Letzte Nachrichten
Spahn: Ungeimpfte werden ziemlich sicher infiziert werden
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Impfunwillige noch einmal eindringlich vor den Folgen ihrer Entscheidung gewarnt - vor allem mit Blick auf die besonders ansteckende Delta-Variante des Coronavirus. "Jeder, der nicht geimpft ist, wird bei steigender Inzidenz mit dieser Variante ziemlich sicher infiziert werden", sagte Spahn am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Dies sollten Betroffene bedenken.
Suche nach zwei Vermissten nach Flutwelle in Höllentalklamm
Nach der Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen ist die Suche nach zwei weiterhin vermissten Menschen am Dienstagmorgen fortgesetzt worden. "Die Suchmaßnahmen laufen weiter", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim nach einer Unterbrechung des Einsatzes in der Nacht. Zeugen hatten nach der Flutwelle infolge von Starkregen am Montag berichtet, die beiden Vermissten seien weggespült worden.
Zahl der Erwerbstätigen im zweiten Quartal gestiegen
Die in der Corona-Krise zurückgegangene Zahl der Erwerbstätigen ist im zweiten Quartal wieder gestiegen, liegt aber noch immer unter dem Vorkrisenniveau. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, waren im Dreimonatszeitraum von April bis Juni rund 44,7 Millionen Menschen mit Arbeitsort in Deutschland erwerbstätig - saisonbereinigt 75.000 Menschen oder 0,2 Prozent mehr als im Vorquartal von Januar bis März.
NFL: Raiders lassen nur noch geimpfte Fans ins Stadion
Als erstes Team aus der Football-Profiliga NFL werden die Las Vegas Raiders in der im September beginnenden Saison nur vollständig geimpfte Fans im Stadion zulassen. Beim Einlass muss ein Nachweis gezeigt werden, dafür müssen die Fans keine Masken mehr tragen. Dies teilte die Franchise mit.
Ahrweiler: Landrat (CDU) legt Amt nach Flutkatastrophe nieder
Der Landrat von Ahrweiler, Jürgen Pföhler (CDU), legt sein Amt nach der Flutkatastrophe vom Juli nieder. Das teilte der CDU-Kreisverband Ahrweiler am Montagabend mit. Zur Begründung hieß es, Pföhler könne sein Amt krankheitsbedingt absehbar nicht mehr ausüben - allerdings hatte es nach der Katastrophe auch massive Kritik an seinem Vorgehen gegeben.
Außenhandel: Afghanistan-Krise könnte Deutschland treffen
Der Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen (BGA), Anton Börner, hält die Krise in Afghanistan für eine mögliche nachhaltige Gefahr für die Wirtschaft. Zwar spiele die Region für den deutschen Außenhandel keine zentrale Rolle. "Sollte allerdings die Terrorgefahr steigen, kann dies schnell zu einer Destabilisierung der Region führen, was wiederum den Welthandel zusätzlich belasten würde", sagte Börner dem "Handelsblatt" vom Dienstag. Das träfe die Außenhandelsnation Deutschland substanziell.
Kabul: Bundeswehr vorerste nur sieben Menschen ausfliegen
Die Bundeswehr hat mit ihrem ersten Evakuierungsflug nur sieben Menschen aus der afghanischen Hauptstadt Kabul ausfliegen können. "Wir können bestätigen, dass in der Nacht mit einem Flug aus Kabul sieben Personen evakuiert wurden", erklärte das Auswärtige Amt am Dienstag. Nach der Stationierung von Bundeswehrsoldaten auf dem Flughafen sollen mit weiteren Flügen im Laufe des Tages größere Gruppen aus Kabul in Sicherheit gebracht werden.
Kerber mit erfolgreichem WTA-Comeback in Cincinnati
Die deutsche Top-Spielerin Angelique Kerber ist nach ihrer einmonatigen Auszeit erfolgreich auf die WTA-Tennistour zurückgekehrt. Die Kielerin gewann ihr Auftaktmatch beim Hartplatzturnier in Cincinnati/Ohio gegen die French-Open-Halbfinalistin Maria Sakkari aus Griechenland souverän mit 6:2, 6:2.
