Letzte Nachrichten
Vier "Söldner" nach Mord an haitianischem Präsidenten getötet - Zwei Festnahmen
Nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse sind mehrere Verdächtige getötet worden. Vier "Söldner" seien am Mittwoch erschossen und zwei weitere festgenommen worden, teilte die Polizei mit. Das Attentat auf Moïse löste international Bestürzung aus und dürfte die Krise in dem von Instabilität und großer Armut geprägten Karibikstaat noch verschärfen. Am Donnerstag befasst sich der UN-Sicherheitsrat mit der Lage in dem Land.
Budapest: Homosexuellen-Gesetz tritt heute in Ungarn in Kraft
In Ungarn soll am Donnerstag das umstrittene Gesetz zur Beschränkung der Information über Homo- und Transsexualität in Kraft treten. Dieses untersagt unter anderem Bildungsprogramme oder Werbung von Großunternehmen, die sich mit Homo- und Transsexuellen solidarisch erklären. Auch Aufklärungsbücher dazu soll es nicht mehr geben. Offizielles Ziel ist der Schutz von Minderjährigen, Aktivisten sprechen von einem Schlag gegen die LGBTQ-Gemeinde.
UN-Sicherheitsrat tagt Donnerstag zu Mord an haitianischem Präsidenten
Der UN-Sicherheitsrat befasst sich nach Angaben aus Diplomatenkreisen am Donnerstag in einer Dringlichkeitssitzung mit dem Mord an Haitis Präsident Jovenel Moïse. Das von den USA und Mexiko beantragte Treffen findet demnach hinter verschlossenen Türen statt. Moïse war nach Angaben von Regierungschef Claude Joseph in der Nacht zum Mittwoch in seinem Haus von Attentätern getötet worden. Joseph rief den Ausnahmezustand aus.
Merkel empfängt im Kanzleramt nigrischen Präsidenten Bazoum
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) empfängt am Donnerstagabend den nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum im Kanzleramt. Der Arbeitsbesuch Bazoums findet nach Angaben der Bundesregierung im Rahmen eines Abendessens statt. Im Vorfeld des Gesprächs (18.30 Uhr) sind Pressestatements beider Politiker vorgesehen.
Bundesgerichtshof urteilt Kabelanschluss durch den Vermieter
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe prüft am Donnerstag (9.00 Uhr), ob Mieter dauerhaft an einen vom Vermieter bereitgestellten Kabelanschluss für Fernsehen und Radio gebunden werden dürfen. Die Vivawest Wohnen GmbH, einer der größten Wohnungsvermieter in Nordrhein-Westfalen, hat etwa 108.000 ihrer 120.000 Mietwohnungen an das Kabelnetz angeschlossen. Die Kosten werden als Betriebskosten an die Mieter weitergegeben, eine Möglichkeit zur Kündigung besteht nicht. (Az: I ZR 106/20)
Urteil zu Negativzinsen vor Landgericht Leipzig erwartet
Immer mehr Banken in Deutschland verlangen von ihren Kundinnen und Kunden Strafzinsen - mitten in dieser Debatte um Negativzinsen verkündet das Landgericht Leipzig am Donnerstag (12.00 Uhr) ein Urteil in einem Verfahren der Verbraucherzentrale Sachsen gegen die Sparkasse Vogtland. Dabei geht es um die Einführung eines sogenannten Verwahrentgelts.
Maas trifft Außenminister Luxemburgs und Frankreichs
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) wird am Donnerstag zu einem Besuch in Luxemburg erwartet. Zunächst trifft er nach Angaben eines Sprechers in der Gemeinde Schengen mit den Außenministern Luxemburgs und Frankreichs, Jean Asselborn und Jean-Yves Le Drian zusammen. Geplant ist ein gemeinsamer Besuch des Schengen-Denkmals im Dreiländereck und ein Gespräch zu aktuellen Themen.
Brüssel: EU-Parlament stimmt über Kritik an der Türkei ab
Das Europaparlament stimmt am Donnerstag (ab 09.45 Uhr) über eine Türkei-Entschließung ab, in welcher der Umgang Ankaras mit Oppositionsparteien kritisiert werden soll. Unter anderem wird in der Vorlage die anhaltende Repression gegen die prokurdische HDP angeprangert. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan beschuldigt die HDP regelmäßig, der politische Arm der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu sein.
