Letzte Nachrichten
Bundeswehrsoldat und Verwandte horten Waffen und Sprengstoff
Ein Bundeswehrsoldat und zwei weitere Männer aus Hessen sind wegen illegalen Waffenbesitzes sowie rechtsextremer Äußerungen in Haft genommen worden worden. Spezialkräfte der Polizei hätten zwei Verdächtige am Wochenende im Hochtaunuskreis gefasst, teilten das hessische Landeskriminalamt (LKA) in Wiesbaden und die Staatsanwaltschaft in Hanau am Montag mit. Der dritte habe sich Sonntagabend gestellt.
Jörg verteidigt Titel erfolgreich - Hofmeister und Loch scheitern früh
Snowboarderin Selina Jörg hat sich bei der WM im slowenischen Rogla im Parallel-Riesenslalom erneut die Krone aufgesetzt. Die 33 Jahre alte Raceboarderin aus Sonthofen triumphierte im Finale knapp gegen die Russin Sofia Nadyrschina und verteidigte ihren Titel von 2019 erfolgreich. Jörg, die in diesem Winter schon dreimal auf das Podest gefahren war, siegte nach einem starken Finish mit 0,12 Sekunden Vorsprung.
Prinz Harry fürchtete sich vor Wiederholung der Geschichte
Der britische Prinz Harry hat sich angesichts des Umgang der Boulevardpresse mit ihm und seiner Frau Meghan an das Schicksal seiner auf der Flucht vor Paparazzi gestorbenen Mutter Diana erinnert gefühlt. "Meine größte Sorge war, dass sich die Geschichte wiederholt", sagt der 36-Jährige laut vorab veröffentlichten Auszügen in einem gemeinsamen Interview mit seiner Frau Meghan Markle bei der US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey.
DHB-Kader für Olympia-Qualifikation: "Kieler Block" zurück
Handball-Bundestrainer Alfred Gislason kann in der Olympia-Qualifikation wieder auf den "Kieler Block" und damit auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Hendrik Pekeler, Patrick Wiencek und Steffen Weinhold kehren nach ihrem kollektiven WM-Verzicht zurück ins deutsche Team. Die drei Topspieler vom Champions-League-Sieger THW Kiel stehen im 19-köpfigen DHB-Aufgebot für das Vierer-Turnier in der kommenden Woche, das Gislason am Montag bekannt gab.
Okonjo-Iweala tritt als erste Frau an der WTO-Spitze ihr Amt an
Als erste Frau an der Spitze der Welthandelsorganisation hat die Nigerianerin Ngozi Okonjo-Iweala am Montag ihr Amt angetreten. Sie komme in "eine der wichtigsten Institutionen der Welt" und es gebe "viel zu tun", sagte die neue Generaldirektorin am frühen Montagmorgen bei ihrer Ankunft am Sitz der WTO in Genf: "Ich fühle mich bereit."
Bayern und Sachsen halten besonderes Vorgehen in Corona-Hotspots für notwendig
Bayern und Sachsen fordern angesichts der hohen Inzidenzwerte in der Grenzregion zu Tschechien ein besonderes Vorgehen in den Hotspots. Mit den derzeitigen Werkzeugen allein werde die Politik der Situation vermutlich "nicht Herr", sagte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Montag in Dresden. "Wir brauchen ein besonderes Impfregime für Hotspots."
Klopp kämpferisch vor Duell mit Tuchel: "Viele Leute haben uns abgeschrieben"
Teammanager Jürgen Klopp vom englischen Fußball-Meister FC Liverpool geht nach der überstandenen Ergebniskrise kämpferisch ins Rennen um die Champions-League-Qualifikation. "Viele Leute haben uns abgeschrieben. Das ist in Ordnung", sagte der 53-Jährige nach dem 2:0 (0:0)-Sieg am Sonntag beim Schlusslicht Sheffield United: "Bei allen Problemen, die wir hatten, sind wir immer noch in Schlagdistanz zu den spannenden Tabellenplätzen."
