Letzte Nachrichten
Positiver Coronatest: Kroatien ohne Perisic gegen Spanien
Vize-Weltmeister Kroatien muss am Montag (18 Uhr/ZDF und MagentaTV) im EM-Achtelfinale gegen Mitfavorit Spanien in Kopenhagen ohne den zweifachen Torschützen Ivan Perisic auskommen. Der Flügelspieler von Inter Mailand wurde am Samstag positiv auf das Coronavirus getestet. Das gab der kroatische Fußballverband bekannt.
Österreich trotz Achtelfinal-Aus stolz: "Das Land toll präsentiert"
Nach dem K.o. in der Verlängerung schwankte die Gefühlswelt bei Österreichs Fußball-Nationalmannschaft zwischen tiefer Enttäuschung und Stolz. "Wir wollten Geschichte schreiben, das war unser Motto. Das ist uns eindrucksvoll gelungen", sagte der deutsche Teamchef Franco Foda, nachdem seine Mannschaft im Achtelfinale der EM nach einem 1:2 (0:0) nach Verlängerung gegen Italien ausgeschieden war: "Der Ausgleich wäre über 120 Minuten verdient gewesen."
Mancini lobt den Teamspirit: "Die Mannschaft hat gewonnen"
Roberto Mancini hat den starken Zusammenhalt in der italienischen Fußball-Nationalmannschaft als Schlüssel für den Einzug ins Viertelfinale der EM ausgemacht. "Die Mannschaft hat gewonnen, wir hatten die Kraft, jeder hat alles gegeben", sagte der Trainer des viermaligen Weltmeisters nach dem 2:1 (0:0) im Achtelfinale im Londoner Wembley-Stadion gegen Österreich.
Zverev von Trainerdiskussion genervt: "Brauche keinen zehnmaligen Grand-Slam-Champion"
Alexander Zverev sieht keinen Bedarf an einem neuen prominenten "Starcoach" und ist genervt von Diskussionen um sein Trainerteam. "Es ist ein Mythos, dass du einen zehnmaligen Grand-Slam-Champion brauchst, um einen Grand Slam zu gewinnen", sagte Deutschlands bester Tennisspieler vor dem Start des Rasen-Highlights in Wimbledon am Montag: "Das haben alle Spieler jetzt bewiesen, dass es nicht so ist."
Müller: "Wir wollen sie unsicher machen"
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft will die Schwäche der Engländer bei großen Turnieren ausnutzen. "Wir wollen natürlich auch immer wieder in diese englische Turnierwunde reinstechen. Wir wollen sie unsicher machen", sagte Thomas Müller bei MagentaTV vor dem Achtelfinale am Dienstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in London.
Frankreich: Stichwahlen in Regionen und Départements
In Frankreich findet am Sonntag die zweite Runde der Regional- und Départementswahlen statt. Die Stichwahlen sind erforderlich, da vielerorts keine Liste die nötige absolute Mehrheit erreicht hat. Aus der ersten Runde am vergangenen Sonntag gingen die Konservativen als stärkste Kraft hervor. Die Rechtspopulisten von Marine Le Pen holten deutlich weniger Stimmen als erwartet. Noch schlechter schnitt die Partei von Präsident Emmanuel Macron ab. (S.A.Dudajev--DTZ)
Flugzeug mit verletzten Bundeswehr-Soldaten gelandet
Ein zweites Flugzeug der Luftwaffe mit in Mali verletzten Bundeswehr-Soldaten an Bord ist in Deutschland eingetroffen. Die Maschine vom Typ A310 sei kurz vor Mitternacht in Stuttgart gelandet, sagte ein Sprecher der Luftwaffe am Sonntag nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview. Nach Angaben einer Sprecherin des Sanitätsdienstes der Bundeswehr waren sechs Soldaten an Bord des Flugzeugs. Sie seien "gut angekommen" und erhielten nun eine "hochwertige Versorgung". Nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums vom Samstag sollten die Soldaten im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm weiter versorgt werden. "Wir sind in Herzen bei den Kameraden und wünschen allen schnelle Genesung", erklärte das Ministerium. Ein erstes Flugzeug mit sechs Verletzten war bereits am Samstagnachmittag am Flughafen Köln-Wahn gelandet. Diese Soldaten werden im Bundeswehr-Zentralkrankenhaus in Koblenz behandelt. Die Bundeswehr-Soldaten waren am Freitag rund 180 Kilometer nordöstlich der malischen Stadt Gao bei einem Selbstmordanschlag verletzt worden. Neben den zwölf verletzten Deutschen wurden dabei noch drei weitere UN-Soldaten verletzt, wie die Nachrichtenagentur AFP aus UN-Kreisen erfuhr. Unter den Verletzten ist nach Angaben des belgischen Verteidigungsministeriums auch ein belgischer Soldat. Die deutschen Soldaten sind Teil eines Kontingents des Blauhelm-Einsatzes Minusma. Deutschland beteiligt sich mit bis zu 1700 Bundeswehrsoldaten an Ausbildungs- und Stabilisierungsmissionen der EU und der UNO in Mali. (L. Pchartschoy--BTZ)
Bürger fragen: Wie gefährlich sind Asylanten?
