Letzte Nachrichten
Deutsche Exporte nach Großbritannien im Januar um 30 Prozent eingebrochen
Im Außenhandel zwischen Deutschland und Großbritannien zeigen sich deutliche Auswirkungen des Brexits: Die deutschen Exporte nach Großbritannien brachen im Januar 2021 um rund 30 Prozent zum Vorjahresmonat ein, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die Ausfuhren ins Königreich gehen demnach schon seit 2016, dem Jahr des Brexit-Referendums, zurück.
Medien: Leipzigs Achtelfinal-Rückspiel gegen Liverpool wohl wieder in Budapest
Fußball-Bundesligist RB Leipzig wird womöglich auch sein Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League in Budapest bestreiten. Wie die englische Times berichtet, soll die zweite Partie der Sachsen gegen FC Liverpool am 10. März wahrscheinlich wieder in der ungarischen Hauptstadt steigen. Schon das Hinspiel am 16. Februar, das Leipzig 0:2 gegen das Team von Jürgen Klopp verlor, hatte dort stattgefunden.
Forschungsinitiative "NoCovid" fordert "wirksame Teststrategie" vor Öffnungen
Die Forscherinnen und Forscher der Initiative "NoCovid" dringen vor weiteren Lockerungen der Corona-Maßnahmen auf eine umfassende Testoffensive. "Bei Anwendung intelligenter Teststrategien erscheinen Öffnungen in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, in Unternehmen, in kulturellen und sozialen Bereichen grundsätzlich möglich", heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Papier. "Ohne die Implementierung intelligenter Teststrategien halten wir Öffnungen zu diesem kritischen Zeitpunkt der Pandemie für kontraproduktiv und schädlich."
CO2-Ausstoß nach Rückgang in Pandemie-Jahr wieder stark angestiegen
Nach einem historischen Rückgang im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ist der weltweite CO2-Ausstoß wieder stark angestiegen. Im Dezember seien die Emissionen "über das Niveau von 2019 gestiegen", nachdem sie im April ein Rekordtief erreicht hatten, teilte die Internationale Energieagentur (IEA) am Dienstag mit. Der Dezember-Wert lag um zwei Prozent - 60 Millionen Tonnen - über dem Niveau des Vorjahresmonats.
Gericht in Hongkong setzt Anhörungen von 47 Aktivisten fort
Vor einem Gericht in Hongkong sind am Dienstag die Anhörungen von Dutzenden Demokratie-Aktivisten fortgesetzt worden, denen "Verschwörung zum Umsturz" vorgeworfen wird. Nach einer 15-stündigen Marathonsitzung waren die Anhörungen unterbrochen worden, als vier Beschuldigte ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Die Anwältige der Beschuldigten kämpfen für eine Freilassung gegen Kaution bis zum nächsten Gerichtstermin in drei Monaten, während die Staatsanwaltschaft auf Untersuchungshaft besteht.
Justizauszubildender soll sich in Gefängnis als Schmuggler betätigt haben
In einem Gefängnis in Baden-Württemberg soll sich ein Justizauszubildender als Schmuggler betätigt haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Ravensburg mitteilten, schleuste der 20-Jährige gegen Bezahlung mehrfach verbotene Gegenstände für Gefangene in seine Haftanstalt. Zudem erklärte er sich bereit, Rauschgift zu besorgen.
Prozess gegen mutmaßlichen IS-Anhänger wegen Anschlagsserie von Waldkraiburg begonnen
Vor dem Oberlandesgericht München hat am Dienstag der Prozess gegen einen mutmaßlichen Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) wegen einer Anschlagsserie in der bayerischen Kleinstadt Waldkraiburg begonnen. Muharrem D. muss sich unter anderem wegen versuchten Mordes an 31 Menschen vor Gericht verantworten. Außerdem ist der 26-Jährige wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat angeklagt.
Giffey fordert Öffnungsperspektiven für Kinder und Jugendliche
Vor dem Bund-Länder-Gipfel zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie am Mittwoch hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) Perspektiven für Kinder und Jugendliche gefordert. "Es kann nicht sein, dass Hunde früher in die Schule gehen als Kinder und Jugendliche", sagte Giffey am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Auch in der Freizeit und beim außerschulischen Lernen brauche es Lockerungen. Nach Ansicht der Familienministerin drohen Kinder und Jugendliche zu vereinsamen.
