Letzte Nachrichten
Peru verhängt doppelte Maskenpflicht beim Einkaufen
Gleich zwei Masken zum Schutz vor dem Coronavirus müssen die Menschen in Peru ab Montag bei ihren Einkäufen tragen. Wie es in einem am Samstag (Ortszeit) veröffentlichten Dekret heißt, gilt die doppelte Maskenpflicht außer in Supermärkten auch an anderen Orten mit einem Risiko für Menschenansammlungen wie Märkte, Einkaufszentren, Apotheken und Galerien.
Kampf ums Endspiel: Bayern-Frauen gegen Chelsea gefordert
Die Fußballerinnen von Bayern München haben den erstmaligen Einzug ins Finale der Champions League im Visier. Dazu will der Bundesliga-Spitzenreiter im Hinspiel des Halbfinal-Krachers gegen den englischen Meister FC Chelsea am Sonntag (17.00 Uhr/Sport1) im eigenen Stadion eine gute Ausgangsposition schaffen.
Froome kritisch: "Habe in dieser Form keinen Olympia-Platz verdient"
Der britische Radstar Chris Froome schätzt angesichts seiner anhaltenden Formschwäche die Chance auf eine Olympiateilnahme realistisch ein. "In der derzeitigen Verfassung, das kann ich mit mir im Reinen sagen, würde ich keinen Startplatz in Tokio verdienen", sagte der viermalige Toursieger der Gazzetta dello Sport: "Natürlich hoffe ich aber, dass sich meine Form vor der Tour de France und somit auch vor Olympia noch bessert."
Hass im Netz: Englischer Fußball mit geschlossenem Social-Media-Boykott
Der englische Fußball setzt ein Zeichen gegen Hass und Diskriminierung im Internet. In einer gemeinsamen Aktion werden die englischen Profiklubs am kommenden Wochenende einen dreitägigen Social-Media-Boykott als Protest gegen Rassismus in den Sozialen Medien durchführen. Dies kündigten die nationalen Dachverbände am Samstag geschlossen an.
Rummenigge: Super League "endgültig erledigt"
Für Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich das Thema Super League "endgültig erledigt". Der 65-Jährige sagte der Bild am Sonntag: "Am Ende ist es vielleicht sogar gut gewesen, dass wir diesen ganzen Zirkus binnen 48 Stunden erlebt haben, der die ganze Welt in Aufruhr versetzt hat." Dies habe dazu geführt, dass Geschäftsleute "für alle Zeiten verstanden haben, dass der Fußball etwas anders tickt als nur geschäftlich."
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland steigt auf über 165
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 18.773 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 120 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet.
Entwicklungsminister warnt vor Vernachlässigung von Kampf gegen Malaria
Zum Welt-Malaria-Tag an diesem Sonntag hat Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) davor gewarnt, den Kampf gegen die Infektionskrankheit wegen der Corona-Pandemie weiter zu vernachlässigen. Vergangenes Jahr habe es nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits rund 100.000 zusätzliche Malaria-Tote gegeben, sagte Müller den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Personal wurde abgezogen, um Corona-Infizierte zu behandeln, und Moskitonetze, Medikamente konnten nicht mehr ausgeliefert werden, weil Versorgungsketten zusammengebrochen sind – oft mit tödlichen Folgen."
Scholz will im Mai verbindlichen Öffnungsfahrplan aus Corona-Lockdown festlegen
Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) will im Mai einen verbindlichen Fahrplan zum Ausstieg aus dem Corona-Lockdown festlegen. "Wir brauchen den Fahrplan zurück ins normale Leben, aber einen, der nicht nach ein paar Tagen widerrufen wird", sagte der SPD-Kanzlerkandidat der "Bild am Sonntag". "Ende Mai sollten wir in der Lage sein, belastbare Aussagen zu treffen."
Brasilien und Ecuador melden traurige Corona-Rekorde im April
In Brasilien hat die Zahl der monatlichen Corona-Toten im April einen neuen Höchststand erreicht. Im laufenden Monat starben bereits 67.977 Menschen infolge einer Corona-Infektion, wie das brasilianische Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Im gesamten März hatte es demnach 66.573 Corona-Tote gegeben.