Der Messerangriff in Würzburg hat in der Politik Bestürzung ausgelöst und Bürger fragen in Deutschland Journalisten: "Wie gefährlich sind Asylanten?" Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bezeichnete den Angriff am Samstag als "schlimmes und ensetzliches Ereignis". Er danke Polizei und Rettungskräften für den schnellen Einsatz. Besonders beeindruckt habe ihn "das Engagement vieler Bürger, die versucht haben, den Täter zu stellen". Nun müssten die Umstände und die Motive genau geklärt werden, sagte Söder. "Was auch immer der Hintergrund war: Es ist eine sinnlose und abscheuliche Tat, die bei den Opfern und ihren Angehörigen viel Leid angerichtet hat", schrieb SPD-Chef Norbert Walter-Borjans am Freitagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter. FDP-Chef Christian Lindner bezeichnete die Tat als entsetzlich. "Wir denken an die Opfer und unser Mitgefühl gilt ihren Familien und Angehörigen." CDU-Chef Armin Laschet erklärte, er fühle mit den Familien der Toten und hoffe "auf eine baldige Genesung der Verletzten". Laschet dankte ebenfalls den Polizei- und Rettungskräften, die schnell vor Ort gewesen seien. "Mein großer Respekt gilt den mutigen Bürgern, die schnell eingeschritten sind", schrieb er zudem bei Twitter. Auch Grünen-Chefin Annalena Baerbock schrieb dort, ihr Dank gelte "allen Einsatzkräften und den mutigen Menschen für ihr Eingreifen". Sie denke "an die Opfer, an ihre Familien, an alle, die die furchtbare Tat miterlebt haben". Den Verletzten wünsche sie eine schnelle und volle Genesung. Bei dem Angriff in der Würzburger Innenstadt waren am Freitag drei Menschen getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Der Täter stach dabei nach Angaben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in der Innenstadt "auf eine Vielzahl" von Menschen ein. Einige Passanten hätten sich dem Angreifer couragiert in den Weg gestellt. Bei dem Täter handelt es sich nach Angaben Herrmanns um einen 24-jährigen Somalier, der zuvor psychisch auffällig gewesen sei. Er lebte demnach seit 2015 in Würzburg, zuletzt habe er in einer Obdachlosenunterkunft gewohnt und sei in den vergangenen Monaten auffällig gewesen durch Gewalttätigkeiten und Gewaltbereitschaft. Erst vor einigen Tagen sei er zwangsweise in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen worden. Nach Zeugenaussagen soll der Täter mit unglaublicher Brutalität auf seine Opfer eingestochen haben. Einer Zeugenaussage zufolge soll er bei der Tat "Allahu Akbar" (Gott ist groß) gerufen haben, wie Herrmann sagte. Ein mögliches islamistisches Motiv der Tat und das Umfeld des Täters müssten nun intensiv überprüft werden. Im Bayerischen Rundfunk sagte Herrmann, es gebe bislang keinerlei Hinweise, dass es zwischen dem Täter und den Opfern eine persönliche Beziehung gebe. Nach Polizeiangaben wurde der 24-Jährige durch einen gezielten Schuss aus einer polizeilichen Dienstwaffe am Oberschenkel verletzt und befindet sich nicht in Lebensgefahr. (K. Berger--BTZ)
Frankreich: 30.000 "Demonstranten" bei LGBT-Parade in Paris
Mit Regenbogenflaggen und farbenfrohen Plakaten sind am Samstag in Paris zehntausende Menschen zur Pride-Parade auf die Straße gegangen. Die Demonstranten zogen vom Pariser Vorort Pantin zum Platz der Republik im Zentrum der französischen Hauptstadt. Die Polizei bezifferte die Teilnehmerzahl auf rund 30.000.
