Letzte Nachrichten
Vergleichsportal: Handyempfang an Wanderwegen oft unzureichend
Wanderer in Deutschland haben oftmals schon zum Beginn ihrer Tour schlechten oder gar keinen Mobilfunkempfang. An fast jedem zweiten Startpunkt der 28 "schönsten Wanderwege Deutschlands" machte Verivox Verbindungsprobleme bei mindestens einem der drei großen Netzanbieter aus. Das geht aus einer Untersuchung des Vergleichsportals hervor, die AFP am Samstag vorlag. Die Abdeckung reiche "von gar keinem Netz bis hin zu 5G-Highspeed".
Rund 16.000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages rund 16.000 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 16.033 neue Ansteckungsfälle registriert - rund 3300 mehr als vor einer Woche. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz stieg weiter auf 99,9. Am Vortag hatte dieser Wert 95,6 betragen.
Türkei tritt aus internationalem Schutzabkommen für Frauen aus
Die Türkei ist aus einem internationalen Abkommen gegen Gewalt an Frauen ausgetreten. Der Rückzug aus der sogenannten Istanbul-Konvention wurde in einem am Freitag veröffentlichten Präsidialdekret bekannt gegeben. Die Konvention des Europarats aus dem Jahr 2011 ist das weltweit erste verbindliche Abkommen gegen Gewalt an Frauen, von Vergewaltigung in der Ehe bis zur weiblichen Genitalverstümmelung.
Trumps Luxusresort nach Corona-Ausbruch teilweise geschlossen
Das Luxusresort Mar-a-Lago des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in Florida ist wegen eines Corona-Ausbruchs teilweise geschlossen worden. Einige der Mitarbeiter seien positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte das Management des Clubs in einer E-Mail mit, aus der die "Washington Post" am Freitag zitierte. Aus diesem Grund würden der Beach Club und der Dining Room vorübergehend geschlossen. Wie viele Mitarbeiter erkrankt sind, teilte die Resort-Leitung nicht mit.
Italiens Regierung beschließt milliardenschweres Corona-Hilfspaket
Die italienische Regierung hat ein 32 Milliarden Euro schweres Hilfspaket für die von der Corona-Krise besonders betroffenen Wirtschaftszweige beschlossen. Das Paket sei nur eine "teilweise Antwort" auf die Probleme vieler Unternehmen, "aber das Beste, was wir angesichts der Haushaltszwänge tun konnten", sagte Ministerpräsident Mario Draghi auf einer Pressekonferenz am Freitag in Rom. Das Paket sieht unter anderem elf Milliarden Euro Zuschüsse für die am stärksten betroffenen Firmen vor.
Türkischer Zentralbank-Chef entlassen
Nach nur wenigen Monaten im Amt ist der Chef der türkischen Zentralbank entlassen worden. Naci Agbal werde von Sahap Kavcioglu, einem ehemaligen Abgeordneten der Regierungspartei, abgelöst, heißt es in einem am Freitagabend veröffentlichten Präsidialdekret. Die Entlassung erfolgte einen Tag, nachdem die Zentralbank den Leitzins auf 19 Prozent angehoben hatte, um die fortschreitende Inflation in der Türkei einzudämmen.
Vulkan im Südwesten Islands ausgebrochen
Nach einer Reihe von Erdbeben ist im Südwesten Islands ein Vulkan ausgebrochen. "Die Eruption in Fagradalsfjall hat begonnen", teilte die isländische Meteorologische Behörde am Freitag auf Twitter mit. Die erste Meldung ging demnach um 21.40 Uhr (Ortszeit) ein. Die Behörden verhängten ein Flugverbot für das Gebiet und riefen die Öffentlichkeit auf, sich von dort fernzuhalten.
Bayerns Basketballer düpieren EuroLeague-Favorit Istanbul
Bayern Münchens Basketballer haben in der EuroLeague gegen Titelkandidat Anadolu Istanbul einen ihrer größten Erfolge gefeiert und ihre Chancen auf den historischen Einzug in die Play-offs nochmals verbessert. Das Team von Trainer Andrea Trinchieri gewann einen Krimi gegen das Topteam vom Bosporus um den deutschen Türkei-Legionär Tibor Pleiß trotz eines zwischenzeitlichen 15-Punkte-Rückstandes nach großem Kampf mit 80:79 (37:46).
