Letzte Nachrichten
Ramallah: Protesten gegen palästinensische Autonomiebehörde
Bei Protesten gegen die Palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah ist es am Samstag zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und palästinensischen Sicherheitskräften gekommen. Nach Steinwürfen von Demonstranten setzten die Sicherheitskräfte Tränengas ein, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Über Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. In Ramallah waren am Samstag den dritten Tag in Folge hunderte Menschen gegen den Tod des palästinensischen Menschenrechtsaktivisten Nisar Banat auf die Straße gegangen.
Erdogan startet umstrittenes Mammut-Bauprojekt in Istanbul
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Samstag ein umstrittenes Mammut-Bauprojekt in Istanbul gestartet, den "Istanbul-Kanal". "Heute öffnen wir ein neues Kapitel in der Geschichte der Entwicklung der Türkei", sagte Erdogan bei einer Zeremonie, bei der er den Grundstein für eine erste Brücke über den Kanal legte.
Zweites Flugzeug mit verletzten Bundeswehr-Soldaten in Mali gestartet
Nach dem Anschlag auf UN-Soldaten in Mali ist ein zweites Flugzeug der Luftwaffe mit verletzten Bundeswehr-Soldaten auf dem Weg zurück nach Deutschland. Wie das Bundesverteidigungsministerium am Samstag im Onlinedienst Twitter mitteilte, bringt die Maschine vom Typ A310 die Verletzten nach Stuttgart. Sie sollen dann im Bundeswehrkrankenhaus in Ulm weiter versorgt werden. "Wir sind in Herzen bei den Kameraden und wünschen allen schnelle Genesung", erklärte das Ministerium.
Johnson&Johnson will in den USA keine Opioid-Schmerzmittel mehr verkaufen
Der US-Pharmakonzern Johnson&Johnson will in den USA keine Opioid-Schmerzmittel mehr herstellen und verkaufen. Wie die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James am Samstag mitteilte, verpflichtete sich der Arzneimittelhersteller in einem millionenschweren Vergleich mit dem Bundesstaat New York, "landesweit aus dem Opioid-Geschäft auszusteigen". Johnson&Johnson stimmte demnach zudem einer Entschädigungszahlung von 230 Millionen Dollar (192,6 Millionen Euro) zu, die über neun Jahre gestreckt werden kann.
Delta-Variante ist nun vorherrschende Coronavirus-Variante in Portugal
In Portugal ist die Delta-Variante des Coronavirus inzwischen die vorherrschende Virusvariante. Wie aus Daten der Gesundheitsbehörde DGS von Freitagabend hervorgeht, macht sie landesweit mittlerweile mehr als 50 Prozent aller Neuinfektionen aus - im Großraum Lissabon sind es sogar mehr als 70 Prozent. Die zuerst in Indien aufgetretene Delta-Variante hat in Portugal damit die zuerst in England entdeckte Alpha-Mutante überholt, die im Mai noch vorherrschend war.
Mit Ajax-Power und dem Geist von 1992: Dänemark stürmt ins Viertelfinale
Die beeindruckende Reise geht weiter: Die dänische Nationalmannschaft hat mit geballter Ajax-Power in Amsterdam und dem Geist von 1992 für den nächsten emotionalen Höhepunkt nach dem Drama um Christian Eriksen gesorgt. Durch das 4:0 (1:0) gegen Wales mit Superstar Gareth Bale zogen die Skandinavier ins Viertelfinale bei der Fußball-EM ein - und befeuerten die Hoffnungen auf eine neue Sensation.
Britischer Gesundheitsminister tritt nach Verstoß gegen Corona-Regeln zurück
Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock ist zurückgetreten. Hancock begründete seinen Rücktritt am Samstag in einem Schreiben an Premierminister Boris Johnson mit einem Verstoß gegen die von seiner Regierung verhängten Corona-Regeln. Britische Medien hatten zuvor über eine Affäre des Ministers mit einer engen Mitarbeiterin berichtet. Die "Sun" veröffentlichte ein Bild einer Überwachungskamera vom 6. Mai, auf dem Hancock die Frau in seinem Ministerium küsst. Damals galten in England noch Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln.