Ex-US-Präsident Trump hält erste Großkundgebung seit Ende seiner Amtszeit ab
Fünf Monate nach dem Ende seiner Amtszeit hat der frühere US-Präsident Donald Trump erstmals wieder eine Großkundgebung abgehalten. Der Republikaner trat am Samstagabend (Ortszeit) in Wellington im Bundesstaat Ohio unter dem Motto "Safe America!" - "Rettet Amerika!" oder "Amerika retten!" - vor tausende Anhänger. In seiner Rede wiederholte er seinen vielfach widerlegten Vorwurf, bei der Präsidentschaftswahl im November habe es Wahlbetrug gegeben. Seinem Nachfolger Joe Biden warf er vor, "unsere Nation vor unseren Augen zu zerstören".
In Mali verletzte Bundeswehr-Soldaten sind zurück in Deutschland
Nach dem Anschlag auf UN-Soldaten in Mali sind alle zwölf verletzten Bundeswehr-Angehörigen nach Deutschland zurückgebracht worden. Ein zweites Flugzeug der Luftwaffe mit sechs Verwundeten an Bord sei in der Nacht zum Sonntag in Stuttgart gelandet, sagte eine Sprecherin des Sanitätsdienstes der Bundeswehr der Nachrichtenagentur AFP. Die Soldaten erhielten nun eine "hochwertige Versorgung".
Zahl der Toten durch Hauseinsturz in Florida auf fünf gestiegen
Die Zahl der Toten durch den teilweisen Einsturz eines Wohnhochhauses in Florida in dieser Woche hat sich auf fünf erhöht. Die Such- und Rettungsteams hätten am Samstag einen weiteren Leichnam in den Trümmern des Gebäudes gefunden, sagte die Verwaltungschefin des Verwaltungsbezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava, bei einer Pressekonferenz. Die Zahl der Vermissten sank demnach auf 156.
Sehr spendabel: 16.000 US-Dollar Trinkgeld für zwei Hotdogs
16.000 Dollar Trinkgeld (knapp 13.400 Euro) hat ein Gast in einem Grill-Restaurant im US-Bundesstaat New Hampshire gegeben. Die Rechnung für zwei Hotdogs mit Chilisauce, Pommes und Getränke belief sich eigentlich nur auf 37,93 Dollar, wie der Lokalsender WMUR unter Berufung auf das Restaurant Stumble Inn Bar and Grill in der Stadt Londonderry berichtete. Bevor der Kunde mit seiner Kreditkarte bezahlte, erhöhte er die Summe auf 16.037,93 Dollar.
Unbesiegbar: Italien kommt mit einem Sieg ins EM-Viertelfinale
Italiens Unbesiegbare haben ihre beeindruckende Rekordserie fortgesetzt und den nächsten Schritt zum ersten EM-Triumph nach 53 Jahren gemacht - allerdings mit viel Mühe. Der viermalige Weltmeister setzte sich im Achtelfinale im Londoner Wembley-Stadion mit 2:1 (0:0) nach Verlängerung gegen Außenseiter Österreich durch und ist erstmals in seiner Geschichte seit 31 Spielen ohne Niederlage.
Ramallah: Protesten gegen palästinensische Autonomiebehörde
Bei Protesten gegen die Palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah ist es am Samstag zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und palästinensischen Sicherheitskräften gekommen. Nach Steinwürfen von Demonstranten setzten die Sicherheitskräfte Tränengas ein, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. In Ramallah waren am Samstag den dritten Tag in Folge hunderte Menschen gegen den Tod des palästinensischen Menschenrechtsaktivisten Nisar Banat auf die Straße gegangen.
Erdogan startet umstrittenes Mammut-Bauprojekt in Istanbul
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Samstag ein umstrittenes Mammut-Bauprojekt in Istanbul gestartet, den "Istanbul-Kanal". "Heute öffnen wir ein neues Kapitel in der Geschichte der Entwicklung der Türkei", sagte Erdogan bei einer Zeremonie, bei der er den Grundstein für eine erste Brücke über den Kanal legte.
Zweites Flugzeug mit verletzten Bundeswehr-Soldaten in Mali gestartet
Nach dem Anschlag auf UN-Soldaten in Mali ist ein zweites Flugzeug der Luftwaffe mit verletzten Bundeswehr-Soldaten auf dem Weg zurück nach Deutschland. Wie das Bundesverteidigungsministerium am Samstag im Onlinedienst Twitter mitteilte, bringt die Maschine vom Typ A310 die Verletzten nach Stuttgart. Sie sollen dann im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm weiter versorgt werden. "Wir sind in Herzen bei den Kameraden und wünschen allen schnelle Genesung", erklärte das Ministerium.