Englische Fußballclubs kündigen dreitägigen Boykott von Online-Netzwerken an
Aus Protest gegen rassistische Äußerungen im Internet haben die Spitzenclubs im englischen Fußball einen dreitägigen Boykott von Online-Netzwerken wie Twitter angekündigt. Der Boykott beginnt kommenden Freitag um 16.00 Uhr und dauert bis Dienstag um 00.59 Uhr, teilten der englische Verband Football Association sowie die erste und zweite Liga der Männer und die Top-Liga der Frauen am Samstag mit. Auch Fußball-Manager und Schiedsrichter beteiligen sich demnach an der Protestaktion.
Scholz spricht Baerbock und Laschet Eignung für das Kanzleramt ab
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz spricht seinen Konkurrenten von der Union und den Grünen, Armin Laschet (CDU) und Annalena Baerbock, die Eignung für das Kanzleramt ab. "Deutschland ist eines der größten und erfolgreichsten Industrieländer der Welt", hob Scholz in der "Bild am Sonntag" hervor. Es sollte daher "von jemandem geführt werden, der Erfahrung im Regieren hat, der nicht nur regieren will, sondern das auch wirklich kann".
Baerbock für mehr Druck auf Moskau und "Dialog und Härte" im Verhältnis zu China
Die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock hat mehr Druck auf Russland und gegenüber China eine Politik von "Dialog und Härte" gefordert. Mit Blick auf die jüngsten Drohgebärden des russischen Militärs an der ukrainischen Grenze sagte Baerbock der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", das Wichtigste sei jetzt, "den Druck auf Russland zu erhöhen". Der geplanten deutsch-russischen Ostseepipeline Nord Stream 2 müsse "die politische Unterstützung entzogen" werden.
Tausende bei Protesten gegen fortbestehende Corona-Restriktionen in England
In London haben tausende Menschen gegen die noch bestehenden Corona-Restriktionen in England demonstriert. Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen im Zuge der Proteste wurden am Samstag nach Polizeiangaben acht Beamte verletzt. Fünf Menschen seien festgenommen worden.
Söder für Aufhebung der Impfpriorisierung im Mai und Impfung von Schülern ab 16
Vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern am Montag hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Aufhebung der Impfreihenfolge ab Mai gefordert. "Wir müssen die starre Priorisierung schneller auflösen", sagte Söder der "Bild am Sonntag". "Nach dem Abarbeiten von bereits vereinbarten Impfterminen sollten alle Impfstoffe für jeden komplett freigegeben werden." Dies solle "am besten noch im Mai erfolgen". "Die Impfbürokratie verzögert den Impferfolg", warnte Söder.
Türkei bestellt US-Botschafter wegen Anerkennung von Völkermord an Armeniern ein
Nach der Anerkennung der Massaker an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs als Völkermord durch US-Präsident Joe Biden hat die Türkei den US-Botschafter in Ankara einbestellt. Mit der Einbestellung von David Satterfield bringe das türkische Außenministerium seinen Protest gegen Bidens Äußerungen vom Samstag zum Ausdruck, berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu.
Weltweit eine Milliarde Corona-Impfdosen verabreicht
Rund fünf Monate nach dem Beginn der ersten Corona-Impfprogramme hat die Zahl der verabreichten Impfdosen die Marke von einer Milliarde überschritten. Laut einer auf offiziellen Daten basierenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP wurden bis Samstagabend weltweit gut 1,002 Milliarden Spritzen mit Corona-Impfstoff injiziert. Mehr als die Hälfte davon entfallen auf die drei Länder USA, China und Indien.