RKI: Sieben-Tage-Inzidenz steigt bedrohlich auf 37,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf 37,4 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 3912 Neuinfektionen sowie 28 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Der Wert steigt in Deutschland seit Wochen wieder kontinuierlich an. Am Montag hatte die Inzidenz 36,2 betragen, am Dienstag vergangener Woche lag sie noch bei 23,5. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich nach den RKI-Angaben vom Montag auf 3.827.051. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg auf 91.899. Die Zahl der von einer Corona-Infektion Genesenen gab das RKI mit rund 3.684.700 an. (K. Berger--BTZ)
Paralympics-Gastgeber Japan weitet Notstand massiv aus
Paralympics-Gastgeber Japan wird wegen der weiterhin steigenden Coronazahlen den Notstand auf sieben weitere Präfekturen ausdehnen. Dies teilte die Regierung am Dienstag mit, nachdem im Land zuletzt mehr als 20.000 Neuinfektionen an einem Tag gezählt worden waren. Die Region um Tokio war bereits vor und während der Olympischen Spiele im Notstand, der zudem bis zum 12. September bestehen bleibt.
Tausende Menschen in Südfrankreich vor Waldbrand in Sicherheit gebracht
Wegen eines schweren Waldbrandes sind in Südfrankreich tausende Anwohner und Touristen in Sicherheit gebracht worden. Nahe dem Badeort Saint-Tropez wurden nach Behördenangaben vom Dienstag mehrere Campingplätze evakuiert. Rund 750 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. Starker Wind behindert die Löscharbeiten.
Argentinien: Proteste gegen Präsidenten wegen Corona-Regeln
Mit einem Verstoß gegen die von seiner eigenen Regierung verhängten Corona-Maßnahmen hat der argentinische Präsident Alberto Fernández viele Menschen gegen sich aufgebracht. In Buenos Aires legten Demonstranten am Montag hunderte Steine mit den Namen von Corona-Toten auf den Platz vor dem Präsidentenpalast. "Der Präsident macht was er will, während wir gehorchen", sagte die Demonstrantin Miriam Deleppe.
Fußball: Köln und BVB von 2G überzeugt - Fans zwiegespalten
Nach den Saisonheimpremieren der Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln und Borussia Dortmund mit der 2G-Regel für Zuschauer fällt das Fazit von Managern beider Klubs positiv aus. Die in Köln und Dortmund praktizierte Öffnung der Stadien weitgehend nur für geimpfte oder genesene Besucher spaltet allerdings weiterhin das Lager der organisierten Fans in Deutschland.
Die Bender-Zwillinge im Kreisklassen-Flair: "Da wollen aufholen"
Für die langjährigen Fußball-Bundesligaprofis Lars und Sven Bender (32) ist die Rückkehr in die heimische Kreisklasse Herzensangelegenheit und ungewohnte Herausforderung zugleich. "Es macht unheimlich Spaß. Wir wollen auch der Region etwas zurückgeben", sagte Sven Bender in der ran Bundesliga Webshow über das Engagement beim TSV Brannenburg.
Japan weitet Gesundheitsnotstand auf seine Präfekturen aus
Eine Woche vor Beginn der Paralympics in Tokio hat die japanische Regierung den Gesundheitsnotstand wegen rapide steigender Corona-Infektionszahlen verlängert und auf weitere Landesteile ausgedehnt. Der Notstand, der bisher in der Hauptstadtregion und fünf weiteren Präfekturen galt, gelte nun auch in sieben weiteren Präfekturen, teilte die Regierung am Dienstag mit. Für alle Regionen wurde der Notstand, der ursprünglich am 31. August auslaufen sollte, bis zum 12. September verlängert.
