Letzte Nachrichten
Tierpfleger in Spanien von Elefantin getötet
Ein Tierpfleger in Spanien ist von einer Elefantin tödlich verletzt worden. Der 44-Jährige wurde vom Rüssel des rund vier Tonnen schweren Tieres erfasst und mit dem Kopf gegen die Gitterstäbe eines Geheges geschleudert, wie der Tier- und Naturpark Cabárceno nahe der Stadt Santander am Donnerstag mitteilte. Der Pfleger wurde nach dem Vorfall am Mittwochmorgen ins Krankenhaus gebracht, wo er wenig später seinen Verletzungen erlag.
Lomb patzt erneut: Leverkusens Titeltraum zerplatzt gegen Bern
Absturz in der Liga, Aus im Pokal - und nun sind auch Bayer Leverkusens Titelträume in der Europa League zerplatzt: Auch aufgrund eines erneut schweren Patzers von Ersatztorwart Niklas Lomb unterlag die Werkself dem Schweizer Meister Young Boys Bern mit 0:2 (0:0) und scheiterte damit schon in der Zwischenrunde. Der hochambitionierte Vorjahres-Viertelfinalist hatte das spektakuläre Hinspiel in Bern mit 3:4 verloren.
Biden würdigt Fortschritte bei Corona-Impfkampagne in den USA
US-Präsident Joe Biden hat die Fortschritte bei der Corona-Impfkampagne im Land angepriesen. Bei den Impfungen seien die USA dem Zeitplan um "Wochen" voraus, sagte Biden am Donnerstag anlässlich der 50-millionsten Impfung seit seinem Amtsantritt am 20. Januar. "Wir bewegen uns trotz des Chaos, das wir von der Vorgänger-Regierung geerbt haben, in die richtige Richtung", fügte der Präsident bei einer Zeremonie im Weißen Haus mit Blick auf seinen Vorgänger Donald Trump hinzu.
Rund die Hälfte der Corona-Infektionen in Frankreich mit britischer Mutante
Rund die Hälfte der Corona-Infektionen in Frankreich beruht inzwischen auf der erstmals in Großbritannien aufgetretenen Mutante des Virus. Dies teilte am Donnerstagabend Regierungschef Jean Castex mit. Da diese Mutante ansteckender sei als die ursprüngliche Variante des Coronavirus drohe jederzeit ein "neues epidemiologisches Aufflammen". Die Situation habe sich in den vergangenen Tagen verschlechtert, sagte Castex. Die Entwicklung "erlaubt uns derzeit keine Lockerungen".
Früherer US-Turntrainer John Geddert in Missbrauchsskandal beschuldigt
Im Missbrauchsskandal bei den US-Kunstturnerinnen ist der frühere Erfolgstrainer John Geddert in 24 Punkten beschuldigt werden. Dem 63-Jährigen werden unter anderem sexueller Missbrauch und Menschenhandel zur Last gelegt, wie die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates Michigan, Dana Nessel, am Donnerstag mitteilte. "Die Vorwürfe konzentrieren sich auf zahlreiche Fälle von verbalem, körperlichem und sexuellem Missbrauch durch den Beschuldigten gegen zahlreiche junge Frauen", erklärte Nessel.
Fußball: Götze mit Eindhoven raus Leno mit Arsenal ist weiter
Ex-Weltmeister Mario Götze hat mit dem niederländischen Spitzenteam PSV Eindhoven in der Fußball-Europa-League das Achtelfinale verpasst. Das Team des deutschen Trainers Roger Schmidt schied trotz eines 2:1 (2:0)-Erfolgs im Zwischenrunden-Rückspiel gegen Olympiakos Piräus nach der 2:4-Hinspielniederlage aus. Dagegen zog Nationaltorwart Bernd Leno mit dem FC Arsenal nach einem 3:2 (1:1) gegen Benfica Lissabon nach einem 1:1 vor Wochenfrist in die Runde der besten 16 ein.
Leno mit Arsenal im Europa-League-Achtelfinale
Der deutsche Nationaltorwart Bernd Leno hat mit dem FC Arsenal in der Fußball-Europa-League mit Glück das Achtelfinale erreicht. Die Londoner gewannen ihr nach Piräus verlegtes Zwischenrunden-Heimspiel gegen Benfica Lissabon durch ein spätes Tor von Doppelpacker Pierre-Emerick Aubameyang (21. und 87.) mit 3:2 (1:1) und verhinderten damit nach dem 1:1 im Hinspiel ein frühes Aus.
