Letzte Nachrichten
Israel öffnet Cafés und Restaurants für Inhaber von Impfpässen
In Israel sind am Sonntag Restaurants, Bars und Cafés für die Inhaber von Corona-Impfpässen geöffnet worden. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gehörte zu den ersten Gästen eines Cafés in Jerusalem. In einem auf Facebook übertragenen Video war der Regierungschef beim Kuchen-Essen mit dem Jerusalemer Bürgermeister Mosche Lion auf einer sonnigen Café-Terrasse zu sehen. "Wir werden lebendig", sagte Netanjahu.
DGB: "Deutschland immer noch gleichstellungspolitisches Entwicklungsland"
Vor dem internationalen Frauentag am Montag hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) harsche Kritik an der Bundesregierung geübt. "Deutschland ist immer noch gleichstellungspolitisches Entwicklungsland, weil es auch mit dieser Bundesregierung nur im Schneckentempo voran geht", sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP. Alle gleichstellungspolitischen Gesetze seien "bislang auf dem Niveau des kleinsten gemeinsamen Nenners" geblieben.
Biathlon: Herrmann wird Zweite in Verfolgung von Nove Mesto - Preuß auf Platz fünf
Biathletin Denise Herrmann hat nach einer ausgezeichneten Leistung ihr bestes Saisonergebnis eingestellt. Die 32-Jährige musste sich in der Verfolgung über 10 km beim Weltcup im tschechischen Nove Mesto als Zweite nur der überlegenen Sprint-Siegerin Tiril Eckhoff geschlagen geben. Franziska Preuß rundete ein starkes Mannschaftsergebnis als Fünfte ab.
Hallen-EM: Dreispringer Heß gewinnt Bronze
Dreispringer Max Heß hat bei der Hallen-EM in Torun die nächste Bronzemedaille für die deutschen Leichtathleten gewonnen. Der Chemnitzer musste sich bei den Titelkämpfen in Polen mit 17,01 m lediglich dem neuen Europameister Pedro Pablo Pichardo aus Portugal (17,30) sowie Alexis Copello aus Aserbaidschan (17,04) geschlagen geben.
Woelki will in Missbrauchsgutachten genannte Verantwortliche von Aufgaben entbinden
Der in der Kritik stehende Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki will nach der Vorlage des neuen Missbrauchsgutachtens Konsequenzen ziehen und Verantwortliche von ihren Aufgaben entbinden. Das sagte Woelki am Sonntag in einer Videobotschaft. Er bekräftigte zugleich, dass er sich selbst "dem Ergebnis stellen" werde.
CDU-Fraktionskollegen fordern Löbels sofortigen Mandatsverzicht
In der Affäre um Honorare für Maskengeschäfte des CDU-Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel haben die baden-württembergischen Fraktionskollegen des Parlamentariers seinen sofortigen Mandatsverzicht gefordert. "Ich habe Nikolas Löbel aufgefordert, sein Mandat im Deutschen Bundestag unverzüglich niederzulegen", sagte Landesgruppenchef und Fraktionsvizechef Andreas Jung (CDU) am Sonntag der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".
Iran: Europa muss bei Verhandlungen zu Atomabkommen "Drohungen oder Druck" vermeiden
Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat Europa aufgefordert, bei Verhandlungen mit Teheran über eine Rückkehr zum internationalen Atomabkommen "Drohungen oder Druck" zu vermeiden. Der beste Weg, um Probleme mit europäischen Partnern zu lösen, "sind Verhandlungen, die auf gegenseitigem Respekt basieren", sagte Ruhani am Sonntag bei einem Treffen mit dem irischen Außenminister Simon Coveney. Irland ist kein Vertragspartner des Atomabkommens, sitzt aber derzeit im UN-Sicherheitsrat.
Chef von Tui Deutschland sieht gute Chancen für Sommerurlaub
Haseloff: Gleichberechtigung von Frauen und Männern "noch lange nicht Realität"
CDU-Abgeordneter Löbel zieht sich wegen Maskenaffäre aus Politik zurück
Als Konsequenz aus der Maskenaffäre zieht sich der baden-württembergische CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel aus allen politischen Ämtern zurück. Löbel erklärte am Sonntag seinen Austritt aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Sein Abgeordnetenmandat will er Ende August niederlegen und auch nicht mehr bei der Bundestagswahl kandidieren. Parteikollegen forderten Löbel auf, sein Mandat unverzüglich niederzulegen.