RKI weist Polen als Hochinzidenzgebiet aus
Die Bundesregierung stuft Polen als Corona-Hochinzidenzgebiet ein. Ab Sonntag ist die Einreise aus dem Nachbarland nur noch mit einem negativen PCR-Test erlaubt, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagabend auf seiner Internetseite bekanntgab.
Partydroge schlechthin: Französische Polizei beschlagnahmt Haribo-Erdbeeren
Eine berauschende Erfolgsmeldung der Pariser Polizei hat sich als Schaumschlägerei entpuppt: Statt Partydrogen beschlagnahmten die französischen Ermittler Haribo-Erdbeeren aus Schaumzucker, wie am Freitag aus übereinstimmenden Quellen verlautete.
RB macht Bayern Druck: Sabitzer erlöst Leipzig auf der Alm
RB Leipzig hält den Meisterkampf der Fußball-Bundesliga spannend. Die Titeljäger von Trainer Julian Nagelsmann mühten sich bei der Generalprobe für den Showdown mit Bayern München zu einem 1:0 (0:0) bei Arminia Bielefeld, der Rückstand auf den Rekordmeister schrumpfte so zumindest bis Samstag auf einen Punkt.
US-Präsident trifft in Atlanta Vertreter der asiatischstämmigen Gemeinschaft
Nach den tödlichen Angriffen auf drei Massagestudios im Bundesstaat Georgia ist US-Präsident Joe Biden gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Kamala Harris nach Atlanta gereist, um dort Vertreter der asiatischstämmigen Gemeinschaft zu treffen. Nach Angaben seiner Sprecherin Karine Jean-Pierre soll dabei die zunehmende Gewalt gegen asiatisch-stämmige US-Bürger zur Sprache kommen. Der Präsident werde seinen Willen betonen, gegen "Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Hass" zu kämpfen.
Coronatest falsch positiv: Hannover 96 darf Quarantäne vorzeitig verlassen
Die Corona-Quarantäne des Fußball-Zweitligisten Hannover 96 ist wegen eines fehlerhaften Befundes vorzeitig aufgehoben wurden. Die PCR-Tests aller Spieler und Teammitglieder, einschließlich des zunächst positiv getesteten Japaners Genki Haraguchi, seien in den vergangenen Tagen negativ gewesen, teilte 96 am Freitagabend mit. Die zuständigen Behörden hoben die angeordnete häusliche Isolation deshalb wieder auf.
Karlsruhe kassiert Rückschlag im Aufstiegsrennen
Der Karlsruher SC droht sich aus dem Aufstiegsrennen in der 2. Fußball-Bundesliga zu verabschieden. Die Badener kamen beim Erstliga-Absteiger SC Paderborn dank großer Moral kurz vor Abpfiff zwar noch zu einem 2:2 (1:0), das Führungstrio VfL Bochum, Hamburger SV und Greuther Fürth kann sich im weiteren Verlauf des 26. Spieltags allerdings deutlich absetzen.
Boris Johnson bekommt seine erste Corona-Impfung
Der britische Premierminister Boris Johnson hat seine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Vor laufenden Kameras ließ sich Johnson am Freitagabend in einem Londoner Krankenhaus mit dem Vakzin des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca impfen. "Ich habe buchstäblich nichts gemerkt. Es war sehr gut, sehr schnell", sagte er anschließend vor Reportern und forderte die Briten auf, sich ebenfalls gegen das Coronavirus impfen zu lassen.
US-Behörden halbieren Abstandsregeln an Schulen
Die US-Behörden haben die Corona-Abstandsregel an Schulen von bisher sechs Fuß (etwa 1,80 Meter) auf drei Fuß halbiert. Die Entscheidung sei nach Auswertung jüngster Studien getroffen worden, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Freitag mit. Die neuen Richtlinien gelten für Schüler von fünf bis 18 Jahren bei gleichzeitiger Maskenpflicht - bei besonders hohen Übertragungsraten und wenn die Gruppen nicht getrennt gehalten werden können, soll die 1,80-Meter-Regel wieder eingesetzt werden können.