Urlaubsreisen: EU will Impfausweise bis zum Sommer 2021
Die EU will bis zum Sommer einen europaweit gültigen Impfausweis einführen, um Urlaubsreisen zu ermöglichen. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnertag nach einer Video-Konferenz der Staats- und Regierungschefs sagte, benötigt die EU-Kommission "etwa drei Monate", um die technischen Voraussetzungen für das digitale Dokument zu schaffen. Angesichts der zunehmenden Ausbreitung von mutierten Coronaviren sprach sich der Gipfel gegen zu schnelle Lockerungen von Beschränkungen aus.
Merkel: Gipfel will Impfausweis möglichst bis zum Sommer einführen
Die EU will nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen Impfausweis für Urlaubsreisen möglichst bis zum Sommer einführen. Die EU-Kommission habe am Donnerstag bei der Video-Konferenz der Staats- und Regierungschefs erklärt, sie brauche etwa drei Monate, um die technischen Voraussetzungen für die europaweite Nutzung solcher Zertifikate zu schaffen, sagte Merkel in Berlin.
EU-Ratspräsident Michel: Lage bei Corona-Impfungen wird angespannt bleiben
EU-Ratspräsident Charles Michel geht von einer weiterhin angespannten Lage beim Impfen gegen das Coronavirus aus. "Wir müssen eine ehrliche Sprache sprechen", sagte Michel am Donnerstag nach einer Videokonferenz der EU-Staats- und Regierungschefs. "Die aktuelle Situation ist schwierig (...), die nächsten Wochen werden schwierig bleiben".
Hunde von Lady Gaga bei Überfall in Hollywood gestohlen
Bei einem bewaffneten Überfall in Hollywood sind Medienberichten zufolge zwei Hunde von Lady Gaga gestohlen worden. Ein Angestellter sei mit den Tieren des Popstars in Los Angeles unterwegs gewesen, berichteten die Medien am Donnerstag. Unbekannte hätten auf ihn geschossen und ihn verletzt. Der Angreifer habe die beiden Französischen Bulldoggen an sich genommen und sei mit ihnen in einem Auto geflohen.
Peinliches Europacup-Aus: Hoffenheim scheitert an Molde
Peinliches Aus statt größter Kluberfolg: Die TSG Hoffenheim hat nach einem desaströsen Grusel-Kick den erstmaligen Einzug in ein Europacup-Achtelfinale verpasst. Die maßlos enttäuschenden Kraichgauer unterlagen im Zwischenrunden-Rückspiel der Europa League 0:2 (0:1) gegen den viermaligen norwegischen Meister Molde FK.
EU-Kommission erwartet stark steigende Corona-Impfstoff-Produktion in Europa
Die EU-Kommission geht von einer stark steigenden Produktion von Corona-Impfstoff in Europa aus. "Was wir im Moment sehen, ist sehr beruhigend", sagte EU-Industriekommissar Thierry Breton am Donnerstag bei einer Anhörung im Brüsseler EU-Parlament. Alle Impfstoffhersteller verzeichneten demnach steigende Ertragszahlen ihrer Produktionsstätten.
Champions League: Flensburg schlägt Paris, Kiel holt wichtiges Remis in Nantes
Die SG Flensburg-Handewitt hat in der Handball-Champions-League weiter beste Chancen auf den Gruppensieg. Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla gewann gegen den französischen Serienmeister Paris St. Germain am Donnerstag mit 28:27 (19:10). Titelverteidiger THW Kiel erkämpfte mit dem 24:24 (9:12) beim HBC Nantes derweil einen wichtigen Punkt.
Nach Anklage: US-Turntrainer Geddert nimmt sich das Leben
Der frühere Erfolgstrainer John Geddert, gegen den im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal im US-Kunstturnen ermittelt wurde, hat sich kurz nach Erhebung der Anklage das Leben genommen. Dies bestätigte Michigans Attorney General Dana Nessel am Donnerstag.
Belgische Regierung warnt vor von ihr gratis verteilten Corona-Schutzmasken
Die belgische Regierung warnt vor dem Einsatz von Corona-Schutzmasken, die sie selbst im vergangenen Jahr gekauft und gratis verteilen lassen hat. Bei der Nutzung der Masken könnten womöglich giftige Stoffe eingeatmet werden, heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben von Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke. Die Regierung hatte im vergangenen Juni insgesamt 15 Millionen der von der Luxemburger Firma Avrox in Asien hergestellten Stoffmasken gekauft.
