Letzte Nachrichten
UN-Bericht: Weltweite Migration im Zuge von Corona deutlich zurückgegangen
Im Zuge der Corona-Pandemie ist die weltweite Migration deutlich zurückgegangen. 2020 habe es im Vergleich zum Vorjahr rund zwei Millionen Migranten und damit fast 30 Prozent weniger gegeben, heißt es in einem am Freitag in New York veröffentlichten UN-Bericht mit dem Titel "Internationale Migration 2020". Im Vergleich zu vorherigen Jahrzehnten leben heute aber deutlich mehr Menschen außerhalb ihres Herkunftslandes.
Unionsfraktionschef Brinkhaus für deutlich schärfere Corona-Restriktionen
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat sich für eine umfassende Ausweitung der Corona-Restriktionen ausgesprochen. "Jetzt lieber einmal richtig – anstatt eine Endlosschleife bis in den Sommer hinein", sagte Brinkhaus der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe).
US-Waffenorganisation und Lobby NRA meldet Konkurs an
Zur Abwendung gerichtlicher Verfolgung hat die mächtige US-Waffenlobby NRA Konkurs angemeldet. Die National Rifle Association und eine ihrer Tochterorganisationen reichten einen Antrag auf Gläubigerschutz bei einem Konkursgericht im texanischen Dallas ein, wie ihr Chef Wayne LaPierre am Samstag in einer E-Mail an die NRA-Mitglieder mitteilte. Damit solle sichergestellt werden, dass die Organisation "frei von dem politisch giftigen Umfeld in New York" bleibe.
"Welt": Bundesinnenministerium weist Überlegungen zu neuen Grenzkontrollen zurück
Das Bundesinnenministerium wendet sich einem Zeitungsbericht zufolge gegen Überlegungen, zur Eindämmung der Corona-Pandemie Grenzkontrollen zu den europäischen Nachbarstaaten wieder einzuführen. Derzeit gebe es innerhalb des Ministeriums "keine Überlegungen, erneut pandemiebedingte vorübergehende Binnengrenzkontrollen wiedereinzuführen", teilte ein Sprecher von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) der Zeitung "Die Welt" (Samstagsausgabe) auf Anfrage mit.
Biontech: Impfstoff-Lieferungen für Europa schon ab 25. Januar wieder planmäßig
Das Mainzer Unternehmen Biontech hat nach der Ankündigung wochenlanger Lieferverzögerungen bei den Corona-Impfdosen für Europa durch seinen Partner Pfizer eine schnellere Normalisierung der Lieferungen zugesichert. "Ab der Woche vom 25. Januar werden wir wieder zum ursprünglichen Zeitplan für die Lieferungen zurückkehren", erklärte Biontech am Freitag in Mainz. Nachdem dann zunächst 100 Prozent der Europa zugesicherten Impfdosen geliefert werden könnten, würden die Auslieferungen ab dem 15. Februar sogar gesteigert.
Biden kündigt "tausende" neue Impfzentren an
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat der künftige US-Präsident Joe Biden die Einrichtung "tausender" Impfzentren im ganzen Land versprochen. Seine Regierung werde die Bundesressourcen für kommunale Impfzentren und mobile Gesundheitskliniken aufstocken, um die Impfkampagne zu beschleunigen, kündigte Biden am Freitag in seiner Heimatstadt Wilmington an. Sein Plan sieht außerdem die Finanzierung von 100.000 Mitarbeitern des öffentlichen Gesundheitswesens für die Impf-Aufklärung und Kontaktverfolgung vor.
Schwedisches Königspaar gegen Corona geimpft
Das schwedische Königspaar ist am Freitag gegen das Coronavirus geimpft worden. König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia erhielten die erste Dosis des Impfstoffs auf Schloss Stenhammar etwa 120 Kilometer südwestlich von Stockholm, teilte der Königspalast mit. "Ich hoffe, dass alle, die in den kommenden Monaten die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen, sich dafür entscheiden werden", richtete sich Carl XVI. Gustaf in einer Erklärung an seine Landsleute.
Ein Berliner Spitzenteam: Union stürmt auf Platz vier
Die Bundesliga-Sensation Union Berlin hat erneut ein Top-Team geärgert und ist zumindest für einen Tag auf Platz vier gestürmt. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer bezwang in ihrem 50. Bundesligaspiel Bayer Leverkusen durch ein spätes Kontertor von Cedric Teuchert (88.) mit 1:0 (0:0) und rückte mit 28 Punkten bis auf einen Zähler an die drittplatzierten Rheinländer heran.