IG Metall macht in Tarifrunde mit bundesweitem Aktionstag Druck auf Arbeitgeber
Die IG Metall will mit einem bundesweiten Aktionstag am Montag Druck auf die Arbeitgeber in der Tarifrunde machen. Am Nachmittag starten lokale Aktionen an gut 150 Orten sowie ein Online-Programm im Livestream, wie eine Gewerkschaftssprecherin AFP sagte. Im Fokus steht dabei der Tarifstreit in der Metall- und Elektroindustrie: Die Industriegewerkschaft hat hier zu Warnstreiks ab Dienstag um Mitternacht aufgerufen.
US-Präsident Joe Biden stellt sich hinter alle Amazon-Arbeiter
US-Präsident Joe Biden hat sich hinter Arbeiter des Online-Handelsriesen Amazon gestellt, die sich in den USA erstmals gewerkschaftlich organisieren wollen. "Arbeiter in Alabama und überall in Amerika stimmen darüber ab, an ihrem Arbeitsplatz eine Gewerkschaft zu gründen", sagte Biden am Sonntag in einem Twitter-Video. Das sei von "großer Bedeutung". Die Arbeiter dürften nicht eingeschüchtert, bedroht oder mit "Propaganda" gegen Gewerkschaften beeinflusst werden.
Fragwürdig: Im Jahr vor Corona tausende Klinikbetten abgebaut
Vor Beginn der Corona-Pandemie wurden in Deutschland tausende Klinikbetten abgebaut. Allein von 2018 bis 2019 fielen 4000 Krankenhausbetten weg, wie aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, die BERLNER TAGESZEITUNG vorliegt. Allein im Vor-Corona-Jahr wurden so viele Betten gestrichen wie in den acht vorangegangenen Jahren insgesamt.
Handelsverband: Konsumlaune der Verbraucher steigt erstmals seit Monaten wieder
Erstmals seit Monaten hat sich die vom Handelsverband Deutschland (HDE) erhobene Verbraucherstimmung wieder verbessert. Für die bevorstehenden Monate zeige der Index einen Anstieg an, teilte der HDE am Montag mit. Die Umfrage unter 2000 Bürgerinnen und Bürgern wurde allerdings gemacht, bevor der rückläufige Trend bei den Infektionszahlen zum Erliegen kam, schränkte der Verband ein.
Grüne fordern mindestens zweimal wöchentlich Corona-Tests für alle
Die Grünen fordern Alternativen zum strengen Corona-Lockdown und flankierende Maßnahmen für schrittweise Öffnungen. In einem Strategiepapier schlagen Grünen-Chef Robert Habeck und Gesundheitsexperte Janosch Dahmen unter anderem vor, dass jeder Bürger sich "mindestens zwei Mal in der Woche" auf das Coronavirus testen können soll, wie der "Spiegel" am Montag berichtete. Schnelltests sollten für Menschen, die Sozialleistungen beziehen, kostenlos sein.
Tarifverdienste 2020 so gering gestiegen wie zuletzt 2016
Die Tarifverdienste in Deutschland sind im Coronajahr so gering gestiegen wie zuletzt 2016. Die Tarifbeschäftigten bekamen im Schnitt 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent.
Löw öffnet Tür für Younes-Rückkehr
Bundestrainer Joachim Löw hat Mittelfeldspieler Amin Younes vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt nach dessen starken Leistungen die Rückkehr zur Nationalmannschaft in Aussicht gestellt. Der 27-Jährige sei "wirklich wieder sehr im Kommen, er ist absolut ein Thema für uns, ob für die EM oder schon im März", sagte Löw im kicker.
Führende SPD-Politiker dringen auf konkrete Lockdown-Erleichterungen
Vor den neuen Spitzenberatungen von Bund und Ländern über die nächsten Schritte in der Corona-Politik dringen führende SPD-Politiker auf eine klare Perspektive für den Ausstieg aus dem Lockdown. "Ich bestehe darauf, dass wir am Mittwoch eine Öffnungsperspektive konkret formulieren", sagte Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) am Sonntagabend in der Internetsendung "Bild live". Ähnlich äußerten sich Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich.
Neururer wartet auf Signale "von richtigen Leuten" auf Schalke
Der frühere Bundesliga-Trainer Peter Neururer hält sich für eine Rückkehr zum Krisenklub Schalke 04 bereit. Der 65-Jährige habe bereits Signale vom Tabellen-Schlusslicht erhalten, die Nachfolge des am Sonntag entlassenen Christian Gross anzutreten. Im Gespräch mit Sport1 schränkte er allerdings ein: "Es müssen aber Signale von den richtigen Leuten sein."