FDP hält nichts von einer Steuer auf Fleisch für mehr Tierwohl
Die FDP-Fraktion im Bundestag ist gegen eine Steuer auf Fleisch für mehr Tierwohl. "Mit zusätzlichen Steuern, sei es durch eine Anhebung der Mehrwertsteuer oder einer gesonderten Fleischsteuer, ein Mehr an Tierwohl erreichen zu wollen, ist schlichtweg Augenwischerei", sagte am Dienstag FDP-Vize-Fraktionschef Frank Sitta der Nachrichtenagentur AFP. Es sei "klar", dass Gelder aus einer Fleischsteuer überhaupt nicht zielgerichtet bei den Landwirten im Stall ankommen, "sondern im Staatshaushalt versickern werden".
Achtjähriger aus Hessen stirbt nach Einbruch in zugefrorenem See im Krankenhaus
Im hessischen Großalmerode ist ein Achtjähriger im nicht mehr tragfähigen Eis eines Sees eingebrochen und später im Krankenhaus gestorben. Das Kind war am Montag in den frühen Abendstunden beim Spielen im Eis eingebrochen und konnte erst nach einstündiger Suche durch Taucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus dem Rommeroder See geborgen werden, wie die Kasseler Polizei am Dienstag mitteilte.
Arbeitgeber kritisieren Warnstreiks in der deutschen Metallindustrie
Mit Warnstreiks haben Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie am Dienstag bundesweit für mehr Lohn in den aktuellen Tarifverhandlungen demonstriert. Die Arbeitgeber kritisierten die Aktionen "in dieser extrem schwierigen Zeit". Die Gewerkschaft habe die Arbeitsniederlegungen schon lange beschlossen und geplant - das zeige, "dass die IG Metall keine schnelle Lösung in der Friedenspflicht wollte", sagte Gesamtmetallpräsident Stefan Wolf nach Information von BERLINER TAGESZEITUNG, in einem aktuellen Interview.
Umsatz von Mode- und Schuhläden stürzt im Januar um 77 Prozent ab
Der Lockdown seit Mitte Dezember hat den Umsatz von Mode- und Schuhläden abstürzen lassen. Der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren sowie der Einzelhandel mit Waren verschiedener Art zum Beispiel in Waren- und Kaufhäusern brach im Januar um 77 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat ein, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Der Umsatz des Handels mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf ging um rund 43 Prozent zurück.
Zahl der Milliardäre in China auch im Coronajahr weiter gestiegen
Die Zahl der Superreichen in China ist trotz der Coronapandemie auch im vergangenen Jahr weiter gestiegen. In der Volksrepublik inklusive Hongkong kamen im vergangenen Jahr 253 neue Milliardäre hinzu, die Zahl kletterte damit auf 922, wie es im am Dienstag veröffentlichten jährlichen Hurun Report heißt. Damit liegt China weit vor den USA mit 696 Milliardären und Indien mit 177 dieser Superreichen.
Medien: Federer sagt Teilnahme in Miami ab
Tennis-Superstar Roger Federer wird offenbar nicht wie geplant beim Masters-Turnier in Miami aufschlagen. Laut US-Medien hat der 39-jährige Schweizer, der nach Knie-Operationen an seiner Rückkehr arbeitet, seine Teilnahme abgesagt. Beim ATP-Turnier kommende Woche in Doha/Katar soll der 20-malige Grand-Slam-Champion demnach aber planmäßig nach über einem Jahr Zwangspause sein Comeback geben.
Vulkan Sinabung auf Sumatra ausgebrochen
Auf der indonesischen Insel Sumatra ist der Vulkan Sinabung ausgebrochen. Eine bis zu 5000 Meter hohe Wolke aus Rauch und Asche stieg am Dienstagmorgen in den Himmel auf, nachdem der Vulkan zunächst Geröll ausgestoßen hatte. Nach Angaben eines örtlichen geologischen Instituts wurden 13 Eruptionen gezählt.
