Letzte Nachrichten
EU ruft Botschafter in Havanna wegen Appells an Biden zurück
Nach seiner Unterzeichnung eines Appells an US-Präsident Joe Biden, die Sanktionen gegen Kuba aufzuheben, hat die Europäische Union ihren Botschafter in Havanna zurückgerufen. Der spanische Diplomat Alberto Navarro solle in Brüssel die Gründe für seinen Schritt erklären, teilte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell am Samstag der Nachrichtenagentur AFP mit. Demnach haben 16 EU-Abgeordnete bereits gefordert, Navarro den Botschafterposten zu entziehen.
Dutzende weitere Tote bei Kämpfen um jemenitische Provinz Marib
Bei erneuten Kämpfen in Jemens strategisch bedeutsamer Provinz Marib sind am Samstag etwa 50 Soldaten und Rebellen getötet worden. Es seien "mehr als 28" schiitische Huthi-Rebellen sowie 22 Mitglieder der Regierungstruppen in den vergangenen 24 Stunden gestorben, hieß es am Samstag aus Armeekreisen. Unter ihnen sei auch der Kommandeur eines Sondereinsatzkommandos, General Abdel Ghani Schaalan.
Handball: EHF fordert Flensburg zu "Korrektur" auf
Der europäische Handball-Verband EHF hat sich verärgert über die öffentliche Reaktion des Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt auf die Spielwertung ausgefallener Champions-League-Spiele geäußert und die Norddeutschen zu einer "Korrektur" aufgefordert.
Förderung der Infrastruktur: Großbritannien gründet Staatsbank
Zur Stützung der Wirtschaft in der Corona-Krise will die britische Regierung eine Staatsbank für milliardenschwere Infrastrukturprojekte gründen. Finanzminister Rishi Sunak werde das Vorhaben am Mittwoch im Rahmen des Haushaltsentwurfs offiziell vorstellen, teilte sein Ministerium am Samstag in London mit. Die Bank werde im Frühling mit einem Kapital von zwölf Milliarden Pfund (13,8 Milliarden Euro) gegründet. Hinzu kommen den Angaben zufolge Staatsgarantien in Höhe von zehn Milliarden Pfund.
Biden ruft US-Senat zu raschem Ja zu Corona-Hilfspaket auf
Nach der Billigung eines Corona-Hilfspakets im Umfang von 1,9 Billionen Dollar (1,6 Billionen Euro) durch das Repräsentantenhaus hat US-Präsident Joe Biden den Senat aufgerufen, ebenfalls rasch zuzustimmen. "Ich hoffe, es wird schnell mit ihm verfahren", erklärte Biden am Samstag mit Blick auf das Maßnahmenpaket. "Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wenn wir jetzt entschieden, schnell und mutig handeln, können wir bei diesem Virus endlich vorankommen."
Armeniens Präsident verweigert Absetzung von Armeechef
Der armenische Präsident Armen Sarkisjan hat die von Regierungschef Nikol Paschinjan geforderte Entlassung des Generalstaabschefs der Armee abgelehnt und die politische Krise im Land weiter befeuert. "Der Präsident der Republik hat im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Kompetenzen den Dekretsentwurf mit Einsprüchen zurückgeschickt", teilte das Präsidentenbüro am Samstag mit. Die politische Krise könne "nicht durch häufige personelle Wechsel" beigelegt werden.
Sohn von in Indien inhaftiertem Briten bittet Premierminister Johnson um Hilfe
Tennis: Gojowczyk scheitert in Montpellier im Halbfinale
Tennisprofi Peter Gojowczyk muss weiter auf den zweiten Turniersieg seiner Karriere warten. Der Münchner Qualifikant verlor das Halbfinale beim ATP-Turnier in Montpellier gegen den an Nummer eins gesetzten Roberto Bautista Agut mit 5:7, 6:1.
Myanmars Botschafter bei der UNO nach Unterstützung von Protesten abgesetzt
Nach dem Aufruf von Myanmars UN-Botschafter an die internationale Gemeinschaft, sich der Militärjunta in seinem Land entgegenzustellen, hat diese ihn abgesetzt. Kyaw Moe Tun vertrete Myanmar nicht länger bei den Vereinten Nationen, verkündete das Staatsfernsehen am Samstag. Der Diplomat sei "nicht dem Befehl und der Richtung des Staates gefolgt" und habe "das Land betrogen", hieß es in dem Bericht.
