Letzte Nachrichten
Empörung über US- und Israel-Kritik von muslimischer Kongressabgeordneter
Die muslimische US-Abgeordnete Ilhan Omar hat mit kritischen Aussagen über Israel und die USA für Empörung gesorgt. Politiker sowohl der Republikaner als auch der Demokraten kritisierten die Demokratin am Donnerstag scharf für Äußerungen, in denen sie die beiden Länder mit den radikalislamischen Taliban und der Hamas verglichen hatte. Besonders aus den Reihen der Republikaner kamen Rufe nach einer Sanktionierung der 38-Jährigen.
Maas ruft G7-Staaten zur Geschlossenheit gegenüber Russland und China auf
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat die G7-Staaten zur Geschlossenheit gegenüber Russland und China aufgerufen. "Wenn wir mutig die Gunst der Stunde nutzen, einig und schlagkräftig handeln, dann beweisen wir damit die Zukunftsfähigkeit unseres offenen Wirtschafts- und Gesellschaftsmodells – auch gegenüber Peking und Moskau", sagte Maas den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitagsausgabe).
Nach Zoom-Eklat freigestellter US-Journalist zurück auf CNN
Der US-Topjournalist Jeffrey Toobin, der nach einem höchst peinlichen Auftritt in einer Videokonferenz freigestellt worden war, ist zurück vor der Kamera. Toobin trat am Donnerstag nach acht Monaten erstmals wieder beim US-Sender CNN auf. Die Zwangspause hatte er einlegen müssen, nachdem er während einer Videoschalte mit Kollegen vor laufender Kamera masturbiert hatte.
Tichanowskaja fordert von G7 Unterstützung für Unabhängigkeit von Belarus
Die belarussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja hat von den G7-Staaten vor ihrem Gipfeltreffen in Cornwall Unterstützung für die Unabhängigkeit ihres Landes von Russland gefordert. "Sie dürfen die Augen vor der Lage in Belarus nicht verschließen und müssen eine klare Botschaft aussenden", sagte Tichanowskaja der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagsausgabe). Es bestehe die Gefahr, dass Präsident Alexander Lukaschenko „Belarus Stück für Stück an den Kreml verkauft“.
Ungarns Regierungspartei will "Werbung" für Homosexualität verbieten
Die Regierungspartei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban will "Werbung" für Homosexualität oder für Geschlechtsumwandlung bei Minderjährigen verbieten. Mehrere Nichtregierungsorganisationen verurteilten umgehend den am Donnerstag ins Parlament eingebrachten Gesetzesvorschlag der Fidesz-Partei. Bildungsprogramme zu dem Thema oder Werbung von Großunternehmen, die sich mit Homosexuellen solidarisch erklären, sollen demnach künftig verboten sein, ebenso wie Aufklärungsbücher zu dem Thema.
G7-Gipfel plant Corona-Impfstoff-Spende von einer Milliarde Dosen
Der G7-Gipfel in Cornwall soll eine Impfstoff-Spende von einer Milliarden Dosen für andere Länder beschließen. "Es wird erwartet, dass die Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen ankündigen werden, dass sie der Welt mindestens eine Milliarde Impfdosen gegen das Coronavirus zur Verfügung stellen", erklärte die Regierung des Gastgeberlandes Großbritannien am Donnerstagabend. Laut Premierminister Boris Johnson will London 100 Millionen Dosen beisteuern.
DFB-Frauen verlieren "EM-Vorspiel" gegen Frankreich
Jogis Jungs sollten es besser machen als die Mädels: Fünf Tage vor dem EM-Auftakt der Männer gegen Frankreich haben die deutschen Fußballerinnen das Prestigeduell bei "Les Bleues" 0:1 (0:1) verloren. Kenza Dali (30.) traf für die Französinnen, die dem ersatzgeschwächten Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg die Grenzen aufzeigten.
Computerspiel-Hersteller EA meldet Hackerangriff
Der Computerspiel-Anbieter Electronic Arts ist Opfer eines Cyberangriffs geworden, bei dem Hacker den Quellcode von Spielen und andere Software-Tools gestohlen haben. Die Hacker hätten unter anderem den Quellcode von Spielen wie Fifa 21 erbeutet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Persönliche Daten von Spielern seien jedoch nicht betroffen, betonte ein Sprecher.