British Airways erwägt Verkauf des Hauptsitzes wegen großer Homeoffice-Nachfrage
Die britische Fluggesellschaft British Airways erwägt als Reaktion auf die zunehmende Nachfrage nach Homeoffice den Verkauf ihres Hauptsitzes. "Die weltweite Pandemie hat uns gezeigt, dass viele unserer Kollegen gerne von Zuhause arbeiten und dies auch weiterhin tun wollen, und dies hat unseren Ansatz beschleunigt, agilere und flexiblere Arbeitsweisen anzubieten", erklärte BA am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
Große Militärparade zum 95. Geburtstag der Queen fällt aus
Die britische Königin Elizabeth II. muss zu ihrem 95. Geburtstag auf die traditionelle Militärparade in London verzichten. Die Queen werde ihren Ehrentag wegen der Corona-Pandemie wie schon im vergangenen Jahr auf Schloss Windsor begehen, teilte der Buckingham-Palast am Freitag mit.
Merkel kündigt Impfstart in Arztpraxen nach Ostern an
Die Hausärzte in Deutschland sollen nach Ostern flächendeckend mit Impfungen gegen das Coronavirus beginnen. Allerdings würden zunächst wohl nur etwa 20 Impfdosen pro Woche und Praxis zur Verfügung stehen, weil der Impfstoff nach wie vor knapp sei, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitagabend nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten zur Impfpolitik. Ab Ende April sollen die Hausärzte dann Schritt für Schritt deutlich mehr Menschen impfen können.
Biden stolpert auf dem Weg in die Präsidentenmaschine
US-Präsident Joe Biden ist auf dem Weg in die Präsidentenmaschine "Air Force One" ins Straucheln geraten. Der 78-Jährige stieg am Freitag in Washington zunächst zügig die Gangway hinauf, trat aber etwa auf halber Strecke neben eine Stufe. In der Folge stolperte er noch zwei Mal und landete schließlich auf seinem linken Knie, wobei er sich mit seiner rechten Hand am Geländer festhielt.
Konzertveranstalter Eventim erwartet nur sehr vereinzelte Konzerte diesen Sommer
Konzertveranstalter rechnen für diesen Sommer noch nicht mit einer Rückkehr zum normalen Betrieb. Klaus-Peter Schulenberg, Chef der Veranstaltungsagentur Eventim, sagte dem "Spiegel", Open-Air-Formate würden wohl "maximal sehr vereinzelt" stattfinden. "Veranstaltungen in Hallen sehe ich nicht vor dem vierten Quartal, wobei ich mich da nicht auf Anfang Oktober festlegen würde", sagte Schulenberg laut Vorabmeldung vom Freitag.
WM-Quali: FIFA bemüht sich um Ausnahmegenehmigungen bei Quarantäne-Regeln
Der Fußball-Weltverband FIFA bemüht sich in Gesprächen mit Regierungen um Ausnahmegenehmigungen bei den Quarantäne-Regeln im Hinblick auf die anstehende Länderspielpause. Das bestätigte Verbandspräsident Gianni Infantino nach der FIFA-Ratssitzung am Freitag. Dadurch soll verhindert werden, dass europäische Klubs die Abstellung ihrer Profis verweigern, um einer möglichen Quarantäne zu entgehen.
Bericht: Scholz will Bundeswehr zum Sparen zwingen
Die Bundeswehr muss sich nach den Plänen des SPD-geführten Bundesfinanzministeriums in den kommenden Jahren zum ersten Mal seit langem wieder auf sinkende Etats einstellen. In seinen Eckpunkten für den Bundeshaushalt plane Finanzminister Olaf Scholz (SPD) für die Jahre 2022 bis 2025 fast 42 Milliarden Euro weniger ein, als das Verteidigungsministerium bei ihm angemeldet hat, wie der "Spiegel" am Freitag berichtete.
WHO bekräftigt Empfehlung für Corona-Impfstoff von Astrazeneca
Nach der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) hat auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ihre Empfehlung für den Corona-Impfstoff von Astrazeneca bekräftigt. Der Nutzen des Präparats überwiege die Risiken, erklärte das WHO-Beratergremium zur Impfstoffsicherheit am Freitag. Der Impfstoff habe ein "enormes Potenzial, Infektionen zu verhindern und die Zahl der Todesfälle weltweit zu senken".
Twitter startet Umfrage unter Nutzern zu Umgang mit Spitzenpolitikern
Der Onlinedienst Twitter stellt nach der Sperrung des Kontos des damaligen US-Präsidenten Donald Trump seine internen Regeln für Spitzenpolitiker auf den Prüfstand. Das US-Unternehmen startete am Freitag eine Umfrage unter seinen Nutzern zum Umgang mit Politiker-Accounts. Die Nutzung der Plattform durch Politiker und Regierungsvertreter entwickele sich konstant weiter, teilte Twitter in einem Blogbeitrag mit.