Gorbatschow ruft Putin und Biden zu atomarer Abrüstung auf
Der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow hat den neuen US-Präsidenten Joe Biden und dessen russischen Kollegen Wladimir Putin zur atomaren Abrüstung aufgerufen. Nach der Verlängerung des atomaren Abrüstungsvertrags New Start Anfang Februar sollten die beiden Staatschefs persönlich über weitere Abrüstungsschritte verhandeln, sagte Gorbatschow in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Ein persönliches Treffen von Putin und Biden sei "zwingend erforderlich".
Geiger fliegt bei Heim-WM zu Silber - Zyla siegt
Skispringer Karl Geiger hat bei seiner Heim-WM in Oberstdorf Silber von der Normalschanze gewonnen. Der Bayer musste sich einzig dem Polen Piotr Zyla (34) geschlagen geben, für den Deutschen Skiverband war es die erste Medaille der Titelkämpfe im Allgäu. Bronze ging an Anze Lanisek aus Slowenien.
Hahn tötet bei illegalem Kampf in Indien seinen Besitzer
Vor einem illegalen Hahnenkampf in Indien hat eines der Tiere nicht seinen Kontrahenten, sondern seinen Besitzer getötet. Der bereits mit einem Messer am Bein ausgestattete Hahn habe den Mann bei dem Versuch, ihm zu entkommen, derart in der Leistengegend verletzt, dass der Mann verblutet sei, teilte die Polizei im südlichen Bundesstaat Telangana am Samstag mit.
Bayern beendet sein kleines Liga-Tief - RB bleibt dran
Bayern München hat sein kleines Tief in der Fußball-Bundesliga überwunden und die Tabellenführung gefestigt. Der deutsche Rekordmeister besiegte am 23. Spieltag den 1. FC Köln mit 5:1 (2:0), hat aber weiter nur zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger RB Leipzig. Die Sachsen schlugen am Abend Borussia Mönchengladbach nach Aufholjagd mit 3:2 (0:2).
Bayern beendet sein kleines Liga-Tief
Bayern München hat sein kleines Tief in der Fußball-Bundesliga überwunden und die Tabellenführung gefestigt. Der deutsche Rekordmeister besiegte am 23. Spieltag den 1. FC Köln mit 5:1 (2:0) und baute den Vorsprung auf Verfolger RB Leipzig, der am Abend noch gegen Borussia Mönchengladbach spielt, zumindest vorübergehend auf fünf Punkte aus.
Deutsche Welle: Khashoggi-Witwe mahnt USA zum Einsatz für Pressefreiheit
Nach der Veröffentlichung des US-Geheimdienstberichts zur Ermordung des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi hat sich dessen mutmaßliche Witwe Hanan El Atr an die Öffentlichkeit gewandt. In einem Interview mit der Deutschen Welle forderte El Atr die US-Regierung von Präsident Joe Biden auf, sich für die Pressefreiheit in Saudi-Arabien und weltweit einzusetzen. Dem US-Bericht zufolge muss Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman die Ergreifung oder Tötung Khashoggis vor mehr als zwei Jahren genehmigt haben.
Weltberühmter Wandteppich von Bayeux soll wieder in altem Glanz erstrahlen
Auch ein fast tausendjähriger Teppich braucht Pflege: Ab 2024 soll der knapp 70 Meter lange weltberühmte mittelalterliche Wandteppich von Bayeux restauriert werden. Wie das Museum der Stadt im Nordwesten Frankreichs am Samstag mitteilte, wird der zum Unesco-Weltkulturerbe zählende Wandbehang während einer grundlegenden Museumsumgestaltung ab 2024 von Staub und Schäden befreit. Das neue Museum soll im Jahr 2026 seine Pforten öffnen.
2. Liga: Bochum vorn, Fürth patzt, Kiel siegt
Drei Punkte und ein Patzer eines Konkurrenten - der VfL Bochum steht zumindest für zwei Tage an der Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga. Der VfL bezwang das Schlusslicht Würzburger Kickers am Samstag mit 3:0 (1:0), die SpVgg Greuther Fürth hingegen kam nicht über ein 2:2 (0:1) bei Hannover 96 hinaus. Holstein Kiel besiegte Erzgebirge Aue glücklich mit 1:0 (0:0).