Johnson&Johnson will in den USA keine Opioid-Schmerzmittel mehr verkaufen
Der US-Pharmakonzern Johnson&Johnson will in den USA keine Opioid-Schmerzmittel mehr herstellen und verkaufen. Wie die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James am Samstag mitteilte, verpflichtete sich der Arzneimittelhersteller in einem millionenschweren Vergleich mit dem Bundesstaat New York, "landesweit aus dem Opioid-Geschäft auszusteigen". Johnson&Johnson stimmte demnach zudem einer Entschädigungszahlung von 230 Millionen Dollar (192,6 Millionen Euro) zu, die über neun Jahre gestreckt werden kann.
Delta-Variante ist nun vorherrschende Coronavirus-Variante in Portugal
In Portugal ist die Delta-Variante des Coronavirus inzwischen die vorherrschende Virusvariante. Wie aus Daten der Gesundheitsbehörde DGS von Freitagabend hervorgeht, macht sie landesweit mittlerweile mehr als 50 Prozent aller Neuinfektionen aus - im Großraum Lissabon sind es sogar mehr als 70 Prozent. Die zuerst in Indien aufgetretene Delta-Variante hat in Portugal damit die zuerst in England entdeckte Alpha-Mutante überholt, die im Mai noch vorherrschend war.
Mit Ajax-Power und dem Geist von 1992: Dänemark stürmt ins Viertelfinale
Die beeindruckende Reise geht weiter: Die dänische Nationalmannschaft hat mit geballter Ajax-Power in Amsterdam und dem Geist von 1992 für den nächsten emotionalen Höhepunkt nach dem Drama um Christian Eriksen gesorgt. Durch das 4:0 (1:0) gegen Wales mit Superstar Gareth Bale zogen die Skandinavier ins Viertelfinale bei der Fußball-EM ein - und befeuerten die Hoffnungen auf eine neue Sensation.
Britischer Gesundheitsminister tritt nach Verstoß gegen Corona-Regeln zurück
Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock ist zurückgetreten. Hancock begründete seinen Rücktritt am Samstag in einem Schreiben an Premierminister Boris Johnson mit einem Verstoß gegen die von seiner Regierung verhängten Corona-Regeln. Britische Medien hatten zuvor über eine Affäre des Ministers mit einer engen Mitarbeiterin berichtet. Die "Sun" veröffentlichte ein Bild einer Überwachungskamera vom 6. Mai, auf dem Hancock die Frau in seinem Ministerium küsst. Damals galten in England noch Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln.
Britischer Gesundheitsminister reicht nach Verstoß gegen Corona-Regeln Rücktritt ein
Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock hat seinen Rücktritt eingereicht. Hancock begründete seinen Schritt am Samstag in einem Schreiben an Premierminister Boris Johnson mit einem Verstoß gegen die von seiner Regierung verhängten Corona-Regeln. Britische Medien hatten zuvor über eine Affäre des Ministers mit einer Mitarbeiterin berichtet. Die Boulevardzeitung "The Sun" veröffentlichte ein Bild einer Überwachungskamera vom 6. Mai, auf dem Hancock die Frau in seinem Ministerium küsst. Damals galten in England noch Abstandsregeln.
Tausende bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in London
In London haben am Samstag tausende Menschen gegen die anhaltenden Corona-Maßnahmen in England demonstriert. Die Menschenmenge zog vom Hyde Park und durch die Einkaufsstraße Oxford Street bis zum Parlament. Die Demonstranten forderten eine sofortige Aufhebung aller Beschränkungen. Das Parlament und der Regierungssitz von Premierminister Boris Johnson in der Downing Street wurden mit Tennisbällen beworfen, auf einem Plakat wurde die Festnahme von Gesundheitsminister Matt Hancock gefordert.
Coronavirus: Keine Maskenpflicht im Freien mehr in Spanien
Nur wenige lächelnde Gesichter auf den Straßen Madrids: Obwohl in Spanien die Pflicht zum Tragen von Corona-Schutzmasken seit Samstag weitgehend aufgehoben ist, waren in der Hauptstadt kaum Passanten ohne Gesichtsschutz unterwegs. Dafür nannten sie unterschiedliche Gründe. Einige fühlen sich mit Maske sicherer, andere fanden es zu kompliziert, dass sie weiterhin Mund-Nasen-Schutz tragen müssen, wenn sich der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht einhalten lässt.