Telekom-Tochter T-Mobile US bestätigt großen Hackerangriff
Die US-Tochter der Deutschen Telekom, T-Mobile US, ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Die Hacker hätten sich dabei Zugang zu "einigen Daten" verschafft, bestätigte das Unternehmen am Montag mit. Bisher habe aber noch nicht festgestellt werden können, ob auch persönliche Kundendaten betroffen seien. Auch die Zahl der Betroffenen ist demnach noch unklar.
US-Folk-Star Bob Dylan wegen sexuellen Missbrauchs verklagt
US-Folk-Star Bob Dylan ist wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen verklagt worden. Das mutmaßliche Opfer gibt in der bereits am Freitag bei einem New Yorker Gericht eingereichten Klage an, vor fast 60 Jahren im Alter von zwölf Jahren von Dylan missbraucht worden zu sein.
WHO: Elfenbeinküste beginnt mit den Impfungen gegen Ebola
Die Elfenbeinküste hat nach einer Ebola-Infektion in der Wirtschaftsmetropole Abidjan mit Impfungen gegen die lebensbedrohliche Infektionskrankheit begonnen. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurde der Impfstoff aus dem Nachbarland Guinea am Montag zuerst an Gesundheitspersonal sowie an "enge Verwandte und Kontaktpersonen" der Infizierten verabreicht. Insgesamt hat die Elfenbeinküste demnach 5000 Impfdosen von Guinea erhalten.
Blue Origin klagt gegen NASA-Milliarden-Auftrag an SpaceX
Das Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat die US-Regierung wegen eines Milliarden-Auftrags an den Konkurrenten SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk verklagt. Wie Blue Origin am Montag mitteilte, sollen mit der Klage "Fehler" im Vergabeverfahren für die neue Mondlandefähre der Raumfahrtbehörde Nasa behoben werden. Die Nasa hatte den 2,9 Milliarden Dollar (2,5 Milliarden Euro) teuren Auftrag im April an SpaceX vergeben.
Zahl der Todesopfer durch Flut in der Türkei auf 77 gestiegen
In der Türkei hat sich die Zahl der Todesopfer durch die verheerenden Überschwemmungen der vergangenen Woche auf 77 erhöht. 40 weitere Menschen würden noch vermisst, teilten die türkischen Behörden am Montag mit.
Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Haiti steigt auf 1400
Die Zahl der Todesopfer durch das schwere Erdbeben in Haiti am Wochenende ist auf mehr als 1400 gestiegen. Laut einer aktualisierten Bilanz gebe es 1419 Tote und mehr als 6900 Verletzte durch das Beben, teilte der Zivilschutz am Montag mit. Mehr als 37.000 Häuser seien zerstört worden. Zuvor war von knapp 1300 Toten und 5700 Verletzten die Rede gewesen.
US-General: Flughafen von Kabul wieder für Flugbetrieb geöffnet
Der Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul hat nach mehrstündiger Schließung wieder den Betrieb aufgenommen. Kurz darauf sei eine US-Maschine mit weiteren Soldaten zur Sicherung des Flughafens gelandet, sagte US-General Hank Taylor am Montag im Pentagon.
Biden über Taliban: "Ich stehe hinter meiner Entscheidung"
US-Präsident Joe Biden hat nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan den US-Truppenabzug aus dem Land verteidigt. "Ich stehe aufrecht hinter meiner Entscheidung", sagte Biden am Montag in einer Fernsehansprache im Weißen Haus. "Amerikanische Soldaten können und sollten nicht in einem Krieg kämpfen und sterben, den die afghanischen Streitkräfte selbst nicht kämpfen wollen."
Biden verteidigt Truppenabzug nach Machtübernahme der Taliban
US-Präsident Joe Biden hat nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan den US-Truppenabzug aus dem Land verteidigt. "Ich stehe aufrecht hinter meiner Entscheidung", sagte Biden am Montag in einer Fernsehansprache im Weißen Haus. Es sei nie das Ziel der USA gewesen, Afghanistan in eine "vereinte zentralisierte Demokratie" zu verwandeln. Ziel sei es vielmehr gewesen, nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 neue Attacken auf die USA zu verhindern.