Sieg in Berlin: Bayern-Basketballer gleichen Finalserie aus
Pokalsieger Bayern München hat im Kampf um die deutsche Meisterschaft in der Basketball Bundesliga (BBL) einen wichtigen Auswärtserfolg gefeiert. Bei Titelverteidiger Alba Berlin gewannen die Münchner Spiel zwei der Best-of-five-Serie mit 76:66 (35:26) und glichen knapp 24 Stunden nach der Auftaktniederlage zum 1:1 aus. München hat nun im dritten Spiel am Samstag (15.00 Uhr/MagentaSport) erstmals Heimrecht und darf bis zu 1300 Fans in seine Halle lassen.
Bundestag billigt Gesetzespaket zur künftigen Verteilung der EU-Agrargelder
Der Bundestag hat grünes Licht für das Gesetzespaket der Bundesregierung zur künftigen Verteilung der milliardenschweren EU-Subventionen an die Landwirte in Deutschland gegeben. Die Parlamentarier stimmten am Donnerstagabend mehrheitlich für das Paket, das vorsieht, dass ein größerer Teil der Fördergelder an Umweltauflagen gekoppelt wird.
Erstes jemals geschaffenes NFT-Kunstwerk für knapp 1,5 Millionen Dollar versteigert
Das erste jemals auf der Grundlage der NFT-Technologie geschaffene Kunstwerk ist für 1,47 Millionen Dollar (rund 1,2 Millionen Euro) versteigert worden. Unter den Hammer kam die Animation "Quantum" des New Yorker Künstlers Kevin McCoy am Donnerstag im Auktionshaus Sothebys. Versteigert wurde noch ein weiteres NFT-Kunstwerk: Die pixelige Digital-Figur "Cryptopunk 7523" erzielte bei der Auktion 11,7 Millionen Euro. Sie wurde damit zum bislang zweitteuersten NFT-Kunstwerk.
Mann erschießt Frau und Kind in Supermarkt in Florida
In einem Supermarkt im US-Bundesstaat Florida hat ein Mann ein Kind und eine Frau erschossen und sich anschließend das Leben genommen. Der Vorfall ereignete sich nach Polizeiangaben am Donnerstag in einem Lebensmittelladen in Royal Palm Beach nördlich von Miami. Die alarmierten Polizeibeamten hätten am Tatort drei Leichen mit Schusswunden entdeckt, darunter den Täter. Nähere Hintergründe der Bluttat waren zunächst nicht bekannt.
Biden verkündet "historische" US-Spende von 500 Millionen Corona-Impfdosen
US-Präsident Joe Biden hat die von seiner Regierung geplante Spende von 500 Millionen Corona-Impfdosen an ärmere Länder als "historischen Schritt" im Kampf gegen die Pandemie bezeichnet. Damit würden die Vereinigten Staaten ihrer "Verantwortung" und "humanitären Verpflichtung" gerecht, "so viele Menschenleben wie möglich zu retten", sagte Biden am Donnerstagabend während seines Besuchs in Südengland.
Baerbock will Ausgleich für Klimakosten und weniger Steuern für kleine Einkommen
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ist Darstellungen entgegengetreten, ihrer Partei fehle es am sozialen Gespür. Zum Ausgleich für Belastungen beim Klimaschutz verwies sie am Donnerstag in der ARD-Sendung "Farbe bekennen" auf den Vorschlag eines Energiegeldes, das nach dem Willen ihrer Partei pauschal pro Kopf an alle Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt werden soll. Auch bei der Steuer wollten die Grünen Geringverdiener entlasten.
Frau von Drogenbaron "El Chapo" bekennt sich wegen Drogenhandels schuldig
Die Frau des berüchtigten mexikanischen Drogenbarons Joaquín "El Chapo" Guzmán hat sich schuldig bekannt, ihrem Mann beim Schmuggel von Rauschgift in die Vereinigten Staaten geholfen zu haben. Sie sei in allen drei Anklagepunkten schuldig, sagte die 31-jährige Emma Coronel Aispuro bei einer Gerichtsanhörung in Washington am Donnerstag. Das Urteil gegen die frühere Schönheitskönigin soll am 15. September verkündet werden. Ihr droht lebenslange Haft.
EU-Parlament will Ende der Käfighaltung bis 2027
Das Europaparlament hat ein Verbot von Käfighaltung für Nutztiere in der EU gefordert. Das Parlament rief am Donnerstag die EU-Kommission dazu auf, gesetzliche Grundlagen für eine schrittweise Abkehr von dieser Art von Tierhaltung bis spätestens 2027 zu schaffen.