Einzelhandelsfirmen legen Sieben-Punkte-Konzept für Öffnung vor
Vor den Bund-Länder-Beratungen über mögliche Lockerungen des Lockdowns hat ein Zusammenschluss von Einzelhandelsfirmen ein Sieben-Punkte-Konzept vorgelegt, das eine sichere Öffnung ermöglichen soll. Das Konzept sehe einheitliche Zugangsbeschränkungen für die Läden, Abstandsregelungen, umfangreiche Hygienemaßnahmen sowie strikte Kontrollen vor, ob die Regeln eingehalten werden, wie das "Handelsblatt" am Montag berichtete. Diskutiert werde auch eine Kontaktnachverfolgung mittels einer App.
Ifo-Umfrage: Lage der deutschen Autohersteller leicht verbessert
Deutschlands Autohersteller und ihre Zulieferer bewerten ihre aktuelle Geschäftslage laut Umfrage des Ifo-Instituts etwas besser als im Vormonat. Der Indikator der Münchner Wirtschaftsforscher stieg von minus 7,7 Punkten im Januar auf minus 2,3 Punkte im Februar, wie das Ifo am Montag mitteilte.
Erneut tausende Haitianer gegen Präsident Moïse auf der Straße
In Haiti sind erneut tausende Menschen gegen Präsident Jovenel Moïse sowie den Anstieg der Gewalt in dem Land auf die Straße gegangen. Demonstrationen gab es am Sonntag in Port-au-Prince und in mehreren kleineren Städten. Vor Beginn der Proteste war laut örtlichen Medienberichten in der Hauptstadt ein 63-jähriger Kinderarzt ermordet worden.
NBA: Theis glänzt gegen Wagners Wizards - Lakers siegen erneut mit Schröder
Nationalspieler Daniel Theis hat beim Sieg seiner Boston Celtics in der Basketball-Profiliga NBA geglänzt. Der 28-Jährige kam beim 111:110 (60:55)-Erfolg gegen die Washington Wizards auf 20 Punkte, neun Rebounds und drei Assists. Theis gelang damit die Revanche im Center-Duell mit Moritz Wagner, der beim 104:91 vor gut zwei Wochen die Oberhand behalten hatte.
Aung San Suu Kyi per Video zu Gerichtsanhörung in Myanmar zugeschaltet
In Myanmar ist die entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi erstmals seit dem Militärputsch vor einem Monat in der Öffentlichkeit erschienen. Die Friedensnobelpreisträgerin wurde per Video zu ihrer ersten Anhörung vor Gericht geschaltet und scheint "bei guter Gesundheit", wie ihr Anwalt Khin Maung Zaw am Montag der Nachrichtenagentur AFP sagte. Die 75-Jährige sieht sich mit obskuren Anschuldigungen wie dem Besitz von Walkie-Talkies konfrontiert.
NHL: Nächste bittere Niederlage für Greiss und Detroit
Nationaltorhüter Thomas Greiss hat in der Eishockey-Profiliga NHL mit den Detroit Red Wings die nächste bittere Niederlage erlebt und muss nun um seinen Stammplatz zittern. Der Füssener kam mit den Red Wings bei den Chicago Blackhawks mit 2:7 unter die Räder. Greiss (35) stand über die volle Spielzeit auf dem Eis und parierte nur 25 von 32 Schüssen.
Motorsport: Formel 1 lehnt das "Impfangebot" aus Bahrain ab
Die Formel 1 hat ein Angebot des Königreichs Bahrain abgelehnt, alle Mitarbeiter der Motorsport-Königsklasse auf freiwilliger Basis gegen das Coronavirus zu impfen, die an den Vorsaisontests (12. bis 14. März) und dem Auftaktrennen am 28. März teilnehmen. Der Golfstaat hatte zuvor erklärt, dieser Schritt sei Teil seines Impfprogramms, welches er derzeit auf Veranstaltungen im Land ausweite.