Britischer Gesundheitsminister reicht nach Verstoß gegen Corona-Regeln Rücktritt ein
Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock hat seinen Rücktritt eingereicht. Hancock begründete seinen Schritt am Samstag in einem Schreiben an Premierminister Boris Johnson mit einem Verstoß gegen die von seiner Regierung verhängten Corona-Regeln. Britische Medien hatten zuvor über eine Affäre des Ministers mit einer Mitarbeiterin berichtet. Die Boulevardzeitung "The Sun" veröffentlichte ein Bild einer Überwachungskamera vom 6. Mai, auf dem Hancock die Frau in seinem Ministerium küsst. Damals galten in England noch Abstandsregeln.
Tausende bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen in London
In London haben am Samstag tausende Menschen gegen die anhaltenden Corona-Maßnahmen in England demonstriert. Die Menschenmenge zog vom Hyde Park und durch die Einkaufsstraße Oxford Street bis zum Parlament. Die Demonstranten forderten eine sofortige Aufhebung aller Beschränkungen. Das Parlament und der Regierungssitz von Premierminister Boris Johnson in der Downing Street wurden mit Tennisbällen beworfen, auf einem Plakat wurde die Festnahme von Gesundheitsminister Matt Hancock gefordert.
Coronavirus: Keine Maskenpflicht im Freien mehr in Spanien
Nur wenige lächelnde Gesichter auf den Straßen Madrids: Obwohl in Spanien die Pflicht zum Tragen von Corona-Schutzmasken seit Samstag weitgehend aufgehoben ist, waren in der Hauptstadt kaum Passanten ohne Gesichtsschutz unterwegs. Dafür nannten sie unterschiedliche Gründe. Einige fühlen sich mit Maske sicherer, andere fanden es zu kompliziert, dass sie weiterhin Mund-Nasen-Schutz tragen müssen, wenn sich der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht einhalten lässt.
VW will sich bis 2035 in Europa vom Verbrenner verabschieden
Nach der Volkswagen-Tochter Audi bereitet sich auch die Kernmarke VW auf den endgültigen Abschied vom Verbrenner vor. "In Europa steigen wir zwischen 2033 und 2035 aus dem Geschäft mit Verbrenner-Fahrzeugen aus", sagte VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer dem "Münchner Merkur" vom Samstag. In den USA und China werde der Ausstieg etwas später erfolgen, in Südamerika und Afrika werde es "noch ein gutes Stück länger dauern", sagte Zellmer.
Tour de France: Alaphilippe gewinnt chaotischen Tour-Auftakt
Der französische Radprofi Julian Alaphilippe hat den chaotischen Auftakt der 108. Tour de France gewonnen und sich das erste Gelbe Trikot der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt gesichert. Der Weltmeister vom Team Deceuninck-QuickStep siegte am Samstag auf der 197,8 km langen und hügeligen ersten Etappe von Brest nach Landerneau. Alaphilippe verwies den Australier Michael Matthews (BikeExchange) und den Vorjahreszweiten Primoz Roglic (Slowenien/Jumbo-Visma) auf die Plätze.
Tour de France: Fan bringt Martin zu Fall und löst Massensturz aus - Sütterlin ausgeschieden
Ein leichtsinniger Fan hat beim Auftakt der 108. Tour de France den deutschen Radprofi Tony Martin zu Fall gebracht und das Rennen von Jasha Sütterlin vorzeitig beendet. Rund 45 km vor dem Ziel der ersten Etappe in Landerneau hielt der Zuschauer am Straßenrand ein Schild in die Höhe, bemerkte das heraneilende Peloton aber nicht. Martin konnte bei hoher Geschwindigkeit nicht mehr ausweichen.
Kerber gewinnt ersten Titel seit Wimbledon 2018
Angelique Kerber (33) hat ihren ersten Titel seit dem Wimbledonsieg 2018 geholt - und das wieder auf Rasen. In Bad Homburg setzte sich die Kielerin im Finale gegen die Tschechin Katerina Siniakova 6:3, 6:2 durch. Zwei Tage vor dem Beginn des Grand-Slam-Höhepunktes auf dem "heiligen Rasen" des All England Clubs tankte die Kielerin damit gehörig Selbstvertrauen.
Navigationsgerät führt Autofahrerin in abgelegenen Wassergraben
Auf Abwege geraten ist eine Autofahrerin in Mecklenburg-Vorpommern, die sich nach eigenen Angaben auf ihr Navigationsgerät verließ. Wie die Polizei am Samstag in Neubrandenburg mitteilte, meldete sich die 62-Jährige am späten Freitagabend beim Notruf der Polizei und gab an, mir ihrem Wagen in einem Wassergraben zu stehen. Dabei habe sie allerdings nicht gewusst, wo genau sie sich befinde.