Bericht: Auch USA bereiten wegen Fall Nawalny Sanktionen gegen Russland vor
Wegen des Vorgehens gegen den russischen Oppositionspolitiker Alexej Nawalny bereiten einem Medienbericht zufolge nach der EU auch die USA Sanktionen gegen Russland vor. Der Sender CNN berichtete am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf zwei Regierungsvertreter, mit Blick auf die Art der Sanktionen sowie den Zeitpunkt ihres Inkrafttretens werde sich Washington mit der Europäischen Union abstimmen.
Kleber glänzt bei den Mavericks - und bekommt den Gürtel
Nationalspieler Maximilian Kleber hat seinen Dallas Mavericks in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit einer starken Vorstellung in der Abwehr zum nächsten Sieg verholfen. Beim 130:124 bei Orlando Magic lieferte der Würzburger sechs Rebounds, drei Steals und zwei Blocks ab, dazu kamen 13 Punkte.
Draisaitls Oilers treffen nicht mehr - Stützle verbucht zwei Assists
Die Edmonton Oilers um den deutschen Eishockey-Star Leon Draisaitl sind in der nordamerikanischen Profiliga NHL erneut leer ausgegangen. Gegen die Toronto Maple Leafs mussten sich Draisaitl, Dominik Kahun und Co. 0:3 geschlagen geben und blieben wie zwei Tage zuvor beim 0:4 ohne Torerfolg.
Biathlon-Trainer Lukas: "Bin offen für alles"
Der schwedische Biathlon-Cheftrainer Johannes Lukas wandelt auf den Spuren von Julian Nagelsmann. Der 27-Jährige, der in Schweden als Trainer seit 2019 große Erfolge feierte, sieht in seinem Alter viele Vorteile. "Man sieht es auch im Fußball. Es kommen immer mehr junge Trainer, die vielleicht auch noch etwas mehr ausprobieren, vielleicht junge Leuten noch besser erreichen", sagte Lukas dem Deutschlandfunk.
Akademie für Fußball-Kultur vergibt Bildungspreis
Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur vergibt in diesem Jahr zum 15. Mal den mit 5000 Euro dotierten Fußball-Bildungspreis "Lernanstoß". Bis zum 27. Juni 2021 können sich Projekte aus ganz Deutschland bewerben, die zwischen Juli 2019 und Juni 2021 stattfinden oder stattgefunden haben – ob klassisch oder digital.
Nach Derby-Niederlage: HSV-Trainer Thioune gibt sich kämpferisch
Trainer Daniel Thioune vom Hamburger SV hat sich nach der bitteren Derbyniederlage beim FC St. Pauli kämpferisch gegeben. "Die Enttäuschung ist groß", sagte Thioune nach dem 0:1 am Montagabend: "Wer uns kennengelernt hat, weiß, dass wir die Köpfe auch wieder aufrichten und beharrlich bleiben für große Ziele."
Gouverneur meldet Freilassung von 279 entführten Schülerinnen in Nigeria
Fünf Tage nach ihrer Entführung aus einem Internat im Norden Nigerias sind alle 279 Schülerinnen wieder frei. Die Mädchen seien am Dienstagmorgen freigelassen worden und bei guter Gesundheit, sagte der Gouverneur des Bundesstaats Zamfara, Bello Matawalle, der Nachrichtenagentur AFP.
Gouverneur meldet Freilassung entführter Schülerinnen in Nigeria
Fünf Tage nach ihrer Entführung aus einem Internat im Norden Nigerias sind alle 279 Schülerinnen wieder frei. Die Mädchen seien am Dienstagmorgen freigelassen worden und bei guter Gesundheit, sagte der Gouverneur des Bundesstaats Zamfara, Bello Matawalle, der Nachrichtenagentur AFP.
Knapp 4000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 3943 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, sank die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 65,4. Am Montag hatte dieser Wert 65,8 betragen.