Löbel zieht sich wegen Maskenaffäre aus politischen Ämtern zurück
Der baden-württembergische CDU-Bundestagsabgeordnete Nikolas Löbel zieht sich wegen der Affäre um Honorare für Maskengeschäfte aus allen politischen Ämtern zurück. Er übernehme die Verantwortung für sein Handeln und ziehe die notwendigen politischen Konsequenzen, schrieb Löbel am Sonntag in einer Stellungnahme, die dem "Mannheimer Morgen" vorlag. Seine Mitgliedschaft in der Unionsfraktion im Bundestag beende er mit sofortiger Wirkung, um weiteren Schaden von Partei, Fraktion und allen Kollegen abzuwenden.
Heimsieg für Vlhova, Spannung im Gesamtweltcup
Skirennläuferin Petra Vlhova hat bei ihrem Heim-Weltcup im slowakischen Jasna den Riesenslalom gewonnen. Beim Rennen am Sonntag profitierte sie von einem schwachen zweiten Lauf von Mikaela Shiffrin (USA), die von Rang eins auf Rang drei zurückfiel (+0,37 Sekunden). Vlhova siegte somit knapp vor der Neuseeländerin Alice Robinson (+0,16).
Chinas Außenminister verteidigt Wahlrechtsreform für Hongkong als "vernünftig"
Chinas Außenminister Wang Yi hat die umstrittene Reform des Wahlrechts in Hongkong verteidigt. Das Vorhaben sei "rechtmäßig, angemessen und vernünftig", sagte Wang am Sonntag bei einer Pressekonferenz am Rande des Nationalen Volkskongresses in Peking. Die geplante Reform war von der EU und den USA als Verletzung der Autonomierechte Hongkongs kritisiert worden.
Bahn hält Gehaltsforderungen der Lokführergewerkschaft für realitätsfern
Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergewerkschaft (GDL) hat DB-Personalvorstand Martin Seiler die Forderungen der Gewerkschaft scharf zurückgewiesen. "Ihre horrenden Forderungen sind angesichts der größten wirtschaftlichen Krise des Unternehmens völlig realitätsfern", sagte Seiler der "Bild am Sonntag". Die Gewerkschaft dürfe die Corona-Schäden nicht länger leugnen.
Lambrecht verspricht sich von Gesetz zu Frauen in Vorständen "Kulturwandel"
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) verspricht sich von einem neuen Gesetz zur Stärkung der Position von Frauen in Unternehmensvorständen einen "Kulturwandel". Mit dem von ihr und Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) vorgelegten zweiten Führungspositionengesetz seien "reine Männerklubs in Vorständen der größten deutschen Unternehmen bald Geschichte", erklärte Lambrecht am Sonntag in Berlin. "Ab vier Vorständen muss dann eine Frau am Tisch sitzen - was uns in Aufsichtsräten gelungen ist, wird auch hier schnell gelingen."
EU-Kommission erwartet bis Juni Einigung mit USA bei Digitalsteuer
In der Frage der Besteuerung großer Digitalkonzerne wie Facebook, Google und Amazon zeichnet sich der EU-Kommission zufolge eine Einigung in den kommenden Monaten ab. "Wir hoffen auf eine politische Einigung bis Juni", sagte der EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). Gentiloni verwies auf die jüngsten Signale aus den USA, die sich unter Präsident Joe Biden offen für ein internationales Abkommen auf Ebene der OECD-Staaten zeigen.
CDU-Chef Laschet fordert umfassende Reformen in Deutschland
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat umfassende Reformen in Deutschland gefordert. "Die Pandemie hat vorhandene Defizite wie unter einem Brennglas aufgezeigt", sagte der CDU-Chef der "Welt am Sonntag". Es sei die Umstellung eines Verwaltungsdenkens aus hundert Jahren erforderlich.
Karliczek zieht Parallelen zwischen Pisa-Schock und Corona-Pandemie
Dreijährige wird von Paketwagen überrollt und stirbt
Union fällt in Wählergunst auf niedrigsten Wert seit fast einem Jahr
FDP fordert Untersuchungsausschuss zu Maskenaffäre in Union
Zur Aufklärung der Unionsaffäre um Honorare für Maskengeschäfte fordert die FDP einen Untersuchungsausschuss. Ein solcher Ausschuss sei "das unausweichliche Gebot der Stunde für eine lücken- und schonungslose Aufklärung des regierungsamtlichen Versagens", erklärte der Vizechef der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer, am Sonntag in Berlin.
Papst betet in vom IS zerstörten Mossul für Kriegsopfer
Vor einer Kirchenruine im nordirakischen Mossul hat Papst Franziskus am Sonntag für "Kriegsopfer" gebetet. Die Flucht von Christen aus dem Irak und dem Nahen Osten bedeute "unermessliches Leid nicht nur für den Einzelnen und die betroffenen Gemeinden, sondern auch für die zurückgelassene Gesellschaft", sagte Franziskus.