New Yorks Gouverneur Cuomo wegen Belästigungsvorwürfen unter Druck
Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, ist durch Belästigungsvorwürfe einer früheren Mitarbeiterin unter Druck geraten. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio forderte am Donnerstag eine "vollständige und unabhängige Untersuchung" zu den Vorwürfen der Frau. "Wir müssen die Wahrheit wissen", sagte de Blasio, wie Cuomo ein Demokrat. Sollten die Vorwürfe wahr sein, sei ein solches Verhalten "inakzeptabel".
AFP-Zählung: Weltweit mehr als 2,5 Millionen Corona-Todesfälle
Weltweit sind seit Beginn der Corona-Pandemie bereits mehr als 2,5 Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Erreger gestorben. Von den bis Donnerstagabend registrierten 112.618.488 Infektionsfällen endeten 2.500.172 tödlich, wie aus einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben hervorgeht.
Bidens designierte Handelsbeauftragte verteidigt bisherige Zollpolitik der USA
Die neue US-Regierung plant keine komplette Abkehr von der Zollpolitik des früheren Präsidenten Donald Trump. "Zölle sind ein sehr wichtiger Bestandteil unseres Werkzeugkastens für einen fairen Handel", sagte die designierte Handelsbeauftragte von Trumps Nachfolger Joe Biden, Katherine Tai, am Donnerstag bei ihrer Nominierungs-Anhörung im Senat.
Skispringen: Althaus beim WM-Auftakt Zehnte - Klinec holt Gold
Die deutschen Skispringerinnen um die Olympia-Zweite Katharina Althaus sind mit dem schwächsten Ergebnis ihrer WM-Geschichte in die Titelkämpfe von Oberstdorf gestartet. Beim Triumph der Slowenin Ema Klinec sorgte Lokalmatadorin Althaus als Zehnte noch für das beste DSV-Ergebnis. Anna Rupprecht folgte auf dem 14. Platz.
Corona-Alarmstufe in Großbritannien gesenkt
Weil der Druck auf die Krankenhäuser im Land etwas nachgelassen hat, senkt Großbritannien die Corona-Alarmstufe: Statt bisher die höchste Stufe fünf gilt nun die Stufe vier. "Die Gefahr eines Zusammenbrechens des nationalen Gesundheitsdienstes oder anderer medizinischer Bereiche ist gesunken", erklärten am Donnerstag die Chefs der Gesundheitsbehörden von England, Schottland, Wales und Nordirland zur Begründung.
EU-Staaten für Offenlegung von Steuern internationaler Unternehmen
Nach jahrelanger Blockade haben die EU-Staaten den Weg für ein besseres Vorgehen gegen Steuervermeidung durch international tätige Großunternehmen geebnet. Die meisten der 27 Mitgliedsländer sprachen sich am Donnerstag bei einer Videokonferenz der Wettbewerbsminister dafür aus, große Firmen zur Offenlegung ihrer Gewinne und Steuerzahlungen nach einzelnen Ländern zu verpflichten. Deutschland legte sich nicht fest. Eine endgültige Abstimmung steht noch aus.
WM-Affäre: Vorwürfe gegen Beckenbauer und Co. auch für FIFA verjährt
Die Sommermärchen-Affäre um eine weiterhin ungeklärte Millionenzahlung der Organisatoren der Fußball-WM 2006 in Deutschland hat für den damaligen WM-Chef Franz Beckenbauer und seine Mitstreiter auch keine sportrechtlichen Konsequenzen. Laut einem am Donnerstag vom Weltverband veröffentlichten Beschluss der rechtsprechenden Kammer der unabhängigen FIFA-Ethikkommission seien sämtliche Handlungen der deutschen WM-Macher im Zusammenhang mit dem Skandal verjährt und könnten deswegen nicht mehr verfolgt werden - ungeachtet eines möglichen Fehlverhaltens.
Größtes Gemälde der Welt wird zugunsten von armen Kindern versteigert
Der britische Künstler Sacha Jafri will das von ihm geschaffene größte Gemälde der Welt zugunsten von armen Kindern versteigern. Wie Jafri am Donnerstag in Dubai erläuterte, will er mit dieser Aktion umgerechnet 24,5 Millionen Euro einnehmen und "helfen, die Welt zu verändern". Das Werk "Journey of Humanity" (Reise der Menschheit) misst 1500 Quadratmeter, wurde aber vor der Versteigerung in 70 Stücke aufgeteilt. Die Auktion ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren angelegt.