Weitere Frau beschuldigt Cuomo wegen sexueller Belästigung
Eine weitere Frau wirft dem New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo vor, sie unangemessen berührt zu haben. Die 33-Jährige sagte der "New York Times" am Montag, sie habe Cuomo bei einer Hochzeit im September 2019 getroffen. Der Gouverneur habe ihr seine Hand auf ihren nackten unteren Rücken gelegt und gefragt, ob er sie küssen dürfe. Cuomo steht bereits wegen Anschuldigungen zweier ehemaliger Mitarbeiterinnen unter Druck.
Spike Lee dreht 20 Jahre nach Anschlägen des 11. September Doku über New York
20 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September soll eine Dokumentation des Star-Regisseurs Spike Lee die einmalige Widerstandsfähigkeit der New Yorker unter Beweis stellen. Die mehrteilige Doku werde anlässlich des 20. Jahrestags der Anschläge vom Sender HBO ausgestrahlt, teilte das Medienunternehmen Warner Media am Montag mit. Demnach soll es auch um den Umgang der New Yorker mit der Corona-Pandemie gehen.
Biden betont in erstem Gespräch mit López Obrador Augenhöhe Mexikos
Neue Töne im Verhältnis zwischen den USA und Mexiko: In einem Online-Gipfel hat US-Präsident Joe Biden seinem mexikanischen Amtskollegen Andrés Manuel López Obrador versichert, das Nachbarland als Partner auf Augenhöhe zu betrachten. "Die Vereinigten Staaten und Mexiko sind stärker, wenn wir zusammenstehen", sagte Biden zu Beginn der Videoschalte am Montag. Die Länder seien zuletzt "keine perfekten Nachbarn" gewesen.
Washington weiter zu Gesprächen mit Teheran über Atomstreit bereit
Im Atomstreit mit Teheran hat die US-Regierung ihre Bereitschaft zu Gesprächen mit der iranischen Seite bekräftigt. Washington sei weiterhin bereit, in einen "bedeutenden" diplomatischen Austausch zu treten, um die beidseitige Rückkehr zu den Verpflichtungen aus dem Atomabkommen von 2015 zu ermöglichen, sagte US-Außenamtssprecher Ned Price am Montag. "Wir sind nicht dogmatisch mit Blick auf die Form und das Format dieser Gespräche", fügte er hinzu.
Diplomatenkreise: Marokko will Beziehungen zu deutscher Botschaft aussetzen
Marokko will nach Angaben aus marokkanischen Diplomatenkreisen "jeglichen Kontakt" mit der deutschen Botschaft in Rabat aussetzen. Hintergrund seien "tiefgreifende Missverständnisse" zwischen Marokko und Berlin, etwa in der Westsahara-Frage, hieß es am Montag.
WHO: Ende der Corona-Pandemie in diesem Jahr unrealistisch
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält ein Ende der Corona-Pandemie noch in diesem Jahr für unrealistisch. Möglich sei, dass es gelingen werde, die Corona-bedingten Krankenhausaufenthalte und Todesfälle stark zu reduzieren, sagte WHO-Notfalldirektor Michael Ryan am Montag vor Journalisten. Das Virus werde aber die Kontrolle behalten, warnte er.
Prozess gegen Perus Ex-Staatschef Fujimori wegen Zwangssterilisationen eröffnet
Im Skandal um Zwangssterilisationen zehntausender Frauen in Peru muss sich der inhaftierte Ex-Präsident Alberto Fujimori einem Prozess stellen. Ein Richter in dem südamerikanischen Land eröffnete am Montag (Ortszeit) ein Strafverfahren gegen den früheren Staatschef und mehrere weitere Ex-Regierungsvertreter. Bei einem Schuldspruch könnte der peruanische Staat zu Entschädigungszahlungen verpflichtet werden.
USA: Saudi-Arabien muss an Khashoggi-Mord beteiligte Einheit auflösen
Die USA haben Saudi-Arabien aufgerufen, eine an der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi beteiligte Eliteeinheit aufzulösen. Die sogenannte Schnelle Eingreiftruppe, die Kronprinz Mohammed bin Salman als Leibgarde dient, müsse aufgelöst werden, sagte US-Außenamtssprecher Ned Price am Montag in Washington. Saudi-Arabien müsse außerdem Aktivitäten gegen Regierungskritiker "vollständig" einstellen und dazu Reformen umsetzen und Kontrollmechanismen einführen.