Südafrikas Ex-Präsident Zuma tritt 15-monatige Haftstrafe an
Der zu einer Haftstrafe verurteilte südafrikanische Ex-Präsident Jacob Zuma hat seine 15-monatige Haftstrafe angetreten. Der 79-Jährige stellte sich am späten Mittwochabend kurz vor Ablauf einer Frist den Behörden, wie seine Stiftung mitteilte. Zuma habe sich entschieden, den Anweisungen der Justiz Folge zu leisten und sich in ein Gefängnis in seiner Heimatprovinz KwaZulu-Natal zu begeben.
Suche nach Überlebenden in Hochhausruine in Florida wird eingestellt
Rund zwei Wochen nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida stellen die Rettungskräfte die Suche nach Überlebenden ein. Für den Such- und Rettungseinsatz seien alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten ausgeschöpft worden, sagte am Mittwoch die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade, Daniella Levine Cava. Daher sei die "extrem schwierige Entscheidung" getroffen worden, dass sich die Helfer von Mitternacht an auf die Bergung der Leichen konzentrieren.
Frau von ermordetem haitianischen Präsidenten wird in Florida behandelt
Nach dem tödlichen Attentat auf Haitis Präsidenten Jovenel Moïse ist dessen Frau Martine zur Behandlung in die USA geflogen worden. Sie sei am Mittwochnachmittag (Ortszeit) im Bundesstaat Florida eingetroffen und anschließend ins Krankenhaus Jackson Memorial in Miami eingeliefert worden, berichteten mehrere US-Medien. Martine Moïse war bei dem Anschlag auf ihren Mann verletzt und zunächst in einer örtlichen Klinik versorgt worden.
30 Jahre Haft für Ermordung von Familie wegen Erbschaftsstreits in Frankreich
Die Tat hatte vor vier Jahren für Entsetzen in ganz Frankreich gesorgt: Wegen eines Erbschaftsstreits um ein paar Goldbarren erschlug ein Mann seinen Schwager und dessen Familie mit der Brechstange - am Mittwoch wurde der 50-jährige Hubert Caouissin vom Schwurgericht in Nantes nun zu 30 Jahren Haft verurteilt. Nach Erkenntnissen der Ermittler hatte es die Goldbarren in Wahrheit nie gegeben.
England schreibt Geschichte und will den Titel - Dänemarks Reise endet
England greift nach der Krone, Dänemark geht in die Knie: Die Three Lions lassen das Mutterland des Fußballs weiter vom Titel träumen und stehen erstmals in einem EM-Finale - die wundersame Reise der dänischen Außenseiter endet dagegen auf ganz bittere Weise in Wembley. Die Engländer gewannen ein enges Halbfinale mit 2:1 (1:1) nach Verlängerung und gehen am Sonntag mit Schwung ins Endspiel gegen Topfavorit Italien. 55 Jahre nach dem WM-Sieg im eigenen Land winkt endlich der zweite große Triumph.
New York feiert systemrelevante Berufsgruppen mit großer Parade
Ärzte, Pflegepersonal, Lieferanten, U-Bahn-Fahrer: New York hat mit einer großen Parade die Mitarbeiter systemrelevanter Branchen in der Corona-Pandemie gewürdigt. Vertreter der verschiedenen Berufsgruppen marschierten am Mittwoch über den Broadway und ließen sich von den Bewohnern der Millionenstadt an der US-Ostküste als "Helden" feiern. Zahlreiche Menschen versammelten sich am Straßenrand, um ihren Dank zum Ausdruck zu bringen.
Kenias Regierung "besorgt" über Auswilderungspläne britischer Tierschützer
Kenias Regierung hat irritiert auf Pläne britischer Tierschützer reagiert, die eine ganze Elefanten-Herde aus einem Tierpark im Süden Englands per Flugzeug nach Kenia bringen und auswildern wollen. Kenias Tourismus- und Tierschutz-Ministerium erklärte am Mittwoch, es habe Berichte über die Pläne der Aspinall-Stiftung "mit Besorgnis" zur Kenntnis genommen. Weder das Ministerium noch die kenianische Tierschutzbehörde sei von den Briten "kontaktiert oder konsultiert" worden.
