Letzte Nachrichten
Boulevard
Mitarbeiter von Zustellfirma stiehlt in Hamm hunderte Briefe
Ein Mitarbeiter einer Postzustellfirma hat im nordrhein-westfälischen Hamm auf der Suche nach Bargeld rund 650 Briefe gestohlen. Nach Angaben der Polizei vom Donnerstag fanden Beamte in der Wohnung des geständigen 63-Jährigen mehrere Plastiksäcke mit der von ihm geöffneten Post. Demnach konzentrierte er sich vor allem auf Glückwunsch- und Trauerkarten in Umschlägen. Wie viel Geld der Mann erbeutete, war noch unklar.
Politik
SPD-Kritik an Spahns (CDU) Impfstrategie reißt nicht mehr ab
Die Kritik der SPD an der Impfstrategie von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) reißt nicht ab. Parteivize Kevin Kühnert sagte der Düsseldorfer "Rheinischen Post“ und dem Bonner "General-Anzeiger", es dürfe kein "Schweigekartell" zu möglichen Versäumnissen und Pannen geben. "Über den Jahreswechsel wurde indirekt immer wieder der Eindruck erweckt, der teils schleppende Impfstart sei von den Ländern verursacht worden." Spahn habe gegenüber einzelnen Ländern "die exakten Lieferzusagen" zunächst nicht einhalten können, sagte Kühnert. "Es ist deshalb nachvollziehbar, dass sich die Länder nicht den Schwarzen Peter zuschieben lassen wollen." Der stellvertretende SPD-Chef hielt Spahn (CDU) vor, zu zögerlich bei der Bestellung von Impfstoff gewesen zu sein. "Wenn ich die Nadel im Heuhaufen noch nicht finden kann, sie aber dringend brauche, dann kaufe ich doch erstmal zur Sicherheit den Heuhaufen, und zwar komplett." Die Öffentlichkeit habe ein Recht darauf, zu verstehen, wer im Rahmen der Beschaffung wie agiert hat, sagte Kühnert weiter. "Nicht um mit jemandem abzurechnen, sondern um daraus zu lernen.“ Er halte deshalb die Frage für berechtigt, warum in der noch unsicheren Beschaffungslage des Jahres 2020 nicht präventiv umfangreichere Bestellungen veranlasst worden seien, verbunden mit finanziellen Hilfen zum Ausbau der Produktionskapazitäten." Wegen des schleppenden Starts bei den Corona-Impfungen hatte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) einen vierseitigen Fragenkatalog erstellt, der für Verärgerung bei der Union gesorgt hat. (P. Rasmussen--BTZ)
Politik
Trump verspricht "geordnete" Amtsübergabe an Biden
Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat nach der Bestätigung des Wahlsiegs seines Herausforderers Joe Biden im Kongress eine "geordnete" Amtsübergabe an seinen Nachfolger angekündigt. Obwohl er das Ergebnis der Präsidentschaftswahl weiterhin nicht anerkenne, werde es "eine geordnete Übergabe am 20. Januar geben", erklärte Trump am Donnerstagmorgen. Der US-Kongress hatte zuvor in einer von der Erstürmung des Kapitols durch militante Trump-Anhänger überschatteten Sitzung Bidens Sieg bei der Präsidentschaftswahl vom 3. November formell bestätigt. Biden sei mit den Stimmen von 306 Wahlleuten zum Nachfolger von Donald Trump bestimmt worden, sagte US-Vizepräsident Mike Pence am Donnerstagmorgen vor den Mitgliedern des Senats und des Repräsentantenhauses. Die gemeinsame Sitzung der beiden Kammern des Kongresses zur Bestätigung des Wahlergebnisses war am Mittwoch für mehrere Stunden unterbrochen worden, nachdem militante Anhänger Trumps das Kapitol gestürmt hatten. Trump hatte nach der Präsidentschaftswahl im November seine Niederlage wochenlang nicht anerkannt und völlig unbelegte Vorwürfe des Wahlbetrugs erhoben. Am Donnerstag räumte er das "Ende der besten ersten Präsidentschaftsamtszeit in der Geschichte" ein, betonte allerdings zugleich, dass es "nur der Anfang unseres Kampfes" gewesen sei. Republikanische Abgeordnete waren zuvor mit ihren Einsprüchen gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in den Bundesstaaten Arizona und Pennsylvania im Senat und im Repräsentantenhaus gescheitert. Die Bestätigung des Ergebnisses der Präsidentschaftswahl durch den Kongress ist eigentlich reine Formsache. Diesmal hatte jedoch ein Teil der republikanischen Parlamentarier Vorstöße zur Blockade der Wahl-Zertifizierung angekündigt. Die bereits vorab als aussichtslos geltenden Initiativen zielten darauf ab, den Zeitplan durcheinander zu bringen. Trump hatte seine Anhänger in den vergangenen Wochen wiederholt zu Protesten aufgerufen. Sein Nachfolger hatte ihm eine Behinderung der Amtsübergabe vorgeworfen. Biden soll am 20. Januar als 46. US-Präsident vereidigt werden. (S. Sokolow--BTZ)