Eifersucht als mögliches Motiv für Mord unter Jugendlichen in Sinsheim
Nach der Tötung eines 13-Jährigen im baden-württembergischen Sinsheim ist der ein Jahr ältere mutmaßliche Täter unter Mordverdacht in Untersuchungshaft genommen worden. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag in Sinsheim mitteilten, soll der 14-Jährige sein Opfer bei einem Treffen an einem Waldrand mit mehreren Messerstichen getötet haben. Demnach könnte es sich nach ersten Ermittlungen um ein Verbrechen aus Eifersucht handeln.
Intensivmediziner drängen auf Verlängerung von Lockdown
Die deutschen Intensivmediziner drängen auf eine Verlängerung des derzeitigen Lockdowns bis mindestens zum 1. April. "Sonst wird die dritte Welle nur schwer oder überhaupt nicht beherrschbar sein", warnte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, am Donnerstag in Berlin. Dabei spielt besonders die Gefahr durch die Ausbreitung von Mutanten des Coronavirus eine Rolle.
Deutsche Winzer exportierten im vergangenen Jahr neun Prozent weniger Wein
Der Export deutscher Weine ist im vergangenen Jahr unter anderem wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie Strafzöllen in den USA gesunken. Die deutschen Winzer exportierten 2020 gut 950.000 Hektoliter Wein und damit neun Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Deutsche Weininstitut im rheinland-pfälzischen Bodenheim am Donnerstag mitteilte. Auch der Exportwert sank demnach um neun Prozent - auf 277 Millionen Euro.
Trumps Steuererklärungen in den Händen der New Yorker Justiz
Die lange zurückgehaltenen Steuererklärungen des früheren US-Präsidenten Donald Trump befinden sich jetzt in den Händen der Justiz. Wie ein Sprecher von Manhattans Bezirksstaatsanwalt Cyrus Vance am Donnerstag bestätigte, übergab Trumps langjährige Buchhaltungsfirma Mazars die angeforderten Finanzunterlagen. Der Oberste US-Gerichtshof hatte am Montag einen Antrag Trumps abgeschmettert, eine Übergabe der Dokumente zu blockieren.
Corona-Impfungen in Bangladeschs größtem Bordell angelaufen
In Bangladeschs größtem Bordell sind Impfungen gegen das Coronavirus angelaufen. In dem Bordell in der Stadt Daulatdia im Westen des Landes gibt es 1900 Prostitutierte. Rund hundert von ihnen seien bereits geimpft, sagte der Gesundheitsbeauftragte Asif Mahmud. Für die Prostituierten wurde eigens die Altersgrenze von 40 Jahren herabgesetzt, die sonst in Bangladesch für den Zugang zu den Corona-Impfungen gilt.
Zypern lockert schrittweise Corona-Lockdown
Zypern hat eine schrittweise Lockerung seines Corona-Lockdowns angekündigt. Die Regierung sei entschlossen, eine "langsame, vorsichtige und kontrollierte" Rückkehr zum Alltag zu ermöglichen, sagte Gesundheitsminister Constantinos Ioannou am Donnerstag in Nikosia. Die Zahl der Neuinfektionen habe sich stabilisiert und die Krankenhauseinweisungen seien zurückgegangen.
Sassoli fordert bei Gipfel dauerhafte EU-Kompetenzen im Gesundheitsbereich
Als Lehre aus der Corona-Pandemie hat EU-Parlamentspräsident David Sassoli dauerhafte europäische Kompetenzen in Gesundheitsfragen gefordert. Aufgabe müsse es sein, eine europäische Gesundheitspolitik zu entwickeln und den EU-Institutionen "klar definierte Kompetenzen" in diesem Bereich zuzuweisen, sagte Sassoli nach Angaben seines Büros beim Video-Gipfel der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag. Dabei dürfe auch die Änderung der EU-Verträge "nicht länger ein Tabu" sein.
Yellen ruft G20-Länder in Corona-Krise zu verstärkter Hilfe für arme Staaten auf
US-Finanzministerin Janet Yellen hat die Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) am Donnerstag dazu aufgerufen, den ärmeren Staaten im Kampf gegen die Corona-Pandemie mehr Hilfe zukommen zu lassen. Yellen plädierte in einem Schreiben an ihre Kollegen in der G20-Gruppe für ein schnelles weltweites Impfprogramm. Dies sei "der stärkste Impuls", mit dem die Weltwirtschaft gefördert werden könne, fügte Yellen hinzu.