Erneut ungewöhnlich großer Diamant in Botsuana entdeckt
Minenarbeiter haben in Botsuana erneut einen ungewöhnlich großen Diamanten entdeckt. Der weiße Edelstein wiege 1174 Karat und sei der drittgrößte Diamant der Welt, sagte der Geschäftsleiter der kanadischen Diamantenfirma Lucara, Naseem Lahri, am Mittwoch in Botsuanas Hauptstadt Gaborone. Nach Lahris Angaben verdrängt der Edelstein damit einen Diamanten, den die botsuanische Diamantenfirma Debswana Anfang Juni als drittgrößten Diamanten der Welt ausgerufen hatte.
Zuschlag für Berlin: Final Four der EuroLeague wieder in Deutschland
Das Final Four der Basketball-EuroLeague findet nach der Premiere Ende Mai in Köln auch im kommenden Jahr in Deutschland statt. Das Turnier zum Abschluss der Saison 2021/22 wird in der Berliner Mercedes-Benz-Arena ausgetragen. Das gab die EuroLeague am Mittwoch bekannt. Gespielt wird vom 27. bis 29. Mai 2022.
RKI: Delta-Variante inzwischen auch in Deutschland vorherrschend
Die besonders ansteckende Delta-Variante des Coronavirus dominiert seit Ende Juni auch in Deutschland das Infektionsgeschehen. Laut einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) gehen inzwischen 59 Prozent aller Ansteckungen mit dem Coronavirus in Deutschland auf die Delta-Variante zurück. Der Anteil der zuvor vorherrschenden Alpha-Variante beträgt demnach nur noch 33 Prozent.
Langjähriger Palästinenser-Kommandeur Dschibril gestorben
Die radikale Palästinenserorganisation Volksfront zur Befreiung Palästinas - Generalkommando (PFLP-GC) hat den Tod ihres langjährigen Anführers Ahmed Dschibril bekannt gegeben. Dschibril sei in einem Krankenhaus in Syriens Hauptstadt Damaskus gestorben, bestätigte auch sein Sohn Bader Dschibril. Demnach starb der 83-Jährige eines natürlichen Todes infolge einer Krankheit. Dschibril galt als kategorischer Gegner aller Verhandlungen zwischen Palästinensern und Israel und als unerschütterlicher Unterstützer des syrischen Machthabers Baschar al-Assad.
Zahl der geborgenen Toten nach Hauseinsturz in Florida auf 46 gestiegen
Rund zwei Wochen nach dem Teileinsturz eines Wohnhochhauses in Florida ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 46 angestiegen. Wie die Behörden am Mittwoch mitteilten, wurden zehn weitere Leichen aus den Trümmern des Gebäudes in der nahe Miami gelegenen Stadt Surfside geborgen. 94 Menschen werden nach wie vor vermisst. Es gibt so gut wie keine Hoffnung mehr, in den Trümmern noch Überlebende zu finden.
Deutschland: Kriminelle Clans und Mafia ohne Erbarmen jagen
In Amsterdam ist ein bekannter Kriminaljournalist bei durch Schüsse schwer verletzt worden und die Spur führt ins kriminelle Clan-Millieu, zur Mafia und zum organisierten Verbrechen. Der 64-jährige Peter de Vries wurde am Dienstag schwer verwundet ins Krankenhaus gebracht worden, wie die Polizei mitteilte. "Er kämpft um sein Leben", sagte die Bürgermeisterin von Amsterdam, Femke Halsema. Der Angriff ereignete sich am gestrgen Dienstagabend, 06. Juli 2021, gegen 19.30 Uhr, als de Vries ein Fernsehstudio in der Amsterdamer Innenstadt verlies. Er war zuvor in einer Talk-Show aufgetreten. Augenzeugen sagten dem Fernsehsender NOS, sie hätten fünf Schüsse gehört und de Vries sei am Kopf getroffen worden. Amsterdams Polizeichef Frank Paauw zufolge wurden in Folge des Angriffs drei Menschen festgenommen, darunter wahrscheinlich der Schütze. Genauere Angaben zu den Festgenommenen oder einem möglichen Tatmotiv machte Paauw nicht. Der niederländische Regierungschef Mark Rutte zeigte sich bei einer Pressekonferenz in Den Haag schockiert: "Das ist ein Angriff auf einen mutigen Journalisten und damit ein Angriff auf die Pressefreiheit!" Journalisten sagen hierzu in Amsterdam und Berlin, "...diese kriminellen Elemente müssen mit aller Härte, einschließlich der Macht der Geheimdienste bekämpft und wie ein Tier mit Tollwut rücksichtlos und ohne Erbarmen zur Strecke gebracht werden." Der Journalist und TV-Moderator de Vries ist für seine Rolle in hochkarätigen Kriminalfällen bekannt. (W. Winogradow--BTZ)