Trump-Regierung verhängt kurz vor Amtsende Sanktionen gegen China, Kuba und Iran
Fünf Tage vor dem Amtsende von Präsident Donald Trump hat die US-Regierung weitere Sanktionen gegen China, den Iran und Kuba verhängt. Mit den Sanktionen gegen sechs Vertreter Chinas reagierten die USA auf die Festnahme von 55 Demokratieaktivisten in der Sonderverwaltungszone Hongkong am 6. Januar, wie US-Außenminister Mike Pompeo am Freitag mitteilte. Die Zentralregierung in Peking zerstöre die "Freiheiten und demokratischen Prozesse" in Hongkong, kritisierte Pompeo.
Regionalwahlen in Katalonien wegen Corona-Pandemie auf Mai verschoben
Wegen der Corona-Krise sind die im Februar geplanten Regionalwahlen in Katalonien auf Mai verschoben worden. Die Abstimmung über ein neues Regionalparlament soll nun am 30. Mai stattfinden, wie die Regierungsparteien in der spanischen Region am Freitag bekanntgaben. "Es ist das Vernünftigste, diese Wahlen zu verschieben", sagte Elsa Artadi, Sprecherin der Regierungspartei Gemeinsam für Katalonien.
Whatsapp verschiebt Datenschutz-Änderungen um drei Monate
Nach heftigen Protesten von Nutzern hat der Messengerdienst Whatsapp seine Datenschutz-Änderungen verschoben. Die geplante Änderung der Nutzungsbedingungen wird um drei Monate verschoben, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Nutzer außerhalb der Europäischen Union hätten nun bis zum 15. Mai Zeit, den neuen Regelungen zuzustimmen.
Palästinenserpräsident Abbas verkündet Termine für erste Wahlen seit 15 Jahren
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat am Freitag die Termine für die ersten Wahlen in den Palästinensergebieten seit mehr als 15 Jahren bekannt gegeben. Er kündigte die Parlamentswahl für den 22. Mai und die Präsidentschaftswahl für den 31. Juli an, wie die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete. Demnach erwartet Abbas Wahlen in allen Teilen Palästinas, "einschließlich Ost-Jerusalem".
US-Vizepräsident Pence telefoniert mit Nachfolgerin Harris
Inmitten der Spannungen vor der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden hat der scheidende Vizepräsident Mike Pence mit seiner Nachfolgerin Kamala Harris telefoniert. Informierte Kreise bestätigten der Nachrichtenagentur AFP am Freitag das Gespräch, ohne Angaben zum Inhalt zu machen.
National Mall in Washington wird bis nach Amtseinführung von Biden gesperrt
Die National Mall in Washington wird aus Angst vor weiteren Ausschreitungen bis nach der Amtseinführung des künftigen US-Präsidenten Joe Biden gesperrt. Der Grünstreifen vor dem Kapitol sei bis mindestens kommenden Donnerstag nicht mehr zugänglich, teilte die Behörde National Park Service (NPS) am Freitag mit. Normalerweise versammeln sich auf der National Mall bei Amtseinführungen von Präsidenten hunderttausende Menschen. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, kündigte derweil eine Überprüfung des Sicherheitskonzepts des Kapitols an.
Polen plant Gesetz gegen Konto-Sperrungen durch Online-Netzwerke
Die polnische Regierung plant ein Gesetz zur Einschränkung der Macht von Onlinegiganten wie Facebook und Twitter. Einem am Freitag vorgestellten Gesetzentwurf zufolge sollen die Plattformen künftig daran gehindert werden, Inhalte zu löschen und Konten zu sperren - es sei denn, diese verstoßen gegen polnisches Recht. Hintergrund ist die Sperrung des Twitter-Kontos des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump.
DHB-Team schlägt Uruguay zum WM-Auftakt
Die deutschen Handballer haben ihr Auftaktspiel bei der WM in Ägypten gewonnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte Außenseiter Uruguay mit 43:14 (16:4) und feierte damit einen perfekten Turnierstart. Es war zudem der höchste Auftaktsieg bei einer WM seit 63 Jahren.
Kramp-Karrenbauer nennt eigenen Rückzug "richtig"
In ihrer Abschiedsrede vor dem CDU-Bundesparteitag hat die scheidende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer ihren Rückzug von der Parteispitze verteidigt. "Er war reiflich überlegt, und er war richtig", sagte Kramp-Karrenbauer am Freitagabend bei dem Digital-Parteitag. Der Schritt sei aber schwer gewesen. Sie forderte die Partei auf, ihren Nachfolger geschlossen zu unterstützen.