Großbritannien verabschiedet Corona-Helden "Captain Tom"
Mit militärischen Ehren hat Großbritannien vom Corona-Helden und Weltkriegsveteranen Tom Moore Abschied genommen. Soldaten formten bei einer kleinen, im Fernsehen übertragenen Zeremonie am Samstag bei einem Krematorium im englischen Bedford eine Ehrengarde. Die Beisetzung fand auf Wunsch der Familie des Hundertjährigen anschließend im kleinen Kreis statt.
Britischer Corona-Held "Captain Tom" mit militärischen Ehren verabschiedet
Großbritannien hat von dem zum Corona-Helden aufgestiegenen Weltkriegsveteranen Tom Moore mit militärischen Ehren Abschied genommen. Soldaten formten bei einer kleinen, im Fernsehen übertragenen Zeremonie am Samstag bei einem Krematorium im englischen Bedford eine Ehrengarde. Die Beisetzung fand auf Wunsch der Familie des Hundertjährigen anschließend im kleinen Kreis statt.
Archäologen finden in Pompeji reich verzierten Festzugs-Wagen
Archäologen haben nahe der antiken Stadt Pompeji einen ungewöhnlich gut erhaltenen zeremoniellen Wagen für Umzüge und Paraden entdeckt. Wie die Ausgrabungsstätte am Samstag mitteilte, handelt es sich um "einen großen zeremoniellen Wagen mit vier Rädern, schönen Bronze- und Zinn-Dekorationen sowie versteinertem Holz und Resten von organischen Elementen". Der Wagen sei wenige hundert Meter nördlich der berühmten Ausgrabungsstätte in Civita Giuliana gefunden worden und "fast intakt".
Wochenend-Ausgangssperre in Nizza und Dünkirchen in Kraft getreten
Im Kampf gegen neue Corona-Varianten setzen die französischen Behörden in mehreren Regionen auf Ausgangssperren: In Teilen der Côte dAzur und in Dünkirchen am Ärmelkanal traten am frühen Samstagmorgen strikte Ausgangsbeschränkungen für das Wochenende in Kraft. Premierminister Jean Castex appellierte an die Präfekten der 20 derzeit am schwersten von der Pandemie betroffenen Départements, die Corona-Maßnahmen entschlossener durchzusetzen.
Tausende Russen gedenken des Anschlags auf Kreml-Kritiker Nemzow vor sechs Jahren
In Moskau haben am Samstag tausende Menschen des vor sechs Jahren ermordeten Oppositionspolitikers Boris Nemzow gedacht. Seit den Morgenstunden suchten zahlreiche Russen und westliche Diplomaten den Anschlagsort auf einer Brücke in der Nähe des Kreml auf, auf der Nemzow am 27. Februar 2015 erschossen worden war, und legten Blumen nieder. Nemzow war einer der lautesten Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Russen gedenken des Anschlags auf Kreml-Kritiker Nemzow vor sechs Jahren
Hunderte Menschen haben am Samstag in Moskau des vor sechs Jahren ermordeten Oppositionspolitikers Boris Nemzow gedacht. Seit den Morgenstunden suchten zahlreiche Russen und westliche Diplomaten den Anschlagsort auf einer Brücke in der Nähe des Kreml auf, auf der Nemzow am 27. Februar 2015 erschossen worden war, und legten Blumen nieder. Nemzow war einer der lautesten Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Berichte: Juan Carlos finanziert Steuerschulden mit Darlehen von Freunden
Der frühere spanische König Juan Carlos hat Medienberichten zufolge seine Steuerschulden in Höhe von 4,4 Millionen Euro mit Hilfe von Darlehen beglichen. Wie die Tageszeitungen "El Pais" und "El Mundo" am Samstag berichteten, gewährten ihm etwa zehn Unterstützer, darunter Geschäftsleute und Adelige, Finanzhilfen. Juan Carlos hält sich wegen Korruptions- und Geldwäscheermittlungen derzeit im Exil in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf.
Ardern ordnet erneuten Lockdown für Auckland an
Nach dem Auftreten eines neuen Corona-Infektionsfalls in Auckland hat Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern einen erneuten Lockdown für die Millionen-Metropole angeordnet. Die neuen Beschränkungen hätten ab Sonntag Gültigkeit und blieben für mindestens eine Woche in Kraft, sagte Ardern am Samstag. In dieser Zeit dürfen die Bewohner Aucklands ihre Wohnungen nur verlassen, um dringende Einkäufe zu erledigen oder zur Arbeit zu gehen.