Erneut Untersuchungshaft für Perus Präsidentschaftskandidatin Fujimori beantragt
Inmitten des Wahlkrimis um Perus künftiges Staatsoberhaupt hat ein Ermittler erneut Untersuchungshaft für die unter Korruptionsverdacht stehende rechtspopulistische Kandidatin Keiko Fujimori beantragt. In seinem Antrag vor Gericht warf Staatsanwalt José Domingo Pérez der Politikerin am Donnerstag vor, gegen Bewährungsauflagen verstoßen zu haben. Nach Auszählung fast aller Stimmen der Präsidentschaftswahl vom Sonntag liegt Fujimori knapp hinter ihrem linksgerichteten Rivalen Pedro Castillo.
Deutschland: Digitaler Corona-Impfpass wird eingeführt
Vollständig geimpfte Menschen können ihren Impfstatus künftig mit einem digitalen Zertifikat auf dem Handy nachweisen: Ab Donnerstag wird der Digital-Pass den Bürgerinnen und Bürgern schrittweise zugänglich gemacht, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in Berlin ankündigte. Ziel sei es, dass das digitale Impfzertifikat - der "CovPass" - bis Ende Juni allen zur Verfügung steht, die Anspruch darauf haben. Der Nachweis soll den Inhabern mehr Freiheiten in der Pandemie erlauben. Ausgegeben wird der digitale Impfnachweis von Impfzentren, Arztpraxen und Apotheken. Die knapp 20 Millionen Menschen in Deutschland, die schon einen vollständigen Impfschutz haben, können sich den Pass nachträglich ausstellen lassen. Spahn appellierte bei der Vorstellung des Impfnachweises allerdings an die Geduld der Menschen: "Bitte gehen Sie nicht alle gleichzeitig am Montag in die Arztpraxen und Apotheken", sagte er. Wer den Nachweis nicht dringend brauche, solle noch etwas warten. Ab Juli soll der Digital-Pass dann auch für das grenzüberschreitende Reisen in der EU genutzt werden können. "Das Ziel ist, dass auch in Helsinki, Amsterdam und Mallorca dieses Impfzertifikat gelesen werden kann", sagte Spahn. "Damit setzen wir als Europäische Union auch Standards für den internationalen Reiseverkehr." Nutzer können sich dafür ab sofort eine neue App namens "CovPass" aus den gängigen App-Stores auf das Handy herunterladen. Außerdem soll der Impfnachweis auch über eine aktualisierte Version der bereits bestehenden Corona-Warnapp angezeigt werden können. Der digitale Impfpass soll das traditionelle gelbe Impfbuch nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Im Alltag soll das zu Erleichterungen führen: Die Bürgerinnen und Bürger müssen dann nicht immer den gelben Impfpass mit sich führen, um ihren Impfstatus nachzuweisen. Dies kann etwa bei Restaurantbesuchen oder bei Kulturveranstaltungen nützlich sein, falls dort ein Impfnachweis verlangt wird. Den Betrieben wird eine spezielle Kontroll-App zur Verfügung gestellt, um die Nachweise dann zu verifizieren. Laut Spahn soll es drei Anlaufstellen geben, wo sich Bürgerinnen und Bürger den digitalen Impfnachweis besorgen können. Sie können sich zum einen an das Impfzentrum oder die Arztpraxis wenden, wo sie die Zweitimpfung erhalten haben. Außerdem werden die Impfzentren den bereits Geimpften einen Code zuschicken, mit dem dann auf dem Handy der Digital-Pass heruntergeladen werden kann. Der Versand der Codes soll laut Spahn in diesen Tagen beginnen - sofern den Zentren die Adressen der Geimpften vorliegen. Die dritte Möglichkeit besteht darin, den Digital-Pass in einer Apotheke zu erhalten - gegen Vorlage eines Impfnachweises und eines Personalausweises. Die ersten Apotheken haben laut Spahn damit schon begonnen. Apotheken sollen für die nachträgliche Ausstellung des "CovPass" eine Vergütung von 18 Euro bekommen, sagte Spahn. Arztpraxen sollen eine Vergütung im "niedrigen einstelligen Bereich" erhalten, wenn sie die Pässe mit der angebotenen Software ausstellen. Der Deutsche Hausärzteverband kritisierte den Digital-Pass als unausgegoren. "Der CovPass ist ein erneutes Beispiel dafür, wie Projekte erst jahrelang verschlafen und dann plötzlich übers Knie gebrochen werden", sagte der Verbandsvorsitzende Ulrich Weigeldt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Vor drei Jahren haben wir bereits einen digitalen Impfnachweis gefordert, damals war nichts passiert." Nun werde mit der heißen Nadel eine Zwischenlösung gestrickt, die viele Fragen offen lasse. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts waren am Donnerstag 19,9 Millionen Menschen in Deutschland vollständig geimpft. Damit hätten sie Anspruch auf den digitalen Impfnachweis. Insgesamt 39,1 Millionen Menschen haben mindestens eine Impfung erhalten - das entspricht 47 Prozent der Bevölkerung. Allein am Mittwoch wurden den Angaben zufolge knapp 1,3 Millionen Impfungen verabreicht - dies war bislang die zweithöchste an einem Tag erzielte Zahl. (T. Jones--BTZ)
"Stolz wie Bolle": Hockey-Männer erstmals seit 2015 wieder im EM-Finale
Die deutschen Hockey-Männer sind nach einer überzeugenden Leistung erstmals seit 2015 wieder in ein EM-Finale eingezogen. Die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi setzte sich gegen England mit 3:2 (3:1) durch und greift am Samstag gegen Gastgeber Niederlande oder Titelverteidiger Belgien nach dem neunten EM-Gold.
Hockey-Männer erstmals seit 2015 wieder im EM-Finale
Die deutschen Hockey-Männer sind nach einer überzeugenden Leistung erstmals seit 2015 wieder in ein EM-Finale eingezogen. Die Mannschaft von Bundestrainer Kais al Saadi setzte sich gegen England mit 3:2 (3:1) durch und greift am Samstag gegen Gastgeber Niederlande oder Titelverteidiger Belgien nach dem neunten EM-Gold.
Merkel fordert mehr Anstrengung bei Umsetzung "elektronischer Identität"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mehr Anstrengungen dafür gefordert, eine "elektronische Identität" in Deutschland zu ermöglichen. Hier sei der Personalausweis mit einem digitalen Chip der erste Ausgangspunkt, sagte Merkel am Donnerstag im Anschluss an eine Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin vor Journalisten. Menschen könnten dann leichter in Hotels einchecken oder elektronisch ein Konto eröffnen.
Macron will französischen Militäreinsatz in der Sahelzone ablösen
Nach dem Putsch in Mali hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron das Ende des französischen Militäreinsatzes in der Sahelzone in seiner bisherigen Form angekündigt. Die Mission Barkhane solle durch eine internationale Allianz gegen Islamisten abgelöst werden, sagte Macron am Donnerstag in Paris im Vorfeld der Gipfeltreffen der G7- und der Nato-Staaten. Macron sprach von einer "grundlegenden Umbildung" des französischen Einsatzes mit bisher 5100 Soldaten.
EU fordert Aufhebung von Exportbeschränkungen bei Corona-Impfstoffen
Die EU hat alle Staaten zur Aufhebung von Exportbeschränkungen für Corona-Impfstoffe und deren Bestandteile aufgefordert. Die Europäische Union habe mehr als 240 Millionen Impfstoffdosen in 90 Staaten exportiert, mehr als jede andere Region weltweit, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Donnerstag per Videoschaltung vor dem UN-Sicherheitsrat.
Auch Ermittlungsverfahren gegen Citroën im Dieselskandal
Nach Volkswagen, Renault und Peugeot ist im Diesel-Abgasskandal auch gegen den Autobauer Citroën ein Ermittlungsverfahren in Frankreich eröffnet worden. Wie die Konzernmutter Stellantis am Donnerstag mitteilte, werfen die Ermittler Citroën Täuschung im Zusammenhang mit dem Verkauf von Dieselautos in den Jahren 2009 bis 2015 in Frankreich vor.
Vier Monate Haft für Macron-Ohrfeige
Wegen einer Ohrfeige für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron muss der Angreifer für vier Monate ins Gefängnis. Ein Gericht im südfranzösischen Valence verurteilte Damien T. am Donnerstag zu einer 18-monatigen Haftstrafe, davon wurden aber 14 Monate zur Bewährung ausgesetzt. Der 28-Jährige war bereits seit dem Angriff am Dienstag in Gewahrsam. Er hatte angegeben, er habe mit der Ohrfeige "seine Unzufriedenheit" über Macrons Politik ausdrücken wollen.