CDU beginnt Bundesparteitag zur Wahl eines neuen Vorsitzenden
Die CDU hat am Freitagabend ihren 33. Bundesparteitag eröffnet, in dessen Mittelpunkt die Wahl eines neuen Vorsitzenden steht. Wegen der Corona-Pandemie findet der Parteitag erstmals digital statt: Die 1001 Delegierten verfolgen ihn am Bildschirm, auch die Wahl des neuen Chefs am Samstag soll zunächst digital erfolgen - und danach per Briefwahl bestätigt werden.
DFB-Machtkampf: Keller und Curtius wollen sich in letztem Versuch zusammenraufen
Die zerstrittene Führungsspitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unternimmt einen letzten Versuch, sich im eskalierten Machtkampf zusammenzuraufen. Das teilten DFB-Präsident Fritz Keller und sein Generalsekretär Friedrich Curtius nach der außerordentlichen Präsidiumssitzung am Freitagabend in einer gemeinsamen Erklärung mit. Dieses Vorgehen werde von allen Präsidiumsmitgliedern ausdrücklich und einstimmig unterstützt.
WHO drängt zu mehr Tempo bei Corona-Forschung und Impfkampagnen
Angesichts von weltweit mehr als zwei Millionen Corona-Toten drängt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die internationale Gemeinschaft zu mehr Geschwindigkeit bei Forschung und Impfkampagnen. Das Notfallkomitee der WHO mahnte nach einer Dringlichkeitssitzung an, die Sequenzierung der genetischen Codes des Coronavirus auszuweiten. Zudem sollen Wissenschaftler weltweit stärker zusammenarbeiten, um "schwerwiegende Wissenslücken" über die jüngst entdeckten Virusmutationen zu schließen. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus forderte mehr Tempo bei den weltweiten Impfkampagnen.
WHO-Notfallkomitee gegen Corona-Impfnachweis für Reisen
Das Notfallkomitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich vorerst gegen eine Corona-Impfbescheinigung als Bedingung für internationale Reisen ausgesprochen. Es gebe noch zu viele offene Fragen zur Wirksamkeit der Impfstoffe, die zudem weiter nicht in ausreichender Menge verfügbar seien, erklärte das Gremium am Freitag. Zudem rief das Notfallkomitee dazu auf, angesichts der zuletzt entdeckten Mutationen die Sequenzierung der genetischen Codes des Coronavirus weltweit auszuweiten.
Mann soll vor Läden antisemitische Schilder wegen Maskenstreits aufgestellt haben
Ein 40-Jähriger aus dem bayerischen Landkreis Ebersberg soll im vergangenen Herbst Schilder mit einem antisemitischen Text vor drei Geschäften angebracht haben - aus Verärgerung darüber, dass er in den Läden trotz einer ärztlich attestierten Befreiung von der Maskenpflicht zum Maskentragen aufgefordert wurde. Dieses Motiv nannte der geständige Mann nun im Verhör bei den Ermittlern, wie die Polizei in Ingolstadt am Freitag mitteilte.
Biathlon: Böse Patzer von Horn - DSV-Staffel nur auf Platz fünf
Eine indiskutable Schießleistung von Philipp Horn hat die deutsche Biathlon-Staffel beim Heim-Weltcup in Oberhof einen Platz auf dem Podium gekostet. Der 26-Jährige leistete sich als Schlussläufer beim Liegendanschlag gleich drei Strafrunden. Das deutsche Quartett mit Horn, Arnd Peiffer, Erik Lesser und Benedikt Doll, das nach dem dritten Wechsel sogar geführt hatte, musste sich mit Rang fünf zufrieden geben.
Dieb flüchtet mit Tempo 15 in Streufahrzeug vor Polizei
Mit waghalsigen 15 Stundenkilometern hat ein von der Polizei ertappter Dieb eines Streufahrzeugs in Kiel einen Fluchtversuch unternommen. Wie die Beamten in der schleswig-holsteinischen Hauptstadt am Freitag erklärten, war dies die Höchstgeschwindigkeit des Gefährts. Allerdings ignorierte der Mann alle Anhaltesignale und rammte einen Streifenwagen, der sich vor ihn setzte und ihn ausbremsen wollte. Am Ende gelang dem Mann dann unerkannt die Flucht zu Fuß.