Vize-Weltmeisterin Weidle in Val di Fassa auf dem Podest
Skirennläuferin Kira Weidle ist zwei Wochen nach ihrem sensationellen Abfahrtssilber bei der WM in Cortina dAmpezzo zum dritten Mal in ihrer Karriere im Weltcup auf das Podest gefahren. Die 25-Jährige vom Ski-Club Starnberg kam bei der zweiten Abfahrt im italienischen Val di Fassa auf Rang drei. Am Vortag hatte Weidle das Podium in der alpinen Königsdisziplin als Vierte knapp verpasst.
Bericht: Strenge Einreiseregeln für Corona-Mutationsgebiete sollen länger gelten
Die strengen Einreiseregeln für Gebiete mit einer starken Verbreitung hoch ansteckender Coronavirus-Varianten sollen einem Bericht zufolge verlängert werden. Ein Referentenentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium sehe eine Fristverlängerung um zwei Wochen bis zum 17. März vor, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Samstag online. "Mit einem deutlich verringerten Eintrag von Virusvarianten sollen weitere Infektionen möglichst verhindert werden", heißt es demnach in dem Papier.
Vereinsheim in Bayern explodiert - Schwere Schäden an benachbarten Wohnhäusern
In Kaufbeuren im Südwesten Bayerns hat die Explosion eines Vereinsheims schwere Schäden verursacht. Das Gebäude des TSV Oberbeuren wurde in der Nacht zum Samstag vollständig zerstört, Trümmerteile flogen hunderte Meter weit, wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West mitteilte. Mehrere umliegende Wohnhäuser seien stark beschädigt worden. Verletzte habe es offenbar aber nicht gegeben.
Bericht: Interesse am Jagdschein wächst deutlich
Immer mehr Menschen in Deutschland wollen auf die Jagd gehen. Binnen zehn Jahren habe sich die Zahl der Prüflinge für den Jagdschein fast verdoppelt, berichtete die "Neue Osnabrücker Zeitung" am Samstag unter Berufung auf den Deutschen Jagdverband. Im vergangenen Jahr habe es 18.820 Anmeldungen für die Jagdprüfung gegeben; jeder fünfte Interessent sei allerdings durchgefallen.
Olympiachefin Hashimoto für Zuschauer in Tokio
Tokios neue Olympiachefin Seiko Hashimoto hat sich trotz der Corona-Pandemie für Zuschauer bei den Spielen im Sommer (23. Juli bis 8. August) ausgesprochen. Die Präsidentin des Organisationskomitees sagte in einem Interview mit japanischen Medien: "Wenn wir über die Möglichkeit nachdenken, Olympia ohne Fans auf den Tribünen zu veranstalten, werden sich die Athleten definitiv wundern, warum ausgerechnet die Olympischen und Paralympischen Spiele ohne Fans stattfinden, obwohl bei anderen Wettbewerben Zuschauer erlaubt sind."
Hennig-Wellsow und Wissler zur neuen Linken-Doppelspitze gewählt
Die Linke wird erstmals von einer weiblichen Doppelspitze geführt: Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow wurden am Samstag auf einem digitalen Parteitag zu den neuen Vorsitzenden gewählt. Sie treten die Nachfolge von Katja Kipping und Bernd Riexinger an. Das Abstimmungsergebnis muss noch durch eine Briefwahl bestätigt werden. Die beiden neuen Vorsitzenden nannten den Kampf für mehr soziale Gerechtigkeit als zentrales Anliegen.
Trump stellt sich in Rennen um Kongresssitz hinter Rivalen seines Gegners Gonzalez
Als Zeichen seiner Abrechnung mit Republikanern, die für seine Amtsenthebung gestimmt haben, hat sich der frühere US-Präsident Donald Trump hinter seinen früheren Berater Max Miller, einen republikanischen Kongressanwärter, gestellt. "Max Miller ist ein wunderbarer Mensch, der einen großartigen Job im Weißen Haus gemacht hat und der ein fantastischer Kongressabgeordneter sein wird", schrieb Trump am Freitag (Ortszeit) in einer Erklärung.