Merkel sieht Corona-Impfwettlauf mit Delta-Variante
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat vor der Gefahr der Delta-Variante des Coronavirus gewarnt. "Das, was uns Sorge macht ist die sogenannte Delta-Variante, die sich in Großbritannien wieder sehr stark ausbreitet", sagte Merkel am Donnerstag im Anschluss an Beratungen mit der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. "Wir nehmen diese Delta-Variante sehr ernst", sagte auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
Tour de Suisse: Schachmann bei erster Bergankunft Sechster
Radprofi Max Schachmann ist mit einer starken Leistung bei der ersten Bergankunft der Tour de Suisse auf den dritten Platz in der Gesamtwertung geklettert. Beim Sieg des Ecuadorianers Richard Carapaz nach 175,2 km zwischen Gstaad und Leukerbad kam der 27 Jahre alte Berliner vom Team Bora-hansgrohe mit 39 Sekunden Rückstand ins Ziel.
Ringförmige Sonnenfinsternis zieht über die nördliche Hemisphäre
In der gesamten nördlichen Hemisphäre haben Menschen am Donnerstag dem seltenen Naturspektakel einer ringförmigen Sonnenfinsternis beiwohnen können. Die beste Sicht auf die Finsternis bot sich dabei im hohen Norden, während sie weiter südlich in Europa nur noch partiell zu sehen war. Um Augenschäden zu verhindern, hatten Experten zuvor eindringlich dazu aufgerufen, geeignete Schutzbrillen zu tragen.
Tausende Griechen protestieren gegen geplante Arbeitmarktreform
Tausende Griechen sind gegen eine geplante Arbeitsmarktreform auf die Straße gegangen. Allein in der Hauptstadt Athen demonstrierten am Donnerstag nach Polizeiangaben mehr als 16.000 Menschen, in Thessaloniki beteiligten sich rund 10.000 Menschen an einem Protestmarsch. Weitere Demonstrationen gab es in mehreren anderen Städten. Mitarbeiter des öffentlichen Nahverkehrs, der Bahnen und Fähren traten in einen 24-stündigen Streik.
Biden und Johnson betonen bei erstem Treffen gemeinsame Positionen
Demonstrative Einigkeit trotz Meinungsverschiedenheiten: Bei einem Treffen im Vorfeld des G7-Gipfels im südenglischen Carbis Bay haben Großbritanniens Premierminister Boris Johnson und US-Präsident Joe Biden ihre gemeinsamen weltpolitischen Positionen hervorgehoben. Die beiden Politiker verabschiedeten am Donnerstag eine moderne Version der Atlantik-Charta von 1941, die einen engen Schulterschluss zwischen London und Washington in den Bereichen Pandemie-Politik, globale Sicherheit und Klimaschutz vorsieht. Auch in der strittigen Nordirland-Frage gebe es einen "gemeinsamen Nenner", betonte Johnson.
Johnson und Biden demonstrieren bei Treffen in Carbis Bay Einigkeit
Demonstrative Einigkeit trotz Meinungsverschiedenheiten: Bei einem Treffen im südenglischen Carbis Bay haben Großbritanniens Premierminister Boris Johnson und US-Präsident Joe Biden sich bei bester Laune gezeigt und Komplimente ausgetauscht. Zu den heiklen Themen in den US-britischen Beziehungen zählt die Nordirland-Frage im Post-Brexit-Streit zwischen London und Brüssel. Biden hält sich zu seiner ersten Auslandsreise in Europa auf. Dabei wird er einen diplomatischen Marathon mit einer Serie von Gipfeltreffen absolvieren.
Johnson und Biden zeigen sich bei Treffen in Carbis Bay bei bester Laune
Vor Beginn des G7-Gipfels in Carbis Bay hat Großbritanniens Premierminister Boris Johnson in dem südenglischen Küstenort US-Präsident Joe Biden empfangen. "Alle freuen sich wahnsinnig, Sie hier zu sehen", sagte Johnson zum Auftakt des bilateralen Treffens am Donnerstag, bei dem sich beide Politiker bei bester Laune zeigten.