Boulevard
Spezialeinsatzkommando befreit Frau aus Wohnung in Nordrhein-Westfalen
Mit einem Spezialeinsatzkommando hat die Polizei im nordrhein-westfälischen Warburg am Donnerstag eine Frau aus einer Privatwohnung befreit. Die 22-Jährige soll dort gegen ihren Willen festgehalten worden sein, wie die Polizei in Höxter erklärte. Zuvor seien "Hinweise aus dem Umfeld der Betroffenen" eingegangen, die darauf hindeuteten, dass sich die Frau "durchaus in Gefahr" befand, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt.
Boulevard
Kliniken in Großbritannien suchen vnach Betten für Patienten
Angesichts von immer neuen Corona-Patienten suchen Krankenhäuser in Großbritannien verzweifelt nach freien Betten. "Wir nähern uns einem Punkt, wo die Betten alle belegt sind", sagte am Donnerstag ein hochrangiger Vertreter des öffentlichen Gesundheitsdienstes NHS. Deshalb gebe es unter anderem Gespräche mit Alten- und Pflegeheimen über mögliche freie Kapazitäten.
Politik
Polizei räumt Zeltlager gegen umstrittenen Autobahnausbau im hessischen Herrenwald
Rund einen Monat nach Abschluss der Räumung der Protestlager im hessischen Dannenröder Forst hat die Polizei ein Zeltlager an der für den umstrittenen Ausbau der Autobahn 49 gerodeten Trasse im nahen Herrenwald geräumt. Aktivisten hatten dort in den vergangenen Tagen kleinere Strukturen und Gebilde wieder aufgebaut, wie die Polizei in Gießen am Donnerstag mitteilte.
Politik
Biden nominiert moderaten Richter Garland als Justizminister
Der moderate US-Richter Merrick Garland soll US-Justizminister werden. Der gewählte US-Präsident Joe Biden gab die Nominierung des 68-Jährigen wenige Stunden nach der formellen Bestätigung seines Wahlsiegs durch den Kongress am Donnerstag bekannt. Garland, der am Bundesberufungsgericht der USA in Washington arbeitet, gehört keiner politischen Partei an.
Boulevard
Französischer Fußballstar Benzema muss in Sexvideo-Affäre vor Gericht
Der französische Fußballstar Karim Benzema muss sich wegen seiner Rolle in einer Sexvideo-Affäre vor Gericht verantworten. Ihm werde "Komplizenschaft bei der versuchten Erpressung" seines früheren Nationalmannschaftskollegen Mathieu Valbuena vorgeworfen, sagte die Staatsanwaltschaft von Versailles am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.
Technik
App gegen Essensverschwendung sammelt 25,7 Millionen Euro bei Investoren ein
Die App Too Good To Go, die Lebensmittel und Essen vor dem Mülleimer rettet, hat 25,7 Millionen Euro bei Investoren eingesammelt. Allein die Hälfte davon stammt von dem Fonds Blisce des französischen Unternehmers Alexandre Mars, wie dieser am Donnerstag mitteilte. Mit dem Geld will das Unternehmen weiter expandieren, vor allem in den USA.
Boulevard
Fußgängerin wird in Nordrhein-Westfalen von Bus überfahren und stirbt
Eine 18-jährige Fußgängerin ist am Donnerstagmorgen im nordrhein-westfälischen Herford von einem Linienbus überfahren worden und gestorben. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war die junge Frau bereits tot, wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte. Eine Insassin des Busses musste demnach von einem Notfallseelsorger betreut werden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauerten an, wie ein Polizeisprecher sagte.