Luftfahrt-Bundesamt verhängt dutzende Bußgelder gegen Fluggesellschaften
Die Corona-Krise hat im Luftverkehr zu zahlreichen ausgefallenen Flügen geführt - und dabei wiederholt für Ärger über eine nur zögerliche Ticketerstattung gesorgt. In bislang 84 Fällen verhängte das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) in diesem Jahr Bußgelder gegen Fluggesellschaften, die Ticketkosten von stornierten Flügen nicht fristgerecht zurückzahlten, wie eine Sprecherin der Behörde dem "Handelsblatt" mitteilte. Zum Vergleich: Im gesamten Vorjahr waren es 51 Bescheide.
Müller legt Knieprobleme "ad acta"
Thomas Müller fühlt sich auch körperlich bereit für den Klassiker gegen England im EM-Achtelfinale am Dienstag (18.00 Uhr/ARD und MagentaTV) in London. "Wenn ich Probleme hätte, hätte ich heute nicht trainiert", sagte der Bayern-Profi am Samstag.
Scholz wirbt für starkes und souveränes Europa
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat bei der Konferenz der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) in Berlin für ein starkes und souveränes Europa geworben. Dafür sei es nötig, "politisch mutig" zu sein, sagte Scholz am Samstag. Er sprach sich unter anderem dafür aus, "mehr Mehrheitsentscheidungen im Europäischen Rat" zu ermöglichen, beispielsweise in den Bereichen Außen- und Steuerpolitik.
159 Menschen nach Hauseinsturz in Florida weiterhin vermisst
Drei Tage nach dem teilweisen Einsturz eines Wohnhochhauses in Florida ist die Suche nach Vermissten in der Nacht zu Samstag fortgesetzt worden. Bei den Bergungsarbeiten wurden bis Freitag vier Leichen geborgen, der Verbleib von 159 Menschen war weiter unklar, wie die Behörden mitteilten. Die Rettungsmannschaften suchten in den Trümmern weiter fieberhaft nach möglichen Überlebenden, obwohl die Chancen immer geringer wurden.
EM-Gastgeber St. Petersburg meldet Rekord an Corona-Toten
Die Corona-Sorgen in der EM-Stadt St. Petersburg werden immer größer. Offiziellen Daten zufolge gab es in der russischen Metropole in den vergangenen 24 Stunden 107 Corona-Tote. Laut einheimischer Nachrichtenagenturen ist das die höchste Zahl einer russischen Stadt seit Beginn der Pandemie. In St. Petersburg soll am Freitag noch ein Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft stattfinden.
108. Tour de France gestartet: Hollande schickt 184 Fahrer auf die Reise
Nur 279 Tage nach der Frankreich-Rundfahrt 2020 hat am Samstag in Brest die 108. Tour de France begonnen. Nach der Vorjahres-Verschiebung in den Spätsommer aufgrund der Corona-Pandemie wurden diesmal zum angestammten Tour-Termin Ende Juni/Anfang Juli um 12.10 Uhr 184 Fahrer unter anderem vom früheren Staatspräsidenten Francois Hollande auf die 3414 km lange Reise von der Bretagne bis zum Ziel in Paris am 18. Juli geschickt.
Schalke holt Bülter aus Berlin
Der Kaderumbau bei Absteiger Schalke 04 schreitet voran. Als achten Zugang verpflichteten die Königsblauen Marius Bülter vom Fußball-Bundesligisten Union Berlin. Das gaben beide Klubs am Samstag bekannt. Bülter (28) erhält auf Schalke einen Dreijahresvertrag, nach Informationen der Funke Medien soll der Linksaußen 800.000 Euro kosten.
48-Millionen-Euro-Jackpot in Brandenburg geknackt
Ein noch unbekannter Glückspilz in Brandenburg hat beim Lottospielen den Eurojackpot geknackt - und kann sich nun über einen Millionengewinn freuen. Wie Lotto Brandenburg am Freitagabend mitteilte, darf der oder die Glückliche insgesamt 48.195.035,90 Euro mit nach Hause nehmen. Zu dem Geldregen führten demnach die Glückszahlen 4,17,22,30,47 und die Eurozahlen 1 und 8.