Impfbereitschaft in mehreren Ländern gestiegen
Die Bereitschaft, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, ist einer Studie zufolge in mehreren Ländern gestiegen. Bei Umfragen unter anderem in Deutschland, Großbritannien und Frankreich hätten im Februar deutlich mehr Menschen als noch im Dezember angegeben, sich eine Corona-Impfung vorstellen zu können, hieß es in einer am Montag veröffentlichten Studie der Beratungsfirma KekstCNC. Insgesamt wurden Menschen in sechs Industrienationen befragt.
Maas lenkt Blick auf verheerende humanitäre Lage im Jemen
Vor der internationalen Geberkonferenz für den Jemen hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) auf die verheerende Lage in dem Bürgerkriegsland aufmerksam gemacht. "Heute geht es nicht nur darum, im Jemen eine akute Hungersnot abzuwenden. Neue blutige Kämpfe um Marib, Cholera- und Polio-Ausbrüche, Heuschreckenplagen – die Not der Menschen sprengt jede Vorstellungskraft", erklärte Maas am Montag. Er kündigte eine "substanzielle neue Hilfszusage" Deutschlands für das Land an.
Blinken fordert sofortige Freilassung von Hongkonger Pro-Demokratie-Aktivisten
US-Außenminister Antony Blinken hat die sofortige Freilassung von Hongkonger Dissidenten verlangt, die auf der Grundlage des umstrittenen chinesischen Sicherheitsgesetzes angeklagt und verhaftet wurden. Im Online-Dienst Twitter verurteilte Blinken am Sonntag (Ortszeit) das Vorgehen gegen die pro-demokratischen Oppositionellen in der chinesischen Sonderverwaltungszone.
Mehr als 4700 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 4732 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz auf 65,8.
Helena Zengel muss sich bei Golden Globes Jodie Foster geschlagen geben
Die Berliner Jungschauspielerin Helena Zengel hat bei den Golden Globes die Sensation verpasst: Die als beste Nebendarstellerin nominierte Zwölfjährige musste sich bei der Preisverleihung am Sonntagabend (Ortszeit) Hollywood-Star Jodie Foster geschlagen geben. Foster wurde für ihre Rolle in dem Terrorismus-Thriller "The Mauritanian" als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
Korruptionsurteil gegen Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy
In dem Pariser Korruptionsprozess gegen den früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy wird am Montag das Urteil verkündet (13.30 Uhr). Die Anklage fordert zwei Jahre Gefängnis für den 66-Jährigen. Er soll einen Richter am Obersten Gerichtshof bestochen haben. Sarkozy bestreitet die Vorwürfe.
Award: Golden Globes für Filme "Nomadland" und "Borat 2"
Kein Trubel auf dem Roten Teppich und trotzdem jede Menge Glamour: Zur Golden-Globes-Verleihung am Sonntag (Ortszeit) haben sich Filmstars aus aller Welt virtuell zuschalten lassen - und dabei den großen Auftritt nicht gescheut. Große Erfolge konnten das Filmdrama "Nomadland" und der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen für sich verbuchen. Leer ging die deutsche Jungschauspielerin Helena Zengel aus.
Südafrika verzeichnet "dramatischen" Rückgang bei Corona-Neuinfektionen
Angesichts eines drastischen Rückgangs bei den Corona-Neuinfektionen hat Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa eine Lockerung der Pandemie-bedingten Maßnahmen angekündigt. Die Zahl der Infektionen nehme "dramatisch" ab, sagte Ramaphosa am Sonntag in einer vom Fernsehen übertragenen Rede. Die Alarmstufe wegen des Coronavirus in dem Land werde deshalb in der Nacht zum Montag von drei auf eins gesenkt.
UN-Vertreter: Lage im Jemen "schlimmste Entwicklungskrise der Welt"
Vor der internationalen Geberkonferenz für die Zivilbevölkerung im Jemen hat der Leiter des UN-Entwicklungsprogramms für das arabische Land die dortige Lage als "schlimmste Entwicklungskrise der Welt" bezeichnet. "Der Jemen hat zwei Jahrzehnte an Entwicklungsfortschritten verloren", sagte Auke Lootsma im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Das Bürgerkriegsland sei derzeit "definitiv eines der ärmsten, wenn nicht das ärmste Land der Welt".