VW will sich bis 2035 in Europa vom Verbrenner verabschieden
Nach der Volkswagen-Tochter Audi bereitet sich auch die Kernmarke VW auf den endgültigen Abschied vom Verbrenner vor. "In Europa steigen wir zwischen 2033 und 2035 aus dem Geschäft mit Verbrenner-Fahrzeugen aus", sagte VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer dem "Münchner Merkur" vom Samstag. In den USA und China werde der Ausstieg etwas später erfolgen, in Südamerika und Afrika werde es "noch ein gutes Stück länger dauern", sagte Zellmer.
Tour de France: Alaphilippe gewinnt chaotischen Tour-Auftakt
Der französische Radprofi Julian Alaphilippe hat den chaotischen Auftakt der 108. Tour de France gewonnen und sich das erste Gelbe Trikot der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt gesichert. Der Weltmeister vom Team Deceuninck-QuickStep siegte am Samstag auf der 197,8 km langen und hügeligen ersten Etappe von Brest nach Landerneau. Alaphilippe verwies den Australier Michael Matthews (BikeExchange) und den Vorjahreszweiten Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma) auf die Plätze.
Tour de France: Fan bringt Martin zu Fall und löst Massensturz aus - Sütterlin ausgeschieden
Ein leichtsinniger Fan hat beim Auftakt der 108. Tour de France den deutschen Radprofi Tony Martin zu Fall gebracht und das Rennen von Jasha Sütterlin vorzeitig beendet. Rund 45 km vor dem Ziel der ersten Etappe in Landerneau hielt der Zuschauer am Straßenrand ein Schild in die Höhe, bemerkte das heraneilende Peloton aber nicht. Martin konnte bei hoher Geschwindigkeit nicht mehr ausweichen.
Kerber gewinnt ersten Titel seit Wimbledon 2018
Angelique Kerber (33) hat ihren ersten Titel seit dem Wimbledonsieg 2018 geholt - und das wieder auf Rasen. In Bad Homburg setzte sich die Kielerin im Finale gegen die Tschechin Katerina Siniakova 6:3, 6:2 durch. Zwei Tage vor dem Beginn des Grand-Slam-Höhepunktes auf dem "heiligen Rasen" des All England Clubs tankte die Kielerin damit gehörig Selbstvertrauen.
Navigationsgerät führt Autofahrerin in abgelegenen Wassergraben
Auf Abwege geraten ist eine Autofahrerin in Mecklenburg-Vorpommern, die sich nach eigenen Angaben auf ihr Navigationsgerät verließ. Wie die Polizei am Samstag in Neubrandenburg mitteilte, meldete sich die 62-Jährige am späten Freitagabend beim Notruf der Polizei und gab an, mir ihrem Wagen in einem Wassergraben zu stehen. Dabei habe sie allerdings nicht gewusst, wo genau sie sich befinde.
Luftfahrt-Bundesamt verhängt dutzende Bußgelder gegen Fluggesellschaften
Die Corona-Krise hat im Luftverkehr zu zahlreichen ausgefallenen Flügen geführt - und dabei wiederholt für Ärger über eine nur zögerliche Ticketerstattung gesorgt. In bislang 84 Fällen verhängte das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) in diesem Jahr Bußgelder gegen Fluggesellschaften, die Ticketkosten von stornierten Flügen nicht fristgerecht zurückzahlten, wie eine Sprecherin der Behörde dem "Handelsblatt" mitteilte. Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahr waren es 51 Bescheide.
Müller legt Knieprobleme "ad acta"
Thomas Müller fühlt sich auch körperlich bereit für den Klassiker gegen England im EM-Achtelfinale am Dienstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in London. "Wenn ich Probleme hätte, hätte ich heute nicht trainiert", sagte der Bayern-Profi am Samstag.
Scholz wirbt für starkes und souveränes Europa
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat bei der Konferenz der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) in Berlin für ein starkes und souveränes Europa geworben. Dafür sei es nötig, "politisch mutig" zu sein, sagte Scholz am Samstag. Er sprach sich unter anderem dafür aus, "mehr Mehrheitsentscheidungen im Europäischen Rat" zu ermöglichen, beispielsweise in den Bereichen Außen- und Steuerpolitik.