Betrunkener Lkw-Fahrer hinterlässt in Duisburg Spur der Verwüstung
Ein betrunkener Sattelzugfahrer hat in Duisburg nach Polizeiangaben ein "Trümmerfeld" hinterlassen. Der 29-Jährige habe zunächst die Autobahn A40 befahren und diese dann an einer Anschlussstelle in Duisburg verlassen, teilte die Politei am Samstag mit. Vermutlich aufgrund seiner starken Alkoholisierung sei er danach mit seinem Lkw zunächst von der Fahrbahn abgekommen und über einen Grünstreifen gefahren.
Erdbeben der Stärke 3,9 erschüttert Region um Straßburg
Ein Erdbeben der Stärke 3,9 hat am Samstagmorgen die Region um Straßburg erschüttert. Das Epizentrum des Bebens wurde nach Angaben des nationalen seismischen Überwachungsnetzes (Renass) in fünf Kilometern Tiefe in der Gemeinde La Wantzenau, nördlich des Großraums Straßburg, gemessen. Fünf Minuten später sei an der gleichen Stelle ein Nachbeben der Stärke 2,3 registriert worden.
Behörden verhängen zweiwöchigen Lockdown über Sydney
Australiens größte Stadt Sydney wird wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus abgeriegelt. Nach einem Lockdown für Teile der Stadt weiteten die Behörden am Samstag die Maßnahme auf den Großraum Sydney sowie umliegende Regionen aus. Mehr als fünf Millionen Menschen sind von den Einschränkungen betroffen.
Klopp lobt Mainz-Coach Svensson: "Großes, großes Talent"
Liverpools Teammanager Jürgen Klopp verfolgt das Treiben seines Ex-Klubs FSV Mainz 05 weiter sehr genau und sieht die Rheinhessen für die kommenden Jahre auf dem Trainerposten mit Bo Svensson bestens aufgestellt. "Als Trainer ist er ein großes, großes Talent, hat das bisher überragend gemacht", sagte Klopp der Bild-Zeitung: "Und er hat Herz für Mainz 05, das ist wichtig. Er bringt wieder die richtige Stimmung rein."
Kerber vor Finale: "Will es genießen"
Angelique Kerber hat schon vor dem Finale am Samstag (13.00 Uhr) beim WTA-Turnier in Bad Homburg gegen die Tschechin Katerina Siniakova ihren wichtigsten Sieg gefeiert, den über sich selbst. "Ich habe gesehen, dass ich auch ein enges Match noch gewinnen kann. Ich habe meinen Glauben daran wiedergefunden", sagte die dreimalige Grand-Slam-Siegerin nach ihrem umkämpften Halbfinalerfolg in drei Sätzen (3:6, 6:4, 7:6) gegen Petra Kvitova (Tschechien).
Lukaku: "Ich bin auf dem nächsten Level angekommen"
Für Belgiens Stürmerstar Romelu Lukaku sind seine eigenen starken Leistungen nicht nur mit einer guten Form zu begründen. "Jeder spricht immer über eine gute Form von mir, ich denke aber, dass ich auf dem nächsten Level angekommen bin", sagte der 28-Jährige bei einer virtuellen Medienrunde in Tubize.
Vettel wählt die Grünen: "Wir sollten die Chancen erkennen"
Formel-1-Pilot Sebastian Vettel wünscht sich Annalena Baerbock im Kanzleramt und wird bei der Bundestagswahl im September die Grünen wählen. "Ich weiß, dass die Grünen gern als Verbotspartei abgestempelt werden", sagte der 33-Jährige im Interview mit dem Spiegel: "Aber wir müssen von Begriffen wie Verbot oder Verzicht wegkommen und von der Befürchtung, alles würde sich zum Schlechten entwickeln. Wir sollten die Chancen erkennen."
British Open der Golfer unter strengsten COVID-Regularien
Die British Open der Golfer werden vom 15. bis 18. Juli im Royal St. Georges im englischen Sandwich unter strengsten COVID-Regularien durchgeführt. Wie aus einem Update der Spielerinformationen hervorgeht, wird das älteste noch ausgespielte Turnier der Welt von der britischen Regierung genauestens überwacht. In Großbritannien grassiert die gefährliche Deltavariante des Coronavirus, die Infektionszahlen auf der Insel schnellen wieder in die Höhe.
Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 5,9
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut zurückgegangen und liegt nun bei 5,9. Dies teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mit. Am Vortag hatte die Inzidenz bei 6,2 gelegen, vor einer Woche bei 9,3.