Biontech und Pfizer reichen in USA Unterlagen für dritte Corona-Impfdosis ein
Der Mainzer Impfstoffentwickler Biontech und sein US-Partner Pfizer haben bei den US-Behörden Unterlagen für eine künftige Zulassung einer dritten Corona-Impfdosis eingereicht. Die Unternehmen übermittelten der US-Arzneimittelbehörde FDA Daten ihrer Phase-1-Studie zu einer solchen Auffrischimpfung, wie Biontech und Pfizer am Montag mitteilten. Diese würden "ein vorteilhaftes Sicherheitsprofil sowie robuste Immunantworten" zeigen.
Kabul: Merkel dämpft Hoffnungen auf Aufnahme von Asylanten
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Hoffnungen auf die Aufnahme afghanischer Ortskräfte in Deutschland gedämpft. Merkel kündigte am Montagabend vor der Presse in Berlin an, dass Deutschland alles tun werde, um einheimische Mitarbeiter deutscher Stellen aus Kabul in Sicherheit zu bringen; zugleich räumte sie ein: "Das haben wir leider nicht mehr voll in der Hand." Ob die Evakuierungen ausgeführt werden können, hänge "von der Lage in Kabul ab".
Waldbrand bei Jerusalem noch nicht unter Kontrolle
In den Bergen bei Jerusalem hat am Montag am zweiten Tag in Folge ein Waldbrand gewütet. "Hunderte Familien" in Gemeinden am westlichen Stadtrand von Jerusalem seien in Sicherheit gebracht worden, teilte die israelische Polizei mit. Laut einem Sprecher der Rettungskräfte wurden bislang drei Gemeinden evakuiert. Hunderte Feuerwehrleute, zehn Löschflugzeuge und ein Hubschrauber waren im Einsatz, um die sich ausbreitenden Flammen einzudämmen.
Aus im DFB-Pokal: Wolfsburg-Sieg nach Wechselpanne aberkannt
Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg ist nach dem Wechselfehler von Trainer Mark van Bommel der Sieg im DFB-Pokal-Erstrundenspiel bei Preußen Münster nachträglich aberkannt worden. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Montag nach einer fast fünfstündigen Verhandlung in Frankfurt/Main.
Bayer zieht in Glyphosat-Rechtsstreit vor Obersten US-Gerichtshof
Der Bayer-Konzern zieht im Streit über den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup wie angekündigt vor den Obersten Gerichtshof der USA. Wie der Chemiekonzern am Montag in Leverkusen mitteilte, wurde über die US-Tochter Monsanto beim Supreme Court in Washington ein Antrag auf Revision des sogenannten Hardeman-Falls eingereicht. Mit dem Antrag wird das Gericht demnach gebeten, die Entscheidung der Berufungsinstanz in dem Fall zu überprüfen.
US-Regierungsvertreter: Taliban erhalten keinen Zugriff auf Guthaben in den USA
Die radikalislamischen Taliban werden nach Angaben eines US-Regierungsvertreters keinen Zugriff auf Guthaben in den USA erhalten. "Zentralbankreserven der afghanischen Regierung, die in den USA liegen, werden den Taliban nicht zur Verfügung gestellt", sagte der US-Regierungsvertreter am Montag der Nachrichtenagentur AFP.
Flutwelle reißt in Höllentalklamm Menschen mit
Nach Starkregen hat eine Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen am Montag mehrere Menschen mitgerissen. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim am Abend mitteilte, konnten acht von ihnen aus dem Wasser gerettet werden. Zwei weitere Menschen würden aber "mit hoher Wahrscheinlichkeit" noch vermisst.
Rettungseinsatz nach Flutwelle in Höllentalklamm bei Garmisch-Partenkirchen
Nach Starkregen hat eine Flutwelle in der Höllentalklamm nahe Garmisch-Partenkirchen am Montag mehrere Menschen mitgerissen. Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim am frühen Abend mitteilte, konnten vier von ihnen aus dem Wasser gerettet werden. Es war jedoch zunächst unklar, ob es darüber hinaus noch Vermisste gibt.