Franziskus besucht im Nordirak lebende Christen
Unter massiven Sicherheitsvorkehrungen ist Papst Franziskus am dritten Tag seiner Irak-Reise in den Norden des Landes aufgebrochen, wo die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) drei Jahre lang Tod und Gewalt verbreitet hatte. Der Pontifex landete am Sonntagmorgen auf dem Flughafen von Erbil, der Hauptstadt der irakischen Kurdenregion, wo er von Regionalpräsident Nechirwan Barsani und Ministerpräsident Masrur Barsani begrüßt wurde.
Oilers beenden Pleitenserie - Draisaitl mit Assist
Die Edmonton Oilers um den deutschen Eishockeystar Leon Draisaitl haben die Pleitenserie in der Profiliga NHL beendet und nach eineinhalb frustrierenden Wochen ihren ersten Sieg geholt. Der fünfmalige Stanley-Cup-Sieger gewann 3:2 gegen die Calgary Flames, Draisaitl bereitete den Treffer zum 2:2 vor (47.). Connor McDavid traf in der "Battle of Alberta" zum Sieg (57.).
Razzien gegen Mitglieder der Partei Suu Kyis in Myanmar
In Myanmar geht das Militär weiter mit großer Härte gegen die Anhänger der entmachteten Politikerin Aung San Suu Kyi vor. Wie Vertreter ihrer Partei NLD am Sonntag bestätigten, gab es in der vergangenen Nacht in einigen Bezirken der Wirtschaftsmetropole Yangon Razzien gegen Parteimitglieder und Festnahmen. "In einigen Bezirken wurden NLD-Vertreter verhaftet, wir wissen nicht genau, wie viele", sagte der NLD-Politiker Soe Win der Nachrichtenagentur AFP.
Schwanitz macht sich für Verschiebung der Sommerspiele ins Jahr 2024 stark
Die früherer Kugelstoß-Weltmeisterin Christina Schwanitz hat sich für eine erneute Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio ausgesprochen. Im Interview mit dem Deutschlandfunk machte sich die 35-Jährige dafür stark, dass die Spiele im Jahr 2024 stattfinden. Die für 2024 und 2028 geplanten Spiele in Paris und Los Angeles sollten demnach um jeweils vier Jahre verschoben werden.
"Keine Eier": BVB beklagt Bayern-Bonus
Borussia Dortmund hat nach der empfindlichen 2:4 (2:2)-Niederlage im Bundesliga-Klassiker in München einen Bayern-Bonus beklagt. "Ganz ehrlich: Wenn das bei Bayern gewesen wäre, hätte er hundertprozentig gepfiffen. Das ist so", schimpfte Kapitän Marco Reus bei Sky über ein angebliches Foulspiel von Leroy Sane an Emre Can vor dem Tor zum 2:3. Im ZDF echauffierte er sich: "Für mich hat der Schiri keine Eier gehabt, da zu pfeifen."
FC Bayern: Viel Lob für Verfolger Leipzig
Die Bundesliga erlebt einen spannenden Titelzweikampf zwischen Bayern München und RB Leipzig. Doch anstatt wie bei anderen Konkurrenten in der Vergangenheit Giftpfeile in Richtung des Herausforderers zu schießen, gibt es vom Rekordmeister sehr viel Lob für die Sachsen.
Hainer: Müller würde DFB-Elf "gut zu Gesicht stehen"
Präsident Herbert Hainer vom Rekordmeister Bayern München hat sich für eine Rückkehr von Thomas Müller in die Fußball-Nationalmannschaft ausgesprochen. "Ich persönlich bin der Meinung, Thomas Müller würde jeder Mannschaft gut zu Gesicht stehen und auch der deutschen Nationalmannschaft bei der EM", sagte Hainer in der BR-Radiosendung "Heute im Stadion".
Freund kann WM-Gold nach Leidenszeit kaum fassen: "Sehr emotional"
Zwei Kreuzbandrisse, viele Rückschläge - und jetzt WM-Gold mit der Mannschaft: Für Skispringer Severin Freund war der Team-Triumph zum Abschluss der Titelkämpfe in Oberstdorf ein ganz besonderer. "Mit meiner Story der letzten Jahre hätte ich nicht gedacht, dass ich heute ganz oben stehe. Das war sehr emotional", sagte der 32-Jährige am Samstag.
China verzeichnet neuen Rekordwert bei Exporten
China hat im Januar und Februar einen neuen Rekordwert bei den Exporten verzeichnet: Wie die chinesischen Zollbehörden am Sonntag mitteilten, legten die Ausfuhren im Vergleich zu den beiden ersten Monaten des Jahres 2020 um 60,6 Prozent zu.
Mehr als 8100 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 8100 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 8103 neue Ansteckungsfälle registriert - mehr als 200 Fälle mehr als am vergangenen Sonntag. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg weiter auf 66,1. Am Vortag hatte dieser Wert 65,6 betragen.