Französischer Astronaut Pesquet bringt den Blob zur ISS
Die Internationale Raumstation ISS bekommt demnächst äußerst kuriose Bewohner: Wie die französische Raumfahrtbehörde CNES am Freitag mitteilte, soll der Astronaut Thomas Pesquet mehrere Exemplare des Blob, eines Einzellers mit sonderbaren Eigenschaften, zur ISS bringen. In Experimenten soll erforscht werden, ob der Blob sich im All anders verhält als auf der Erde. Auch solle die Wirkung der Schwerelosigkeit und der Strahlung auf seine Entwicklung untersucht werden, hieß es.
G7 wollen ärmsten von Corona-Krise betroffenen Ländern helfen
Die sieben führenden Industrienationen wollen den ärmsten von der Corona-Krise betroffenen Ländern helfen. Die G7-Finanzminister hätten sich darauf geeinigt, "eine neue und umfangreiche Zuteilung von Sonderziehungsrechten (SZR) durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu unterstützen, um gefährdeten Ländern zu helfen, die aktuelle Krise zu überstehen", erklärte das britische Fianzministerium am Freitag.
EU will am Montag erstmals Sanktionen zu Militärputsch in Myanmar verhängen
Die EU will kommende Woche erstmals Sanktionen wegen des Militärputsches in Myanmar verhängen. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Freitag von Diplomaten erfuhr, einigten sich die Mitgliedstaaten darauf, elf Militär- und Polizeivertreter auf die EU-Sanktionsliste zu setzen. Dies solle beim Treffen der EU-Außenminister am Montag endgültig beschlossen werden. Gleichfalls geplante Sanktionen gegen vom Militär kontrollierte Firmen wird es voraussichtlich erst in einigen Wochen geben.
Greenpeace steigt aus Zukunftskommission Landwirtschaft aus
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace verlässt die von der Bundesregierung eingesetzte Zukunftskommission Landwirtschaft und erhebt dabei Vorwürfe gegen Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). "Für die Arbeit in einer Kommission, deren Vorschläge erst in ferner Zukunft berücksichtigt werden sollen und die offenkundig nur dazu dient, die Ankündigungs- und Verzögerungspolitik der Bundeslandwirtschaftsministerin zu kaschieren, stehe ich nicht zur Verfügung", erklärte Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser am Freitag.
Merz will bei Wahl in Bundestag auf Nebentätigkeiten verzichten
Der CDU-Politiker Friedrich Merz will auf sämtliche Nebentätigkeiten verzichten, falls er im September in den Bundestag gewählt wird. "Ich habe mich in einer relativ späten Lebensphase entschieden, noch einmal für ein politisches Mandat zu kandidieren", sagte der 65-jährige Merz der "Westfalenpost" vom Samstag. "Das ist eine Entscheidung zu 100 Prozent." Er werde dann "keine beruflichen Tätigkeiten außerhalb der Politik" mehr ausüben.
Früherer demokratischer Senator Bill Nelson soll neuer Nasa-Chef werden
US-Präsident Joe Biden will den früheren demokratischen Senator Bill Nelson zum neuen Nasa-Chef machen. Das Weiße Haus gab Nelsons Nominierung am Freitag bekannt. Die Personalentscheidung spricht dafür, dass auch der neue US-Präsident auf eine Führungsrolle seines Landes in der Raumfahrt Wert legt. Der von Bidens republikanischem Vorgänger Donald Trump eingesetzte Chef der US-Raumfahrtbehörde, Jim Bridenstine, hatte den Posten am Tag von Bidens Amtsantritt am 20. Januar niedergelegt.
Finnland setzt Impfungen mit Astrazeneca-Impfstoff vorerst aus
Trotz des grünen Lichts der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) setzt das EU-Mitglied Finnland die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca vorerst aus. Die Verwendung des Vakzins werde in Finnland ab sofort gestoppt, "bis es mehr Informationen zu dem Fall gibt und ein möglicher Zusammenhang bewertet werden kann", teilte die finnische Gesundheitsbehörde THL nach zwei Fällen von Blutgerinnseln im Gehirn nach Impfungen in Finnland.