Merkel verteidigt Notbremse als "dringend nötig"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die am Samstag in Kraft getretene bundesweite Corona-Notbremse als "dringend nötig" verteidigt. Von Ärzten und Pflegepersonal kämen "wahre Hilferufe", sagte Merkel am Samstag. "Diese Menschen gehen für uns alle tagtäglich an ihre Grenzen, um das Leben von Corona-Patienten zu retten." Alleine könnten sie das jedoch trotz "aufopferungsvollstem Einsatz" nicht schaffen, fügte Merkel in ihrer wöchentlichen Videobotschaft hinzu. "Wir - der Staat, die Gesellschaft, die Bürgerinnen und Bürger - wir alle müssen helfen." Das neue Gesetz und die darin festgelegte Bundes-Notbremse sei dabei "nicht die einzige, aber eine überaus wichtige Antwort auf diese Hilferufe", sagte die Kanzlerin. "Es dient dem Ziel, die dritte Welle der Pandemie zuerst zu bremsen, dann zu stoppen und schließlich umzukehren." Dies ermögliche es wiederum, in eine Situation zu kommen, sich Lockerungen zuzutrauen, "ohne sofort wieder das Risiko sprunghaft steigender Infektionszahlen einzugehen", erklärte Merkel. Zugleich bezeichnete sie die durch die Notbremse vorgesehenen Maßnahmen als "hart". Aber kein Land, das es geschafft habe, die dritte Welle der Pandemie zu brechen, habe dies ohne harte Maßnahmen wie nächtliche Ausgangsbeschränkungen erreicht. "So sehr man sich wünschen würde, es gäbe weniger belastende Wege, die dritte Welle zu brechen und umzukehren - es gibt sie nicht", sagte Merkel. (I. Johansson--BTZ)
Spahn: Indien wird zum Virusvariantengebiet erklärt
Wegen der Coronavirus-Mutation in Indien werden Einreisen aus dem Land nach Deutschland weitgehend gestoppt. "Um unsere Impfkampagne nicht zu gefährden, muss der Reiseverkehr mit Indien deutlich eingeschränkt werden", sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Daher werde die Bundesregierung Indien kurzfristig zum Virusvariantengebiet erklären - ab Sonntagnacht dürften dann nur noch Deutsche aus Indien einreisen. Für deutsche Reisende gilt demnach eine Testpflicht vor dem Abflug sowie eine 14-tägige Quarantäne nach der Ankunft. Die Regelung soll ab Montagfrüh um 0.00 Uhr in Kraft treten. Das Auswärtige Amt hatte bereits am Dienstag Deutsche in Indien, die nicht gegen Corona geimpft sind, aufgefordert, sie sollten "eine temporäre Rückkehr nach Deutschland bis zur Stabilisierung der medizinischen Versorgungslage erwägen". Neu Delhi meldete am Samstag 2624 Todesfälle binnen 24 Stunden, was nach Behördenangaben ein neuer Höchststand ist. Zudem wurden mehr als 340.000 Neuinfektionen registriert. Die Zentralregierung ist bemüht, die völlig überlasteten Krankenhäuser mit zusätzlichem Sauerstoff zur künstlichen Beatmung von Covid-19-Patienten zu versorgen. (P. Hansen--BTZ)
Geimpfte sollen künftig mehr Freiheiten bekommen
In der Corona-Pandemie könnten Impfungen den Bürgerinnen und Bürgern künftig wieder mehr Freiheiten ermöglichen. Für vollständig Geimpfte soll es ebenso wie für Genesene Ausnahmen bei Schutzmaßnahmen geben, wie aus einem Eckpunktepapier der Bundesregierung für die Bund-Länder-Runde am Montag hervorgeht. Dabei soll es aber nicht um das Einräumen von Sonderrechten gehen, sondern "um die Aufhebung nicht mehr gerechtfertigter Grundrechtseingriffe". Folglich sei überall dort, wo ein negativer Antigentest für eine Erleichterung oder eine Ausnahme von Schutzmaßnahmen als ausreichend erachtet werde, "die Erleichterung oder die Ausnahme auch für Geimpfte und Genese vorzusehen". Zum Teil könnten Geimpfte und Genese "auch bessergestellt werden als durch einen Antigentest negativ Getestete". Dem Papier zufolge sollen Geimpften und Genesenen dieselben Ausnahmen eingeräumt werden, die im Infektionsschutzgesetz bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 100 für Getestete vorgesehen sind. Dies betrifft demnach etwa die Bereiche Ladengeschäfte und Märkte, aber auch Einreiseregelungen. Bei Einreisen aus Virusvarianten-Gebieten soll es wegen der wachsenden Gefahr durch Virusmutationen allerdings keine Erleichterungen geben. Auch im Bereich der Ausgangsbeschränkungen soll es dem Papier zufolge Ausnahmen für Geimpfte und Genesene geben. Ebenso vorgesehen ist dies bei den Kontaktbeschränkungen "insbesondere für Gemeinschaftseinrichtungen wie Alten- und Pflegeheime". Zugleich sollen "weniger eingreifende Schutzmaßnahmen" wie die Pflicht zum Maskentragen oder das Abstandsgebot aber "auch für Geimpfte, Genesene und Getestete noch für einen längeren Zeitraum weiterhin gelten". Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) sagte dem "Handelsblatt", wenn feststehe, dass eine Impfung nicht nur vor einer Erkrankung schütze, sondern auch die weitere Übertragung verhindern könne, müsse dies bei den Maßnahmen berücksichtigt werden - das sei "kein Privileg für Geimpfte, sondern ein Gebot der Verfassung". Die Ministerin verwies auf die jüngsten Änderungen im Infektionsschutzgesetz. Danach sei die Bundesregierung "ausdrücklich" dazu ermächtigt worden, "besondere Regelungen, Ausnahmen und Erleichterungen für Personen festzulegen, bei denen von einer Immunisierung gegen das Corona-Virus auszugehen ist". "Wenn von einer Person keine Gefahren ausgehen, kann der Staat ihr gegenüber keine Verbote aussprechen oder Auflagen erteilen", sagte der rechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Fechner, dem "Handelsblatt". Wichtig sei jedoch, dass auch in Zukunft Nichtgeimpften weiterhin Dienstleistungen der Daseinsvorsorge wie Supermärkte, Pflegedienste, Busse und Bahnen offenstünden. "Hier darf es zu keiner Diskriminierung kommen", forderte er. Die Regelungen für die bundeseinheitliche Corona-Notbremse waren am Samstag in Kraft getreten. Sie sehen für Gebiete mit einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner unter anderem Kontaktbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre vor. (M.Dylatov--DTZ)
Freiwillige verlassen nach 40 Tagen Höhle in Frankreich
Nach 40 Tagen in einer Höhle in den französischen Pyrenäen sind 15 Freiwillige am Samstag wieder ans Tageslicht zurückgekehrt. Ziel des Experiments des Schweizer Forschers Christian Clot war es, die Auswirkungen des Verlusts von Zeit- und Raumgefühl zu erforschen. Die Teilnehmer und Clot lebten dafür ohne Uhr, Telefon und Tageslicht bei 10,5 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von fast 100 Prozent in der Höhle von Lombrives.
Netanjahu ruft nach Straßenschlcht in Jerusalem zur Ruhe auf
Nach nächtelangen gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei in Jerusalem hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu "alle Seiten" zur Ruhe aufgerufen. Recht und Ordnung müssten eingehalten werden, sagte Netanjahu am Samstag nach einer Krisensitzung des Kabinetts. Seine Regierung stehe für "Religionsfreiheit für alle Bewohner und Besucher von Jerusalem" ein.
Frankfurt muss um Champions-League-Qualifikation zittern
Eintracht Frankfurt muss zunehmend um die erstmalige Qualifikation für die Champions League zittern. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter verlor ein chancenreiches Bundesligaspiel bei Angstgegner Bayer Leverkusen mit 1:3 (0:0). Die Eintracht bleibt mit 56 Punkten zwar Vierter, der formstarke Vizemeister Borussia Dortmund (55) sitzt den Hessen nach dem Sieg beim Dritten VfL Wolfsburg (57) aber unmittelbar im Nacken.
Polizei: Iranischer Öltanker vor der syrischen Küste angegriffen
Vor der syrischen Küste ist ein iranischer Öltanker angegriffen worden. Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mitteilte, löste die Attacke einen Brand auf dem Schiff aus. Verletzte gab es demnach nicht. Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana meldete unter Berufung auf das Öl-Ministerium, der Angriff sei offenbar durch eine "Drohne aus der Richtung libanesischer Gewässer" erfolgt. Das Feuer sei unter Kontrolle.
US-Präsident Biden: Türkei beginnen Völkermord an Armeniern
US-Präsident Joe Biden hat die Massaker an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs als Völkermord anerkannt. "Wir gedenken all derer, die im Völkermord an den Armeniern während der Zeit der Osmanen gestorben sind", erklärte Biden am Samstag. Die Türkei lehnt eine Einstufung der Massaker als Völkermord vehement ab; Bidens Schritt dürfte das Verhältnis zwischen beiden Staaten erheblich belasten.
