminalität des Remmo-Clan ausgerückt. Nach Angaben der Berliner Polizei steht diese im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Drogen- und Waffenhandels sowie einer "Auseinandersetzung zwischen arabisch- und tschetschenischstämmigen Personen".
Zwei Jahre Haft für zwei Journalistinnen in Belarus
Wegen des Vorwurfs, Proteste gegen den autoritär regierenden Staatschef Alexander Lukaschenko organisiert zu haben, sind zwei Journalistinnen in Belarus zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Die Reporterinnen Katerina Bachwalowa und Daria Tschulzowa seien wegen der Anführung von "Gruppen-Aktionen, die in grobem Maße gegen die öffentliche Ordnung verstoßen" schuldig gesprochen worden, teilte ihr Arbeitgeber, der oppositionelle Fernsehsender Belsat, mit. Die beiden Journalistinnen waren am 15. November festgenommen worden, als sie von einem Appartement aus Proteste in Minsk filmten.
Olympia: Hashimoto übernimmt als OK-Chefin
Seiko Hashimoto tritt die Nachfolge von Yoshiro Mori im Präsidenten-Amt des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele in Tokio an. "Ich werde keine Mühe scheuen, um den Erfolg der Spiele in Tokio zu sichern", sagte Hashimoto nach ihrer Ernennung. Ihr Vorgänger Mori war nach sexistischen Äußerungen in der vergangenen Woche zurückgetreten.
Olympia: Hashimoto steht als neue OK-Chefin bereit
Seiko Hashimoto tritt die Nachfolge von Yoshiro Mori im Präsidenten-Amt des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele in Tokio an. "Ich werde keine Mühe scheuen, um den Erfolg der Spiele in Tokio zu sichern", sagte Hashimoto nach ihrer Ernennung. Ihr Vorgänger Mori war nach sexistischen Äußerungen in der vergangenen Woche zurückgetreten.
Airbus verbucht im Corona-Jahr 1,1 Milliarden Euro Verlust
Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat im Corona-Krisenjahr 2020 einen Milliardenverlust verbucht. Wie Airbus am Donnerstag mitteilte, stand unter dem Strich ein Minus von 1,1 Milliarden Euro. Konzernchef Guillaume Faury erklärte, auch 2021 "lasten zahlreiche Unsicherheiten auf unserer Branche, denn die Pandemie hat weiter Einfluss auf unser Leben, unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaften".
Airbus macht 2020 rund 1,1 Milliarden Euro Verlust
Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat für das Pandemie-Jahr 2020 ein Milliardenminus verbucht, den Verlust im Vergleich zum Vorjahr aber geschmälert. Wie Airbus am Donnerstag mitteilte, betrug der Verlust im vergangenen Jahr 1,1 Milliarden Euro. Angesicht des in der Corona-Krise in weiten Teilen zusammengebrochenen Luftfahrtsektors unterstreiche dies die "Widerstandsfähigkeit" des Konzerns, erklärte Airbus-Chef Guillaume Faury.
Millionen Texaner nach Wintereinbruch ohne Strom und Trinkwasser
Nach dem Wintereinbruch im Südosten der USA sind in Texas Millionen von Menschen weiterhin ohne Strom und fließendes Wasser. Am Donnerstagmorgen waren nach Behördenangaben rund zwei Millionen Haushalte noch immer von der Stromversorgung abgeschnitten. An fast sieben Millionen Haushalte erging die Warnung, wegen Problemen mit der Wasserversorgung ihr Wasser vor dem Trinken abzukochen.
NHL: Draisaitl mit Doppelpack bei Oilers-Sieg
Der deutsche Eishockey-Star Leon Draisaitl (25) hat die Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL zum nächsten Sieg geführt. Deutschlands Sportler des Jahres steuerte zum 3:2 gegen die Winnipeg Jets zwei Tore bei.
NBA: Wagner gewinnt deutsches Duell mit Hartenstein
Im Duell der deutschen Basketball-Nationalspieler hat sich Moritz Wagner nach einer dramatischen Schlussphase gegen Isaiah Hartenstein durchgesetzt. Die Washington Wizards machten das 130:128 in der nordamerikanischen Profiliga NBA gegen die Denver Nuggets erst 0,1 Sekunden vor dem Spielende mit zwei verwandelten Freiwürfen perfekt.
Hacker attackieren die Websites der Militärjunta in Myanmar
Hacker haben in Myanmar mehrere Websites der Militärjunta angegriffen. Die Angriffe einer Gruppe mit dem Namen "Myanmar-Hacker" führten am Donnerstag zu Störungen auf den Websites der Zentralbank, der PR-Abteilung der Armee, der Hafenverwaltung, der Regulierungsbehörde für Nahrungsmittel und Medikamente sowie des staatlichen Senders MRTV.
Phänomen Haaland will auch Schalke schlagen
Tor-Phänomen Erling Haaland will den Schwung aus dem Champions-League-Sieg beim FC Sevilla auch ins Bundesliga-Revierderby beim Tabellenletzten Schalke 04 tragen. "Wir müssen uns schnell erholen, am Samstag ist ein großes Spiel", sagte der Doppeltorschütze nach dem 3:2 (3:1) im Achtelfinal-Hinspiel in Andalusien: "Wir müssen diese positive Einstellung mit in das Spiel nehmen", forderte der Norweger: "Ich freue mich darauf."