Wirtschaft
Naturkatastrophen verursachten 2020 weltweit Schäden von 170 Milliarden Euro
Eine Rekord-Hurrikansaison und mehr Stürme im Nordatlantik als je zuvor: Naturkatastrophen weltweit haben im vergangenen Jahr Schäden in Höhe von 210 Milliarden Dollar (170 Milliarden Euro) verursacht, wie die Rückversicherung Munich Re am Donnerstag mitteilte. 8200 Menschen kamen dabei ums Leben. Rund 82 Milliarden Dollar (67 Milliarden Euro) der Schäden waren versichert.
Technik
Lambrecht nennt Regulierung von Internetplattformen "drängender denn je"
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) will nach den jüngsten Unruhen in den USA die Regulierung von Internetplattformen vorantreiben. "Wir werden in Europa verbindliche Pflichten für die Internetplattformen schaffen, um Wahlen zu schützen, Hetze zu löschen und gegen Lügen und Verschwörungsmythen konsequent vorzugehen", sagte sie dem "Handelsblatt". "Das ist drängender denn je."
Politik
Demokraten sichern sich die Kontrolle des US-Senats
Mit sensationellen Erfolgen bei den Senats-Stichwahlen in Georgia haben sich die Demokraten des künftigen Präsidenten Joe Biden die Kontrolle der zweiten Parlamentskammer gesichert - während zur gleichen Zeit in Washington die Anhänger des abgewählten Präsidenten Donald Trump randalierten. Bidens Parteigänger Raphael Warnock und Jon Ossoff setzten sich nach den am Donnerstag vorliegenden Ergebnissen gegen ihre republikanischen Kontrahenten durch. Da die Demokraten künftig den gesamten Kongress kontrollieren, erweitern sich die Handlungsspielräume für Biden erheblich.
Politik
Mobilität in Deutschland über Weihnachten und Silvester deutlich gesunken
Die Regeln zur Kontaktreduzierung in der Corona-Pandemie haben die Mobilität der Deutschen über Weihnachten und Silvester deutlich reduziert. Das Statistische Bundesamt bezifferte den Rückgang über die Weihnachtstage nach einer experimentellen Auswertung von Mobilfunkdaten nach Angaben vom Donnerstag auf bundesweit im Schnitt 14,6 Prozent. An Silvester ging die Mobilität im Vergleich zum Vorjahr sogar um 57 Prozent zurück.
Boulevard
WHO sieht Europa in "alarmierender Lage" wegen neuer Coronavirus-Variante
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist alarmiert angesichts der Ausbreitung einer besonders ansteckenden Variante des Coronavirus und der allgemein steigenden Ansteckungszahlen in Europa. Die europäischen Staaten müssten noch größere Anstrengungen im Kampf gegen das Virus unternehmen, forderte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag in Kopenhagen. In Großbritannien, wo die neue Variante besonders grassiert, werden die Krankenhausbetten für Corona-Patienten knapp.
Boulevard
Tiere bei illegaler Silvesterparty in Stall in Baden-Württemberg verletzt
Fünf junge Männer sind in der Silvesternacht in einen Tierstall im baden-württembergischen Menzenschwand südlich des Feldbergs eingedrungen und haben dort eine Party gefeiert. Sie begrüßten das neue Jahr zwischen Alpakas, Eseln und Ziegen und richteten dabei einigen Schaden an, wie die Polizei in Freiburg am Donnerstag erklärte.
Mexiko verbannt Gen-Mais und Glyphosat von seinen Feldern
Mexiko gibt den Vorreiter in Lateinamerika und verbannt Gen-Mais und das Herbizid Glyphosat von seinen Feldern. In einem seit Neujahr geltenden Dekret heißt es, damit sollten die Souveränität des Landes bei der Nahrungsmittelversorgung und der in Mexiko angebaute indigene Mais geschützt werden. Glyphosat soll ebenso wie Gen-Mais Stück für Stück binnen drei Jahren verschwinden.