Dutzende Patienten in Frankreich mit Kochsalzlösung "geimpft"
Durch ein Versehen sind in Frankreich dutzende Patienten mit Kochsalzlösung statt dem Corona-Vakzin von Biontech/Pfizer "geimpft" worden. Insgesamt 140 Patienten hätten die wirkungslose Injektion erhalten, erklärte das Krankenhaus von Reims im Nordosten des Landes am Samstag. Zwar habe dies für die Betroffenen keine gesundheitlichen Folgen, doch müssten sie nun erneut zur Impfung antreten. Kochsalzlösung wird unter anderem als Verdünnungsmittel bei Injektionen eingesetzt.
Remis in Freiburg: TSG entledigt sich wohl Abstiegssorgen
Die TSG Hoffenheim hat sich wohl ihrer Abstiegssorgen entledigt. Die Kraichgauer holten am drittletzten Spieltag der Fußball-Bundesliga ein 1:1 (1:0) im badischen Duell beim SC Freiburg und haben damit sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Meisterfeier vertagt: Bayern verlieren gegen furiose Mainzer
Die Meisterfeier ist vertagt, Bayern München hat seinen ersten Matchball trotz des Comebacks von Weltfußballer Robert Lewandowski überraschend vergeben. Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick verlor am 31. Spieltag völlig verdient 1:2 (0:2) beim furios aufspielenden FSV Mainz 05, mit einem Sieg wäre die 31. deutsche Meisterschaft bereits vorzeitig unter Dach und Fach gewesen.
Werder weiter im Sturzflug - Unions Pohjanpalo mit Hattrick
Werder Bremen hat seinen Absturz in der Fußball-Bundesliga aufgrund eines Hattricks von Joel Pohjanpalo fortgesetzt: Der Stürmer von Union Berlin führte seine Mannschaft mit seinem Dreierpack in der zweiten Halbzeit zu einem völlig verdienten 3:1-(0:0)-Erfolg und vergrößerte die Abstiegssorgen der Bremen. Nach sieben Niederlagen in Folge sind die Bremer dem ersten Abstieg seit 1980 gefährlich nahe gekommen.
Haaland schießt Dortmund zum Sieg im "Endspiel" um CL
Borussia Dortmund hat dank Superstürmer Erling Haaland sein "Endspiel" im Kampf um die Champions League gewonnen. Der BVB erkämpfte sich am 31. Spieltag beim VfL Wolfsburg ein 2:0 (1:0) und verkürzte den Rückstand auf den Werksklub auf zwei Punkte. Haaland (12.) traf erst zur Führung, dann machte der 20-Jährige nach einem 50-Meter-Sprint alles klar (68.).
Macron besucht Angehörige von getöteter Polizeimitarbeiterin
Nach der mutmaßlich islamistisch motivierten Messerattacke auf eine Polizeimitarbeiterin in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron die Familie der getöteten Frau besucht. Macron kam am Samstag in die Bäckerei des Ehemanns der Frau im Département Yvelines in der Nähe von Paris, um den Angehörigen "beizustehen". Zuvor hatte er dem Polizeikommissar von Rambouillet, Thierry Roznowski, und seinen Mitarbeitern "seine volle Unterstützung" ausgesprochen, wie der Elysée-Palast mitteilte.
Kiel im Aufstiegsrennen zurück - Düsseldorf lässt es abreißen
Holstein Kiel hat sich nach der Rückkehr aus der 14-tägigen Quarantäne im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga zurückgemeldet, Fortuna Düsseldorf und der 1. FC Heidenheim mussten hingegen Dämpfer hinnehmen. Kiel kehrte am 31. Spieltag mit einem 3:1 (3:0) beim VfL Osnabrück in den Liga-Alltag zurück. Düsseldorf unterlag mit 1:2 (0:0) beim SC Paderborn und Heidenheim musste mit dem 1:3 (1:2) beim 1. FC Nürnberg einen Rückschlag hinnehmen.
Russland sperrt Seegebiete im Schwarzen Meer für alle Schiffe
Trotz des von Russland angekündigten Truppenabzugs aus dem Grenzgebiet zur Ukraine ist ein Ende der Spannungen nicht in Sicht: Ab diesem Samstag will Moskau mehrere Seegebiete nahe der annektierten Halbinsel Krim im Schwarzen Meer für ausländische Schiffe sperren. Westliche Staaten übten heftige Kritik an den Plänen, von denen auch die ukrainischen Häfen am Asowschen Meer betroffen sein könnten.