Deutschland und Europa bekommen vorübergehend weniger Biontech-Impfstoff
Deutschland und andere europäische Länder bekommen in den nächsten Wochen weniger Impfstoff des Herstellerteams Biontech und Pfizer als geplant. Die Lieferungen würden für drei bis vier Wochen reduziert, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Freitag mit. Grund seien Umbaumaßnahmen im Pfizer-Werk im belgischen Puurs. Unterdessen wurde die angestrebte Produktion des Impfstoffs im hessischen Marburg behördlich genehmigt.
Pfizer verringert vorübergehend Lieferungen von Biontech-Impfstoff
Das US-Unternehmen Pfizer verringert kurzfristig für drei bis vier Wochen die Lieferungen von Impfstoff seines deutschen Kooperationspartners Biontech an Deutschland und weitere europäische Staaten. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Freitagnachmittag in Berlin mit. Grund seien Umbaumaßnahmen im Pfizer-Werk im belgischen Puurs, mit denen längerfristig die Produktionsmengen dort erhöht werden sollten.
CDU-Politiker rufen vor Entscheidung über Parteivorsitz zu Geschlossenheit auf
Vor der richtungsweisenden Entscheidung über den CDU-Vorsitz haben führende Christdemokraten ihre Partei zur Geschlossenheit aufgerufen. Der künftige Vorsitzende habe den Anspruch auf die "gesamte Solidarität der Partei", sagte CDU-Vizechef Volker Bouffier am Freitag vor Journalisten. Die stellvertretende Vorsitzende Julia Klöckner wies auf die bevorstehenden Landtags- und Bundestagswahlen hin, bei denen die CDU geschlossen auftreten müsse: "Ich setze auf Solidarität und Einsicht", sagte sie mit Blick auf die Rivalen um den CDU-Vorsitz.
Iglu in Augsburger Park dient als verbotener Treffpunkt
In einem Park im bayerischen Augsburg haben Polizisten am Donnerstagabend ein verbotenes Treffen mehrerer Menschen in einem selbstgebauten Iglu gestört. Wie die Beamten am Freitag mitteilten, entdeckte eine Streifenwagenbesatzung die Behausung bei einer Kontrollfahrt in dem Park. Mehrere Menschen rannten beim Anblick der Polizisten in verschiedene Richtungen davon. Diesen gelang es aber, einen 22-Jährigen einzuholen.
Schottisches Gericht lehnt Berufung für gestorbenen Lockerbie-Attentäter ab
Die schottische Justiz hat eine Berufung im Fall des 2001 für den Anschlag auf ein US-Passagierflugzeug über der Stadt Lockerbie verurteilten libyschen Attentäters abgelehnt. Die Familie des 2012 gestorbenen Abdelbaset Mohamed al-Megrahi sei "untröstlich", sagte ihr Anwalt Aamer Anwar am Freitag. Sie werde sich an Großbritanniens Obersten Gerichtshof wenden. Al-Megrahis Angehörige hatten nach dessen Tod eine Überprüfung des Urteils beantragt.
Produktion von zusätzlichem Biontech-Impfstoff in Marburg genehmigt
Die hessischen Behörden haben die angestrebte Produktion von zusätzlichem Biontech-Impfstoff in Marburg genehmigt. Wie die Staatskanzlei in Wiesbaden mitteilte, gab das zuständige Regierungspräsidium in Gießen am Freitag grünes Licht. Das Mainzer Unternehmen Biontech hatte Anfang Dezember die Anträge für Umbau und Betrieb eines zuvor gekauften Werks in Marburg gestellt.
Eurostar durch Corona in massiven Schwierigkeiten
Der Eurostar mit seinen Zugverbindungen unter dem Ärmelkanal ist durch die Coronavirus-Pandemie in massive Schwierigkeiten geraten. Die französische Bahngesellschaft SNCF als Mehrheitseignerin sprach am Freitag von einer "sehr kritischen" Lage. Derzeit gebe es nur noch eine tägliche Hin- und Rückfahrt zwischen London und Brüssel beziehungsweise Paris.
Zahl der US-Soldaten in Afghanistan wie angekündigt auf 2500 gesenkt
Die USA haben ihre Truppenstärke in Afghanistan vor dem Amtsende von Präsident Donald Trump wie angekündigt auf 2500 Soldaten gesenkt. Das sei die niedrigste Zahl seit Beginn des Konflikts im Jahr 2001, erklärte das US-Verteidigungsministerium am Freitag. Damit sei das Ende eines seit fast zwei Jahrzehnten währenden Krieges für die USA "näher als jemals zuvor". Auch die Zahl der im Irak stationierten Soldaten wurde auf 2500 gesenkt.