Preuß und Lesser hoffen auf Single-Mixed-Medaille
Das deutsche Biathlon-Duo Franziska Preuß und Erik Lesser will den Schwung vom ersten Medaillengewinn bei der WM in Pokljuka/Slowenien mitnehmen. "Wir sind bereit. Es kann alles passieren", sagte Routinier Lesser vor der Single-Mixed-Staffel am Donnerstag (15.15 Uhr/ZDF und Eurosport).
Mick Schumacher: "Jeder einzelne Kilometer ist positiv"
Neueinsteiger Mick Schumacher geht optimistisch in seine erste Saison in der Formel 1. Die Testfahrten Ende Januar in Fiorano in seinem Haas-Boliden hätten ihm viel gebracht. "Ich konnte nur auf mich achten, in mich hineinhören beim Fahren. Ich bin sicher, dass ich das in die Tests vor der Saison und dann auch in das erste Saisonrennen mitnehmen kann", sagte der Sohn von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher dem Magazin auto, motor und sport.
Rekordjagd wieder gestoppt: Williams verliert Halbfinale gegen Osaka
Serena Williams ist im Halbfinale der Australian Open gescheitert und jagt weiter vergeblich dem historischen 24. Grand-Slam-Titel hinterher. Im Duell der Topstars verlor die 39-Jährige gegen die überlegene US-Open-Siegerin Naomi Osaka 3:6, 4:6 und verpasste das 34. Major-Finale ihrer Karriere. Der US-Amerikanerin fehlt weiterhin ein Grand-Slam-Titel, um den Rekord der Australierin Margaret Court einzustellen. Ihren 23. und bislang letzten Titel bei den vier wichtigsten Turnieren holte Williams 2017 in Melbourne.
Dreijährige Haftstrafe für französischen Ex-Staatssekretär wegen Vergewaltigung
Der frühere französische Staatssekretär Georges Tron ist wegen Vergewaltigung und anderer sexueller Gewalthandlungen zu dreijähriger Haft verurteilt worden. Zwei weitere Jahre Haft setzte ein Schwurgericht in Paris am Mittwoch zur Bewährung aus.
Zeitung: Corona-Lockdown zwingt ein Drittel der Betriebe zu Kurzarbeit
Der aktuelle Corona-Lockdown hat laut einem Zeitungsbericht zu Kurzarbeit in rund einem Drittel der Unternehmen in Deutschland geführt. Im Januar beantragten 31 Prozent der Betriebe die staatlichen Lohnzuschüsse für Kurzarbeit, wie nach Angaben der "Augsburger Allgemeinen" vom Donnerstag eine Umfrage des Münchner ifo-Instituts ergab. Im Dezember waren es noch 28 Prozent gewesen.
Werke aus Erbe von Christo für acht Millionen Euro versteigert
Kunstwerke aus der privaten Hinterlassenschaft des legendären Verhüllungskünstlers Christo und von dessen Ehefrau Jean-Claude sind in Paris für den Preis von insgesamt acht Millionen Euro versteigert worden. Die Werke wurden von Sammlern aus Europa, den USA und Asien erstanden, wie das Auktionshaus Sothebys am Mittwoch mitteilte.
Verdächtiger nach Unfalltod des Vaters von Rapperin Nicki Minaj festgenommen
Nach dem Tod des Vaters der US-Rapperin Nicki Minaj bei einem Verkehrsunfall ist ein verdächtiger Autofahrer vorübergehend festgenommen worden. Dem 70-Jährigen werden Fahrerflucht sowie die Manipulation von Beweismitteln zu dem Unfall vorgeworfen, wie die Polizei im US-Bundesstaat New York am Mittwoch mitteilte. Der Mann wurde gegen Zahlung einer Kaution von 250.000 Dollar (207.00 Euro) wieder auf freien Fuß gesetzt, wie dessen Anwalt im Nachrichtensender CNN sagte.
Städte- und Gemeindebund warnt vor zu hohen Erwartungen an Corona-Schnelltests
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat vor zu hohen Erwartungen an die von der Bundesregierung ab März angekündigten kostenlosen Corona-Schnelltests gewarnt. Die Bürger sollten nicht glauben, dass ab 1. März "überall für alle" die Schnelltests in großer Zahl zur Verfügung stünden, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).
Facebook blockiert Teilen von journalistischen Nachrichten in Australien
Im Streit um ein geplantes Online-Mediengesetz in Australien blockiert Facebook in dem Land das Teilen von journalistischen Nachrichten. Der Konzern habe sich "schweren Herzens" zu diesem Schritt entschieden, teilte der für Australien zuständige Facebook-Manager William Easton am Mittwoch mit. Die Nutzer in Australien können fortan Inhalte von australischen oder internationalen Nachrichtenseiten nicht mehr teilen.
Antisemitismusbeauftragter: Hanau zeigt die Gefahr von Hass und Hetze
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, sieht in dem rassistischen Anschlag in Hanau vor einem Jahr eine dauerhafte Mahnung. Der Anschlag "wird uns immer Mahnung sein, welche Gefahr Hass und Hetze für unsere Gesellschaft und damit letztlich auch für jeden einzelnen von uns ist", sagte Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Die Opfer seien "aus der Mitte unserer Gesellschaft gerissen" worden.
Luxusauto-Hersteller Jaguar will 2000 Stellen streichen
Der britische Luxusauto-Hersteller Jaguar will weltweit rund 2000 Stellen abbauen. Diese Anzahl von Jobs soll unter dem Strich im nächsten Geschäftsjahr wegfallen, wie das Unternehmen Jaguar Land Rover am Mittwoch mitteilte. Der größte britische Autobauer hat weltweit rund 40.000 Beschäftigte. Jaguar Land Rover gehört zum indischen Tata-Konzern.