IAEA: Grobe Verstöße des Iran gegen Atomabkommen
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat dem Iran vorgeworfen, sich immer weiter von den Vereinbarungen des Atomabkommens von 2015 zu entfernen. Teheran beabsichtige die Produktion von Uranmetall mit einer Anreicherung von 20 Prozent, teilte IAEA-Chef Rafael Grossi am Dienstag den IAEA-Mitgliedstaaten mit. Deutschland, Frankreich und Großbritannien reagierten mit scharfer Kritik an Teheran. Der Iran habe "keinen glaubwürdigen zivilen Bedarf" an derlei Uranmetall, erklärten die Außenminister der Länder. Mit seinem Verhalten gefährde Teheran den Erfolg der derzeitigen Atomverhandlungen in Wien. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) und seine Kollegen aus Frankreich und Großbritannien äußerten angesichts von Grossis Bericht "schwerwiegende Sorgen". Dass Teheran Schritte in Richtung der Produktion von angereichertem Uranmetall unternommen habe, sei eine "ernsthafte Verletzung der iranischen Verpflichtungen" unter dem internationalen Atomabkommen. Die Produktion von Uranmetall sei ein "wichtiger Schritt in der Entwicklung einer nuklearen Waffe". Noch besorgniserregender sei die jüngste Verletzung des Atomabkommens durch den Iran angesichts der Tatsache, dass es bislang keinen Termin für die Fortsetzung der Verhandlungen über eine Wiederbelebung der Nuklearvereinbarung gebe, erklärten die Minister weiter. Die im April aufgenommenen Verhandlungen über einen Neustart des Atomabkommens in Wien waren in den vergangenen Wochen ins Stocken geraten. Unklar ist, wie sich die Wahl des Hardliners Ebrahim Raisi zum iranischen Präsidenten auswirken wird. Raisi übernimmt das Präsidentenamt am 3. August von seinem moderateren Vorgänger Hassan Ruhani. Die Außenminister Deutschlands, Großbritanniens und Frankreichs riefen den Iran auf, "alle Aktivitäten, die gegen das JCPoA verstoßen, ohne Verzögerung einzustellen und zu den Verhandlungen in Wien zurückzukehren". JCPoA ist die offizielle Bezeichnung für die Wiener Nuklearvereinbarung. "Wir haben mehrfach betont, dass die Zeit auf niemandes Seite ist", hoben die Minister mit Blick auf die Wiener Gespräche hervor. "Mit seinen jüngsten Schritten gefährdet der Iran trotz des Fortschritts, der in sechs Verhandlungsrunden bisher erzielt wurde, ein erfolgreiches Ende der Wiener Gespräche." Das internationale Atomabkommen von 2015 soll verhindern, dass der Iran die Fähigkeit zum Bau einer Atombombe erlangt. Als Teil des Abkommens hatte der Westen Sanktionen gegen Teheran gelockert. Die USA waren 2018 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump aus der Vereinbarung ausgestiegen und hatten neue massive Strafmaßnahmen gegen den Iran in Kraft gesetzt. Als Reaktion zog sich Teheran schrittweise von seinen Verpflichtungen aus dem Abkommen zurück. (A. Madsen--BTZ)
EM-Halbfinale: England ohne Sancho in der Startelf
Jadon Sancho hat seinen Platz in der Startelf der englischen Fußball-Nationalmannschaft wieder verloren. Der junge Außenstürmer, der von Borussia Dortmund zu Manchester United wechselt, wurde von Teammanager Gareth Southgate für das EM-Halbfinale gegen Dänemark am Abend (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) in London durch Bukayo Saka ersetzt. Im Viertelfinale gegen die Ukraine (4:0) hatte Sancho erstmals im Turnier von Beginn an gespielt.
Früherer Formel-1-Fahrer Reutemann gestorben
Argentinien trauert um den früheren Formel-1-Piloten Carlos Reutemann. Der Vizeweltmeister von 1981 starb am Mittwoch im Alter von 79 Jahren nach langer Krankheit, das bestätigte seine Tochter via Twitter. "Papa ging in Frieden und Würde, nachdem er wie ein Champion mit starkem Herzen gekämpft hatte", schrieb Cora Reutemann: "Ich bin stolz und gesegnet, dass ich so einen Vater hatte."