Politik
EU-Kommission verweigert Parlament weiter Einsicht in Corona-Impfstoffverträge
Die EU-Kommission verweigert dem Europaparlament weiterhin die Einsicht in die mit sechs Herstellern von Corona-Impfstoffen getroffenen Vereinbarungen. "Die Offenlegung jeglicher vertraulicher Informationen zu diesem Zeitpunkt würde die laufenden Verhandlungen mit den Unternehmen untergraben", sagte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides am Donnerstag bei einer Anhörung im parlamentarischen Haushaltskontrollausschuss. Von den Abgeordneten kam scharfe Kritik.
Politik
Schäuble verurteilt Unruhen in USA und prüft Folgen für Bundestag
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Unruhen in der US-Hauptstadt Washington scharf verurteilt und US-Präsident Donald Trump eine Mitverantwortung attestiert. "Unser Land nimmt großen Anteil an den Entwicklungen in den Vereinigten Staaten von Amerika, die mit den Exzessen eines gewaltbereiten Mobs am und im Kapitol eine dramatische und besorgniserregende Zuspitzung erfahren haben", hieß es in einem Schreiben Schäubles an die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, wie die Bundestagsverwaltung am Donnerstag mitteilte.
Sport
VfB-Fans stützen Vogt - und attackieren Hitzlsperger
Die organisierten Fans von Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart haben sich im Machtkampf an der Klubspitze auf die Seite von Präsident Claus Vogt geschlagen und Vorstandschef Thomas Hitzlsperger angegriffen. In einem offenen Brief "zur aktuellen Situation" warfen die Vertreter des Fanausschusses Hitzlspeger dessen "ungebührliche Attacke" auf Vogt vor.
Automobil
Formel 1: Corona wirbelt Saison offenbar erneut durcheinander
Auch die Debütsaison von Mick Schumacher in der Formel 1 wird wegen der Corona-Pandemie offenbar massiv durcheinander gewirbelt. Demnach startet die Königsklasse nicht wie geplant am 21. März in Australien in die WM, sondern erst am 28. März in Bahrain. Dies berichten die Branchenportale motorsport-magazin.com und racefans.net.
Wirtschaft
Umweltministerin Schulze drängt bei CO2-Kosten auf Entlastung der Mieter
Nach der Einführung des CO2-Preises im Gebäudebereich zum Jahreswechsel hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) eine "faire Aufteilung" der dadurch entstehenden Kosten zwischen Mietern und Vermietern angemahnt. Die Möglichkeit, die Kosten auf die Mieter umzulegen, solle "auf maximal 50 Prozent" begrenzt werden, sagte Schulze am Donnerstag in Berlin. Der Mieterbund drängte auf eine vollständige Übernahme der Kosten durch die Vermieter - der Eigentümerverband Haus&Grund sieht hingegen die Mieter in der Pflicht.
Boulevard
Peking zittert unter tiefsten Temperaturen seit fünf Jahrzehnten
Ein außergewöhnlicher Kälteeinbruch lässt die Einwohner von Peking unter den tiefsten Temperaturen seit mehr als fünf Jahrzehnten zittern. Das Thermometer fiel am Donnerstag auf minus 19,6 Grad Celsius und damit auf den tiefsten Wert seit 1966. In Online-Netzwerken wurden Kälte-Hashtags millionenfach geteilt. Ganz Mutige ließen sich trotzdem nicht von einem Eisbad in einem der Seen der chinesischen Hauptstadt abhalten.
Boulevard
Leiche in Kofferraum von Auto in Königswinter entdeckt
Polizisten haben im Kofferraum eines in Königswinter abgestellten Autos eine Leiche gefunden. Es handelt sich um eine 48-jährige Frau, die offenbar eines gewaltsamen Todes starb, wie die Polizei am Donnerstag in Bonn mitteilte. Die 22-jährige Tochter der Toten und eine 15-Jährige wurden unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Gegen sie wurden Haftbefehle wegen Totschlags erlassen. Zu der Tat kam es demnach an den Weihnachtsfeiertagen.