Österreichs Parlament verabschiedet umstrittene Anti-Terror-Gesetzgebung
Als Reaktion auf den islamistisch motivierten Anschlag in Wien im vergangenen November hat das österreichische Parlament am Mittwoch eine umstrittene Anti-Terror-Gesetzgebung beschlossen. Die neuen Regelungen ermöglichen es den Behörden unter anderem, elektronische Fußfesseln für bedingt entlassene Straftäter anzuordnen, die auf der Grundlage von Terrorparagrafen verurteilt wurden. Für heftige Kritik von Opposition und Justiz-Vertretern sorgte die Schaffung eines Straftatbestands für "religiös motivierte" Verbrechen.
Emirate wollen erstmals eine Frau ins All schicken
Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen erstmals eine Frau ins All schicken. Tausende Kandidaten hatten sich für eine Weltraummission beworben, zwei von ihnen wurden nun ausgewählt - darunter Nora al-Matruschi. Damit gehe ein Kindheitstraum in Erfüllung, sagte die 28-Jährige am Mittwoch in Dubai.
Höchste Sandburg der Welt in Dänemark erbaut
In Dänemark steht seit Mittwoch die höchste Sandburg der Welt. Sie ist nach Angaben ihrer Erbauer 21,16 Meter hoch und damit mehr als drei Meter höher als der bisherige Rekordhalter aus Deutschland. Im Sommer 2019 hatte es eine 17,66 Meter hohe Sandburg, die in Binz auf Rügen gebaut worden war, ins "Guiness Buch der Rekorde" geschafft.
Federer scheitert im Wimbledon-Viertelfinale überaus deutlich
Rekordchampion Roger Federer ist im Viertelfinale von Wimbledon krachend gescheitert. Dem achtmaligen Titelträger aus der Schweiz fehlte am Mittwoch jegliche Leichtigkeit, er verlor in 1:48 Stunden völlig verdient mit 3:6, 6:7 (4:7), 0:6 gegen Hubert Hurkacz. Der Pole trifft in seinem ersten Grand-Slam-Halbfinale am Freitag auf den Italiener Matteo Berrettini oder den Kanadier Felix Auger-Aliassime, der im Achtelfinale Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev ausgeschaltet hatte.
Jimmy und Rosalynn Carter feiern 75. Hochzeitstag mit der Familie
Der frühere US-Präsident Jimmy Carter hat seine Frau Rosalynn zum 75. Hochzeitstag mit einer Diamantkette überrascht. Der 96-jährige Friedensnobelpreisträger und seine drei Jahre jüngere Frau verbrachten am Mittwoch einen "ruhigen Tag" in ihrem Haus in Plains im Südstaat Georgia, wie eine Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. "Präsident Carter gab ihr eine Halskette mit Diamant-Anhänger."
Frankreichs Justizminister Dupond-Moretti massiv unter Druck
Rund ein Jahr nach seinem Amtsantritt gerät der französische Justizminister Eric Dupond-Moretti immer stärker unter Druck: Wie sein Umfeld am Mittwoch bestätigte, hat der frühere Staranwalt 300.000 Euro Einkommen im Jahr 2019 nicht bei der Steuer angegeben. Ein Mitarbeiter räumte nach Medienberichten einen "Fehler" des parteilosen Ministers ein, der aber inzwischen richtiggestellt worden sei.
Israels neuer Präsident Herzog vereidigt
In Jerusalem ist am Mittwoch der neue israelische Präsident Isaac Herzog vereidigt worden. Der frühere Chef der linksgerichteten Arbeitspartei sagte während der Zeremonie in der Knesset, er sei "geehrt" und freue sich auf seine Aufgaben als Staatschef. Er wolle "jedermanns Präsident" sein, fügte er hinzu. Mit Herzogs Vereidigung endet die siebenjährige Amtszeit des bisherigen Staatschefs Reuven Rivlin.
Tour de France: Van Aert gewinnt Ventoux-Etappe
Der belgische Radprofi Wout Van Aert hat die elfte Etappe der 108. Tour de France gewonnen. Bei der doppelten Überquerung des legendären Mont Ventoux siegte der Allrounder vom Team Jumbo-Visma am Mittwoch als Solist. Der slowenische Vorjahressieger Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) verteidigte das Gelbe Trikot auf den 198,9 km zwischen Sorgues und Malaucene erfolgreich.