Boulevard
Angriff auf Fahrzeug von Berliner Spurensicherung während Mordermittlungen
Bei einem Polizeieinsatz nach einem Leichenfund im Berliner Bezirk Neukölln ist ein Fahrzeug der Spurensicherung angegriffen worden. Ein Unbekannter warf am Mittwoch eine Seitenscheibe des in einer Straße geparkten Fahrzeugs mit einem Stein ein, wie die Berliner Polizei am Donnerstag erklärte. Zunächst gab es noch keine Ermittlungserkenntnisse, wie ein Polizeisprecher sagte. "Wir ermitteln in alle Richtungen", sagte er.
Sturm auf das Kapitol: Freitag begrüßt Protestaktionen
Dagmar Freitag, Vorsitzende im Sportausschuss des Deutschen Bundestages, hat die Protestaktionen im US-Sport nach der Erstürmung des Kapitols in Washington/USA durch Anhänger des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump begrüßt. Die Spieler der Boston Celtics und der Miami Heat hatten sich vor ihrem Spiel in der NBA während der Nationalhymne niedergekniet und damit ein Zeichen der Ablehnung gesetzt.
Politik
Drei Deutsche wegen Verdachts der Terrorismusfinanzierung vorläufig festgenommen
Die Bundesanwaltschaft hat am Donnerstag in Ulm, Delmenhorst und München zwei Männer und eine Frau wegen des Verdachts der Terrorismusfinanzierung vorläufig festnehmen lassen. Sie würden noch im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der über den Erlass von Haftbefehlen entscheidet, teilte die Behörde in Karlsruhe mit. Die drei Beschuldigten sollen einem internationalen Netzwerk angehören, das die syrische Islamistenmiliz Hajat Tahrir al-Scham (HTS) fördert.
Boulevard
Homeoffice-Trend fördert bei vielen Berufstätigen Wunsch nach Umzug
Der durch die Corona-Pandemie verstärkte Trend zum Homeoffice befördert einer Umfrage zufolge bei vielen Berufstätigen den Wunsch nach einem Umzug. 21 Prozent von ihnen würden diesen Schritt tun, falls in Zukunft größtenteils im Homeoffice gearbeitet werden würde, teilte der Hightech-Branchenverband Bitkom am Donnerstag in Berlin unter Berufung auf eine eigene Befragung mit.
Untermieter muss nach Tod des Hauptmieters und Räumung Gesamtmiete ersetzen
Wenn ein Untermieter seinen Teil der Wohnung nach dem Tod des Hauptmieters nicht räumt, kann der Eigentümer Schadenersatz in Höhe der entgangenen Miete für die ganze Wohnung verlangen. Es sei nämlich davon auszugehen, dass der Vermieter die Wohnung im Regelfall nur als Einheit weitervermieten könne, begründete der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag sein entsprechendes Urteil vom 11. Dezember. (Az. V ZR 26/20)
Politik
USA drohen nach Massenfestnahmen in Hongkong mit US-Sanktionen
Die USA haben nach der Festnahme von mehr als 50 Demokratieaktivisten in Hongkong mit Sanktionen gedroht. "Die USA werden nicht untätig zuschauen, wenn die Menschen in Hongkong unter kommunistischer Unterdrückung leiden", sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Donnerstag in Washington. Ebenso wie die USA forderte die UNO die "sofortige Freilassung" der Festgenommenen. Derweil weiteten die Behörden in Hongkong ihre Strafandrohungen gegen den prominenten inhaftierten Demokratie-Aktivisten Joshua Wong aus.
Wirtschaft
Corona sorgt für Rekordumsatz im App Store zwischen Weihnachten und Neujahr
Arbeiten, lernen und spielen zu Hause: Die besonderen Umstände der Corona-Pandemie haben dem App Store des US-Konzerns Apple zum Jahresende einen Rekordumsatz beschert. Nutzer des digitalen Shops gaben zwischen Weihnachten und Neujahr satte 1,8 Milliarden Dollar (knapp 1,5 Milliarden Euro) für Anwendungen und Spiele aus, wie der Konzern am Mittwoch in einem Blog-Eintrag mitteilte.
Wirtschaft
Verbraucherpreise in Eurozone im fünften Monat in Folge gesunken
Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im Dezember im fünften Monat in Folge gesunken. Wie die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mitteilte, gingen die Lebenshaltungskosten in der Währungsunion nach einer ersten Schätzung um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Grund waren erneut vor allem niedrige Energiepreise.